Eifelturm Paris

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Freitag, 15. Juli 2022

09.01.2022 Zypern / Lettland Tag 10 Sightseeing in Riga

09.01.2022
Frühstück im Hotel
Zu Fuß in die Innenstadt / Besichtigung einer Markthalle
Sightseeing der Altstadt
Zurück aufs Hotelzimmer und den Rest des Abends dort verbracht

Riga:
Mit rund 630.000 Einwohnern ist Riga die größte Stadt des Baltikums (Estland, Lettland, Littauen) und zugleich die Hauptstadt von Lettland. Die alte Hansestadt ist besonders bekannt für ihre Altstadt. Diese Altstadt liegt am Fluß "Düna" (lettisch: Daugava). Letten und Russen sind die beiden größten Bevölkerungsgruppen. 
1997 wurde die Innenstadt von Riga in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. 

Tourplan:
Auch dieser Tag sollte mit wenig Schlaf beginnen. Das Hotel war ebenfalls sehr hellhörig. In einem neben uns liegenden Zimmer wurde die halbe Nacht Party gemacht und auch sehr laut unterhalten, geschrien und gelacht. Nachdem wir dann um 9 Uhr aufgestanden waren gingen wir erst einmal hinunter zum Frühstück. Dieses war sehr einfach gehaltene, es gab verschiedene Brotsorten und Wurst, sowie Käse und auch etwas Salat. Der Kaffee schmeckte sehr dünn, trotzdem wurden wir satt und konnten so den Tag gestärkt beginnen. Den heutigen Tag hatten wir uns für Sightseeing von Riga vorgenommen. Da wir gestern an einem Markt und einer Markthalle vorbeigekommen waren und ich wusste, daß meine Freundin so etwas sehr gerne sieht, sollte dies unser erstes Ziel für heute sein. Auf unserem Weg dorthin kamen wir noch an einer kleinen Kirche vorbei, die es mir wert war, ein Foto davon zu machen.
Kurze Zeit später standen wir dann in der Markthalle, die auf drei große Hallen aufgeteilt war. Die erste Halle sollte nur Fisch und Meeresfrüchte beinhalten. 
Die zweite Halle mit Fleisch, Wurst und Käse und die Dritte nur mit Obst, Gemüse und Gewürzen. Hier verbrachten wir auch mehr als zwei Stunden, gönnten uns zwischendurch bei einem Imbissstand eine Brotzeit und schlenderten danach wieder durch die Hallen mit den Verkaufsständen.
Als wir dann Alles gesehen hatten ging es noch schnell zu einen Spirituosen Stand, wo man verschiedene alkoholische Brände probieren konnte.
Danach verließen wir die Markthalle. Nun ging es weiter in Richtung Altstadt von Riga. Auch hier kamen wir an wunderschönen Häusern und Bereichen vorbei, die es wert waren stehenzubleiben und sie etwas länger anzuschauen. 
Als wir dann am Fluß Düna angekommen waren, sahen wir zwei Jetski Fahrer auf dem Wasser herum fahren. 
Zuerst konnten wir es gar nicht glauben, da es doch sehr kalt war. Doch die Beiden schienen viel Spaß zu haben. Danach schlenderten wir etwas an der Uferpromenade entlang, bevor es wieder in die Altstadt hinein ging.
Wir gingen von Straße zu Straße und bewegten uns entlang der Stadtmauer in Richtung dem Dom von Riga.
Als wir am Dom waren bemerkten wir einen jungen Mann, den wir fragten, ob er von uns ein Foto machen könnte. 
Dies tat er dann auch und wir kamen ins Gespräch. Wie sich herausstellte kam er aus Kanada und war gerade auf Europareise. Da wir uns auf Anhieb gut verstanden tauschten wir Nummern aus und beschlossen, wenn er in unserer Nähe ist, meldet er sich und anders herum natürlich genauso.
Danach wünschten wir ihm noch viel Erfolg und verabschiedeten uns. Er schlenderte in Richtung Gassen davon, wir blieben noch etwas am Dom und schauten uns etwas genauer um.
In einer kleinen Senke an der Kirche befinden sich Abbilder von Tieren. Leider konnte ich nicht herausfinden, was sie für eine Bedeutung haben. ( Vielleicht haben sie auch gar keine Bedeutung )
Zwischenzeitlich, da es immer noch sehr kalt war, gingen wir immer wieder in eine Bar um uns aufzuwärmen.
Wir hatten uns auch noch auf die Agenda gesetzt, das alte und neue Rathaus zu besichtigen. Es ist gar nicht weit von der Düna entfernt, doch aufgrund unseres etwas komplizierten Weges durch die Altstadt sollten wir erst jetzt darauf treffen.
Hier wurden wir von einem Fremdenführer angesprochen, ob wir eine Führung durch Riga haben wollten. Wir verneinten erst einmal, besprachen aber mit ihm, wenn wir das nächste Mal mit mehreren Leuten hier sind, sein Angebot zu nutzen. Trotzdem erklärte er uns noch Einiges von dem Stadtplatz und der Stadt Riga. So erfuhren wir, dass die Letten eher Deutschfreundlicher sind als die Russen. Darauf antwortete ich erst einmal nichts, denn da ich schon öfters in Russland war und dort auch sehr viel Gastfreundlichkeit erlebt hatte, konnte ich seine Behauptungen nicht bestätigen. Er stellte uns dann auch gleich noch einen deutschsprachigen Reiseführer vor und wir versprachen uns bei ihm zu melden, wenn wir das nächste Mal mit einer größeren Reisegruppe in Lettland sind. 

Nachdem wir uns dann längere Zeit in der Altstadt von Riga aufgehalten hatten, es war auch mittlerweile wieder sehr kühl geworden, suchten wir erneut eine Bar auf, wo wir uns erneut aufwärmen und etwas trinken wollten. Diese sollten wir auch finden und verbrachten dort eine halbe Stunde zum Aufwärmen und Flüssigkeit Haushalt aufbessern. Danach, es war mittlerweile dunkel geworden und auch von der Zeit fortgeschritten, gingen wir zurück in Richtung unseres Hotels. Dabei kamen wir erneut an dem Freiheitsdenkmal vorbei. 

Hier gingen wir noch in den nahegelegenen Bastejkalna Park, der jetzt in Dunkelheit sehr schön beleuchtet war.
Danach gingen wir dann zurück zu unserem Hotel. Für heute hatten wir genug gesehen und auch genug frische und kühle Luft abbekommen.
 Nachdem wir dann zurück waren, verbrachten wir den Rest des Abends auf unserem Hotelzimmer.
Fazit des Tages:
Der heutige Tag stand komplett im Zeichen des Sightseeings. Beginnend mit der Markthalle über die Altstadt und zu guter Letzt das verbringen auf unserer Bude. Damit wurde der Plan genau so durchgeführt, wie wir ihn uns vorgenommen hatten. Deswegen wurde der heutige Tag mit einem positiven Haken versehen.

10.01.2022 Zypern / Lettland Tag 10 Rückreise

Plan der Tour:
Frühstück im Hotel
Zu Mittag auschecken
Zurück zur Bushaltestelle und mit dem Bus zum Flughafen
Sicherheitskontrolle am Flughafen und Zeit rum bringen bis zum Abflug
Flug von Riga - Memmingen
Rückfahrt von Memmingen - Nußdorf am Inn
Tourplan:
Der letzte Tag unsere Urlaubstour begann damit, daß wir die Nacht eher schlechter geschlafen hatten. Da wir am vorigen Abend sehr früh im Bett gelegen waren, konnten wir heute auch nicht so lange ausschlafen. Deswegen entschieden wir uns dafür, früher zum Frühstück hinunter zu gehen und danach noch etwas auf unserer Bude zu bleiben. So taten wir es dann auch, zuerst frühstücken und dann danach noch bis Mittag im Hotel verbleiben. Auch jetzt mussten wir erneut feststellen, wie unglaublich hellhörig dieses Hotel ist. Wir hörten alles aus dem Nebenzimmer, sowie auf dem Flur vor unserer Tür. Die Zeit nutzen wir, um unser Gepäck zusammen zu packen und gute Gespräche zu führen. Auch sprachen wir darüber, wie wir jetzt am besten zum Flughafen zurückkommen würden. Über Google Maps fragte ich da schon einmal an und mir wurde mitgeteilt, dass alle 20 Minuten ein Bus (Nr. 22) zurück verlegen würde. Somit gab es damit auch kein Problem. Um 12 Uhr mussten wir dann auschecken. Zurück über den Markt, über den wir noch etwas schlenderten, holten wir uns an dem Kiosk noch einmal ein gefülltes Brot und dann warteten wir an der Bushaltestelle auf den Bus. Dieser kam kurze Zeit später und nachdem ich zu dem Busfahrer gehen und ein Ticket für uns holen wollte, teilte er mir mit, dass dies im Bus nicht möglich sei und wir einfach so mitfahren sollen.
Zur Info: 
Es gibt an bestimmten Bushaltestellen in Riga einen Automaten, dort kann man sich Fahrtickets holen. Diese Automaten sind aber spärlich gesäht. Bei diesen Automaten hat man dann verschiedene Möglichkeiten. Es gibt hier eine Karte, da kann man einzelne Fahrstrecken aufladen. (bzw. Geld aufladen) Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Tagestickets zu kaufen. Das sollte ich aber erst bei meiner nächsten Tour ins Baltikum erfahren. Im den Bussen hängen dann kleine Automaten, da kann man seine Karte abscannen.
Wir fuhren also ohne Fahrkarte in Richtung Flughafen. Weitere Urlauber stiegen ein und wollten sich Tickets holen. Ihnen wurde das Selbe gesagt wie uns, deswegen hatten wir auch bei dieser Fahrt kein schlechtes Gewissen mehr. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten, dann waren wir wieder zurück am Flughafen. Nun hatten wir noch über eine Stunde Zeit, die nutzten wir um unsere letzten Getränke und auch das Essen wegzubekommen, daß wir uns mitgenommen hatten. Nachdem dies erledigt war gingen wir durch den Sicherheitscheck. Auch hier gab es keine Probleme und danach, wir hatten immer noch über eine Stunde Zeit, schlenderten wir durch den Duty Free Shop und schauten uns dort das Angebot an. Nachdem auf der Anzeigentafel unser Flug zum Boarding ausgerufen war, begaben wir uns auf den Weg zum Flugsteig.

Dort angekommen, standen jetzt schon die ersten Leute an und es wurde der Einstieg in den Flieger ermöglicht. Es waren immerhin noch mehr als eine halbe Stunde, bis das Flugzeug abheben sollte. Trotzdem entschieden wir uns auch dafür schon einzusteigen. Wir gingen erst einmal zu unseren Plätze, denn schon wie beim Hinflug sollte auch der Rückflug laufen. Ich hatte keine zusammen liegenden Plätze gebucht, deswegen saßen wir erst einmal auseinander. Nachdem sich der Flieger immer mehr gefühlt hatte zeigte es sich schon, daß noch genug Plätze nebeneinander frei waren. Es würde also kein Problem sein, nebeneinander zu sitzen. Nachdem das Kommando Boarding Complete kam, ging ich dann vor zu meiner Freundin und wir wechselten die Plätze, damit wir nebeneinander sitzen konnten. Die ersten fünf Reihen des Fliegers waren frei, dort fanden wir unseren Platz. Die Stewardess kam dann zu uns und fragte, warum wir uns nach vorne gesetzt hatten, denn eigentlich waren diese Plätze für Start und Landung frei zu halten. Sie sprach das kurz mit dem Piloten ab, ob wir hier sitzen bleiben durften und zu unserem Glück konnten wir auf diesem Platz bleiben. Wir waren auch nicht die Einzigsten, die auf diese Idee gekommen waren, denn mehrere Pärchen machten es uns nach und fanden ebenfalls Plätze in den vorderen Reihen. Nachdem der Flieger dann auf das Rollfeld fuhr und die Turbinen startete, war für uns die Zeit gekommen die Äuglein zu schließen.
Den Rückflug verbrachten wir hauptsächlich mit Schlafen und Handy spielen. 










Nach eineinhalb Stunden Flug landeten wir dann wieder in Memmingen. Auch hier war das Wetter grau in grau. Zumindest war es trocken. Nach der Landung schauten wir, daß wir schnell aus dem Flieger kamen, denn wir wussten nicht wie genau die Grenzkontrollen waren. Und wir wollten uns nicht unbedingt hinten an der Schlange anstellen. Wie sich zeigen sollte, interessierte sich niemand für uns. Nicht einmal eine Ausweiskontrolle wurde durchgeführt. So standen wir kurze Zeit später in der Empfangshalle und gingen aus dieser hinaus. Nun noch 10 Minuten zu Fuß zum Parkplatz, der heute seit langer Zeit mal wieder etwas leerer war und Parkplatzmöglichkeiten anbot. Nun wurden noch knappe zwei Stunden Autofahrt in Richtung Nußdorf hinunter gespult. Dazwischen machten wir noch einen kurzen Halt in Erkheim beim Edeka um dort die obligatorische Leberkäse Semmel zu kaufen. Am frühen Nachmittag waren wir dann zu Hause zurück und beenden die Tour mit dem Auspacken unseres Gepäckes.
Fazit des Tages:
Auch der letzte Tag sollte, zum Glück, keine Überraschung mit sich bringen. Das Taxi stand rechtzeitig da, der Flug hob zeitgerecht ab und auch die Rückfahrt nach Hause klappte ohne Probleme. Somit fanden wir für diese Tour einen normalen Abschluss.
Fazit der Tour:
Ziel der Tour war es eigentlich, 10 Tage in Zypern zu verbringen. Dabei waren fünf Fußballspiele eingeplant und viel Sightseeing. Am Ende kamen acht Tage in Zypern dabei raus und noch zwei Tage in Riga. Von den fünf Spielen sahen wir nur Eines, da aufgrund Verlegungen und Pandemie bedingter Ausfällen von Spielern die anderen Spiele nicht möglich waren. In den jetzigen Zeiten muss man einfach flexibel sein und auch den Plan B parat haben. Im Großen und Ganzen gesehen war die Zeit, die wir miteinander verbracht haben, sehr schön und auch mit dem Wetter, den Leuten die wir kennenlernten und dem gesehenen hatten wir sehr viel Glück. Zypern ist auf alle Fälle eine Reise wert.

Freitag, 8. Juli 2022

08.01.2022 Zypern Tag 9 Abreise Paphos - Ankunft Riga

Früh raus
Mit dem Taxi zum Flughafen
Flug von Paphos - Riga
Bus vom Flughafen - Innenstadt Riga
Zum Hotel - Einchecken
Abendessen in der Innenstadt
Danach in eine Bar mit vielen Bieren
Zurück aufs Hotel und den restlichen Abend dort verbracht
Tourplan:
Auf  04:30 Uhr hatten wir uns den Wecker für heute gestellt. Geschlafen hatten wir die Nacht nicht besonders viel, denn wir hatten immer im Hinterkopf, daß wir den Wecker überhören würden und dadurch den Flieger verpassen könnten. Weiterhin war das Haus auch sehr hellhörig und wir hörten sämtliche Geräusche. Wenn jemand auf die Toilette ging oder die Treppe hinauf oder hinunter stieg, war alles sehr laut zu hören. Was wir auch bemerken, wir hatten die Türe nicht abgesperrt, daß diese zwischenzeitlich aufgegangen war und wir deswegen auch noch mehr an Geräuschpegel hatten. Auf 5 Uhr hatten wir das Taxi bestellt, der Fahrer meldete sie sich auf der Fahrt bei uns, was wir sehr nett fanden. Denn er hatte sich im Vorhinein schlau gemacht, ob unser Flieger auch wirklich abheben würde. Da er aber nur einen Flieger gefunden hatte machte er sich etwas Sorgen um uns. Ich sah aber bei einer kurzen Überprüfung der Flugseite, daß alles klappen sollte und unser Flieger ganz normal für den Abflug auf der Ryanair Seite stand. Kurz vor 5 Uhr war der Fahrer dann da, wir schnappen uns unser Gepäck, gingen hinunter auf die Straße und ließen uns von ihm zum Flughafen fahren. Was noch etwas verstörend war, einer der Mitbewohner in dieser Wohngemeinschaft saß schon unten auf der Couch und spielte am Laptop. Wir hatten vorher mitbekommen, daß er kurz vor uns die Treppe hinunter gegangen war und sich dort hingesetzt hat. Mit einem Bademantel und einer gestrickten Mütze hatte er sich bewaffnet. Auch ein ganz komischer Kauz. Am Flughafen angekommen machte der Taxifahrer noch etwas Witze mit uns, er bedankte sich, daß wir mit ihm mitgeflogen waren, daß die Landung gut geklappt hatte und daß er uns noch alles Gute wünscht. Am Flughafen hielten wir uns dann gar nicht mehr allzu lange auf, gingen durch die Sicherheitskontrolle. Hier kamen wir ohne Probleme durch und gingen weiter zu unserem Gate. Die Leute waren schon am Einsteigen und nachdem wir auch an der Reihe waren wurde hier auf unseren Impfnachweis und den Lettland Greenpass geschaut. Danach machten wir uns auf zum Flieger.
Kurz mussten wir am Rollfeld noch warten, dann konnten wir einsteigen.
Danach stiegen wir ein und da im Flieger noch einigermaßen Platz war setzten wir uns auch zusammen. Kurze Zeit später startete die Maschine. Die Flugzeit verbrachten wir mit schlafen und spielen am Handy. 
Noch etwas mehr als drei Stunden sollten wir dann in Riga landen. Beim Blick aus dem Fenster war uns sofort klar, daß das schöne Wetter vorbei war und wir hier nur noch mit dicken Klamotten rumlaufen würden. 
Es schneite und ein kühler Wind empfing uns, als wir aus dem Flugzeug stiegen. Als wir dann an der Grenzkontrolle angekommen waren, mussten wir unsere Ausweise, den Impfnachweis und den elektrischen Gesundheitspass vorzeigen. Danach, es war alles in Ordnung, durften wir passieren. Denn am vorigen Tag extra noch gemachten Antigen Schnelltest hätten wir uns sparen können. Aber wir waren uns nicht zu 100% sicher, deswegen gingen wir da auf Nummer sicher. Als wir dann aus der Empfangshalle hinausgingen wurde wieder einmal Google Maps beauftragt, uns den besten Weg in die Innenstadt zu zeigen. Mit dem Bus Nr. 22 würden wir ca. eine halbe Stunde brauchen, um zu der Haltestelle zu kommen, die in der Nähe unseres Hotels lag. Zufälligerweise stand auch dieser Bus gerade bereit und über den Busfahrer ließen wir uns helfen, am Automaten einen Fahrschein auszudrucken. Die halbe Stunde Busfahrt nutzten wir, um uns schon etwas zu orientieren und die schönen Gebäude, die Riga zu bieten hat, an zu schauen.
Danach, als wir an unserer Station waren, gingen wir noch schnell in ein Straßen Kiosk, besorgten uns hier schon einmal etwas zu trinken und daneben gab es noch eine kleine Imbissbude wo wir uns etwas zu Essen mit nahmen. Nun sollte es auf den schnellsten Weg zum Hotel gehen. 
Dort angekommen mussten wir leider erfahren, daß wir noch etwas zu früh waren und jetzt noch nicht einchecken konnten. Aber zumindest konnten wir unsere Rucksäcke schon einmal ablegen. Wir gingen noch einmal zurück in Richtung der Bushaltestation und suchten uns hier eine Möglichkeit, schon ein paar Getränke- und Essensreserven zu besorgen. Wir sollten einen Laden finden, besorgten uns die Utensilien. Danach gingen wir noch einmal zurück zum Hotel und versuchten erneut unser Glück. Immerhin hatte die Aktion zwischen unserem letzten Versuch und jetzt etwas mehr als eine Stunde gedauert. Auf unserem Rückweg merkten wir, daß es schon sehr kühl war und lieber wollten wir in der Hotellobby warten bis unser Zimmer fertig ist. Als wir dann zurück waren erzählte uns der Mann hinter der Rezeption, daß wir unser Zimmer beziehen könnten. Dies taten wir dann auch und weil es hier so angenehm warm war und wir doch sehr schlecht die letzten beiden Nächte geschlafen hatten verbrachten wir den Nachmittag auf dem Zimmer, gönnten uns Ruhe und auch etwas Schlaf. Nachdem wir wieder aufgestanden waren suchten wir erneut über Google Maps ein Restaurant für die Abend Verpflegung. Was uns sehr verwunderte, alles was in Richtung Stadt auf der Karte zu sehen war, war geschlossen. Obwohl wir heute Samstag Abend hatten. Wir wurden trotzdem fündig, zogen uns wieder dick an und machten uns auf den Weg dorthin. Als wir dort ankamen stellten wir fest, daß wir ein sehr feines Restaurant erwischt hatten. Trotzdem waren die Preise sehr fair und wir konnten hier traditionelle Knödel essen und auch ein lettisches Bier dazu trinken. Nachdem wir gut gesättigt waren wurde bezahlt und die weitere Suche bei Google Maps ergab, daß wir in der Nähe von einer Bar waren, die mit mehreren Biersorten Werbung machte. Auch hier gingen wir noch hin und verbrachten den restlichen Abend dort.
Nachdem die Bar schloß machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel. Da wir ziemlich durchgefroren waren wärmten wir uns an der Bodenheizung im Bad mit Bier und lustige Filmchen übers Handy wieder auf. Um 2 Uhr in der Früh wurde dann das Licht gelöscht und wir schliefen ein.
Fazit des Tages:
Auch wenn es früh los ging und wir wenig Schlaf bekommen hatten, kamen wir sicher und ohne Probleme in der Hauptstadt von Lettland an. Was anzusprechen war, waren die extremen Temperaturunterschiede. In Zypern hatten wir doch noch 20 Grad plus, hier etwas weniger als 0 Grad.
Somit konnten wir uns gleich wieder auf Deutschland einstellen.