Länger Schlafen
Frühstücken
Zu Fuß zur Mietwagen Station
Nach längerer Debatte ein Auto empfangen
Mit dem Auto nach Bahla zum Fort Festung Bahla
Fort / Verteidigungsanlage anschauen.
Nach Nizwa zum Stadion fahren
Dort Spiel:
JeTour Cup
Bahla Club : Dhofar Club
Anpfiff: 16:45 Uhr
Ergebnis: 2:2
Zuschauer: 40 (es waren nicht mehr)
Stadion: Nizwa Sports Complex Stadium
Mit dem Auto zurück nach Maskat
Auto abgeben
Abend auf der Bude verbringen
Umrechnung:
1 OMR = 2,2 EURO
1 OMR = 2,2 EURO
OMR = omanischer Rial
Maskat, eine Hafenstadt und Hauptstadt des Oman, liegt am Golf von Oman und ist von Bergen und Wüste umgeben. Ihre Geschichte reicht bis in die Antike zurück. Hier stehen Hochhäuser und elegante Einkaufszentren neben Sehenswürdigkeiten aus dem 16. Jahrhundert wie den beiden portugiesischen Festungen Al Jalali und Mirani, die über den Hafen von Maskat wachen. Die moderne, mit Marmor verkleidete Große Sultan-Qabus-Moschee mit ihrer 50 m hohen Kuppel und dem riesigen Perserteppich bietet Platz für bis zu 20.000 Menschen.
Tourplan:
Der heutige Tag sollte erst einmal in Ruhe beginnen. Wir schliefen bis um 9 Uhr, dann machten wir uns frisch und gingen zum Frühstück. Benni hatte sich schon schlau gemacht, was für Auto Mietstationen es um unser Hotel herum gab. Wichtig war auch, daß sie heute geöffnet waren. Unser Taxifahrer von gestern Abend hatte uns nämlich erzählt, daß am Samstag Arbeitsfrei für viele Menschen im Oman ist. Er fand eine Station in unmittelbarer Nähe. Dort gingen wir dann voller Euphorie hin und mussten feststellen, daß bei unserer Ankunft die drei Bediensteten um eine Pfanne herum saßen und sich erst einmal ein Frühstück gönnten. Als wir den Laden betraten sprangen Alle auf und begrüßten uns. Dabei war ich etwas überrascht, daß Einer von Ihnen uns mit guten Tag begrüßte. Er sprach uns auch gleich in Deutsch an und wir konnten ihn unser Anliegen erklären. Er hatte wohl einen Onkel in Kassel und lernte deswegen Deutsch. Nachdem wir ihm unseren Plan vorgestellt hatten sprach er mit seinem Chef und dieser gab ein Angebot heraus. Er würde uns für den heutigen Tag ein Auto geben für 10 OMR / 22 Euro. Dabei gab es aber einen Haken, wir konnten nur 200 Kilometer fahren. Das würden wir schon auf dem Hinweg verbrauchen. Deswegen erklärten wir ihm, was wir vorhatten und handelten einen Preis von 15 OMR / 33 Euro heraus. Da waren alle Kilometer frei. Weiter gab es das Problem, daß wir 80 OMR / 180 Euro als Kaution hinterlegen sollten. Wäre kein Problem gewesen, aber das Geld würden wir nicht nach unserer Rückkehr bekommen, sondern erst nach 30 Tagen aufs Konto überwiesen. Das war mir zu unsicher, deswegen wollte ich wissen, warum das so sei! Er meinte, wenn irgendwelche Strafen kommen würden, dann würde dieses Geld dafür her genommen. Das würde wohl überall bei jeder Mietstation so gemacht. Er wollte meinen Führerschein sehen und meinte zuerst, der wäre im Oman nicht gültig. Ich erklärte ihm, daß ich schon auf der ganzen Welt Autos damit empfangen habe. Damit gab er sich zufrieden. Auch mein Ausweis wurde gescannt. Mittlerweile waren noch weitere Leute gekommen und wir waren nicht mehr so interessant. Erst wurden die Anderen bedient, die waren wohl wichtiger und hatten weniger Fragen. Wir bekamen das Angebot einen Fahrer mit dazu zu buchen, daß würde uns dann aber 50 OMR / 112 Euro kosten. Wir lehnten ab, entschlossen uns aufgrund der fortgeschritten Zeit für die Kaution und ließen uns den Wagen zeigen. Dieser sah schon ziemlich fertig aus, deswegen machte ich ein Video von all den Schäden, danach machten wir uns an den Mietvertrag. Hier konnte ich nur darauf hoffen, daß Alles seine Richtigkeit hat. Lesen konnte ich eh nichts. Nach beider Unterschriften gab ich ihm 180 Dollar und verabschiedete mich innerlich schon von dem Geld. Die Dollar wurden überprüft und ich musste sogar noch einen Schein durch tauschen, da er zu alt war. Nachdem dann endlich Alles erledigt war wollten wir losfahren, doch es kam noch einmal der Typ der etwas deutsch konnte und meinte, wir sollen ein Foto von einer Plastik Karte machen. Wenn uns die Polizei aufhalten würde sollten wir dieses Bild herzeigen.
Danach konnten wir endlich los. Was sich alles so kurz angehört hatte, dauerte ca. 1,5 Stunden. Uns lief wirklich die Zeit davon. Wir wollten zuerst nach Bahla, wo wir vom Dominik eine Empfehlung bekommen hatten. Hier wollten wir uns das örtliche Fort, eine Festungsanlage, anschauen. Die Fahrt dorthin sollte knappe zwei Stunden dauern. Wir überbrückten die Zeit mit Gesprächen und weiteren Planungen. Was ich hier feststellen musste, um die Zeit, wo wir fuhren, war nicht viel los auf der Straße. Zur Info: Geschwindigkeit Innerorts: 60 - 80 km/h, Außerorts: 100 - 120 km/h. Man sollte sich hier an die Geschwindigkeiten halten, soviele Blitzer Kästen habe ich noch nie gesehen. Gefühlt an jeder Ampel stehen die Kästen und auf den Autobahnen im Abstand von 2 Kilometern. Ich fuhr die erlaubte Geschwindigkeit und holte mir so keine Strafe. Was auch auffiel, es wird hier unglaublich gedrängelt. Auffahren ist ganz normal und die Lichthupe gehört zum guten Standard. Trotzdem sind die Straßen größtenteils in einem guten Zustand. Wir kamen gut voran. Der Weg dorthin war meistens durch eine sehr trostlose Gegend. Nur Sand und Gestein, kaum mal was Grünes. Wäre kein Urlaubsland für mich. Eingestellt hatte ich unsere Fahrstrecke und das Ziel noch über mein zweites Handy ohne E-Sim. Mit diesem fuhren wir Offline die Strecke ab. Als wir dann kurz vor unserem Ziel waren sahen wir den prächtigen Bau schon. Maskat, eine Hafenstadt und Hauptstadt des Oman, liegt am Golf von Oman und ist von Bergen und Wüste umgeben. Ihre Geschichte reicht bis in die Antike zurück. Hier stehen Hochhäuser und elegante Einkaufszentren neben Sehenswürdigkeiten aus dem 16. Jahrhundert wie den beiden portugiesischen Festungen Al Jalali und Mirani, die über den Hafen von Maskat wachen. Die moderne, mit Marmor verkleidete Große Sultan-Qabus-Moschee mit ihrer 50 m hohen Kuppel und dem riesigen Perserteppich bietet Platz für bis zu 20.000 Menschen.
Tourplan:
Der heutige Tag sollte erst einmal in Ruhe beginnen. Wir schliefen bis um 9 Uhr, dann machten wir uns frisch und gingen zum Frühstück. Benni hatte sich schon schlau gemacht, was für Auto Mietstationen es um unser Hotel herum gab. Wichtig war auch, daß sie heute geöffnet waren. Unser Taxifahrer von gestern Abend hatte uns nämlich erzählt, daß am Samstag Arbeitsfrei für viele Menschen im Oman ist. Er fand eine Station in unmittelbarer Nähe. Dort gingen wir dann voller Euphorie hin und mussten feststellen, daß bei unserer Ankunft die drei Bediensteten um eine Pfanne herum saßen und sich erst einmal ein Frühstück gönnten. Als wir den Laden betraten sprangen Alle auf und begrüßten uns. Dabei war ich etwas überrascht, daß Einer von Ihnen uns mit guten Tag begrüßte. Er sprach uns auch gleich in Deutsch an und wir konnten ihn unser Anliegen erklären. Er hatte wohl einen Onkel in Kassel und lernte deswegen Deutsch. Nachdem wir ihm unseren Plan vorgestellt hatten sprach er mit seinem Chef und dieser gab ein Angebot heraus. Er würde uns für den heutigen Tag ein Auto geben für 10 OMR / 22 Euro. Dabei gab es aber einen Haken, wir konnten nur 200 Kilometer fahren. Das würden wir schon auf dem Hinweg verbrauchen. Deswegen erklärten wir ihm, was wir vorhatten und handelten einen Preis von 15 OMR / 33 Euro heraus. Da waren alle Kilometer frei. Weiter gab es das Problem, daß wir 80 OMR / 180 Euro als Kaution hinterlegen sollten. Wäre kein Problem gewesen, aber das Geld würden wir nicht nach unserer Rückkehr bekommen, sondern erst nach 30 Tagen aufs Konto überwiesen. Das war mir zu unsicher, deswegen wollte ich wissen, warum das so sei! Er meinte, wenn irgendwelche Strafen kommen würden, dann würde dieses Geld dafür her genommen. Das würde wohl überall bei jeder Mietstation so gemacht. Er wollte meinen Führerschein sehen und meinte zuerst, der wäre im Oman nicht gültig. Ich erklärte ihm, daß ich schon auf der ganzen Welt Autos damit empfangen habe. Damit gab er sich zufrieden. Auch mein Ausweis wurde gescannt. Mittlerweile waren noch weitere Leute gekommen und wir waren nicht mehr so interessant. Erst wurden die Anderen bedient, die waren wohl wichtiger und hatten weniger Fragen. Wir bekamen das Angebot einen Fahrer mit dazu zu buchen, daß würde uns dann aber 50 OMR / 112 Euro kosten. Wir lehnten ab, entschlossen uns aufgrund der fortgeschritten Zeit für die Kaution und ließen uns den Wagen zeigen. Dieser sah schon ziemlich fertig aus, deswegen machte ich ein Video von all den Schäden, danach machten wir uns an den Mietvertrag. Hier konnte ich nur darauf hoffen, daß Alles seine Richtigkeit hat. Lesen konnte ich eh nichts. Nach beider Unterschriften gab ich ihm 180 Dollar und verabschiedete mich innerlich schon von dem Geld. Die Dollar wurden überprüft und ich musste sogar noch einen Schein durch tauschen, da er zu alt war. Nachdem dann endlich Alles erledigt war wollten wir losfahren, doch es kam noch einmal der Typ der etwas deutsch konnte und meinte, wir sollen ein Foto von einer Plastik Karte machen. Wenn uns die Polizei aufhalten würde sollten wir dieses Bild herzeigen.
Die Festung von Bahla, auch bekannt als Hisn Tamah, ist eine historische Lehmfestung und ein UNESCO-Weltkulturerbe im Norden Omans, das sich am Rande der Stadt Bahla befindet. Die Festung ist zusammen mit der umliegenden Oasenstadt und einer etwa 12 km langen Stadtmauer Teil des Weltkulturerbes, das die Macht des historischen Banu-Nebhan-Stammes demonstriert. Sie wurde umfassend restauriert und ist heute als Museum zugänglich.
Hier war unterhalb ein kostenfreier Parkplatz. Diesen nutzten wir für das Auto und stellten es ab. Unterhalb der Festung ist auch ein alter Bereich mit Einsturz gefährdeten Häusern. Diese schauten wir kurz an, bevor wir uns dann zu der Anlage begaben. Um diese gingen wir noch einmal herum, bevor wir am Eingang standen. Am Eingang ist dann ein Ticketschalter wo man Eintrittskarten für 5,5 OMR = 12 Euro kaufen konnte. Da uns das Fort empfohlen wurde zahlten wir den Preis und gingen hinein. Dieser Bau ist ziemlich verwinkelt und man kann sich leicht verlaufen. Trotzdem sehr interessant in die Geschichte einzutauchen. Wir versuchten Alles zu sehen und nach ca. 2 Stunden waren wir dann durch.
Danach verließen wir den Bereich und gingen zurück zum Auto. Dabei entdeckten wir an der Straße eine Unterführung, die für Fußgänger vorgesehen war. Interessierte hier niemanden so richtig, denn selbst Mofas und Roller fuhren hier durch. Wir gingen auch durch und suchten nach einem Kiosk, um uns noch ein Wasser zu holen.
Wir wurden fündig und gingen wieder zurück zum Auto. Nächster Stop sollte dann Nizwa sein. Hier hatten wir das Spiel und zusätzlich auch noch eine weitere Festungsanlage.
Der Schiedsrichter ließ noch kurz nachspielen, dann wurde das Spiel angepfiffen. Wir schauten, daß wir schnell aus dem Stadion kamen. Das Auto mussten wir um 21 Uhr wieder abgeben. Fahrzeit war 1,5 Stunden. Wir hatten also 45 Minuten Puffer Zeit. Und die wollten wir nicht ausreizen. Auf der Fahrt zurück war jetzt mehr Betrieb auf der Autobahn. Wieder wurde gedrängelt und auch dicht aufgefahren. Es war mir ein Rätsel, daß nicht mehr passierte. Wir kamen gut durch und mussten uns keine Sorgen machen. Rechtzeitig waren wir an der Station zurück und gaben das Auto ab. Ohne es groß anzuschauen übergab ich den Schlüssel. Zusätzlich sollte ich noch ein kurzes Interview geben. Danach wurden noch meine Bankdaten aufgenommen und mir "versprochen", daß das Geld in 30 Tagen überwiesen wird. Zu Fuß gingen wir dann wieder zurück zu unserem Hotel und verbrachten den Rest des Abends dort.Zuerst war aber der Plan an das Stadion zu fahren und uns zu Vergewissern, daß das Spiel wirklich stattfindet. Leider verfuhren wir uns in der Stadt auch noch und erst als wir es merkten, waren wir schon 8 Kilometer in die falsche Richtung gefahren. Somit mussten wir Google Maps beauftragen uns dorthin zu bringen. Als wir dann am Stadion waren die Erleichterung. Es waren schon Spieler und auch Verantwortliche Vorort. Wir erkundigen uns nach der Anpfiff Zeit und bekamen die Bestätigung, daß um 16:45 Uhr der Ball rollen würde. Um noch zur Festungsanlage zu fahren war die Zeit zu knapp, aber zumindest konnten wir noch einen Supermarkt aufsuchen und uns hier etwas zu essen zu holen. Erledigten wir dann auch. Es gab Semmeln mit Wurst. Schmeckte nicht besonders, aber Hauptsache der Bauch war gefüllt. Danach fuhren wir zurück zum Stadion und stellten das Auto ab. Hier wurden noch ein paar Fotos gemacht.
Danach gingen wir ins Stadion. Es waren alle Tore geöffnet und kostete keinen Eintritt. Zum Stadion:
Das Stadion besteht aus 3 Sitzplatz Tribünen, die Alle miteinader verbunden sind. Die Hauptribüne ist überdacht.
Die beiden Hintertor Tribünen sind ohne Dach. Die Gegengerade ist nur eine Mauer.
Um das Spielfeld herum befindet sich eine Tartanbahn.
Zum Spiel:
Die Mannschaften kamen auf das Spielfeld und stellten sich auf. Dann erklang die Hymne des Oman. Danach begann das Spiel. Über die erste Halbzeit braucht man nichts berichten. Es gab keine Torchance und hatte Kreisklassen Niveau. Mit dem 0:0 verabschiedeten sich beide Mannschaften in die Pause. Das Spiel war schlecht, aber der Ground zählte. Anders dann die zweite Halbzeit. Auf einmal sahen wir ein völlig anderes Spiel. Beide Mannschaften hatten plötzlich Lust auf Kicken. 48. Spielminute: 0:1
52. Spielminute: 1:1
56. Spielminute: 1:2
87. Spielminute: 2:2
Fazit des Tages:
Was heute wieder ablief war schon etwas abenteuerlich. Zuerst der Kampf das Auto zu bekommen, dann Sightseeing und das Einfahren der Länderpunktes. Mit Diesem hätten wir am wenigsten gerechnet. Aber manchmal muss man gute Kumpels und etwas Glück haben. Am Ende des Tages waren wir sehr zufrieden.































































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