Eifelturm Paris

Eifelturm Paris
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Freitag, 27. Oktober 2023

22.10. - 25.10.2023 Türkei / Istanbul Tour

Plan der Tour: 
22.10.2023
Fahrt von Nußdorf am Inn - München 
Hier Konzert Skalmöld 
Danach mit dem Auto nach Unterschleißheim 
Übernachtung beim Peter 

23.10.2023
Früh aufstehen 04:50 Uhr 
Mit der S-Bahn von Unterschleißheim zum Flughafen München 
Durch die Sicherheitskontrolle 
Zum Abflug Gate
In den Flieger / Abflug nach Warschau 
Dort mit Torte zusammen treffen 
Gemeinsam zum Gate nach Istanbul 
Flug von Warschau nach Istanbul 
Ankunft in Istanbul und Sicherheitskontrolle 
Mit der Metro und Bus zum Taximplatz
Zum Hotel und Einchecken 
Auf die zweite Reisegruppe warten 
Sightseeing in der Innenstadt 
Treffen mit den Jungs in einem Restaurant 
Gemeinsam den Abend verbringen 
Spät ins Bett 

24.10.2024
9 Uhr aufstehen 
Sightseeing in Istanbul 
Zum Spiel: 
Youth League 
Galatasaray Istanbul U19 : FC Bayern München U19 
Anpfiff: 14 Uhr
Ergebnis: 1:2
Zuschauer: 250
Stadion: Recep Tayyip Erdogan Stadyumu
Zurück zum Hotel 
Mit UBER zum nächsten Spiel 
Championsleague 
Galatasaray Istanbul : FC Bayern München 
Anpfiff: 19:45 Uhr
Ergebnis: 1:3
Zuschauer: 51776, davon Auswärts: 3500
Stadion: Rams Park 
Blocksperre 
Mit den Shuttlebus in die Innenstadt 
Zum Restaurant und noch mit den Jungs was Essen 
Gemeinsam zum Hotel 
Übernachtung im Hotel 

25.10.2023
9 Uhr aufstehen 
Check Out aus dem Hotel 
Zu Fuß zum Flughafen Shuttlebus 
Mit dem Bus zum Flughafen 
Erst Ausweis Kontrolle, dann Sicherheitskontrolle 
Weiter zum Flugsteig 
Hier abwarten bis Check In 
Flug von Istanbul nach Warschau 
Eine Stunde Wartezeit in Warschau 
Verabschiedung von Torte 
Flug von Warschau nach München 
Mit Schienenersatzverkehr vom Flughafen zum Besucherpark
Ab hier mit der S-Bahn S1 nach Unterschleißheim 
Von Unterschleißheim nach Nußdorf am Inn mit dem Auto 

Mit dabei: 
Torte, Peter, Franky, Basti und ich 

Getroffen: 
Sämtliche Leute aus der Fußballszene 

Kosten: 
Werden nachgereicht 

Planung und Vorbereitung: 
Mit der Auslosung für die Championsleague Vorrunde wurde auch das Los Galatasaray Istanbul gezogen. Ebenso wie das Spiel in Kopenhagen war ich auch bei Galatasaray noch nicht  im Stadion gewesen. Deswegen reizte mich dieses Auswärtsspiel sehr. Wie schon beim letzten Mal musste ich auch hier etwas warten, bis ich meinen Urlaub genehmigt bekommen hatte. Nachdem ich dann die Unterschrift auf meinem Scheine hatte konnte die Planung beginnen. Ebenfalls hatte mir mein Freund Torte Bescheid gegeben, daß er mit mir zusammen gerne einmal ein Championsleague Spiel Auswärts besuchen würde. Als Erstes gab ich den Andi Bescheid, daß ich eine Karte für das Spiel für mich  benötige. Danach schaute ich wegen eines Fluges. Dadurch, daß ich schon etwas später dran war mit schauen und buchen musste ich feststellen, daß die günstigen Direktflüge schon weg waren. Somit musste ich mich auf Flüge mit Umstieg konzentrieren. Ich fand einen Verbindung von München über Warschau nach Istanbul mit der LOT. Der Flug kostete 234 €. Dieser wurde dann gebucht und ich gab Torte Bescheid, daß ich meine Auswahl getroffen hatte. Er suchte ebenfalls einen Flug für sich und fand eine Verbindung von Hamburg über Warschau nach Istanbul. Das Besondere daran war, daß wir uns in Warschau treffen würden und dann gemeinsam den Trip antreten würden. Kurz darauf buchte Torte für uns ein Hotel. Bei der Fahrt nach Kopenhagen erzählte ich Peter und Allinger von Diesem und sie buchten es auch für sich. Auf der Fahrt in den Norden erfuhr ich auch von Peter, daß der Gregor eine zusätzliche Karte für dieses Spiel übrig hatte. Er schrieb ihn an und die Antwort war positiv. Die Karte war verfügbar und ich rechnete sie für Torte ein. Meine Karte hatte ich sicher über den Fanclub. Nachdem ich auch diese Zusage hatte war die Planung so gut wie abgeschlossen. Am Sonntag, einen Tag vor dem Abflug war noch in München ein Konzert meiner isländischen Lieblingsband Skalmöld. Deswegen plante ich Dieses ein und wollte danach zu Peter an die Wohnung fahren und hier im Auto schlafen. Am Freitag Abend schrieb mich Peter an, daß ich auch gerne von Sonntag auf Montag bei ihm auf der Couch schlafen könnte. Dieses Angebot nahm ich natürlich sehr gerne an und sagte ihm zu. Ich stand auch in ständigen Kontakt mit Torte. Am Sonntag Nachmittag checkte ich dann noch für den Hinflug ein. Sollte ich auch ohne Probleme schaffen. Die Planung und Vorbereitung war abgeschlossen, es konnte also losgehen. 
Tourplan: 
Am Sonntag den 22.10.2023 fuhr ich dann um 17 Uhr los. Zuvor hatte ich noch Eintrittskarten für Peter und mich gekauft. Dieses lief Alles über die Internetseite vom Backstage. Leider hatte mir Michi kurz zuvor abgesagt, sonst wären wir zu dritt gewesen. Ebenfalls fuhr ich noch zu einem Drogerie Markt und druckte mir ein Gruppenfoto aus, daß ich beim Summerbreeze 2023 geschossen hatte.  Dieses wollte ich mir signieren lassen. Ich hatte mit TS Peter ausgemacht, daß wir uns in Hofolding beim Restaurant treffen würden. Diese Lokalität hatten wir früher immer besucht, wo wir noch gemeinsam zu den Heimspielen gefahren sind. Dort wollten wir uns um 18 Uhr treffen und etwas Essen. Die Fahrt dorthin verlief reibungslos. Zu unserer Treffpunkt Zeit war ich dann Vorort und traf mich mit dem Peter. Nachdem das Auto eingeparkt war gingen wir gemeinsam in die Gaststätte und fanden hier einen Platz. 
Hier bestellten wir uns Essen und Trinken und genossen den Aufenthalt hier sehr. 
Nach ca. 1 Stunde Aufenthalt zahlten wir unsere Zeche und fuhren weiter in Richtung Backstage. Hier kamen wir um ca. 19:30 Uhr an und mussten bei unserer Ankunft und Suche nach einem Parkplatz feststellen, daß schon Alles besetzt war. Deswegen weichten wir auf die Nebenstraßen aus und fanden in einer einen Parkplatz an einer Auslieferungsstelle der Post und konnten hier das Auto parken. Nachdem die Autos standen gingen wir zur Backstage Halle um hier dann unsere Eintrittskarten her zu zeigen. 
Wir hatten noch 10 Minuten bis zum Beginn der ersten Vorband. Diese hatte ich mir im Vorhinein schon auf Youtube angeschaut und wusste, daß sie ganz nett waren, aber auch nicht mehr. Als Opener konnte man sie anschauen. Der Name der Band war Atavistia. Sie spielten gerade einmal ein Set 20 - 25 Minuten. Netter Sound, den man sich mal anhören kann. In der Zeit stieß auch Franky zu uns, mit dem wir uns vorher ausgemacht hatten. Auch Holzi und seine Freundin, die ich in diesem Jahr auf dem Summerbreeze kennengelernt hatte waren da. Nachdem die Vorband zu Ende war unterhielten wir uns dann über private Dinge und weitere Touren. Danach kam die zweite Vorband, Metsatöll. Auch diese Band hatte ich die Tage vor dem Konzert schon angehört und konnte leider sehr wenig mit ihnen anfangen. Aber auch sie hörten wir uns an. Ein paar Lieder waren in Ordnung, riss uns aber auch nicht sonderlich vom Hocker. Diese spielten 45 Minuten. Nach ihrem letzten Lied erwischte ich noch die Playlist der Band. Nachdem sie dann die Bühne verlassen hatten kam eine kurze Umbaupause, bevor um 21:30 Uhr Skalmöld dann die Bühne betraten. 
Ich konnte es kaum glauben, aber es war für mich ein Jubiläum. Ich hatte die Band das erste Mal 2013 live gesehen, also vor 10 Jahren. Es war heute das 25x, daß ich ein Konzert dieser Band besuchte. Zusätzlich hatte ich sie erst einmal als Hauptband gesehen, vor ein paar Jahren in Frankfurt in einem kleinen Club. Dieses Jahr brachten sie ihr sechstes Album auf dem Markt, von Diesem ich richtig begeistert war. Ich hoffte auch darauf, daß sie viele Lieder von Diesem spielen würden. Und ich wurde nicht enttäuscht. Es gab einen guten Mix aus vergangenen Jahren und vom neuen Album. Dabei war es für mich erneut der Hammer, was für eine Lust und Spielfreude diese Band auf die Bühne bringt. Man hat das Gefühl, jedes Lied lebt diese Band komplett mit. 
Natürlich überzeugten sie mich wieder total und nachdem sie ca. 1,5 Stunden gespielt hatten wurde das letzte Lied angekündigt. Dieses spielten sie dann auch und verließen danach, leider ohne Zugabe, die Bühne. Für mich war die Show wieder einmal viel zu schnell vorbei gegangen. Aber es war erneut eine hervorragende Show und ich war mir sicher, es würde nicht das letzte Mal sein, daß ich sie sehe. Ich erwischte noch die Playlist, sowie ein Plektrum. Auch warf die Band T-Shirts in die Menge, wo ich gleich zwei davon erwischte.
Nachdem wir uns von Holzi und seiner Freundin verabschiedet hatten verbrachten wir noch etwas Zeit in der Halle in der Hoffnung, daß die Jungs der Band noch einmal heraus kamen und mit den Fans etwas trinken würden. Leider kam aber nur der Drummer und der Sänger. Diese erwischte ich noch und ließ sie auf der Playlist und Foto unterschreiben. Danach wurden wir schon vom Ordnungspersonal genötigt, die Halle zu verlassen. Wir verabschiedeten uns noch von Franky, der einen anderen Weg einschlug. Peter und ich gingen zurück zum Auto. Hier verabschiedeten wir uns voneinander und ich fuhr jetzt per Navi nach Unterschleißheim zum Münchner Peter. Zuvor hatte ich ihm per WhatsApp geschrieben, daß ich mich jetzt auf dem Weg machen würde. Auf dem Weg dorthin wollte ich noch zwei Bier bei der Tankstelle für uns mitnehmen. Auf dem Weg zu ihm fand ich aber Keine geöffnete mehr. Deswegen fuhr ich einen kleinen Umweg um noch etwas zu bekommen. Nach meiner Besorgung fand ich vor dem Wohnhaus, wo er lebte, auf der Straße einen Platz für den Wagen. Danach ging ich zu Fuß zu dem Haus und nachdem ich geklingelt hatte, wurde mir geöffnet. Nun fuhr ich mit dem Aufzug in das Stockwerk seiner Wohnung, wir begrüßten uns und setzten uns ins Wohnzimmer. Dort unterhielten wir uns noch und tranken das kühle Getränk. Um kurz nach 1 Uhr legte ich mich dann hin und beendete den heutigen Tag. 
Fazit des Tages: 
Der heutige Tag begann noch mit etwas Planung und Besorgung von Dingen, die für die Tour notwendig waren. Sollte aber gut klappen. Danach ging es nach München, den TS Peter treffen und gemeinsam zum Konzert. Hier trafen wir auf weitere Bekannte und erlebten ein sehr gutes Konzert. Zu guter Letzt konnte ich beim Münchner Peter übernachten, was den heutigen Tag erfolgreich abrundete. 

Montag, 19. August 2019

09.06.2019 Rammstein München Olympiastadion Teil 2


Rammstein Tag 2
Ort:             München
Stadion:      Olympiastadion
Zuschauer:    ca: 80.000
 

Kosten:
Eintrittskarte:           84 €
Diverses:                  50 €
gesamt:                    133 €


Mit dabei:
Peter H., Peter M., Frank H., Basti, Simon, Markus J. und seine Freundin Karina, sowie Meinereins.



Vorbereitung und Planung:
Wie schon im vorherigen Bericht nachzulesen!


Tourplan:
Da wir heute erneut Sitzplatz hatten und wir Diesen auch nutzen wollten, ließen wir uns etwas mehr Zeit und mussten nicht zu früh los. Deswegen machten wir aus, dass wir uns erst um 15:30 Uhr in Rosenheim am Pendlerparkplatz treffen wollten. Die Reisegruppe sollte sich heute etwas anders gestalten, denn der Markus und seine Freundin Karina, sowie Stephanies Sohn Simon wurden heute mit ins Team aufgenommen. Ebenso wollten wir uns in München mit Peter M., Franky und Basti treffen. Zur ausgemachten Zeit stand Peter H. dann in Rosenheim auf dem Pendlerparkplatz und sammelte Simon und mich auf. Unser Ziel war es heute gleich zu dem Parkplatz am BMW Haus zu fahren. Denn wir hatten gestern gute Erfahrungen mit Diesem gemacht, der Weg zu Fuß zum Stadion war machbar und auch die Kosten erschwinglich. Auf der Hinfahrt unterhielt ich mich viel mit Markus und seiner Freundin. Ich hatte sie doch schon eine Zeit lang nicht mehr gesehen. Zwischendrin nahm ich immer wieder mit dem Münchner Peter und Franky Verbindung auf, denn mit Denen wollte ich mich heute auch wieder treffen. Für Franky hatte ich ja noch die Karte für heute besorgt und er wollte mir meinen Rucksack, den er bei der Pokalendspielfahrt vergessen hatte, mitbringen. Nach ca. 1,5 Stunden waren wir dann in München und fanden auch gleich wieder zu dem Parkhaus. Peter hatte einen Behindertenausweis dabei, so konnten wir uns im Erdgeschoss auf die dementsprechenden Parkplätze stellen. Sollte uns bei der Ausfahrt doch Einiges an Zeit ersparen. Nachdem das Auto stand ging es weiter zu Fuß für uns. Den gleichen Weg wie gestern nutzten wir um zum Stadion zu kommen. Da ich noch auf Franky und Peter M. warten wollte, ging Peter H. mit Markus und seiner Freundin weiter zum Stadion und wir machten uns nachher aus, dass wir uns zusammen rufen würden. So wartete ich mit Simon zuerst auf Peter, der kurz darauf kam und auch Franky sollte etwas verspätet auftauchen. Er hatte meinen Rucksack dabei, und ich wusste, dass ich diesen nicht mit ins Stadion bringen würde. Also entschloss ich mich dazu, noch einmal zurück zum Auto zu gehen und Diesen dort abzulegen. Simon begleitete mich und wir gingen gemeinsam zurück zum Parkhaus.
Die ganze Aktion sollte uns dann ca. 30 Minuten kosten, aber zumindest war der Rucksack gut aufgeräumt. Da ich auf dem Rückweg an einem Bierverkäufer vorbeikam, nahm ich uns gleich noch vier Fläschchen Bier mit, die Peter und Franky mit einem Strahlen in den Augen entgegennahmen. Wir unterhielten uns ein bisschen, tranken das Bier und bewegten uns in Richtung Stadion. Jetzt kam es natürlich darauf an. Denn auf Simons Karte stand der Name vom Münchner Peter. Im Vorhinein, bei der Fahrt, hatte der Markus eine sehr gute Idee. Er meinte, nicht nur ein Ausweis sei ein persönliches Dokument, sondern auch eine EC Karte. Es stand nämlich auch auf der Eintrittskarte, dass man mit der EC Karte ebenfalls nachweisen konnte, dass der Name passt. Und auf dieser EC-Karte war kein Bild. So machten wir die Probe aufs Exempel, ich ließ mir vom Peter seine Kontokarte geben und es sollte wirklich klappen, dass wir mit dieser EC Karte und der Eintrittskarte den Simon mit ins Stadion brachten. Sollte für uns bedeuten, wir hatten 10 € gespart. Direkt nach dem Eingang trafen wir dann auf Basti, mit dem Peter vorher noch einen Treffpunkt ausgemacht hatte. Als wir dann Alle im Stadion waren wollten wir als nächstes zu einem Fan Stand und uns die Tour Shirts holen. Da es Simons erstes Konzert war hatte ich ihm geraten, als Erinnerung Eines mitzunehmen. Denn an sein erstes Konzert erinnert man sich immer wieder gerne. So war es auch bei mir, denn das Tourshirt meines ersten Konzertes habe ich immer noch zu Hause. Leider sollte sich herausstellen, dass die T-Shirts in den Größen M & L schon ausverkauft waren. Zumindestens bei diesem Fanshop. Der Münchner Peter nahm sich Eines in XL mit und ich sagte zu Simon, es gibt noch genug andere Shops, da können wir einmal außen herum gehen und bei einem Anderen kaufen wir uns Eines. Peter und Franky verabschiedeten zu ihrem Platz und ich machte mich mit Simon auf dem Weg die anderen Fan Stände abzuklappern. Aber leider sollte sich rausstellen, dass auch diese teilweise das gewünschte T-Shirt gar nicht mehr hatten. Zu guter Letzt war es dann wirklich wieder so, dass wir bei dem ersten Fan Stand erneut standen und Glück hatten, eines der letzten XL T-Shirts zu erwischen. Hätte ich gewusst, dass die Stände so schlecht mit dem Besorgen der T-Shirts nachkommen, dann hätte ich mir das T-Shirt gestern schon geholt. Unsere Sitzplatzkarten sollte heute neben dem Stehplatz der Südkurve sein. Leider war aber die Bühne genau auf der anderen Seite des Stadions errichtet worden. Bedeutete für uns, wir würden von der Bühne und der Show nicht viel sehen. Also gab es nur zwei Möglichkeiten, entweder wieder versuchen in den Stehplatzbereich zu kommen oder sich einfach in einen anderen Block hinein zu schmuggeln. Die Kontrollen an den Eingängen waren aber so genau, dass man die zweite Idee erst einmal abschreiben konnte. Zumindest ging ich schon mal an dem Eingang für den Stehplatzbereich vorbei und besorgte mir zwei Auslasskarten, die auch Heute auf dem Boden lagen. Also hätten wir schon einmal damit in den Stehplatzbereich gehen können. Doch Simon war sich nicht ganz sicher, ob er das wollte, deswegen doch den Sitzplatz nutzen. Als wir dann in unserem Block waren sprach ich kurz mit ihm ab, wie wir weiter vor gehen würden. Denn es war wirklich so wie erwartet, man sah von der Bühne sehr wenig. Also entschloss ich kurzerhand, dass wir uns durch die Blöcke Richtung Bühne nach vorne arbeiten. Simon fragte mich noch, ob das nicht verboten sei und ob wir keinen Ärger bekommen würden. Ich sagte zu ihm, er solle mir vertrauen und mir einfach folgen. So tat er es dann auch und wir arbeiteten uns über die Sitzplätze hindurch von Block zu Block.
Jedes Mal, wenn ein Ordner etwas genauer schaute, setzten wir uns auf freie Plätze und wenn er wieder weg schaute gingen wir weiter. Als wir dann einen guten Platz entdeckt hatten, blieben wir in diesem Bereich und setzten uns erst einmal auf den Stufen ab. Auch Franky kam zufällig zu dem Platz und setzte sich zu uns dazu. Mein Plan wäre es gewesen, zwei bis drei Lieder auf diesem Platz abzuwarten und wenn dann irgendwo Sitzplätze frei waren, sich da hinzusetzen. Ganz in der Nähe saßen auch noch der Peter H., der Markus und seine Freundin. Durch das Vorarbeiten durch die Blöcke war so viel Zeit vergangen, daß kurz darauf, als wir saßen, die Klavierspielerin mit Spielen begannen. Von Gestern wusste ich, der ganze Spaß sollte jetzt noch ca. 40 Minuten dauern, bis Rammstein auftreten würden. Auch die halbe Stunde der Klavierspielerinnen bekamen wir gut rum. Erneut mit einem großer Knall wurde das Konzert von Rammstein eröffnet.
Mit viel Applaus kam die Band auf die Bühne. Wir warteten ca. 3 Lieder ab, sahen das vor Peter H. noch zwei Plätze frei waren und wechselten zu Denen hinüber. Franky blieb auf seiner Stufe sitzen.
Wie auch gestern wurde mit dem Lied "Was ich liebe" begonnen. Eigentlich wurde die selbe Show und Effekte wie gestern geboten. Doch wie schon im vorherigen Bericht angesprochen, konzentrierte ich mich heute auf die Musik.
Bei dem Konzert wurden folgende Lieder gespielt:
- Was ich liebe,
- Links, 2-3-4, (mit viel Lichteffekten)
- Tattoo,
- Sehnsucht,
- Zeig Dich,
- Mein Herz brennt, (mit brennenden Herz)
- Puppe, (ein brennender Kinderwagen auf der Bühne)
- Heirate mich,
- Diamant,
- Deutschland Remix ( mit DJ Richard Z. Kruspe) (Der Dj fuhr mit einem Aufzug am Mittelturm hoch und spielte seinen Remix)
- Deutschland, (mit Strichmännchen Anzügen auf der Bühne)
- Radio,
- Mein Teil, (als Metzger verkleidet)
- Du hast, (durch das Stadion wurden Raketen gezündet)
- Sonne, (unglaublich viel Pyrotechnik)
Die Lieder wurden Alle mit Pyrotechnik und vielen Lichteffekten begleitet.
Danach wurde das Licht auf der Bühne ausgemacht und ca. 10 Minuten später wechselte die Band die Bühne und fand sich auf der kleinen Bühne wieder ein.
Dort spielten sie mit den beiden Klavierspielerinnen das Lied Engel. Heute gab es nur das eine Lied auf dieser Bühne. Ohne Dich wurde als erstes Lied nach dem Wechsel auf die große Bühne zurück gespielt. 
Nach "Ohne Dich" ging es mit den Lieder:
- Ausländer,
- Du riechst so gut,
- Pussy (hier kam eine große Schaummaschiene im Form von einem Penis zum Einsatz)
weiter.

























Leider fehlte bei der Zugabe das Lied "Rammstein", daß wir Gestern noch zu Hören bekommen hatten. Dementsprechend fehlte auch die Bühnenshow, sowie die gesamte Pyrotechnik zu dem Lied Rammstein, das doch am gestrigen Tag ein Highlight war.
Mit dem Lied "Ich will" wurde die zweistündige Show beendet. Ich musste sagen, ich hatte alles richtig gemacht mit den zwei Tagen. Zwischenzeitlich schaute ich immer wieder zu Simon hinüber und auch er war extremst begeistert von dem Konzert, der Songauswahl und natürlich der Show. Man sah es in dem Leuchten seiner Augen. Nachdem die zwei Stunden vergangen waren verabschiedete sich die Band erneut von dem Fans und verließ die Bühne. Natürlich fuhren sie auch Heute noch einmal mit dem Aufzug im Mittelturm nach Oben und verbeugten sich mehrfach für die Fans. Was mir heute besonders aufgefallen war, die Band machte mehr mit den Fans. So wurde öfters zum Mitsingen animiert, wobei ich sagen musste, die Fans sangen so oder so jedes Lied mit. Nur heute ließ der Sänger öfters ein paar Strophen aus und das Publikum unterstütze ihm beim Singen. Hatte ich so auch noch nicht erlebt, denn eigentlich spielt die Band ihr Set herunter und kümmert sich, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht um die Fans. Wir begaben uns nach Ende des Konzerts dann auch wieder aus dem Stadion heraus, machten noch ein gemeinsames Foto und schon ging es zurück zum Auto.
Da Peter H. heute im Parkhaus auf einem Behindertenparkplatz stand, kamen wir auch sehr schnell aus Diesem heraus und auch auf dem Mittleren Ring sollte es keine Probleme geben. Dementsprechend waren wir heute fast um eine Stunde eher am Pendlerparkplatz zurück. Danach wechselten wir das Fahrzeug, ich verabschiede mich von meinen Freunden und es ging für uns in Richtung Nußdorf weiter. Dort kamen wir eine Viertelstunde später an. Nachdem sich Simon mehrfach bei mir bedankt hatte für diesen unglaublichen Ausflug und das Konzert, beendeten wir den heutigen Ausflug.

Fazit des Tages:
Viele Leute hatten mich im Vorhinein gefragt, warum ich mir dieses Konzert zweimal anschaue. Ich habe ihnen immer wieder versucht zu erklären, dass man Rammstein an einem Tag nicht vollständig live erleben kann. Man wird mit so vielen Eindrücken bepflastert, dass man gar nicht alles genießen kann. Dies hatten die Leute nicht verstanden, aber ich wusste wieder, der gestrige Tag war nur rein für die Show und der Heutige für die Musik. Deswegen musste ich zu mir selber sagen, alles richtig gemacht. Zusätzlich freute es mich natürlich, dass Simon sein erstes Konzert so richtig genießen konnte. Ich bin mir sicher, dass er dies nicht wieder vergessen wird.


















































































Mittwoch, 14. August 2019

08.06.2019 Rammstein München Teil 1

Ramstein Tag 1
Ort:             München
Stadion:      Olympiastadion
Zuschauer:    ca: 80.000 

Kosten:
Eintrittskarte:           93 €
Diverses:                  40 €
gesamt:                    133 €

Mit dabei:
Peter H., Peter M. und noch die Fahrzeugbesatzung (3 Leute)

Vorbereitung und Planung:
Ca. ein Dreiviertel Jahr vor dem Konzert bestellte ich für die beiden Rammstein Konzerte (08.06. und 09.06.2019) in München jeweils Karten. Zumindestens versucht ich es. Als der Tag der Bestellphase gekommen war, saß ich vor dem Computer, meldete mich auf dem einen Computer bei München Tickets und bei dem anderen Computer bei Eventim an. Als dann um 12 Uhr das Portal frei geschalten wurde, brach das komplette Netz zusammen. Egal bei welcher Plattform ich es versuchte, immer wieder wurde ich darauf hingewiesen, in einer Warteschlange zu sein. So sollte es mir über zwei Stunden ergehen und es nervte schon sehr, immer wieder auf den Button erneuern drücken zu müssen. Ich bekam andauernd die Seite zu sehen, zur Zeit ist keine Bestellung möglich. Da ich nicht der Einzigste war, der sein Glück versuchte, hielten wir uns gegenseitig immer wieder auf dem Laufenden über das Erreichte. Basti und Peter versuchten ebenfalls ihr Glück, sollten aber genauso wenig Erfolg wie ich haben. Nach etwas mehr als zwei Stunden kam ich dann endlich durch und konnte bei Eventim eine Karte für mich ordern. Danach sollte mir dasselbe bei München Ticket gelingen und ich konnte noch für Franky und Peter ebenfalls eine Karte ordern. Als ich auf den Knopf für Bestellung drückte schrieb mir Peter eine Nachricht, dass er jetzt für das zweite Konzert am Sonntag eine Karte hätte. Von diesem zweiten Konzert hatte ich erst erfahren, als Peter mir das geschrieben hatte. Eigentlich war nur für den Samstag, also den ersten Tag den 8.06.2019 ein Konzert angesagt. Dadurch, dass der Verkauf für das erste Konzert so gut gelaufen war, musste die Band schon den zweiten Termin in der Hinterhand gehabt haben. Also bestellte ich für mich auch noch eine Karte für den zweiten Tag. Denn, wenn man dieses Konzert besucht, braucht man eigentlich zwei Tage um es zu genießen. Den ersten Tag konzentriert man sich komplett auf die Show, den zweiten Tag nimmt man dann für die Musik. Nachdem ich dann noch mal genau auf die Karten geschaut hatte von Peter und Franky entdeckte ich, dass sie ebenfalls Karten für Sonntag hatten. So hatte ich für Franky und Peter also eine Karte zu viel geordert. Sollte aber nicht so schlimm sein, denn ich wusste, es gibt genug Leute um mich herum, die mich gerne auf dieses Konzert begleiten würden. Nachdem ich dies in der Arbeit kundtat, dass ich Karten für das Konzert erwischt hatte, waren ein paar Arbeitskollegen ganz schön neidisch auf mich. Ein paar Monate später erfuhr ich dann, dass es noch mal eine Bestellphase für Restkarten geben sollte. Kirstin hatte mich angeschrieben, ob ich für sie eine Karte besorgen könnte. Also setzte ich mich zu diesem Termin noch einmal vor das Internet und schaffte es erneut, eine Karte für sie zu bekommen. Meine überschüssige Karte hatte ich meiner Freundin Stephanie angeboten, denn ich war mir sicher, dass sie sich ebenfalls für die Show interessieren würde. Doch sie gab mir zu verstehen, dass sie sich für die Musik nicht interessiert und da ihr Sohn Simon mittlerweile auch etwas Rammstein hörte und bald Geburtstag hatte, entschieden wir uns dafür, ihn dieses Konzert als Geschenk zum Geburtstag zu machen. Somit war er also fest eingeplant für die überschüssige Karte am Sonntag. Kurz darauf erfuhr ich dann, dass es noch eine Fan Resale Aktion geben sollte, wo Leute ihre Karten wieder im Internet anbieten konnten, wenn sie nicht zum Konzert gehen würden. Dort holten sich beide Peters für die anderen Tage (Samstag) Karten heraus. Jetzt gab es nur noch ein Problem, denn die Karten waren personalisierte und dadurch sollte es nicht möglich sein, andere Leute mit einer Karte mit fremden Namen ins Stadion zu nehmen. Man konnte aber im Vorhinein den Namen ändern. Bedeutete, man musste nur den Ticketverkäufer anschreiben, 10 € für die Änderung des Namens überweisen und so stand der richtige Name auf der Karte. Die ganze Zeit überlegte ich, wie ich es schaffen könnte, diesen 10 € zu entgehen. Dazu später aber etwas mehr. Der Peter aus Traunstein hatte mir angeboten, da er auch zum Konzert fuhr, mich in Rosenheim aufzunehmen und dann gemeinsam nach München zu fahren. So stand die Tour und das Konzert musste nur noch kommen. 

Tourplan: Am 8.06.2019 wollten wir uns dann um 13 Uhr treffen. Unser Treffpunkt sollte in Rosenheim am Pendlerparkplatz sein. Zur ausgemachten Uhrzeit stand ich dann dort und Peter schrieb mich an, dass er noch etwas Zeit brauchte. Dann, ca. eine halbe Stunde später, sollte das Fahrzeug auftauchen. Dabei waren noch drei Bekannte, so wurde es zu fünft kuschelig im Auto. Dort lernte man sich gegenseitig kennen und nutze die Zeit dazu, auch etwas von der neuen Rammstein CD zu hören. Der Plan für das Parken wäre gewesen, beim Bundeswehrgelände ganz in der Nähe des Olympiastadions das Auto abzustellen. Im Vorhinein habe ich von Floh W. erfahren, dass es mittlerweile nicht mehr so einfach war dort zu Parken, denn der Platz war wohl jetzt gesperrt. Er hatte mir im Vorhinein Bilder gesendet, wo man sah, daß die Straße mit Stempen am Wochenende abgesperrt war. Trotzdem war das unser erstes Ziel, denn wir wollten schauen, ob es nicht doch irgendwo ein Schlupfloch gab, wo man in diesen Bereich kommen könnte. Ca. nach 1,15 Stunde waren wir dann an dem Gelände. Leider sollte sich herausstellen, dass wirklich alle Straßen gesperrt waren. So blieb uns nichts anderes übrig, als in den Seitenstraßen nach einem Parkplatz zu suchen. Diesen sollten wir nicht finden. Unsere nächste Idee wäre gewesen, direkt am Olympiastadion auf dem großen Parkplatz zu parken. Doch als wir diesen anfahren wollten, war auch dieser schon voll und die Einfahrt gesperrt. Jetzt war guter Rat teuer. Wir überlegten hin und her und wollten als nächstes die Möglichkeit ausprobieren, in der Straße zu parken, wo früher der Münchner Peter gewohnt hatte. Dies wären zwar ein paar Meter zum Latschen gewesen, aber lieber in der Nähe des Stadions, als irgendwo weiter entfernt und dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Also fuhren wir zu dieser Straße und kamen auch am BMW Werksgebäude vorbei. Dort entdeckten wir eine Einfahrt in das Parkhaus, und es sollte sogar noch geöffnet sein. 
Das Parken sollte uns 5 € kosten und da wir sowieso zu fünft waren entschlossen wir uns dafür, das Parkhaus zu nutzen und jeder sponserte 1 €. Natürlich war das Parkhaus schon sehr voll und wir mussten bis in den achten Stock hinauf fahren, bis wir einen Platz fanden. Da wir noch genug Zeit hatten nahmen wir uns noch ein paar Getränke mit und machten uns auf dem Weg zu Fuß zum Stadion. 
Dabei kamen wir auch am BMW Gebäude vorbei. In Dieses gingen wir noch hinein und schauten uns die einzelnen Wägen an. Zusätzlich wurde dort auch noch mal das Örtliche genutzt, denn wir wussten nicht, wann wir das nächste Mal ein sauberes Klo finden sollten. Danach ging es weiter zur U-Bahn Station Olympiastadion. Der Münchner Peter hat er uns angeschrieben und wollte sich dort mit uns treffen. Leider sollte sich es so ergeben, dass das Telefonnetz total zusammenbrach und wir keine Chance hatten mit ihm in Verbindung zu treten. Also ließen wir uns mit der Masse mittreiben und bewegten uns hinauf zum Stadion. 
Nachdem wir angekommen waren gingen wir zur Kontrolle und es sollte sich wirklich herausstellen, dass die Karten anhand des Ausweises auf den Namen überprüft worden. Bedeutete, man musste ein Dokument vorzeigen, was darauf hinwies, dass der Name mit der Karte überein stimmte. Machte die Situation für den morgigen Tag nicht einfacher! Die Körperkontrolle war dann sehr minimal und schon waren wir im Stadion. Da ich bei meiner Bestellphase das Pech hatte, keine Stehplatzkarte im Innenraum zu bekommen, mussten wir jetzt schauen, wie ich am Besten in den Innenraum kam. Ich weiß noch bei einem meiner letzten Besuche gab es da ziemliche Beschwerden, denn es wurden unterschiedliche farbige Bänder verteilt. Wenn man dann nicht die richtige Farbe hatte, kam man nicht in den Innenraum. Heute sollte sich zeigen, dass man nur mit der Eintrittskarte hinein konnte. Also ging Peter mit seinen Leuten hinein und kurze Zeit später kam er dann mit einer Karte für mich wieder heraus. Diese übergab er mir und wir gingen gemeinsam hinein. Somit war dieses Problem auch schon einmal gelöst. 
Jetzt hatten wir noch ca. 3 Stunden bis zum Beginn des Konzerts. Wir wussten aber auch, dass es sehr schwer ist in die vorderen Reihen von Rammstein zu kommen. Also schauten wir, dass wir nach vorne kamen. Zwischenzeitlich schrieb uns der Münchner Peter an, denn das Netz funktioniert wieder. Leider stellte sich heraus, daß wir nur bis zum zweiten Wellenbrecher kommen sollten. Die vorderen Bereiche waren schon komplett gefüllt und auch gesperrt. Bedeutete für uns, wir mussten uns am 2. Wellenbrecher einen guten Platz suchen, um etwas zu sehen. 
Von dort waren wir ca. 150 - 200 Meter von der Bühne entfernt. Trotzdem hatten wir eine sehr gute Sicht und wollten diesen Platz halten. Wir ließen den Kumpel von Peter (TS) zurück gingen noch einmal hinaus und versuchten, den Peter M. zu finden. Beim Auslass bekam man nun extrige Auslass Karten. Bedeutete also, wir konnten mit unseren normalen Eintrittskarten wieder hineingehen. Zusätzlich hatten wir somit zwei Auslass Karten. Wir trafen Peter M. an dem ausgemachten Platz hinter der Südkurve, quatschen kurz mit ihm und entschlossen uns dafür, dass er uns mit in den Innenraum begleitete. Eine der Auslasskarten gaben wir ihm, danach gingen wir mit unseren Eintrittskarten hinein und Peter nutzte die Auslass Karte. Auf der Treppe hinunter in den Innenbereich machten wir noch ein paar Fotos.
Danach gingen wir noch am Bierstand vorbei, holten uns Getränke und begaben uns wieder nach vorne an den zweiten Wellenbrecher. Mittlerweile ging es schon sehr zu und wir mussten gut kämpfen, wieder in diesem Bereich zu kommen. Nach etwas schieben und drücken sollten wir es aber doch schaffen. Noch ca. 2 Stunden bis zum Beginn. Diese Zeit überbrücken wir mit Gesprächen, abwechselnden Bier holen und Leuten um uns herum kennen zu lernen. Eine dreiviertel Stunde vor Beginn von Rammstein kam die Vorband auf eine kleine Bühne, die im vorderen Drittel des Zuschauerbereiches aufgebaut war. Es sollte sich herausstellen, dass es zwei Frauen aus Frankreich waren, die auf ihren Piano Rammstein Lieder nach spielten. 
Ganz nett zum Anhören, riss uns aber nicht vom Hocker. Sie spielten ca. 35 Minuten, dann verließen sie unter spärlichen Beifall die kleine Bühne. Jetzt sollte es gerade noch einmal 20 Minuten sein, bis Rammstein starteten. Ich war sehr gespannt, denn es sollte für mich am Samstag das siebte und am Sonntag das achte Mal sein, dass ich diese Band live sehe. Leider hatten sie bei den letzten vier Konzerten immer wieder die gleiche Show und die gleiche Bühnenshow benutzt. Das hatte mich sehr enttäuscht, denn man wusste genau, welche Lieder und Effekte in Erscheinung treten. Dieses Mal machte die Band Werbung dafür, eine komplett neue Bühnenshow zu zeigen. Schon der Aufbau, der sich uns zeigte, sollte darauf hinweisen, dass sie nicht zuviel versprochen hatten. Als es 20:25 Uhr war spielte eine Melodie und mit einem lauten Knall und Pyrotechnik wurde die Show eröffnet. 
Die Bandmitglieder kamen nach und nach unter Rauch und Pyrotechnik auf die Bühne. Mit dem Lied Was ich liebe fing die Show an. Es dauerte keine Minute und schon hatten sie das komplette Publikum auf ihrer Seite. Von Anfang an war die Show komplett anders als bei den vorherigen Auftritten. 

Bei dem Konzert wurden folgende Lieder gespielt:
- Was ich liebe,
- Links, 2-3-4, (mit viel Lichteffekten)
- Tattoo,
- Sehnsucht,
- Zeig Dich,
- Mein Herz brennt, (mit brennenden Herz)
- Puppe, (ein brennender Kinderwagen auf der Bühne)
- Heirate mich,
- Diamant,
- Deutschland Remix ( mit DJ Richard Z. Kruspe) (Der Dj fuhr mit einem Aufzug am Mittelturm hoch und spielte seinen Remix)
- Deutschland, (mit Strichmännchen Anzügen auf der Bühne)
- Radio,
- Mein Teil, (als Metzger verkleidet)
- Du hast, (durch das Stadion wurden Raketen gezündet)
- Sonne, (unglaublich viel Pyrotechnik)
Die Lieder wurden Alle mit Pyrotechnik und vielen Lichteffekten begleitet.
Weitere Bilder sind unten angehängt. Ich habe so viele Bilder gemacht, daß es gar nicht möglich ist, sie Alle in dem Bericht hinein zu setzen. 
Danach wurde das Licht auf der Bühne ausgemacht und ca. 10 Minuten später wechselte die Band die Bühne und fand sich auf der kleinen Bühne wieder ein. Dort spielten sie mit den beiden Klavierspielerinnen das Lied Engel und Ohne Dich. 
Danach wurden drei Schlauchboote auf die Fans gelegt, vier der Bandmitglieder stiegen ein und wurden über den Köpfen der Fans hinweg mit dem Booten zur großen Bühne zurück geschoben. Nur der Sänger und der Drummer gingen zu Fuß zurück. 
Danach wurde die Show auf Dieser fortgesetzt. Und so wurde zu jedem Lied etwas Besonderes gezeigt. 
Weiter ging es mit den Lieder:
- Ausländer,
- Du riechst so gut,
- Pussy (hier kam eine große Schaummaschiene im Form von einem Penis zum Einsatz)
Nachdem die Band dann zwei Stunden gespielt hatte verabschieden sie sich noch einmal von der Bühne. Mit lauten Zugabe und Rammstein kamen sie noch einmal zurück auf die Bühne. Mit dem Lied "Rammstein" überraschen Sie uns dann gewaltig, denn damit hatte erstmal keiner gerechnet. Zu diesem Lied ließen sie noch mal richtig Pyrotechnik raus und es wurde uns erneut warm ums Gesicht. Das letzte Lied sollte dann "Ich will" sein und dann danach verabschiedete sich die Band indem sie sich auf der Bühne abknieten und den Fans dankten. 
Danach verließen sie die Bühne und es wurde dunkel. Man sah noch, wie der Aufzug am mittleren Turm nach oben fuhr und die Bandmitglieder darauf standen. 
Sie bedankten sich noch ein paar Mal und fuhren wieder hinunter und damit war das Konzert nach 2 Stunden 15 Minuten beendet. Ich persönlich muss sagen, ich war so baff von diesem Konzert, dass ich erst einmal keinen Ton heraus bekam. Was ich dieses Mal von dieser Band gesehen hatte, war unbeschreiblich. Die Show, der Auftritt, die Pyrotechnik und auch die Songauswahl war sehr sehr gut und bestimmt nicht mehr zu übertreffen. Nachdem wir noch einige Becher zusammen gesammelt hatten, immerhin gab es Becherpfand 2 €, begaben wir uns wieder zurück zu den Stufen, die uns nach oben bringen sollten. Wir gaben die Becher ab, namen uns noch was zu Trinken mit und machten uns auf dem Rückweg aus dem Stadion heraus zum Parkhaus. Wieder ließen wir uns mit der Menge mit treiben und als wir dann am Auto waren, kamen auch kurz darauf unsere anderen Mitfahrer dazu. Zuvor hatten wir uns noch vom Münchner Peter verabschiedet und für den morgigen Tag etwas ausgemacht. Nun mussten wir über eine dreiviertel Stunde warten, bis wir endlich aus dem Parkhaus heraus fahren konnten. Es hatte sich doch gezeigt, dass die Idee mit dem achten Stock nicht die Beste war. Als wir endlich aus dem Parkhaus heraus waren fuhren wir über den Mittleren Ring wieder zurück auf die Autobahn und dort dann auf direktem Weg nach Rosenheim. Dort ließen mich meine Mitstreiter aussteigen, nachdem ich auf der Fahrt schon etwas die Augen geschlossen hatte. Nun hieß es für mich noch ca. 15 Minuten Fahrt, dann war ich auch zu Hause. 

Fazit des heutigen Tages: 
Wenn man für ein Konzert so lange vorher Karten bestellen muss, freut man sich auch ungemein auf diese Veranstaltung. Da ich aber nicht wusste, was dieses Mal auf mich zu kam, war ich erst einmal etwas skeptisch, da ich Bedenken hatte, wieder einmal enttäuscht zu werden. Nachdem ich aus dem Konzert heraus gegangen war, war ich vor lauter Emotionen, Überraschung und Begeisterung sprachlos und den Tränen nahe. Ich musste für mich feststellen, es war bis jetzt das Beste, was ich von einer Band gesehen hatte. Die Band Rammstein hatte mich an diesem Abend vollkommen überzeugt. Ich freute mich auf den morgigen Tag.