Tourplan:
Ausschlafen
Fahrt von Berlin nach Frankfurt
In der Nähe des Stadions das Auto abstellen
Gegenüber vom Stadion auf das Waldfest Wäldchestag
Danach zum Konzert:
Metallica Teil II
Zurück zum Auto und dort übernachten
Tourplan:
Die Nacht konnte ich nicht so wirklich gut schlafen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, ich würde verschlafen. Heute ging es wieder zurück nach Frankfurt, denn das zweite Konzert von Metallica stand auf dem Plan. Ich hatte auch die heutige Fahrt bei BlaBlaCar eingestellt. Wolfgang, der Stuttgarter, wollte mitfahren und zwei weitere hatten sich gemeldet. Die wollten am Eingang vom Stadion abgeholt werden. Wolfgang stand schon am Auto. Ich baute das Bett ab, dann fuhren wir gemeinsam zum Treffpunkt. Dort angekommen waren beide Mitfahrer schon anwesend. Die Beiden lud ich dann noch ein und schon ging es wieder zurück nach Frankfurt.

Dieses Mal, weil es auch etwas früher war, kamen wir viel besser durch die Baustellen. Das Navi lotste mich etwas Anders. Es ging von Berlin nach Leipzig und dann über Jena nach Erfurt. Hier hatte ich gestern einen guten Tipp von dem Paul (der Frankfurter Mitfahrer) bekommen. In Magdala gab es direkt bei der Ausfahrt einen Kiosk / Metzgerei, wo es auch eine Warmtheke gab. Hier hatte er uns empfohlen, einen Zwischenstopp zu machen und die Thüringer Rostbratwürste zu probieren. Kurz nach Jena fuhren wir deswegen auch raus und waren total überrascht! Hier stand ein Imbiss, der schon etwas größere Formen angenommen hatte. Der Parkplatz war sehr gut mit Autos befüllt mit sämtlichen Kennzeichen aus ganz Deutschland. Dies ließ auf Gutes hoffen. Die Schlange der Leute war bis zum Eingang und wir stellten uns an. Nachdem ich dann endlich an der Kasse war wurden zwei Thüringer bestellt. Zu meiner Verwunderung kostete es gerade einmal 2 € pro Wurst mit Semmel. Walter holte sich an der Wursttheke etwas und war auch sehr erstaunt über den Preis. Nachdem ich meine beiden Roster gegessen hatte musste ich sagen, ein absoluter Geheimtipp. Nachdem wir wieder zurück am Auto waren sahen wir immer noch die Busse vorfahren. Das wird sicherlich nicht das letzte Mal sein, daß ich hier vorbei schaue. Nach dem kurzen Halt machten wir uns wieder auf weiter nach Frankfurt. Erstes Ziel sollte der Flughafen von Frankfurt sein. Zum Glück kannte sich Walter sehr gut rund um den Flughafen aus und dirigierte mich direkt zum Ausstiegspunkt. Hier war eine Haltestelle der Deutschen Bahn. Dort konnte ich kurz stehen bleiben und die Beiden Aussteigen lassen. Ein guter Punkt für spätere Fahrten. Danach ging die Reise weiter zum Stadion. Da mein Mitfahrer sein Auto am Samstag in der Früh in der Nähe des Stadions geparkt hatte wollte ich mir gleich diesen Parkplatz schnappen. Er hatte mir auch von einem Waldfest in der Nähe des Stadions erzählt, daß ich unbedingt aufsuchen wollte. Am Parkplatz angekommen verabschiedete ich mich von Wolfgang, er fuhr aus dem Parkplatz und ich hinein. Danach baute ich das Bett im Auto auf und ging dann weiter in Richtung Fest. Der Eingang lag am Beginn des Waldes. Was sich mir danach zeigte war unglaublich.

Zwischen den Bäumen waren die Stände und Fahrgeschäfte aufgebaut. Auf den Wegen schoben sich die Menschenmassen durch und ich schaute, daß mir niemand etwas aus der Tasche zog.
An einem Biergarten machte ich dann einen kurzen Stopp und gönnte mir ein kühles Getränk.
Auch ne Kleinigkeit zum Essen gab es dazu.
Danach schlenderte ich weiter und versuchte so viel, wie möglich, zu sehen.
Nachdem die Zeit gut überbrückt war verließ ich das Gelände wieder.
Immerhin brauchte ich ja noch eine Eintrittskarte für das heutige Konzert. Da ich heute auf der anderen Seite des Stadions war suchte ich mir einen Eingang, wo es ebenfalls in den Innenbereich hinein ging. Ich fand Diesen und hatte noch nicht einmal mein Schild heraus geholt, da stand schon jemand bei mir und fragte mich, ob ich noch ein Ticket brauchen würde. Ich bejahte und er bat mir eine Stehplatz Karte an. Ich fragte, was er dafür haben wollte und mit seiner Gegenfrage "was möchtest Du denn zahlen?" setzte ich Alles auf eine Karte und sagte: Also am Freitag habe ich 50 € gezahlt, soviel würde ich heute auch wieder geben. Es gab ne kurze Überlegung, dann willigte er ein. Wie schon am Freitag gab ich ihm zuerst 30 €, der Rest sollte im Stadion übergeben werden. Gemeinsam gingen wir dann zum Eingang.

Dort angekommen dann der Scan der Karte und schon waren wir drin. Ich gab ihm dann den Rest des Geldes. Da mir der Typ einen Screenshot von der Karte geschickt hatte trennten wir uns jetzt und ich ging in den Innenbereich. Vorher hatte ich schon Verbindung mit Nico, meinem Freiburger Bekannten vom Freitag, aufgenommen. Wir hatten uns wieder am alten Platz verabredet.
Nachdem ich dann durch den Tunnel gegangen war stand ich wieder vor der Bühne.
Diese war natürlich die Selbe wie am Freitag.
Anschließend ging ich kurz zu Nico und seinen Frankfurter Kumpels. Wir unterhielten uns kurz, danach wollte ich noch einmal kurz aus dem Bereich gehen und mir den Auslass Stempel holen. Dies erledigte ich und machte auch gleich noch ein paar Fotos.
Danach ging es zurück zu den Jungs. Die Zeit bis zum Beginn der ersten Band überbrückten wir mit Unterhaltungen.
Heute waren zwei andere Vorbands am Start. Mit dem Opener Avatar konnte ich gar nichts anfangen, aber Pantera kannte ich von Früher noch.
Als dann Avatar auf die Bühne kamen erwartete ich echt viel! Alle schwarz in Leder gekleidet und die Gesichter angemalt. Dachte echt, jetzt kommt ne Black oder Deathmetal Band. Die Musik hörte sich gut an, bis der Sänger zum Singen begann. Helle Stimme,
da war ich raus! Und dazu auch noch die Verkleidung, das passte überhaupt nicht! Deswegen nutzten wir die Zeit uns gegenseitig wegen unseren Fußball Vereinen dumm zu machen. Zum Glück spielte die Band nur eine halbe Stunde, dann war der Spuk vorbei. Jetzt wurde die Bühne umgebaut und als nächstes würden dann Pantera kommen. Diese Band kannte ich schon etwas länger, sie hatten mich schon in jungen Jahren verfolgt. Und hatte mir damals sehr gut gefallen. Der Vorteil war, viel neues Material hatten sie seit dieser Zeit auch noch nicht heraus gebracht. Deswegen machte es mir Hoffnung, daß ich den Großteil der Lieder kennen würde. Nach einer Umbaupause von 20 Minuten starteten die Jungs dann auch. Und es kam dann auch so, wie ich erwartet hatte. Es wurden nur alte Lieder gespielt.
Songliste von Pantera:
- Intro-Tape: Regular People (Conceit) / In Heaven (Lady in the Radiator Song)
- A New Level
- Mouth for War
- Strength Beyond Strength
- Becoming
- I'm Broken
- 5 Minutes Alone
- This Love
- Fucking Hostile
- Walk
- Domination / Hollow
- Cowboys From Hell
Nachdem die Band die Bühne verlassen hatte war ich echt begeistert gewesen. Obwohl sie schon lange auf der Bühne standen, hatten sie immer noch genug Power um zu überzeugen. Nun folgte wieder eine längere Umbaupause. Genauso wie am Freitag ging ich davon aus, daß es wieder bis kurz vor 21 Uhr dauern wird, bis der Hauptakt auf die Bühne kam. So sollte es auch sein. Alle von uns bewaffneten sich noch mit einem Bier, dann ging die Show los.
Metallica in Frankfurt — Setlist 24.05.2026
Intro:
It's a long way to the top (AC/DC)
The Extacy of Gold (vom Film: Zwei glorreiche Halunken / the good, the bad an the ugly)
- Whiplash
- For Whom The Bell Tolls
- The Shortest Straw
- Until It Sleeps
- Lux Æterna
- Leper Messiah
- Kirk & Rob Doodle: Accept „Fast As A Shark‘
- Fade To Black
- Wherever I May Roam
- The Call Of Ktulu
- The Unforgiven
- Whiskey In The Jar
- Blackened
- Moth Into Flame
- One
- Enter Sandman
Heute gefiel mir die Setlist viel besser. Auch sollten wir es wieder schaffen, weit nach vorne zu kommen und den Platz zu halten.
Nach 1 Stunde und 50 Minuten war dann Schluß, Metallica verabschiedeten sich von ihren Fans und dankten ihnen. Danach wurden wieder Plektrums und Drumsticks in die Menge geworfen und heute sollte ich Glück haben und zwei Gitarrenplättchen erwischen. Auch lagen wieder einige Becher herum, die ich einsammelte. Danach das selbe Spiel wie am Freitag. Mein erster Weg war zum Getränkestand, hier gab ich die Becher zurück und sackte das Geld dafür ein. Danach verließ ich das Stadion und machte mich auf den Rückweg zum Auto. Dort angekommen richtete ich mich ein und schloß kurze Zeit später meine Augen.
Fazit des Tages:
Die Fahrt von Berlin nach Frankfurt klappte ohne Probleme. Auch die Mitfahrer standen parat und deswegen konnte ich mir etwas Geld für den Sprit einsparen. Parkplatz war kein Problem am Stadion, der Besuch des Wäldchestag wurde auch erledigt und eine Karte für den zweiten Teil des Metallica Konzertes sollte ebenfalls günstig hergehen. Das Konzert gefiel mir dieses Mal um einiges besser und somit, als ich dann im Bett lag, konnte ich sehr positiv auf diesen Tag zurück schauen.
25.05.2026
Tourplan:
Nachdem ich einigermaßen gut geschlafen hatte packte ich erneut das Bett zusammen und richtete das Auto so her, daß ich Leute mitnehmen konnte. Für die Rückfahrt hatte ich wieder drei Mitfahrer bekommen. Davon wollte Einer direkt am Stadion abgeholt werden. Er hatte sich gestern schon gemeldet und wir hatten wieder die Tankstelle als Treffpunkt ausgemacht. Dort trafen wir aufeinander und wie sich herausstellte war er ebenfalls die beiden Tage auf dem Metallica Konzert gewesen. Die nächste Mitfahrerin wollte am Flughafen abgeholt werden. Sie schickte mir ihren Standort, dort fuhr ich auch hin. Die Zeit der Fahrt zum Airport nutzten wir um Gespräche über das Konzert und Wochenende zu führen. Am Flughafen angekommen begann dann etwas Chaos. Den Bereich, den mir die Dame geschickt hatte, befand sich in einer Zone, die etwas kostete. Weiterhin konnte ich auch nirgends halten, deswegen stellte ich mich nach etwas Suche an eine Straßenseite und schickte ihr den Standort von mir. Es dauerte ein paar Minuten und kostete zwei - drei Anrufe, bis sie endlich am Auto war. Danach fuhren wir weiter in Richtung München. Wie wir gleich bemerkten, wir konnten uns nur geringfügig mit der Frau unterhalten. Sie war Spanierin und konnte nur etwas Englisch, dafür aber Spanisch. Da waren wir natürlich raus. Die meiste Zeit der Fahrt war sie eh am Schlafen. In der Nähe von Aschaffenburg holte ich dann den dritten Mitfahrer ab. Vollzählig ging es dann weiter in Richtung Rosenheim. Kurz vor Nürnberg weckte ich dann die spanische Dame und erklärte ihr, daß wir kurz vor ihrem Aussteigeort sind. Sie fragte mich, ob ich sie zum Bahnhof fahren könnte. Ich erklärte ihr, daß ich bereit bin, sie in der Nähe der Autobahn raus zu lassen. Auch gerne an einer Bushaltestelle oder S-Bahn Station. Aber diese Stelle müsste sie mir schon selbst nennen. Denn in Nürnberg kenne ich mich zu wenig aus. Aber zum Bahnhof wollte ich sie nicht fahren, daß würde mich viel zu viel Zeit und Umweg kosten. Ich fuhr den Bereich an, den ich bei BlaBlaCar für den Ausstieg angegeben hatte, denn sie konnte mir keinen besseren Ort nennen. Dort war zumindest eine Bushaltestelle, wo sie zum Bahnhof fahren hätte können. Ziemlich sauer stieg sie aus und verabschiedete sich nicht einmal. Da wusste ich schon, daß würde keine gute Beurteilung bei BlaBlaCar geben. (So war es dann später auch). Kurz darauf ließ ich dann den ersten Mitfahrer aussteigen und in München angekommen dann den Letzten. Somit war ich dann auch schon nicht mehr weit von Zuhause entfernt. Die letzte Stunde der Strecke fuhr ich alleine und es kam auch nichts mehr nennenswertes dazwischen. Somit war ich am Nachmittag um ca. 15 Uhr wieder zurück an meiner Wohnung. Ich räumte das Auto noch aus, schmiss eine Waschmaschine an, packte den Rucksack aus und der restliche Tag wurde dann mit Ruhe verbracht. Somit beendete ich ein sehr aufregendes und erfolgreiches Wochenende.
Die Mitbringsel vom Metallica Konzert.
Fazit des Tages:
Die Rückfahrt nach Raubling klappte, bis auf das kleine Problem der Abholung einer Mitfahrerin am Flughafen Frankfurt, hervorragend. Ich kam ohne Stau durch und konnte nach meiner Rückkehr zu Hause einen positiven Haken hinter den Tag setzen.
Fazit der Tour:
Mit der Planung des Wochenendes war mir klar, ich würde wieder einige Kilometer (2200 Kilometer) runter schrauben und viel Zeit im Auto verbringen. Dafür standen aber zwei Metallica Konzerte in Frankfurt und das DFB Pokalfinale in Berlin auf dem Plan. So wie ich es mir vorgenommen hatte klappte es auch. Ich bekam vor dem Frankfurter Stadion kostengünstige Karten, sah zwei gute Konzerte, lernte nette Leute kennen, konnte für die einzelnen Fahrten immer wieder Mitfahrer gewinnen (die immerhin auch etwas zum Sprit beitrugen) und sah als absolutes Highlight das Pokalendspiel mit einem Sieg der Bayern. Auch wenn man es nicht immer Allen recht machen kann war es für mich ein absolut erfolgreiches Wochenende, daß mir sicherlich noch länger im Gedanken bleiben wird!