Eifelturm Paris

Eifelturm Paris

Donnerstag, 30. April 2026

28.04 - 29.04.2026 Champions League Halbfinale Paris SG : FC Bayern München

Plan des Tages: 
Früher Aufstehen (2 Uhr)
Abfahrt Richtung München / Bergkirchen 
Treffen am Pendlerparkplatz um 4 Uhr 
Abfahrt Bergkirchen in Richtung Paris 812 Kilometer / 8 Stunden 20 Minuten
Ankunft in Paris um 12:20 Uhr
Auto in einer Parkgarage in der Nähe vom Stadion abstellen
In die Stadt zum Sightseeing 
Zurück zum Stadion
Dort Spiel:
Paris SG : FC Bayern München 
Anpfiff: 21 Uhr 
Ergebnis: 5:4
Zuschauer: 47511
Stadion: Prinzenpark
Zurück zum Auto 
Fahrt von Paris nach München / Bergkirchen 812 Kilometer / 8 Stunden 20 Minuten
Fahrt von Bergkirchen nach Raubling 109 Kilometer / 1 Stunde 15 Minuten

Planung und Vorbereitung:
Nachdem unser Verein das Halbfinale in der Champions League erreicht hatte begannen schon die Planungen für das Spiel in Paris. Ich schrieb per WhatsApp den Peter an wegen Planungen für die Anreise. Es gab einen Neuner vom Silvio und da fragte Peter für mich an wegen einem Platz. Die Zusage kam und nun fragte ich beim Andi wegen einem Ticket an. Auch hier bekam ich eine Eintrittskarte. Somit waren die zwei schwersten Hürden schon einmal genommen. Am Tag vor der Abfahrt packte ich noch meinen Rucksack, dann lag ich um 21 Uhr in meinem Bett. 
Tourplan:
Um 2 Uhr klingelte der Wecker. Nach zwei Kaffee lief der innere Motor wieder rund. Ich richtete mir noch meine Brotzeit her, dann fuhr ich um 02:45 Uhr los. Die Autobahn war frei, deswegen kam ich gut voran und war um 03:50 Uhr am Treffpunkt. Hier trafen die Mitfahrer auch alle ein und als dann um 4 Uhr der Silvio mit dem Neuner vorfuhr wurden die Plätze eingenommen und die Reise ging los. Die Fahrzeit wurde mit Gesprächen über weitere Touren überbrückt. Kurz vor Frankreich fuhr Silvio noch einmal zum Tanken ab. Hier nutzten wir den kurzen Stop um uns zu sortieren, dann fuhr er nach Frankreich hinein. Ein kurzes Stück Landstraße erwartete uns nun, dann ging es auf die Autobahn und natürlich erwartete uns nun auch wieder die Streckenmaut. Weiter ging die Reise in Richtung Paris. Auf den Straßen war zum Glück Alles ruhig, so kamen wir gut durch. Nach unserer Ankunft am Stadion fuhr Silvio in ein Parkhaus. Dort stellte er das Auto ab und wir verabschiedeten uns von ihm. Er wollte am Auto bleiben und erst einmal schlafen. Wir machten noch einen Treffpunkt um 19 Uhr am Auto aus, dann verabschiedeten wir uns von ihm und gingen los. 

Paris:
Die französische Hauptstadt Paris ist eine der bedeutendsten Großstädte Europas und zählt zu den führenden Zentren für Kunst, Mode, Gastronomie und Kultur weltweit. Das Stadtbild ist geprägt von der Architektur des 19. Jh. sowie von breiten Boulevards und der Seine (der Fluß durch Paris). Neben Wahrzeichen wie dem Eiffelturm und der gotischen Kathedrale Notre-Dame aus dem 12. Jh. ist Paris auch für seine Café-Kultur und die Modeboutiquen in der Rue du Faubourg Saint-Honoré bekannt.

Unser erstes Ziel war die Metrostation, denn wir wollten mit dieser zur "neuen" Notre Dame fahren. An der Station angekommen holten wir uns eine Fahrkarte für zwei Fahrten. Die Erste wollten wir nutzen für die Fahrt zu der Kathedrale, die Zweite für die Fahrt vom Eiffelturm zum Stadion. Den Rest wollten wir zu Fuß ablatschen. Nachdem wir dann an der Station angekommen waren mussten wir noch ca. 15 Minuten zu Fuß gehen, dann standen wir vor der Kathedrale. 

Notre-Dame:
Die Kathedrale Notre-Dame de Paris (französisch Cathédrale Notre-Dame de Paris, deutsch Kathedrale Unserer Lieben Frau zu Paris), umgangssprachlich kurz Notre-Dame, ist die römisch-katholische Bischofskirche der Erzdiözese Paris. Die unter dem Patrozinium Unserer Lieben Frau, also der Gottesmutter Maria, stehende Kirche wurde zwischen 1163 und 1345 errichtet und ist eines der frühesten gotischen Gotteshäuser Frankreichs. Ihre charakteristische Silhouette prägt das historische Zentrum von Paris auf der Ile de la Cite im 4. Pariser Arrondissement.

Die Hauptachse der Kirche verläuft in etwa parallel zum rechten Arm der Seine, so dass die Apsis mit dem Hauptaltar ungefähr 30 Grad nach Süden von der üblichen Ostung abweicht. Die beiden aus Naturstein errichteten, symmetrischen Westtürme nördlich und südlich des Hauptportals sind 69 Meter hoch. Das Kirchenschiff ist im Inneren 130 Meter lang, 48 Meter breit und 35 Meter hoch. Es bietet bis zu 10.000 Menschen Platz. Der schlanke, hölzerne Vierungsturm, der nach dem Brand von 2019 nach dem Vorbild des im 19. Jahrhundert errichteten Dachreiters rekonstruiert wurde, ragt 93 Meter in die Höhe.

Notre-Dame gehört zu den bedeutendsten historischen Monumenten Frankreichs und war seit dem Mittelalter immer wieder Schauplatz wichtiger geschichtlicher Ereignisse. Im Verlauf der Französischen Revolution wurde die Kirche im Rahmen des Kults der höchsten Wesens zeitweise zum Tempel der Vernuft umgewidmet. Der katholischen Kirche zurückgegeben, fand 1804 die Kaiserkrönung Napoleons I. in Notre-Dame statt. Victor Hugos 1831 erschienener historischer Roman Der Glöckner von Notre Dame, der zum Großteil in der Kathedrale spielt, weckte ein breites öffentliches Interesse, so dass Rufe nach einer Wiederherstellung der in der Revolution stark in Mitleidenschaft gezogenen Kirche laut wurden. In der darauf folgenden, grundlegenden Restaurierung unter der Leitung des Architekten Eugene-Viollet-le-Duc erhielt Notre-Dame im Wesentlichen ihr heutiges Erscheinungsbild.

Bei dem Dachstuhlbrand vom 15. April 2019 entstanden erneut schwere Schäden an der Kathedrale. Nach einer 5-jährigen Restaurierung wurde das Kirchenschiff am 7. Dezember 2024, etwa für Messen, wiedereröffnet. Am 20. September 2025 erfolgte auch die Öffnung der Türme und des Dachs als Aussichtsplattform für Besucher.
Hier waren für einen unter der Woche Tag sehr viele Leute unterwegs. Wir machten einige Fotos und weil wir genügend Zeit hatten gingen wir auch in das Gebäude hinein. Zuerst mussten wir uns aber an einer Menschenschlange anstellen und uns bis zum Eingang schieben lassen. Die Kathedrale ist kostenlos und wir besichtigten den kompletten Innenbereich.
In der Kathedrale herrscht Einbahnstraßen Verkehr. Wir schauten uns Alles genau an und verließen das Gebäude danach wieder.
Wir gingen entlang der Seine und kamen auch an der Louvre vorbei. Die wollten wir aber nicht aufsuchen. 
Weiter ging es für uns in Richtung Eiffelturm. Dort sollten auch noch ein paar Fotos gemacht werden. Auf dem Weg dorthin suchten wir uns in einer Seitenstraße ein kleines Restaurant, wo wir noch etwas aßen. Natürlich war es hier etwas teurer, aber immer noch günstiger wie auf der Zugangsstraße neben der Seine. Die Pariser Innenstadt ist eine richtige Touristen Abzocke. Danach ging es auf für uns zum Wahrzeichen von Paris, den Eiffelturm. Hier angekommen wurden einige Fotos von allen Seiten gemacht. 

Eiffelturm:
Der Eiffelturm (französisch Tour Eiffel, ist ein 330 Meter hoher Eisenfachwerkturm in Paris. Er steht im 7. Arrondissement am nordwestlichen Ende des Champ de Mars (Marsfeld), nahe dem Ufer der Seine. Das von 1887 bis 1889 errichtete Bauwerk wurde als monumentales Eingangsportal und Aussichtsturm für die Weltausstellung zur Erinnerung an den 100. Jahrestag der Französischen Revolution errichtet. Der nach dem Erbauer Gustave Eiffel benannte und zum Errichtungszeitpunkt noch 312 Meter hohe Turm war von seiner Erbauung bis zur Fertigstellung des Chrysler Building 1930 in New York das höchste Bauwerk der Welt. Mit seinem Gewicht von nur 10.100 Tonnen gilt er als ein herausragendes Beispiel für Leichtbauweise. Mit der Ausstrahlung des ersten öffentlichen Radioprogramms in Europa 1921 und des ersten französischen Fernsehprogramms 1935 trug das Bauwerk als Sendeturm zur Geschichte des Hörfunks und des Fernsehens bei. Der Fernsehturm ist die wichtigste Sendeanlage des Großraums Paris und beherbergt als Turmrestaurant das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Le Jules Verne.

Als höchstes Bauwerk von Paris prägt er das Stadtbild bis heute und zählt mit gut sechs Millionen zahlenden Besuchern pro Jahr zu den meistbesuchten Wahrzeichen der Welt. Der Turm ist eine der bekanntesten Ikonen der Architektur und der Ingenieurskunst. Der Eiffelturm ist das Vorbild vieler Nachahmerbauten und wird in Kunst und Kultur im Zusammenhang mit Paris und Frankreich vielfach aufgegriffen. Er gilt als nationales Symbol der Franzosen und avancierte zu einer weltweiten Ikone der Moderne. Seit 1964 ist der Eiffelturm als Monument Historique denkmalgeschützt, und 1986 nahm die American Society of Civil Engineers das Bauwerk in die Liste der historischen Meilensteine der Ingenieurbaukunst auf. (Quelle: Wikipedia)
Fotos von dem Bauwerk von allen Seiten.
Auch das Entchen war mit dabei.
Fotos von der Empore auf den Eiffelturm
Wie gesagt, dieses Bauwerk zieht mich immer in seinen Bann. Wir gingen daran vorbei und über die Empore hinaus. Dahinter suchten wir uns eine Kneipe um hier noch einmal etwas zu trinken. Für mich hieß es, nachdem ich auch schon Silvio geschrieben hatte, daß ich mich jetzt auf den Rückweg mache, mit den Öffentlichen zu der Parkgarage zurück zu fahren. Hier angekommen traf ich auf Silvio, der noch am Fahrzeug war. Hier packte ich mein Zeug weg und wir gingen gemeinsam zum Stadion. 
Dort angekommen traf man noch ein paar bekannte Gesichter. Es wurde etwas gequatscht, bevor es in das Stadion ging. Hier wurde erst einmal die Karte kontrolliert, bevor man den Bereich der parkenden Busse der Auswärtsfans erreichte. Dort wurde ebenfalls mit einigen bekannten Leuten geredet, bevor es dann durch die Sicherheitskontrolle ging. Die Kontrolle ging dann sehr schnell und schon stand ich hinter der Kurve. Heute gab es für den Unterrang weiße Bänder, für den Oberrang grüne Bänder. Tauschen war kaum möglich. Somit begab ich mich in den Unterrang und traf dort auf die Jungs. 
Zum Stadion:
Das Stadion besteht aus vier Tribünen die miteinander verbunden sind. Beide Tribünen sind unterteilt in einem Ober- und Unterrang. Alle Tribünen sind gleich gebaut. Sie sind gleich hoch. Die Tribünen sind überdacht. In einer der Hintertor Tribünen befinden sich die Heimfans. Auf der anderen Seite der Hintertor Tribüne in der Ecke ist der Bereich der Auswärtsfans. 
Zum Spiel:
Mit dem Einlauf der Mannschaften wurde ein großes Plakat in der Kurve von Paris und der Gegengeraden gezeigt.
Dazu wurden Feuer Fontänen gezündet. Es spielte auch eine Musikkapelle die französische Hymne.
Zum Spiel:
18. Spielminute: 0:1 Elfmeter 
25. Spielminute: 1:1
Bei jedem Tor der Franzosen wurde Pyrotechnik in der Kurve gezündet.
34. Spielminute: 2:1
42. Spielminute: 2:2
45. + 2. Spielminute: 3:2 Elfmeter nach VAR Entscheidung 
56. Spielminute: 4:2
58. Spielminute: 5:2
65. Spielminute: 5:3
69. Spielminute: 5:4
Bayern München war die letzten 20 Minuten das klar bessere und fittere Team, konnte aber leider den Ausgleich nicht mehr erzielen. Somit blieb es beim Sieg für die Heimmannschaft.
Nach dem Abpfiff die obligatorische Blocksperre von einer halben Stunde. Dann durften wir zumindest den Block und das Stadion verlassen. Auf dem Parkplatz, wo die Busse standen, mussten wir ebenfalls noch einmal 15 Minuten warten, bis dann endlich die Tore geöffnet wurden und die Ordner die Leute in Wellen durch ließen. Leider schaffte ich es nicht, mit den Jungs in einem Schwung durch zu kommen. Als ich dann auch endlich an der Reihe war und den Bereich verlassen konnte, waren die Anderen schon auf dem Weg zum Auto. Dort begab ich mich jetzt auch hin und bekam den Standort des Wagens per WhatsApp. Silvio hatte ihn schon aus der Garage gefahren und stand auf der Straße. Nachdem ich eingestiegen war ging die Rückreise los. Ich denke, egal zu welcher Uhrzeit man in Paris auf den Stadtring fährt, man hat immer Stau. So auch heute. Silvio kämpfte sich durch und wir schafften es zurück auf die Autobahn. Nun standen ca. 8 Stunden Fahrzeit vor uns. Bis nach Deutschland fuhr Silvio, dann übernahm der Allinger. Die Zeit der Fahrt versuchte ich ein paar Stunden Schlaf ein zubekommen. Kurz vor München fuhr er dann ab in Richtung Dachau und hier dann wieder auf den Parkplatz in Bergkirchen. Hier trennten sich dann unsere Wege. Für mich hieß es jetzt noch nach Kirchdorf zu fahren. Sollte mich erneut 1 Stunde 15 Minuten kosten. Am frühen Vormittag war ich dann wieder zurück. Ich packte meinen Rucksack aus, sprang unter die Dusche und legte mich noch einmal hin. Damit wurde die Tour zum Auswärtsspiel des Halbfinales der Champions League beendet.
Fazit der Tour:
Nachdem im Viertelfinal Real Madrid ausgeschaltet wurde, stand der nächste Gegner im Halbfinale mit Paris SG fest. Eine Karte für das Spiel sollte ich bekommen und die Anreise konnte ich im Neuner mit antreten. Hin- und Rückfahrt klappten ohne Probleme, der Tag wurde mit Sightseeing in Paris verbracht  und am Abend sahen wir ein torreiches Spiel. Leider konnte unsere Mannschaft die Überlegenheit nicht nutzen und ging deswegen als Verliere vom Platz. Aber es gibt ja auch noch ein Rückspiel. Alles im Allen eine lohnenswerte Tour.

Montag, 27. April 2026

24. - 26.04.2026 Sofia Wochenende

Plan der Tour: 
24.04.2024
Anreise von Raubling nach Landsberg am Lech 
Dort Spiel: 
TSV 1882 Landsberg : TSV 1860 München II
Anpfiff 19 Uhr 
Ergebnis: 1:1
Zuschauer: 1450
Stadion: 3C-Sportpark
Fahrt von Landsberg am Lech nach Memmingen 
Dort im Auto übernachten 
25.04.2026
Früh aufstehen 05:30 Uhr 
Mit dem Bus zum Flughafen 
Flug von Memmingen nach Sofia 07:55 - 10:55 Uhr 
Gepäck am Hotel abgeben 
Mit der Metro in die Innenstadt, dort Torte treffen 
Sightseeing in der Innenstadt 
Zum Spiel: 
CSKA Sofia : Levski Sofia 
Anpfiff: 16 Uhr 
Ergebnis: 1:3
Zuschauer: 38.000
Stadion: Vasil Levski
Danach in die Stadt, dort was Essen und Trinken 
Zurück zum Hotel und Schlafen 
26.04.2026
Früh aufstehen 
Zu Fuß zum Flughafen 
Flug von Sofia nach Memmingen 06:00 - 09:00 Uhr 
Mit dem Auto von Memmingen nach Raubling 

Vorbereitung und Planung: 
Seit etwas längerer Zeit hatte sich mein Kumpel Torte den Länderpunkt in Bulgarien eingeplant. Er wollte den letzten Spieltag der Vorrunde in der ersten Liga aufsuchen. Deswegen buchte er sich und seiner Freundin Nadine einen Flug an diesem Wochenende nach Sofia. Leider wurde der Spieltag um terminiert und die Spiele vor verschoben. Deswegen war an dem vorgesehenen Wochenende spielfrei. Daß ärgerte ihn so sehr, daß er sich gleich für das darauffolgende Wochenende einen Flug buchte. An diesem Wochenende sollte die Meisterschaftsrunde beginnen. Und gleich mit einem Derby. Da Nadine nicht noch einmal mit reisen wollte fragte er bei mir an. Ich hatte eh nichts vor an dem Wochenende und hoffte natürlich auf ein anderes Spiel, da ich in dem Stadion des Derbys schon war. Leider wurde der Spieltag noch durch gewürfelt und so blieb nur das Derby am Samstag. Trotzdem buchte ich zwei Wochen vorher den Flug. Samstag nach Sofia, Sonntag wieder zurück. Keine 24 Stunden in der Hauptstadt von Bulgarien. Um die Eintrittskarten kümmerte sich Torte das Wochenende bei seinem ersten Besuch. Da wir unterschiedliche Flugzeiten hatten wollten wir uns in der Innenstadt von Sofia treffen. Am Tag vor dem Abflug hatte ich noch ein Spiel der Bayernliga Süd in Landsberg am Lech gefunden. Dieses wollte ich aufsuchen, bevor ich dann die Nacht in Memmingen plante. Das Check In für den Flug machte ich am Freitag in der Früh, 24 Stunden vor dem Abflug. Den Rucksack packte ich am Freitag vor der Abfahrt. Die Matratze vom Bett packte ich auch noch in das Auto. Somit war die Vorbereitung für die Tour abgeschlossen. 
Tourplan:
Am Freitag um 16:50 Uhr fuhr ich dann los in Richtung Landsberg am Lech. Es wurde mir eine Fahrzeit von 1 Stunde 35 Minuten angezeigt. Genügend Zeit um einen Parkplatz Vorort zu finden und auch ins Stadion zu kommen. Die Fahrt verlief ruhig, auch wenn es sich auf dem mittleren Ring etwas staute. In Landsberg angekommen fand ich dann am Stadion einen Platz für den Wagen und ging den Rest zu Fuß hinauf. 
Danach betrat ich den Bereich. 
Zum Stadion: 
Hier ist nur eine Gegengerade mit einer Tribüne versehen. Diese hat in der Mitte eine überdachte Tribüne. Rechts und links davon sind drei Reihen Betonstufen. Diese sind nicht überdacht. 
Links von der Tribüne, hinter der Hintertor Tribüne befindet sich eine Stadion Wirtschaft mit Biergarten. Hier gibt es asiatische Speisen zu kaufen. Zusätzlich sind aber auch Imbiss Buden mit Grillgut und Getränken vorhanden. 
Hier holte ich mir ne Grillwurst und ein Bier und suchte danach einen guten Platz, um das Spiel zu verfolgen. Der Rest des Stadions ist Stehplatz hinter der Werbebande. 
Kurz darauf kamen die Mannschaften auf das Spielfeld. 
Zum Spiel: 
47. Spielminute: 1:0
58. Spielminute: 1:1
In der 63. Minute gab es einen Zusammenprall zweier Spieler, wo ein Spieler der Auswärts Mannschaft auf dem Boden liegen blieb. 
Nach 10 Minuten Wartezeit gingen beide Mannschaften in die Kabine und es wurde auf das Sanitärs Fahrzeug gewartet. Diese kamen dann kurze Zeit später mit Blaulicht und Sirene und das Sanitätspersonal kam auf das Spielfeld. 
Diese behandelten den Spieler für eine längere Zeit, bis er nach ca. 30 Minuten vom Feld gebracht wurde. 
Zwischendurch wurde die Sicht der Handlungen immer mehr verdeckt. 
Nach ca. 45 Minuten Wartezeit konnte das Spiel wieder angepfiffen werden. Man merkte beiden Mannschaften die Pause an. Beide kamen nicht mehr so richtig in das Spiel hinein und auch nach sechs Minuten Nachspielzeit sollte sich nichts mehr erwähnenswertes tun. Es blieb beim 1:1 Unentschieden. 
Danach versuchte ich schnell zum Auto zu kommen, denn ich wollte nicht in den Abfahrstau geraten. Mein Vorhaben klappte und ich kam gut weg. Nun stand noch eine Fahrt von knapp 30 Minuten vor mir bis ich dann an meinem Zielpunkt für den heutigen Tag angekommen war. Ich wollte das Auto wieder am Parkplatz vom Waldfriedhof in Memmingen abstellen. Leider musste ich feststellen, daß diese Parkplätze jetzt nicht mehr frei waren. Sie waren mit Parkscheibe auf Zeiten begrenzt. Sehr ärgerlich, denn dieser Parkplatz war immer sicher und frei an Plätzen. Somit stellte ich mich auf die Straße, denn hier gab es kein Verbotsschild. Danach richtete ich mir mein Bett her, stellte den Wecker und verschwand in den Schlafsack. Kurz darauf schlief ich ein. 
Fazit des Tages:
Aufgrund des frühen Abflugs nach Sofia fuhr ich schon am Freitag los in Richtung Memmingen. Ein Fußball Spiel in Landsberg am Lech wurde auch noch mitgenommen. Übernachtungsstelle hatte ich dann in Memmingen. Die Wochenend Tour nach Sofia hatte schon einmal gut begonnen. 
25.04.2026
So richtig gut konnte ich nicht schlafen. Ich hatte immer das Gefühl, daß ich verschlafen würde und so war ich stündlich wach. Das Handy hatte ich mir auf 6 Uhr gestellt, doch um 05:30 Uhr war ich wieder einmal wach und weil ich nicht mehr einschlafen konnte stand ich auf, packte meine Sachen zusammen und ging zu Fuß zum ZOB, den Busbahnhof von Memmingen. Hier wartete ich noch ein paar Minuten auf den Bus, der dann auch erschien und mich zum Flughafen (für 3,50 €) bringen sollte. Den Busfahrplan hatte ich mir im Vorhinein schon aufs Handy geladen. Nach zwei Stationen war ich dann am Flughafen Memmingen. 
Hier gibt es eh nichts zum machen, deswegen ging ich gleich durch die Sicherheitskontrolle und setzte mich an das Gate. Aufgrund schlechter Erfahrungen wollte ich nicht wieder zu spät sein. Die Kontrolle verlief ohne Probleme und über eine Stunde vor Abflug saß ich dann am Gate. Die Zeit nutzte ich schon einmal um den Bericht weiter zu schreiben. Kurz darauf wurde das Boarding für den Flug aufgerufen. 
Dieses Mal klappte auch alles und kurz darauf saß ich im Flieger. Der Flug dauerte 1,45 Stunden. Bei der Landung gibt es eine Zeitverschiebung von 1 Stunde. Bei der Kontrolle des Board Tickets und Gepäck wurde heute wieder ganz genau geschaut. Jeder, der eine zu große Tasche, Rucksack oder Koffer hatte wurde zur Kasse gebeten. So verzögerte sich der Einstieg extrem. Trotzdem war das Boarding Complete rechtzeitig fertig. Pünktlich brachte der Pilot den Vogel auf die Startbahn und hob dann ab. Die Zeit des Fluges nutzte ich um den verlorenen Schlaf nachzuholen. Früher als angegeben landete der Flieger in Sofia. Es dauerte auch nicht lange, dann konnten wir aussteigen. Nun fuhr der Bus zum Terminal und ließ die Passagiere aussteigen. 
Wie mir mein Freund Torte schon mitgeteilt hatte musste ich nun zu Terminal 1, denn hier war unser Hotel. Den kostenlosen Shuttle Bus erwischte ich auch gleich und fuhr hinüber. 
Zu Fuß ging ich dann zum Hotel. 
Das Terminal 2 vom Flughafen Sofia 
Hier war es überhaupt kein Problem den Rucksack abzugeben. Ich wurde nicht mal nach dem Namen gefragt. Danach ging ich wieder zurück zum Terminal 1, da von hier aus die Metro in die Innenstadt fahren würde. Ich nahm den direkten Weg, denn zum Shuttle am Terminal 2 wollte ich nicht mehr. Kurze Zeit später war ich dann wieder zurück am Terminal 1 und fand auch gleich die Metro. 
Hier liegt auch noch Schnee in den Bergen 
Blick auf den Flughafen 
Die Fahrt sollte gerade einmal 80 Cent kosten. Für deutsche Verhältnisse undenkbar. Ich musste nun einige Stationen fahren, bis ich dann bei Serdika aussteigen durfte. Hier wollte ich mich mit Torte treffen. Er war gestern schon angereist und hatte sich heute um unsere Eintrittskarten gekümmert. An der Station angekommen, er hatte mir seinen Standort geschickt, machte ich mich auf zum Treffpunkt. Kurz darauf trafen wir uns bei einer kleinen, alten Kirche und begrüßten uns sehr herzlich. Diese Kirche ist wohl die älteste Kirche in Sofia. Sie kann auch besichtigt werden, aber es ist verboten, im Inneren Bilder zu machen
Dann besprachen wir unser weiteres Vorgehen. Natürlich wollte ich die Sehenswürdigkeiten von der Stadt sehen, danach dann zum Spiel. Da Torte letzte Woche schon in Sofia war konnte er mir die ganzen wichtigen Gebäude und Plätze zeigen.
Sofia:
Die Hauptstadt des Balkanstaats Bulgarien, liegt im Westen des Landes am Fuß des Bergs Witoscha. Die Wahrzeichen der Stadt stammen aus über 2.000 Jahren unter teilweise griechischer, römischer, osmanischer und sowjetischer Herrschaft. Die mittelalterliche Kirche von Bojana weist Fresken aus dem 13. Jh. auf. Die im 4. Jh. von den Römern erbaute Rotunde des Heiligen Georg ist mit mittelalterlichen und osmanischen Verzierungen versehen, die bis auf das 10. Jh. zurückgehen.
Die römischen Ausgrabungsstädten von Sofia
Die Rotunde des Heiligen Georgs. Um diese herum wurde der Präsidenten Palast gebaut.
Sofia hat sehr viele Kirchen die sich auch von innen zu Besichtigen lohnen. Alleine die Wandmalereien sind es wert. Aber auch die sehr gut erhaltenen Heiligen Bilder.
Der Justizpalast von Sofia.
Hier fahren viele alte Straßenbahnen durch die Stadt.
Der Kulturpalast
Und natürlich darf das Schild von Sofia nicht fehlen.
Zwischendurch hörten wir dann ein paar Böller explodieren. Da wir neugierig waren gingen wir zu diesem Lärm und entdeckten, daß sich hier die Levski Sofia Fans versammelten und einen Fanmarsch zum Stadion starteten.
Noch einmal die kleine Kirche von oben.
Die Heilige Sofia, der Schutzpatron der Stadt.
Die Alexander-Newski-Kathedrale
Diese besichtigte ich auch von innen. Es ist mit Kathedralen in Deutschland nicht zu vergleichen.
Und das zweite Schild mit Greetings von Sofia. Hier wurde gleich einmal ein gemeinsames Bild gemacht.
Hier in der Nähe der Kathedrale ist ein "Ewiges Licht". Es ist eine Flamme in Gedenken an alle gefallen bulgarischen Soldaten der Kriege.
Aber auch die Banken haben hier die großen Gebäude in Beschlag genommen. Geld regiert die Welt.
Als wir dann am Stadion angekommen waren, wollten wir uns noch ein Bier holen. Dabei wurden wir von einem Polizisten angesprochen, wo wir hin wollten. Wir sagten, daß wir Touristen seien. Daraufhin erklärte er uns, daß heute ein großes Fußballspiel war und Torte seine Jacke schließen sollte. Denn mit seinem blauen Shirt, die Farben von Levski Sofia, war er bei den Heimfans nicht gut angesehen. Wir bekamen noch ein Bier und setzten uns danach etwas am Stadion ab. Es war so wie wir es erwartet hatten, hier gab es strikte Fantrennung.
Nachdem wir unser Getränk geleert hatten machten wir uns auf zum Eingang unseres Bereiches. Hier kamen wir zügig durch und und standen dann im Stadion.


Zum Stadion: 
Das Stadion besteht aus vier Tribünen die miteinander verbunden sind. Jede Tribüne besteht aus einem Rang. Nur die Hauptribüne ist überdacht, der Rest nicht. Es ist eine Tartan Bahn um das Spielfeld. Über die Gegengerade ist noch ein extra Bau, der die VIP Loungen enthält. In den beiden Hintertor Tribünen befinden sich die jeweiligen Fankurven. Wobei es heute wirklich so war, daß auch die Gegengerade in blau war, dafür aber die Haupttribüne in rot. Dazwischen war ein Block leer als Sicherheitsbereich.
Zum Spiel:
Mit dem Einlauf der Mannschaften wurde in beiden Fankurven eine Choreographie gezeigt.
11. Spielminute: 1:0. Grober Torwart Fehler 
42. Spielminute: 1:1 ein Fehler in der Abwehr ermöglicht den Treffer. 
45. Spielminute: 1:2
80. Spielminute: 1:3
Nun verließen auch die ersten Fans von CSKA Sofia das Stadion. Sie hatten keine Hoffnung mehr auf ihre Mannschaft.
Nachdem das 1:0 für die Heimmannschaft gefallen war zogen ein Großteil der Heimfans die Shirts aus und standen Oberkörper frei im Bereich. Was unglaublich war, war die Mitmachquote. Fast zu 100 % beteiligten sich beide Lager an der Stimmung. Und die Stimmung war wirklich sehr gut, was man von dem Spiel leider nicht behaupten konnte. Vom Niveau würde ich sagen, wie bei uns die Regionalliga.
In der ersten Halbzeit wurde dann Pyrotechnik in der Heimkurve gezündet. 
In der zweiten Halbzeit auf der anderen Seite.
Man beachte auf diesem Foto die Anzeigetafel. Diese zeigt schon seit längerer Zeit nichts mehr an.
Levski war heute einen Tick besser und konnte seine wenigen Chancen zu Tore machen.
Endstand
Und die Aufforderung, daß die Auswärtsfäns noch in ihrem Bereich verweilen sollen.
Nachdem der Schiedsrichter das Spiel abgepfiffen hatte schauten wir uns noch etwas das feiernden blau bekleideten Fanlager.
Danach verließen wir auch das Stadion.
Nun war es Plan, wieder zurück in die Innenstadt, dort etwas zu Essen und dann einigermaßen zeitnah zurück zum Hotel zu gehen. Torte hatte vom letzten Wochenende noch ein gutes und zahlbares Restaurant im Petto. Da wollten wir dann als nächstes hin. Nach einem Fußmarsch von ca. 2 Kilometern waren wir dann an dem Restaurant und bekamen auch einen Platz. Diesen hatten wir aber nur für zwei Stunden sicher. Wir kamen mit dem Kellner ins Gespräch, da er merkte, daß wir Deutsch sprachen. Er fragte zuerst, was wir hier täten und wir gaben ihm zur Antwort, daß wir wegen dem Spieles da waren. Da war er schon sehr begeistert, Weiterhin fragte er nach unseren Heimatvereinen. Als ich ihm sagte, daß ich Bayern München Fan bin leuchteten seine Augen. Er erzählte uns so viel von dem Verein, den er auch immer wieder im Fernsehen verfolgte. Teilweise erzählte er sogar mir neue Dinge. Jedenfalls war er sehr begeistert von uns. Nachdem wir unser Essen bekamen wurde gut gespeist und gleich noch einmal ein Bier nachbestellt. Wir unterhielten uns über die nächsten großen Touren und Vorhaben und so verging die Zeit recht schnell. Die zwei Stunden hatten wir schon längst überschritten und als wir dann den Kellner fragten, ob das in Ordnung wäre, wenn wir noch ein Bier bestellen würden bekamen wir zur Antwort, bei uns ist das gar kein Problem.
Nach diesem Bier zahlten wir dann aber auch und ich gab noch ein gutes Trinkgeld drauf. Daß hatte er sich auch verdient. Danach gingen wir zur Metro und fuhren für 80 Cent zurück zum Flughafen Terminal 1.
Von hier aus ging es dann in einem Fußmarsch zurück zum Hotel. Hier holte ich meinen Rucksack aus dem Gepäckraum und wir gingen auf das Zimmer. Dort sprang ich noch schnell unter die Dusche, bevor ich meinen Rucksack packte. Ich legte auch gleich die Bekleidung für morgen zurecht, denn morgen in der Früh würde ich sicher total neben der Spur stehen. Dann wurde das Licht gelöscht (kurz vor 1 Uhr.
Fazit des Tages:
Die Anreise nach Sofia klappte hervorragend. Auch das Treffen mit meinem Kameraden verlief ohne Probleme. Dann entpuppte sich Torte als der perfekte Reiseleiter und Sofia ist absolut sehenswert! Zu guter Letzt sahen wir ein eher schwaches Spiel, dafür aber mit gutem Support aus beiden Fanlagern, Pyrotechnik, Choreographien und Toren. Also Alles in Allem ein sehr erfolgreicher Tag.
26.04.2026
Um 04:15 Uhr, einer sehr unchristlichen Zeit, klingelte der Wecker. Ich konnte eh wieder nicht gut schlafen, da ich immer die Angst hatte, ich würde verschlafen. Zum Glück hatte ich mir am Vortag schon Alles so hergerichtet, daß ich nur noch in die Klamotten schlüpfen brauchte und los konnte. Mein Freund schlief noch, deswegen gab es auch keinen Abschied. Zu Fuß ging ich zum Terminal und nach meiner Ankunft auch gleich durch den Security Check. Auch hier gab es keine Probleme. Da mein Terminal schon angeschrieben war schlug ich gleich meinen Weg in diese Richtung ein. 
Nachdem das Boarding ausgerufen wurde stürmten Alle wieder dorthin. Den ersten Schwung an Leuten wartete ich auch noch ab, bevor ich mich selber anstellte. Auch heute wurden alle Gepäckstücke von der Größe genau angesehen. Alles was zu viel oder zu groß war durfte nachgezahlt werden. Ich war froh, daß ich meinen Rucksack in der richtigen Größe hatte. Danach wurden wir mit dem Bus zum Flieger gebracht.
Nachdem ich dann eingestiegen war wollte ich eigentlich nur schlafen. Doch auch Dieses gelang mir wieder nicht. So sortierte ich Bilder und spielte am Handy herum. Pünktlich nach 1 Stunde 45 Minuten landete der Flieger in Memmingen. Nun hieß es einen Bus zum ZOB Memmingen zu bekommen. Ich musste noch knapp 40 Minuten warten, bis der Bus dann einfuhr. Mit Diesem fuhr ich dann zurück zum ZOB. Von hier aus ging ich zu meinem Auto zurück und bekam nach meiner Ankunft etwas nicht so erfreuliches. An meinem Scheibenwischer steckte ein Knöllchen. Dies muß ich dann die Woche noch abklären warum. Danach fuhr ich zurück nach Hause. Leider sollte sich herausstellen, daß genau am heutigen Sonntag einige Baustellen auf meinem Weg waren. Dies kostete mich einiges an Zeit. Ich war sehr froh, als ich dann endlich wieder zurück war und die Tour ohne Probleme beenden konnte.
Fazit des Tages:
Die Rückreise hatte gut geklappt.
Fazit der Tour:
Das Wochenende sollte genutzt werden, um das Derby in Sofia zu sehen. Da ich bei meinem letzten Besuch in dieser Stadt so gut wie nichts gesehen hatte wollte ich dieses Mal auch noch Sightseeing mit anhängen. Sollte Alles gut klappen. Somit konnte auch die Tour mit einem positiven Haken versehen werden.