Eifelturm Paris

Eifelturm Paris

Montag, 22. Juni 2026

21.06.2026 WM 2026 Tag 3 Anreise nach Vancouver

Plan des Tages:
Früh aufstehen
Zum Flughafen mit der Metro
Flug von Toronto nach Vancouver 07:40 - 09:50 Uhr (5 Std 10 Min Flug)
Zur Unterkunft, dort einchecken
Danach zum Stadion:
Dort Spiel:
Neuseeland : Ägypten 
Anpfiff: 18 Uhr
Ergebnis: 1:3
Zuschauer: 52497
Stadion: BC Place Stadion
Danach zurück in die Stadt / Unterkunft 

Tourplan:
Heute mussten wir früh aufstehen. Auf 03:30 Uhr hatten wir den Wecker gestellt. Unser Bus würde um 04:40 Uhr losfahren. Leider konnten wir keine Straßenbahn nehmen, die wäre zu spät am Flughafen angekommen. Ich konnte die Nacht eh nicht gut schlafen, deswegen stand ich etwas früher auf und sprang noch schnell unter die Dusche. Danach packten wir unsere Rucksäcke und verließen das Zimmer. Zu Fuß gingen wir zur Bushaltestelle. Hier angekommen war es fast eine Punktlandung. Nach ein paar Minuten kam der Bus und wir mussten jetzt 37 Stationen bis zum Flughafen zurück legen. Die Zeit der Fahrt nutzte ich, um meinen Bericht weiter zu schreiben. War auch unglaublich, was für Leute hier mit fuhren. Teilweise schauten sie so fertig aus, als hätten sie die ganze Nacht durch gemacht. Nach 42 Minuten waren wir dann am Flughafen angekommen. Hier stiegen wir am Terminal 1 aus und orientierten uns erst einmal. An einer Anzeigetafel sahen wir, daß unser Flug von Terminal 3 aus losgehen sollte. 
Die Verbindung dorthin war über eine Bahn erreichbar. Die fanden wir und fuhren hinüber. Dort angekommen gingen wir gleich zur Sicherheitskontrolle und kamen gut durch. Auch hier wieder unglaublich, was für Leute reisen! Ein Typ vor uns ging durch die Schleuse der Kontrolle, hatte sein Handy, Ladekabel und Stecker in der Hosentasche und wunderte sich dann, daß er zurück geschickt wurde. Wir gingen weiter in Richtung unseres Abflug Gates. Wir wollten vorher schon einmal vorbei schauen, denn die Fluggesellschaft Flair Airlines hatte komische Maße für das Gepäck. 40 x 25 x 15 cm. Ich hatte den Rucksack mit den Maßen 40 x 30 x 20 cm dabei und diesen natürlich voll gepackt. Somit kam ich über die Maße hinaus. Wir wollten uns erst einmal Umschauen, wie sich die anderen Leute aufgestellt hatten mit Gepäck. Was wir sahen brachte uns keine Kopfschmerzen. 
Wir suchten noch einen Burger Laden auf und holten uns hier etwas zu Essen. War natürlich auch geschenkt, aber das Günstigste, was es am Flughafen gab. 
Was man in Kanada wissen sollte, zu dem angegebenen Preis kommt noch Steuer / Tax dazu. Also immer ca. 2 Prozent des normalen Preises extra drauf. Trotzdem schmeckte er hervorragend und sättigte. Danach ging ich noch schnell auf die Toilette, zog mir drei Shirts an und verteilte auch alles anders in meinem Rucksack. Ziel war es, die Maße einzuhalten. Auch meine Bauchtasche wurde umgepackt und unter dem Kapuzenpulli versteckt. Sicher war sicher. Nicht, daß es zum Schluss noch Probleme gab. Die Karte wurde abgescannt, der Ausweis überprüft und schon waren wir durch. 
Da wir heute unterschiedliche Plätze hatten verabschiedeten wir uns und jeder ging auf seinen Platz. Dort angekommen entledigte ich mich erst einmal meiner überschüssigen Klamotten und packte Diese wieder in den Rucksack. Pünktlich rollte der Flieger los. Ich schaffte es gerade noch rechtzeitig den Bericht vom Vortag fertig zu schreiben und einzustellen, bevor der Flieger abhob. 
Kurz darauf war der Vogel auf der Startbahn und hob ab.
Heute hatte ich einen Platz am Fenster, deswegen konnte ich gute Fotos machen. 
Deswegen bekam ich sehr gute Motive vor die Kamera. 
Nach 5 Stunden 10 Minuten Flugzeit hatten wir Vancouver erreicht. Von Toronto nach Vancouver sind es noch einmal drei Zeitzonen, also nochmal 3 Stunden Zeitunterschied. Insgesamt zu Deutschland also 9 Stunden Unterschied. Nachdem der Pilot den Flieger in seine Parkposition gebracht hatte konnten wir aussteigen. Zuerst machten wir uns einen Plan, wie wir nun in die Stadt kommen würden. Es gab einen Zug, der in die Innenstadt ging. Wir holten uns ein Tagesticket und fuhren in die Innenstadt. 
Dort trafen wir uns in einem Pub mit Basti und Daniel ( Sohn vom Allinger ). Hier schauten wir uns das Spiel Belgien : Iran im Fernseher und tranken dazu ein paar Bier. 
Eigentlich wollten wir nach dem Spiel zu unserer Unterkunft fahren, so wäre zumindest der Plan gewesen. Wir steckten Diesen aber um und wollten zuerst mit den Beiden zu ihrem Hotel, dort das Gepäck im Zimmer lassen und danach zum Stadion. Nach dem Spiel hätten wir dann erst die Rucksäcke geholt und dann zur Unterkunft. Würde uns sonst zu viel Zeit kosten. Zwischenzeitlich ging ich wegen meinem Bein mal ne Runde durch die Fußgänger Zone. Es waren sehr viele Leute mit irgendwelchen Fußball Trikots von irgendwelchen Vereinen unterwegs. Sowas nervt immer wieder aufs Neue. 
Nach meiner Rückkehr tranken wir noch ein Bier, dann machten wir uns auf zu der Unterkunft von Basti und Daniel. Auf dem Weg dorthin wurden schon die ersten Fotos geschossen. 
Am Hotel angekommen übergaben wir dann das Gepäck und warteten auf die Rückkehr. In der Zeit machte ich mich schnell auf die Suche nach einem Kiosk. Sowas gab es hier nicht, ich wurde darauf hingewiesen, daß es nur Liquid Stores gab. Einen solchen suchte ich dann auf und holte noch einmal Getränke. Danach, weil die Jungs schon bei einem Burger Laden waren, ging ich dorthin und wir aßen dort etwas. Danach machten wir uns auf zum Stadion. Es waren noch zwei Stunden bis zum Anpfiff.
Kurz vor dem Stadion, man konnte den Eingang eigentlich schon sehen, wurde die Menge noch einmal über eine Straße umgeleitet, die uns wieder vom Stadion weg brachte. 
Das kostete uns locker einen Kilometer Umweg durch die Straßen. Warum das hier so umständlich war konnten wir uns nicht erklären. 
Am Eingang angekommen dann das selbe Prozedere wie gestern. Zuerst musste man durch einen Metalldetektor, danach zum Eingang, wo die Karte gescannt wurde. Dann konnte man durch ein Drehkreuz das Stadion betreten. 
Wir gingen danach in Richtung unseres Bereiches. 
Wir machten uns noch einen Treffpunkt für nach dem Spiel aus und gingen in unseren Bereich. 
Zum Stadion:
Das Stadion besteht aus vier Tribünen, die Alle miteinader verbunden sind. Alle Tribünen bestehen aus Ober- und Unterrang. Über dem Oberrang befindet sich noch ein Aufbau, der mit Plexiglas Scheiben versehen ist. Über den Tribünen befindet sich ein Dach. Heute war es komplett geschlossen. 
Zum Spiel:
10 Minuten vor Anpfiff kamen beide Mannschaften auf den Platz 
15. Spielminute: 1:0
58. Spielminute: 1:1
68. Spielminute: 1:2
Nach dem Tor der Ägypter wurde eine Rauchbombe gezündet. 
82. Spielminute: 1:3
Nach 10 Minuten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab. 
Danach verließen wir unseren Bereich und gingen zum Treffpunkt. Dort trafen wir auf die Anderen und gingen zurück in die Stadt. 
Hier wollten wir uns noch ein Bierchen gönnen, aber zum Einen waren wir schon ganz schön platt nach dem heutigen Tag und zum Zweiten waren alle Bars voll und anstehen wollten wir nicht. Wir entschlossen uns dazu, den Weg zum Hotel einzuschlagen und unser Gepäck abzuholen. Wir hofften darauf, auf dem Weg dorthin noch eine Bar zu finden. Dieses Glück sollten wir aber nicht haben. Am Hotel holten wir die Rucksäcke und nachdem wir feststellen mussten, daß der Liquid Store geschlossen hatte entschlossen wir, daß es für heute genug war. Somit verabschiedeten wir uns voneinander und Peter und ich gingen in Richtung Metrostation. Nun hieß es für uns die richtige Metro zu erwischen und mit Dieser fuhren wir dann 20 Minuten in Richtung unserer Unterkunft. Dort angekommen mussten wir dann noch 1 Kilometer zu Fuß zurück legen, bis wir dann an der Bude waren. Die Daten für das Check In hatte ich schon bekommen, somit waren wir um 22:30 Uhr Ortszeit / 07:30 Uhr deutscher Zeit im Bett und schlossen die Augen. 
Fazit des Tages:
Erneut lag ein langer Tag hinter uns. Um 03:15 Uhr erwachten wir, um 22:30 Uhr lagen wir dann im Bett. Die Anreise zum Flughafen klappte, der Flieger wurde erwischt, wir trafen die Jungs in Vancouver, sahen ein sehenswertes Spiel und lagen Abends sicher im Bett. Wieder einmal konnten wir mit dem Erlebten zufrieden sein.