Eifelturm Paris

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Donnerstag, 2. April 2026

31.03.2026 Tag 5 der Spanien Tour

Plan des Tages:
Fahrt von Vitoria-Gasteiz nach Laguardia 48 km / 37 Min
Dort Sightseeing
Danach Fahrt von Laguardia nach Miranda de Ebro 
Parken am Stadion 
Spiel:
CD Mirandes : Albacete Balompie
Anpfiff: 19:00 Uhr
Ergebnis: 1:1
Zuschauer: 2858
Stadion: Estadio Municipal de Anduva
Übernachtung in Miranda de Ebro am Stadion 

Tourplan:
Heute wurden wir um 8 Uhr in der Früh von Lärm geweckt. Unser Vermieter hatte uns schon vorgewarnt, daß handwerkliche Arbeiten in der Wohnung anstanden. Da wir eh früher los wollten war dies kein Problem für uns. Wir packten unsere Sachen zusammen und tranken danach noch einen Kaffee bei ihm. Dabei kamen wir ins Gespräch und so erfuhren wir, daß Miranda de Ebro nicht lohnenswert zum Anschauen sei. Er empfahl uns eine andere Stadt mit dem Namen Laguardia. Die war es seiner Meinung mehr wert. Wir bedankten uns für seine Hilfe, nahmen unser Zeug auf und machten uns auf den Weg in die Tiefgarage. Da kam jetzt die böse Überraschung. Ich hatte gestern schon zu kämpfen gehabt, mit vielen Rangieraktionen in die Parklücke zu kommen. Doch heute kam der große Schreck. Vor mich hatte sich ein Auto mit wenig Abstand in seine Parklücke abgestellt und neben mir stand ebenso ein Wagen. Bedeutete, ich hatte kaum Platz zum Ausparken. Derjenige, der diese Garage entworfen hat, gehört heute noch gesteinigt. Immer wieder musste ich den Motor ausmachen und nachschauen, wie ich am Besten an all den Hindernissen vorbei kommen würde. Zusätzlich stand Sandra noch mit dabei und zeigte mir die Abstände an. Es war teilweise Millimeter Arbeit. Nach 30 Minuten höchster Konzentration und nervenaufreibender Arbeit stand das Auto unverletzt auf der Straße. So etwas hatte ich auch noch nicht erlebt. Nun ging unsere Reise weiter nach Laguardia. Wieder fuhren wir über die Landstraße, da die Autobahn Maut kostete. Wir fuhren über einen Pass, wo es sehr nebelig war. Auch begleitete uns der Regen. Das Wetter war heute nicht gut. Als wir dann angekommen waren fanden wir einen Parkplatz und stellten das Auto ab. Nach einem kurzen Fußmarsch waren wir in der Innenstadt, die durch eine Stadtmauer geschützt ist. Es gehen auch nur drei Gassen durch die Stadt, aber diese sind auf jeden Fall sehenswert. 
Die Stadt ist geprägt durch sehr schöne Bauwerke, wie Kirchen und Plätze. 
Der Mann, der auf die Uhr schaut. 
Zwischenzeitlich suchten wir immer wieder Bars / Cafés auf und wärmten uns auf. 
Nachdem wir wieder die Wärme im Körper hatten ging es weiter auf Entdeckung. 
Auch probierten wir uns mit dem Essen durch. 
Schön langsam arbeiteten wir uns durch. 
Danach machten wir uns auf den Rückweg zum Auto. 
Nun ging es weiter nach Miranda de Ebro. Es standen noch einmal 50 Minuten Autofahrt vor uns. Ziel war es zum Stadion zu fahren und dort das Auto abzustellen. Nach der angegebenen Zeit waren wir dann am Stadion angekommen. 
Hier fanden wir einen Schotterplatz, wo wir das Auto etwas weiter hinten abstellten. Nun gingen wir vor zum Stadion und versuchten einen Verantwortlichen zu finden. Leider war nur ein Ordner Vorort, der kein Englisch konnte. Mit Händen und Füßen erklärte er mir, daß eine Stunde vor dem Anpfiff eine Verantwortliche Vorort sei. Deswegen entschieden wir uns dazu ein Kaffee in der Nähe aufzusuchen. Dort angekommen verbrachten wir bis ca eine Stunde vor Anpfiff unsere Zeit. Dann gingen wir zurück zum Stadion. Hier trafen wir auf die Verantwortliche und die teilte uns eine schlechte Nachricht mit. Heute war nur für Mitglieder und Jahreskarten Besitzer der Einlass. Deswegen war auch kein Karten Kauf im Internet möglich. Es blieb also nur eine Möglichkeit über, wir mussten uns vor den Eingang mit einem Schild stellen und darauf hoffen, daß Jemand eine Karte über hatte. Gesagt, getan. Heute war eh nur eine Tribüne geöffnet, deswegen stellte ich mich eine Stunde vor Anpfiff mit einem Schild, daß ich schon vorher geschrieben hatte, vor den Eingang. Sandra stand in der Nähe und schaute mir zu. Zwischenzeitlich kamen auch Security Leute auf mich zu und wollten wissen, was ich hier tat. Ich erzählte von meinem Vorhaben und sie ließen es zu. Es kamen immer mehr Leute, aber niemand hatte eine Karte über. So warteten wir knapp eine Stunde. Wir standen bis fünf Minuten vor Anpfiff und ich dachte schon, es würde nicht mehr klappen. Dann stand plötzlich ein Mann bei uns und fragte auf spanisch, was wir bräuchten. Ich erklärte ihm, daß wir ins Stadion wollten. Es stellte sich heraus, daß er mehrere Jahreskarten hatte und noch welche frei waren. Er bot mir eine an, für Sandra war keine mehr da. Sie hatte kein Problem damit und ging zurück zum Kaffee. Ich war schon durch den Eingang gegangen und wartete auf meinen Begleiter. Dieser gab mir ein Zeichen, daß doch noch eine Karte über war. Darauf hin rief ich Sandra noch an und gab ihr bescheid. Sie kam zurück und der Mann ging zusammen mit ihr hinein. Gemeinsam gingen wir dann zu unserem Platz. Kurz darauf begann das Spiel. 
Zum Stadion:
Das Stadion besteht aus vier Tribünen, die nicht miteinander verbunden sind. Alle vier Tribünen sind unterschiedlich. Die Haupttribüne besteht aus einem Ober- und Unterrang. Dazwischen ist eine Glasfront für die VIP Loungen. Diese Tribüne wird neu gebaut, deswegen stand Diese heute leer. Die Tribüne ist überdacht. 
Links davon befindet sich eine kleine Sitzplatz Tribüne, bestehend aus einem Rang. Der rechte Bereich wir von den Heimfans als Stehplatz genutzt. Auch diese Tribüne ist überdacht. 
Die Gegengerade besteht aus einem Rang, ist aber höher als die Hintertor Tribüne und ebenfalls überdacht. 
Die zweite Hintertor Tribüne ist in drei Teile aufgeteilt. Ganz links sind die Auswärtsfans. In der Mitte und rechts befinden sich Sitzplätze. Sie ist so hoch wie die andere Tribüne gegenüber, aber nicht überdacht. 
Zum Spiel:
37. Spielminute: 1:0
87. Spielminute: 1:1, Elfmeter 
Von unserem Begleiter bekamen wir auch noch ein alkoholfreies Bier und eine Wurstsemmel geschenkt. Er kümmerte sich gut um uns.
Der Schiedsrichter gab noch 5 Minuten Nachspielzeit. 
Diese brachte nichts mehr ein und mit dem Ende der fünften Spielminute pfiff er beim Stand von 1:1 ab.
Der freundliche Herr verabschiedete sich von uns, wir dankten ihm noch einmal und er verließ den Platz. Wir warteten noch etwas bis der Großteil der Menschenmengen die Tribüne verlassen hatten, dann gingen wir auch. Zuerst einmal zurück zum Auto, wo ich die Standheizung einschaltete, dann gingen wir nochmals zu dem Kaffee, wo wir vor dem Spiel schon gewesen waren. Hier wärmten wir uns auf, tranken ein Bier und um 22 Uhr, als der Laden schloss, gingen wir zurück zum Auto. Dieses war von der Standheizung aufgewärmt. Wir legten uns in unsere Schlafsäcke und beendeten den heutigen Tag. 
Fazit des Tages:
Der heutige Tag begann mit einer nervenaufreibender Aktion. Das Auto aus der Tiefgarage zu bekommen erwies sich als echte Schwierigkeit. Danach ging es nach Tipp von unserem Vermieter nach Laguardia. Eine sehr sehenswerte Stadt. Anschließend dann nach Miranda de Ebro zum Spiel. Mit viel Glück bekamen wir hier noch eine Karte und sahen ein gutes Spiel. Leider meinte es das Wetter heute nicht ganz so gut mit uns, aber auch das haben wir überlebt. So ging ein aufregender Tag zu Ende. 

Dienstag, 31. März 2026

30.03.2026 Tag 4 der Spanien Tour

Plan des Tages:
Sightseeing in Pamplona (Stadt der Stierläufe)
Fahrt nach Vitoria-Gasteiz 90 km / 1:16 Std
Übernachten in Vitoria-Gasteiz
Tourplan:
Heute sollten wir richtig gut und lange im Auto Ausschlafen können. Ich hatte auch die Standheizung eingestellt, Diese ging um 7 Uhr los und wärmte das Auto noch einmal richtig auf. Bis 09:30 Uhr schliefen wir. Es tat auch richtig gut. Nachdem wir erwacht waren gingen wir vor zum Hostel. Hier war auch ein Imbiss dabei, wo wir uns erst einmal einen Kaffee holten. Danach nutzten wir die Toilette um uns frisch zu machen. Anschließend räumten wir das Auto auf und frühstückten erst einmal unser mitgebrachtes Zeug.
Leider meinte es heute der Wetter Gott nicht so gut mit uns. Es war kalt und es sah verdächtig nach Regen aus. Deswegen ließen wir uns aber nicht den Tag vermießen. Heute stand Pamplona auf unserer ToDo Liste. Diese Stadt wollten wir besichtigen. Ich hatte im Vorhinein schon im Internet nach einem kostenlosen Parkplatz gesucht und diesen jetzt bei Google Maps eingegeben. Wir hatten eine Autofahrt von 30 Minuten vor uns. Diese verlief wieder über die Landstraße. Hier fand ich auch eine Tankstelle, wo der Diesel 1,63 Euro kostete. Natürlich wurde der Tank randvoll gefüllt. In Pamplona fanden wir dann den Parkplatz und stellten das Auto ab. Zu Fuß hatten wir jetzt einen Marsch von 2 Kilometer vor uns. Die Kathedrale hatten wir als Ziel eingegeben. Je näher wir an Diese kamen, umso mehr schöne Gebäude und Plätze sahen wir. 
Pamplona die Hauptstadt der autonomen Region Navara. Sie hat eine Einwohner Zahl von 209.094.
Hier finden die bekannten Stierläufe statt:
Der Stierlauf von Pamplona, bekannt als Encierroist Teil des San-Fermín-Festivals und findet jährlich vom 7. bis 14. Juli statt. Hunderte Teilnehmer rennen morgens um 8:00 Uhr vor sechs Kampfstieren durch die engen Gassen der Altstadt auf einer 850–875 Meter langen Strecke zur Stierkampfarena, was oft zu schweren Verletzungen führt. Die umstrittene Tradition, die seit 1591 existiert, steht wegen Tierquälerei in der Kritik.
Die Stierkampf Arena von Pamplona 
Auf unserem Weg zum Gotteshaus kamen wir schon durch die ersten engen Gassen und wir konnten uns schon gut vorstellen, wie extrem es hier wohl war, vor den Stieren davon zu laufen. 
Als wir dann an der Kathedrale Sant Maria La Real de Pamplona angekommen waren besichtigen wir diese auch gleich. 
Der Innenbereich des Gebäudes ist sehenswert. Das Schiff ist eher schlicht gehalten, dafür sind die Flügel sehr interessant. 
Hier befinden sich große Holz Relikte mit Bildern und Figuren. 
Das letzte Abendmahl 
Nachdem wir uns Alles angesehen hatten gingen wir noch durch die Altstadt. Hier gönnten wir uns auch immer wieder kurze Pausen bei Bars und Restaurants. 
Am Rathaus orientierten wir uns kurz und weiter ging es auf Entdeckung. 
Wir fanden einen weiteren Platz mit einem Pavillon. Dieses kam uns gerade recht, denn es begann mit Regnen und wir konnten uns unter stellen. 
Nachdem der Regen etwas nachließ machten wir uns auf den Rückweg zum Auto. Dabei kamen wir noch einmal bei der Stierkampf Arena vorbei, nur dieses Mal von der anderen Seite. 
Wir nahmen einen etwas anderen Weg zurück. 
Kurze Zeit später waren wir dann zurück am Parkplatz. 
Nun hieß es eine halbe Stunde Autofahrt bis Vitoria-Gasteiz zurückzulegen, wo wir heute unser nächstes AirBnB hatten. Dort angekommen nahm uns unser Gastgeber in Empfang. Er fragte uns auch, ob ich das Auto auf der Straße vor dem Haus stehen lassen oder lieber in die Tiefgarage unters Haus fahren wollte. Ich entschied mich für die zweite Möglichkeit, was sich als Fehler erweisen sollte. Dazu im nächsten Bericht aber mehr. Danach bezogen wir die Bude. Anschließend sprachen wir mit unserem Vermieter und er erzählte uns die wichtigsten Punkte der Stadt. Anschließend machten wir uns noch auf dem Weg in die Innenstadt. 
Die Stadt hat ein paar schöne Gebäude und Plätze zu bieten. Es lohnte sich auf jeden Fall sich die Zeit dafür zu nehmen. 
Was auch sehr lustig war, zur Basilica ging mitten in der Stadt eine Rolltreppe hinauf. Diese nutzten wir natürlich auch. 
An der Basilica angekommen machten wir ein paar Fotos, dann gingen wir zurück. 
Der Rückweg war etwas anders als der Hinweg. Aber wir näherten uns immer mehr der Unterkunft. Dort angekommen hüpften wir noch schnell unter die Dusche, danach verbrachten wir den Rest des Abends auf der Bude. Früh wurde dann das Licht gelöscht. 
Fazit des Tages:
Heute war ein reiner Sightseeing Tag. Zuerst starteten wir in Pamplona, danach schauten wir noch in der Innenstadt von Vitoria-Gasteiz vorbei. Beide Städte, wenn man schon mal in der Nähe ist, lohnen sich zum anschauen. Wir hatten einen sehr schönen Tag.