Eifelturm Paris

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Sonntag, 12. April 2026

07.04.2026 Tag 12 in Spanien / Madrid

Plan des Tages:
Schlüssel an der Unterkunft abholen 
Mit dem Auto zum Innenstadt Ring M30
Mit der Metro in die Innenstadt 
Sightseeing in Madrid 
Treffen mit den Jungs
Gemeinsam zum Stadion 
Dort Spiel:
Real Madrid : FC Bayern München 
Anpfiff: 21 Uhr 
Ergebnis: 1:2
Zuschauer: 77106
Stadion: Estadio Bernabeo
Mit der Metro zurück zum Auto 
Zu unserer Unterkunft fahren 
Übernachten in der Unterkunft 

Plan des Tages:
Heute morgen erwachten wir wieder etwas später. Schön langsam merkten wir, daß der Urlaub uns die Ruhe zurück brachte und der Kopf leer von den Problemen von Zuhause war. Um 11 Uhr schrieb ich dann unsere Vermieterin an und fragte nach, ob ich den Schlüssel auch schon etwas eher empfangen könnte. Die Antwort kam sehr schnell, den Schlüssel konnten wir abholen. Nachdem ich an der Tür geklingelt hatte kam die Dame auch schon herunter und überreichte ihn mir. Nun war der Plan, daß wir in die Nähe der letzten Metrostation vor dem Stadtring M30 fahren würden, dort das Auto abstellen und dann mit der Metro in die Innenstadt fahren. 
Zur Information: 
Innerhalb der M30 ist wieder die Umwelt Zone, wo man die bestimmte Plakette dafür braucht. 
Diese hatten wir natürlich nicht, deswegen mussten wir umdenken und einen Teil der Strecke mit der Metro fahren. Mit Hilfe von Google Maps fanden wir die Station und zufälligerweise war auch noch davor ein Parkplatz frei. Soviel Glück muss man haben. Ich hätte bei dem Choas und Verkehr nie damit gerechnet, daß wir einen Platz für den Wagen bekommen würden. Nachdem das Auto stand gingen wir zur Metrostation. Hier holten wir uns Tageskarte und fuhren immerhin 13 Stationen in die Innenstadt. An der Station Sol stiegen wir dann aus. Hier ist der beste Bereich um die Stadt zu erkunden. 
Unser erster Weg führte uns zum Schinken Museum. Dieses ist Pflicht bei jedem Besuch in Madrid. Leider musste ich feststellen, daß es auch immer teurer wird. Ich kann mich gut an Zeiten erinnern, da hat das Bier und das Schinken Baguette jeweils 1 Euro gekostet. Jetzt zahlt man für das Bier 2,80 Euro und das günstigste Baguette beginnt bei 6 Euro. Aber zumindest traf man hier schon die ersten bekannten Gesichter. Früher saßen hier auch einige alte Spanier und tranken ihr Bier. Jetzt ist es dem Tourismus verfallen. 
Nachdem ich mich mit Allen gut unterhalten hatte gingen wir los auf Entdeckungstour. 
Ziel war natürlich der Königspalast. Auf den Weg dorthin kamen wir an einigen schönen Plätzen und Gebäuden vorbei. 
Auch ein Geschäft entdeckten wir, wo es sämtliche Figuren und bekannte Stars gab, die einen Kackhaufen absetzten. 
So näherten wir uns immer mehr dem Dom und Palast. 
Hier schauten wir uns alles genau an und gingen dann wieder zurück. 
Wir kamen auch bei dem zweiten Schinken Museum vorbei. 
Ich hatte schon die ganze Zeit Verbindung zum Peter. Er war wie viele Andere mit dem Tages Flieger des Club Nr. 12 angereist. Nachdem er in der Innenstadt war schickte er mir seinen Standort. Dort gingen wir als nächstes hin und trafen hier auf Peter, Basti, Silvio und noch einen weiteren Kumpel. Hier aßen wir erst einmal etwas, bevor wir auf Sandra ihren Geburtstag anstießen. 
Die zweite Runde ging dann sogar noch aufs Haus.
Dort verbrachten wir dann eine gute Zeit und vertrieben uns den Aufenthalt mit Erzählungen von Früher und Planungen für die Zukunft. Nachdem die Zeit sehr schnell vorbei ging und wir auch nicht in den großen Stau und dem Chaos vor dem Stadion (unserem Eingang) kommen wollten machten wir uns rechtzeitig (knappe 3 Stunden vor Anpfiff) auf den Weg zur Metrostation und fuhren hinaus zum Stadion. Hier konnten wir nicht an der Station für das Stadion aussteigen, sondern mussten eine davor aussteigen. Aus Sicherheitsgründen war die Station heute geschlossen. Zu Fuß überwanden wir dann die letzten Meter, bevor wir dann vor dem Stadion standen. Hier war natürlich schon einiges los. 
Wir holten uns noch ein Bier, bevor wir unseren Eingang suchten. 
Dort angekommen war es dann wieder die übliche Schikane. Der Weg zu unserem Eingang war mit Zäunen seitlich begrenzt. Zusätzlich waren Bereiche eingerichtet, wo man immer wieder warten musste. Erst wenn im vorderen Bereich (Welle) Alle kontrolliert waren ging es weiter. So verging unnötig viel Zeit. In der Phase verloren wir auch den Peter und Basti. Und zu allem Überfluss begann es auch noch mit Regnen. Es war natürlich kein normaler Schauer, sondern es schüttete aus Kübeln. Wir waren in kürzester Zeit Klitsche Nass. Als wir dann endlich auch zur Kontrolle am Eingang waren, waren wir komplett durchnässt. Danach konnten wir endlich unseren Bereich betreten. Als Nächstes gingen wir dann die Treppen hinauf und zu unserem Bereich. Hier zog ich erst einmal die nassen Klamotten aus. Zum Glück war es ein lauer Abend, deswegen konnte ich auch Oberkörper frei im Stadion sein. Sandra entledigte sich auch ihres Pullovers und stand im Top da.
Zum Stadion: 
Das Stadion besteht aus vier Tribünen die miteinander verbunden sind. Jede Tribüne besteht aus fünf Rängen. Alle Tribünen sind gleich hoch. Sie sind alle überdacht. 
In einer der Hintertor Tribünen war auch unser Bereich, der Bereich der Auswärtsfans. 
Zum Spiel: 
Die Karten hatte ich über den Andi im Vorfeld bekommen. 
41. Spielminute: 0:1
46. Spielminute: 0:2
74. Spielminute: 1:2
Mit dem Anschluss Tor machte Madrid noch einmal Druck und hatte Chancen auf den Ausgleich. Aber auch Bayern hätte das Ergebnis höher Schrauben können, doch ließ die Chancen liegen. So endete das Spiel mit einem knappen Sieg für Bayern München. Kurz vor dem Anpfiff kam auch wieder die altbekannte Durchsage, daß sich die Bayern Fans nach dem Schlußpfiff noch etwas gedulden sollten, bis die Polizei die Ausgänge frei geben würde. Das etwas gedulden dauerte dann wieder einmal mehr als 30 Minuten. Zumindest hatten wir dieses Mal einen Sieg in der Tasche. Die Wartezeit nutzten wir um uns mit den bekannten Leuten um uns herum zu unterhalten. Irgendwann wurden dann die Ausgänge geöffnet und wir konnten das Stadion verlassen. Übergezogen hatten wir nur unsere Jacken, der Rest war noch zu nass. Wir mussten dann zurück zur Metro Station, wo wir vorher schon ausgestiegen waren. Mit Dieser fuhren wir dann wieder zurück zu der Station, wo das Auto stand. Dieses fanden wir unbeschadet vor und fuhren zurück zu unserer Unterkunft. Hier fanden wir am Straßenrand einen Platz für den Wagen und nahmen unsere Sachen mit. Mittlerweile war es kurz vor 1 Uhr, wir tranken noch ein Abschluß Bier und schlossen dann die Augen. 
Fazit des Tages:
Heute stand das Highlight der Fußball Spiele dieser Tour an. Es ging zum Viertelfinale der Champions League nach Madrid. Die Stadt wurde besichtigt, die Jungs getroffen, die Schikane der spanischen Polizei hingenommen und der Sieg mitgenommen. Ein erfolgreicher Tag ging damit zu Ende. 

Samstag, 11. April 2026

06.04.2026 Tag 11 der Spanien Tour / Fahrt von Oviedo über Segovia nach Madrid

Plan des Tages:
Ausschlafen 
Fahrt von Oviedo nach Segovia 
Sightseeing in Segovia 
Fahrt von Segovia nach Madrid 
Übernachten in Madrid 

Tourplan:
Heute konnten wir erneut Ausschlafen. Nachdem wir erwacht waren packten wir unsere Sachen und machten uns auf zum Auto. Dort angekommen wurde das heutige Zwischenziehl Segovia eingegeben. Diese Stadt hatte ich zufällig mit Avila im Internet gefunden. Die Bilder gefielen mir so gut, daß ich mit Sandra darüber sprach, sie zu besichtigen. Ich konnte sie anhand der Bilder schnell überzeugen und wir fuhren dorthin. Es standen ca. 4 Stunden Fahrt vor uns. Die Zeit nutzten wir wieder um viel zu reden und Musik zu hören. 
Das Wetter wurde immer besser und wir freuten uns auf die Stadt. Nach etwas mehr als vier Stunden Fahrt waren wir dann angekommen und stellten das Auto in einer Straße ab, wo es nichts Kostete. Dann gingen wir zu Fuß in Richtung Innenstadt. 

Segovia (Wikipedia)

Segovia ist eine historische Stadt nordwestlich von Madrid in der zentralspanischen Region Kastilien und León. Das vielfältige architektonische Erbe aus zahlreichen Jahrhunderten umfasst mittelalterliche Stadtmauern, romanische Kirchen, einen ehemaligen Königspalast und eine gotische Kathedrale. Der berühmte römische Aquädukt mit über 160 Bögen – die meisten davon noch aus dem mörtellosen Original-Granit – erhebt sich im Herzen der Stadt hoch über der Plaza del Azoguejo.
Von Anfang an gingen wir an dem römischen Aquädukt entlang, daß sich auf dem Stadtplatz in seiner vollen Größe zeigt. Sehr beeindruckend, wenn man davor steht. 
Es hat laut dem Internet wohl für die Wasserversorgung der Stadt gedient. 
Die Statue des Kapitolinischen Wolfs (Loba Capitolina), die in Segovia zu sehen ist, steht dort als Symbol für die tiefgreifende historische Verbundenheit der Stadt mit dem Römischen Reich.
Weltkulturerbe seit 1985
Danach entschlossen wir uns nach oben in den Bereich, der von einer Stadtmauer geschützt ist, zu gehen. Hier gibt es viele interessante Gebäude (Königspalast, Kathedrale) zu sehen. Ebenfalls lohnt es durch die Gassen zu gehen und das Flair der Stadt zu genießen. 
Zwischenzeitlich wurde auch immer wieder eine Trinkpause eingelegt. 
Am Stadtplatz angekommen ein typisches Bild für Spanien. Hier steht die Kathedrale und ein Pavillon. 
Auch diese Kathedrale kostete Eintritt, deswegen ließen wir es mit einem Besuch bleiben. 
Weiter gingen wir in Richtung des Königspalast. 
Die Kathedrale von der anderen Seite 
Blick vom Königspalast in die Umgebung 
Der Königspalast 
Blick vom Königspalast in Richtung der Kathedrale 
Auf dem Rückweg noch einmal an der Kathedrale vorbei 
Und nochmals der Stadtplatz 
Danach gingen wir noch im unteren Bereich durch die Fußgängerzone, bevor wir uns dann wieder auf den Rückmarsch zum Auto machten. 
Was besonders schön war, es waren nicht so viele Leute unterwegs. Wir hatten größtenteils unsere Ruhe und konnten Alles in Ruhe genießen. 
Am Auto zurück fuhren wir dann weiter in Richtung Madrid. Hier hatten wir eine weitere Nacht im Auto eingeplant. Über die App suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen in der Nähe der Stadt. Leider stellte es sich heraus, daß dieser Platz zu sehr im absoluten Nichts war. Alleine der Anfahrtsweg zu dem Bereich war ein Feldweg mit so vielen tiefen Schlaglöchern, daß man nicht schneller als mit 10 km/h fahren konnte. Nachdem wir dann beide festgestellt hatten, daß der Bereich uns nicht zusagte, kehrten wir wieder um und kehrten zurück auf die Straße. Dann fuhren wir doch weiter zu unserer nächsten Unterkunft für morgen. Wir hatten uns noch einmal bei der Frau vom letzten Mal dasZimmerbesorgt. Hier hatten wir uns ja schon vom 02./03.04 Leganes eingebucht. Wir wussten, daß um das Haus herum auf den Straßen genug freie Plätze für das Auto waren. Nach knapp zwei Stunden Autofahrt waren wir dann um 23 Uhr angekommen. Jetzt musste ich mit Sandra eine Stunde überbrücken, dann konnte ich ihr zum Geburtstag gratulieren und ihr das Geschenk überreichen. 
Die Spannung war groß 
Und auch die Vorfreude 
Die Spannung steigt 
Die erste Überraschung war schon mal geglückt 
Und dann kam das Hauptgeschenk 
Riesige Freude über das Geschenk 
Und es gab auch ein paar Tränen vor lauter Freude 
Nachdem Sandra das Buch durchgelesen hatte ging auch zufälligerweise das Licht der Straßen Laterne aus. Ein Zeichen für uns, daß wir den heutigen Tag abschließen sollten. Danach gingen wir ins Auto und beendeten den heutigen Tag. 
Fazit des Tages:
Heute entdeckten wir eine Stadt, die uns absolut beeindruckte. Segovia ist es mehr als wert besucht zu werden. Danach fuhren wir weiter nach Madrid und fanden ein Plätzchen zum Schlafen. Zu guter Letzt konnte ich auch noch meiner Freundin zum Geburtstag gratulieren und sie mit dem Geschenk überraschen. Ein wunderschöner Tag ging damit zu Ende.