05.11.2026
Anreise von Raubling nach Krakau: 843 km / 8:44 Stunden
Sightseeing in Krakau
Spiel:
Die Marienkirche Spiel:
Wisla Krakow : KS Crakovia
Anpfiff: 20:30 Uhr
Ergebnis: 2:1
Zuschauer: 31849, davon Auswärts: 2000
Stadion: Stadion Miejski im. Reymana
Übernachtung in Krakau
06.11.2026
Fahrt von Krakau nach Brünn
Spiel:
FC Zbrojovka Brno : FC Banik Ostrava
Anpfiff: 18 Uhr
Ergebnis:
Zuschauer:
Stadion: ShipEx Arena
Rückfahrt von Brünn nach Raubling: 512 km / 5:44 Stunden
Mit dabei:
Stephan und ich
Vorbereitung und Planung:
Nach etwas längerer Zeit und ein paar Touren, die ich nicht geschrieben hatte, stand endlich wieder ein Highlight für mich an. Das Krakau Derby. Hierzu wollte ich auch wieder einen Bericht schreiben. Aber von Anfang an. Als ich noch Ende Oktober in Südamerika unterwegs war bekam ich von Stephan eine Nachricht, was meine Planungen für die nächste Zeit wären. Im Dezember stand noch eine Tour, die ich schon gebucht hatte, nach England und Spanien an. Sonst war erst einmal nichts geplant. Er kam mit dem Vorschlag um die Ecke, am ersten Wochenende im November nach Krakau / Polen zu fahren und dort das Derby anzuschauen. Es waren auch nach längerer Zeit wieder Fans aus beiden Fanlagern zugelassen. Auswärts war das Kontingent auf 2000 reduziert. Dieses Derby wollte ich eh schon immer einmal sehen, deswegen zeigte ich für die Tour Interesse. Ich gab noch den Termin meiner Freundin bekannt, dann sagte ich Stephan zu. Er wollte die Fahrt per Auto machen, kümmerte sich auch noch um Tickets über die Vereinsseiten für das Spiel und schon stand der Plan. Zusätzlich wollten wir uns noch am Samstag das Derby in Tschechien, Brünn : Ostrava anschauen. Auch dafür hatte Stephan noch Karten besorgt, somit stand der Plan für die Tour. Zum Schluß machten wir noch einen Termin für die Abfahrt aus und schon war das Wochenende geplant.
Tourplan:
Am Freitag um 07:30 Uhr trafen Stephan und ich uns in Pfraundorf beim Pendlerparkplatz. Mein Auto stellte ich dort ab und zusammen fuhren wir mit seinem Wagen los nach Krakau. Die Strecke ging über Salzburg nach Wien, dort über Brünn nach Krakau. Die lange Autofahrt nutzten wir für Unterhaltungen über vergangene Touren, da wir uns längere Zeit nicht mehr gesehen hatten. So ging die Zeit der Fahrt einigermaßen schnell vorbei und wir kamen kurz vor 16 Uhr in Krakau an. Dort fuhren wir erst einmal zu unserem Hotel, gaben unsere Rucksäcke ab und gingen dann in Richtung Altstadt. Diese wollten wir noch kurz besichtigen. Den Weg legten wir dann zu Fuß zurück. Auf dem Weg dorthin sahen wir schon die ersten schönen Dinge. Wir kamen auch am Stadion von Crakovia vorbei.
Ebenfalls fanden sich hier schon die ersten Fans der Auswärts Mannschaft ein und es wurden Fangesänge eingestimmt.
Auf der Autofahrt hatte ich schon im Internet nachgeschaut, was sich lohnte zum Anschauen. Um den Marktplatz herum waren die hauptsächlichen sehenswerten Dinge.
Wir bekamen auf unserem Weg dorthin schöne Gebäude zu sehen.
Am Marktplatz angekommen nahm uns der Rathausturm in Empfang. Mittlerweile war es dunkel geworden und die umliegenden Bars und Kaffees hatten ihre Lichter eingeschaltet. Eines der vier Stadttore
Und die Stadt Mauer
Alles andere Sehenswerte wäre zu Fuß zu weit entfernt gewesen, deswegen entschlossen wir uns dazu, eine Bar aufzusuchen und uns noch einmal aufzuwärmen. Wir wurden Fündig und verbrachten hier bei ein paar Bier eine gute Zeit. Ca. 1,5 Stunden vor Anpfiff machten wir uns dann auf zum Stadion. Es war ein Fußmarsch von 20 - 30 Minuten. Wir folgten dem Menschenstrom und kamen am Stadion an. Hier brachte ich Stephan noch zu seinem Block, da wir uns hier nach dem Spiel wieder treffen wollten. Einen Pin bekamen wir auch noch. Danach ging er hinein ins Stadion. Ich holte mir auf dem Weg zu meinem Eingang noch eine polnische Bratwurst / Kilbasa. Diese Wurst kannte ich noch nicht, deswegen wollte ich sie noch probieren. Etwas eigen von der Konsistenz, aber essbar.
Danach ging ich auch zu meinem Eingang und kam ohne großartige Kontrolle hinein. Der Typ am Eingang wollte nur meinen Ausweis sehen, ob der Name mit dem Ticket überein stimmte. Es gibt hier auch nur noch online Tickets. Nachdem dies alles geklappt hatte ging ich zu meinem Platz. Diesen fand ich nicht, deswegen setzte ich mich auf irgendeinen freien Platz.
Zum Stadion:
Das Stadion besteht aus vier Tribünen die miteinander verbunden sind.
Die Haupttribüne und Gegengerade bestehen aus zwei Rängen, wobei der Unterrang kleiner ist als der Oberrang. Beide Hintertor Tribünen bestehen aus einem Rang. Hier befinden sich auch die Fankurven. Heute waren nur 2000 Auswärts Fans zugelassen. Diese waren in einer Ecke untergebracht.
Zum Spiel:Mit dem Einlauf der Mannschaften wurde auf der Haupttribüne am Dach ein Feuerwerk gezündet. Dazu wurde in der Heimkurve eine Choreographie hoch gehoben.
9. Spielminute: 1:0
20. Spielminute: 1:1. Elfmeter
Den ersten Schuss konnte der Torwart noch abwehren, den Nachschuss bekam er aber nicht mehr gehalten. 45. + 2. Spielminute: 2:1
Zwischendurch gab es auf beiden Seiten immer wieder Choreographien und Pyrotechnik.
Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel für ein paar Minuten. Beide Kurven zündelten ordentlich.
Zur Halbzeit holte ich mir noch einmal ein Kilbasa und war verwundert, daß es hier nicht so einen riesigen Ansturm auf die Stände gab wie bei uns in Deutschland. Die Wurst ließ ich mir schmecken, danach ging ich wieder zurück auf meinen Platz.
Mittlerweile waren die Temperaturen empfindlich runter gegangen und es war einfach nur kalt. Zur zweiten Halbzeit verschlechterte sich das Spiel, es sollte auch kein Tor mehr fallen. Die einzig nennenswerte Aktion war noch in der 90. + 2. Spielminute. Ein Spieler von Crakovia war etwas über motiviert und bekam nach einem Foul die glatt rote Karte. Beide Fanlager hatten noch ein paar Pyro Aktionen auf Lager, aber im großen und ganzen hatte ich mir von dem Derby etwas mehr erwartet.
Die ergatterten Fan Utensilien der gegnerischen Fans wurden in der Kurve verbrannt. Nach sieben Minuten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab. Mit dem Schlußpfiff verließ ich dann das Stadion. Ich ging Stephan entgegen. Wir trafen uns und legten die Strecke zu Fuß zu unserer Unterkunft zurück. Was mich sehr wunderte, es war ein Abendspiel und alle Restaurants und Bars hatten schon um 22 Uhr geschlossen. Also gab es keinen Absacker mehr. Da wir morgen früh los mussten löschten wir bald das Licht und beendeten den heutigen Tag.
Fazit des Tages:
Die Anreise nach Krakau klappte ohne große Probleme. Die Stadt ist sehenswert und hat mir gefallen. Das Spiel war in Ordnung, ich hatte mir etwas mehr von beiden Fanlagern erwartet. Für ein Derby, daß so angesagt ist, dachte ich an mehr Aktionen. Gesehen, Haken dahinter gesetzt.























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