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Mittwoch, 22. November 2023

22.11.2023 Arabien Tour Tag 6 Sightseeing in Manama

Plan des Tages
Ausschlafen
Zu Fuß zum Bus
Zur alten Stadt Qal at al Bahrain
Sightseeing
Zurück per Tramper
Sightseeing in der Innenstadt 
Kurze Ruhephase auf dem Hotelzimmer 
In ein Sportspub 
Zum Essen in den Imbiss 
Auf die Bude und Tag beenden   

Tourplan:
Auch heute konnten wir wieder Sightseeing durchführen. Gestern hatten wir uns auf die Dinge in der Stadt konzentriert, heute wollten wir etwas außerhalb von Manama eine alte portugisische Stadt anschauen.

Qalʿat al-Bahrain (Fort von Bahrain; Qalʿat al-Baḥrain) ist der Name einer archäologischen Stätte auf Bahrain. Der Ruinenhügel ist ca. 300 × 600 m groß und war wohl über lange Zeit der Hauptort der Insel. 2005 erfolgte die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste.
Die untersten Schichten datieren um 2200 v. Chr. und gehören zu einer Stadtanlage der Dilmunkultur mit einer Stadtmauer und großen Hausanlagen, die Vorratseinrichtungen besaßen. Um 1450 v. Chr. wurde hier ein großer kassitischer Palast errichtet, in dem wohl ein Statthalter residierte. Von hier stammen zahlreiche Keilschrifttafeln. Die einzige datierte stammt aus dem 4. Regierungsjahr des Königs Agum. Die meisten Forscher gehen davon aus, dass es sich dabei um Agum III. handelt. Bereits aus der Regierungszeit von Burna-Buriaš II. ist, ein kassitischer Statthalter von Dilmun bekannt. Der Palast des Statthalters brannte schließlich ab, die Verwaltung wurde vielleicht nach Failaka verlegt. Aus der Zeit vom 10. bis zum 5. vorchristlichen Jahrhundert stammen weitere große Hausanlagen mit sanitären Anlagen und Bestattungen unter den Fußböden.
Auch in hellenistischer Zeit (3. vorchristliches Jahrhundert) war die Stadt dicht besiedelt, doch sind diese Schichten nicht sehr gut erhalten. Im dritten nachchristlichen Jahrhundert wurde eine ca. 51,5 × 51,5 m große Festungsanlage errichtet, die wahrscheinlich mit der Machtübernahme der Sassaniden in Verbindung steht. Auch für das islamische Mittelalter ist eine dichte Bebauung in der Stadt belegt. Die Portugiesen unterwarfen Bahrain im 16. Jahrhundert und kontrollierten von 1521 bis 1602 mit ihren Schiffen und einigen Befestigungsanlagen entlang der Küste den Seehandel im Persischen Golf. Im 16. Jahrhundert wurde an Stelle der Stadt ein großes portugiesisches Fort errichtet, das auch heute noch den Ort zeigt.

Zu Fuß machten wir uns auf zur Busstation. Erneut nutzten wir Google Maps um die Wege richtig einzuschlagen. An der Haltestelle angekommen mussten wir noch etwas warten bis unser Bus kam.
Kurz mal eine kurze Erklärung zum Bussystem. Die Busse fahren hier in alle Richtungen. Bis zu einem bestimmten Bereich / Punkt der Stadt, dann muss man umsteigen. Mir schien das Prinzip nach Innenstadt Bus und außerhalb zu laufen. Egal wie weit man mit dem Bus fährt, es kostet immer 0,300 BHD / 0,72 Cent. Die Busse sind meistens pünktlich, kommt halt auf den Verkehr in der Stadt an.
Wir kamen an einem Busbahnhof an und mussten hier umsteigen in die Nummer 23. Auf diesen Bus mussten wir etwas warten. 
Hier lungerten einige zwielichtige Typen rum die uns immer wieder fragten, ob wir ein Taxi brauchen oder etwas anderes. Wir sagten ab und sie ließen uns in Ruhe. Der Bus mit der 23S fuhr vor und weil wir nicht wussten, wann der 23 kommt entschlossen wir uns dazu, diesen zu nehmen. Der sollte uns zumindest in die Richtung bringen. Danach würden wir den Rest zu Fuß gehen. 
An der Station die mir Google Maps sagte stiegen wir aus und hatten jetzt noch ca. 30 Minuten Fußmarsch bis zu unserem Ziel. Diese gingen wir dann bis wir ans Meer kamen. Hier scheint zur Saison einiges geboten zu sein. Denn es gab einige Bretter Buden am Strand und auch eine Art Cartbahn. Dort schauten wir kurz unten am Strand und Meer vorbei um ein paar Fotos zu schießen. 
Von dort aus konnten wir das Fort schon sehen und gingen jetzt dorthin. Bei unserer Ankunft sahen wir einen Parkplatz und ein Museum. Dieses ließen wir aber links liegen und gingen gleich zu dem alten Fort. Hier wird man empfangen von einem Schild, wo die Geschichte des Forts darauf steht. 
Von hier führt ein Weg hoch zu dem Bauwerk. Diesen nahmen wir und an einer Wegkreuzung konnten wir uns für rechts oder links um die Stadtmauer entscheiden. Wir entschieden uns für rechts herum und wunderten uns, daß man nur auf einem gepflasterten Weg außen herum gehen konnte. 
Im Inneren sahen wir einen Herren, der auf der Mauer entlang lief. Dieses verwunderte uns noch mehr. Als wir dann fast wieder an der Wegegabelung waren entdeckten wir dann doch noch einen Eingang. Zu Diesem gingen wir dann hin. Wie wir im Internet schon gelesen hatten war der Eintritt kostenlos. Vor dem Eingang stehen zwei Alibi Kanonen, die wohl nie einen Schuss abgegeben haben. 
Hier gingen wir dann in das Fort und machten uns auf Entdeckungstour. Wenn man den Weg nach links folgt geht man durch einen Gang mit Bögen. Schaut schon einmal sehr vielversprechend aus. 
Wenn man danach die Treppen nach oben geht kommt man in einen Bereich mit einem großen freien Platz. Hier wurde wohl früher der Handel betrieben. 
Auch sieht man hier noch die Mauer Reste der Gebäude, die Früher einmal gestanden haben. Nachdem wir hier Alles gesehen hatten stiegen wir eine weitere Treppe nach oben und kamen auf der Stadtmauer heraus. Diesem Weg folgten wir dann. 
Die Hälfte der Mauer konnten wir umrunden, bis der Weg zu Ende war. Wir kehrten um und da wir eigentlich Alles gesehen hatten verließen wir das Fort wieder. 
Um dieses Bauwerk herum befinden sich noch Ausgrabungsstätten von älteren Gebäuden. 
Wir machten uns jetzt wieder auf dem Rückweg zum Museum und zur Straße. Hier hatten wir uns im Vorhinein über Google Maps schlau gemacht, wie wir wieder zurück in die Innenstadt kommen würden. Leider fanden wir nicht die Bushaltestelle für den Bus zurück. Auch nach Nachfrage bei irgendwelchen Security Typen konnte uns niemand etwas genaueres sagen. Deswegen stellten wir uns an die Straße und versuchten einen auf Tramper. Es sollte keine 10 Minuten dauern, da hielt ein Auto. In ihm saß ein junger Mann, der Essen Ausfuhr. Er fragte uns wo wir hin wollten. Zur Antwort bekam er in Richtung Innenstadt. Er musste noch seine Lieferungen weg bringen. Dabei fuhr er mit uns in irgendwelchen Wohngebieten herum und brachte das Essen weg. Wir warteten in der Zeit im Auto und beobachteten die Leute außerhalb. Neben uns war ein rießiges Auto geparkt und ein kleiner Typ der es versuchte zu putzen. Witzig anzusehen. 
Danach fuhr uns der Typ zu dem World Trade Center Bahrain und ließ uns hier aussteigen. Wir gaben ihm für seine Hilfe 1 BHD / 2,43 € und stiegen aus. Nun gingen wir zu den zwei Türmen da wir hier freies Internet hatten. Hier suchten wir nach weiteren Sightseeing Highlights in der Nähe. Wir hatten noch genug Möglichkeiten verschiedene Wege zurück zu unseren Hotel zu wählen. Zuerst fanden wir nichts. Auch die Altstadt konnten wir nichts finden, doch dann fiel uns ein Indien Viertel auf, daß von den Bildern her gar nicht so schlecht aussah. Dort gingen wir per Google Maps hin. Kurze Zeit später kamen wir hier an und erlebten eine herbe Enttäuschung. Dieser Bereich lohnt sich überhaupt nicht zu besuchen. Verdreckt und nichts Besonderes. 
Hier fanden wir einen großen Supermarkt, wo wir mal nach schauten ob es etwas zu Essen gab. Wir fanden eine Warmtheke und nahmen uns etwas mit. Nachdem wir gezahlt hatten gingen wir in eine Seitengasse und aßen unser gekauftes Zeug. 
Danach machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel. Nachdem wir zurück waren gönnten wir uns eine Pause auf unserem Zimmer und machten einen auf Ruhe. Hier überprüften wir die Anreise morgen nach Saudi-Arabien und die Möglichkeiten der Verbringung vom Flughafen in die Innenstadt. Auch besprachen wir noch einmal die Übernachtung. Benni hatte für zwei Nächte gebucht, daß würde sich aber nicht lohnen, da wir spät vom Abendspiel zurück kommen würden und unser Flieger nach Kuwait auch früh abheben sollte. Somit planten wir um, stornierten das Hotel und ich fand ein Hostel, daß ich für uns für billig Geld buchte. Nachdem wir Alles erledigt hatten machten wir uns auf dem Weg zu einem Sportspub, daß Benni gefunden hatte. Dabei ergab sich das Problem, daß auf dem Weg dorthin eine große Baustelle war und wir umdenken mussten. Somit wurde Google Maps ignoriert und wir gingen irgendwelche Seitenstraßen. Dabei kamen wir auch erneut an der bekannten und größten Moschee der Stadt vorbei. 
Kurz darauf standen wir vor dem Bennigans / dem Pub. 
Hier gab es einen Bar Bereich wo geraucht wurde und ein Bereich, wo man in Ruhe sitzen konnte und dem betrunkenen Scheichvolk beim Tanzen zuschauen konnte, wie sie sich blamierten. Wir gönnten uns hier die Happy Hour und führten gute Gespräche. 
Bis um 21 Uhr nutzten wir die Happy Hour, dann wollten wir zahlen. Und auch hier ergab sich wieder etwas, was mich sehr ärgerte. Mit dem Bestellen der ersten Runde wurde uns erzählt, bei der Happy Hour zahlt man für beide Biere 3 BHD. Also bei 4 Runden 12 BHD. Es kam aber eine Rechnung von 34 BHD / 82,86 Euro. Nachdem ich nachgefragt hatte warum erzählt sie uns, daß wir vier Runden gehabt hatten und jedes Bier sollte 4 BHD kosten. Plus irgendwelche Gebühren 34. Da war ich aber nicht einverstanden und erklärte ihr meine Rechnung. Danach verschwand sie und kam mit einer neuen Rechnung zurück. Da standen jetzt 17,30 BHD / 42,86 Euro drauf. Sie meinte 12 für die Runden und noch die Gebühren. Damit war ich auch nicht einverstanden und ließ den Chef kommen. Auch der erklärte mir diese Rechnung. Ich schoß dagegen, doch es half leider nichts. Er blieb dabei, wir mussten den Preis zahlen (würde ihnen eine schlechte Bewertung bei Google einbringen). Waren pro Bier 5,35 €. Danach verließen wir den Laden. Zurück gingen wir einen anderen Weg. Dieser führte uns direkt über die Baustelle und wir bekamen einen herrlichen Blick auf die Moschee und das islamische Center. 
Nachdem wir dann am Hotel waren entschieden wir uns noch dazu etwas Essen zu gehen. Hier bot sich der Imbiss vom ersten Tag an. Also schauten wir hier auch noch auf ein kurzes Hallo vorbei. Hier gab es zum Abschluss der Tage in Bahrain noch einmal etwas Fleischiges. 
Nachdem wir dann gezahlt hatten ging es zurück aufs Hotelzimmer und kurz darauf wurde auch schon das Licht gelöscht. 
Fazit des Tages: 
Heute wurde der Tag erneut fürs Sightseeing genutzt. Wir sahen die letzten interessanten Stellen von Bahrain. Am Abend sind wir fast in die übliche Touristen Falle gestiegen, konnten dies aber noch einigermaßen abwenden. Alles in Allem ein guter Tag. 

Dienstag, 21. November 2023

21 11.2023 Arabien Tour Tag 5 Länderspiel: Bahrain : Vereinte Arabische Emirate

Plan des Tages:
21.11.2023
Ausschlafen
Sightseeing in der Innenstadt
Länderspiel:
Bahrain : Vereinte Arabische Emirate
Anpfiff: 18:45 Uhr
Ergebnis: 0:2
Zuschauer: 18267
Stadion: Nationalstadion Bahrain 
Zurück zum Hotel / Abends noch etwas Essen 

Tourplan: 
Da heute erst am Nachmittag das Fußballspiel war hatten wir genug Zeit aus zu schlafen. Kurz vor 9 Uhr wurde ich dann wach und telefonierte erst einmal mit Stephanie per Video. Hier im Hotel war das WLAN gut, deswegen klappte das. Benni war früher auf und hatte schon die Dusche aufgesucht. Nach dem Gespräch mit Stephanie sprang ich auch drunter und danach sprachen wir unseren Plan für heute durch. Den Vormittag wollten wir nutzen um Sightseeing zu betreiben. Am gestrigen Abend hatten wir uns noch ein paar Sehenswürdigkeiten in der Nähe ausgesucht die wir vom Hotel zu Fuß erreichen konnten. Wir nutzten noch einmal das Internet im Hotel um das World Trade Center Bahrain einzugeben und machten uns auf dem Weg. Ich hatte mir vom Vortag wohl was eingefangen, denn ich war schon zweimal auf der Toilette gesessen. Deswegen suchte ich in unserer Umgebung eine Apotheke um mir ein Mittel zu holen. Auf dem Weg zu unserem ersten Zwischenziel fand ich dann eine und bekam ein Pulver, daß ich mit Wasser einnehmen musste. Danach gingen wir zum Tower. Dabei nutzten wir immer wieder Seitenstraßen um etwas von der Gegend zu sehen. 
Auf unserem Weg dorthin kamen wir an einer Moschee vorbei, die ich mir dann von Innen anschaute. 
Nichts besonderes, einfach nur eine Halle mit Teppich und Kronleuchter. 
Gesehen und Haken dahinter gesetzt. Danach gingen wir weiter und sahen hier viele interessante Gebäude. Diese waren es mir wert ein paar Fotos davon zu machen. 
Am Tower angekommen merkte ich schon wieder daß sich mein Darm meldete. In dem World Trade Center befindet sich im unteren Bereich eine Einkaufsmeile mit vielen teuren Geschäften. Hier suchte ich dann die Toilette auf. Danach schauten wir uns hier noch etwas um, bevor wir den Bereich wieder verließen. Diese Geschäfte waren nicht unsere Preis Kategorie. 
Nun machten wir noch ein paar Fotos, bevor wir wieder zurück zur Moschee gingen. Hier war die Bushaltestelle, wo der Bus abfuhr in Richtung der größten und bekanntesten Moschee der Stadt. Auch Diese wollten wir sehen. Wir fuhren wieder in die Richtung unseres Hotels, bevor wir abbogen und etwas außerhalb fuhren. Wir kamen in eine etwas noblere Gegend. Hier waren einige Gebäude, die mit Zäunen und Toren gesichert waren. Als wir dann an der Moschee angekommen waren stiegen wir aus und überquerten die Straße. Hier kurz was zu den Regeln in diesen Ländern. Solange die Straßen frei sind werden sie überquert. Egal ob rot oder grün. Wer stehen bleibt bei Rot wartet teilweise sehr lange auf eine Grünphase. Das Selbe gilt für Fußgängerüberwege. Hier muß man sich den Übergang erzwingen. Von Alleine bleibt niemand stehen. Einfach auf die Straße treten und darauf hoffen, daß der Fahrer stehen bleibt. Klappte bei uns. An der Moschee befindet sich auch ein Islamic Center. Wir machten unsere Fotos und gingen wieder zurück. 
Bei unserem Ausstieg aus dem Bus hatten wir eine Mall gesehen die wir jetzt aufsuchen. Hier wollten wir auch gleich schauen, ob wir etwas zu Essen finden würden. Es gab auch einen Carefour Supermarkt, der als Erstes aufgesucht wurde. Hier sah ich eine Warmtheke. Diese lachte mich an und ich entschloss mich dazu, wenn ich nichts Besseres finden würde, noch einmal zurück zu kommen. Im Erdgeschoß gab es viele Geschäfte, im ersten Stock Fressbuden. Hier suchten wir ein paar ab, aber so richtig hatte ich auch keinen Hunger auf Fast Food. Benni holte sich einen Burger mit Fritten, ich ging nochmals zurück in den Supermarkt. Dort an die Wärme Theke und holte mir Reis mit Fleisch. Noch etwas zu Trinken dazu, dafür zahlte ich dann 1,4 BHD / 3,50 €. Ich kehrte zu Benni zurück und wir aßen unser Mahl. Da wir kein WLAN hier zur Verfügung hatten mussten wir es wieder irgendwie schaffen ins Internet zu kommen. Ich sah bei den Vorschlägen für die Anbieter, daß auch ein Kaffee Laden hier für WiFi warb. Deswegen ging ich zu dem Mann hinter der Theke und fragte nach dem Code. Diesen wusste er nicht, verstand aber mein Problem und legte mir einen Hotspot. Nun konnte ich uns einen Bus heraus suchen. Uns wurde die Möglichkeit angezeigt, in diese Richtung zu fahren. Das Problem war nur, daß wir 2x den Bus wechseln mussten. Zum Glück zeigte Google Maps den Weg auch offline an. Durch eine Baustelle verloren wir mit dem ersten Bus viel Zeit und erwischten deswegen unseren zweiten Bus nicht. Zum Glück fuhren die Busse im 10 Minuten takt, deswegen konnten wir den Nächsten nehmen. Mit Diesem fuhren wir dann erst einmal richtig, doch bei einem Kreisverkehr fuhr er dann Anders ab und wir bewegten uns im Niemandsland. Zumindest stimmte die Richtung. Und wir kamen schnell voran. Somit holten wir auf dieser Strecke wieder etwas Zeit auf. Als wir dann an einem Busbahnhof angekommen waren wechselten die Fahrer durch. Neben uns im Bus saß ein Herr der uns fragte, wo wir hin wollten. Wir erklärten ihm, daß wir zum Nationalstadion wollten. Da gab er uns den Tipp, daß wir einen anderen Bus 15A nehmen könnten. Dieser stand hinter unserem Bus, deswegen stiegen wir aus und wechselten den Bus durch. In Sichtweite stand auch ein Stadion. 
In dem Bus konnten wir aber noch nicht einsteigen, da auch hier ein Fahrertausch durchgeführt wurde. Wir mussten ca. 10 Minuten warten bis dann der Busfahrer erschien und den Bus für uns öffnete. Nun fuhren wir noch 15 Minuten bis wir an unserem Endpunkt angekommen waren. Auf der Fahrt dorthin sahen wir schon die Flutlicht Masten des Stadions. Die restlichen Meter legten wir dann zu Fuß zurück. 
Am Stadion waren wir dann um 16 Uhr und die Tore waren noch verschlossen, was uns sehr verwunderte. Kurz darauf wurden die Tore geöffnet und wir bekamen beim Eintreten eine Eintrittskarte. 
Der Eintritt war kostenlos. Wir gingen in dem Bereich der Haupttribüne. 
Zum Stadion: 
Das Stadion besteht aus zwei Teilen, einer Haupttribüne und einer Gegengerade. Die Hintertor Bereiche sind durch eine Wand, die beide Tribünen verbindet, verschlossen. Die Haupttribüne besteht aus einem Rang und ist Sitzplatzbereich. 
Sie ist überdacht. Die Gegengerade besteht ebenfalls nur aus einem Rang. Dieser ist von der Höhe nur halb so hoch wie die Haupttribüne. Sie ist ebenfalls Sitzplatz und nicht überdacht. 
Besonders zu erwähnen sind hier die vier Flutlicht Masten, die eine ganz eigene Konstruktion sind. 
Nachdem wir dann in unserem Block waren verwunderte es uns, daß sich noch kein Spieler warm machte bis um 16:45 Uhr. Auch war noch niemand auf dem Rasen erschienen. Dadurch, daß wir eine Eintrittskarte hatten schauten wir darauf und sahen, daß das Spiel erst um 18:45 Uhr angepfiffen wird. Somit hatten wir über zwei Stunden Zeit um auch noch auf die Gegengerade zu schauen. Auch hier kamen wir ohne Kontrolle in den Bereich. Wichtig war auch, daß uns der Ordner fragte, was wir hier wollten. Nachdem ich ihm sagte wir wollen Fotos machen bekam ich von ihm gesagt, Fotos sind nur mit dem Handy erlaubt, nicht mit der Kamera. Muss auch niemand verstehen.
Wir gingen dann wieder zurück auf die Haupttribüne, da es nach Regen aussah und wir keinen Bock darauf hatten nass zu werden. Kurze Zeit später saßen wir dann wieder und es begann wirklich zum Regnen. Die Leute wechselten jetzt in Scharen rüber auf die Haupttribüne. Zwischenzeitlich versuchte Benni sich im Internet einzuloggen. Sollte auch klappen und er hatte 15 Minuten freies Netz. Ich sparte mir meine 15 Minuten auf, da wir nach dem Spiel einen UBER Fahrer holen wollten. Ca. 40 min vor dem Anpfiff entdeckten wir dann unter uns die beiden Hamburger, die wir in Doha kennengelernt hatten. Ich ging schnell runter zu ihnen und erfuhr, daß es einen direkten Bus in die Innenstadt geben sollte. Da sie nachher eh den selben Bus nehmen würden entschlossen wir uns dazu, gemeinsam zurück zu fahren. Benni kam nach kurzer Zeit zu uns dazu und nun sprachen wir das weitere Vorgehen ab. Auf der rechten Seite der Haupttribüne war ein Bereich wo wenig Leute saßen. Hier wollten wir hin, denn mittlerweile wurden die Zuschauer mit Bussen angekarrt. Dazu mussten wir einmal um das Stadion herum laufen. Am Eingang angekommen erfuhren wir dann daß hier der Familien und Auswärts Block war. Trotzdem schmuggelten wir uns in den Bereich hinein. Hier fanden wir dann einen guten Platz und warteten auf den Anpfiff. 
Zum Spiel: 
36. Spielminute: 0:1. Ein Pass kommt von der Strafraumgrenze auf die linke Seite. Der Spieler schießt aufs Tor und trifft ins rechte lange Eck. 
Nach drei Minuten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter dann zur Halbzeitpause. Zusammengefasst war Bahrain das bessere Team, konnte aber die paar Chancen nicht nutzen. Von den VAE war wenig zu sehen, bis auf die Chance, die ins Tor ging. 
Die Pause blieben wir im Bereich und unterhielten uns. Nach 15 Minuten kamen dann beide Mannschaften wieder auf den Rasen. 
In der zweiten Halbzeit das selbe Spiel. Bahrain machte das Spiel, hatte 2x die Chance auf den Ausgleich, aber auch diese Chancen wurden kläglich vergeben. 
87. Spielminute: 0:2. Ein Spieler von VAE wird im Strafraum gefoult und es wird auf Elfmeter entschieden. Diesen verwandelt der Schütze sicher. 
Danach war der Kampfgeist von der Mannschaft aus Bahrain gebrochen. Anschließend hatte VAE noch eine Chance, die sie aber nicht unter brachten. 
Der Schiedsrichter ließ noch 7 Minuten nachspielen. Hier passierte nicht mehr viel. Danach wurde abgepfiffen und die Heimmannschaft verließ das Spielfeld. 
Das Auswärts Team feierte mit seinen mitgereisten Fans. Wir verließen gemeinsam mit den Hamburgern das Stadion und gingen zur naheliegenden Bushaltestelle. 
Hier sollte eigentlich noch ein Bus kommen, doch wir warteten vergebens. Zu guter Letzt entschieden wir uns dazu einen UBER Fahrer zu holen. Der kam dann 10 Minuten später und fuhr mit uns in Richtung Innenstadt. Nun fuhren wir zu dem Hotel der Jungs, wo sie ihre Rucksäcke abholten. Gemeinsam gingen wir noch zu einer Imbiss Bude wo wir uns hinsetzten und etwas zu Essen bestellten. Dieses kam zeitnah und wir ließen es uns schmecken. 
Nachdem wir dann gezahlt hatten verabschiedeten wir uns von den Beiden und machten uns auf dem Weg zurück zum Hotel. Dort kamen wir nach 15 Minuten Fußmarsch an. Auf dem Zimmer unterhielten wir uns noch kurz und sprachen den morgigen Tag an. Danach wurde das Licht im Zimmer gelöscht. 
Fazit des Tages: 
Der heutige Tag bestand aus Sightseeing und dem Länderspiel in Bahrain. Beides sollte ohne Probleme klappen, auch wenn das Fußballspiel um zwei Stunden später angepfiffen wurde. Wieder ein erfolgreicher Tag!