Flug von Maskat nach Colombo 22:20 - 03:40 Uhr
Kurze Zeit noch am Flughafen verbleiben
Mit UBER zu unserem Hotel / früher einchecken
Vormittags schlafen, danach Pool
Einkaufen / Zeit auf der Bude verbringen
1 Euro = 355 LKR
Tourplan:
Nachdem der Flieger zur Hälfte gefüllt war kam die Durchsage, Boarding Complete. Doch es kamen immer mehr Leute und der Flieger füllte sich. Zu guter Letzt war der Flieger komplett voll und gerade bei uns, im hinteren Bereich, waren Familien mit vielen Kindern und Frauen. Auch waren noch die Männer der Frauen mit dabei und durften sich nicht zu ihnen setzen, was für aggressive Stimmung sorgte. Zusätzlich wurden sämtliche Gepäckstücke irgendwo, wo noch Platz war, überhalb in den Gepäck Bereichen kreuz und quer verteilt. Neben uns setzte sich ein älterer Herr, der die ganze Zeit am Schimpfen war. Er wollte sich zu seiner Familie setzen, es gab aber keinen Platz dort für ihn. So setzte er sich schlecht gelaunt neben uns. Mit etwas Verspätung startete der Pilot die Maschine und rollte auf die Startbahn. Wir waren kurze Zeit später in der Luft. Kaum hatten wir an Höhe erreicht schnallte sich der Typ neben mir ab und rannte Hals über Kopf aufs Klo. Er hatte es echt eilig. Nach ca. 10 Minuten kehrte er zurück, keine Ahnung was er so lange gemacht hatte. Dann begann das Drama. Der Typ vor ihm wollte seine Rückenlehne nach hinten tun. Er flippte so aus, gerade dass er ihm nicht auf die Fresse gehaut hatte. Danach unterhielt er sich mit Bekannten um sich herum und redete so laut, daß man denken konnte, die Leute schreien sich an und streiten. Das kenne ich von den Südländern, aber hier natürlich nicht. Irgendwann wurde es ruhiger im Flieger und die Leute begannen zu schlafen. Trotzdem saßen wir in einem Bereich, wo nur gehustet und genießt wurde. Der Flug dauerte 4,5 Stunden und ich hatte das Gefühl, um mich herum saßen nur Bazillen Schleudern. So extrem hatte ich es noch nicht erlebt. Der Typ neben mir war zum Glück eingeschlafen. Ich konnte nicht schlafen, deswegen überbrückte ich die Zeit mit Fotos sortieren und Handy Spiele. So verging die Zeit einigermaßen und wir kamen unserem Ziel immer näher. Kurz bevor wir dann in die Ladephase kamen begann der Flieger mit Wackeln. Die Luftlöcher wurden mehr und so schaukelte sich das Flugzeug zum Ziel. Nach der Landung und dem Erreichen der Endposition war das Chaos perfekt. Alle in unserem Bereich versuchten ihre Koffer zu finden und durch zu tauschen. Nachdem der große Teil des Flieger geleert war gingen wir auch hinaus. Nun ging es zur Ausweis Kontrolle. Hier musste Benni nachfragen, ob es Probleme geben würde wegen der Zeitverschiebung bei der Einreise. Uns wurde bestätigt, daß es kein Problem geben würde. Deswegen gingen wir dann auch zum Kontrolleur und konnten durch gehen. Einen weiteren Stempel in den Ausweis bekamen wir. Danach gingen wir dann zum Förderband und warteten auf unsere Rucksäcke. Diese kamen nach einer kurzen Wartezeit. Anschließend enterten wir dann in die Empfangshalle. Dort angenommen setzten wir uns erst einmal ab und besprachen die weiteren Planungen.
Da wir noch genügend Zeit bis zum Einchecken in unsere Unterkunft hatten entschlossen wir uns dazu, bis zum Sonnenaufgang noch am Flughafen zu verbleiben und hier einen Kaffee zu trinken. Viele Möglichkeiten gab es nicht dazu. Auf einer Empore war ein kleines Kaffee, wo die Bedienstete auf der Theke den Kopf abgelegt hatte. Nachdem sie jemand geweckt hatte begann sie dann die Leute zu bedienen. Auch ich holte mir einen Kaffee und schon sprachen wir über die weiteren Planungen. Diese sahen vor, daß wir mit dem UBER zum Hotel fahren und dann versuchen wollten, früher ein zu checken. Nachdem Benni meine E-Sim zum Laufen gebracht hatte orderte ich ein Auto für uns. Sollte bestätigt werden und kurze Zeit später standen wir dann vor dem Flughafen und suchten unseren Fahrer. Dieser kam dann aus irgendeiner Ecke und fand uns. Kurzes Shake Hands und los ging die Fahrt. In Sri Lanka herrscht Linksverkehr. Und gefahren wird nach dem Ellenbogen Prinzip. Der Stärkere gewinnt. Dementsprechend war auch unser Fahrer unterwegs. Er zwickte sich überall hinein und durch. Der Verkehr ließ zu wünschen über. Selbst Radfahrer und Fußgänger kamen auf der falschen Straßenseite entgegen. Trotzdem merkte man dem Fahrer an, daß er mit dem Verkehr klar kam. Ich war froh, daß wir keinen Leihwagen hatten. Nach ca. 20 Minuten waren wir dann am Hotel angekommen. Hier waren zumindest die Bediensteten unterwegs. Einer kümmerte sich gleich mal um uns. Wir konnten schon früher einchecken, sollte uns aber 3300 LKR / 9,27 € kosten. Diese zahlten wir und bekamen ein Übergangszimmer. Es muffelte nach Schimmel und im Klo wurde ich von einer kleinen Eidechse begrüßt. Auch waren unzählige Stechmücken in der Bude unterwegs. Also eigentlich Alles perfekt für ein paar Stunden Schlaf. Was unser Glück war, wir hatten einen Ventilator an der Decke. Nachdem wir diesen eingeschaltet hatten war Ruhe mit den Mücken. Zuerst gingen wir aber zum Frühstück, da dies im Preis inbegriffen war. Es gab Omelett und Kaffee. Hier lernten wir ein deutsches Paar kennen, bei Denen holten wir uns ein paar Infos ein. So erfuhren wir, daß es hier noch eine andere App für die Bestellung von Fahrern gab. Die hieß PickMe und war extra für Sri Lanka. Zusätzlich erfuhren wir von Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Danach ging es zurück auf die Bude. Wir schliefen bis 11:30 Uhr, dann wechselten wir in das andere Zimmer. Dieses stank nicht und sah auch besser aus. Wir richteten uns ein, dann schmissen wir uns in die Badeklamotten und gingen ans Meer.
Hier wurden wir gleich von irgendwelchen Typen angesprochen, die uns Ketten und anderen unnötigen Kram verkaufen wollten. Ebenfalls gab es hier ein paar Restaurants, wo wir auch hinein sollten. Der Strand war nicht sonderlich sauber, er lud nicht zum Baden ein. Deswegen entschlossen wir uns dazu, den örtlichen Hotel Pool aufzusuchen. Hier verbrachten wir den Nachmittag. Danach machten wir uns auf zum Einkaufen. Wie vorhin erfahren ging es gleich mal in den kleinen Supermarkt und dann in einen Bier und Wein Laden. Hier holten wir uns ein paar Dosen und gingen wieder zurück. Anschließend gingen wir noch einmal auf die Bude, gönnten uns hier ein Bier und danach noch einmal an den Pool. Hier verbrachten wir den Nachmittag bis sich der Himmel verdunkelte, dann gingen wir zurück auf die Bude. Dort verbrachten wir den restlichen Abend und löschten früh das Licht.
Fazit des Tages:
Die Anreise nach Colombo / Sri Lanka klappte ohne Probleme. Auch die Anreise zum Hotel war in Ordnung. Hotel, Pool und Meer machbar, deswegen konnten wir die nächsten Tage hier locker verbringen.



























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