Eifelturm Paris

Eifelturm Paris
Posts mit dem Label Frankreich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Frankreich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 30. April 2026

28.04 - 29.04.2026 Champions League Halbfinale Paris SG : FC Bayern München

Plan des Tages: 
Früher Aufstehen (2 Uhr)
Abfahrt Richtung München / Bergkirchen 
Treffen am Pendlerparkplatz um 4 Uhr 
Abfahrt Bergkirchen in Richtung Paris 812 Kilometer / 8 Stunden 20 Minuten
Ankunft in Paris um 12:20 Uhr
Auto in einer Parkgarage in der Nähe vom Stadion abstellen
In die Stadt zum Sightseeing 
Zurück zum Stadion
Dort Spiel:
Paris SG : FC Bayern München 
Anpfiff: 21 Uhr 
Ergebnis: 5:4
Zuschauer: 47511
Stadion: Prinzenpark
Zurück zum Auto 
Fahrt von Paris nach München / Bergkirchen 812 Kilometer / 8 Stunden 20 Minuten
Fahrt von Bergkirchen nach Raubling 109 Kilometer / 1 Stunde 15 Minuten

Planung und Vorbereitung:
Nachdem unser Verein das Halbfinale in der Champions League erreicht hatte begannen schon die Planungen für das Spiel in Paris. Ich schrieb per WhatsApp den Peter an wegen Planungen für die Anreise. Es gab einen Neuner vom Silvio und da fragte Peter für mich an wegen einem Platz. Die Zusage kam und nun fragte ich beim Andi wegen einem Ticket an. Auch hier bekam ich eine Eintrittskarte. Somit waren die zwei schwersten Hürden schon einmal genommen. Am Tag vor der Abfahrt packte ich noch meinen Rucksack, dann lag ich um 21 Uhr in meinem Bett. 
Tourplan:
Um 2 Uhr klingelte der Wecker. Nach zwei Kaffee lief der innere Motor wieder rund. Ich richtete mir noch meine Brotzeit her, dann fuhr ich um 02:45 Uhr los. Die Autobahn war frei, deswegen kam ich gut voran und war um 03:50 Uhr am Treffpunkt. Hier trafen die Mitfahrer auch alle ein und als dann um 4 Uhr der Silvio mit dem Neuner vorfuhr wurden die Plätze eingenommen und die Reise ging los. Die Fahrzeit wurde mit Gesprächen über weitere Touren überbrückt. Kurz vor Frankreich fuhr Silvio noch einmal zum Tanken ab. Hier nutzten wir den kurzen Stop um uns zu sortieren, dann fuhr er nach Frankreich hinein. Ein kurzes Stück Landstraße erwartete uns nun, dann ging es auf die Autobahn und natürlich erwartete uns nun auch wieder die Streckenmaut. Weiter ging die Reise in Richtung Paris. Auf den Straßen war zum Glück Alles ruhig, so kamen wir gut durch. Nach unserer Ankunft am Stadion fuhr Silvio in ein Parkhaus. Dort stellte er das Auto ab und wir verabschiedeten uns von ihm. Er wollte am Auto bleiben und erst einmal schlafen. Wir machten noch einen Treffpunkt um 19 Uhr am Auto aus, dann verabschiedeten wir uns von ihm und gingen los. 

Paris:
Die französische Hauptstadt Paris ist eine der bedeutendsten Großstädte Europas und zählt zu den führenden Zentren für Kunst, Mode, Gastronomie und Kultur weltweit. Das Stadtbild ist geprägt von der Architektur des 19. Jh. sowie von breiten Boulevards und der Seine (der Fluß durch Paris). Neben Wahrzeichen wie dem Eiffelturm und der gotischen Kathedrale Notre-Dame aus dem 12. Jh. ist Paris auch für seine Café-Kultur und die Modeboutiquen in der Rue du Faubourg Saint-Honoré bekannt.

Unser erstes Ziel war die Metrostation, denn wir wollten mit dieser zur "neuen" Notre Dame fahren. An der Station angekommen holten wir uns eine Fahrkarte für zwei Fahrten. Die Erste wollten wir nutzen für die Fahrt zu der Kathedrale, die Zweite für die Fahrt vom Eiffelturm zum Stadion. Den Rest wollten wir zu Fuß ablatschen. Nachdem wir dann an der Station angekommen waren mussten wir noch ca. 15 Minuten zu Fuß gehen, dann standen wir vor der Kathedrale. 

Notre-Dame:
Die Kathedrale Notre-Dame de Paris (französisch Cathédrale Notre-Dame de Paris, deutsch Kathedrale Unserer Lieben Frau zu Paris), umgangssprachlich kurz Notre-Dame, ist die römisch-katholische Bischofskirche der Erzdiözese Paris. Die unter dem Patrozinium Unserer Lieben Frau, also der Gottesmutter Maria, stehende Kirche wurde zwischen 1163 und 1345 errichtet und ist eines der frühesten gotischen Gotteshäuser Frankreichs. Ihre charakteristische Silhouette prägt das historische Zentrum von Paris auf der Ile de la Cite im 4. Pariser Arrondissement.

Die Hauptachse der Kirche verläuft in etwa parallel zum rechten Arm der Seine, so dass die Apsis mit dem Hauptaltar ungefähr 30 Grad nach Süden von der üblichen Ostung abweicht. Die beiden aus Naturstein errichteten, symmetrischen Westtürme nördlich und südlich des Hauptportals sind 69 Meter hoch. Das Kirchenschiff ist im Inneren 130 Meter lang, 48 Meter breit und 35 Meter hoch. Es bietet bis zu 10.000 Menschen Platz. Der schlanke, hölzerne Vierungsturm, der nach dem Brand von 2019 nach dem Vorbild des im 19. Jahrhundert errichteten Dachreiters rekonstruiert wurde, ragt 93 Meter in die Höhe.

Notre-Dame gehört zu den bedeutendsten historischen Monumenten Frankreichs und war seit dem Mittelalter immer wieder Schauplatz wichtiger geschichtlicher Ereignisse. Im Verlauf der Französischen Revolution wurde die Kirche im Rahmen des Kults der höchsten Wesens zeitweise zum Tempel der Vernuft umgewidmet. Der katholischen Kirche zurückgegeben, fand 1804 die Kaiserkrönung Napoleons I. in Notre-Dame statt. Victor Hugos 1831 erschienener historischer Roman Der Glöckner von Notre Dame, der zum Großteil in der Kathedrale spielt, weckte ein breites öffentliches Interesse, so dass Rufe nach einer Wiederherstellung der in der Revolution stark in Mitleidenschaft gezogenen Kirche laut wurden. In der darauf folgenden, grundlegenden Restaurierung unter der Leitung des Architekten Eugene-Viollet-le-Duc erhielt Notre-Dame im Wesentlichen ihr heutiges Erscheinungsbild.

Bei dem Dachstuhlbrand vom 15. April 2019 entstanden erneut schwere Schäden an der Kathedrale. Nach einer 5-jährigen Restaurierung wurde das Kirchenschiff am 7. Dezember 2024, etwa für Messen, wiedereröffnet. Am 20. September 2025 erfolgte auch die Öffnung der Türme und des Dachs als Aussichtsplattform für Besucher.
Hier waren für einen unter der Woche Tag sehr viele Leute unterwegs. Wir machten einige Fotos und weil wir genügend Zeit hatten gingen wir auch in das Gebäude hinein. Zuerst mussten wir uns aber an einer Menschenschlange anstellen und uns bis zum Eingang schieben lassen. Die Kathedrale ist kostenlos und wir besichtigten den kompletten Innenbereich.
In der Kathedrale herrscht Einbahnstraßen Verkehr. Wir schauten uns Alles genau an und verließen das Gebäude danach wieder.
Wir gingen entlang der Seine und kamen auch an der Louvre vorbei. Die wollten wir aber nicht aufsuchen. 
Weiter ging es für uns in Richtung Eiffelturm. Dort sollten auch noch ein paar Fotos gemacht werden. Auf dem Weg dorthin suchten wir uns in einer Seitenstraße ein kleines Restaurant, wo wir noch etwas aßen. Natürlich war es hier etwas teurer, aber immer noch günstiger wie auf der Zugangsstraße neben der Seine. Die Pariser Innenstadt ist eine richtige Touristen Abzocke. Danach ging es auf für uns zum Wahrzeichen von Paris, den Eiffelturm. Hier angekommen wurden einige Fotos von allen Seiten gemacht. 

Eiffelturm:
Der Eiffelturm (französisch Tour Eiffel, ist ein 330 Meter hoher Eisenfachwerkturm in Paris. Er steht im 7. Arrondissement am nordwestlichen Ende des Champ de Mars (Marsfeld), nahe dem Ufer der Seine. Das von 1887 bis 1889 errichtete Bauwerk wurde als monumentales Eingangsportal und Aussichtsturm für die Weltausstellung zur Erinnerung an den 100. Jahrestag der Französischen Revolution errichtet. Der nach dem Erbauer Gustave Eiffel benannte und zum Errichtungszeitpunkt noch 312 Meter hohe Turm war von seiner Erbauung bis zur Fertigstellung des Chrysler Building 1930 in New York das höchste Bauwerk der Welt. Mit seinem Gewicht von nur 10.100 Tonnen gilt er als ein herausragendes Beispiel für Leichtbauweise. Mit der Ausstrahlung des ersten öffentlichen Radioprogramms in Europa 1921 und des ersten französischen Fernsehprogramms 1935 trug das Bauwerk als Sendeturm zur Geschichte des Hörfunks und des Fernsehens bei. Der Fernsehturm ist die wichtigste Sendeanlage des Großraums Paris und beherbergt als Turmrestaurant das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Le Jules Verne.

Als höchstes Bauwerk von Paris prägt er das Stadtbild bis heute und zählt mit gut sechs Millionen zahlenden Besuchern pro Jahr zu den meistbesuchten Wahrzeichen der Welt. Der Turm ist eine der bekanntesten Ikonen der Architektur und der Ingenieurskunst. Der Eiffelturm ist das Vorbild vieler Nachahmerbauten und wird in Kunst und Kultur im Zusammenhang mit Paris und Frankreich vielfach aufgegriffen. Er gilt als nationales Symbol der Franzosen und avancierte zu einer weltweiten Ikone der Moderne. Seit 1964 ist der Eiffelturm als Monument Historique denkmalgeschützt, und 1986 nahm die American Society of Civil Engineers das Bauwerk in die Liste der historischen Meilensteine der Ingenieurbaukunst auf. (Quelle: Wikipedia)
Fotos von dem Bauwerk von allen Seiten.
Auch das Entchen war mit dabei.
Fotos von der Empore auf den Eiffelturm
Wie gesagt, dieses Bauwerk zieht mich immer in seinen Bann. Wir gingen daran vorbei und über die Empore hinaus. Dahinter suchten wir uns eine Kneipe um hier noch einmal etwas zu trinken. Für mich hieß es, nachdem ich auch schon Silvio geschrieben hatte, daß ich mich jetzt auf den Rückweg mache, mit den Öffentlichen zu der Parkgarage zurück zu fahren. Hier angekommen traf ich auf Silvio, der noch am Fahrzeug war. Hier packte ich mein Zeug weg und wir gingen gemeinsam zum Stadion. 
Dort angekommen traf man noch ein paar bekannte Gesichter. Es wurde etwas gequatscht, bevor es in das Stadion ging. Hier wurde erst einmal die Karte kontrolliert, bevor man den Bereich der parkenden Busse der Auswärtsfans erreichte. Dort wurde ebenfalls mit einigen bekannten Leuten geredet, bevor es dann durch die Sicherheitskontrolle ging. Die Kontrolle ging dann sehr schnell und schon stand ich hinter der Kurve. Heute gab es für den Unterrang weiße Bänder, für den Oberrang grüne Bänder. Tauschen war kaum möglich. Somit begab ich mich in den Unterrang und traf dort auf die Jungs. 
Zum Stadion:
Das Stadion besteht aus vier Tribünen die miteinander verbunden sind. Beide Tribünen sind unterteilt in einem Ober- und Unterrang. Alle Tribünen sind gleich gebaut. Sie sind gleich hoch. Die Tribünen sind überdacht. In einer der Hintertor Tribünen befinden sich die Heimfans. Auf der anderen Seite der Hintertor Tribüne in der Ecke ist der Bereich der Auswärtsfans. 
Zum Spiel:
Mit dem Einlauf der Mannschaften wurde ein großes Plakat in der Kurve von Paris und der Gegengeraden gezeigt.
Dazu wurden Feuer Fontänen gezündet. Es spielte auch eine Musikkapelle die französische Hymne.
Zum Spiel:
18. Spielminute: 0:1 Elfmeter 
25. Spielminute: 1:1
Bei jedem Tor der Franzosen wurde Pyrotechnik in der Kurve gezündet.
34. Spielminute: 2:1
42. Spielminute: 2:2
45. + 2. Spielminute: 3:2 Elfmeter nach VAR Entscheidung 
56. Spielminute: 4:2
58. Spielminute: 5:2
65. Spielminute: 5:3
69. Spielminute: 5:4
Bayern München war die letzten 20 Minuten das klar bessere und fittere Team, konnte aber leider den Ausgleich nicht mehr erzielen. Somit blieb es beim Sieg für die Heimmannschaft.
Nach dem Abpfiff die obligatorische Blocksperre von einer halben Stunde. Dann durften wir zumindest den Block und das Stadion verlassen. Auf dem Parkplatz, wo die Busse standen, mussten wir ebenfalls noch einmal 15 Minuten warten, bis dann endlich die Tore geöffnet wurden und die Ordner die Leute in Wellen durch ließen. Leider schaffte ich es nicht, mit den Jungs in einem Schwung durch zu kommen. Als ich dann auch endlich an der Reihe war und den Bereich verlassen konnte, waren die Anderen schon auf dem Weg zum Auto. Dort begab ich mich jetzt auch hin und bekam den Standort des Wagens per WhatsApp. Silvio hatte ihn schon aus der Garage gefahren und stand auf der Straße. Nachdem ich eingestiegen war ging die Rückreise los. Ich denke, egal zu welcher Uhrzeit man in Paris auf den Stadtring fährt, man hat immer Stau. So auch heute. Silvio kämpfte sich durch und wir schafften es zurück auf die Autobahn. Nun standen ca. 8 Stunden Fahrzeit vor uns. Bis nach Deutschland fuhr Silvio, dann übernahm der Allinger. Die Zeit der Fahrt versuchte ich ein paar Stunden Schlaf ein zubekommen. Kurz vor München fuhr er dann ab in Richtung Dachau und hier dann wieder auf den Parkplatz in Bergkirchen. Hier trennten sich dann unsere Wege. Für mich hieß es jetzt noch nach Kirchdorf zu fahren. Sollte mich erneut 1 Stunde 15 Minuten kosten. Am frühen Vormittag war ich dann wieder zurück. Ich packte meinen Rucksack aus, sprang unter die Dusche und legte mich noch einmal hin. Damit wurde die Tour zum Auswärtsspiel des Halbfinales der Champions League beendet.
Fazit der Tour:
Nachdem im Viertelfinal Real Madrid ausgeschaltet wurde, stand der nächste Gegner im Halbfinale mit Paris SG fest. Eine Karte für das Spiel sollte ich bekommen und die Anreise konnte ich im Neuner mit antreten. Hin- und Rückfahrt klappten ohne Probleme, der Tag wurde mit Sightseeing in Paris verbracht  und am Abend sahen wir ein torreiches Spiel. Leider konnte unsere Mannschaft die Überlegenheit nicht nutzen und ging deswegen als Verliere vom Platz. Aber es gibt ja auch noch ein Rückspiel. Alles im Allen eine lohnenswerte Tour.

Montag, 25. März 2024

22. - 24.03.2024 Länderspiel Frankreich : Deutschland in Lyon

Plan der Tour:
22.03.2024
Anreise von Nußdorf am Inn nach München / Backstage 82 km / 1 Std
Fahrt mit dem Bus von München nach Lyon      727 km / 10 Std
23.03.2024
Ankunft um in Lyon
Sightseeing in der Stadt
Abends zum Spiel:
Frankreich : Deutschland
Anpfiff: 21 Uhr
Ergebnis: 0:2
Zuschauer: 56.000; davon Auswärts: 800
Stadion: Groupama Stadion 
Blocksperre
Danach zurück zum Bus
Fahrt zurück von Lyon nach München 727 km / 10 Std
24.03.2024
Ankunft um in München
Rückfahrt von München nach Nußdorf am Inn 82 km / 1 Std

Kosten:
Ticket:                        26,20 €
Busfahrt:                    80 €
sonstige Ausgaben:    60 €
gesamt:                    166,20 €

Vorbereitung und Planung:
Diese Tour kam nur zustande, da ich mich seit längerer Zeit darüber ärgerte, daß ich bei meinen Ticketbestellungen für große Ereignisse (WM / EM in Europa) immer Absagen vom DFB bekam. Da es mittlerweile so verlief, daß man für den Besuch der Spiele der deutschen Nationalmannschaft Punkte bekommt und diese dann für die Bestellung der Tickets zählten, musste ich schauen, an solche Punkte zu kommen. Da bot sich natürlich dieses Spiel am Wochenende / Samstag an. Zusätzlich erfuhr ich auch vom Andi, daß er einen Bus für diese Begegnung machen wollte. Somit meldete ich mich für diesen Bus schon einmal proforma an. Die Ticketbestellung kam kurze Zeit später über den Fanclub Nationalmannschaft. Hier bestellte ich auch ein Ticket und bekam ein paar Wochen später die Zusage. Ich bekam eine E-Mail mit einem Voucher. Diesen druckte ich mir aus. Danach gab ich Andi Bescheid, daß ich sicher mit dem Bus mitfahren würde. Zwischenzeitlich erfuhr ich noch von Peter und Floh, daß sie auch mitfahren würden. Die Woche vor der Abfahrt schickte Andi dann noch eine E-Mail mit den Eckdaten. Abfahrt des Busses war um 23:30 Uhr in München am Backstage. Ich packte am Abfahrtstag noch meinen Rucksack und schon waren die Planungen beendet.
Tourplan:
Um 21:45 Uhr fuhr ich dann in Nußdorf am Inn los. Ich wollte rechtzeitig am Backstage sein und mir dort einen Parkplatz suchen. Die Fahrt verlief Problemlos und als ich dann Vorort war ging die Suche los. Ich fand in einer der Seitenstraßen einen Platz für das Auto und legte den Rest der Strecke zu Fuß zurück. Um 23:30 Uhr war der Bus dann Vorort. Ich hatte schon im Vorhinein mit dem Peter ausgemacht, wer als erstes da sein sollte, der reserviert den Platz für den Anderen. Wir trafen uns am Bus und hatten dann noch genug Möglichkeiten Plätze im Bus zu suchen. Im hinteren Bereich fanden wir einen Platz und führten interessante Gespräche bis spät in den Morgen. Irgendwann überfiel mich dann die Müdigkeit und ich begab mich zurück auf meinen Platz und schloss die Augen. Damit wurde der heutige Tag beendet. 
Fazit des Tages:
Die Tour hatte planmäßig begonnen. 
23.03.2023
Nach einer kurzen Nacht wurden dann um 8 Uhr die Augen geöffnet. Der große Teil der Besatzung war noch am Schlummern. Mittlerweile hatten wir die französische Grenze überwunden. Bei der ersten Pause verließen wir den Bus und vertraten uns die Füße. Um 10 Uhr waren wir dann in Lyon angekommen und suchten unser Ziel, den Parkplatz. Dies war um die Uhrzeit gar nicht so leicht. Alle Eingänge waren noch verschlossen. 
Nachdem wir hier erfahren hatten, daß der Parkplatz erst um 18 Uhr aufmachen würde fuhr der Busfahrer weiter in Richtung Innenstadt. Am Stadion, wo das Freundschaftsspiel der Fans war, ließ er uns raus. Dort besprachen wir uns dann kurz und bestellten einen Bolt Fahrer. Dieser kam kurze Zeit später und fuhr uns in die Innenstadt. Auf dem Weg dorthin erklärte er uns noch ein paar interessante Dinge von der Stadt Lyon. Dabei sahen wir einige sehenswerte Bauwerke.
Bei unserer Ankunft wieder einmal die selbe Leiher. Der Fahrer wollte wegen der Änderung des Zieles wieder einmal mehr Geld. Ausgemacht waren 23 Euro, er wollte 49 Euro. Nach etwas Diskussion gab ich ihm 30 Euro. Danach machten wir uns auf in die Innenstadt. 
Unser erstes Ziel für heute war die Kathedrale Saint-Jean-Baptiste. Diese steht auf einer Erhöhung. Hier war ich die letzten beiden Male auch und musste immer wieder feststellen, daß dieses Gotteshaus für mich das schönste und sehenswerteste Kirchen Gebäude war. Dort, wenn man hinein geht, muss man sich Zeit nehmen um Alles genau anzusehen. Auf dem Weg dorthin trennten sich unsere Wege. Floh und Peter wollten nicht zu Fuß hoch gehen, lieber mit der Bahn fahren. 
Mein Weg dorthin führte mich einen Teil über eine Straße nach oben, danach kam ein Trampelpfad durch ein Waldstück. Der normale Weg war gesperrt wegen eines Umbaus. 
Oben angekommen ging ich gleich in die Kathedrale hinein. 
Auch dieses Mal faszinierte mich der Innenbereich dieses Bauwerkes. Ich setzte mich zu den Jungs auf eine Holzbank und genoss den Anblick. 
Nachdem wir uns satt gesehen hatten machten wir uns auf in die Innenstadt. Auch diese ist sehr sehenswert. 
Auf dem Weg nach unten sahen wir dann schon die Häuser der Altstadt. 
Kurze Zeit später standen wir dann am Fluss Saöne. 
Als nächstes hatten wir uns vorgenommen, etwas Essbares zu finden. Dabei wollten wir aber auch kein Vermögen ausgeben. Entweder es war Alles zu teuer oder die Küche war geschlossen. 
In einem großen Einkaufszentrum fanden wir eine Fressmeile, wo wir fündig wurden. Wir setzten uns in eine Pizzeria, doch dann gab es die nächste Enttäuschung. Es kam keine Bedienung. Erst als wir an der Kasse standen kam jemand und erklärte uns, daß es erst ab 18 Uhr etwas zu Essen geben sollte. Also verließen wir das Restaurant und suchten uns etwas anderes. Mir wurde es dann zu dumm und mein nächster Weg führte mich in einen Supermarkt. Dort holte ich mir ein Baguette und Wurst dazu. Nachdem ich gezahlt hatte ging ich dann zurück zu den Jungs. Sie saßen im Außenbereich und ich setzte mich so außerhalb hin, daß ich mein Essen genießen konnte und sie sah. Als sie dann gezahlt hatten gingen wir noch einmal in den Supermarkt und holten uns Getränke. Danach machten wir uns einen neuen Plan. Der sollte so ausschauen, daß wir zum Stadion fahren wollten um uns hier unsere Karte für das Spiel zu holen. Wir fragten uns durch und erfuhren, daß es eine S-Bahn geben sollte, die direkt zum Stadion fuhr. Diese suchten wir auf, kauften uns einen Fahrschein (5 Euro) und fuhren zum Stadion. An der Endstation stiegen wir aus und fragten uns durch zu dem Bereich der Auswärtsfans. Dabei mußten wir einige Sicherheitskontrollen über uns ergehen lassen. Jedes Mal wurden wir nach unserem Voucher gefragt, dann konnten wir passieren. Als wir dann auf dem Busparkplatz standen trafen wir erneut ein paar Bekannte. Es wurden kurz ein paar Worte gewechselt, dann gingen wir zu dem Container, wo die Voucher gegen Eintrittskarten eingetauscht wurden.
Danach gingen wir zum Eingang. Dort gab es eine kurze Sicherheitskontrolle, dann konnten wir das Stadion betreten. Beim Tausch des Vouchers hatte ich noch Sascha getroffen, den ich auch schon länger nicht mehr gesehen hatte. Wir machten uns aus, daß wir uns hinter der Kurve noch auf ein kühles Getränk zusammen stellen würden. Hier trafen wir uns dann. 
Bei unseren Gesprächen kamen immer mehr bekannte Leute und auch hier unterhielt ich mich sehr gut. 
So ging die Zeit bis zum Anpfiff sehr schnell vorbei. Kurz davor gingen wir dann in unseren Block. 
Zum Stadion:
Das Stadion besteht aus vier Tribünen die miteinander verbunden sind. Alle Tribünen bestehen aus mehreren Rängen. Die Tribünen sind komplett überdacht. 
Zum Spiel:
1. Spielminute: 0:1
49. Spielminute: 0:2
Nach einer kurzen Nachspielzeit (4 Minuten) pfiff der Schiedsrichter dann das Spiel ab. Ich konnte es nicht fassen, daß dieses Spiel gegen Frankreich gewonnen wurde. Daß, was die deutsche Nationalmannschaft gezeigt hatte, war unglaublich. Jeder hat für Jeden gekämpft, ist jedem Ball hinterher gerannt und der Wille zum Siegen war zu 100 % vorhanden. Nun kam noch eine kurze Blocksperre (20 Minuten) auf uns zu. Danach konnten wir den Block und das Stadion wieder verlassen. Jetzt stand schon der Bus bereit um uns aufzunehmen. Nachdem dann Alle eingestiegen waren schaute man in glückliche Gesichter. Keiner konnte glauben, was er da gesehen hatte. Im Bus gab es dann erst einmal ein Kaltgetränk und mit diesem stießen wir auf das Erlebte an. Nachdem sich alle Mitreinsende eingefunden hatten fuhr der Bus dann los. Die Rückfahrt wurde mit Quatschen und Schlafen verbracht. Die zwischenzeitlichen Pausen wurden genutzt, um sich etwas die Füße zu vertreten. Aber hauptsächlich wurde geschlafen. Wir hatten ja auch einen langen Tag hinter uns. Die Überfahrt über die Grenze bekam ich dann gar nicht. Erst als dann das schlechte Wetter kam und der Regen auf den Bus trommelte wurde ich zwischenzeitlich mal wach. Als es dann wieder hell wurde und der Bus für seinen ersten Halt in Freiburg  stand wurde ein Großteil wieder wach. Der zweite Ausstiegshalt war dann in Karlsruhe. Auch hier verabschiedeten sich ein paar Bus Insassen. Nächster und zugleich vorletzter Halt war dann Stuttgart. Dort verließen auch ein paar Leute den Bus. Ab hier war dieser dann nur noch Halb voll. Die letzte Strecke bis nach München überwanden wir dann auch noch und um 10 Uhr waren wir dann zurück am Backstage in München. Hier verabschiedeten wir uns voneinander, denn Jeder hatte einen anderen Weg vor sich. Ich ging zurück zu meinem Auto und hatte nun noch ca. 1 Stunde Autofahrt bis nach Hause vor mir. Auf der Autobahn merkte man, daß die Osterferien begonnen hatten, denn in Richtung Süden nahm der Verkehr zu. Auch war das Wetter immer noch nicht gut, es graupelte. Trotzdem kam ich normal voran und erreichte kurz vor 12 Uhr mein Ziel, Nußdorf am Inn. Danach wurde noch der Rucksack ausgepackt und die Tour nach Frankreich beendet.
Fazit der Tour:
Die Anreise und der Tag in Lyon verliefen perfekt. Wir sahen sehr viele schöne Dinge und hatten zudem auch Glück mit dem Wetter. Am Abend am und im Stadion traf man viele gute Freunde und Wegbegleiter. Was uns dann die deutsche Nationalmannschaft zeigte, damit hätte wohl niemand gerechnet. Nach all den schlechten und lustlosen Spielen so etwas serviert zu bekommen, war seit längerer Zeit mal wieder ein echtes Highlight. Auch die Rückfahrt verlief gut, deswegen wird mir diese Tour sicherlich länger in Erinnerung bleiben.