Eifelturm Paris

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Freitag, 7. November 2025

20.10.2025 Kanada / Toronto Tag 4 Rückreise

Plan des Tages:
Ausschlafen
Zeug zusammen packen und Auschecken
Tag an der Hafenpromenade verbringen
Mit der Metro zum Flughafen
Abflug von Toronto nach München 20:20 - 10:15 Uhr
21.10.2025
Frühstück im Airbräu 
Mit der S-Bahn zurück nach Unterschleißheim
Mit dem Auto von Unterschleißheim nach Raubling

Tourplan:
Unser letzter Tag in Toronto war also erreicht. Diesen wollten wir heute langsam angehen lassen. Wir mussten erst um 11 Uhr aus der Bude heraus sein, deswegen versuchten wir auszuschlafen. Sollte leider nicht klappen, denn ab 5 Uhr morgens stand ein LKW vor unserem Fenster auf der Straße und belieferte die Restaurants und Pubs gegenüber. Andauernd startete er seinen Motor, um Leistung für seine Hebebühne zu haben. Machte natürlich genug Lärm, daß wir nicht richtig Schlafen konnten. Um ca. 9 Uhr war es uns dann zu blöde, wir standen auf, machten uns frisch und packten unsere Rucksäcke. Danach, ca. 10:30 Uhr verließen wir dann die Wohnung und wollten noch einmal zu dem Laden gehen, wo wir gestern Abend gegessen hatten. Dieser machte leider erst um 12 Uhr auf, das war uns dann doch zu lange zum Warten. Aber natürlich passierte wieder etwas witziges. Die ganze Zeit, wo wir in der Bude waren sind wir immer wieder los gelaufen und haben einen Kiosk gesucht. In etwa 700 Meter Entfernung waren wir fündig geworden. Heißt, wir hatten dann immer diese Strecke zurück gelegt, um uns Getränke zu holen. Neben dem Imbissladen war ein Kiosk, also nicht einmal 100 Meter entfernt von uns. Wir hatten diesen nie bemerkt. Hauptsache kurz vor der Abreise entdeckten wir ihn. Wenn es halt nicht so typisch wäre. Da wir schon mal da waren, holten wir uns gleich ein paar Getränke. Was in Kanada auch komisch ist, man darf in manchen Läden erst ab 11 Uhr Alkohol kaufen. Hier war es egal, wir konnten schon vor der Uhrzeit Bierdosen erwerben. Diese verstauten wir im Rucksack, denn für heute hatten wir uns noch vorgenommen, die Hafenpromenade zu besuchen. Diese waren wir ja gestern kurz entlang gefahren und hatten festgestellt, daß sie sehenswert ist. Wir gingen noch etwas durch die Straßen um unsere Unterkunft und entdeckten einen anderen Imbiss, der schon geöffnet hatte. Diesen suchten wir auf und bestellten hier etwas zu Essen. Es gab sogar Sitzmöglichkeiten, diese nutzten wir dann für die Verpflegungsaufnahme. 
Gut gesättigt machten wir uns dann wieder auf Erkundungstour. Was auch sehr interessant war, in vielen Gärten sausen die Eichhörnchen herum. Sie sind teilweise so zutraulich und neugierig, daß man sie fast streicheln kann. 
Das Wetter wurde auch immer besser und wir gingen grob in die Richtung der Hafenpromenade. Auf unseren Weg dorthin entdeckten wir wieder einige interessante Sachen.
Als wir dann an einem Park ankamen, legten wir hier eine Pause ein. Die letzten Tage waren wir doch einige Meter gelaufen, deswegen merkten wir schön langsam unsere Füße. Dieser Park hieß Little norway park. Hier suchten wir uns eine Bank und gönnten uns eine Pause. Dabei beobachteten wir die vielen neugierigen Eichhörnchen, die immer wieder zu uns kamen, in der Hoffnung, wir würden ihnen etwas geben.
Es gab aber auch einige Dinge in dem Park, die es lohnte, abzulichten.
Nach unserer kurzen Pause machten wir uns dann wieder auf, hinunter zum Hafen. Dort kamen wir dann nach kurzer Zeit an und machten die ersten Fotos.
Das Panorama lohnte sich auf alle Fälle. 
Zwischendurch setzten wir uns dann immer wieder hin und genossen die Aussicht. Zusätzlich war hier auch ein kleiner Flughafen (Billy Bishop Toronto City Airport), wo regelmäßig Flugzeuge landeten. Wir gönnten uns das erste Kaltgetränk und beobachteten die Flieger.
Danach führten wir unsere Wanderung weiter durch. 
Zu guter Letzt kamen wir dann an einen Abschnitt, wo Sand aufgeschüttet war und darin Stühle standen. Das Wetter passte, wir suchten uns zwei Stühle und setzten uns noch einmal und schauten auf den Lake Ontario. Hier verbrachten wir locker eine Stunde, in der Zeit fuhren auch immer wieder Boote und kleine Schiffe vorbei. 
Nachdem wir dann auf der Höhe des CN Towers waren wussten wir, wir mussten den Hafen verlassen um zur Metrostation zu kommen. Wir wollten wieder die selbe Bahn nehmen, um zum Flughafen zu kommen. 
Auf den Weg dorthin kamen wir noch einmal an den Gebäuden vorbei, die wir am ersten Tag bei unserer Ankunft gesehen hatten. Nur jetzt halt am Tag.
An der Metrostation angekommen wieder das selbe Bild. Am Automaten mussten wir uns die Tickets kaufen, dann wurde vor dem Einstieg dieses kontrolliert und abgescannt. Nun lagen wieder drei Haltestellen vor uns.
Am Flughafen Pearson angekommen suchten wir als aller Erstes eine Infotafel, weil wir ja noch zum Schalter mussten wegen unseren Flugtickets. Wir waren extra schon 3 Stunden vor Abflug da, denn dieses Mal wollten wir nicht das selbe Chaos wie beim Hinflug. An der Tafel bekamen wir die Information, wo unser Check In Schalter war und gingen auf direktem Weg dorthin. Dieses Mal gab es kein Problem, wir bekamen die Flugtickets. Leider saßen wir wieder nicht zusammen, aber zumindest hatten wir einen Sitzplatz. Danach machten wir uns auf den weg zur Sicherheitskontrolle. Wir wussten ja nicht, wie lange es hier dauern würde. Und lieber zu Früh am Gate, bevor es noch Probleme geben würde und wir in Zeitnot geraten würden. An der Sicherheitskontrolle angekommen war die Schlange schon lang. Hier vertrödelten wir unnötige Zeit, aber wir hatten ja genug Puffer.
Nachdem wir die Kontrolle überstanden hatten gingen wir weiter zu unserem Gate. Wir hatten noch über eine Stunde Zeit bis zum Abflug. Deswegen setzten wir uns in eine Bar und holten uns noch ein Bier. Dieses war natürlich "geschenkt", aber wir waren froh, daß wir unsere Flugtickets hatten mit Sitzplatz.
Bis zum Aufruf des Boarding verblieben wir hier, dann gingen wir zum Flugsteig. Diesen hatten wir in Sichtweite und konnten uns deswegen Zeit lassen.
Hier wurde natürlich wieder nach unterschiedlichen Gruppen aufgerufen. Wir waren erst in der Gruppe 5, deswegen erst einmal warten. Nach und nach wurden dann die einzelnen Gruppen aufgerufen und nach einer kurzen Wartezeit waren auch wir dran. Wir stiegen in den Flieger ein und setzten uns auf unsere Plätze. Zum Glück saßen wir nun hintereinander, somit konnten wir wenigstens miteinander reden. Ich versuchte noch die Leute um uns herum zu fragen, ob sie vielleicht mit einem von uns tauschen würden, aber es bestand keine Interesse. Somit warteten wir auf das Boarding Complete und kurze Zeit später rollte der Flieger dann los. Wie sich herausstellte, waren noch ein paar Plätze frei und der Mann neben Sandra bot mir an, daß er auf einen der freien Plätze durch rutschen würde, damit wir zusammen sitzen konnten. Nach dem Start und des Erreichens der Flughöhe setzte er sich dann um und ich konnte mich zu meiner Freundin setzen. Die Zeit des Fluges nutzten wir um Filme zu schauen und zu schlafen. Ebenfalls bekamen wir wieder Essen und Getränke. Wir ließen es uns gut gehen und genossen den Flug. Die restliche Zeit ereilte uns dann der Schlaf. Das Frühstück bekamen wir deswegen gar nicht mehr mit. Zum Anflug auf den Münchner Flughafen wurden wir dann wieder wach. Wir mussten uns erst einmal zurecht finden bevor wir wussten, wo wir waren. Der Pilot setzte zur Landung an und wir merkten, daß wir kurz vor München waren. Kurze Zeit später, pünktlich, setzten wir auf der Landebahn auf. Wir ließen uns erneut Zeit mit dem Ausstieg, erst mal abwarten, bis die stressige Gesellschaft aus dem Flieger war. Danach machten wir uns auf den Weg hinaus aus dem Fluggerät. Kontrollen gab es wieder einmal nicht, somit konnten wir das Terminal 2 verlassen und kurz vor dem Ausstieg hatten wir noch darüber gesprochen, die Tour mit einem Weißwurst Frühstück beim Airbräu abzuschließen. Wir gingen dorthin und bekamen auch gleich einen Platz. 
Hier verbrachten wir dann eine gute Zeit, ließen uns die Würste schmecken und nachdem wir dann die Rechnung bezahlt hatten machten wir uns auf zur S-Bahn. 
Mit Dieser fuhren wir zurück nach Unterschleißheim. Nach unserem Ausstieg gingen wir die restlichen Meter zurück zum Auto. Dieses stand noch da, ohne Schäden. Nun hieß es für uns noch etwas mehr als eine Stunde Autofahrt nach Raubling auf uns zu nehmen. Wir kamen gut durch und ohne Stau waren wir dann am Nachmittag zurück. 
Fazit des Tages:
Die Rückreise klappte ohne Probleme. Den letzten Tag verbrachten wir an der Hafenpromenade. Zum Abschluß noch ein gutes Frühstück. Wir konnten dann doch mit dem Erlebten zufrieden sein. 



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