Eifelturm Paris

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Freitag, 15. Juli 2022

10.01.2022 Zypern / Lettland Tag 10 Rückreise

Plan der Tour:
Frühstück im Hotel
Zu Mittag auschecken
Zurück zur Bushaltestelle und mit dem Bus zum Flughafen
Sicherheitskontrolle am Flughafen und Zeit rum bringen bis zum Abflug
Flug von Riga - Memmingen
Rückfahrt von Memmingen - Nußdorf am Inn
Tourplan:
Der letzte Tag unsere Urlaubstour begann damit, daß wir die Nacht eher schlechter geschlafen hatten. Da wir am vorigen Abend sehr früh im Bett gelegen waren, konnten wir heute auch nicht so lange ausschlafen. Deswegen entschieden wir uns dafür, früher zum Frühstück hinunter zu gehen und danach noch etwas auf unserer Bude zu bleiben. So taten wir es dann auch, zuerst frühstücken und dann danach noch bis Mittag im Hotel verbleiben. Auch jetzt mussten wir erneut feststellen, wie unglaublich hellhörig dieses Hotel ist. Wir hörten alles aus dem Nebenzimmer, sowie auf dem Flur vor unserer Tür. Die Zeit nutzen wir, um unser Gepäck zusammen zu packen und gute Gespräche zu führen. Auch sprachen wir darüber, wie wir jetzt am besten zum Flughafen zurückkommen würden. Über Google Maps fragte ich da schon einmal an und mir wurde mitgeteilt, dass alle 20 Minuten ein Bus (Nr. 22) zurück verlegen würde. Somit gab es damit auch kein Problem. Um 12 Uhr mussten wir dann auschecken. Zurück über den Markt, über den wir noch etwas schlenderten, holten wir uns an dem Kiosk noch einmal ein gefülltes Brot und dann warteten wir an der Bushaltestelle auf den Bus. Dieser kam kurze Zeit später und nachdem ich zu dem Busfahrer gehen und ein Ticket für uns holen wollte, teilte er mir mit, dass dies im Bus nicht möglich sei und wir einfach so mitfahren sollen.
Zur Info: 
Es gibt an bestimmten Bushaltestellen in Riga einen Automaten, dort kann man sich Fahrtickets holen. Diese Automaten sind aber spärlich gesäht. Bei diesen Automaten hat man dann verschiedene Möglichkeiten. Es gibt hier eine Karte, da kann man einzelne Fahrstrecken aufladen. (bzw. Geld aufladen) Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Tagestickets zu kaufen. Das sollte ich aber erst bei meiner nächsten Tour ins Baltikum erfahren. Im den Bussen hängen dann kleine Automaten, da kann man seine Karte abscannen.
Wir fuhren also ohne Fahrkarte in Richtung Flughafen. Weitere Urlauber stiegen ein und wollten sich Tickets holen. Ihnen wurde das Selbe gesagt wie uns, deswegen hatten wir auch bei dieser Fahrt kein schlechtes Gewissen mehr. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten, dann waren wir wieder zurück am Flughafen. Nun hatten wir noch über eine Stunde Zeit, die nutzten wir um unsere letzten Getränke und auch das Essen wegzubekommen, daß wir uns mitgenommen hatten. Nachdem dies erledigt war gingen wir durch den Sicherheitscheck. Auch hier gab es keine Probleme und danach, wir hatten immer noch über eine Stunde Zeit, schlenderten wir durch den Duty Free Shop und schauten uns dort das Angebot an. Nachdem auf der Anzeigentafel unser Flug zum Boarding ausgerufen war, begaben wir uns auf den Weg zum Flugsteig.

Dort angekommen, standen jetzt schon die ersten Leute an und es wurde der Einstieg in den Flieger ermöglicht. Es waren immerhin noch mehr als eine halbe Stunde, bis das Flugzeug abheben sollte. Trotzdem entschieden wir uns auch dafür schon einzusteigen. Wir gingen erst einmal zu unseren Plätze, denn schon wie beim Hinflug sollte auch der Rückflug laufen. Ich hatte keine zusammen liegenden Plätze gebucht, deswegen saßen wir erst einmal auseinander. Nachdem sich der Flieger immer mehr gefühlt hatte zeigte es sich schon, daß noch genug Plätze nebeneinander frei waren. Es würde also kein Problem sein, nebeneinander zu sitzen. Nachdem das Kommando Boarding Complete kam, ging ich dann vor zu meiner Freundin und wir wechselten die Plätze, damit wir nebeneinander sitzen konnten. Die ersten fünf Reihen des Fliegers waren frei, dort fanden wir unseren Platz. Die Stewardess kam dann zu uns und fragte, warum wir uns nach vorne gesetzt hatten, denn eigentlich waren diese Plätze für Start und Landung frei zu halten. Sie sprach das kurz mit dem Piloten ab, ob wir hier sitzen bleiben durften und zu unserem Glück konnten wir auf diesem Platz bleiben. Wir waren auch nicht die Einzigsten, die auf diese Idee gekommen waren, denn mehrere Pärchen machten es uns nach und fanden ebenfalls Plätze in den vorderen Reihen. Nachdem der Flieger dann auf das Rollfeld fuhr und die Turbinen startete, war für uns die Zeit gekommen die Äuglein zu schließen.
Den Rückflug verbrachten wir hauptsächlich mit Schlafen und Handy spielen. 










Nach eineinhalb Stunden Flug landeten wir dann wieder in Memmingen. Auch hier war das Wetter grau in grau. Zumindest war es trocken. Nach der Landung schauten wir, daß wir schnell aus dem Flieger kamen, denn wir wussten nicht wie genau die Grenzkontrollen waren. Und wir wollten uns nicht unbedingt hinten an der Schlange anstellen. Wie sich zeigen sollte, interessierte sich niemand für uns. Nicht einmal eine Ausweiskontrolle wurde durchgeführt. So standen wir kurze Zeit später in der Empfangshalle und gingen aus dieser hinaus. Nun noch 10 Minuten zu Fuß zum Parkplatz, der heute seit langer Zeit mal wieder etwas leerer war und Parkplatzmöglichkeiten anbot. Nun wurden noch knappe zwei Stunden Autofahrt in Richtung Nußdorf hinunter gespult. Dazwischen machten wir noch einen kurzen Halt in Erkheim beim Edeka um dort die obligatorische Leberkäse Semmel zu kaufen. Am frühen Nachmittag waren wir dann zu Hause zurück und beenden die Tour mit dem Auspacken unseres Gepäckes.
Fazit des Tages:
Auch der letzte Tag sollte, zum Glück, keine Überraschung mit sich bringen. Das Taxi stand rechtzeitig da, der Flug hob zeitgerecht ab und auch die Rückfahrt nach Hause klappte ohne Probleme. Somit fanden wir für diese Tour einen normalen Abschluss.
Fazit der Tour:
Ziel der Tour war es eigentlich, 10 Tage in Zypern zu verbringen. Dabei waren fünf Fußballspiele eingeplant und viel Sightseeing. Am Ende kamen acht Tage in Zypern dabei raus und noch zwei Tage in Riga. Von den fünf Spielen sahen wir nur Eines, da aufgrund Verlegungen und Pandemie bedingter Ausfällen von Spielern die anderen Spiele nicht möglich waren. In den jetzigen Zeiten muss man einfach flexibel sein und auch den Plan B parat haben. Im Großen und Ganzen gesehen war die Zeit, die wir miteinander verbracht haben, sehr schön und auch mit dem Wetter, den Leuten die wir kennenlernten und dem gesehenen hatten wir sehr viel Glück. Zypern ist auf alle Fälle eine Reise wert.

Freitag, 8. Juli 2022

08.01.2022 Zypern Tag 9 Abreise Paphos - Ankunft Riga

Früh raus
Mit dem Taxi zum Flughafen
Flug von Paphos - Riga
Bus vom Flughafen - Innenstadt Riga
Zum Hotel - Einchecken
Abendessen in der Innenstadt
Danach in eine Bar mit vielen Bieren
Zurück aufs Hotel und den restlichen Abend dort verbracht
Tourplan:
Auf  04:30 Uhr hatten wir uns den Wecker für heute gestellt. Geschlafen hatten wir die Nacht nicht besonders viel, denn wir hatten immer im Hinterkopf, daß wir den Wecker überhören würden und dadurch den Flieger verpassen könnten. Weiterhin war das Haus auch sehr hellhörig und wir hörten sämtliche Geräusche. Wenn jemand auf die Toilette ging oder die Treppe hinauf oder hinunter stieg, war alles sehr laut zu hören. Was wir auch bemerken, wir hatten die Türe nicht abgesperrt, daß diese zwischenzeitlich aufgegangen war und wir deswegen auch noch mehr an Geräuschpegel hatten. Auf 5 Uhr hatten wir das Taxi bestellt, der Fahrer meldete sie sich auf der Fahrt bei uns, was wir sehr nett fanden. Denn er hatte sich im Vorhinein schlau gemacht, ob unser Flieger auch wirklich abheben würde. Da er aber nur einen Flieger gefunden hatte machte er sich etwas Sorgen um uns. Ich sah aber bei einer kurzen Überprüfung der Flugseite, daß alles klappen sollte und unser Flieger ganz normal für den Abflug auf der Ryanair Seite stand. Kurz vor 5 Uhr war der Fahrer dann da, wir schnappen uns unser Gepäck, gingen hinunter auf die Straße und ließen uns von ihm zum Flughafen fahren. Was noch etwas verstörend war, einer der Mitbewohner in dieser Wohngemeinschaft saß schon unten auf der Couch und spielte am Laptop. Wir hatten vorher mitbekommen, daß er kurz vor uns die Treppe hinunter gegangen war und sich dort hingesetzt hat. Mit einem Bademantel und einer gestrickten Mütze hatte er sich bewaffnet. Auch ein ganz komischer Kauz. Am Flughafen angekommen machte der Taxifahrer noch etwas Witze mit uns, er bedankte sich, daß wir mit ihm mitgeflogen waren, daß die Landung gut geklappt hatte und daß er uns noch alles Gute wünscht. Am Flughafen hielten wir uns dann gar nicht mehr allzu lange auf, gingen durch die Sicherheitskontrolle. Hier kamen wir ohne Probleme durch und gingen weiter zu unserem Gate. Die Leute waren schon am Einsteigen und nachdem wir auch an der Reihe waren wurde hier auf unseren Impfnachweis und den Lettland Greenpass geschaut. Danach machten wir uns auf zum Flieger.
Kurz mussten wir am Rollfeld noch warten, dann konnten wir einsteigen.
Danach stiegen wir ein und da im Flieger noch einigermaßen Platz war setzten wir uns auch zusammen. Kurze Zeit später startete die Maschine. Die Flugzeit verbrachten wir mit schlafen und spielen am Handy. 
Noch etwas mehr als drei Stunden sollten wir dann in Riga landen. Beim Blick aus dem Fenster war uns sofort klar, daß das schöne Wetter vorbei war und wir hier nur noch mit dicken Klamotten rumlaufen würden. 
Es schneite und ein kühler Wind empfing uns, als wir aus dem Flugzeug stiegen. Als wir dann an der Grenzkontrolle angekommen waren, mussten wir unsere Ausweise, den Impfnachweis und den elektrischen Gesundheitspass vorzeigen. Danach, es war alles in Ordnung, durften wir passieren. Denn am vorigen Tag extra noch gemachten Antigen Schnelltest hätten wir uns sparen können. Aber wir waren uns nicht zu 100% sicher, deswegen gingen wir da auf Nummer sicher. Als wir dann aus der Empfangshalle hinausgingen wurde wieder einmal Google Maps beauftragt, uns den besten Weg in die Innenstadt zu zeigen. Mit dem Bus Nr. 22 würden wir ca. eine halbe Stunde brauchen, um zu der Haltestelle zu kommen, die in der Nähe unseres Hotels lag. Zufälligerweise stand auch dieser Bus gerade bereit und über den Busfahrer ließen wir uns helfen, am Automaten einen Fahrschein auszudrucken. Die halbe Stunde Busfahrt nutzten wir, um uns schon etwas zu orientieren und die schönen Gebäude, die Riga zu bieten hat, an zu schauen.
Danach, als wir an unserer Station waren, gingen wir noch schnell in ein Straßen Kiosk, besorgten uns hier schon einmal etwas zu trinken und daneben gab es noch eine kleine Imbissbude wo wir uns etwas zu Essen mit nahmen. Nun sollte es auf den schnellsten Weg zum Hotel gehen. 
Dort angekommen mussten wir leider erfahren, daß wir noch etwas zu früh waren und jetzt noch nicht einchecken konnten. Aber zumindest konnten wir unsere Rucksäcke schon einmal ablegen. Wir gingen noch einmal zurück in Richtung der Bushaltestation und suchten uns hier eine Möglichkeit, schon ein paar Getränke- und Essensreserven zu besorgen. Wir sollten einen Laden finden, besorgten uns die Utensilien. Danach gingen wir noch einmal zurück zum Hotel und versuchten erneut unser Glück. Immerhin hatte die Aktion zwischen unserem letzten Versuch und jetzt etwas mehr als eine Stunde gedauert. Auf unserem Rückweg merkten wir, daß es schon sehr kühl war und lieber wollten wir in der Hotellobby warten bis unser Zimmer fertig ist. Als wir dann zurück waren erzählte uns der Mann hinter der Rezeption, daß wir unser Zimmer beziehen könnten. Dies taten wir dann auch und weil es hier so angenehm warm war und wir doch sehr schlecht die letzten beiden Nächte geschlafen hatten verbrachten wir den Nachmittag auf dem Zimmer, gönnten uns Ruhe und auch etwas Schlaf. Nachdem wir wieder aufgestanden waren suchten wir erneut über Google Maps ein Restaurant für die Abend Verpflegung. Was uns sehr verwunderte, alles was in Richtung Stadt auf der Karte zu sehen war, war geschlossen. Obwohl wir heute Samstag Abend hatten. Wir wurden trotzdem fündig, zogen uns wieder dick an und machten uns auf den Weg dorthin. Als wir dort ankamen stellten wir fest, daß wir ein sehr feines Restaurant erwischt hatten. Trotzdem waren die Preise sehr fair und wir konnten hier traditionelle Knödel essen und auch ein lettisches Bier dazu trinken. Nachdem wir gut gesättigt waren wurde bezahlt und die weitere Suche bei Google Maps ergab, daß wir in der Nähe von einer Bar waren, die mit mehreren Biersorten Werbung machte. Auch hier gingen wir noch hin und verbrachten den restlichen Abend dort.
Nachdem die Bar schloß machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel. Da wir ziemlich durchgefroren waren wärmten wir uns an der Bodenheizung im Bad mit Bier und lustige Filmchen übers Handy wieder auf. Um 2 Uhr in der Früh wurde dann das Licht gelöscht und wir schliefen ein.
Fazit des Tages:
Auch wenn es früh los ging und wir wenig Schlaf bekommen hatten, kamen wir sicher und ohne Probleme in der Hauptstadt von Lettland an. Was anzusprechen war, waren die extremen Temperaturunterschiede. In Zypern hatten wir doch noch 20 Grad plus, hier etwas weniger als 0 Grad.
Somit konnten wir uns gleich wieder auf Deutschland einstellen.

Samstag, 25. Juni 2022

07.01.2022 Zypern Tag 8 Hafen von Paphos , Archäologischer Park und Kloster Agios Neopytos

Plan des Tages:
Länger Schlafen
Fahrt zum Fanshop des FC Paphos
Spaziergang und Fotoshooting am Hafen
Besuch des Archäologischen Parks Paphos / Ausgrabungsstätte
Danach Besichtigung des Klosters Saint Neophytos
Fahrt zu unserer Übernachtungsstelle / Wohngemeinschaft in der Nähe des Flughafens
Leihauto zurück geben
Abends noch Essen in einem zyprischen Restaurants
Übernachtung bei der Wohngemeinschaft

Tourplan:
Am gestrigen Abend, auf der Terrasse, hatten wir den Plan erstellt, was wir uns heute noch ansehen wollten. Es gibt noch eine weitere Ausgrabungsstätte (Archäologischer Park) in Paphos, die wir besuchen wollten. Nachdem wir gut geschlafen und unsere morgentliche Wäsche erledigt hatten, packten wir unser Reisegepäck wieder zusammen und verließen die Unterkunft. Heute Abend war unser letzter Abend in Zypern, deswegen musste ich heute noch das Auto abgeben und wir hatten in der Nähe des Flughafens unsere letzte Unterkunft gebucht. Beim Verlassen fielen mir noch einmal die wunderschönen Blüten an den Sträuchern auf, die man so nur aus den südlichen Ländern von Europa kennt. 
Wir fuhren noch einmal auf den Parkplatz der Königsgräber und ich besuchte den Fanshop des FC Paphos. Dieser war heute geöffnet und ich versuchte meinen Pin zu bekommen. Dieser sollte aber nur für Mitarbeiter sein. Was mir aber von dem Mitarbeiter geschenkt wurde war ein größerer Patch der ebenfalls von dem Verein war. Vollkommen zufrieden kehrte ich wieder zurück zum Auto und wir fuhren zu der zweiten Ausgrabungsstätte. Auch hier sollte es uns wieder einmal verwundern, daß man mitten am Hafen auf einer Parkfläche umsonst parken kann. So etwas würde es bei uns niemals geben. Zuerst schlenderten wir etwas an der Hafenpromenade entlang und schossen Fotos. 
Danach ging es zum Eingang der Ausgrabungsstätte, dort kauften wir uns Tickets und gingen hinein. Auch heute meinte es der Wettergott wieder sehr gut mit uns. Man lernt ja aus seinen Fehlern. Deswegen hatten wir uns heute etwas zu trinken eingepackt. 
Der Archäologische Park von Paphos:
Dieser Park ist ein Umzäunter Ausgrabungsort der antiken Stadt Paphos. Dieser Bereich befindet sich an der südwestlichen Küste von Paphos. Ca. ein Drittel dieses Bereiches umfasst die Antike Stadt Paphos. Auch sie wurde in das UNESCO Weltkulturerbe mit aufgenommen. Es wird vermutet, daß die Stadt im 4. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde. Die erhaltenen Reste der Bauwerke stammen überwiegend aus der nachfolgenden römischen Zeit.


Nachdem wir den Eingang hinter uns gelassen hatten, kamen wir auf ein Besucherzentrum zu. Für dieses interessierten wir uns aber erst einmal nicht. Weiter führte uns der Weg auf einem Rundgang entlang und wir kamen als erstes auf das Gebäude / auf die Villa des Aion zu. In diese gingen wir hinein und sahen die feine Arbeit des Mosaik Bodens. 

Wenn man den Rundgang weiter folgt kommt man auf die Villa des Theseus. Dieser große Palast war vermutlich die Villa des römischen Stadthalters. Er hat eine Größe von 10.000 Quadratmetern. Im Jahre 1965 wurde sie ausgegraben. Vermutlich wurde sie in der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. gebaut. Sie soll bis ins 7. Jahrhundert bewohnt gewesen sein. Auch hier findet man bedeutendes Mosaik und Bauwerke.


Nachdem wir uns auch diesen Bereich genauer angesehen hatten sollte uns der Rundweg zur nächsten Villa führen. Diese hört auf den Namen Villa des Dionysos. Hier sind besonders viele gut erhaltene Mosaike im Jahre 1962 - 65 entdeckt worden. Zu ihrem Schutz wurde ein Gebäude mit Dach erbaut.

Die Mosaik Bilder beschäftigen sich hauptsächlich mit den typischen Themen der römischen Oberschicht in der Kaiserzeit. Sie zeigen Bilder von Jagt-, Kampf- und Liebesszenen. Die Villa ist nach dem griechischen Gottes der Weines, Dionysos benannt. Wenn man hier hinein kommt könnte man auch denken, daß dieser Bereich in früheren Zeiten als Badehaus genutzt worden ist.

Danach geht es weiter zur Villa Orpheus, die zur Zeit nicht zu besichtigen ist und bei unserem Besuch gesperrt war.
Wenn man über dieses Gelände, auf der Rundstraße geht, sieht man aus allen Richtungen einen Leuchtturm. Auch diesen wollten wir uns noch etwas genauer anschauen. Dort angekommen mussten wir einen günstigen Moment abwarten, denn hier wollten viele Leute Bilder vor und mit diesem Leuchtturm machen. 


Weiter ging es zu dem noch sehr gut erhaltenen Odeon-Theater. Es wurde wohl im zweiten Jahrtausend n.Chr. erbaut und hat ein Fassungsvermögen von 1200 Plätzen.

Die letzte sehenswerte Steinesammlung ist die Fränkische Festung "Saranda Kolones". (Übersetzt: 40 Säulen) Ihren Nahmen erhielt die Festung / Kastron nach den 40 monolithischen Säulen, die bei dem Bau der Festung verwendet wurden. Es wird vermutet, daß der Bau der Festung zur Zeit des Heraklios 
(Oströmischer Kaiser von 610 - 640) stattgefunden hat. Danach wurde sie von den Arabern geplündert. Nach dem im Jahre 688 geschlossenen Vertrag der Entmilitarisierung des Landes Zypern stand die Festung lange Zeit leer. Im 10. Jahrhundert wurde die Insel durch die Byzantiner zurück erobert und die Festung wieder genutzt. Im Jahre 1191 kamen die Kreuzritter unter der Führung Richard Löwenherz und nahmen die Insel ein. Dabei wurde von der Byzantinischen Garnison die Festung übergeben. Nun wurden unter fränkischer Herrschaft einige bauliche Veränderungen durchgeführt. Im Jahre 1222 gab es dann ein Erdbeben auf Zypern, daß die Fränkische Festung zerstörte. Sie wurde nicht mehr aufgebaut. 
Auch hier erkundeten wir den Bereich großzügig und schauten auch um die Mauern herum Nachdem wir den Großteil gesehen hatten, verließen wir die Ausgrabungsstätte und kehrten zurück zum Auto. Nun mussten wir uns überlegen, was wir als Nächstes anschauen wollten. Um 19 Uhr musste ich das Auto zurück gegeben haben und bis 18 Uhr wollten wir bei unserer letzten Übernachtungsstätte sein. Die Vermieterin hatte sich schon per WhatsApp Nachricht bei mir gemeldet um die Ankunftszeit zu erfragen. Nachdem ich ihr ungefähr unsere Ankunftszeit geschrieben hatte, entschieden wir uns dazu, noch in das nahegelegene Kloster Saint Neophytos zu fahren. Dieses wurde auch im Internet empfohlen. Wir hatten bei der Hinfahrt noch eine schöne Kirche gesehen, die wollten wir jetzt auch noch anfahren. Diese lag  auf dem Weg und als wir dort waren, stellte ich das Auto ab und wir gingen zu Fuß zu dieser. 

Sie war geöffnet und was mir extrem auffiel, sie sah so aus als wäre sie im Innenraum frisch bemalt worden. So kräftig waren die Farben noch. Auch diese schauten wir uns an und gingen danach zurück zum Auto. Weiter ging die Fahrt in Richtung Kloster. Auf dem Weg dorthin hatte Stephanie noch einmal eine kleine Kapelle entdeckt, bei der wir auch noch kurz stehen blieben. Im Gegensatz zu der großen Kirche war diese im Innenraum sehr schlicht und dunkel gehalten.

In einem Stadtteil von Paphos gibt es noch die Christlichen Katakomben von Agia. Da sie auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel, dem Kloster Agios Neophytos lag, wollten wir hier auch noch einen kurzen Halt einlegen. Nachdem das Auto stand gingen wir zu Fuß hinüber. Leider, als wir den Eingang dann gefunden hatten, mussten wir feststellen, daß hier Alles verschlossen war. Auch unsere weiteren Forschungen und die Suche nach einem weiteren Eingang blieb erfolglos. Deswegen machten wir von dem wenigen, was wir entdeckten, ein paar Fotos und fuhren weiter zum Kloster.


Die Zeit um das Kloster zu besichtigen hatten wir noch, deswegen nahmen wir den Weg dorthin noch auf uns und fuhren dieses Bauwerk an. Als wir dann oben angekommen waren, fanden wir davor auf einer großen Parkfläche einen Platz für das Auto. 
Das Kloster Agios Neophytos:
Dieses Kloster liegt ca. 15 Kilometer westlich entfernt von Paphos. Es ist eines der bekanntesten Kloster auf Zypern. Vom Mönch Neophytos wurde es im 12. Jahrhundert gegründet. Der gesamte Komplex ist Momentan ein Museum. Es beinhaltet eine Engleistra (Ort der Abgeschiedenheit). Dieser Ort ist in eine natürliche Höhle gebaut. Zusätzlich gibt es hier einen Klosterbau, sowie eine Kirche.




Wenn man auf die Kirche schaut befindet sich rechts davon noch ein Gebäude Komplex mit der Wohnanlage / Kloster für die Geistlichen. Als wir dann die Kirche betraten waren wir beide sehr begeistert. In der Kirche war alles geputzt und sauber. Auch diese Kirche war sehr dunkel gehaltenen und unterscheidet sich von den anderen Kirchen komplett. Aber auch hier fielen wieder sehr viele Bilder von Heiligen auf. 



Auch der Außenbereich um die Kirche herum, der Klosterbereich war sehr schön anzusehen. Nachdem wir auch hier alles gesehen hatten ging es wieder zurück zum Auto und auf der Fahrt dorthin hatten wir ein weiteres Schild entdeckt, wo darauf gestanden war das hier noch ein Kolosseum sein sollte. Auch dieses sollten wir finden und uns anschauen. 
Nebenbei erlebten wir noch einen sehr schönen Sonnenuntergang und es kam uns vor, als würde uns dieser aus Zypern verabschieden. 
Nachdem wir uns dieses schöne Ereignis angeschaut hatten ging es zurück zum Auto und jetzt fuhren wir zur Unterkunft. Wie schon gesagt, die Vermieterin war vorher mit uns in Verbindung getreten. Bei meiner Buchung war mir aufgefallen, daß die Bewertungen etwas eigen waren. So wurde darauf hingewiesen, daß diese Vermieterin etwas anders war und auch die Wohngemeinschaft sehr gewöhnungsbedürftig sein sollte. Dies sollte uns aber egal sein, denn wir hatten nur diese eine Nacht. Und gebucht hatte ich es auch nur, weil es in der Nähe des Flughafen war. Wenn ich aber gewusst hätte, wie schwer es wird ein Taxi zu bekommen und was es kostet, hätten wir auch in Paphos bleiben können. Nachdem wir in der Unterkunft eingecheckt hatten und unsere Gepäckstücke aufs Zimmer gelegt hatten, wollten wir noch etwas essen gehen. Die Restaurants lagen ca. 1 km entfernt von der Unterkunft und auch auf dem Weg zur Station der Autovermietung. Ich fuhr meine Freundin zu dem Restaurant und fuhr dann weiter, um das Auto abzugeben. Es kam auch hier wieder etwas dazu, was typisch für mich war. Ich hatte das Auto mit vollen Tank empfangen und musste es natürlich auch wieder vollgetankt abgeben. Auf dem Weg zur Station kam ich noch an einer Tankstelle vorbei, die aber nur noch mit einem Automaten versehen war. Es stand auch kein Personal mehr zur Verfügung. Deswegen versuchte ich mit meiner Mastercard den Automaten zu füttern und dann zu tanken. Es sollte natürlich wieder einmal nicht funktionieren. Es ging dann soweit, daß noch weitere Leute dazu kamen und wir gemeinsam versuchten, das Problem zu lösen. Nach gefühlt einer Ewigkeit und mehreren Versuchen, sollte es dann doch noch funktionieren. So konnte ich wenigstens noch das Auto volltanken. Dann fuhr ich die restlichen Meter zur Station, die Dame überprüfte kurz das Auto und nahm es zurück. Nun war mein Plan, zu Fuß zu meiner Freundin zurückzugehen. Es waren gerade einmal 2,5 Kilometer. Eigentlich wollte ich über denselben Weg, die Straße zurück zu ihr gehen. Aber Google Maps zeigte mir einen kürzeren Weg. Am Anfang ging ich noch auf der Hauptstraße, bis ich dann in einen Seitenstraße geschickt wurde. Ich steckte mir also meine Stirnlampe an den Kopf, denn mittlerweile war es dunkel geworden und ging diesen Weg entlang. Ohne mir große Gedanken über irgendwelche Gefahren zu machen nutzte ich diesen Weg. Ich kam an zwei Häusern vorbei und natürlich kam es so, es sprangen hier zwei Hunde heraus und bellten mich an. Zum Glück waren es nur irgendwelche kleine Köter, die nicht gefährlich waren. Ich hatte natürlich nicht nachgedacht und komplett auf mein Glück gehofft, dass mir solche Hunde nicht über den Weg laufen. Ich bellte die Hunde zurück an und verscheuchte sie dadurch. Weiter ging es über den dunklen geteerten Weg, immer wieder kamen Autos vorbei gefahren. Ich musste schauen, daß ich mich seitlich an der Straße hinstelle, damit mich die Autos nicht zusammen fahren. Nachdem ich die Lichter des Dorfes, wo wir übernachteten sah, wusste ich, daß diese Idee des Marschieren eine dumme Idee war. Egal, wenn mir etwas passiert wäre, mich hätte hier niemand gefunden. Nachdem ich dann bei Stephanie war bestellten wir uns etwas zu essen und ließen uns es hier auch noch einmal sehr gut gehen. Auch wurde uns hier von der Bedienungen geholfen, ein Taxi für morgen zu ordern. Dies sollte sich gar nicht so einfach gestalten, denn entweder wir erwischten keinen Taxifahrer oder es war zu teuer. Zu guter Letzt nahm ich dann den Taxifahrer, der am wenigsten verlangte. Trotzdem sollte es für 7 km Autofahrt 25 € kosten. Nachdem wir hier ein paar schöne Stunden verbracht hatten gingen wir dann zu Fuß zur Unterkunft zurück. Dort angekommen wurden wir gleich in Empfang genommen von unserer Vermieterin, die wohl noch auf uns gewartet hatte. Nun hieß es für uns, alles so herzurichten, damit wir morgen in der Früh nur noch unsere Rucksäcke schnappen mussten und dann hinunter zum Taxi konnten. Als wir dann alles erledigt hatten legten wir uns hin und beendete den heutigen Tag.
Fazit des Tages:
Auch der heutige Tag sollte noch einmal mit Sightseeing gefüllt sein. Wir sahen sehr schöne Dinge und füllten die Stunden sehr sinnvoll aus. Meine Wanderung durch das Nirgendwo war dann doch noch etwas gefährlicher und im Nachhinein total unnötig. Mit dem Abendessen fanden wir dann einen sehr schönen Abschluss für unseren Zypern Aufenthalt.