Eifelturm Paris

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Mittwoch, 19. November 2025

18.11.2025 Tag 4 Herbsttour 2025

Plan des Tages:
Ausschlafen / Frühstück
Mit PickMe nach Colombo
Sightseeing 
Zum Spiel:
Sri Lanka : Thailand 
Anpfiff: 14:30 Uhr 
Ergebnis: 0:4
Zuschauer: 5218, Auswärts: 400
Stadion: Colombo Race Court Stadium 
Mit UBER zurück nach Necombo
Essen gehen 
Abend auf der Bude verbringen 

Tourplan:
Heute war es also soweit. Der Länderpunkt Sri Lanka sollte erledigt werden. Dazu später etwas mehr. Nachdem wir heute etwas länger geschlafen hatten gingen wir hinunter zum Frühstück. Heute ließen wir den Kaffee weg, der war gestern nicht unser Ding. Wir bestellten wieder Omelett und Toast. Dazu gab es nen Tee. 
Anschließend kehrten wir noch einmal auf die Bude zurück, packten hier eine kleine Beuteltasche mit Regenzeug zusammen und gingen hinunter auf die Straße. Für den heutigen Tag war Regen angesagt. Deswegen auch auf Verdacht die Regenjacken. Unten angekommen riefen wir uns dann über PickMe einen Fahrer. Es lohnt sich, UBER und PickMe zu vergleichen. Preislich können da schon ein paar Unterschiede sein. Der Fahrer kam und wir stiegen ein. Er brachte uns nach Colombo. Es war ein sehr vorsichtiger Fahrer, er blieb immer unter der Geschwindigkeit die er fahren durfte. 
Geschwindigkeiten in Sri Lanka:
Autobahnen: 100 km/h
Schnellstraßen: 70 km/h
Innerorts: 50 km/h, außer in Colombo, da ist 40 km/h
Auf der Fahrt dorthin kamen wir auf der Schnellstraße auch bei Mautstationen vorbei, wo der Fahrer immer wieder Geld für eine Teilstrecke zahlen musste. Er sprach ein sehr schlechtes Englisch, deswegen konnte ich mich wenig mit ihm unterhalten. Nach 55 Minuten waren wir dann in Colombo angekommen.
Colombo ist die heimliche Hauptstadt von Sri Lanka. Die richtige Hauptstadt ist Sri Jayewarenepura Kotte. Sie ist auch der Regierungssitz. Colombo liegt an der Westküste der Insel. Die günstige Lage auf einer Halbinsel und ein geschützter Naturhafen machten das ehemals kleine Fischerdorf zu einem begehrten Handelshafen für die Gewürzinsel. Nach der Unabhängigkeit 1948 wurde die Stadt auch politisches Zentrum der Insel.
Wir ließen uns von dem Fahrer bis zu dem Fort in Colombo bringen. Je weiter wir in die Stadt kamen, umso mehr Chaos auf den Straßen saugte uns auf.
Bei dem Fort ließ uns dann der Fahrer raus. Bei PickMe bezahlt man in bar. Bei UBER per Kreditkarte, die man bei der App eingegeben hat. Nachdem wir ihn gezahlt hatten ging es zu Fuß weiter. 
Wir erkundeten die Stadt und versuchten so viele Eindrücke wie möglich einzufangen. Zu Fuß, aber auch mit dem TukTuk überbrückten wir die Entfernungen. Hier ein Tipp für den Geldbeutel. Immer erst den Preis für die Fahrt erfragen, dann Diesen um 200 - 300 Rupien drücken. Wenn er nicht darauf eingeht, dann zum Nächsten gehen. Spätestens dann nimmt er den Preis an. 
So verbrachten wir den Vormittag in der Stadt. 
Zwischenzeitlich kamen wir auch in einer Marktstraße vorbei, wo es so übel roch, daß es mir den Magen umdrehte und ich fast kotzen musste. 
Hier in der Straße gab es in jedem Laden Fisch. Dieser gab einen grauenhaften Geruch ab, dazu noch die Hitze und all die anderen Düfte, kaum zu ertragen. Wir versuchten so schnell wie möglich weg zu kommen. Als nächstes gingen wir dann zu einem Markt. Benni wollte für einen Kumpel ein Trikot mitbringen.
Hier gab es Alles was das Herz begehrt, nur ein Trikot fanden wir nicht. Nächstes Ziel war der Lotus Turm. Zumindest wollten wir ein Foto davon machen. Als wir dann einigermaßen nahe dran waren konnten wir einen Schnappschuss schießen. 
Ganz dorthin wollten wir nicht, da uns der Weg zu weit war. 
Ab jetzt tauschten wir den Fußbus mit dem TukTuk durch. 
Zum Nationalmuseum fuhren wir dann. Auch zum Tempel, wo wir zufällig Thailänder trafen. 
Benni sprach sie auf Tickets an und wir kamen ins Gespräch. Wir erfuhren von ihnen, daß sie viele Karten über hatten und uns nachher welche am Stadion geben würden.  Ich tauschte noch die Telefonnummer mit einem aus, damit wir später an die Karten kamen. So bekamen wir die Zeit gut rum. Was es kaum gibt sind Restaurants, eher Straßenverkäufer. Dementsprechend gibt es auch keinen Alkohol. Diesen kann man nur in eigenen Wein und Bier Läden kaufen. Auch ist das Trinken von Alkohol offiziell auf den Straßen verboten in Sri Lanka. In unserem TukTuk sah uns Keiner, deswegen konnten wir unser Bier trinken. Da wir alles Interessantes gesehen hatten fuhren wir jetzt zum Stadion. Auf dem Weg dorthin orderten wir bei unserem Fahrer noch einen Halt bei einem Store an. Am Stadion angekommen zahlten wir dann die Fahrt und schauten nach Karten. Benni und ich hatten über einen Link Freikarten angefragt. Hier hatten wir eine Telefonnummer und einen NicNr von Sri Lanka eingeben müssen. Da wir keine hatten gaben wir irgendwas ein und bekamen eine Bestätigung. Mit dieser gingen wir jetzt zu einem Stand wo Leute mit Listen und Tickets saßen. Wir trafen zwei Deutsche, die es genauso wie wir gemacht hatten und die hatten ihre Tickets schon. Wir stellten uns an, zeigten die E-Mail und standen wirklich auf der Liste. Zwei Eintrittskarten bekamen wir. Zusätzlich lernten wir eine Mutter eines Spielers von Dynamo Dresden kennen. Dieser spielt für die Nationalmannschaft von Sri Lanka. Auch sie hätte uns noch Karten geben können. Es war noch über zwei Stunden Zeit bis zum Anpfiff, deswegen gingen wir noch um das Stadion und machten unsere Fotos. 
Hier entdeckten wir auf einem Nebenplatz ein Cricket Spiel und weil wir nichts besseres zu tun hatten setzten wir uns an der Seite der Wiese ab und schauten zu. 
Dazu gönnten wir uns noch ein Bierchen, daß wir vorher im Laden gekauft hatten. Dann ließen wir den Krösus raus. Das Bier war leer, deswegen schnappten wir uns einen TukTuk Fahrer, ließen uns zu einem Shop fahren um noch einmal Nachschub zu holen. 
Danach ging es wieder zurück. Die ganze Fahrt sollte nicht einmal zwei Euro kosten. Wieder zurück schauten wir noch etwas Cricket, dann gingen wir zurück zum Stadion. Hier war jetzt, 45 Minuten vor Anpfiff, schon etwas mehr los. Wir begaben uns zu unserem Eingang, bekamen noch jeder von uns zwei Karten geschenkt und da bei der Pressestelle auch niemand saß und die Karten so rum lagen, nahmen wir uns hier auch noch welche mit. Somit hatte jeder von uns vier Eintrittskarten. Wir entschlossen uns dazu, die Presse Karte zu nutzen, da wir mit dieser in jeden Bereich kamen. 
Zum Stadion:
Das Stadion besteht nur aus einer Tribüne, die unterteilt ist in einem Ober- und Unterrang. Beide sind baulich voneinander getrennt und auch mit eigenen Treppenhaus. Diese Tribünen sind Sitzplatz. Neben dieser Tribüne steht noch eine Tribüne, die aber nicht mehr genutzt wird. 
Hier ist Stehplatz. Alle Tribünen sind überdacht. Der Rest vom Stadion kann nicht genutzt werden. Weder die Gegengerade, noch die beiden Hintertor Tribünen. Ist nur aus Wellblech eine Absperrung. Um das Spielfeld herum befindet sich eine Tartanbahn. 
Zum Spiel:
7. Spielminute: 0:1
65. Spielminute: 0:2
77. Spielminute: 0:3
91. Spielminute: 0:4
Mit diesem Ergebnis wurde das Spiel abgepfiffen. Sri Lanka hatte sich sehr gut verkauft, war aber in den entscheidenden Momenten zu grün hinter den Ohren. Sie dominierten das Spiel bis zum Sechzehner, dann verloren sie aber den Ball. Thailand nutzte dies mit den wenigen Chancen. Das Ergebnis täuschte auf alle Fälle. 
Mittlerweile hatte es richtig zum Regnen angefangen und schüttete aus Kübeln. Vor dem Stadion holten wir uns dann noch einen UBER Fahrer. Auch hier wieder der Vergleich der beiden Apps. Deswegen entschieden wir uns für UBER, da es günstiger war. Die komplette Fahrt über schüttete es. Nach knapp einer Stunde waren wir dann zurück in Necombo an unserem Hotel. 
Hier gönnten wir uns noch im Restaurant ein Abendessen und danach ging es zurück ins Zimmer. Hier wurde dann bald das Licht gelöscht. 
Fazit des Tages:
Der heutige Tag brachte uns den Besuch der "heimlichen Hauptstadt" von Sri Lanka ein. Ebenfalls wurde das Land vom Fußball besucht. Der Haken wurde gesetzt. Ein erfolgreicher Tag ging damit zu Ende. 






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