Eifelturm Paris

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Samstag, 22. November 2025

21.11.2025 Tag 7 der Herbsttour / New Delhi

Plan der Tour:
Landung in Dehli
Durch den Einreise Parcours
Mit UBER zum Hotel nach Delhi
Dort in ein Übergangszimmer / Schlafen bis Mittag 
Wechsel des Hotelzimmer 
Mit UBER zum indischen Fußball Verband 
Mit UBER in die Stadt 
Sightseeing 
Mit UBER zurück ins Hotel 
Abend auf der Bude verbringen 

Umrechnung indischen Rupien zu Euro:
1 Euro = 103 INR (indischen Rupien)

Delhi und New Delhi: 
Da die Geschichte zu der Stadt zu viel ist hier ein Link von Wikipedia. 

Tourplan:
Nachdem uns im Flieger von Colombo nach Delhi auch noch ein Essen serviert wurde schliefen wir danach ein. Wir bekamen auch keine zusätzlichen Getränke und ich musste für mich feststellen, daß sich so ein Business Platz im Flieger nicht lohnt. Ich wusste zwar nicht wie viel mehr sowas kostet, aber für das bisschen mehr dürfte es das nicht wert sein. Nach etwas mehr als vier Stunden Flug setzte der Pilot zur Landung an. Dadurch, daß wir in der ersten Reihe saßen, waren wir auch als Erstes beim Aussteigen dabei. Danach besprachen wir unser weiteres Vorgehen. Es war noch sehr früh, 04:30 Uhr und jetzt schon zum Hotel zu fahren wäre sinnlos gewesen. Deswegen entschlossen wir uns dazu, im Flughafen einen Platz zum Schlafen zu finden. 
Es gab hier einen Bereich, wo Liegen standen, die für Leute mit Anschluss Flug waren. Wir hatten das zwar nicht, schmuggelten uns aber trotzdem hinein. Hier fanden wir zwei Liegen und legten uns darauf. An Schlaf war aber nicht zu denken. In der Nähe befand sich ein Sicherheits Bereich für die Arbeiter des Flughafens. Jedes Mal, wenn jemand durch die elektronische Sicherheitsschranke ging, piepste es. Oder schlug Alarm. Dazu kamen natürlich die ankommenden Fluggäste, die auch durch ihre Gespräche einen Lärm machten. Wir bekamen kein Auge zu. Zu guter Letzt kam auch noch ein Mitarbeiter, der alle Schlafenden weckte und nach fragte, wo sie hin fliegen würden. Bei uns war er nicht ganz sicher, wie er reagieren sollte. Wir passten nicht in sein Raster. Da wir eh nicht schlafen konnten entschlossen wir uns dazu, doch schon zum Hotel zu fahren. 
Aber zuerst mussten wir durch die Immigration Control / Einreise Kontrolle. Auch hier mussten wir wieder feststellen, daß jede Person anders kontrolliert wird. Manch einer mußte Zettel her zeigen, beim Nächsten reichte der Ausweis. Manch Einer musste einen zusätzlichen, mit der Hand ausgefüllten Zettel herzeigen, mancher brauchte diesen nicht. Als wir an der Reihe waren zeigte ich meinen aufgedruckten Zettel des Visums und den Ausweis, sowie mein Flugticket. Sollte aber nicht reichen, ich musste noch einen weiteren Einreise Zettel ausfüllen. Zusätzlich noch alle Finger scannen und ein Foto wurde auch gemacht. Man sah den Beamten ihre Unlust an. Sichtlich genervt bekamen wir unsere beiden Stempel in den Ausweis und durften passieren. Danach wurden wir von der Empfangshalle in Empfang genommen. Hier wollten wir uns Geld vom Automaten holen, sollte aber nicht klappen. Ich versuchte meine beiden Karten, ging nicht. Irgendwie schaffte es mein Mitstreiter, an Geld zu kommen. Seine Karte sollte irgendwie funktionieren. Was er richtig gemacht hatte blieb uns ein Rätsel. Egal, wir hatten Geld. Man kommt zwar in den Ländern mit Dollar weiter, aber einheimisches Geld ist immer hilfreicher. Nachdem wir die Empfangshalle verlassen hatten waren wir gleich einmal Opfer der Taxi Mafia. Zwei Typen kamen und wollten uns ihre Dienste aufdrücken. Ich winkte ab und verwies auf UBER. Sie behaupteten, daß es diesen Fahrdienst am Flughafen nicht geben würde. Wir hatten uns aber schon einen Fahrer her bestellt und wussten, daß das gelogen war. Somit fuhr ich sie etwas rüder an und sie zogen von dannen. Über die UBER App kann man auch schauen, wo der Abholpunkt ist. Dies nutzten wir jetzt und kamen bei diesem Punkt heraus. Hier warteten schon viele Fahrer auf ihre Kunden. Wir fanden auch unseren, doch er wollte per Cash bezahlt werden und nicht über die App. Wie sagten ab, er stornierte die Fahrt und wir bestellten uns einen Neuen. Der stand auch schon parat und wir konnten zum Hotel mit ihm fahren. Sollte nicht lange dauern, bis wir im Verkehrschaos von Delhi angekommen waren. Auch hier zählt wieder, der Stärkere gewinnt. Es werden teilweise auf zweispurigen Straßen vier Spuren aufgemacht. Zusätzlich drückt sich jeder Roller und TukTuk links und rechts vorbei. Für einen normalen Autofahrer die Hölle, für unseren Fahrer normal. Wir kamen gut voran und waren um ca 6 Uhr am Hotel. Dieses lag in einer miesen Gegend. Die Straßen waren sehr verdreckt und es liefen einige streunende Hunde herum. Nachdem wir das Hotel betreten hatten dann die schlechte Meldung, alle Zimmer waren ausgebucht und wir konnten kein Übergangszimmer bekommen. Deswegen setzten wir uns auf die freie Couch und besprachen das weitere Vorgehen. Wir wollten auf alle Fälle warten bis es hell wird und dann etwas herum schauen. Was unser auch auffiel, es war im Vergleich zu Sri Lanka sehr kühl hier am Morgen. Man musste sich ein Jäckchen drüber ziehen. So saßen wir auf der Couch und die Zeit wollte nicht vergehen. Ich schrieb an meinem Bericht weiter, Benni schloss die Augen. Was unser auch auffiel, um diese Uhrzeit war schon unglaublich viel los im Hotel Eingangsbereich. Ein ewiges Kommen und Gehen. Um 8 Uhr bekamen wir dann das Angebot auf ein Zimmer. Sollte uns 800 INR =8 Euro kosten. Wir nahmen das Angebot an und bekamen das Zimmer. Was für eine Absteige. An der Wand ein großer Wasser Fleck von einem Schaden, der Ventilator war laut und das Bett verdreckt. Aber wir waren müde, deswegen wollten wir nur schlafen. Wir mussten auf kurz vor 12 Uhr den Wecker stellen, da wir dann dieses Zimmer wieder abgeben mussten und unser Richtiges empfangen. Das Handy wurde gestellt und wir schliefen ein. Am Anfang hatte ich das Gefühl, das Bettzeug wäre feucht, aber die Müdigkeit zog mich in den Schlaf. Um 11:45 Uhr wurden wir wieder wach und fühlten uns einigermaßen fit. Wir gingen hinunter zur Rezeption, jetzt saß ein anderer Typ dort und wusste nichts von uns. Wir erklärten ihm die Sachlage, aber er verstand es nicht. Übrigens wird hier in Indien größtenteils sehr schlechtes Englisch gesprochen. Auch in den Hotels. Er telefonierte sich durch und zum Glück kam der Typ von der Nacht noch einmal zurück. Der gab uns dann unser Zimmer, daß auch nicht besser war. Es gab kein Toiletten Papier und Handtücher ebenfalls nicht. Das Papier konnten wir uns besorgen, den Rest nicht. Da wir immer noch kein Spiel gefunden hatten wollten wir zum indischen Fußball Verband fahren und uns dort direkt Informationen holen. Wir orderten einen Fahrer und suchten einen Punkt, wo er uns abholen könnte. Wäre besser gewesen, wir wären an unserem Hotel geblieben. Die Straßen waren total verstopft. 
Transport von Lebensmitteln 
Eine Freude für jeden Elektriker 
Ein einladender Park. 
Der Fahrer kämpfte sich durch und nahm uns auf. Er schlängelte sich durch die Straßen von Delhi und ich bewunderte ihn um seine Ruhe. 
Am Gebäude der Förderation angekommen dann die Erleichterung, es war geöffnet. 
Wir gingen in den Eingangsbereich und wurden von einer Dame empfangen. Dieser schilderten wir unser Problem und sie versprach uns zu helfen. 
Hier warteten wir ca 20 Minuten bis wir die schlechte Antwort bekamen, daß die nächsten Tage kein Spiel in Delhi sein sollte. Wir hatten nach allem gefragt, Jugend, Frauen und Männer. Aber keine Chance. Ebenfalls sah es so mit Goa aus. Auch hier spielte nichts. Somit war also dieser Länderpunkt nicht machbar für uns. Wir sammelten uns etwas und besprachen das weitere Vorgehen. Da wir heute nichts mehr anderes vor hatten wollten wir noch in die Altstadt und hier etwas Sightseeing durchführen. 
Radfahrer in der Stadt 
Müll liegt überall herum 
Gesichert mit normalen Schnürchen. Sicherheit geht vor. 
Ebenfalls Gesichert 
Impressionen 
Das wohl meist verbreiteste Fahrzeug in Delhi, das TukTuk. Mit Diesem kann man kurze und längere Strecken zurück legen. Kostet nicht viel und jede Fahrt ist ein Abenteuer bei dem Verkehr. 
Und wieder einmal, Ladungssicherung ist wichtig. 
Ein typischer Gefahrgut Transport 
Wer sein Rad liebt, der schiebt. 
Am roten Fort angekommen hatten wir schon wieder einen Typen am Haken, der uns mit seiner "Hilfsbereitschaft" helfen wollte. Wir wollten einfach unsere Ruhe, er ging aber nicht. Wieder einmal wurde ich laut, da verzog er sich dann. 
Auf der Fahrt hatten wir in der Nähe des Fortes noch einen Tempel gesehen. Den wollten wir als nächstes Ziel ansteuern. 
Hier in der Stadt gibt es eine Art Streifen- / Eichhörnchen. 
Der Verkehr ist der Wahnsinn. Ein absolutes Chaos. 
Vor dem Tempel befindet sich ein großer Markt, wo man Alles kaufen kann. 
Nachdem wir auch hier Alles gesehen hatten fuhren wir weiter mit dem TukTuk zu einem Park, wo das indian gate / indisches Tor stand. Auch hier hieß es wieder handeln. Für 200 INR = 2 Euro wurden wir dorthin gefahren. An den Ampeln dann das arme Bild dieser Stadt. Überall Bettler, die zu den Fahrzeugen kamen und versuchten, Geld zu sammeln. Aber auch Straßen Verkäufer waren unterwegs. Wichtig auf alle Fälle für die Fahrten. Viele Fahrer können weder Englisch, noch lesen. Wenn man also irgendwohin fahren möchte sollte man sich vorher ein Bild per Screenshot im Internet machen und ihm zeigen. 
Am Park angekommen mussten wir dann durch eine kurze Kontrolle, die aber niemand so richtig ernst nahm.
Eine Gedenkstätte für die gefallenen Soldaten 
Das indische Tor
Danach holten wir uns wieder einen UBER Fahrer und fuhren zurück zum Hotel. Mittlerweile hatte es zum Dämmern angefangen und die Stechmücken hatten ihren Spaß mit uns. 
Der Fahrer kam und kämpfte sich durch den Abendverkehr. Wir ließen uns an einem Alkohol Laden kurz vor unserem Hotel absetzen. Ein Wahnsinn, wie es hier in dem Laden zuging. Es war wie am Wetttisch beim Pferderennen. Jeder hatte Geldscheine in der Hand und alle schreiten durcheinander. Zusätzlich war in dem Laden ein übler Geruch. Wir holten uns noch ein paar Bierchen, sechs Bier 1500 INR = 15 Euro und gingen dann zurück zu unserem Hotel. Auch der Weg war sehr spannend, wir wurden immer wieder angesprochen und angebettelt. Nachdem wir dann auf der Bude waren tranken wir erst einmal ein Bier, bevor wir den nächsten Tag durch sprachen. Danach ging ich Duschen. Zumindest wollte ich das. Ich bekam die Dusche nicht zum Laufen, deswegen waschte ich mich mit dem Schlauch für die Toilette ab. Benni ging nach mir und bekam irgendwie die Dusche zum Laufen. Natürlich machte er sich den restlichen Abend lustig über mich. Nach dem zweiten Bier wurde dann das Licht gelöscht. 
Fazit des Tages:
Der ganze Indien Trip stand unter einem schlechten Stern. Zuerst die ganzen Probleme mit dem Visum und dann kein Fußball Spiel.
Mit der Ankunft in Delhi begann für uns das Chaos und eine Stadt nahm uns in Empfang, die Krasser nicht sein konnte. Kein Land für mich, daß ich öfters bereisen werde. 

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