Eifelturm Paris

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Montag, 18. November 2019

04.08.2019 Holland Tag 3

04.08.2019
Heracles Almelo : SC Heerenveen
Anpfiff: 12:15 Uhr
Halbzeit: 0:3, Endstand: 0:4
Stadion: Stadion Erve Asito (Almelo)
Zuschauer: 9640, davon Auswärts: 500

Borussia Dortmund II : Sportfreunde Lotte
Anpfiff: 16:30 Uhr
Halbzeit: 1:0, Endstand: 2:1
Stadion: Rote Erde (Dortmund)
Zuschauer: 4184

Tourplan:
Nachdem der Zugverkehr auch Nachts nicht nachließ, waren wir sehr bald am Morgen erwacht. Bei jeder Durchfahrt des Zuges wurde sich gedreht oder die Augen geöffnet. Aber wir bekamen zumindest ein paar Stunden Ruhe ein und erwachten am Morgen bei einer weiteren Zug Durchfahrt. Ein weiterer Grund für die Übernachtung bzw. die Auswahl des Standortes unseres Schlafgemachs war, dass wir nur 32 km zu unserem nächsten Spielort hatten. Dieser sollte in Almelo sein und der Anpfiff für dieses Spiel war um 12:15 Uhr. Ich habe schon einmal bei einer Tour dieses Mittagsspiel am Sonntag in Holland mitgenommen. Natürlich für sämtliche Hopper eine Traumzeit, denn dann ist definitiv ein zweites Spiel an diesem Tag noch möglich. Nach einer kurzen Frischmachphase neben dem Auto, bestehend aus Zähne putzen und Wasser ins Gesicht schütten, sollte unsere Fahrt zu dem angestrebten Zielort beginnen. Nach einer halben Stunde standen wir schon an unserem nächsten Ziel. Das Stadion befindet sich etwas außerhalb von der Stadt in einem Gewerbegebiet. Es sieht von außen sehr neu aus. Auch hier sollte es sich wieder zeigen, dass in den umher liegenden Straßen Ordner standen um die Parkplatz suchenden Besucher einzuweisen. Der Hunger drückte, deswegen entschlossen wir uns dafür, den in der Nähe stehenden McDonald's aufzusuchen. Von der Zeit her war das überhaupt kein Problem. Als wir dann in Diesem waren stellten wir fest, dass die Idee eines Ausfluges nach Almelo nicht nur uns gekommen war. Deutsche Gruppen wurden identifiziert als Hopper. Nachdem wir dann gespeist hatten wurde für das Auto ein Platz gesucht. Wie gesagt, das Stadion steht in einem Gewerbegebiet und deswegen bieten die vorhandenen Firmen, sowie Straßen genug Möglichkeit um das Auto abzustellen. Vor allem war heute Sonntag, da gab es so oder so keine Probleme, denn die Geschäfte waren geschlossen. Wir sollten auch nicht lange suchen, da stand das Auto schon. Nun mussten wir den Rest zu Fuß zurücklegen. Dies taten wir dann auch und sprangen über die Straße, die an dem Stadion vorbei führt.
Dies sieht man in Holland nicht so gern und wir wurden von einer Ordnerin darauf hingewiesen, dass es hier eine Unterführung gibt die man nutzen sollte. Da wir am Parkplatz der Auswärtsfans standen, wurde ein Ordner für uns gerufen und Dieser brachte uns dann zu dem Tickethäuschen. Was ich sehr fair fand war, daß die Auswärtsfans mit Plakaten begrüßt wurden. Sieht man so auch nicht allzu oft.
Zuerst kümmerten wir uns wieder um die Karten, die es im Fanshop zu kaufen gibt. Spielte mir natürlich sehr in die Karten, denn dort konnte ich gleich noch meinen PIN mitnehmen. Wieder hatten wir genug Zeit und schlichen noch etwas ums Stadion herum.
Eine halbe Stunde vor Spielbeginn begaben wir uns dann ins Stadion. Auf der Suche nach unserem Platz wurden wir nicht fündig. Wir fragten uns durch, standen vor einer Glastür die wir dann durchquerten. Dahinter sollte sich der VIP Bereich befinden und dieses Angebot ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Leider stellte sich heraus, dass selbst die höhere Klasse der Fans hier mit einer Fan Karte zahlen mussten. So konnten wir uns also nicht frei bedienen, deswegen ging es für uns hinaus auf die Sitzplätze. Es war schon kurz vor dem Anpfiff, wir warten noch etwas ab bis sich der Sitzplatz Bereich gefüllt hatte und entdeckten zwei Plätze in der unterste Reihe, die noch frei waren. Diese Zwei sollten uns gehören.
Als dann die Mannschaft auf dem Platz zur Aufstellung kam, wurde aus der heimischen Kurve weiße Bälle auf das Spielfeld und in den Strafraum geschmissen. Wir waren etwas verwirrt, denn wir wussten erst einmal nichts damit anzufangen. Nachdem der heimische Torwart dann in seinem Tor stand, räumte er und die Ordner die Gegenstände weg. Diese kamen mit Rechen und Haken und entfernten die weißen Bälle. Dabei identifizierte ich diese Kugeln als Eier.
Zuerst war ich etwas verwundert, denn ich konnte mit dieser Aktion nichts anfangen. Nachdem der Strafraum dann freigeräumt war von allen Gegenständen begann das Spiel.
Zum Stadion:
Das Stadion sieht von außen mit der silbernen Außenhaut schon sehr edel und neu aus. Im Inneren besteht es aus vier Tribünen die miteinander verbunden sind. Auch über die Ecken. Die Ränge bestehen aus einem Ober- und Unterrang. Die Sitzplätze sind komplett überdacht. Gespielt wird hier auf Kunstrasen.
Zum Spiel:
Das Spiel sollte gerade einmal ein paar Minuten alt sein da sah ich einen Gegenstand im Strafraum der Heimmannschaft. Bei genauerem Hinsehen musste ich feststellen, dass es sich um ein weißes Huhn handelte. Da mein Kamerad noch mit dem Handy zu tun hatte, machte ich ihn auf das Huhn aufmerksam.
Er konnte es genauso wenig glauben wie ich. Nachdem auch der Schiedsrichter und die Spieler bemerkt hatten, dass sie Besuch auf dem Spielfeld bekommen hatten, wurde das Spiel unterbrochen und der Torwart sowie ein Spieler der Heimmannschaft versuchten das Huhn einzufangen. Dieser Versuch sollte kläglich scheitern, was uns natürlich extrem zum Lachen brachte. Weitere Ordner versuchten ihr Glück. Doch das Tier war zu aufgeschreckt und ließ sich nicht erwischen. Auch der Versuch, es zu umzingeln, sollte nicht gelingen. Wir fanden dieses Schauspiel sehr witzig und es rannen die Tränen vor lauter Lachen. Einem gewieften Ordner sollte es dann doch gelingen, das Huhn einzufangen. Trotz allem fanden wir diese Gesamtsituation sehr witzig und mussten uns vor lauter Lachen die Bäuche halten. Danach wurde das Spiel wieder angepfiffen, bzw. fortgesetzt. Die ersten paar Minuten waren sehr langweilig, ein Ball hin und hergeschiebe ohne Taktik und Spielwitz. In der 8. Minute gab es dann einen Freistoß für die gegnerische Mannschaft, der Spieler knallte den Ball einfach aufs Tor, der Torwart ließ den einfachen Ball durchrutschen und schon stand es 0:1 für die gegnerische Mannschaft. Ein ganz klarer Torwartfehler. Trotzdem wurde das Spiel aber auch nicht besser, denn nun stellt sich Heerenveen hinten hinein und die Heimmannschaft versuchte das Spiel aufzubauen. Sollte ihnen aber nicht besonders gut gelingen. Heerenveen wartete auf die Fehler von Almelo. Ein solcher sollte dann in der 30 Minute passieren, ein Abwehrspieler versuchte vor dem eigenen Sechzehner zu zaubern, verlor den Ball und schon stand es 0:2. Jetzt war Almelo komplett verunsichert. Es wurden Spieler ausgetauscht, um etwas Ruhe in die Mannschaft zu bekommen. Das Spiel der Beiden war sehr zerfahren und man merkte den Spielern von Almelo an, dass sie mit dieser Situation nicht besonders gut klar kamen.
Kurz vor der Halbzeitpause sollte die Abwehr von Almelo noch einmal glänzen. Sie schoben sich den Ball im eigenen Strafraum hin und her, bis ein Spieler von Heerenveen den Ball bekam und diesen erneut am Torwart vorbei schoss. Wieder einmal ein geschenktes Tor, das total unnötig war. Mit dem Ergebnis von 0:3 ging es dann in die Halbzeitpause. Wir versuchten erneut in die VIP Loge zu kommen, schafften dieses auch aber mussten noch einmal feststellen, dass es außer Kaffee und Tee nichts Freies gab. Eigentlich schade, denn wenn man schon mal in so einem Bereich ist, denkt man schon, dass alles frei ist und man sich bedienen kann. Trotzdem erwischten wir eine Gruppe alter Männer und fragten Diese, was das für eine Aktion mit den Eiern und dem Huhn war. Sie kannten sich aus und erzählten uns, daß es wohl einen neuen Hauptsponsor geben sollte und dieser die Rechte für die Namensgebung des Stadions hatte. War wohl irgendein Farmer Unternehmen. Deswegen also auch die Eier und das Huhn. Was allerdings nach dem einfangen mit dem Huhn passiert war bekamen wir nicht mehr heraus. Nachdem es hier außer Kaffee und Tee nichts zu holen gab, begaben wir uns wieder hinaus auf unseren Platz.
Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter das Spiel zur zweiten Hälfte an. Nun zeigte die Heimmannschaft etwas mehr. Heerenveen wartete erst einmal ab und versuchte das Ergebnis zu verwalten. Almeno spielte jetzt etwas angriffslustiger und versuchte sich Chancen zur arbeiten. So richtig kam dabei nichts heraus. Nachdem Almelo keine Ideen fand, flachte das Spiel wieder ab. In der 90. Minute sollte der Schiedsrichter dann noch 3 Minuten Nachspielzeit anzeigen. Und tatsächlich fiel noch ein Tor. In der 93. Minute kam erneut ein Spieler des Auswärtsteams frei vor dem Tor der Heim Mannschaft zum Schuß und nutze diese Chance zum 0:4 Endstand. Eine herbe Klatsche für Almelo, die sich Diese aber selber durch individuelle Fehler zuzuschreiben hatte. Uns sollte es egal sein, wir hatten vier Tore gesehen, ein neues Stadion und ein Huhn, das auf dem Platz herum lief. Ebenfalls hatten wir eine Abwehr von Almelo gesehen, die mich eher an einen Hühnerhaufen erinnerte als an eine Abwehr. Mit dem Schlusspfiff schauten wir, dass wir schnell aus dem Stadion herauskamen, denn zum Einem wollten wir nicht in den Abfahrt Stau kommen und zum Anderen hatten wir nur eine geringe Pufferzeit zum nächsten Spiel. Denn jetzt war der Plan, wieder zurück nach Coesfeld zu fahren, meinen Kameraden zum Auto zu bringen und dann mit zwei Autos weiter nach Dortmund zu fahren. Dort sollte unser letztes Spiel für diese Tour sein. Auch schon etwas länger auf meiner To-Do-Liste stand das Stadion von Dortmund II, das Stadion Rote Erde. Dieser Platz liegt neben dem Signal Iduna Park und ich hatte es bis jetzt auch immer nur gesehen, wenn ich in dem großen Stadion von Dortmund war. Dieses Mal sollte es sich also ergeben, in dieses Stadion zu kommen. Schnell kamen wir vom Stadion weg und ohne Probleme auch wieder über die Grenze. Für die Fahrt nach Dortmund hatten wir all die Zeiten hin und her gerechnet und kamen darauf, daß wir eine Pufferzeit von 45 Minuten hatten. Natürlich wollten wir diese nicht zu sehr heraus reizen. Deswegen fuhren wir auf direktem Weg zu dem Parkplatz wo das Auto stand, Torte stieg schnell um und mit zwei Autos ging die Reise weiter in Richtung Dortmund. Auch hier sollte sich zeigen, dass der Glücksgott uns gütig war, denn wir kamen ohne Stau und Querelen durch und ca. eine halbe Stunde vor Spielbeginn waren wir dann am Stadion. Was wir vorher schon herausgelesen hatten war, dass an dem heutigen Tag die offizielle Saison Eröffnung von Borussia Dortmund war. Bedeutete für uns, es waren sehr viele Menschen ums Stadion herum unterwegs. Die Parkplätze waren knapp. Ausgemacht war, daß sich jeder Vorort einen Parkplatz sucht und wir uns dann vor dem Kassenhäuschen wieder treffen wollten. Die Parkplätze am Stadion sollten 7 € kosten, das wollte ich mir natürlich nicht antun. Nach etwas Suchen fand ich in unmittelbarer Nähe eine Parklücke. Diesen Standort schicke ich meine Kameraden, der sich aber auch schon bemerkbar gemacht hatte und mir mitteilte, dass auch er einen Platz für sein Auto gefunden hatte. Wir riefen uns kurz zusammen und bestätigten den Treffpunkt.
Ca. 15 Minuten vor Anpfiff trafen wir dann zusammen. Aufgrund der Saison Eröffnung von Borussia Dortmund waren auch die Eintrittspreise beim Amateurspiel gesenkt worden. Die Stehplätze lagen bei 2 €, die Sitzplätze bei 5 €. Dies war meiner Meinung nach in Ordnung und hatte den Vorteil, dass wir das heutige Spiel nicht alleine beobachten mussten. Am Schalter gab es noch genug Tickets und wir besorgten uns die billige Kategorie. Zusätzlich bestand noch die Möglichkeit, in das Heimstadion der Profis zu schauen. Dies ließen wir uns auch nicht entgehen.
Kurze Zeit später waren wir dann im Stadion Rote Erde.
Zum Stadion:
Das Stadion ist auf der linken Seite vom Signal-Iduna-Park. Die Haupttribüne ist angelehnt an die Haupttribüne des großen Stadion von Borussia Dortmund. Es ist ein Oldschool Stadion, wie man es aus den 80er, 90er Jahren noch kennt. Die Haupttribüne ist bestehend aus einem Rang, mit Holzbänken zum Hinsetzen und ist überdacht. Die Gegengerade, sowie die beiden Hintertor Kurven sind Stehplatz mit Naturstufen. Bedeutet, die Stufen bestehen aus eingeschlagenen Betonplatten, die mit Sand aufgefüllt sind. Solche Stadien kennt man eigentlich nur noch aus dem Ostblock und leider verschwinden Diese immer mehr. Das Spielfeld ist umzogen mit einer Tartanbahn.
Zum Spiel:
Die Konstellation des Spieles war so, dass die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund heute den Gegner Sportfreunde Lotte zu Gast hatte. Der Verein aus Lotte musste sich letztes Jahr aus der dritten Liga verabschieden und startete nun in der vierten Liga. Es waren sogar ca. 100 Fans aus Lotte mit angereist. Das Spiel begann etwas holprig und fand erst nach 10 Minuten richtig statt. Dortmund versuchten die Oberhand zu gewinnen und hatte auch die dementsprechenden Chancen. In der 17. Minute fasste sich dann ein Spieler der Gelben von der Strafraumgrenze aus ein Herz und schoß den Ball aufs Tor. Dieser wurde noch abgewehrt, doch es stand ein weiterer Spieler bereit und der staubte ab zum 1:0. Die Stimmung war gut unter den anwesenden BVB Fans.
Danach sollte erst einmal nichts weiteres passieren. Auf beiden Seiten gab es noch ein paar Chancen, die aber nicht genutzt werden konnten. Als der Schiedsrichter dann zur Halbzeitpause pfiff, gingen wir rüber in den Bereich der Lotte Fans, denn dort gab es einen kleinen Stand mit Essen und Trinken. Mittlerweile drückte der Hunger wieder und er zwang uns zum Essen. Danach, weil die Möglichkeit bestand, entschlossen wir uns dafür eine Stadionrunde zu machen und Fotos aus den verschiedenen Bereichen zu machen.
So taten wirst dann auch und nutzten die 15 Minuten Pause um dreiviertel des Stadions zu umrunden. Als wir dann im Stehplatzbereich des Hintertorbereiches waren, entschlossen wir uns dazu, hier zu verbleiben, denn dort hatte man eine sehr gute Sicht und man würde sehr schnell nach dem Spiel aus dem Stadion herauskommen. Die zweite Hälfte des Spiels sollte danach beginnen. Lotte versuchte, den Druck zu erhöhen und den Ausgleich zu schießen. Doch mit diesem Versuch liefen sie in einen Konter und in der 48. Minute lag der Ball erneut im Tor der Sportfreunde. Mit etwas Glück, denn der Torwart konnten den Ball noch parieren, doch der Abwehrversuch prallte an ein Bein eines eigenen Spielers und trudelte langsam in das Tor. Dies bedeutete, daß Dortmund nun 2:0 führte. Jetzt ging es hin und her und wir sahen ein ansehnliches Spiel. Lotte versuchte trotzdem noch einmal heran zu kommen und das Spiel zu drehen.  Dortmund verteidigte das Ergebnis sehr gut, stellte sich hinten hinein und lies nicht viel zu.
So tropfende das Spiel 90 Minuten dahin und es gab noch vier Minuten Nachspielzeit. In der 94. Minute gab es dann für Lotte noch einen Elfmeter, den sie zum 2:1 verwandelten. Doch mit dem Anstoß von Lotte pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab. Somit endete es mit einem Erfolg für die Amateure von Dortmund und dem Endstand von 2:1. Ich verabschiedete mich von meinem Kameraden und dankte ihn für 3 lustige und gute Tage. Da ich die Rückfahrt von Dortmund nach Bremen bei der Internetplattform BlaBlaCar angeboten hatte sollte es sich zeigen, dass ich die Fahrt nicht alleine durchziehen musste. Ich hatte das komplette Auto voll mit unterschiedlichen Leuten. Zumindest war mir klar, dass mich Vier begleiten wollte. Sollte mir recht sein, so kam etwas Spritgeld herein. Ich hatte mit ihnen einen Treffpunkt am Stadion ausgemacht, doch leider war es so, dass die Leute sich nicht auskannten und alle verstreut waren. So dauert es fast eine Stunde, bis ich Alle zusammen hatte. Zwischenzeitlich hatte ich sogar schon das Auto zum Stadion hingefahren um die Wege kürzer zu machen. Als dann Alle im Auto saßen ging die Fahrt also los. Mit einem Stau und der damit verbundenen zeitlichen Verzögerung kamen wir dann nach knapp drei Stunden in Bremen an. Dort ließ ich meine Mitfahrer am Bahnhof Bremen aussteigen und danach ging es für mich noch knapp 20 km zur Kaserne. Kurz nach 22 Uhr war ich dann dort angekommen und beendete somit die Holland / Deutschland Tour.

Fazit des Tages:
In Almelo hatten wir eine sehr witzige Aktion mit dem Huhn erlebt, dafür aber eher ein schlechtes Spiel beider Mannschaften gesehen. Auch die 4 Tore konnten darüber nicht hinweg täuschen. In Dortmund hatten wir ein sehr schönes Stadion gesehen und auch ein ansehnliches Spiel. Somit war auch dieser Tag wieder in Ordnung.

Fazit der Tour:
Zusammenfassend ist zu sagen, fünf Spiele gesehen, fünf neue Grounds, zwei Stadion in der Regionalliga West abgehakt, die schon lange auf meiner Liste standen. Zudem drei Erstligisten aus Holland. Ich hatte viel Spaß und gute Gespräche mit meinem Kameraden Torte gehabt. Somit kann ich als Schlussstrich darunter setzen, ein sehr erfolgreiches Wochenende ging zu Ende.












Sonntag, 17. November 2019

03.08.2019 Holland Tag 2

03.08.2019
Alemannia Aachen : Fortuna Düsseldorf II
Anpfiff: 14 Uhr
Halbzeit: 0:0, Endstand: 1:1
Stadion: Neuer Tivoli (Aachen)
Zuschauer: 5700, davon Auswärts: 15

Twente Enschede : PSV Eindhoven
Anpfiff: 20:45 Uhr
Halbzeit: 1:0, Endstand: 1:1
Stadion: De Grolsch Veste (Enschede)
Zuschauer: 27200, davon Auswärts: 1000

Tourplan:
Zwischen 8 und 9 Uhr öffneten wir die Augen. Wir hatten nicht allzu weit zum Stadion, deswegen mussten wir uns heute auch nicht hetzen. Um 14 Uhr war der Anpfiff des ersten Spieles, deswegen war der Plan, noch in die Stadt zu fahren und diese zu besichtigen. Aber zuerst sollte es beim Burger King einen Kaffee geben und wir wollten uns dort auch frisch machen. Ich hatte noch nie in meinem Leben einen so schäbigen und schmutzigen Burger King gesehen. In den Toiletten stank es fürchterlich und das komplette Mobiliar war verdreckt. Es waren so viele Fliegen unterwegs, dass man kaum ruhig sitzen konnte ohne von ihnen belästigt zu werden. Selbst das Personal passte dazu, denn die waren sich nur am Anmaulen und dumm machen. Nachdem wir uns beeilt hatten mit der morgendlichen Wäsche, ging es zurück zum Auto und wir wechselten den Parkplatz. Leider sollte sich herausstellen, dass am heutigen Tage in der Nähe des Stadions ein Flohmarkt war. Dieser wurde von vielen Leuten besucht, die mit dem Auto angereist waren. Deswegen sollten auch die Parkplätze am Stadion Mangelware sein. Aufgrund dessen fragten wir einen Ordner, wo man am Besten das Auto abstellen konnte. Dieser gab uns den Tipp, dass gegenüber ein Finanzamt sei und man sich da sehr gut parken konnte. Mit einem Danke für den Tipp verabschiedeten wir uns und fuhren auf diesen Parkplatz. Davor wurde aber noch das Auto vollgetankt, denn nach dem Spiel war die Zeit dafür zu knapp.
An dem genannten Amt fanden wir dann auch wirklich einen Parkplatz und mit der Buslinie 51 fuhren wir in die Innenstadt. Der Stadtkern lohnt sich wirklich für eine Besichtigung denn von den Bauwerken und den Sehenswürdigkeiten gibt die Stadt Aachen schon Einiges her.
 Die vielen kleinen Gassen, das Rathaus, die Innenstadt, Fußgängerzone und der Dom sollte schon einmal besichtigt werden.
Dort verbrachten wir dann auch ca. 2 Stunden und nachdem wir sehr viel gesehen hatten gönnten wir uns zum Abschluss noch ein Bierchen auf dem Platz vor dem Rathaus.
Nach unserer Erkundungstour in der Aachener Innenstadt ging es wieder zurück zur Bushaltestelle und mit dem Bus zum Stadion. Dort besorgten wir uns dann die Eintrittskarten, eine kurze Kontrolle am Eingang und schon waren wir im drin. Das Witzige daran ist, es gibt keinen Fanshop außerhalb des Stadions sondern nur hinter der Kurve. Hieß für mich, ich musste meinen Pin also im Stadion kaufen. Sollte ihn auch bekommen und somit war ich wieder um einen Pin reicher. Nun musste man dazu sagen, für mich ging jetzt ein Traum in Erfüllung. Seit sehr langer Zeit möchte ich schon in dieses Stadion. In den Jahren, wo mein Verein FC Bayern in Aachen spielte, war es mir immer nicht möglich dorthin zu fahren. Zusätzlich sollte es grundsätzlich so sein, wenn ich eine Fussballtour in dieser Ecke machte, gab es immer das Problem, dass entweder Aachen zeitgleich oder auswärts spielte. Der heutige Tag sollte es also endlich bringen und mir diesen Ground gönnen.
Zum Stadion:
Dieses ist von außen schon sehr sehenswert. Wie ich vorher von einem Fan erfahren hatte, musste die Alemannia ihr Stadion aus Gründer von Geldproblemen verkaufen. Die Stadt kauft Ihnen das Stadion für 1 € ab und vermietete es nun wieder an den Verein. Bedeutete für die Alemannia, dass sie weiter in ihrem Stadion spielen konnten. Es ist ein einreihiges und einrängiges Stadion. Der Ring, der sich um das Spielfeld zieht ist bis auf die Hintertor Kurven komplett Sitzplatz. Die Fankurve hinter dem Tor ist Stehplatz. Es ist natürlich in gelb schwarz gehaltene, wobei die Farbe Gelb hauptsächlich heraussticht. Die Tribünen sind komplett überdacht. Auf der Hauptribüne sticht der Schriftzug Tivoli in schwarz heraus. Für mich ein wirklich schönes Stadion. Leider spielt dieser Traditionsverein mittlerweile in der 4. Liga.
Zum Spiel:
Es war der zweite Spieltag in der Regionalliga West und die Konstellation war so, dass Aachen sein erstes Spiel verloren und Düsseldorf sein Spiel gewonnen hatte. Trotzdem war für mich Aachen ganz klar der Favorit. Leider sollte uns das Spiel nicht besonders viel geben und schöne Spielzüge waren Mangelware. Ein sehr kampfbetontes Spiel, mit wenig Torchancen. In der ersten Halbzeit sollte auch nicht viel passieren, deswegen ist sie auch nicht Berichtenswert.
Die Zeit der Halbzeitpause nutzten wir um etwas im Stadion herum zu schauen. Es ist unglaublich, dass dieser Verein einmal Bundesliga gespielt hat und das Stadion füllte. Jetzt ist es ein Armutszeugnis, daß es nicht einmal 6000 Zuschauer ins Stadion schafften. Dementsprechend waren auch nur vereinzelnd Stände geöffnet, bei denen man etwas kaufen konnte. Rechtzeitig zum Anpfiff der zweiten Halbzeit saßen wir dann wieder auf unserem Platz. Die 2. Halbzeit sollte besser werden, aber es war immer noch nicht das Gelbe vom Ei. Irgendwie hatte man das Gefühl, Aachen würde mit dem Druck des Favoriten nicht zurechtkommen. Die Alemannia erhöhte nach und nach den Druck und sollte in der 70. Minute dafür belohnt werden. Nach einem schönen Spielzug fiel dann das 1:0. Weiter sollte es in eine Richtung gehen, so ergab es ein paar Chancen, die Aachen aber nicht nutzte. Wie es eigentlich beim Fußball üblich ist, kurz vor dem Ende, in der 87 Minute, kam dann aus dem Nichts der Ausgleich für Düsseldorf. Es gab eine Strafraum Situation, ein Spieler des Gegners stand mit dem Rücken zum Tor, nahm den Ball an, drehte sich und schlenzte den Ball an den Innenpfosten und von dort tropfte er ins Tor zum Ausgleich. Damit hatte eigentlich niemand gerechnet, denn die wenigen Chancen, die Düsseldorf hatte, waren an einer Hand abzuzählen. Trotz dem geringen Engagement sollten sie es schaffen, einen Punkt aus Aachen zu entführen.
Denn nach einer 2 minütigen Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter das Spiel dann ab.
Direkt mit Diesem bewegten wir uns zum Ausgang und ohne große Umwege zurück zum Auto. Der Parkplatz hatte sich als sehr gut erwiesen, denn zum Einem kamen wir sehr schnell heraus und zum Anderen war Dieser in Marschweite vom Stadion entfernt. Da wir immer noch vor der Entscheidung standen welches Spiel wir uns als Nächstes anschauen wollten, hatten wir auch die Zeit im Stadion genutzt, um uns abzusprechen. Erst vor ein paar Wochen war mein Kamerad Torte in Venlo gewesen, deswegen würde dieses Spiel für ihn keinen Sinn machen. Auch überlegten wir, ob wir nach Arnheim fahren sollten. Das Spiel hatte den Gegner Ajax Amsterdam und wir gingen stark davon aus, dass dieses ausverkauft ist. Und zusätzlich war der Anpfiff für dieses Spiel um 18:45 Uhr. Also würde es von der Zeit sowieso recht knapp werden. Auch hatten wir zwischenzeitlich mal in Betracht gezogen, das Freundschaftsspiel in Nimwegen anzufahren. Dieses wäre zweite Liga Holland gewesen und bestimmt auch sehr interessant. Als Letztes blieb uns noch das Spiel in Enschede, die den Gegner Eindhoven hatte. Mein Begleiter war zwar schon einmal mit Hannover dort, aber das war auch schon 2011und deswegen etwas länger her. Ebenfalls sprach dafür, daß das Spiel erst um 20:45 Uhr angepfiffen wurde und wir deswegen nicht in Zeitnot verfallen sollten. Ich war noch nicht dort, deswegen favorisierte ich dieses Spiel. Nach ein wenig Hin und Her einigen wir uns wirklich auf das Spiel in Enschede, bedeutete auch für uns wir hatten überhaupt keinen Stress, denn die Anreise dorthin sollte gerade einmal 100 km entfernt sein. Also starteten wir unsere Reise in Richtung Enschede. Wir sollten Glück haben und kamen schnell weg vom Stadion. Kurze Zeit später waren wir dann auf der Autobahn in Richtung Holland. Auf den Straßen war wenig los, deswegen kamen wir auch gut voran. Ca. eine Stunde später waren wir dann am Stadion. Dort sollte sich zeigen, dass um das Stadion herum genug Straßen waren, wo man das Auto abstellen konnte. Wir hatten sogar noch soviel Zeit, um uns einen perfekten Platz zu suchen. Was mir auffiel, in jeder Straße stand ein Ordner und man wurde darauf hingewiesen, wo man sich abstellen kann. Eine sehr gute Hilfe, um den richtigen und perfekten Parkplatz zu finden. In Sichtweite des Stadions wurde das Auto dann in einer Seitenstraße geparkt. Da wir sicher waren, daß wir nach dem Spiel keine Lust mehr hatten, noch an den nächsten Spielort zu fahren, entschlossen wir uns dazu, das Auto stehen zu lassen und auch die Nacht hier zu verbringen. Deswegen wurde das Bett wieder aufgebaut, denn wir wollten das Tageslicht noch nutzen. Nachdem wir dieses erledigt hatten, gönnten wir uns noch ein Bierchen aus dem mitgenommenen Kasten. Dies ließen wir uns schmecken und bemerkten auch, dass die Bahngleise, die neben dem Parkplatz entlang liefen, sehr hoch frequentiert waren. Dies störte uns jetzt erstmal nicht, denn ich war der Meinung, dass zu später Stunde dann der Zugverkehr abnehmen würde. Nachdem wir in Ruhe unsere Flaschen geleert hatten ging es zu Fuß zum Stadion.
Dort besorgten wir uns ohne Probleme Karten für das Spiel und danach schaute ich noch im Fanshop vorbei, um meinen Pin zu kaufen. Auch Dieser sollte wieder 4 € kosten und war im preislichen Limit. Wir hatten immer noch über eine Stunde bis zum Anpfiff Zeit, deswegen ging es erneut zurück zum Auto und aus dem einen Bier von vorhin wurde jetzt noch ein Zweites. Als wir dann am Auto waren, fuhren 16 Busse mit Auswärtsfans, die von der Polizei geleitet wurden, an uns vorbei. Ich erwartete mir von der Stimmung bei dem Spiel schon sehr viel, denn Eindhoven ist eine starke Mannschaft in Holland und Enschede der Aufsteiger der letzten Saison. Als wir dieses Bier getrunken hatten gingen wir zurück zum Stadion. Dort wurden noch einige Fotos gemacht.
Danach ging es für uns durch eine kurze Sicherheitskontrolle und dann auf unseren Platz. Wie wir sahen, war heute eine Choreographie geplant. Kurz vor Einlauf der Mannschaft kam wieder der obligatorische Techno Sound und die Transparente wurden hochgezogen. Leider sollte unser Platz auch ein Teil der Choreographie sein, deswegen konnte ich davon keine Fotos machen. Schade eigentlich, denn diese zog sich über zwei Tribünen.
Zum Stadion:
Das Stadion ist wirklich ein Hingucker. Bestehend aus vier Tribünen, die miteinander verbunden sind. 3 Tribünen bestehen aus Ober- und Unterrang. Die Gegengerade ist nur halb so hoch, wie der Rest des Stadions und hat nur einen Rang. Bis auf die Gegengerade sind die Tribünen komplett überdacht. Die Tribünen sind steil und in rot gehalten. Von Beginn an versuchten die Heimfans ihre Mannschaft nach vorne zu peitschen. Auch war das Stadion zu dreiviertel gefüllt, was dem Gegner geschuldet war. Das Stadion ist von außen sehr auffällig und sehenswert. Für mich persönlich ein sehr schönes und ansehnliches Stadion.
Zum Spiel:
Beide Mannschaften brauchten ein paar Minuten um in dieses Spiel hinein zu finden. Dies sollte Enschede mehr nutzen. Sie zeigten, dass sie sich kaum Respekt vor dem großen Gegner hatten. Mit den Fans im Rücken spielten sie guten und schnellen Kombinations Fußball, der Ball lief schnell durch die eigenen Reihen und die schnellen Stoßstürmer bereiteten Eindhoven viele Probleme. In der 8. Minute gab es so eine Situation. Ein Spieler wurde am Strafraum freigespielt und schoss den Ball ins lange Eck von Eindhoven. Somit stand es ziemlich überraschend 1:0 für die Heimmannschaft. Völlig zurecht, denn bis dahin hatte Eindhoven noch nicht viel für das Spiel getan. Dieses Tor musste der Gegner erst einmal verdauen. Sie brauchten ca. 5 Minuten bis sie sich geschüttelt hatten, dann übernahm Eindhoven komplett die Kontrolle des Spiels.
Jetzt spielten sie sehr schnell und brachten den Ball immer wieder gefährlich vor das Tor von Twente. Die wurden extrem hinten rein gedrückt und versuchten ihre Abwehr dicht zu halten. Es sollte ihnen immer wieder gelingen die anrollenden Angriffe von Eindhoven abzuwehren. Die paar Schüsse, die sie auf ihr Tor bekamen, gingen entweder vorbei oder wurden vom Torwart herausgefischt. Trotzdem musste ich für mich sagen, ich habe schon lange kein Spiel mehr gesehen, wo eine Mannschaft so einen extremen Druck aufbaute. Es war ein Spiel, das sehr gut zum Ansehen war. Trotz des Dauerdrucks schaffte es Enschede mit dem 1:0 in die Pause zu gehen. Sie sollten nach dem Führungstor kaum mehr die Möglichkeit zur Befreiung zu haben. Es war wirklich sehr verwunderlich, daß sie dieses Ergebnis halten konnten. Die 15 Minuten Pause verblieben wir auf unserem Platz und sprachen noch einmal das Gesehene durch. Nach der Pause fanden sich beide Mannschaften wieder auf dem Rasen ein und mit dem Pfiff des Schiedsrichters wurde die zweite Halbzeit angepfiffen. Dasselbe Bild, Eindhoven rollte einen Angriff nach dem Anderen auf das Tor der Heimmannschaft und Diese versuchte sich zu Befreien und die Angriffe abzuwehren. Erschreckend war nur, jedesmal, wenn Enschede am Ball war, kamen sie nicht einmal über die Mittellinie hinaus. Dort wurden sie spätestens wieder gestört/gestoppt und mussten den Ball abgeben. Ich habe selten eine so druckvolle Mannschaft in einem Spiel gesehen. In der 65. Minute war der Druck dann so groß, dass die Auswärtsmannschaft den Ausgleich schoss. Über eine Ecke kam der Ball in den Strafraum und nachdem es ein paar Spieler von Eindhoven versucht hatte, den Ball ins Tor zu bringen und dieser immer wieder an irgendeinem Bein oder Spieler von Enschede hängen blieb, schafft es dann doch noch ein Spieler von Eindhoven mit einem Schlenzer den Torwart der Heimmannschaft zu Überwinden. Jetzt stand es 1:1 und das Spiel stand auf der Kippe.
Wer jetzt dachte, Eindhoven würde den Druck verringern, sah sich als getäuscht. Die Angriffswellen ließen nicht nach und Twente hatte in dieser Situation sehr viel Glück, dass sie nicht unter die Räder kamen. Es sollte sich auch zeigen, dass Eindhoven viel wollte und deswegen nicht konsequent seine Angriffe zum Abschluss brachte. Enschede schaffte mit viel Glück und auch Können, bzw. Unvermögen des Gegners, das Unentschieden zu halten. Der Dauerdruck sollten ca. bis zur 80 Minute dauern. Auch Eindhoven merkte man an, dass die Spieler von der sehr hohen Schlagzahl müde wurden. Jetzt ließen sie von dem Druck ab und gaben sich mit dem Ergebnis zufrieden. In den letzten zehn Minuten war das Spiel dann mehr ausgeglichen und auch Enschede kam noch mal zu Chancen. Trotzdem sollte sich nichts mehr tun und auch nach der Nachspielzeit von 2 Minuten pfiff der Schiedsrichter dieses Spiel ab.
Für mich ging Enschede als die glücklichere Mannschaft vom Felde, denn das Chancenverhältnis war schon sehr unterschiedlich gewesen. Doch den Kampf, den sie der Übermacht entgegen setzten, war schon sehr beeindruckend. Der Punkt war etwas glücklich, aber auch hart erkämpft. Die Heimmannschaft hatte es geschafft, der starken Auswärtsmannschaft einen Punkt abzuringen. Nach dem Spiel hatten wir überhaupt keinen Stress, schauten wir den Leuten beim Verlassen des Stadions zu und als es dann fast geleert war, gingen wir auch hinaus. Ohne Umweg wurde nun der Weg zum Auto zurückgelegt. Als wir dort waren wurde noch ein Bierchen getrunken und bemerkt, dass die Züge immer noch fuhren. Eine halbe Stunde setzen wir uns ins Auto und spielte mit dem Handy, dann wurde der heutige Tag beendet.
Fazit des Tages:
Endlich hatte ich das geschafft, was ich mir schon seit sehr langer Zeit vorgenommen hatte. Ich sah ein Spiel im Aachener Tivoli. Diese Stadion stand schon lange auf meiner To-Do-Liste und nun konnte ich endlich einen Haken dahinter setzen. Leider war das erste Spiel nicht so gut. Aber auch das zweite Stadion, sowie das Spiel in Enschede war super. Somit dieses Spiel ein Highlight. Alles in allem ein sehr lohnenswerter Tag.