Eifelturm Paris

Eifelturm Paris

Samstag, 29. November 2025

24.11.2025 Tag 10 der Herbsttour / Zurück in die Heimat

Plan des Tages:
Zurück zum Flughafe Maskat
Flug von Maskat nach Abu Dabi
Flug von Abu Dabi nach München
Zurück zum Auto 
Mit dem Auto vom Flughafen München zurück nach Nußdorf am Inn. 

Tourplan:
Im besten Zimmer der Tour konnten wir leider nicht gut schlafen. Benni und ich waren die halbe Nacht wach, gaben uns die Klinke von der Toilette in die Hand und konnten nicht richtig schlafen. Wir hatten den Wecker auf 9 Uhr gestellt, vor dem Klingeln waren wir schon längst wach. Wir riefen uns über das OTAXI einen Wagen und mussten feststellen, daß wir jetzt gerade einmal ein Viertel des Preises von gestern zahlen mussten. Hätten wir gestern WLAN gehabt wäre es kein Problem gewesen. Ich verstehe eh nicht, wie so große Flughäfen kein freies WLAN anbieten. Unser Fahrer kam und brachte uns zum Flughafen. Nach unserer Ankunft noch schnell ein Foto, dann gingen wir zum Check In Schalter. Hier ließ ich Benni erst einmal vorgehen. Ich hatte den schwereren Rucksack und wir durften nur 7 Kilogramm Freigepäck mitnehmen. 
Da ich locker 3 Kilogramm mehr hatte wartete ich erst einmal ab, daß mein Begleiter sein Flugticket bekam. Nach seiner Rückkehr leerte ich die schweren Sachen aus meinen Rucksack und ließ es bei ihm. Dann ging ich auch zum Schalter, mein Rucksack wurde gewogen und ohne große Nachfragen bekam ich mein Ticket. Zurück bei Benni packte ich die Sachen wieder ein und wir gingen zur Ausreise- und Sicherheitskontrolle. Hier kamen wir gut durch und mit meinem schweren Rucksack gab es auch kein Problem. Wir verbrachten die Zeit wieder an dem Wartebereich, wo wir letztes Mal auch gewesen waren. 
Hier beobachteten wir die Anzeigetafel, bis diese uns darauf hinwies, daß wir einsteigen könnten. Das Angebot nahmen wir an und gingen zu unserem Flugsteig. Der Flug war schon angeschrieben und wir setzten uns noch etwas ab, um die Zeit sinnvoll zu nutzen. 
Zeitnah konnten wir dann in den Flieger einsteigen.
Dieser bewegte sich zur Abflug Zeit auf das Flugfeld und nach einer kurzen Wartezeit wurde durch gestartet. 
Nachdem wir dann in der Luft waren, war uns klar, daß spätestens jetzt die Tour zu Ende war. 
Nach 1,5 Stunden dann die Landung in Abu Dhabi. 
Hier hatten wir jetzt 1,5 Stunden Aufenthalt.  Wir gingen trotzdem gleich zu unserem Flugsteig und setzten uns hier ab. Auch hier dauerte es nicht lange, bis wir aufgerufen wurden wegen dem Einstieg. 
Der Flug verlief reibungslos und sehr ruhig. Zwischenzeitlich bekamen wir auch noch etwas zu Essen und die Getränke waren auch frei. Wir ließen es uns gut gehen und die meiste Zeit, es waren genug schreiende Kinder um uns herum, schauten wir Filme. An Schlaf war nicht zu denken. 
So vergingen die sechs Stunden Flugzeit recht schnell und nachdem wir ca. 1 Stunde vor der Landung noch einmal eine Runde Bier bestellten wurde wir darauf hingewiesen, daß dies die letzte Runde sein sollte. Eine halbe Stunde vor der Landung meldete sich dann der Pilot noch einmal und gab uns die letzten Instruktionen durch. Pünktlich setzte der Flieger dann auf und rollte in die Endposition. Hier, wie immer, das selbe Bild. Alle sprangen auf, versuchten ihr Gepäck herunter zu bekommen und dann so weit wie möglich nach vorne zu kommen. Immer wieder ein hervorragendes Szenario, wenn man dies von seinem Sitz aus beobachten konnte. Nachdem dann die vordere Tür geöffnet war warteten wir noch bis sich die aussteigenden Menge bis zu unserem Bereich durch geschüttelt hatte, dann begaben wir uns auch zum Ausstieg. Wir kamen schnell heraus und begaben uns danach zur Ausweis Kontrolle. Hier sollten wir auch nicht lange warten müssen, bis wir durch waren. Im Empfangsbereich wartete dann schon Miri mit Silas auf Benni. Wir quatschten noch kurz, danach verabschiedete ich mich von ihnen. Mein Weg führte mich dann noch zum ReWe, dort holte ich mir eine Leberkäse Semmel. Danach zum Fahrschein Automaten, um mir hier das Ticket zu holen. Anschließend fuhr ich mit der S-Bahn vom Flughafen nach Unterschleißheim. Hier fand ich das Auto unbeschädigt vor und trat den letzten Part der Fahrt an. Es ging wieder zurück nach Nußdorf zu meiner Freundin. Die erwartete mich schon und den Rest des Abends verbrachten wir dann mit viel Unterhaltung und Neuigkeiten austauschen. Ziemlich zeitig wurde der Abend dann beendet. 
Fazit des Tages:
Der Rückflug klappte hervorragend und die Zeit ging auch schnell vorbei. Das kalte Deutschland nahm uns wieder in Empfang. Die Heimfahrt zu meiner Freundin schaffte ich dann auch ohne Probleme. Ein gutes Ende für die Tour hatte sich dann gefunden. 
Fazit der Tour:
Die letzten 10 Tage hatten es echt in sich. Mit dem Oman Länder Punkt hätten wir nicht gerechnet, trotzdem hatten wir eine gute Zeit Vorort verbracht. Nächster Halt dann in Sri Lanka. Dies war dann eher Urlaub und Ruhe. Zusätzlich auch der Länder Punkt. Und dann kamen drei Tage absolutes Chaos. Indien ist wahrlich kein Land, daß man unbedingt bereisen muss. Leider war mit Beginn der Planung für dieses Land der Wurm drin. Zu guter Letzt kamen wir ohne Länder Punkt zurück, ich hatte mir eine eitrige Verletzung am Arm eingefangen, die bis jetzt noch nicht verheilt ist. Und das Land? Schrecklich. Da muss ich sicher nicht mehr hin. 

Dienstag, 25. November 2025

23.11.2025 Tag 9 der Herbsttour Abreise von Delhi nach Maskat

Plan des Tages:
Auschecken aus dem Hotel
Mit UBER zum Flughafen
Flug von Delhi nach Maskat
Mit dem Taxi zum Hotel
Abend auf der Bude verbringen

Noch eine interessante Info über Indien:
Der Punkt auf der Stirn bei den Indern:
Der Bindi ist die weibliche Form des „Tilaka“ oder „Tika“, des hinduistischen Stirnzeichens als religiöses Mal. Beides wird dort aufgetragen, wo in der hinduistischen Tradition Indiens das „dritte Auge“ vermutet wird, das nach Innen schaut und die unsichtbare, spirituelle Welt wahrnimmt.


Tourplan:
Heute sollte es dann endlich soweit sein, wir konnten Indien wieder verlassen. Nachdem wir einigermaßen Ausgeschlafen hatten verbrachten wir den Vormittag bis um 11 Uhr, Check Out Zeit, auf der Bude. Um 10 Uhr klingelte es an unserer Tür und ein Typ mit einem Tablett stand vor der Tür. Er brachte uns ein Frühstück, daß wohl im Preis inbegriffen war. Benni wollte nichts davon probieren, ich zumindest das Teil, daß wie Pfannenkuchen aussah. Es schmeckte etwas scharf und es waren auch Kartoffeln mit drin. Man konnte es essen und ich hoffte nur, daß mein Magen danach mit spielte. 
Blick aus unserem Hotelzimmer 
Um 11 Uhr machten wir uns dann auf zur Rezeption um aus zu checken. Wir bekamen noch eine Rechnung von 30 INR = 30 Cent. Natürlich hatte ich gestern dem Fahrer den Rest des Geldes gegeben, deswegen hatten wir nichts mehr. Bedeutete, wir mussten noch einmal los zu einer Bank und einen kleinen Betrag abheben. Den Rucksack ließen wir in einem Raum bei der Rezeption, dann gingen wir los. Wieder sahen wir extreme Dinge und machten Schnappschüsse von allen Dingen. 
Und überall Hunde 
Einfach mal ein paar Ziegelsteine hingestellt 
Jeder Elektriker würde sich hier freuen 
Auf der Straße, wo die Bank ist, wurden wir gleich einmal angebettelt. 
Über diese Piste mussten wir jeden Tag fahren. 
Auf dem Gehweg lag eine Straßen Laterne 
Materialtransport
Aber Hauptsache es wird gekehrt. Halte Dein Delhi sauber. 
Normale Straßen in der Stadt 
Professionelles Abstützen eines Vorsprungs eines Hauses. 
Und wieder Kabel
Nachdem wir dann das Geld besorgt hatten gingen wir noch schnell in einem Supermarkt und kauften dort Chips und Getränke. Danach zurück zum Hotel und holten das Gepäck. Auf dem Weg dorthin immer wieder das selbe Bild. Viele kamen auf uns zu und bettelten immer wieder. Wieder zurück nahmen wir unser Gepäck, riefen einen Fahrer und ließen uns zum Flughafen bringen. 
Dort kamen wir kurze Zeit später an. 
Nach der Ankunft gingen wir zu unserem Bereich und wollten an einem Automaten einchecken. Sollte natürlich nicht klappen. Also mussten wir noch 2,5 Stunden warten, bis wir an einem Schalter gehen konnten. Die Zeit des Wartens nutzte ich, um den Bericht des Vortages zu schreiben. Ebenfalls wurden noch ein paar Fotos gemacht. 
Um 14 Uhr machte der Schalter auf, wir standen bereit und bekamen das Ticket. Dabei trinkste ich etwas. Denn unser Handgepäck durfte nur 7 Kilogramm haben. Das schaffte ich locker. Mein Rucksack war sicherlich 10 Kilogramm schwer. Also ging erst Benni zum Check In und ließ sich sein Ticket geben. Nach seiner Rückkehr nahm ich dann das schwere Zeug ais meinem Rucksack und ging ebenfalls noch einmal hin. Rucksack gewogen, für gut empfunden, Ticket empfangen und danach wieder zurück und das Zeug in den Rucksack gepackt. Der erste Schritt, um dieses Land zu verlassen, war damit gemacht. Danach gingen wir durch die Immigration Control / Ausreise Kontrolle und hier gab es wieder einmal etwas verwirrendes. Benni war schneller durch seine Kontrolle als ich und stellte sich hinten hin. Er hatte einen guten Blick auf den Bildschirm, wo meine Ausweis Kontrolle durch lief. Der Typ, der die Kontrolle durchführte, schaute sehr intensiv und lange darauf. Nach ca 5 Minuten bekam ich dann endlich meinen Stempel in  den Reisepass hinein und den Ausweis zurück. Danach erzählte mir Benni, daß 8 Bilder auf dem Bildschirm erschienen waren. Sechs von mir und 2 von irgendwelchen dunkelhaarigen Frauen. Wer die Frauen waren konnte er nicht sagen. Egal, wir waren durch und konnten jetzt sicher dieses Land verlassen. Danach gingen wir zum Food Corner und dort zum McDonalds. Hier gab es einen kleinen Snack.
Anschließend gingen wir dann weiter zu unseren Gate. 
Hier angekommen stand der Flug schon angeschrieben. 
Wir setzten uns uns noch ab und warteten auf das Boarding. 
Dieses kam dann kurze Zeit später und wir konnten in den Flieger einsteigen. 
Kurz vor dem Start fiel dem Typen am Fenster noch ein, seinen Platz zu wechseln. Ich fragte ihn noch ob es sein Ernst sei, aber er wollte. Also Alle noch mal auf und Bäumchen wechsel Dich. Nachdem der Flieger in der Luft war wieder nur Verwirrung. Wasser war kostenlos, alles Andere sollte etwas kosten. Auf einmal stand eine Stewardess vor uns und gab jedem von uns ein Essen. Benni hatte Dieses laut ihr wohl mit bestellt. Er wusste zwar nichts davon, aber wir nahmen es gerne mit. Das Essen schmeckte etwas Eigen und war nicht zuzuordnen. Keine Ahnung was wir da aßen. Benni wollte Seines nicht, also aß ich das auch noch auf. 
Nach 3 Stunde dann die Landung in Maskat. Hier konnten wir gleich aussteigen und frische, nicht stinkende Luft kam uns beim Ausstieg entgegen. Indien war damit Geschichte. Wir gingen zur Passkontrolle und kamen auch hier schnell voran. Danach noch die Kontrolle des Gepäcks, bevor wir dann in die Empfangshalle kamen. 
Hier ergab sich das Problem, daß unsere E-Sim nicht mehr funktionierte. Somit konnten wir auch keinen Fahrer ordern. Zuerst gingen wir aber noch in den Duty Free und holten uns ein paar Bierdosen. Danach hinaus, wo die Taxis standen. Wir nahmen uns Eines und wurden von Diesem zu unserem Hotel gebracht. Sollte gar nicht mal so billig sein für die 3 Kilometer. 6,1 OMR = 13,71 €. In den sauren Apfel mussten wir beißen. Im Hotel konnten wir dann ohne Probleme einchecken und bekamen ein sehr nobles Zimmer. Das wohl beste Zimmer dieser Tour. Den Rest des Abends verbrachten wir auf der Bude und löschten zeitnah das Licht.
Fazit des Tages:
Indien hat uns wieder los gelassen! Ich hatte noch nie ein so schlimmes Land besucht!