Eifelturm Paris

Eifelturm Paris

Donnerstag, 30. April 2026

28.04 - 29.04.2026 Champions League Halbfinale Paris SG : FC Bayern München

Plan des Tages: 
Früher Aufstehen (2 Uhr)
Abfahrt Richtung München / Bergkirchen 
Treffen am Pendlerparkplatz um 4 Uhr 
Abfahrt Bergkirchen in Richtung Paris 812 Kilometer / 8 Stunden 20 Minuten
Ankunft in Paris um 12:20 Uhr
Auto in einer Parkgarage in der Nähe vom Stadion abstellen
In die Stadt zum Sightseeing 
Zurück zum Stadion
Dort Spiel:
Paris SG : FC Bayern München 
Anpfiff: 21 Uhr 
Ergebnis: 5:4
Zuschauer: 47511
Stadion: Prinzenpark
Zurück zum Auto 
Fahrt von Paris nach München / Bergkirchen 812 Kilometer / 8 Stunden 20 Minuten
Fahrt von Bergkirchen nach Raubling 109 Kilometer / 1 Stunde 15 Minuten

Planung und Vorbereitung:
Nachdem unser Verein das Halbfinale in der Champions League erreicht hatte begannen schon die Planungen für das Spiel in Paris. Ich schrieb per WhatsApp den Peter an wegen Planungen für die Anreise. Es gab einen Neuner vom Silvio und da fragte Peter für mich an wegen einem Platz. Die Zusage kam und nun fragte ich beim Andi wegen einem Ticket an. Auch hier bekam ich eine Eintrittskarte. Somit waren die zwei schwersten Hürden schon einmal genommen. Am Tag vor der Abfahrt packte ich noch meinen Rucksack, dann lag ich um 21 Uhr in meinem Bett. 
Tourplan:
Um 2 Uhr klingelte der Wecker. Nach zwei Kaffee lief der innere Motor wieder rund. Ich richtete mir noch meine Brotzeit her, dann fuhr ich um 02:45 Uhr los. Die Autobahn war frei, deswegen kam ich gut voran und war um 03:50 Uhr am Treffpunkt. Hier trafen die Mitfahrer auch alle ein und als dann um 4 Uhr der Silvio mit dem Neuner vorfuhr wurden die Plätze eingenommen und die Reise ging los. Die Fahrzeit wurde mit Gesprächen über weitere Touren überbrückt. Kurz vor Frankreich fuhr Silvio noch einmal zum Tanken ab. Hier nutzten wir den kurzen Stop um uns zu sortieren, dann fuhr er nach Frankreich hinein. Ein kurzes Stück Landstraße erwartete uns nun, dann ging es auf die Autobahn und natürlich erwartete uns nun auch wieder die Streckenmaut. Weiter ging die Reise in Richtung Paris. Auf den Straßen war zum Glück Alles ruhig, so kamen wir gut durch. Nach unserer Ankunft am Stadion fuhr Silvio in ein Parkhaus. Dort stellte er das Auto ab und wir verabschiedeten uns von ihm. Er wollte am Auto bleiben und erst einmal schlafen. Wir machten noch einen Treffpunkt um 19 Uhr am Auto aus, dann verabschiedeten wir uns von ihm und gingen los. 

Paris:
Die französische Hauptstadt Paris ist eine der bedeutendsten Großstädte Europas und zählt zu den führenden Zentren für Kunst, Mode, Gastronomie und Kultur weltweit. Das Stadtbild ist geprägt von der Architektur des 19. Jh. sowie von breiten Boulevards und der Seine (der Fluß durch Paris). Neben Wahrzeichen wie dem Eiffelturm und der gotischen Kathedrale Notre-Dame aus dem 12. Jh. ist Paris auch für seine Café-Kultur und die Modeboutiquen in der Rue du Faubourg Saint-Honoré bekannt.

Unser erstes Ziel war die Metrostation, denn wir wollten mit dieser zur "neuen" Notre Dame fahren. An der Station angekommen holten wir uns eine Fahrkarte für zwei Fahrten. Die Erste wollten wir nutzen für die Fahrt zu der Kathedrale, die Zweite für die Fahrt vom Eiffelturm zum Stadion. Den Rest wollten wir zu Fuß ablatschen. Nachdem wir dann an der Station angekommen waren mussten wir noch ca. 15 Minuten zu Fuß gehen, dann standen wir vor der Kathedrale. 

Notre-Dame:
Die Kathedrale Notre-Dame de Paris (französisch Cathédrale Notre-Dame de Paris, deutsch Kathedrale Unserer Lieben Frau zu Paris), umgangssprachlich kurz Notre-Dame, ist die römisch-katholische Bischofskirche der Erzdiözese Paris. Die unter dem Patrozinium Unserer Lieben Frau, also der Gottesmutter Maria, stehende Kirche wurde zwischen 1163 und 1345 errichtet und ist eines der frühesten gotischen Gotteshäuser Frankreichs. Ihre charakteristische Silhouette prägt das historische Zentrum von Paris auf der Ile de la Cite im 4. Pariser Arrondissement.

Die Hauptachse der Kirche verläuft in etwa parallel zum rechten Arm der Seine, so dass die Apsis mit dem Hauptaltar ungefähr 30 Grad nach Süden von der üblichen Ostung abweicht. Die beiden aus Naturstein errichteten, symmetrischen Westtürme nördlich und südlich des Hauptportals sind 69 Meter hoch. Das Kirchenschiff ist im Inneren 130 Meter lang, 48 Meter breit und 35 Meter hoch. Es bietet bis zu 10.000 Menschen Platz. Der schlanke, hölzerne Vierungsturm, der nach dem Brand von 2019 nach dem Vorbild des im 19. Jahrhundert errichteten Dachreiters rekonstruiert wurde, ragt 93 Meter in die Höhe.

Notre-Dame gehört zu den bedeutendsten historischen Monumenten Frankreichs und war seit dem Mittelalter immer wieder Schauplatz wichtiger geschichtlicher Ereignisse. Im Verlauf der Französischen Revolution wurde die Kirche im Rahmen des Kults der höchsten Wesens zeitweise zum Tempel der Vernuft umgewidmet. Der katholischen Kirche zurückgegeben, fand 1804 die Kaiserkrönung Napoleons I. in Notre-Dame statt. Victor Hugos 1831 erschienener historischer Roman Der Glöckner von Notre Dame, der zum Großteil in der Kathedrale spielt, weckte ein breites öffentliches Interesse, so dass Rufe nach einer Wiederherstellung der in der Revolution stark in Mitleidenschaft gezogenen Kirche laut wurden. In der darauf folgenden, grundlegenden Restaurierung unter der Leitung des Architekten Eugene-Viollet-le-Duc erhielt Notre-Dame im Wesentlichen ihr heutiges Erscheinungsbild.

Bei dem Dachstuhlbrand vom 15. April 2019 entstanden erneut schwere Schäden an der Kathedrale. Nach einer 5-jährigen Restaurierung wurde das Kirchenschiff am 7. Dezember 2024, etwa für Messen, wiedereröffnet. Am 20. September 2025 erfolgte auch die Öffnung der Türme und des Dachs als Aussichtsplattform für Besucher.
Hier waren für einen unter der Woche Tag sehr viele Leute unterwegs. Wir machten einige Fotos und weil wir genügend Zeit hatten gingen wir auch in das Gebäude hinein. Zuerst mussten wir uns aber an einer Menschenschlange anstellen und uns bis zum Eingang schieben lassen. Die Kathedrale ist kostenlos und wir besichtigten den kompletten Innenbereich.
In der Kathedrale herrscht Einbahnstraßen Verkehr. Wir schauten uns Alles genau an und verließen das Gebäude danach wieder.
Wir gingen entlang der Seine und kamen auch an der Louvre vorbei. Die wollten wir aber nicht aufsuchen. 
Weiter ging es für uns in Richtung Eiffelturm. Dort sollten auch noch ein paar Fotos gemacht werden. Auf dem Weg dorthin suchten wir uns in einer Seitenstraße ein kleines Restaurant, wo wir noch etwas aßen. Natürlich war es hier etwas teurer, aber immer noch günstiger wie auf der Zugangsstraße neben der Seine. Die Pariser Innenstadt ist eine richtige Touristen Abzocke. Danach ging es auf für uns zum Wahrzeichen von Paris, den Eiffelturm. Hier angekommen wurden einige Fotos von allen Seiten gemacht. 

Eiffelturm:
Der Eiffelturm (französisch Tour Eiffel, ist ein 330 Meter hoher Eisenfachwerkturm in Paris. Er steht im 7. Arrondissement am nordwestlichen Ende des Champ de Mars (Marsfeld), nahe dem Ufer der Seine. Das von 1887 bis 1889 errichtete Bauwerk wurde als monumentales Eingangsportal und Aussichtsturm für die Weltausstellung zur Erinnerung an den 100. Jahrestag der Französischen Revolution errichtet. Der nach dem Erbauer Gustave Eiffel benannte und zum Errichtungszeitpunkt noch 312 Meter hohe Turm war von seiner Erbauung bis zur Fertigstellung des Chrysler Building 1930 in New York das höchste Bauwerk der Welt. Mit seinem Gewicht von nur 10.100 Tonnen gilt er als ein herausragendes Beispiel für Leichtbauweise. Mit der Ausstrahlung des ersten öffentlichen Radioprogramms in Europa 1921 und des ersten französischen Fernsehprogramms 1935 trug das Bauwerk als Sendeturm zur Geschichte des Hörfunks und des Fernsehens bei. Der Fernsehturm ist die wichtigste Sendeanlage des Großraums Paris und beherbergt als Turmrestaurant das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Le Jules Verne.

Als höchstes Bauwerk von Paris prägt er das Stadtbild bis heute und zählt mit gut sechs Millionen zahlenden Besuchern pro Jahr zu den meistbesuchten Wahrzeichen der Welt. Der Turm ist eine der bekanntesten Ikonen der Architektur und der Ingenieurskunst. Der Eiffelturm ist das Vorbild vieler Nachahmerbauten und wird in Kunst und Kultur im Zusammenhang mit Paris und Frankreich vielfach aufgegriffen. Er gilt als nationales Symbol der Franzosen und avancierte zu einer weltweiten Ikone der Moderne. Seit 1964 ist der Eiffelturm als Monument Historique denkmalgeschützt, und 1986 nahm die American Society of Civil Engineers das Bauwerk in die Liste der historischen Meilensteine der Ingenieurbaukunst auf. (Quelle: Wikipedia)
Fotos von dem Bauwerk von allen Seiten.
Auch das Entchen war mit dabei.
Fotos von der Empore auf den Eiffelturm
Wie gesagt, dieses Bauwerk zieht mich immer in seinen Bann. Wir gingen daran vorbei und über die Empore hinaus. Dahinter suchten wir uns eine Kneipe um hier noch einmal etwas zu trinken. Für mich hieß es, nachdem ich auch schon Silvio geschrieben hatte, daß ich mich jetzt auf den Rückweg mache, mit den Öffentlichen zu der Parkgarage zurück zu fahren. Hier angekommen traf ich auf Silvio, der noch am Fahrzeug war. Hier packte ich mein Zeug weg und wir gingen gemeinsam zum Stadion. 
Dort angekommen traf man noch ein paar bekannte Gesichter. Es wurde etwas gequatscht, bevor es in das Stadion ging. Hier wurde erst einmal die Karte kontrolliert, bevor man den Bereich der parkenden Busse der Auswärtsfans erreichte. Dort wurde ebenfalls mit einigen bekannten Leuten geredet, bevor es dann durch die Sicherheitskontrolle ging. Die Kontrolle ging dann sehr schnell und schon stand ich hinter der Kurve. Heute gab es für den Unterrang weiße Bänder, für den Oberrang grüne Bänder. Tauschen war kaum möglich. Somit begab ich mich in den Unterrang und traf dort auf die Jungs. 
Zum Stadion:
Das Stadion besteht aus vier Tribünen die miteinander verbunden sind. Beide Tribünen sind unterteilt in einem Ober- und Unterrang. Alle Tribünen sind gleich gebaut. Sie sind gleich hoch. Die Tribünen sind überdacht. In einer der Hintertor Tribünen befinden sich die Heimfans. Auf der anderen Seite der Hintertor Tribüne in der Ecke ist der Bereich der Auswärtsfans. 
Zum Spiel:
Mit dem Einlauf der Mannschaften wurde ein großes Plakat in der Kurve von Paris und der Gegengeraden gezeigt.
Dazu wurden Feuer Fontänen gezündet. Es spielte auch eine Musikkapelle die französische Hymne.
Zum Spiel:
18. Spielminute: 0:1 Elfmeter 
25. Spielminute: 1:1
Bei jedem Tor der Franzosen wurde Pyrotechnik in der Kurve gezündet.
34. Spielminute: 2:1
42. Spielminute: 2:2
45. + 2. Spielminute: 3:2 Elfmeter nach VAR Entscheidung 
56. Spielminute: 4:2
58. Spielminute: 5:2
65. Spielminute: 5:3
69. Spielminute: 5:4
Bayern München war die letzten 20 Minuten das klar bessere und fittere Team, konnte aber leider den Ausgleich nicht mehr erzielen. Somit blieb es beim Sieg für die Heimmannschaft.
Nach dem Abpfiff die obligatorische Blocksperre von einer halben Stunde. Dann durften wir zumindest den Block und das Stadion verlassen. Auf dem Parkplatz, wo die Busse standen, mussten wir ebenfalls noch einmal 15 Minuten warten, bis dann endlich die Tore geöffnet wurden und die Ordner die Leute in Wellen durch ließen. Leider schaffte ich es nicht, mit den Jungs in einem Schwung durch zu kommen. Als ich dann auch endlich an der Reihe war und den Bereich verlassen konnte, waren die Anderen schon auf dem Weg zum Auto. Dort begab ich mich jetzt auch hin und bekam den Standort des Wagens per WhatsApp. Silvio hatte ihn schon aus der Garage gefahren und stand auf der Straße. Nachdem ich eingestiegen war ging die Rückreise los. Ich denke, egal zu welcher Uhrzeit man in Paris auf den Stadtring fährt, man hat immer Stau. So auch heute. Silvio kämpfte sich durch und wir schafften es zurück auf die Autobahn. Nun standen ca. 8 Stunden Fahrzeit vor uns. Bis nach Deutschland fuhr Silvio, dann übernahm der Allinger. Die Zeit der Fahrt versuchte ich ein paar Stunden Schlaf ein zubekommen. Kurz vor München fuhr er dann ab in Richtung Dachau und hier dann wieder auf den Parkplatz in Bergkirchen. Hier trennten sich dann unsere Wege. Für mich hieß es jetzt noch nach Kirchdorf zu fahren. Sollte mich erneut 1 Stunde 15 Minuten kosten. Am frühen Vormittag war ich dann wieder zurück. Ich packte meinen Rucksack aus, sprang unter die Dusche und legte mich noch einmal hin. Damit wurde die Tour zum Auswärtsspiel des Halbfinales der Champions League beendet.
Fazit der Tour:
Nachdem im Viertelfinal Real Madrid ausgeschaltet wurde, stand der nächste Gegner im Halbfinale mit Paris SG fest. Eine Karte für das Spiel sollte ich bekommen und die Anreise konnte ich im Neuner mit antreten. Hin- und Rückfahrt klappten ohne Probleme, der Tag wurde mit Sightseeing in Paris verbracht  und am Abend sahen wir ein torreiches Spiel. Leider konnte unsere Mannschaft die Überlegenheit nicht nutzen und ging deswegen als Verliere vom Platz. Aber es gibt ja auch noch ein Rückspiel. Alles im Allen eine lohnenswerte Tour.

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