Eifelturm Paris

Eifelturm Paris

Montag, 3. November 2025

18.10.2025 Toronto Tag 2

Plan des Tages
Ausschlafen
Zu Fuß in die Innenstadt / Sightseeing
Zu Fuß zum Stadion:
Dort Spiel:
Toronto FC : Orlando City SC
Anpfiff: 18 Uhr
Ergebnis: 4:2
Zuschauer: 10500
Stadion: BMO Field
Zu Fuß zurück zur Unterkunft
Abend in der Unterkunft verbringen

Toronto:
Ist mit 2,96 Millionen Einwohnern die größte Stadt Kanadas und die Hauptstadt der Provinz Ontario. Sie liegt im Golden Horseshoe (Goldenes Hufeisen), einer Region mit über 8,1 Millionen Einwohnern, die sich halbkreisförmig um das westliche Ende des Ontariosees bis zu den Niagarafällen erstreckt. Rund ein Drittel der Bevölkerungszunahme des ganzen Landes lebte in den letzten Jahren in diesem Großraum. Die Einwohnerzahl der Metropolregion (Census Metropolitan Area) stieg von 4,1 Millionen im Jahr 1992 auf 5,6 Millionen im Jahr 2011. Die Greater Toronto Area hatte 2010 über 6,2 Millionen Einwohner. Die Stadt liegt am nordwestlichen Ufer des Ontariosees, dem mit 18.960 km² Fläche kleinsten der fünf Großen Seen. Durch die Eingemeindung einer Reihe von Vorstädten, die bereits mit Toronto verschmolzen waren (Etobicoke, Scarborough, York, East York und North York), wurde Toronto Ende der 1990er Jahre mehrfach vergrößert. Das Zentrum mit dem Einkaufs- und Bankendistrikt befindet sich in der Nähe des Sees. Die Haupteinkaufsstraße ist die Yonge Street. Toronto ist seit ungefähr den 1970er Jahren, nachdem Montreal über Jahrzehnte hinweg diese Rolle zugefallen war, Kanadas Wirtschaftszentrum und weltweit einer der führenden Finanzplätze. (Quelle: Wikipedia)

Tourplan:
Die Nacht sollte uns leider nicht mit viel Schlaf segnen. Unser Fenster von der Bude war direkt zur Straße hinaus. Und was wir nicht bedacht hatten war, daß die Kanadier sehr feierlustig sind und gegenüber von unserer Unterkunft 5 Bars und Restaurants mit Außenbereich waren. Dementsprechend traf sich hier die Feiergesellschaft und lebte die Nacht und den Morgen aus. Bis um 4 Uhr in der Früh war der Lärmpegel extrem hoch. Zusätzlich kam dazu, daß auch die Straße genutzt wurde von Autos und Motorräder. Natürlich wurde überall gehupt und auch die Motoren hoch gedreht. Je später der Abend umso betrunkener die Leute. Und umso lauter war das Geschrei. Selbst mit geschlossenen Fester war es so laut, daß wir regelmäßig wach wurden. Auch kam der Zeitunterschied mit dazu. Die ganzen Dinge sollten dazu beitragen, daß wir nicht allzu viel Schlaf abbekommen sollten. Nachdem wir dann um 8 Uhr die Augen geöffnet hatten machten wir uns erst einmal frisch und besprachen den heutigen Tag. Den Vormittag und frühen Nachmittag wollten wir nutzen, um uns die Innenstadt und sehenswerten Plätze von Toronto anzusehen. Am späteren Nachmittag stand dann die Komplettierung der Liga mit dem Spiel des Toronto FC an. Alles konnten wir zu Fuß erreichen. Die Zeit in der Früh nutzten wir ebenfalls, um uns einen Plan des Weges zu erstellen, damit wir Alles sehen würden. Anschauen wollten wir uns den Kensington Market & St. Lawrence. Hier gab es zwei große Markthallen, wo es unterschiedlichste Waren gab. Hier sollte es auch genug Imbissbuden geben und wir waren uns sicher, daß wir hier etwas zum Mittagessen finden würden. Weiterhin wollten wir uns auch das alte Rathaus und das Flatixon Building ansehen, auf daß das Internet hingewiesen hat. Zusätzlich den CN Tower am Tage. Zu guter Letzt dann die Einkaufsstraße Spadina Avenue. Ich steckte uns einen Rundweg zurecht, damit wir Alles sehen würden und vielleicht auch noch andere Dinge entdecken konnten. Nachdem wir uns einen kleinen Rucksack gepackt hatten machten wir uns auf den Weg. Da es nicht sicher war, wie das Wetter werden würde, packten wir uns auch einmal etwas wärmere Klamotten ein. In der Früh sah es nämlich noch nicht so aus, als würde das Wetter besser werden. Nachdem wir losgegangen waren suchten wir ein Kaffee auf, um uns dort einen schwarzen Wachmacher zu besorgen. Wir wurden fündig und holten uns die Flüssigkeit. Bewaffnet mit zwei Bechern ging unser Marsch weiter in Richtung der Markthalle. Dabei kamen wir erneut am CN Tower vorbei. Dieses Wahrzeichen sieht man von vielen Bereichen in der Stadt.
Aber auch die vielen Hochhäuser und Geschäftsgebäude sind hier sehr präsent.
Mit dem Wetter hatten wir soweit Glück, es klarte auf und die Sonne spitzte immer mehr durch. 
Auf unserem Weg zur Markthalle kamen wir an einigen schönen Gebäuden, Kirchen und Plätzen vorbei. Da wir genug Zeit hatten schauten wir uns alles etwas genauer an.
Was wir nicht wussten, dieses Wochenende war in Toronto ein Stadt Marathon, deswegen waren auch viele Läufer und Sportler unterwegs. Zufällig mussten wir auch den Weg einschlagen, den sie für die Laufstrecke hatten.
Weiter führte uns unser Weg und auch die Entdeckung neuer Plätze. Es wurden einige Fotos gemacht.
Wir kamen sogar an einem Park vorbei, dem englischen Park, wo ein Brunnen steht, der sämtliche Hundearten als Skulpturen zeigt. Alle Hunde blicken nach oben auf das oberste Podest, denn hier befindet sich ein Knochen. In diesem Park, mitten in der Innenstadt, befinden sich einige zutrauliche Eichhörnchen. Hierher lohnt es sich auf alle Fälle zu kommen. Wir sind eher zufällig vorbei gekommen.
Nachdem wir den Park durchquert hatten näherten wir uns immer mehr der Markthalle. Dort angekommen gingen wir erst einmal hinein.
Das Gebäude St. Lawrence Market South ist ein bedeutendes öffentliches Marktgebäude in Toronto, Ontario, Kanada. Es befindet sich an der südwestlichen Ecke der Front Street und der Lower Jarvis Street. Zusammen mit dem St. Lawrence Market North und der St. Lawrence Hall umfasst es den St. Lawrence Market-Komplex.
In den Hallen kann man die unterschiedlichsten Dinge kaufen. Eine Vielfalt aus Speißen (süß und salzig), Gemüße, Obst, Fleisch, Fisch und Backwaren. Ebenfalls befinden sich hier viele Fressbuden, wo man alle Arten an Essen erwerben kann. Es besteht auch die Möglichkeit, hier unterschiedliche Speißen und Getränke zu probieren. Für uns natürlich genau das Richtige.
Hier schlenderten wir durch die Bereiche, schauten uns alles an und genossen die Zeit.
Wir holten uns bei einem Asiaten etwas zu Essen, setzten uns in den Außenbereich und genossen das Essen, sowie das schöne Wetter. Danach wechselten wir die Halle durch. In der anderen gab es hauptsächlich Gemüse und Obst. Aber auch ein besonderes Bier, daß von einer Privatbrauerei angeboten wurde. Wir nahmen uns zwei Dosen mit und erfuhren, daß man hier im Park (in der Öffentlichkeit) trinken durfte. 
Wir verließen die Halle, die viel kleiner war als die vorherige. Über die Straße hinüber lag ein kleiner Park, den wir jetzt aufsuchten. Dieser hört auf den Namen: St. James Park. Hier sausten viele Eichhörnchen herum und wir nutzten die Zeit, die uns noch zur Verfügung stand, uns eine Bank zu suchen und die kleinen Nager zu beobachten. Sie waren ebenfalls sehr zutraulich und wir ärgerten uns etwas, daß wir keine Nüsse dabei hatten. 
Sandra fand eine Nussschale und mit dieser schafften wir zumindest ein schönes Foto. Der Nager fiel darauf herein und wurde abgelichtet.
Hier gönnten wir uns dann auch unsere zwei Kaltgetränke, immer mit einem Blick um uns herum, nicht das doch noch ein Security Typ uns des Platzes verweisen würde. Sollte aber alles gut gehen. Danach schauten wir noch bei der St. James Kirche vorbei, die neben dem Park steht.
Einen kurzen Blick warfen wir noch hinein. 
Danach führte uns unser Weg weiter zum alten Rathaus. Auch dieses war nur wenige Gehminuten entfernt. Leider war das Gebäude im Umbau und aufgrund des Marathons war auch eine Seite mit Tribünen und Absperrungen verbaut. Es war gar nicht so leicht, ein gutes Foto zu machen.
Wenn man der Straße am Rathaus folgt kommt man auf den Nathan Phillips Square. Hier steht ein großes Toronto Zeichen. Dieses ohne Menschen zu fotografieren ist echt zeitaufwendig, denn andauernd rennt jemand vor dem Zeichen herum und lässt sich ablichten. Es dauerte etwas, bis wir unsere Bilder gemacht hatten.
Sollte dann aber doch mit etwas Geduld klappen. Danach schauten wir uns den Bereich noch etwas genauer an und entdeckten noch ein paar sehenswerte Dinge.
Anschließend, wir hatten hier alles gesehen, sollte es noch in die Einkaufsstraße Spadina Avenue gehen. Diese steht auch im Internet als sehr sehenswert. Zum Glück funktionierte Google Maps auch offline, sonst hätten wir uns schon hoffnungslos verlaufen. An der Straße angekommen waren wir etwas enttäuscht. Außer ein paar Geschäfte hatte dieser Bereich nichts besonderes zu bieten. Deswegen hielten wir uns hier auch gar nicht lange auf und da es jetzt eh nicht mehr weit zu unserer Unterkunft war machten wir uns auf den Weg dorthin. 
Dort angekommen packten wir noch einmal unsere Klamotten um, denn ich wußte noch von Amerika, daß man in die Stadien nur kleine Taschen und keine Powerbanks mit hinein nehmen durfte. Also legte ich diese im Zimmer ab und wir nahmen nur eine Jacke mit, da es am Abend kühl angesagt war. Wir gönnten uns kurz noch etwas Ruhe, dann wurde der Weg zum Stadion über Google Maps eingegeben. Sollte auch gerade mal 35 Minuten zu Fuß sein.
Da wir keine Eile hatten schlenderten wir den Weg entlang und auch hier gab es wieder ein paar Motive zum ablichten.

Nach ca. 30 Minuten Fußmarsch kamen wir dann zu den Princes Gate. Kann man sich auf jeden Fall ansehen, wenn man hier im Bereich des Stadions ist.
Wenn man dieses Tor durchschreitet kommt man auf den Princes Blvd, der direkt zum Stadion führt.
Hier angekommen suchten wir unseren Eingang. Wir hatten noch über eine Stunde Zeit bis zum Anpfiff. Ich hatte ein paar Tage vor dem Spiel über Ticketmaster bescheid bekommen, daß die Eintrittskarten jetzt frei geschalten waren und ich sie herunter laden konnte. Dies tat ich dann auch und musste feststellen, daß es so ähnlich wie in Amerika ablief. Die Karten erschienen auf dem Display und ein Ring, der sich drehte, war darauf. Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, daß man die Karte nicht per Screenshot abfotografieren sollte. Denn der bewegende Ring war das Zeichen dafür, daß die Karte echt war. Ich hoffte nur darauf, daß es am Stadion WLAN gab, damit ich die Karte dann öffnen konnte.  An unserem Eingang angekommen teste ich gleich mal die Verbindung und konnte beruhigt sein. Es gab ein freies Netz und mit diesem brachte ich die Karte (den Ring) zum Laufen. Auch musste wir feststellen, daß obwohl der frühen Zeit, sich jetzt schon wieder alle Leute angestellt hatten und darauf warteten, daß die Tore geöffnet wurden. Dies war uns viel zu blöde, denn ich wollte nicht eine Stunde lang in einer Schlange stehen. Deswegen suchten wir uns in Sichtweite einen Platz zum sitzen und überbrückten die Zeit mit Gesprächen. Um das Stadion herum gab es eh nichts zum Trinken. Das Wetter passte immer noch und zum Glück verging die Zeit recht schnell. Ca. 45 Minuten vor Anpfiff wurde dann das Stadion geöffnet. Wir ließen uns dann noch 15 Minuten Zeit, bis sich die Menschen Schlange so verringert hatte, daß es sich für uns auch endlich lohnte, anzustellen. Es sollte auch nicht lange dauern, dann gingen wir durch den Metall Detektor. Ohne Probleme kamen wir hier durch, die Karten wurden abgescannt und wir konnten das Stadion betreten. Beim Eingang bekam jeder Besucher ein Base Cap vom Verein Toronto FC geschenkt. Dieses setzten wir gleich auf, denn heute waren wir für die Heimmannschaft. Nun checkte ich mich bei der App ein und bekam meinen Patch dafür, daß ich die MLS East vollzählig hatte.
Zur Feier des Tages holte ich für Sandra und mich ein Dosenbier für geschlagene 16 Kanadische Dollar (ca. 10 €) pro Dose. Anschließend ging ich zum Fanstand und besorgte mir hier den Pin der heimischen Mannschaft. Dieser sollte 10 Kanadische Dollar (ca. 6,17 €) kosten. Man sieht, Fußball ist in Kanada auch nicht gerade ein Schnäppchen. Danach, da das Spiel eh nicht ausverkauft war, suchten wir uns auf dem Unterrang der Haupttribüne einen freien Platz.

Zum Stadion:
Das Stadion besteht aus vier
Tribünen, die Hauptribüne, Gegengerade und eine der Hintertor Tribüne sind miteinander verbunden. Diese drei Tribünen sind überdacht. 
Die zweite Hintertor Tribüne ist ein Bereich, wo es Catering gibt. Dürfte wohl privat zu mieten sein. 
Dieser Bereich ist nicht überdacht. Die Haupttribüne und Gegengerade bestehen aus zwei Rängen. Die Hintertor Tribüne aus einem Rang.
Die Hauptribüne und die Gegengerade sind gleich gebaut.
Zum Spiel:
Kurz vor Spielbeginn kamen die Mannschaften auf das Spielfeld und stellten sich auf. 

Jetzt passierte etwas, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Es kam ein Typ aufs Spielfeld und sang die Amerikanische Hymne. Die Leute im Stadion standen zwar auf, doch Keiner sang mit. Kann mir das nur so erklären, da es sich um die Liga MLS handelt und diese Amerikanisch ist, deswegen wurde wohl diese Hymne gespielt.

Nach der Amerikanischen folgte die Kanadische. Diese wurde auch vom Publikum mitgesungen. Danach wurden die Aufstellungen bekannt gegeben. zuerst natürlich die von der Auswärtsmannschaft. Anschließend folgte eine typische Show. Zuerst wurde die Mannschaft begrüßt, dann jeder einzelne Spieler aufgezählt. Dabei wurde in der Kurve der Heimfans eine Statue eines Adlers mit roten Augen leuchten gelassen.

Zusätzlich wurde bei jedem Namen eines Spielers der Heimmannschaft Pyrotechnik (Raketen) gezündet.
Ließ sich ganz nett ansehen. Nachdem dann das Spektakel beendet war sollte der Schiedsrichter das Spiel nicht ganz pünktlich anpfeifen.
Mit dem Anpfiff kam aus der Heimkurve ein Transparent zum Vorschein, daß sich gegen die MLS wendete und dazu gab es Rauchpulver.
7. Spielminute: 1:0
33. Spielminute: 2:0
Zwischenzeitlich ging hinter der Heimkurve ein Feuerwerk hoch, wo keiner damit gerechnet hatte. Die Leute um uns herum schauten etwas überrascht und irgendwie konnte die Raketen niemand so richtig einordnen.
48. Spielminute: 3:0
54. Spielminute: 3:1
Immer wieder wurde Rauchpulver in der Heimkurve gezündet. Von der Auswärtsmannschaft waren keine Fans oder ein Bereich zu sehen.
61. Spielminute: 4:1
Zu jedem Tor der Heimmannschaft wurden Raketen in die Luft geschossen. Den Schlußpunkt sollte dann aber die Auswärtsmannschaft setzen.
91. Spielminute: 4:2
Nachdem der Schiedsrichter noch 6 Minuten nachspielen ließ, pfiff er das Spiel ab. Die Heimmannschaft hatte am Anfang etwas Glück, denn die ersten drei hochprozentigen Chancen konnte Orlando nicht am Torwart vorbei ins Tor bekommen. Der Torwart hatte in der ersten Halbzeit mit einigen Paraden bei 100 prozentigen Chancen sein Team im Spiel gehalten. Mit den einzigen zwei Chancen in der ersten Halbzeit hatte Toronto die 2:0 Führung heraus geschossen. Hundert prozentige Verwertung. Orlando hätte sich die Führung verdient. In der zweiten Halbzeit hatte das Heimteam den besseren Start und legte gleich noch einmal nach, bevor der Auswärtsmannschaft dann der Anschluß gelang. In einer Druckphase von Orlando gelang dann Toronto durch einen Konter das vierte Tor und somit die Entscheidung. Das zweite Tor von Orlando war schön heraus gespielt, kam aber zu spät. So gewann Toronto mit etwas Glück dieses Spiel. Aber da kräht danach kein Hahn mehr und wir konnten zufrieden sein. Immerhin hatten wir sechs Tore gesehen und ich die Liga voll.
Nun machten wir uns wieder auf den Rückweg. Etwas anders zeigte uns Google Maps jetzt den Weg an. Wir kamen noch an einem Fast Food Restaurant (Wendys) vorbei. Bei unserer letzten Tour mit den Jungs in Amerika wollten wir eh bei diesem Laden vorbei, denn hier gab es einen Burger, der Baconnator hieß. Diesen wollten wir damals probieren, waren aber nicht dazu gekommen. Dementsprechend wurde er jetzt geordert und für gut empfunden. Danach gingen wir auf direkten Weg zurück zur Unterkunft. Bei unserer Ankunft der selbe Spaß. Wieder hatten sich viele junge Menschen in den Pubs und Restaurants eingefunden und machten einen rießigen Lärm. Da wir einen langen Tag hinter uns hatten begaben wir uns auf die Bude, tranken zum Abschluß noch ein Bier, buchten den Bustransfer zu den Niagara Fällen für morgen und beendeten damit den heutigen Tag.
Fazit des Tages:
Auch heute sollte ein sehr interessanter Tag vor uns liegen. Zuerst wollten wir uns dem Sightseeing hingeben, danach sollte die Liga MLS East vollzählig gemacht werden. Toronto hat ein paar Hotspots, die alle in Fußweite zu erreichen sind. Ein Tag hat uns vollkommen dafür gereicht. Am Abend wurde dann das Fußballspiel des Toronto FC besucht und damit die Liga komplettiert. Ein absolut erfolgreicher Tag lag hinter uns.

Montag, 27. Oktober 2025

17.10. - 21.10.2025 Kanada / Toronto Tag 1

17.10.2025 Anreise nach Toronto
Fahrt von Raubling nach München mit dem Auto
Abstellen des Autos in Unterschleißheim
Mit der S-Bahn zum Flughafen München
Abflug von München nach Toronto 15:55 - 18:30 Uhr
Mit der Metro in die Innenstadt
Zur Unterkunft und diese beziehen
Abend in der Unterkunft verbringen
18.10.2025
Ausschlafen
Zu Fuß in die Innenstadt / Sightseeing
Zu Fuß zum Stadion:
Dort Spiel:
Toronto FC : Orlando City SC
Anpfiff: 18 Uhr
Ergebnis: 4:2
Zuschauer: 10500
Stadion: BMO Field
Zu Fuß zurück zur Unterkunft
Abend in der Unterkunft verbringen
19.10.2025
Früh aufstehen
Zu Fuß zum Busbahnhof
Mit dem Bus zu den Niagara Fällen
Tag an den Niagara Fällen verbringen
Mit dem Bus zurück nach Toronto
Abend in Toronto verbringen
20.10.2025
Ausschlafen
Zeug zusammen packen und Auschecken
Tag an der Hafenpromenade verbringen
Mit der Metro zum Flughafen
Abflug von Toronto nach München 20:20 - 10:15 Uhr
21.10.2025
Mit der S-Bahn zurück nach Unterschleißheim
Mit dem Auto von Unterschleißheim nach Raubling
Vorbereitung und Planung:
Bei unserem letzten Besuch (World Cup 2025) in Amerika wurden in der MLS East weitere drei Stadien besucht, die uns noch zur Komplettierung dieser fehlen sollten. Am Ende der Tour fehlte drei von vier Mitstreitern noch ein Stadion, daß in Toronto. Da ich noch nicht wusste, ob ich 2026 zur WM nach Kanada/USA/Mexiko reisen würde lag mir dieses eine Stadion etwas quer im Magen. Ich wollte es auf alle Fälle versuchen, vorher abzuhaken. Deswegen machte ich mich Anfang August schlau und durchforstete die Spielpläne vom Toronto FC. Da fiel mir auf, daß es ein Samstag Spiel am 18.10 geben sollte. Dies nahm ich etwas genauer unter Augenschein und erkundigte mich nach einem Flug. Diesen fand ich auf der Seite Skyscanner. Es war ein Direktflug von München nach Toronto am 17.10 und am 20.10 wieder zurück. Ebenfalls Direktflug. Zu der Zeit, wo mir dieser kranke Gedanke im Kopf rum schwirrte, war ich gerade mit meinem Arbeitgeber in Klietz. Da auch mein Chef mit Vorort war fragte ich gleich mal nach Urlaub. Zuerst wollte ich nur wegen dem Spiel rüber. Nachdem ich aber Sandra auch noch gefragt hatte ob sie Interesse hätte mich zu begleiten, zeigte sie erst einmal nicht so viel Lust, als ich ihr dann aber von den Niagara Fällen erzählte, konnte ich sie davon überzeugen, mich zu begleiten. Sie und ich klärten es mit dem Urlaub ab und danach buchte ich für uns den Flug. Aus irgendeinem Grund bekam ich noch einen Rabatt, deswegen sollte der Flug zum Schluss 445 € Hin und Zurück kosten. Als nächstes kümmerte ich mich um die Übernachtung. Hotels waren von den Kosten her sinnlos. Viel zu teuer. Aber bei AirBnB wurde ich fündig. Auch noch einigermaßen in der Nähe der Innenstadt. Danach kümmerte ich mich um die Tickets für das Fußball Spiel. Und wieder einmal konnte man nur über die Ticketmaster App die Karten buchen. Glücklicherweise hatte ich auf dieser Seite schon öfters Karten geordert, deswegen hatte ich auch schon einen Account. Ich orderte zwei günstige Tickets für uns. Kurz darauf kam auch schon die Bestätigung per E-Mail. Noch kurz im Internet nachgeschaut, wie man vom Flughafen in die Innenstadt kommen würde. Ich wurde fündig mit einer Metro, die gerade einmal 25 Minuten fahren würde. Tickets sollte man Vorort kaufen. Wurde natürlich gleich auf den Planungszettel mit aufgenommen. Nachdem dies Alles erledigt war konnte ich erst einmal die Planungen auf Eis legen. Natürlich kam noch etwas dazwischen, was nicht geplant war. Der Typ, bei dem ich die Übernachtung gebucht hatte, hatte die Übernachtung von uns gecancelt. Deswegen suchte ich erneut bei AirBNB eine ähnliche Übernachtung. Die Kosten für diese wurde von AirBNB als Gutschein übernommen. Sollte bedeuten, die Mehrkosten wurden komplett übernommen und ich bekam einen Gutschein. Zusätzlich wurde mir geschrieben, egal was ich jetzt nehme, es würde das selbe kosten. Ich fand etwas in der Innenstadt und buchte dieses Zimmer. Somit hatten wir Alles gebucht und die Reise konnte beginnen.
Tourplan:
Am 17.10.2025 musste ich am Vormittag noch arbeiten. Die Woche hatte ich an zwei Tagen noch jeweils eine Stunde eingearbeitet, deswegen konnte ich um 10 Uhr den Rechner nach unten fahren. Rucksack hatte ich im Vorhinein schon gepackt, natürlich mit Nässeschutz und Ersatzklamotten. Ich hatte erfahren, daß es an den Niagara Fällen etwas feucht zugehen würde. Deswegen die Kleidung zusätzlich. Um 10 Uhr wurde der Rechner runter gefahren und dann fuhr ich zu Sandra. Sie war auch schon startklar und nachdem ich sie aufgenommen hatte fuhren wir in Richtung München / Unterschleißheim. Nach einer Stunde fünfzehn Minuten waren wir ohne Probleme und Staus am Ziel angekommen. Dort stellte ich das Auto ab und gemeinsam gingen wir dann zur S-Bahn Station Unterschleißheim. Hier holte ich ein S-Bahn Ticket für uns. Kostet mittlerweile auch 8,10 € pro Person pro Fahrt. Aber lieber so, als Parken am Flughafen. Da hätte ich sicherlich mehr Kosten gehabt. Kurze Zeit später kam dann das Beförderungsmittel und brachte uns zum Flughafen.
Hier gingen wir gleich einmal vom Terminal 1 zum Terminal 2. Hier suchten wir die Check In Schalter von Lufthansa auf. 
Diese fanden wir nicht, sondern nur die Automaten, die man für das Einchecken nutzen konnte. Hier bekamen wir die Meldung, daß es Probleme mit dem Check In geben würde und deswegen zu einem Schalter mit einem Service Bearbeiter gehen sollten. Dies taten wir dann auch und nach einer kurzen Wartezeit waren wir dann am Schalter. Hier gab es Probleme, denn zuerst fand die Dame unsere Namen nicht, danach wurde ich gefragt, ob ich umgebucht hatte. Irgendwie bekamen wir dann unsere Flugtickets, doch es war kein Sitzplatz darauf. Wir wurden darauf hingewiesen, daß der Flug überbucht sei. Wir sollten rechtzeitig am Abfluggate sein und dann Alles abklären. Da wir jetzt erst einmal keine Möglichkeit hatten, die Situation zu ändern und wir noch genug Zeit bis zum Abflug hatten, die Tickets zu bekommen, entschlossen wir uns dazu, die Zeit sinnvoll zu nutzen und etwas Zeit beim AirBräu zu überbrücken. Hier aßen und tranken wir etwas.
Nachdem wir hier eine schöne Zeit verbracht hatten ging es dann zurück zum Terminal 2 und hier durch die Sicherheitskontrolle. Ohne Probleme kamen wir hier durch und nach einer kurzen Zeit waren wir dann auf dem Weg zu unserem Flugsteig. Dort angekommen ging ich gleich einmal zu dem Schalter und nachdem mir die Mitarbeiter gesagt hatten, ich sollte mir noch Zeit nehmen, ging ich mit Sandra zu den Sitzplätzen. Hier suchten wir uns einen Platz und warteten auf das weitere Vorgehen. Ca. 30 Minuten vor dem Abflug wurde der Flug aufgerufen und die ersten Leute standen schon wieder in der Reihen.
Je näher der Abflug kam, desto mehr kamen auch immer mehr Leute ohne Sitzplatz. Einige waren eingebucht, aber nicht mit Sitzplatz. Zwischenzeitlich kam es auch zur Sprache, daß 20 Leute überbucht waren. Diese Zwanzig standen jetzt auch um den Schalter herum und warteten auf die Meldung, wie es weiter mit den Buchungen gehen würde. Um 15:10 Uhr sollte der Termin sein, wie die Entscheidung fallen sollte. Kurz darauf kamen die ersten Meldungen, daß der Flug offiziell überbucht sei und sie Leute suchen, die auf ihren Flug verzichten würden. Angeboten wurde, sich auf den nächsten Flieger am Folgenden Tag um die selbe Zeit einbuchen zu lassen. Wer sich dafür melden würde, sollte 600 € als Ausgleich bekommen und zusätzlich eine Nacht in einem Hotel in München.  Es fanden sich Leute, die sich meldeten, um auf den Flug zu verzichten. 
Trotzdem waren es nicht genug. Es gab immer noch nicht ausreichend Plätze. Um 15:50 Uhr, also Abflugzeit, standen wir immer noch am Schalter. Zwischenzeitlich hatte ich Sandra aufgesucht und mit ihr das weitere Vorgehen besprochen. Wir waren uns einig, sollten wir nicht auf den Flieger kommen, dann würden wir das Geld und die Übernachtung nehmen, dafür aber dann auf den Trip  verzichten. Zum Einen würde ich mein Spiel eh nicht erreichen und zum Anderen war es uns dann von der Zeit des Aufenthalts (gerade noch 2 volle Tage) nicht wert, die 7,5 Stunden Flugzeit Einfach mit zu machen. Nachdem das Boarding durchgeführt war standen immer noch die Leute, die keinen Sitzplatz hatten, herum und warteten auf weitere Anweisungen. Was mich sehr verwunderte, es blieben Alle ruhig und keiner flippte aus. Jeder war ruhig am Warten. Ich ging zwischenzeitlich immer wieder an den Schalter und erkundigte mich, doch ich wurde andauernd zur Ruhe aufgefordert. So verging die Zeit und um 16:15 Uhr kam dann ein Anruf, den ein Supervisior entgegen nahm. Es wurde kurz etwas ausgemacht, dann gab es eine Entscheidung. Es sollten noch zwei Anschlußflüge für diesen Flug ankommen. Einer aus Budapest, der andere aus Warschau. Der von Budapest war wohl pünktlich, die Leute waren nach dem Aussteigen schon auf dem Weg zum Gate. Aber der Flug aus Warschau hatte Verspätung und kurzer Hand wurden diese Passagiere von dem Flug gestrichen und wir bekamen ihre Sitzplätze. Unglaublich, wie hier ein Tetris Spiel veranstaltet wurde. Wir bekamen zwei Tickets mit Sitzplätzen und wurden von einer Bearbeiterin in den Flieger gebracht. Dabei wurden wir über verschlossene Türen geführt, da schon alle verriegelt war.
Nachdem wir dann endlich im Flieger waren wurden wir von den Stewardessen gefragt, wo wir den so lange geblieben wären. Wir erklärten ihnen, was passiert war und bekamen nur große Augen zu sehen. Leider hatten wir keine Sitze nebeneinander, doch für uns war es erst einmal wichtig, im Flieger zu sein. Es sollten noch weiter Leute folgen und nachdem es zum dritten Mal "Boarding Complete" gehießen hatte wurden dann die Türen geschlossen. Wir hatten es wirklich noch in den Flieger geschafft. So richtig hatte ich auch nicht mehr daran geglaubt. Wir suchten unsere Plätze auf und mit 45 Minuten Verspätung rollte die Maschine auf die Startbahn. Kurz darauf startete der Pilot durch und der Vogel hob ab. Schön langsam wurde dann der Puls nach unten gefahren und die ersten Getränke kamen. Die Zeit des Fluge nutzte ich, um mir die neuesten Filme rein zu ziehen. Aber ich traf mich natürlich auch mit Sandra auf ein kühles Getränk. 
Auch wurden sich die Füße vertreten, da die ewige Sitzerei nicht so erholsam war und der Hintern schlief auch immer mehr ein. Die Zeit des Fluges ging zum Glück einigermaßen schnell vorbei und ne halbe Stunde vor der Landung meldete sich dann der Pilot und gab uns ein paar Informationen für die Einreise nach Kanada. Kurz darauf begann dann der Landeanflug auf dem Flughafen. Nachdem wir die Endposition erreicht hatten standen die meisten Leute schon wieder im Gang. Ich ließ mir Zeit, bis sich die Türen geöffnet hatten und dann stand ich auch auf und verließ den Flieger. Draußen wartete ich auf meine Freundin, die auch kurze Zeit später erschien. Gemeinsam machten wir uns dann auf den Weg zum Ausgang.
Auf den Weg dorthin mußten wir dann durch die Grenzkontrolle. Diese war hier sehr einfach. Zuerst gingen wir an einen Automaten, mußten hier unseren Reisepass auflegen. Dieser wurde gescannt und danach wurden noch ein paar Fragen über den Monitor gestellt. Diese beantworteten wir dann und bekamen zum Schluß einen Zettel, den wir mitführen mußten. Danach ging es weiter zu einem Schalter, wo eine Polizistin saß. Auch sie stellte uns Fragen und nachdem wir diese beantwortet hatten, konnten wir weiter gehen. Auf unseren Zettel hatten wir von ihr einen Stempel bekommen. Wie schon in Amerika bei der Einreise bekamen wir hier ebenfalls keinen Stempel mehr in unseren Reisepass. Am Ausgang stand dann ebenfalls ein Polizist, der die Zettel wieder einsammelte. Ich frage mich immer wieder, was das soll. Das mit dem Zettel kann man sich echt sparen. Wir durften den Bereich verlassen und kamen in die Empfangshalle. Ich hatte im Vorhinein schon im Internet gelesen, daß es zwei Möglichkeiten gab, mit öffentlichen Verkehrmitteln in die Innenstadt zu kommen. Einmal mit einem Bus, daß würde aber etwas mehr als 45 Minuten dauern und die zweite Möglichkeit war, mit der Metro Bahn. Die dauerte knappe 25 Minuten. Wir suchten nach Schilder, die uns zur Metro bringen würde. Da alles sehr gut angeschrieben war, hatten wir keine Probleme sie zu finden. Davor stand ein Automat, wo man sich einen Fahrschein ziehen konnte. Ohne Ticket zu fahren geht nicht, denn am Zugang zur Bahn standen Kontrolleure, die sich den Fahrschein zeigen ließen und diesen abscannten. Es stand auch schon eine Metro bereit. Die Fahrzeit machten wir uns schon einmal ein Bild von der Stadt und zum Glück gab es auch WLAN. Somit gab ich gleich einmal bei Google Maps unsere Unterkunft ein. Diese sollte gerade einmal eine halbe Stunde zu Fuß von der Endstation Union Station entfernt sein. Nach unserer Ankunft machten wir uns dann gleich einmal hinaus aus dem Bahnhof und wurden  vom Fernsehturm, den CN Tower empfangen. 
Der Fernsehturm in Toronto heißt CN Tower und ist ein Wahrzeichen der Stadt. Mit 553 Metern Höhe war er von 1975 bis 2007 das höchste freistehende Bauwerk der Welt und ist auch heute noch eine der wichtigsten Touristenattraktionen Kanadas, mit Aussichtsplattformen und einem Drehrestaurant.
Daneben befindet sich das Ripley´s Aquarium von Toronto. Hier gibt es viele Meereslebewesen zu sehen. Dieses Gebäude mußten wir umlaufen und kamen dann auf die Verbindungsstraße, die uns zu unserer Unterkunft bringen sollte. 
Zwischenzeitlich begann es immer wieder zu regnen und wir nutzten so manches Dach, um nicht nass zu werden. Schön langsam näherten wir uns unserer Bleibe. Kurz bevor wir diese erreichten begann es dann richtig zu schütten und wir waren froh, daß wir einigermaßen trocken angekommen waren. Im Vorhinein hatte unser Vermieter schon Verbindung mit uns aufgenommen. Er hatte mir auch mitgeteilt, wie der Check in funktionieren sollte. In einer Schlüsselbox mit Zahlenkombination fanden wir den Schlüssel für die Haustür. Unser Gastgeber war nicht Zuhause, trotzdem fanden wir unser Zimmer. Wir hatten uns auf dem Weg zu unserer Unterkunft noch bei einem Kiosk ein paar Getränke mitgenommen. Diese gönnten wir uns jetzt zum Abschluß des ersten Tages und legten uns danach ziemlich müde ins Bett. Damit beendeten wir den ersten Tag.
Fazit des Tages:
Der Start in diese Tour sollte ja schon einmal vielversprechend beginnen. Am Flughafen die Probleme mit den Tickets und noch mit viel Glück mit dem Flieger mitgekommen. Danach lief alles perfekt und nachdem wir dann in unserem Bett lagen waren wir doch froh, daß wir doch noch angekommen waren.