Eifelturm Paris

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Montag, 29. Januar 2024

26.01.2024 Inseltour Teil 2 / Bristol Tag 1 Anreise und Spiel Bristol City : Nottingham Forrest FA Cup

Plan des Tages:
Früh aufstehen
Fahrt von Nußdorf am Inn nach Bad Reichenhall
Dort Paul abholen, der uns zum Flughafen Salzburg bringt
Flug von Salzburg - London Stansted 10:00 - 11:00
Leihauto empfangen
Von Stansted nach Bristol
Dort einchecken bei unserer Unterkunft
In die Stadt, Sightseeing
Zum Spiel:
Bristol City : Nottingham Forrest
Anpfiff: 19:45 Uhr
Ergebnis: 0:0
Zuschauer: 25787, davon Auswärts: 3414
Stadion: Ashton Gate
Zurück in die Innenstadt, dort noch einige Zeit verbringen
Zur Unterkunft und später schlafen

Gefahrene Kilometer:
Nußdorf am Inn - Bad Reichenhall Kaserne:            78 km
Bad Reichenhall Kaserne - Flughafen Salzburg:       15 km
London Stansted - Bristol:                                       263 km

Kosten im Vorhinein pro Person:
Flug:                    47 €
Leihwagen:         38 €
Übernachtung:    76 €
Sprit:                   10 €
gesamt:             171 € pro Person
Ticket für das Spiel:        22 €
gesamt:            193 € 

Mit dabei:
Stephanie und ich 

Vorbereitung und Planung:
Da wir ja Anfang des Monats schon einmal auf der Insel waren und uns dort FA Cup (englischer Pokal im Fußball) angeschaut hatten, interessierte mich natürlich, wie die Rückspiele ausgingen. Da fiel mir auf, daß sich Bristol City durch einen Sieg im Hinspiel in die nächste Runde gebracht hatte. Dieser Verein fehlte mir noch in der zweiten Liga. Das weckte mein Interesse. Der Gegner stand noch nicht fest, denn der hatte im Hinspiel nur ein Unentschieden geschafft und musste deswegen in ein zweites Spiel. Hier sollte sich Nottingham Forrest durchsetzen, war also der Gegner von Bristol. Bristol hatte das Heimrecht. Bei meinen Recherchen entdeckte ich, daß Bristol eine schöne und sehenswerte Stadt ist. Eigentlich wollte ich diese Stadt Anfang April besuchen. Da hatte ich mit meinem Freund Torte nämlich eine Tour für eine Woche auf die Insel geplant. Zum Glück gab es genug andere Mannschaften, die man in dieser Gegend besuchen konnte. Von einem Kumpel hatte ich erfahren, daß es sich lohnen sollte, von Salzburg aus nach London Stansted zu fliegen. Die Preise waren niedriger und auch die Entfernung war für uns nicht so weit wie nach Nürnberg oder Memmingen. Ich hatte auch nur noch 2 Wochen Zeit bis zu dieser Begegnung und konnte mir nicht vorstellen, jetzt noch einen günstigen Flug zu bekommen. Zu meiner Verwunderung wurde mir für den Freitag Vormittag ein Flug für 26.99 € angeboten. Sonntag kurz nach Mittag zurück für 20 €. Ich fragte in der Arbeit nach, ob ich den Freitag auf Stunden frei bekommen würde und es war kein Problem. Danach trat ich mit meiner Freundin Stephanie in Verbindung und fragte sie, ob sie mich begleiten möchte. Auch sie zeigte Interesse und deswegen reichte auch sie Urlaub ein. Nun buchte ich auch für uns den Flug, der noch beim gleichen Preis war. Danach schauten wir beide nach einer Übernachtung. Es gab die Möglichkeit über Hostelworld etwas zu buchen, aber ich wurde auch bei Air BNB fündig (Preislich sogar gleich). Hier gab es einige Möglichkeiten, auch in der Nähe der Innenstadt. Wir entschieden uns dafür und ich buchte uns ein Zimmer in einer Wohnung. Als ich dann auf der Seite von Bristol City nach Tickets schaute musste ich feststellen, daß zuerst einmal die Jahreskartenbesitzer und langjährigen Mitglieder bedient wurden. Danach, am Montag den 22.01.2024 sollte der normale Verkauf beginnen. Bedeutete für mich, da musste ich schauen, ob ich etwas bekommen würde. Den Leihwagen wollte ich kurzfristig in der Woche des Abfluges buchen. Was ich auch noch entdeckte und was mich natürlich sehr erfreute war, daß der zweite Verein aus Bristol, die Bristol Rovers am Samstag ein Heimspiel hatten. Somit konnte ich an dem Wochenende beide Vereine sehen und den Haken dahinter setzen. Leider passierte dann am Montag den 22.01.2024 etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Ich fuhr um 6 Uhr in der Früh nach Bad Reichenhall in die Arbeit und hatte auf der Hälfte des Weges einen Schwindel Anfall. Dieser war so extrem, daß ich von der Autobahn abfahren musste und eine zweistündige Pause einlegte. Leider wurde es nicht besser, deswegen ließ ich mich von einem Arbeitskollegen abholen. Dieser brachte mich in der Kaserne dann zu den Sanitätern, die mich durchcheckten und mein Vitalwerte spielten total verrückt. Deswegen brachte mich mein Kollege ins Bad Reichenhaller Krankenhaus. Hier bekam ich am Montag, nach einigen Untersuchungen die Diagnose auf Verdacht eines Schlaganfalles. Dies schockierte mich erst einmal, aber zum Glück gab es an diesem Tag noch weitere Untersuchungen. So wurde ich noch zum MRT in die Röhre geschoben und mein kompletter Kopf  durchgecheckt. Weiterhin gab es ein Ultraschall meiner Halsvenen. Nachdem die Auswertung parat stand kam die Entwarnung. Es war kein Schlaganfall, sondern eine verschleppte Erkältung. Meine Nebenhöhlen waren total zu und die Stirnhöhlen entzündet. Irgendetwas hat auf meinen Gehörgang gedrückt, deswegen auch der Schwindel. Mit dieser Meldung kam dann auch die Beruhigung in mich zurück und auch bei Stephanie. Auch sie hatte sich natürlich große Sorgen gemacht. Bis zum Mittwoch den 24.01.2024 musste ich dann noch im Krankenhaus bleiben, ich bekam noch einige Untersuchungen, die die Diagnose immer mehr stützten. Nebenbei bekam ich auch schon die Behandlung, um den Schwindel zu verringern. Am Mittwoch wurde ich dann entlassen und mein Arbeitskollege Paul holte mich ab. Leider hatte ich durch den ganzen Zwischenfall nicht am Montag auf der Seite von Bristol eine Karte bestellen können. Mittlerweile war das Spiel natürlich ausverkauft. Nachdem ich dann am Mittwoch Nachmittag noch bei meinem Doktor in der Kaserne war wurde mir geraten, am Donnerstag noch einen Tag Zuhause zu bleiben und mir Ruhe zu gönnen. Als ich nach meiner Tour am Wochenende fragte wurde mir ans Herz gelegt, den Tag wirklich mit Inhalieren und Ruhe zu verbringen und wenn ich mich dann in der Lage fühlen würde, die Reise anzutreten könnte ich das machen. Somit wurde der ganze Abend des Mittwochs mit Krankenpflege und Ruhe verbracht. Auch war ich bald im Bett, denn ich wollte Gesundheit einschlafen / auftanken. Das Selbe wollte ich natürlich am Donnerstag machen. Erst einmal länger schlafen und Ruhe war das oberste Gebot. Und wirklich wurde Alles besser. Das Inhalieren brachte viel und als ich dann zufälligerweise auch noch auf der Bristol Webseite schaute entdeckte ich noch ein paar Restkarten, die wohl wieder zurück gekommen waren. Hier griff ich zu und danach wurde der Leihwagen gebucht. Meine Verfassung lies es jetzt zu. Ich war fest der Meinung, ich würde das schaffen. Zu guter Letzt wurde der Voucher des Autos und das Ticket für das FA Cup Spiel ausgedruckt. Für das zweite Spiel wollte ich dann Vorort schauen. Kurz vor dem Schlafengehen setzte ich mich noch einmal mit unserem Gastgeber in Verbindung und fragte nach, ob Alles klappen würde. Von ihm kam, daß Alles bereit stand. Er hatte uns sogar in der Nähe der Wohnung einen Parkplatz für das Autp besorgt. Ebenfalls schrieb ich noch Paul an, denn er hatte uns angeboten, die Verbringung zum Flughafen zu übernehmen. So mussten wir uns keine Gedanken um die Anreise und Parkplatz machen. Kurz vor dem zu Bett gehen packten wir dann noch unsere Rücksäcke. Somit stand Alles, es musste mir nur noch am Abreisetag gut gehen. Davon ging ich aber aus.
Tourplan:
26.01.2024
Wir hatten uns den Wecker auf 05:45 Uhr gestellt. Lieber etwas früher an der Kaserne sein und rechtzeitig los kommen. Ebenfalls wollte ich für uns etwas Puffer einrechnen, man weiß ja nicht, was einem auf der Autobahn ALLES passieren konnte. Um 06:45 Uhr fuhren wir dann los. Die letzten Tage war es über 0 Grad gewesen und der Föhn regierte das Wetter. Dementsprechend war auch der Schnee wieder verschwunden und wir kamen gut durch. Um 07:40 Uhr waren wir an der Kaserne angekommen und ich fuhr hinein. Stephanie wartete derweil draußen, denn sie war ja kein Soldat. Ich holte Paul ab und wir fuhren gemeinsam, nachdem wir meine Freundin wieder eingesammelt hatten, nach Salzburg zum Flughafen. Dort angekommen hatten wir noch über 1,5 Stunden Zeit bis zum Abflug. Wir gingen gleich zur Sicherheitskontrolle und überwanden diese nach etwas mehr als 20 Minuten Wartezeit ohne große Probleme. Danach begaben wir uns zu unserem Gate. Da wir noch Zeit hatten schlenderten wir noch etwas durch den Duty Free und schauten uns um. 
Dann warteten wir die restliche Zeit am Gate, bis wir einsteigen konnten. 
Hier trennten sich wieder unsere Wege, da ich kein extra Geld für Sitzplätze ausgegeben hatte. Die zufällige Wahl hatte für uns zwei unterschiedliche Plätze ergeben. 
Der Flug sollte gerade einmal 1,50 Stunde dauern, dann wurde der Anflug auf Stansted verkündet.
Nachdem der Flieger seine Endposition erreicht hatte und stand konnten wir dann nach und nach aussteigen. 
Vor dem Flieger traf ich dann wieder auf Stephanie und gemeinsam begaben wir uns auf dem Weg in den Irrgarten des Flughafens. Wieder mussten wir durch einige Gänge latschen, bis wir dann an der Ausweiskontrolle waren. Diese ist jetzt glücklicherweise mit Ausweis scannen zu überwinden. Auch dies sollte recht zügig gehen. Danach schritten wir durch die Empfangshalle zur Bushaltestelle, wo wir zur Station des Shuttlebus wollten. Dort mussten wir ein paar Minuten warten, bis Dieser kam und uns zur Mietstation brachte. Hier hatten wir das Glück, daß nicht viele Leute vor uns standen und wir gleich bedient wurden. Nachdem alle Dinge erledigt waren führte uns die Dame zum Auto. Dort wollte sie mir noch eine Versicherung aufquatschen, die ich dankend ablehnte. Ich checkte noch kurz das Auto durch, dann fuhren wir los. Das Navi zeigte 2,5 Stunden an. Leider verloren wir durch drei Staus über eine Stunde der angegebenen Fahrzeit. Zusätzlich legten wir eine Pause ein. Hier aßen wir etwas, daß so schlecht war, daß es nicht erwähnenswert war. Was lernen wir daraus. Autobahnraststätte Essen ist nicht empfehlenswert. Um 15:20 Uhr waren wir dann in Bristol angekommen und kämpften uns durch den Feierabend Verkehr. Als wir dann an der eingegebenen Adresse angekommen waren fanden wir das Haus nicht. Ich trat mit dem Vermieter über Air BNB in Kontakt und zum Glück bekam er auch meine Nachricht. Er schickte mir einen Namen von einem Pizza Lieferdienst, den wir ins Navi eingeben konnten. Sollte uns einmal im Kreis herum führen und als wir dann angekommen waren empfing uns unser Vermieter. Er hatte schon auf uns gewartet. Zusätzlich hatte er für uns einen Parkplatz besorgt. Dort stellte ich das Auto ab und Stephanie und ich gingen bewaffnet mit unserem Gepäck zu ihm. Er zeigte uns die Wohnung und unser Zimmer. Dieses war klein, aber reichte für uns. Leider war die Unterkunft sehr verdreckt. Auch unser Zimmer war nicht besonders sauber. Sah mir sehr nach einer WG aus, die versuchten sich mit der Vermietung des Zimmers etwas dazu zu verdienen. Wir einigten uns aber darauf, daß wir die zwei Tage hier überleben würden. Nachdem wir unser Gepäck abgestellt hatten machten wir uns auf dem Weg in die Innenstadt. Wir wollten zumindest jetzt, bevor ich dann zum Spiel musste, etwas gemeinsam entdecken. Als Ziel hatte meine Freundin die Neustadt (New Town) eingegeben. Diese lag in Fußnähe. Dort angekommen mußten wir feststellen, daß der Weg dorthin und auch Dieser Bereich extrem vermüllt war. Eigentlich sehr schade, denn die alten Häuser wussten zu gefallen. Da uns dieser Bereich nicht besonders gut gefiel, es war im Endeffekt nur eine Fußgängerzone, machten wir uns auf in die Altstadt. Diese war viel sauberer und auch besser anzusehen. 
Hier suchten wir eine Möglichkeit wo Stephanie die Zeit, in der ich Abwesend sein sollte, auf mich warten konnte. Wir fanden eine Bar die vertrauenserweckend aussah. 
Hier verabschiedete ich mich von ihr und machte mich auf dem Weg zum Stadion. Das Navi zeigte mir eine Marsch Zeit von 50 Minuten. Bis zum Anpfiff hatte ich noch 1 Stunde 10 Minuten Zeit. Also würde ich ziemlich pünktlich im Stadion sein. Der Weg brachte mich an sehr schöne Plätze und Gebäude vorbei, die vor allem Nachts sehr schon aussahen.
Ebenfalls sah ich einen Teil des Hafens. Je näher ich dem Stadion kam, umso mehrere Menschen stießen zu mir dazu. 
Als ich dann schon einen Blick auf das Stadion werfen konnte waren es schon ganze Menschen Massen. Kurz vor dem Stadion teilten sich dann Alle auf um zu ihrem Eingang zu kommen. 
Auch ich machte mich auf zum Meinem, den ich kurze Zeit später erreichte. Hier ging es auch schon richtig zu. Ich drängte mich durch und stand kurze Zeit später vor dem Drehkreuz. Hier ist auch ein Scanner um die Karte abzulesen. Mit etwas Problemen bekam ich dann die Freigabe und konnte das Drehkreuz überwinden. Danach, weil ich nur noch 10 Minuten bis zum Anpfiff hatte, begab ich mich zu meinem Platz.  
Zum Stadion:
Das Stadion besteht aus vier Tribünen. Die Ecke zwischen der ersten Hintertor Tribüne hinüber zur Gegengerade sind an den Ecken miteinander verbunden. Die Gegengerade und die Hintertor Tribüne sind gleich hoch. Beide Tribünen sind überdacht. In der Ecke der beiden Tribünen befinden sich die Heimfans. 
Die Gegengerade besteht aus zwei Rängen, die Hintertor Tribüne aus einem Rang. 
Die zweite Hintertor Tribüne steht einzeln und ist nicht mit den anderen Tribünen verbunden. Diese Tribüne ist die Niedrigste. Hier befinden sich die Auswärtsfans. Sie ist einrängig und überdacht. 
Zwischen der Gegengeraden und dieser Tribüne, sowie zwischen der zweiten Hintertor Tribüne und der Haupttribüne befindet sich jeweils eine Anzeigentafel. Die Haupttribüne ist die größte Tribüne. Sie besteht ebenfalls aus zwei Rängen und ist überdacht. Sie ist mit keiner Hintertor Tribüne verbunden.
Im Außenring zu den Blöcken befinden sich Malereien an den Wänden. 
Zum Spiel:
Die erste Halbzeit war geprägt von Kampf und Spielfreude von Bristol. Bis zum Sechzehner lief Alles sehr gut, doch im Abschluss haperte es etwas. Trotzdem war es eine sehr sehenswerte erste Halbzeit des Heimteams. Sie drückten das Auswärtsteam immer wieder in die eigene Hälfte und waren klar besser. Kurz vor der Halbzeitpause hatte dann aber Nottingham die beste Chance, die aber nicht ins Tor ging. Deswegen ging es torlos in die Pause. 
Diese Unterbrechung nutzte ich, um mir im Fanshop meinen Pin zu holen. Danach ging ich zurück zu meinem Platz. 
Als dann die zweite Halbzeit begann kam Nottingham besser ins Spiel und hatte die ersten 20 Minuten mehr Spielanteile und Chancen. Aber die Überlegenheit konnten sie nicht nutzen. Danach wurde das Spiel wieder ausgeglichener, bis vor beide Tore wurde mit viel Leidenschaft gekämpft, doch die wenigen Chancen konnte keiner so richtig nutzen. 
Nachdem der Schiedsrichter noch 3 Minuten Nachspielzeit drauf gegeben hatte wurde das Spiel torlos abgepfiffen. 
Ich versuchte so schnell wie möglich aus dem Stadion zu kommen, was mir auch gelang. Danach begab ich mich auf dem selben Weg wieder zurück in die Altstadt von Bristol. Von einer Pizzeria aus hatte mir Stephanie einen Link geschickt und diese sollte mein nächstes Ziel sein. Dort wartete meine Freundin auf mich. Nach meinem Rückmarsch, der mich ca. 45 Minuten kostete, kam ich dann an unserem Treffpunkt an. Stephanie wartete schon auf mich und nach meiner Ankunft setzte ich mich zu ihr dazu und bestellte mir noch eine Pizza. Diese kam sehr schnell und war empfehlenswert. 

Als wir dann unsere Zeche gezahlt hatten, hatten wir noch zwei Alternativen. Wir konnten zurück auf unsere Bude gehen oder noch etwas die Innenstadt unsicher machen. Wir entschieden uns für die zweite Aktion. Wir nahmen auf dem Rückweg noch ein paar Pubs mit und gönnten uns hier immer wieder ein paar kühle Getränke.
Jedes Mal, wenn wir die Lokalität wechselten fiel uns auf, daß die Partygesellschaft, die hier unterwegs war, etwas "verrückt" waren. Heute Abend hatte es gerade einmal 4 - 6 Grad und die jungen Frauen liefen in kurzen und engen Kleidern mit Stöckelschuhen herum und viele Männer mit T-Shirt und kurzen Hosen. Also eher sommerlich, als für diese Temperaturen passend. Zusätzlich hatte der Großteil schon so einen Schatten im Gesicht, daß sie nicht einmal mehr gerade laufen konnten. Sehr witzig anzusehen. So kamen wir Stück für Stück voran und nachdem wir aus dem letzten Pub wegen dem erreichen der Schließzeit (24 Uhr) förmlich darum gebeten wurden, die Lokalität zu verlassen, machten wir uns dann auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft. Hier kamen wir kurze Zeit später an, tranken noch ein kühles Getränk und schlossen dann die Augen. 
Fazit des Tages: 
Die Anreise zum Flughafen, der Flug nach Stansted und die Fahrt nach Bristol sollte sehr gut ablaufen. Den kurzen Zeitverlust durch die Staus auf der Autobahn konnten wir verkraften. Die Suche nach der Unterkunft war etwas kompliziert, aber nachdem wir dann von unserem Vermieter den Standort bekommen hatten fanden wir auch diesen Bereich. Sightseeing in der Innenstadt war gut, das heutige Spiel auch ohne Tore sehr interessant und der Rest des Abends super. Ein guter Tag ging somit zu Ende. 

Mittwoch, 24. Januar 2024

08.01.2024 London Calling Tag 4

Plan des Tages:
Verabschieden von Olli
Von Uxbridge nach Stansted
Auto abgeben
Zur Sicherheitskontrolle
Zum Fluggate
Flug von Stansted nach Nürnberg 15:45 - 18:15 Uhr
Mit der S-Bahn vom Flughafen Nürnberg nach Herrnhütte
Rückfahrt von Herrnhütte nach Nußdorf am Inn

Tourplan:
Um 6 Uhr klopfte es an unserer Tür. Es war Olli, der sich von uns verabschieden wollte. Wir dankten ihm vielmals für die unglaubliche Gastfreundschaft und für Alles, was er für uns getan hatte. Danach schloß er noch einmal die Tür und wir schliefen wieder ein. Den Wecker hatten wir uns auf 9 Uhr gestellt und als dieser dann los ging begannen wir den Tag erst einmal damit, durchzusprechen was wir heute noch machen wollten. Viel blieb uns nicht mehr übrig, da wir das Auto um 13 Uhr an der Mietwagen Rückgabestelle abgeben mussten. Nachdem wir dann aufgestanden waren machten wir uns erst einmal frisch, packten unsere Sachen und verließen das Haus. Davor checkte ich noch für unseren Flug ein. Sollte ohne Probleme funktionieren. Wir nahmen uns vor, auf dem Weg zum Flughafen irgendwo raus zu fahren und dort etwas essbares zu suchen. Zuerst dachte ich an eine Autobahnraststätte, doch die wenigen, die wir passierten, boten von den Schnellimbissrestaurants nicht das an, was wir uns erwarteten. Deswegen ging meine Freundin etwas genauer auf Suche und wurde auch fündig. Sie erzählte mir, daß sie etwas entdeckt hatte und dies uns der Besuch nur einen kleinen Umweg kosten würde. Also fuhren wir ca. 20 Meilen vor dem Flughafen ab und begaben uns auf die Landstraße. Hier merkte man auch die tagelangen Regenfälle, denn die Wiesen und Straßen standen teilweise extrem unter Wasser. Dementsprechend war auch die Verkehrsführung. Teilweise wurde der Verkehr durch zusätzliche Ampeln geleitet. Wir näherten uns immer mehr unserem Ziel und als wir dann angekommen waren, fuhren wir bei einem Supermarkt ab. Ich wunderte mich zuerst etwas, da ich nicht wusste, was wir hier wollten, doch als wir dann auf dem Parkplatz standen sah ich, daß es hier nicht nur den Supermarkt gab, sondern auch noch ein paar andere kleine Geschäfte. Eines davon war ein Kaffee / Imbiss, wo wir hin  gingen. Hier gab es auch warme Spiesen. Zum Beispiel auch English Breakfast. Dieses hatte Stephanie noch einmal für mich heraus gesucht, damit ich zum Abschied noch einmal so ein Essen bekommen würde. Ich glaube, zweimal bei einem Inselbesuch hatte ich dies auch noch nicht geschafft. Wir nahmen Platz, bestellten und warteten auf unser Essen. Die Zeit nutzten wir, um uns weiter zu unterhalten. So erfuhr ich, daß wir nur noch knapp 20 Minuten Autofahrt bis zur Mietwagenstation hatten. Ich hatte mir schon ein paar Gedanken gemacht, daß wir es nicht rechtzeitig schaffen würden. Nach einer kurzen Wartezeit kam dann unser Essen.
Wir genossen die Zeit hier und nachdem wir fertig waren, wurde gezahlt. Nun hieß es noch auf dem Weg zur Station eine Tankstelle zu finden, denn ich musste vor der Abgabe das Auto noch einmal voll machen. Leider war es auch hier so, wie immer, wenn man etwas sucht, findet man es nicht. So mussten wir wieder Google Maps zur Hilfe nehmen, damit wir noch mit nicht zu langer Suchzeit Erfolg haben würden. Bei der Tanke angekommen machte ich den Tank voll. Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, da war der Sprit auf der Insel extrem teuer. Aber vergleichbar mit Deutschland nimmt sich der Preis nicht mehr viel. Nachdem dann der Tank gefüllt war zahlte ich die Rechnung und wir fuhren zur Station. Hier kamen wir mit 10 Minuten Verspätung an, sollte aber kein Problem ergeben. Das Auto wurde von einem Mitarbeiter kurz gecheckt. Die Zeit nutzten wir, um unser Gepäck aus dem Fahrzeug zu packen. Wir hatten vom Vortag noch drei Dosen mit alkoholischen Getränken dabei. Diese wollten wir am Flughafen noch austrinken. Nachdem wir von dem Typen, der das Auto kontrolliert hatte, das Go bekamen machten wir uns auf zum Shuttlebus. Dieser stand glücklicherweise schon bereit. Voll bepackt stiegen wir ein. Nach etwas mehr als 10 Minuten waren wir zurück am Flughafen. Hier tranken wir unsere Getränke aus, bevor wir zur Sicherheitskontrolle gingen. Dort hatten wir eine kurze Zeit des Anstehens, dann waren wir an der Reihe. Unser Gepäck legten wir auf das Band, damit es gescannt werden konnte und wir mussten durch einen Dedektor. Dieses Mal erwischte es mich mit einer Sonderbehandlung. So wurde ein Sprengstofftest durchgeführt, der natürlich negativ ausfiel. Da wir jetzt nur noch etwas mehr als eine Stunde Zeit hatten bis zum Abflug schauten wir, daß wir schnell zu einer Anzeigentafel kamen, damit wir schauen konnten, von welchem Gate unser Flieger los ging. Zu meiner Enttäuschung war all der Stress, den wir uns gemacht hatten, für die Katze gewesen war. Der Flieger stand zwar drauf, doch die Information von welchem Gate er abheben sollte, würde erst in 15 Minuten preis gegeben. Diese Zwischenzeit nutzten wir, um noch etwas durch den Duty Free Shop zu schlendern und uns ein Bild der Waren zu machen, die hier angeboten wurden. Nach der Wartezeit standen wir erneut vor der Anzeigentafel und hier die nächste Enttäuschung. Denn die Abflugzeit war eine Stunde nach hinten verschoben worden. Dies war natürlich auch noch nicht sicher, deswegen erkundigten wir uns noch beim Ryanair Infoschalter. Die Dame meinte zumindest, daß wir vom selben Gate abfliegen würden. 
Deswegen begaben wir uns schon einmal dorthin und suchten eine Bar auf. Hier gab es ein Angebot. Ein Stück Pizza und einen Pint Bier für 10 Pfund. Nicht gerade ein Schnapper, aber es half ja nichts. Dort suchten wir uns einen Platz und bestellten. Immer wieder schaute ich um die Ecke, denn hier sah ich das Gate.
Nach 40 Minuten Wartezeit begann das Boarding. Wir tranken aus und begaben uns ebenfalls zum Gate. Hier warteten wir, bis der erste Schwung durch war. Dann stellten wir uns ebenfalls an. Bei der Kontrolle der Bordkarten dann der Witz des Tages. Die Dame meinte doch wirklich, ich hatte meine Jacke auf den Rucksack geschnallt, mein Gepäck wäre zu groß und ich müsse nachzahlen. Ich lachte sie nur aus, zog die Jacke an und fragte sie, ob sie jetzt zufrieden mit der Größe wäre. Etwas kleinlaut gab sie zur Antwort, daß es jetzt in Ordnung sei. Danach betraten wir die Zugangs Schleuse und den Vogel. Wir hatten wieder unterschiedliche Sitzreihen, deswegen trennten sich hier unsere Wege. Nachdem ich dann auf meinem Platz saß versuchte ich etwas Schlaf ein zubekommen. Den Start bekam ich noch mit, dann fiel ich in den Schlaf. Leider sollte dieser nicht lange anhalten, denn in meiner Nähe saß ein Kind / Baby, daß die ganze Zeit heulte. Somit war an Schlaf nicht zu denken. Deswegen nutzte ich die Zeit, um Fotos von der Tour durch zu schauen und aus zu sortieren. Mit einer Stunde Verspätung landeten wir dann in Nürnberg. Hier schauten wir, daß wir schnell aus dem Flieger raus kamen, denn wir wollten nicht so viel Zeit bei der Ausweiskontrolle verlieren. Sollte uns einigermaßen gelingen und nachdem wir durch die Kontrolle waren gingen wir noch schnell bei dem Rewe Markt vorbei und holten uns etwas zu trinken. Dann fuhren wir mit der S-Bahn zurück nach Herrnhütte. Die Fahrscheine hatten wir ja noch von der Hinfahrt. Nach unserer Ankunft gingen wir dann zurück zum Auto. Dieses fanden wir unbeschädigt auf. Nun stand etwas mehr als zwei Stunden Rückfahrt vor uns. Auch Diese schafften wir ohne Probleme und fuhren um kurz nach 20 Uhr in den Innenhof des Mietshauses ein. Dort luden wir unsere Gepäckstücke noch aus und begaben uns in die Wohnung. Nachdem wir Diese ausgeräumt hatten beendeten wir unsere Tour. 
Fazit des Tages:
Auch der letzte Tag dieser Tour sollte kurz vor dem Abflug etwas stressig werden. Durch die kurze Frühstückspause verloren wir etwas Zeit. Trotzdem schafften wir es rechtzeitig zum Flughafen und auch zum Gate. Dort wurde uns dann eine Stunde drauf gesetzt, aber auch die bekamen wir rum. Die Rückfahrt verlief ohne Probleme, somit konnten wir einen positiven Haken hinter den letzten Tag setzen. 
Fazit der Tour:
Die letzten Tage in Uxbridge, Luton, Swindon und London hatten wieder gezeigt, wie wichtig Freundschaft und Beziehungen sind. So war die Zeit bei Olli wieder sehr schön, die Gespräche sinnvoll und interessant. Mit den Spielen erwischten wir dieses Mal einmal ein Besseres, aber auch ein Langweiles. Hauptsache zwei neue Grounds wurden besucht. Und die Jungs aus Luton besser kennen gelernt. Uns wurden Bereiche in London gezeigt, die ich trotz meiner häufigen Besuche noch nicht kannte. Leider bestand nicht die Möglichkeit, sich mit den Jungs zu treffen. Da wäre die Entfernung / Zeit zu groß gewesen. Trotzdem waren es wieder sehr schöne Tage, die mir positiv in Erinnerung bleiben werden. 

Montag, 15. Januar 2024

07.01.2024 London Calling Tag 3 / Luton

Plan des Tages:
Frühstück mit Stephanie und Olli in Uxbridge
Fahrt von Uxbridge nach Luton zum Stadion
Dort in der Nähe einen Parkplatz für das Auto suchen
Von dort zu Fuß zum Stadion
Zum Spiel:
Luton Town : Bolton Wanderes
Anpfiff: 15:00 Uhr
Ergebnis: 0:0
Zuschauer: 10.730, Auswärts: 1000
Stadion: Kenilworth Road
Mit dem Auto zurück von Luton nach Uxbridge
Mit der Metro in die Innenstadt / Chinatown 
Essen und Sightseeing 
Mit der Metro zurück nach Uxbridge 
Zurück zum Olli seiner Wohnung 

Tourplan:
Heute stand für mich das Highlight der Tour an. Das Fußballspiel in Luton. Dieser Verein war letzte Saison in die Premierleague aufgestiegen und machte mir mit Sheffield United die Komplettierung dieser Liga kaputt. Deswegen musste ich natürlich auch hier vorbei schauen. Leider spielt Luton in einem 10.500 Mann Stadion und hier Karten zu bekommen ist unglaublich schwer. Diese können nur über Mitglieder und Jahreskarten Besitzer bestellt werden. Da ich Beides nicht war würde das Vorhaben für mich schwerstmöglich sein. Außer, man kennt Jemanden, der diese Voraussetzungen mit sich bringt. Da kam dann eine Tour vor ein paar Jahren wieder ins Spiel. Stephanie und ich waren zu der Zeit in Split, als mein Kamerad Schammi geladen hatte. Auch er war mit seinen Jungs Vorort um zwei Fußball Vereine zu Besuchen. Bei dieser Tour hatten sich auch fünf Jungs aus Luton angekündigt, die Schammi kannte. Wir lernten sie kennen, aber der Kontakt konnte nicht gehalten werden. Dementsprechend schrieb ich dann Schammi vor der Tour nach London an und fragte ihn um seine Hilfe. Kurz darauf bekam ich eine Antwort von ihm und dazu auch die Nummer von Mick. Dieser war langjähriges Mitglied und Jahreskarten Besitzer bei Luton. Mit ihm setzte ich mich in Verbindung und er besorgte uns zwei Tickets für das Spiel. Somit war ich schon einmal sehr froh, daß wir zu diesem Spiel ohne Streß fahren konnten. Die letzten zwei Tage hatten wir uns darüber unterhalten, noch einmal zu dritt zum Frühstücken nach Uxbridge zu schauen. Olli hatte da eine gute Lokalität, wo wir unsere Mahlzeit einnehmen konnten. Diese wollten wir am heutigen Vormittag aufsuchen. Zu Fuß begaben wir uns dorthin. Die kleine Innenstadt von Uxbridge lag gerade einmal 800 Meter von seiner Wohnstätte entfernt, deswegen war es sinnvoller nicht mit dem Auto zu fahren. Wir wussten nicht, wie die Parkplatzsituation dort war. Deswegen lieber auf Nummer sicher gehen. Das Wetter spielte heute ebenfalls mit. Blauer Himmel, Sonnenschein. Nach einem kurzen Fußmarsch waren wir in der Fußgängerzone von Uxbridge angekommen. Hier war auch gleich der Laden, den wir aufsuchen wollten. Beim Betreten war ich überrascht, wie groß Dieser war. Hier suchten wir uns einen Tisch mit vier Plätzen und nahmen Platz. Schnell kam auch die Kellnerin und nahm die Bestellung auf. Für mich stand fest, daß ich das englisch Breakfast nehmen würde. Immer wieder gerne genommen auf der Insel. Nach kurzer Wartezeit bekamen wir unser Essen. 
Wie ich es in Erinnerung hatte, so schmeckte es auch. Wir waren Alle sehr zufrieden mit unseren Speisen. 
Der Anpfiff sollte heute um 15 Uhr sein, deswegen hatten wir auch keinen Streß. Ich hatte im Vorhinein schon mit Mick Verbindung aufgenommen. Er hatte mir über Google Maps die Koordinaten des Pubs geschickt, wo sie vor dem Spiel sein würden. Zu Diesem wollten wir davor auch noch schauen. Nachdem wir fertig mit unserem Frühstück waren machten wir uns auf den Rückweg zum Olli seinem Haus. 
Dort stand das Auto und ohne großartigen Aufenthalt setzten wir uns ins hinein und fuhren los. Es war jetzt 12:45 Uhr. Also noch über 2 Stunden bis zum Anpfiff, dachte ich zumindest. Kurz nachdem wir los gefahren waren fragte mich meine Freundin, warum wir nicht eher los gefahren wären. Ich wollte mich doch noch vorher mit den Luton Jungs im Pub treffen. Stephanie meinte, es würde aber sehr knapp werden. Ich war etwas perplex, denn wir hatten ja eigentlich noch genug Zeit. Als sie dann meinte, das Spiel würde um 14 Uhr angepfiffen kam ich ins grübeln. Ich sagte noch, nein ich wäre mir sicher, schaute aber auf das Ticket und musste feststellen, daß sie recht hatte. Und schon begann ich mich über mich selbst zu ärgern. Denn so ein Amateur Fehler dürfte mir eigentlich nicht passieren. Somit musste ich jetzt umdenken, denn schon wurde die Zeit erneut knapp. Wir hatten noch keinen Parkplatz und waren auch noch nicht am Stadion. Laut Mick war es um das Stadion herum sehr schwer zu parken. Die ganze Fahrt bis nach Luton ärgerte ich mich so sehr über mich selbst und schimpfte lauthals über diesen Fehler, der mir passiert war. Das Navi zeigte uns an, daß wir 30 Minuten vor dem Anpfiff am Stadion sein sollten. Mein Plan war es, ca. 1 Kilometer vor dem Stadion in eine Seitenstraße zu fahren und hier einen Parkplatz zu suchen. Zum Glück kamen wir ohne Probleme bis nach Luton und wie ich schon geplant hatte, wurde die Seitenstraße gefunden und ich bog hier ab. An einem Park standen schon einige Autos halb auf dem Gehsteig, deswegen stellte ich mich hier dazu. Wir hatten noch 25 Minuten bis zum Anpfiff. Zu Fuß machten wir uns auf zum Stadion. Wir nutzten erneut Google Maps, um der kürzesten Weg zu nutzen. Auch heute würde es wieder eine Punktlandung werden. Das war mir in letzter Zeit viel zu oft passiert. Wir kamen gut voran und 10 Minuten vor dem Anpfiff standen wir dann vor einem Eingang des Stadions. Ich hoffte nur darauf, daß es der Richtige war, denn noch mehr  Zeit um das Stadion herum zu gehen hatten wir nicht. Nachdem es eine kurze Kontrolle unserer Bekleidung und Ausrüstung gegeben hatte durften wir an den Bereich der Scanner. Ein kleines Problem gab es heute. Mick hatte uns zwar zwei Karten besorgt, doch Eine der Beiden war für einen Ü65 jährigen. Bedeutete, sie war billiger, aber von uns war natürlich Keiner Ü65. Ich hatte es am Eingang eines anderen Spieles schon einmal erlebt, daß wir Probleme bekommen hatte mit einer Kinderkarte. Als wir dann beide Karten gescannt hatten konnten wir eintreten. Es gab also keine Probleme. Schnell begaben wir uns in unseren Block und wurden hier schon erwartet. Ich hatte vorher schon auf mein Missgeschick per WhatApp hingewiesen, somit wussten die Luton Jungs auch Bescheid. Ihre Antwort war: "German Planing!" Wir begrüßten uns und ich entschuldigte mich mehrfach. Ihre Antwort war nur, noch ist nicht angepfiffen worden, also hätten wir es rechtzeitig geschafft. Wir hatten einen Platz, der uns durch zwei Metallträger etwas die Sicht auf den Platz verwehrte. 
Zum Stadion:
Das Stadion besteht aus vier Tribünen die miteinander verbunden sind. Die Haupttribüne und eine Hintertor Tribüne sind identisch gebaut.
Beide Tribünen bestehen aus zwei Rängen, beide Tribünen sind überdacht. Das Dach wird vorne über Stahlträgern gehalten. Die zweite Hintertor Tribüne ist nicht so hoch und einrängig. Auch sie ist überdacht. Hier sind die Auswärtsfans untergebracht. 
Die Gegengerade ist die neueste Tribüne und unterteilt in zwei Bereiche. 
Der untere ist Sitzplatzbereich, der obere Bereich ist eine Terrasse, wo die Kameras und Reporter ihren Platz finden. Dieser Bereich ist überdacht. 
Zum Spiel:
Von Anfang an zeigte sich uns ein sehr zerfahrenes Spiel mit viel Kampf im Mittelfeld. Aber auch schlechte Abspiele und Fehlpässe waren einige dabei. So entwickelte sich ein schlechtes Spiel mit wenig Torchancen. Die erste Halbzeit ging schnell vorbei, wobei man den Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften nicht sah. Diese Halbzeit endete torlos. 
Die Halbzeitpause nutzten wir, um uns etwas mit den Leuten aus Luton zu unterhalten. Davor hatten wir ja keine Chance dazu gehabt. Ich erklärte ihnen noch einmal meinen Fehler und wieder entschuldigte ich mich dafür. Wir führten gute Gespräche und machten aus, daß wir nach dem Spiel noch auf ein Bier in das Pub schauen würden, daß wir eigentlich vor dem Spiel besuchen wollten. Als die zweite Halbzeit dann begann zeigte sich uns leider das selbe Bild. Keine der beiden Mannschaften wollte mehr riskieren und so war auch diese Halbzeit sehr chancenarm. Das Highlight war sicher der Pfostenschuß von Luton kurz vor dem Schlußpfiff. Der Ball ging an den Innenpfosten, aber leider nicht ins Tor. So endete das Spiel torlos 0:0. 
Etwas enttäuscht war ich schon, denn nach 90 Minuten wurde abgepfiffen und es gab weder Verlängerung, noch Elfmeterschießen. Im FA Cup ist es so, bei einem Unentschieden gib es ein Wiederholungsspiel, dann aber bei der Auswärtsmannschaft. Also hier dann bei Bolton. Wir schlossen uns unseren Begleitern an und folgten ihn zum Pub. Nach einer Odyssee durch das Stadion fanden wir den richtigen Ausgang. Zusätzlich hatte ich noch nach den Fanshop gefragt, da ich mir natürlich noch meinen Pin holen wollte. Dieser stand, ein Metallcontainer, direkt an dem Ausgang, wo wir hinaus gehen wollten. Nachdem ich mein Souvenierstück hatte machten wir uns zu Fuß auf zum Pub. Wobei unsere beiden Begleiter einen schnellen Marsch daraus machten. Wir kamen nicht hinterher und mussten sie immer wieder stoppen. Nach ca. 20 Minuten waren wir dann Vorort.
Nachdem wir in dem Pub waren gingen wir zu einem Tisch, wo der Rest der Jungs saß. Hier war auch Mick dabei, bei dem ich mich für seine Hilfe bedankte. Die erste Runde Bier ging auf die Jungs die Zweite holte ich dann. Die Zeit nutzten wir um gute Gespräche zu führen. Da ich leider noch fahren musste blieb es bei den beiden Bieren. 
Nachdem wir hier ca. 1,5 Stunden verbracht hatten verabschiedeten wir uns, dankten noch einmal vielmals und machten uns auf dem Weg zurück zum Auto. Dieses Mal war ich auch wieder begeistert von Stephanies Orientierung. Sie fand ohne Navi aufs erste Mal direkt zurück zum Auto. Für mich unbegreiflich, wie sie das immer wieder schafft. Nun hieß es wieder 40 Minuten Autofahrt bis nach Uxbridge. Während der Fahrt unterhielten wir uns über den Plan für heute Abend. Ein Treffen mit den Jungs sollte wieder nicht klappen wegen der längeren Anfahrtszeit. Aber wie ich meiner Freundin versprochen hatte wollten wir noch einmal nach Chinatown zum Essen. Als wir dann angekommen waren gingen wir noch kurz zu Olli ins Haus, aber er wollte uns nicht begleiten. Aber er fuhr uns noch schnell zum S-Bahn Bahnhof, dort stiegen wir um in die Bahn und fuhren ca. 1 Stunde bis Piccadilly Circus. 
Hier stiegen wir aus und gingen zu Fuß nach Chinatown. 
Dort angekommen machten wir uns auf die Suche nach dem kleinen Restaurant, daß wir durch Zufall bei unserem letzten Besuch gefunden hatten. Als wir dann davor standen mussten wir leider feststellen, daß es sich im Umbau befand und erst wieder nächste Woche geöffnet wird. Nun kam Stephanie wieder ins Spiel. Über Google Maps suchte sie nach einem Restaurant mit guten Bewertungen. Sie wurde fündig und wir gingen dorthin. 
Dort angekommen bekamen wir einen Platz und konnten auch gleich bestellen. Kurze Zeit später bekamen wir unser Essen. 
Wir waren sehr zufrieden und genossen die Zeit zusammen. Danach zahlten wir und machten uns auf dem Rückweg. Dieses Mal suchten wir aber eine andere Station auf. 
Als wir dann zurück in Uxbridge waren schnappten wir uns einen Bus zum Haus vom Olli. Dort stiegen wir aus und überwanden den Rest zu Fuß. Da Olli schon schlief und alle Lichter aus waren holte ich den Ersatzschlüssel aus dem Versteck. Dieses hatte mir mein Kamerad bei unserer Ankunft gezeigt. Als wir dann aber den Schlüssel versuchten musste ich feststellen, daß dieser nicht schloß, bzw. stellte ich mich zu sehr an. Jedenfalls bekam ich die Tür nicht auf. Ich ließ Stephanie auch noch probieren, doch auch sie hatte kein Glück. Somit blieb uns nichts anderes übrig als Olli aus dem Bett zu holen. Nachdem wir mehrfach geklopft hatten wurde das Licht im Hausgang angeschaltet und Olli öffnete uns die Tür. Wir entschuldigten uns für die späte Störung und erklärten, daß wir mit dem Schlüssel Probleme gehabt hatten. Danach verschwand er wieder ins Bett und auch wir machten uns auf in unser Zimmer, wo wir bald das Licht löschten.
Fazit des Tages:
Der Start des Tages war hervorragend. Mit dem Frühstück machten wir Alles richtig. Danach die Fahrt nach Luton und durch meinen dummen Fehler wurde die Aktion leider erneut zum Stress. Wir schafften es doch noch, rechtzeitig an unseren Plätzen zu sein. Das Spiel war leider nichts Großes, aber der Ground wurde abgehakt. Danach noch kurz ins Pub und wieder zurück. Den Abend verlegten wir noch einmal nach London / Chinatown und verbrachten dort einen schönen Abend. Mit der Rückverlegung nach Uxbridge wurde ein guter Tag beendet.