Eifelturm Paris

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Montag, 27. November 2023

25.11.2023 Tag 9 der Arabien Tour / Kuwait

Plan des Tages:
Zeit Tod schlagen am Flughafen Riad
Flug von Riad nach Kuwait 06:40 - 07:35 Uhr 
Schlafen am Flughafen 
Mit dem Bus vom Flughafen nach Kuwait City 
Zu Fuß zum Stadion 
Zeit bei McDonald's überbrücken 
Zum Spiel: 
Spiel 1:
Al Jahra SC : Al Nasr SC
Anpfiff: 16:20 Uhr 
Ergebnis: 0:3
Zuschauer: 120
Stadion: Al-Ahmadi Stadion
Dort Sepp und Julia kennenlernen. Die Beiden nehmen uns mit im Leihwagen zum zweiten Spiel
Spiel 2:
Al-Fahaheel : Kazma SC 
Anpfiff: 20:10 Uhr 
Ergebnis: 3:4
Zuschauer: 200
Stadion: Mohammed Al Hamad Stadion 
Sepp und Julia bringen uns zurück zum Flughafen

Tourplan: 
Unser heutige Flieger sollte um 06:40 Uhr erst abheben. Wir planten die Zeit am Flughafen bis dahin auf einer Couch am Gate zu schlafen. Dieser Plan wurde uns durchkreuzt, da beim Scannen unserer Bordkarte die rote Ampel erschien. Die Bedienstete erklärte uns, daß wir erst 4 Stunden vorher durch die Schleuse konnten. Bedeutete für uns, wir mussten uns einen anderen Platz suchen und hier ausharren, bis 4 Stunden vor dem Abflug. Dies machten wir im Erdgeschoß wo die Ankunft der Flieger war. Hier erhofften wir uns etwas mehr Ruhe. Sollte leider nicht so klappen, denn es war ein ewiges Kommen und Gehen. So waren es immer nur kurze Schlafphasen die wir ab bekamen. Zusätzlich konnten wir uns auch nicht hinlegen da jeder Stuhl mit Lehne versehen war. Wir überbrückten die Zeit eher schlecht als recht und nachdem wir die vier Stunden vor Abflug erreicht hatten gingen wir dann zur Kontrolle. Dort kamen wir jetzt durch und danach zur Ausweis Kontrolle. Hier kamen wir auch ohne Probleme durch und zu guter Letzt noch die Sicherheitskontrolle. An dieser Kontrolle mussten wir unsere Getränke austrinken. Danach wurde unser Gepäck gescannt und auch wir gingen durch einen Scanner. Bei uns fehlte sich nichts, aber unglaublich, wie viele Leute Probleme mit ihrem Gepäck hatten. Da wurden ganze Rucksäcke und kleine Koffer ausgepackt und kontrolliert. Auch lassen Leute viele Dinge liegen. Hier lagen beispielsweise Ausweise, Nackenkissen und andere Dinge herum. Konnte ich auch nicht begreifen. Nachdem wir auch diese ganzen Kontrollen überstanden hatten gingen wir zu unserem Gate. 
Hier war es aber so kalt von der Klimaanlage, daß wir uns ein anderes Plätzchen suchten. Wir fanden eine etwas wärmere Stelle und setzten uns hier ab. Die Zeit verging zum Glück recht zügig und eine Stunde vor Abflug war dann Boarding. Auch Dieses ging recht schnell und wir saßen dann im Flieger. 10 Minuten vor der offiziellen Abflug Zeit bewegte sich der Flieger in Richtung Startbahn. 
Eigentlich wollte ich versuchen, daß Frühstück noch mit zu bekommen. Den Start bekam ich noch mit, doch dann fielen mir die Augen zu. 
Kurz vor der Landung erwachte ich dann wieder und bekam mit wie der Flieger in Richtung Landebahn flog. 
Beim Aufsetzen des Vogels hörte ich Benni hinter mir murren. Er hätte wohl noch etwas mehr Schlaf gebrauchen können. Als der Flieger dann seine Endposition erreicht hatte konnten wir kurze Zeit später aussteigen. Wir gingen in den Empfangsbereich und merkten gleich, daß wir an einem anderen Terminal gelandet waren. Dies zerschoss unsere Planungen auf Schlaf an den Stellen, die wir schon im Vorhinein bei unserer ersten Ankunft erkundet hatten. Zuerst begaben wir uns zur Visumsstelle. Hier kamen wir schnell durch und danach begaben wir uns zur Empfangshalle. Dort fanden wir einen Bereich wo Couchen standen und hier wollten wir noch einmal ein paar Stunden Schlaf einholen. Wir legten uns ab und konnten wirklich einschlafen. 2 Stunden Schlaf wurden so gemacht, auch wenn es gar nicht so leise um uns herum war. Nachdem wir wieder erwachten besprachen wir unser weiteres Vorgehen ab. Zuerst schauten wir, wie wir am Besten zum Stadion kommen würden. Leider gab es hier weder UBER noch Bolt. Somit gab es nur Taxi oder Bus. Taxi natürlich um Einiges teurer, deswegen entschieden wir uns für den Bus. Über Google Maps suchten wir einen Bus und dessen Haltestelle. Dort gingen wir dann zu Fuß hin und als wir dann gemäß Maps an der Einstiegsstelle angekommen waren standen wir bei einer Zubringer Straße zu einer Tankstelle. Aber von einer Haltestelle war weit und breit nichts zu sehen. Wir stellten uns dort hin und warteten auf den Bus. Als ich diesen sah hob ich einfach die Hand nach außen und er hielt wirklich an. Wir stiegen schnell ein und er fuhr weiter. Mit Google Maps verfolgten wir die Strecke. Als wir dann an der Station angekommen waren, wo wir umsteigen mussten verließen wir den Bus und der Anschluss stand schon bereit. Mit dem fuhren wir dann weiter in Richtung des Stadions. Ca. 2 Kilometer davor mussten wir dann aussteigen und und die restlichen Meter zu Fuß zurück legen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an Häusern vorbei, wo viele teure Autos standen. Hier waren wir in einer etwas nobleren Gegend. Nachdem wir ungefähr die Hälfte des Weges hatten begannen wir mit der Suche nach etwas Essbaren. Wir kamen an einem Bereich vorbei, wo einige Geschäfte waren. Hier fanden wir auch einen Imbiss mit verschiedenen Arten von Essen. Natürlich konnten wir auf dem Schild, wo die Auswahl darauf stand, nichts lesen. Deswegen wurde mit den Fingern auf etwas gezeigt und bestellt. Wir bekamen das Gewünschte und wie auf der restlichen Tour wurde uns das Essen in Styropor- und Plastikboxen getan. Auch bekommt man hier für jeden Einkauf ein bis zwei Plastiktüten. Aber Hauptsache in Deutschland müssen wir auf Alles achten und Plastik verhindern. Ich bin der Meinung, wenn nicht die ganze Welt etwas ändert, ändert sich gar nichts. Auch wenn Deutschland bei Allem der Vorreiter ist. Mit unserer Bestellung gingen wir auf einen Kinderspielplatz der sich hier befand, suchten uns eine Bank und aßen die Verpflegung. 
Danach gingen wir weiter in Richtung Stadion.
Dort angekommen war das Stadion noch nicht geöffnet. Deswegen setzten wir uns zum in der Nähe liegenden McDonald's, gönnten uns einen Kaffee und nutzten das Internet. Hier checkten wir uns auch für das Spiel ein und warteten bis ca. 15 Minuten vor Anpfiff, bis wir uns auf dem Weg ins Stadion machten. Wir fanden hinter der Haupttribüne einen Aufgang in den Bereich. Diesen gingen wir nach oben und standen mitten im Bereich der VIP Lounge. Hier warteten wir darauf dass die Mannschaften einlaufen. Sollte zeitnah geschehen. 
Zum Stadion: 
Das Stadion besteht aus vier Tribünen. Die beiden Hintertor Tribünen und die Gegengerade sind an den Ecken miteinander verbunden. Die Haupttribüne steht alleine. Diese ist etwas höher als die restlichen Tribünen. Darunter befindet sich ein Bau, wo die Umkleidekabinen der Spieler und Schiedsrichter sind. Alle Tribünen bestehen aus einem Rang. Die Haupttribüne ist im oberen Bereich überdacht. Die Tribünen sind unterteilt in unterschiedlichen Farben. Um das Spielfeld befindet sich eine Tartanbahn. 
Die erste Halbzeit war nichts Großes. Beide Mannschaften versuchten sich Chancen heraus zu spielen, sollte aber nicht klappen. Unser Platz wurde immer mehr zugesetzt, deswegen wechselten wir in der Halbzeitpause auf die Gegengerade. 
Nachdem der Schiedsrichter zur Halbzeitpause gepfiffen hatte gingen wir auf die Gegengerade und trafen hier auf Sepp und Julia. Die Beiden waren ebenfalls Groundhopper und auch ihre Tour führte sie in mehrere Ländern. Wir führten gute Gespräche und erfuhren, daß sie einen Leihwagen hatten und auch zum zweiten Spiel des Abends fahren wollten. Nach unserer Frage, ob wir mit fahren können wurde uns signalisiert, daß es kein Problem sein würde. 
Zur zweiten Halbzeit: 
62. Spielminute: 0:1. Durch ein Gewusel im Strafraum kommt ein Spieler an den Ball und schießt ihn ins Tor. 
68. Spielminute: 0:2. Ein Spieler tankt sich durch den Strafraum, spielt noch zwei Abwehrspieler aus und hebt den Ball über den Torwart ins Tor. 
79. Minute: 0:3. Freistoß für die Auswärtsmannschaft. Der Spieler schlenzt den Ball links ins Eck. 
Die restliche Zeit wollten sich beide Mannschaften nicht mehr weh tun. 
Damit endete das Spiel 0:3. Danach begaben wir uns aus dem Stadion und fuhren weiter zum zweiten Spiel dieses Abends. 
Nach etwas Chaos auf den Straßen kamen wir am zweiten Stadion an und suchten einen Parkplatz. Diesen fanden wir auf einem großen Parkplatz direkt Vorort. Zu Fuß gingen wir weiter zum Eingang. Dort konnten wir hinterhalb der Haupttribüne hinein gehen und den schönen Bereich der besseren Zone nutzen. 
Zum Stadion: 
Das Stadion besteht aus vier Tribünen, wobei nur die Gegengerade und die beiden Hintertor Tribünen miteinander verbunden sind. Diese sind Sitzplatz und nicht überdacht. Die Farben der Sitze sind unterschiedlich pro Block. Die Haupttribüne ist genauso hoch wie die restlichen Tribünen. Sie ist überdacht. Das besondere hier sind die Einzelsitze, die alle gepolstert sind. Alle Tribünen bestehen aus einem Rang. 
Zum Spiel: 
5. Spielminute: 1:0. Ecke von der rechten Seite. Ein Spieler kann den Ball ins Tor köpfen. 
16. Spielminute: 1:1. Ein Spieler kommt von der linken Seite in den Strafraum. Dort spielt er den Ball vor das Tor. Dieser höppelt durch den Strafraum und keiner bekommt ihn Weg. Am zweiten Pfosten steht ein Spieler frei und stolpert den Ball ins Tor. 
35. Spielminute: 1:2. Über die rechte Seite kommt der Ball in den Strafraum. Dort kommt ein Spieler an den Ball und schießt ihn ins Tor. Das Abseits Tor zählt zuerst nicht. Der Videobeweiß ergibt, daß der Spieler nicht im Abseits gewesen ist. Das Tor zählt. 
In der Halbzeitpause wechselten wir von der Haupttribüne auf die Gegengerade. 
56. Spielminute: 2:2. Ein Freistoß wird aufs Tor geschossen und durch die Abwehr Mauer abgefälscht. Der Ball rutscht durch, ein Spieler reagiert am Schnellsten und schiebt den Ball durch die Beine des Torwartes und trifft ins Tor. 
70. Spielminute:  2:3. Eine hohe Flanke kommt in den Strafraum. Der Torwart und ein Gegenspieler gehen nach oben, der Torwart verschätzt sich und der Spieler hält den Fuß hin und bekommt den Ball ins Tor. 
75. Spielminute: 2:4. Nochmals ein schneller Spielzug in den Strafraum. Dort kommt ein Spieler an den Ball und schießt ihn ins Tor. 
80. Spielminute: 3:4. Ein hoher Ball kommt in den Strafraum. Den Ball nimmt ein Spieler herunter und schiebt ihn ins Tor. 
Die letzten 10 Minuten plus die Nachspielzeit ging es rauf und runter. Beide Mannschaften versuchten den entscheidenden Lucky Punch und hatten sehr gute Chancen, doch es sollte sich nichts mehr ändern.
Nachdem der Schiedsrichter das Spiel abgepfiffen hatte verließen wir das Stadion. Danach gingen wir zurück zum Auto. Sepp und Julia fuhren uns noch zum Flughafen. Hier angekommen verabschiedeten wir uns recht herzlich von ihnen und sagten uns zu, daß wir in Verbindung bleiben. Danach gingen wir in den Flughafen und suchten uns den Check In Schalter. 
Mehr im nächsten und letzten Bericht.
Fazit des Tages:
Auch unser letzter Tag war noch einmal erfolgreich. Dank unseren neuen Bekannten, Sepp und Julia, konnten wir auch das zweite Spiel des Tages noch besuchen. Obwohl wir dies schon längst abgeschrieben hatten. Auch brachten sie uns nach dem Spiel zum Flughafen, was uns die nervige Busfahrt ersparte. Nochmals herzlichen Dank dafür! Wir sahen besonders mit dem zweiten Spiel einen richtig guten und kampfbetonten Kick, der uns gut gefiel. Der Länderpunkt Kuwait wurde zum Abschluß unserer Tour auch noch abgehakt, somit hatte Alles super geklappt.

 

Samstag, 25. November 2023

24.11.2023 Tag 8 der Arabien Tour / Saudi-Arabien / Riad

Plan der Tour:
Länger Ausschlafen
Bis 12 Uhr auf der Bude bleiben
Ausrüstung verpacken
Auschecken aus dem Hostel 
Sightseeing der Innenstadt mit unserem Ägypter Nadim
Spiel:
Al Nassr : Al-Akhdoud
Anpiff: 21 Uhr
Ergebnis: 3:0
Zuschauer: 21752
Stadion: Alawwal Park
Zurück zum Flughafen mit Bolt
Bis zum Abflug am Flughafen Zeit tot schlagen und etwas schlafen. 
Tourplan: 
Nachdem es gestern doch etwas später geworden war schlief ich heute erst einmal bis 10 Uhr. Die Nacht war etwas unruhig, da wir mit 8 Leuten auf der Bude lagen und es immer etwas Bewegung in den Betten gab. Trotzdem fühlte ich mich fit für die nächsten Aufgaben. Mir war gestern schon ein Typ in unserem Zimmer aufgefallen. Es war ein Asiate, der wohl Alleine unterwegs war. Er war total verplant und konnte einfach nicht still halten. Ich frage mich immer, wie solche Lebenskünstler es schaffen, solche Länder zu bereisen. Er hatte auch einen sehr großen Rucksack dabei, daß ließ darauf schließen daß er schon oder noch etwas länger unterwegs sein würde. Kurz darauf verließ er unseren Raum und stolperte über die Bänder seines Rucksackes. Unglaublich. Nachdem ich mir im Nebenraum einen Kaffee geholt hatte kam Benni zu mir in den Aufenthaltsraum. Hier besprachen wir den heutigen Tag. Da wir immer noch nicht die Karten für heute hatten ging ich rüber in den anderen Wohnraum und fragte einen Typen ob er uns helfen kann. Diesen hatte ich beim Kaffee holen kennengelernt. Zuerst meinte er ich soll die Verkaufsseite anschreiben. Daß tat ich dann auch. Danach lud ich mir die App herunter, meldete mich an und mit meiner Bestellnummer fand ich dann die Tickets. Das erleichterte Alles und ich war froh, daß wir jetzt die Karten hatten. Der Ägypter von gestern Abend bot sich an, uns in die Stadt hinein zu fahren. Aber zuerst musste er noch zum Beten gehen. In der Zeit ging ich schnell Duschen und nutzte danach das Internet um noch etwas den Bericht für den heutigen Tag zu schreiben. 
Nachdem der Mann, sein Name war Nadim, fertig war mit dem Gebet machten wir uns auf dem Weg in die Innenstadt. 
Mit dem Auto fuhren wir in das alte Riad. Hier wird zur Zeit alles restauriert und deswegen fuhren wir hier mit dem Auto durch. Der Name dieses Stadtteils ist Diriyah.
Hier fuhren wir durch eine sehr ruhige Gegend. Danach fuhr er mit uns in einen Schnellimbiss wo wir unsere Mittagsverpflegung Einnahmen. 
Anschließend gingen wir zurück zum Auto und fuhren zum Kingdom Tower. Dieses Gebäude ist eines der Sehenswürdigkeiten in Riad. Er wird auch im Volksmund Dosen- oder Flaschenöffner genannt. Dazu mussten wir in die neue Innenstadt von Riad. 
Hier fuhr er unter das Gebäude in die Tiefgarage. Nachdem das Auto stand gingen wir zu Fuß hoch in das Erdgeschoß. 
Als wir dann davor standen machte dieses Gebäude nicht mehr so einen beeindruckenden Eindruck. Nur die Konstruktion auf dem Dach schaut gut aus. 
Dort gibt es eine Mal mit vielen Geschäften im Erdgeschoß. Hier schlenderten wir durch den Bereich und danach gingen wir wieder zurück zum Auto. 
Nun fuhren wir weiter zum National Museum. Auf dem Weg dorthin kamen wir wieder an einigen Stellen vorbei die ich aus dem Auto fotografierte. 
Hier suchte er einen Parkplatz und zu Fuß gingen wir dann zum Museum. Nun wollte er noch zum Beten gehen, deswegen hatten wir die Zeit, hier etwas herum zu schauen und Fotos zu machen.
Nach kurze Zeit kam unser Reiseleiter zurück und wir gingen ins Museum. Es war kostenlos. Hier erklärte er uns die Dynastien des Islam, die hier auch ausgestellt waren. Zu guter Letzt standen wir dann vor einem Abbild von Mekka wo er uns die Geschichte der Pilgerreise nach Mekka erklärte. 
Wir bekamen einen guten Einblick in diese Kultur. Nachdem wir hier locker 2 Stunden verbracht hatten gingen wir dann zum Haus des Gouverneur. Dieser wurde dann später der König von Saudi-Arabien. 
Hier warteten wir bis 17 Uhr und gingen in das Gebäude. Auch hier schauten wir durch verschiedene Räume und konnten uns einen Eindruck verschaffen. 
Danach gingen wir zurück zum Auto. Hier kamen wir noch an einem Platz vorbei, wo sich viele Menschen tummelten. 
Als wir dann zurück waren fuhren wir weiter in Richtung einer bekannten Moschee. Jetzt erlebten wir den Straßenverkehr an diesem Freitag. Unser Ägypter hatte uns erzählt, daß jeden Freitag Feiertag ist und ab 16 Uhr die Straßen verstopft sind. Dies bekamen wir jetzt Hautnah mit. 
Nachdem wir versucht hatten einen Parkplatz rund um die Moschee zu finden gab er nach einer halben Stunde auf. Wir sagten ihm auch, daß es in Ordnung ist. Sonst hätte er noch länger gesucht. Nun machten wir uns auf zu einem Laden mit Essen, was in Riad sehr bekannt ist. 
Dieser Laden hat den Namen Mama Noura. Hier angekommen mussten wir erst an der Kasse bestellen, dann bezahlen und zum Schluß bekam man einen Zettel zum abholen. Ich ging dann zu der Theke, wo man das Essen bestellen konnte. Hier mussten ich die Zettel abgeben und kurz warten, dann bekam ich das Tablett mit Essen. Damit ging ich dann zurück zu unserem Tisch, wo die Anderen schon warteten. 
Hier aßen wir sehr gut und danach zurück zum Auto. Nun fuhr er uns noch zum Stadion. Kurz davor begann es sich dann zu stauen. Wir nutzten die Zeit noch, wo wir WLAN hatten und checkten uns beim Spiel ein. 
Zusätzlich bestellte ich auf 23:30 Uhr einen Bolt Fahrer ans Stadion. Dies machte ich jetzt schon, da ich nicht wusste, ob ich im Stadion WLAN habe. Wir verabschiedeten uns von unserem ägyptischen Freund Nadim und nachdem ich ihn fragte, was wir ihm geben könnten, bekamen wir zur Antwort: er hatte heute eh nichts vor und es war ihm ein Vergnügen uns Riad zu zeigen. Wir bedankten uns sehr herzlich und dankten ihm für Alles. Danach gingen wir zum Eingang des Stadions und fragten nach Schließfächer für unsere Rucksäcke. Zur Antwort bekamen wir, daß es welche im Stadion geben sollte. An der Eingangskontrolle wurde dann unsere Umhängetasche und der Rucksack kontrolliert. Die Frage kam, warum wir das Gepäck dabei hätten und wo wir her kamen. Wir gaben Rede und Antwort und nach einer kurzen Kontrolle durften wir passieren. Da wir jetzt eh die Kontrolle überstanden hatten entschlossen wir uns dazu unser Gepäck mit auf unseren Sitzplatz zu nehmen. Nachdem dann unsere Karten gescannt waren konnten wir ins Stadion eintreten. 
Weil es auch hier keinen Fanshop gab gingen wir in unsere Kurve. Zuvor trafen wir noch ein bekanntes Gesicht, den Dominik St. der ebenfalls mit einem Kumpel auf Hoppertour unterwegs war.
Zum Stadion: 
Das Stadion besteht aus vier Tribünen die alle miteinander verbunden sind. Sie sind im Rechteck um das Spielfeld gebaut. Beide Hintertor Tribünen und die Gegengerade sind gleich hoch und einrängig. Die Haupttribüne besteht aus zwei Rängen. Im oberen Bereich befindet sich die VIP Lounge. 
Auch sie ist überdacht. 
In der von der Haupttribüne rechten Hintertor Tribüne befinden sich hinter dem Tor die Heimfans. 
Die Gegengerade und die zweite Hintertor Tribüne sind, so wie der Rest des Stadions, Sitzplatzbereich. 
Zum Spiel: 
Mit der Aufstellung der Spieler wurde die Hymne von Saudi-Arabien gespielt. 
13. Spielminute: 1:0. Nach einer hohen Flanke, die ein Abwehrspieler unterläuft, kommt ein Spieler am rechten Bereich des Strafraums an den Ball. Er schaltet schnell und kann vor das Tor passen. Dort kommt ein Spieler an den Ball und schießt ein. 
Nach dem Tor gabe es bengalisches Feuer in der Kurve der Heimfans. 
Sonst war es ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft. Es gab beinahe noch einen Elfmeter für das Auswärts Team, doch nach Überprüfung der Szene am Monitor durch den Schiedsrichter wurde auf Abseits entschieden. 
77. Spielminute: 2:0. Über die linke Strafraumseite kommt ein Spieler aus spitzen Winkel an den Ball und kann den Ball ins Tor schießen. 
81. Spielminute: 3:0. Ein Spieler bekommt ca. 25 Meter vor dem Tor den Ball, der Torwart rennt ihm entgegen und er lupft den Ball über ihn ins Tor. 
Danach hat das Heimteam noch ein paar Chancen, aber es bleibt beim Ergebnis von 3:0. 
Kurz zur Erklärung: 
Bei Al Nassr spielt kein Geringerer als Christiano Ronaldo. Viele Menschen haben eine unterschiedliche Meinung von ihm. Auch ich habe ihn schon des öfteren live spielen sehen. Beim heutigen Spiel schlich er wieder oft nur über den Platz und schonte sich. Aber zur richtigen Zeit war er zur Stelle. Er schoß das zweite und das dritte Tor und ich behaupte, ohne ihn hätte diese Mannschaft nicht so viel Erfolg. Mich hatte er heute wieder überzeugt. 
Nach dem Schlusspfiff gingen wir dann aus dem Block und blieben noch im Außenring stehen. Hier hatten wir Internet und warteten auf unseren Bolt Fahrer, den wir auf 23:20 Uhr bestellt hatten. Um die Zeit bekam ich Kontakt zu ihm und er schickte mir einen Treffpunkt. Dort gingen wir dann hin und verloren außerhalb des Stadions die Internet Verbindung. Am Ausgang des Stadions staute sich auf der Straße der Verkehr. Hier sollten wir uns aber mit ihm treffen. Wir hatten zum Glück das Kennzeichen und den Typ des Wagens. Ebenfalls die Farbe. Deswegen stellten wir uns an beide Seiten der Straße und schauten auf jedes weiße Auto. Da der Verkehr nur langsam voran kam entdeckten wir das Fahrzeug, ich fragte den Fahrer nach seinen Namen und er bestätigte die Fahrt. Dann sprangen wir Beide in sein Auto und nachdem er den Abfahrtsstau überwunden hatte konnten wir mit normalen Tempo in Richtung Flughafen fahren. Hier kamen wir um 00:30 Uhr an. Mehr dann im nächsten Bericht 
Fazit des Tages: 
Eine göttliche Fügung oder einfach ein bisschen Glück brachte uns den Ägypter Nadim in unserem Hostel. Er bot uns an, daß er sich die Zeit nehmen würde, uns Riad zu zeigen. Wir sagten ihm unsere Ziele und er fuhr sie an. Dazu bekamen wir viel Geschichte und Erklärungen zu den Plätzen und dem arabischen Glauben. Es war sehr interessant. Das Fußballspiel und der Länderpunkt Saudi-Arabien wurden auch abgehakt. Somit ging ein sehr interessanter und guter Tag zu Ende.