Eifelturm Paris

Eifelturm Paris

Freitag, 16. Oktober 2020

27.08.2020 Tschechien Tag 1 Anreise

Plan der Tour:
27.08.2020 
Anreise nach Enns, dort Verpflegungspause
Sightseeing in Enns
Übernachtung kurz vor St. Pölten

28.08.2020
Fahrt von St. Pölten - Ostrava
Geplantes Sightseeing in Ostrava
Spiel:
Tschechische 1. Liga 
Banik Ostrava : Dynamo Ceske Budejovice 
Halbzeit: 1:2, Endstand: 2:2
Zuschauer: 2500
Stadion: Mestsky Stadion - Vitcovice Arena (Ostrava) 
Sightseeing in Ostrava
Übernachtung in Opava

29.08.2020
Fahrt von Ostrava - Opava
Sightseeing in Opava
Spiel:
Tschechische 1. Liga
SFC Opava : MFK Karvina
Anpfiff: 17 Uhr
Halbzeit: 0:0; Endstand: 1:2
Zuschauer: 1500
Stadion: Mestskych sadech (Opava)
Übernachtung in Opava         

30.08.2020
Fahrt von Opava - Gleiwitz 
dort geplant Spiel:
Polnische 1. Liga
GKS Piast Gliwice : MKS Pogon Szczecin
Anpfiff: 12:30 Uhr
Stadion: Miejski

Fahrt von Gleiwitz - Jihlava

ausgewichen auf:
Tschechische 2. Liga
FC Vysocina Jihlava : FC Hradec Kralove
Anpfiff: 17 Uhr
Halbzeit: 1:2, Endstand: 3:4
Zuschauer: 350, Auswärts: 20
Stadion: Jiraskove ulici (Jihlava)  
Übernachtung auf einem Rastplatz in Österreich       

31.08.2020
Linz Sightseeing
Heimfahrt von Linz - Nußdorf am Inn

Kosten:
gesamt:       ca. 200 €

Mit dabei:
Stephanie und ich

getroffen:
Volker, Nadine und David  

zurück gelegte Kilometer:
Nußdorf am Inn - Ostrava                          687 km
Ostrava - Opava                                           37 km
Opava - Gleiwitz                                         77 km
Gleiwitz - Jihlava                                       328 km
Jihlava - Linz                                             222 km
Linz - Nußdorf am Inn                              214 km
gesamt:                                                     1565 km  


Planung und Vorbereitung:
Nachdem am letzten Wochenende die tschechische erste Liga wieder mit dem Spielbetrieb begonnen hatte, planten wir an dem darauffolgenden Wochenende einen Besuch im Heiligen Land des Fußballs. Da mir immer noch ein paar Vereine im Osten von Tschechien fehlten, versuchte ich natürlich ein Wochenende zu finden, wo man ein bis zwei dieser Vereine schon mal wieder mit einem Haken versehen konnte. Ich entdeckte das Wochenende 28. - 30.08. Beiden Vereine, Ostrava und Opava hatten Heimspiele und spielten an unterschiedlichen Tagen. Und beide Vereine fehlten mir noch. Zusätzlich fand ich noch für den Sonntag ein Erstliga Spiel in Polen. Nachdem ich meiner Freundin die Idee unterbreitet hatte, war auch sie sehr interessiert mich auf diese Tour zu begleiten. Denn wir hatten immer noch super Erinnerung an unserer letzten Tour in Tschechien. Wir hatten eine tolle Zeit, viel gesehen und auch Einiges erlebt. Aufgrund von diesen Gedanken plante ich diese Tour einmal aus. Da die Anreise nach Ostrava über 700 km sein sollte, entschied ich mich dafür, den Freitag als Fahrtag freizunehmen. Also konnten wir laut unserer Planung schon am Donnerstag den Tag zuvor einen Teil der Strecke hinter uns bringen. Die Planung sollte weiterhin sein, die Städte Ostrava und Opava zu besuchen, sowie die beiden Spiele zu Schauen. Da wir wieder den Plan hatten, im Auto zu schlafen, mussten wir uns um keine Übernachtungen kümmern. Mittlerweile war es auch wieder so, dass in Tschechiens Stadien wieder 30% rein durften. Somit mussten wir damit planen, rechtzeitig an den Stadion zu sein um Karten zu bekommen. Wie die Situation in Polen war, mussten wir dann kurzfristig sehen. Somit stand unser Plan für das Wochenende

Tourplan:
Am Tag unserer Abreise suchte ich uns noch unser erstes Zwischenziel heraus, denn die Fahrt nach Ostrava wäre für den Donnerstag Abend zu weit gewesen. Nach etwas längerer Suche und ein paar Forschungen im Internet entdeckten wir ein nettes Dörfchen namens Grafenegg, dass uns von der Entfernung her taugte und auch von den Bildern im Internet sehr interessant erschien. Da ich am Donnerstag noch einen normalen Arbeitstag hatte, begann die Fahrt erst um 16:45 Uhr. Die erste Strecke kamen wir sehr gut durch und die Grenze von Deutschland nach Österreich bei Salzburg war binnen 50 Minuten erreicht und passiert. Der Berufsverkehr in Salzburg sollte uns dann etwas Zeit kosten, der löste sich aber schnell wieder auf und schon ging die Fahrt weiter. Nachdem wir Salzburg hinter uns hatten ging es nur also weiter in Richtung Linz. Da wir nicht genau wussten wie wir Durchkommen sollten, bzw. wie lange die Fahrt an Zeit kosten würde, entschieden wir uns dafür noch einmal in Seekirchen am Attersee raus zu fahren um dort einen Einkauf beim örtlichen Billa zu machen. Nachdem wir dies erledigt hatten und das Navi  wieder eingeschaltet hatten, mussten wir feststellen,  saß sich die Zeit unserer Ankunft um eine Stunde verlängt hatte. Da ich keine Sperre auf dem Navi sah, reagierte ich leider falsch und fuhr wieder auf die Autobahn. lIch hätte eher auf der Landstraße weiter fahren sollen. So standen wir kurze Zeit später in einem sehr langen Stau, der uns über eine Stunde Zeitverlust kosten sollte. Witzigerweise hörte ich mir die Verkehrsnachrichten an und musste feststellen, dass dies der einzige Stau in ganz Österreich war. Nach einer Stunde Stau gestehe ging es dann endlich wieder weiter. Mittlerweile hatte das Navi unsere Ankunftszeit auf 21 Uhr hochgeschraubt. Nachdem wir dann an Linz vorbei waren kamen wir kurz drauf an einem Schild vorbei, wo die Stadt Enns angepriesen wurde. Auf diesem Schild stand zu lesen war, das Enns die älteste Stadt von Österreich sein sollte. Dies weckte unser Interesse und weil sich unsere Ankunftzeit eh naextrem nach hinten geschoben hatte und wir dort eh nix mehr machen hätten können, entschieden wir uns kurzfristig umzuplanen. Somit sollte die Stadt Enns besucht werden. Stefanie hatte in der Zwischenzeit noch schnell eine Restaurant rausgesucht, dass unser nächstes Ziel sein sollte. Wir fuhren dieses an und mussten sagen, als wir davor standen, wussten wir nicht, wie wir es einschätzen sollten. Es hörte auf den Namen "Waldhäusl" und lag mitten in einem Wohngebiet.. Nachdem wir das Restaurant betraten hatten, wurden wir schon von einer Kellnerin mit Maske in Empfang genommen. Hier in Oberösterreich ist die Masken Pflicht noch etwas schärfer als im Rest der anderen Bundesländer von Österreich. So zeigte sie unserem Tisch, wir setzen uns draußen im Biergarten ab und bestellten erst einmal etwas zu trinken. Leider sollte sich rausstellen, dass die Küche seit einer halben Stunde kein warmes Essen mehr anbot, aber wir konnten zumindest noch überbackene Brote bekommen. 
Das Essen war sehr gut und im Laufe des Abends kamen wir auch noch mit den Wirtsleuten ins Gespräch. Diese nahmen sich sehr viel Zeit für uns und man wurde sich gleich sympatisch. So verbrachten wir hier locker 2 Stunden und hatten eine unglaublich schöne Zeit. Nachdem wir die Rechnung bezahlt hatten nahmen wir uns noch vor, kurz in der ältesten Stadt von Österreich, der Stadt Enns zu schauen und dort einen Spaziergang zu machen. Wir fanden an der Stadtmauer einen Parkplatz, stellten dort das Auto ab und legten den Rest in die Innenstadt zu Fuß zurück. Auch dieses Städtchen lohnte sich zum Anschauen. Ein sehr schöner Stadtkern mit alten Häusern, einem Turm und Kirchen.
Nachdem wir auch hier noch eine Stunde gewesen waren, entschloß ich mich dazu, da ich noch fit war, noch etwas weiter zu fahren.Als wir wieder im Auto saßen sollte ich noch über eine Stunde weiter in Richtung Wien fahren. Kurz vor St. Pölten fuhr ich dann an einem Autohof ab und wir suchten uns eine gute und etwas abgelegene Parkbucht. Diese sollten wir finden und als das Auto stand bauten wir noch das Bett auf. Kurz darauf lagen wir dann im Auto und beendeten damit den heutigen Tag.
Fazit des Tages. Die Tour sollte etwas holprig beginnen. Vorgenommen hatten wir uns ein ganz anderes Städtchen aber durch die beiden Staus hatten wir etwas Zeitverzögerung und reagierten darauf mit einem komplett anderen Plan. Die Stadt Enns war sehr schön zu besichtigen, das kleine Wirtshaus am Ende der Stadt sehr empfehlenswert und auch den Abend den wir miteinander verbracht hatten war sehr schön. Danach noch die eine Stunde Fahrt und schon waren wir wieder im Zeitplan. 













Mittwoch, 14. Oktober 2020

23.08.2020 SV Telfs : SC Schwaz

Plan der Tour: 
Stadt Hall Sightseeing

Fußballspiel:
SV Telfs : Sc Schwaz
Anpfiff: 17 Uhr
Halbzeit: 1:2; Endstand: 2:3
Zuschauer: 650

Vorbereitung und Planung:
Der heutige Sonntag stand im Zeichen der Komplettierung der Regionalliga Tirol. Mit dem Verein FC Telfs sollte der letzte Ground in dieser Liga abgehakt werden. Zusätzlich hatten wir uns dazu noch vorgenommen, davor in der Stadt Hall noch etwas Sightseeing zu machen. Denn bei unserem letzten Besuch in Hall, wo wir nur im Stadion waren, hatten wir entdeckt, wie schön diese Stadt war. Somit hatten wir uns schon die ganze Zeit überlegt, wann wir diese Stadt noch einmal besuchen können um auch den Rest zu sehen. Heute stand dies mit auf der To-Do-Liste. Um 14 Uhr sollte die Reise beginnen. Nach 40 Minuten waren wir dann in Hall und fanden dort auch sofort einen Parkplatz. Am Eingang von dieser Stadt gibt es einen großen Platz, der auch als Parkplatz ausgezeichnet ist. Dieser war heute am Sonntag nicht zu bezahlen, was mich natürlich sehr freute. Von dem Parkplatz aus gingen wir dann zu Fuß in Richtung Innenstadt. Diese erreichten wir nach 10 Minuten und bewunderten die Altstadt und Fußgängerzone. 
Wir verbrachten hier ca. 1,5 Stunden, schauten uns alles in der Stadt an und mussten feststellen, dass die Altstadt, sowie die kleinen Gässchen und die Bauten sehr sehenswert waren. Nachdem wir wieder zurück am Auto setzen wir unsere Reise in Richtung Telfs fort. Sollte noch mal 30 Minuten dauern bis wir an der Autobahn Abfahrt waren. Wir hatten ins Navi das Stadion eingegeben und dieses führte uns dorthin. Als wir dann über eine einspurige Straße zum Stadion hinauf fuhren sah ich, daß der Parkplatz vom Stadion schon total überfüllt war. Ich ließ Stephanie vorne am Eingang des Stadions aussteigen und fuhr noch einmal eine Runde auf dem Parkplatz. Da bemerkte ich, daß noch eine kleine Straße in den hinteren Bereich des Stadions führen sollte. Diese wurde leider von einem Taxifahrer blockiert, der wohl auf einen Fahrgast wartete. Da es schon sehr knapp von der Zeit her war, musste ich den Entschluß treffen, wieder die Straße zurück zu fahren und unterhalb von dieser einen Platz fürs Auto zu suchen. Deswegen musste ich wieder den Berg hinunter, was sehr abenteuerlich war. Denn weitere Fahrzeuge kamen mir entgegen. Diese war nur einspurig und deswegen mussten drei Fahrzeuge wegen mir zurücksetzen, damit ich die Straße wieder hinunter fahren konnte. Als ich dann unten ankam, fuhr ich nach rechts weg und fand dort eine weitere Straße auf der schon einige Fahrzeuge parkten. Dort stellte ich auch mein Fahrzeug mit ab. Jetzt waren es noch knappe fünf Minuten bis zum Anpfiff. Zum Glück fand ich einen kleinen Fußweg der direkt zum Stadion hoch führte. Diesen nahm ich schnellen Schrittes um nach oben zu kommen. Vor dem Eingang des Stadions wartete meine Freundin schon auf mich und gemeinsam gingen wir ins Stadion. 
Zum Stadion: 
Das Stadion liegt auf einer Anhöhe mitten in einem Waldgebiet. Es ist sehr schön zum Anschauen, denn es befinden sich Bäume und Sträucher darin. Auf der einen Seite, der Haupttribüne Seite befindet sich eine Tribüne, die schon sehr alt und schäbig ausschaut. Sie bietet Platz für ca. 150 Leute. Aber genau mein Stil und genau mein Ding. 
Neben dieser Tribüne befinden sich noch weitere Sitzreihen aus Beton. Dort sind Plastik Schalensitze befestigt . Diese sahen auch schon sehr alt und verwittert aus. Gegenüber der Haupttribüne, die Gegengerade, sind ebenfalls Sitzreihen vorhanden, die mit Hartplastik Schalen ausgestattet waren. Dies waren aber auch nur zwei bis drei Reihen. Beide Kurven sind reiner Wiesenplatz und nicht zum Stehen geeignet. Wir fanden neben der Haupttribüne hinter den Sitzreihen in der Wiese einen Platz, legten die Jacken aus und setzten uns darauf. Somit hatten wir einen sehr guten Blick auf das Spielfeld und konnten alles gut verfolgen. Vorher hatten wir uns noch etwas zu Trinken besorgt, daß wir uns jetzt schmecken ließen.
Zum Spiel:
Das Spiel begann sehr turbulent. In der 2. Minute traf ein Spieler von Telfs den Pfosten. Telfs zeigte von Anfang an, wer hier der Hausherr war. In der 7. Minute das 1:0. Ein Spieler der Heimmannschaft kam über rechts, flankte den Ball in die Mitte. Ein weiterer Spieler von Telfs lässt diesen durch. In der Mitte steht ein Weiterer frei und muß nur noch ins freie Tor einschieben. Sehr schön herausgespielt. Doch Schwaz zeigte sich nur kurz überrascht und spielte auch sehr gut mit. In der 21. Minute das 1:1. Durch einen Freistoß von Schwaz fand der Ball ins gegnerische Tor. Und es sollte noch besser kommen. Als sich Alle schon auf die Halbzeitpause eingestellt hatten, fasste sich ein Spieler von Schwaz noch einmal den Ball. In der 45. Minute machte er einen Alleingang über Links und spielte dabei 3 Abwehrspieler aus. Mit einem Schuß vom Sechzehner ins lange Eck sollte er dann die Aktion zum 1:2 abschließen. Danach wurde zur Halbzeit gepfiffen! Trotzdem musste ich feststellen, daß Telfs die bessere Mannschaft gewesen ist.
Witzig war auch, daß in der Halbzeitpause die Leute von der Gegentribüne über den Rasen zur Haupttribüne gingen. Kinder schnappten sich die Ersatzbälle und spielten und schossen auf beide Tore. Und Bekannte trafen sich am Mittelkreis und es wurden einige Gespräche geführt. Alles sehr familiär. Nachdem die Spieler zurückgekehrt waren, mussten die Ordner dafür sorgen, daß das Spielfeld wieder geräumt wird. Mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit versuchte Telfs schnell den Ausgleich zu erzielen. Doch Schwaz stellte sich jetzt erstmal hinten rein und versuchte sich mit Kontern Luft zu schaffen. So rannte die Heimmannschaft immer wieder an, blieb aber an der Abwehr hängen. Und musste ebenfalls aufpassen, daß sie nicht in einen gefährlichen Konter hinein liefen. In der 82. Minute sollte es dann doch klappen. Wieder ein Angriff auf das Tor von Schwaz. Mit einem schönen Heber über die Abwehr bekam der Spieler von Telfs den Ball. Mit einer Direktabnahme buxierte er den Ball in die gegnerischen Maschen zum 2:2. Es war wirklich nur eine Frage der Zeit, bis dieses Tor fallen sollte. Doch jetzt machte Telfs den Fehler, nicht weiter zu spielen. Sie nahmen das Tempo raus und versuchten das Ergebnis zu halten. In der 85. Minute ein unnötiger und ungenauer Rückpass zum Torwart, ein Spieler von Schwaz reagiert schneller, schnappte sich den Ball und schob an dem herauseilenden Torwart vorbei ins Tor zum 2:3. Welch ein unnötiges Tor, das den gesamten Spielverlauf in der zweiten Hälfte auf den Kopf stellte. Denn Telfs war klar die überlegende Mannschaft und hatte sich jetzt mit diesem Fehler selbst bestraft. Jetzt stellte sich die Auswärtsmannschaft nur noch hinten rein und immer wenn sie den Ball bekamen wurde dieser nur noch raus geschossen. So bekamen sie die restliche Zeit rum und der Schiedsrichter pfiff mit einer kurzen Nachspielzeit das Spiel ab. Natürlich war die Enttäuschung der Spieler der Heimmannschaft dementsprechend groß. Heute konnte man wirklich sagen, wer seine Chancen nicht nutzt, verliert das Spiel! Schwaz hatte aus den wenigen Chancen und den Fehler von Telfs 3 Tore gemacht. So bitter ist Fußball. Da wir noch genug Zeit hatten und das Auto sicher unten in einer Seitenstraße parkte, ging ich noch einmal über das Spielfeld und machte ein Foto von der legendären Anzeigetafel. Jebenfalls konnte ich jetzt endlich sagen, das die Regionalliga Tirol komplett war.
Danach begaben wir uns aus dem Stadion. Heute brauchten wir uns nicht so stressen, denn das Auto stand ja auf einer größeren Straße und wir würden den Abfahrt Stau nicht mitmachen. Nach ca. fünf Minuten waren wir dann an der Straße mit den Autos und mussten feststellen, dass alle Autos, die dort standen Strafzettel an der Windschutzscheibe hängen hatten. Was der Grund war konnte ich noch nicht sagen, denn diese Straße war weder durch ein Verkehrszeichen, noch irgend einer Sperrung gekennzeichnet. Nachdem ich auch einen Strafzettel am Auto hatte, erkundigte ich mich bei ebenfalls betroffenen Fahrern, was dies sollte und wie man darauf reagieren soll. Nachdem wir den Zettel ausgewertet hatten mussten wir feststellen, daß wohl der Platz in der Straße nicht ausreichend war, um mit zwei Autos aneinander vorbei zu fahren. 
Wir machten Fotos von der Situation und entschlossen uns dazu, zur nächsten Polizeistation zu fahren. 
Die Station sollte kurz vor der Autobahnausfahrt sein. Als wir dort vor fuhren sahen wir schon einige Autos auf den vorhandenen Parkplätzen stehen und einige Leute mit Strafzetteln in der Hand gingen zum Eingang. Auch ich tat es ihnen gleich. Die Polizisten, die vor Ort waren und schon die anderen Strafzettel der Verkehrsteilnehmer entgegen nahmen waren sehr gereizt. Denn sie mussten Rede und Antwort stehen, warum diese Zettel verteilt wurden, obwohl man keine Behinderung darstellte. Auch ich schloss mich dieser Diskussion an, bekam aber schnell mit, dass es keine Chance gab zu verhandeln. Es gab zwei Alternativen, entweder die Strafe zahlen oder eine Anzeige bekommen. Die Begründung die mir die Polizisten gaben war, dass man bei zwei Fahrstreifen von einem Abstand Fahrzeug zum Straßenrand von fünf Meter ausgeht. Wir hatten aber nur vier Meter Platz gelassen, deswegen hatten wir die Strafzettel bekommen. Ein anderer Mann, der ebenfalls einen Strafzettel bekommen hatte erklärte, dass sie bei jedem Heimspiel in dieser Straße stehen und noch nie Probleme bekommen haben. Daraufhin bekam er zur Antwort, dass sich jemand beschwert hatte und deswegen die Polizei reagierte. Ich bemerkte schnell, dass das Diskutieren nicht viel Sinn machte. Spätestens nach der Aussage des Polizisten, daß er keine Lust mehr auf Debatten hat und er jetzt gleich Alle wegschickt. Ihm sei es nämlich egal, ob wir Alle eine Anzeige bekommen. Er hat nur seinen Job getan. Also zahlte ich die 20 € Strafe, denn auf eine Anzeige hatte ich echt keine Lust. Danach ging ich leicht angesäuert wieder zurück zum Auto. Nachdem wir wieder im Auto saßen, machten wir uns wieder auf in Richtung Heimat. Schon bei der Hinfahrt hatten wir uns vorgenommen, bei dem kleinen Autobahnparkplatz bei Volders einen kurzen Halt einzulegen. Denn dort steht eine sehr schöne Wallfahrtskirche, die wir uns noch ansehen wollten. Also fuhren wir die Abfahrt zum Parkplatz hinunter und stellten das Auto ab. Die restlichen Meter gingen wir dann über einen Trampelpfad zu der Kirche. Leider war diese verschlossen. Und wir hatten auch keine Möglichkeit hineinzuschauen.Zumindest konnten wir noch ein Foto von außen schießen, dann ging es wieder zurück zum Auto. 
Weiter ging die Fahrt in Richtung Heimat. Um 21 Uhr waren wir dann wieder zu Hause und damit war die Fahrt beenden. 
Fazit der Tour: 
Es sollte heute wirklich klappen, die Regionalliga Tirol voll zumachen. Eigentlich hatte alles sehr gut geklappt, wir hatten eine sehr schöne Stadt Hall besichtigt, ein schönes Stadion und gutes Spiel gesehen. Leider mussten wir aber feststellen, dass in unseren Nachbarländern einfach härter durchgegriffen wird. Die 20 € Strafe konnte ich locker verkraften, es ging mir rein um das Prinzip und das ist das was mich am meisten an der Sache geärgert hatte.

































Dienstag, 13. Oktober 2020

22.08.2020 FC Kössen : SC Vomp

Plan der Tour: 
VfB Stuttgart : FC Liverpool 
Anstoß: 17 Uhr 
Endstand: 0:3 
Zuschauer: 0 
Stadion: Pinzgau Arena 

Ausgewichen auf: 
FC Kössen : FC Vomp 
Anpfiff: 18:18 Uhr 
Halbzeit: 1:1; Endstand: 4:1 
Zuschauer: ca. 150 

 Kosten: Diverses: 60 € 

Mit dabei: Stephanie und ich 

am Anfang noch die 7 Stuttgarter Jungs 

Tourplan: 
Aufgrund des Kennenlernens der Stuttgarter Kameraden vom Vortag war für heute ein weiteres Treffen mit ihnen ausgemacht. Der Plan war, nach Saalfelden zu fahren denn dort sollte der VfB Stuttgart gegen den FC Liverpool ein Testspiel bestreiten. Wir hatten uns am vorigen Tag schon darüber unterhalten und da wir heute nicht viel vor hatten entschlossen wir uns kurzfristig die Kameraden zu begleiten. Gegen 14 Uhr saßen wir dann im Auto und die Fahrt sollte beginnen. Zu Beginn wurde bis nach Kufstein Süd über die Autobahn gefahren, danach ging es nur noch auf die Landstraße in Richtung Kitzbühel und von dort dann weiter Richtung Saalfelden. Leider sollte uns eine riesengroße Regenwand begleiten. Nach ca. 1,20 Stunde waren wir dann in Saalfelden und fuhren direkt zum Stadion. Dort war schon etwas Betrieb und wir mussten uns sputen noch einen einigermaßen annehmbaren Parkplatz zu bekommen. Sollte sich aber dann als doch etwas leichter herausstellen, denn oberhalb des Stadions war ein etwas größere Bereich, wo man das Auto abstellen konnte. Wie schon am vorherigen Tag angesprochen war uns bekannt, dass das Spiel ohne Zuschauer stattfinden sollte. Da unsere Kameraden noch nicht da waren, entschlossen wir uns dafür, am Stadion zu fragen, ob die Möglichkeit besteht, ins Stadion zu kommen. An einem Eingang fragten wir nach und wurden abgewiesen. Selbst die Stadionkneipe war heute nur für Angehörige und Mitarbeiter des Vereins geblockt. Etwas enttäuscht machten wir uns auf den Rückweg in Richtung Auto. Es war ebenfalls nicht möglich, durch den Zaun zu schauen, da dieser mit Folie und Transparenten abgedeckt war. So blieb uns nur übrig, einen Trampelpfad oberhalb des Stadions zu begehen. Dieser führte uns in einen anliegenden Wald. Von diesem aus war es unmöglich, das gesamte Spielfeld einzusehen. 
Zum Glück hatte es mit Eintreffen in Saalfelden mit dem Regnen aufgehört, deswegen wurden wir bei unserer Erkundungstour auch nicht naß. Leider sollte sich herausstellen, dass egal wo wir hingingen, der Blick ins Stadion immer nur eingeschränkt war. Somit sahen wir nicht unbedingt den Sinn darin, das Spiel zu schauen. Als es dann auch wieder zu nieseln begann entschlossen wir uns dazu, hier dieses Spiel nicht zu Schauen, sondern uns doch wieder auf den Rückweg zu machen. Wir warteten noch drauf, bis die Stuttgarter Jungs am Stadion waren, dann redeten wir noch kurz mit ihnen und verabschieden uns. Sie verstanden uns natürlich, wollten aber auch mit der eingeschränkten Sicht auf das Spielfeld leben.
Beim Einstieg ins Auto begann es dann auch schon wieder richtig mit regnen. Auf der Hinfahrt nach Saalfelden hatte ich entdeckt, dass in Kössen, wo wir durchgefahren waren, ebenfalls ein Spiel sein sollte. Durch ein Schild wurde darauf hingewiesen. Witzig an der ganzen Sache war die Anstoßzeit. Diese sollte nämlich um 18:18 Uhr sein. Bei der Hinfahrt hatte ich schon gesehen, dass in dem Stadion eine kleine Tribüne vorhanden war. Also entsprach dieses Stadion auch unsere Ansprüchen. Nachdem wir ca. eine Dreiviertelstunde gefahren waren, hatten wir Kössen und das Stadion erreicht. Es sollte 18 Uhr sein als wir dieses betraten. 
Zum Stadion: 
Wie vorher erwähnt befindet sich in diesem Stadion eine kleine Tribüne. Diese hat Platz für ca. 300 Leute. Leider sollte es wieder regnen und die vorderen Reihen konnten deswegen nicht genutzt werden. Die Tribüne ist zwar überdacht, doch dieses Dach reicht nicht aus, um die kompletten Sitzplätze trocken zu halten. Der Rest des Stadions ist nur Wiese, wo man sich hinstellen kann. Der FC Kössen spielt in der Gebietsliga Ost Tirol (5. Liga), trotzdem waren heute auch Aufgrund des schlechten Wetters mit ca 150 Leuten immerhin einige Zuschauer vorhanden. Diese Stadion fasst insgesamt 1500 Leute. Selbst eine kleine Imbissbude ist vorhanden. Dort holten wir uns zwei Currywürste. 
Leider wurden diese erst nach unserer Bestellung angebraten. Nachdem wir unsere Essen hatten mussten wir feststellen, dass diese nur lauwarm waren. Natürlich konnten die Jungs, die in der Imbissbude standen dies nicht mehr verbessern. Somit mussten wir in den sauren Apfel beißen, bzw. die lauwarmen Würste essen. Dazu gab es aus der Stadionkneipe, die ebenfalls bei der Tribüne dabei ist, noch ein Bier. Als wir fertig waren mit unserem doch etwas schlechteren Mahl, pfiff der Schiedsrichter pünktlich um 18:18 Uhr das Spiel an. Da wir auf der Sitzbank Tribüne keinen Platz mehr bekamen, entschlossen wir uns kurzfristig dafür eine Bierbank zu nehmen und diese in die Wiese zu stellen. 
Danach setzten wir uns darauf. Den Schirm hatten wir glücklicherweise dabei, wir spannten ihn auf und so blieben wir zumindest trocken. So hatten wir unsere eigenen Logenplätze. Am Anfang wurden wir zwar von den Leuten etwas dumm angeschaut, doch bald gab es einige Nachmacher. 
Zum Spiel: 
Aufgrund des Regens war es am Anfang kein schönes Spiel. Viele Fehlpässe und weil es sehr nass war wurde auch der Ball sehr schnell bei den Zuspielen und oft vertändelt. Schön langsam, nach ca. 15 Minuten, kam Kössen mit den Verhältnissen besser klar und spielte besser. Es entwickelten sich trotzdem kaum Chancen. Vomp versuchte erst einmal sicher in der Abwehr zu stehen. Deswegen nahmen sie auch wenig am Spiel teil. Kössen versuchte immer wieder mit schönen Kombinationen vor das Tor von Vomp zu kommen. Doch die standen sicher in der Abwehr und ließen nichts zu. In der 37. Minute dann der erste gute Spielzug von der Auswärtsmannschaft. Eine sehr schöne Kombination vor dem Strafraum des Gegners und plötzlich stand ein Spieler frei, der nur noch den Ball zum 0:1 am Torwart vorbeispitzeln musste. Dies schockte Kössen und 2 Minuten später die nächste große Chance für Vomp. Wieder ein schneller, schöner Spielzug. Doch dieses Mal ging der Ball nur knapp vorbei. Kurz vor der Pause, in der 45. Minute, sollte dann noch der Ausgleich fallen 45. Minute Alleingang vom Kapitän von Kössen . Er spielte 4 Abwehrspieler aus und schoß den Ball unter die Latte. Danach war Halbzeit und ich machte mich auf den Weg, ein paar Bilder vom Stadion zu schießen.
Zwischenzeitlich kamen dann die Spieler wieder auf dem Platz. Als ich meine Fotos fertig geschossen hatte, ging es wieder zurück zu meiner Freundin. Nun versuchten beide Mannschaften, besser ins Spiel zu kommen. Dies sollte aber eher Kössen gelingen. In der 63. Minute kam ein Spieler über rechts. 3 Spieler standen frei vorm Tor 2:1. In der 74. Minute das 3:1. Schönes Anspiel von der rechten Seite. Vor dem Tor steht ein Spieler frei und macht das Tor. Mittlerweile war die Stimmung auf der Haupttribüne und neben uns am Kochen. Bei jedem Foul von Vomp und einer Entscheidung des Schiedsrichters gegen die eigene Mannschaft wurden Schmährufe auf das Spielfeld gerufen. Diese gingen echt unter die Gürtellinie. Von: "Du kannst Dir  Deinen Finger in den Arsch rein stecken", bis hin zu "Geh Heim und putz Deine Zähne. Du stinkst bis Hierher." Weder der Schiedsrichter, noch die Spieler der Auswärtsmannschaft ließen sich dadurch reizen. In der 86. Minute dann das 4:1. Ein Spieler von Vomp vertändelt den Ball vor dem Sechzehner. Ein Spieler von Kössen schießt drauf. Torwart kann nicht verteidigen. Ein klarer Abwehrfehler. Das Spiel war entschieden. Kössen gab sich mit dem Ergebnis zufrieden, Vomp stellte sich nur noch hinten rein und versuchte nicht noch mehr Tore zu fangen.  
Nachdem der Schiedsrichter das Spiel mit kurzer Nachspielzeit abgepfiffen hatte schauten wir, dass wir schnell wieder raus kamen. Denn auch hier gab es nur eine Straße zum Stadion hin und ich konnte mir vorstellen, dass diese sehr schnell verstopfte, wenn der ganze Abfahrts Verkehr beginnt. Wir kamen schnell raus und fuhren in Richtung Zentrum Kössen. Im Stadion hatten wir schon im Internet nachgeschaut, welche Restaurants hier empfehlenswert fahren. Wir fanden ein kleines Restaurant mit den Namen "Die Schmiede" und waren von den Bewertungen im Internet schon sehr begeistert. Fast Jeder lobte die gute Küche und das Personal. Deswegen wollten wir uns dies anschauen und dort auch Speisen. Nachdem wir angekommen waren schaute Stephanie noch kurz auf die außen ausgestellte Karte. Sie stellte fest, dass es Zahlbar war für uns. Wir hatten nämlich bedenken, dass ein Restaurant in der Innenstadt von Kössen viel teurer sein könnte. Hinterhalb des Restaurants fanden wir einen Parkplatz, stellten dort das Auto ab und gingen zu Fuß dorthin. Das Restaurant war gut gefüllt und wir bekamen nur noch einen Stehtisch mit Barhockern. Dieser Platz war trotzdem sehr schön, denn wir konnten direkt in die Küche schauen. Ebenfalls war es unglaublich, was hier für ein Klientel an Leuten war. Vom Anzugträger bis hin zum Assi war alles vertreten. Als wir dann unser Essen und Trinken bekamen mussten wir feststellen, daß die Bewertungen nicht gelogen hatten. Denn das Essen schmeckte wirklich sehr gut und auch die Wirtsleute waren unglaublich freundlich. Mit ein paar guten Getränken ließen wir den Tag gut abrunden. Nachdem die Rechnung beglichen war, saßen wir auch schon wieder im Auto und es ging in Richtung Heimat. Dort kamen wir nach ca. einer halben Stunde an und als wir in den Innenhof unserer Wohnung hinein rollten war auch diese Tour für heute beendet. 
Fazit der Tour: 
Es ist immer gut wenn man einen Plan B parat hat. Denn wenn der Plan A, dieser sollte heute das Spiel Liverpool gegen Stuttgart sein, nicht greift, entscheidet man sich einfach kurzfristig für einen Plan B. Dieser sollte uns das Spiel in Kössen präsentieren. Wir verbrachten dort im Stadion von Kössen eine sehr schöne Zeit und auch das Restaurant nach dem Spiel war unglaublich schön. So war der ganze Tag ein voller Erfolg.