Eifelturm Paris

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Samstag, 12. September 2020

31.07.2020 SV Wörgl : SV Telfs

SV Wörgl : SV Telfs
Anpfiff: 19:30 Uhr
Halbzeit: 0:1, Endstand: 2:1
Zuschauer: 350, davon Auswärts: 10

Kosten: Diverses: 30 € 

Mit dabei:
Stephanie und ich
Zusätzlich getroffen:
Thorsten und Dominik

Vorbereitung und Planung: 
Da durch das Corona Virus Stadion Besuche in Deutschland nicht möglich waren, wurde ein anderes Projekt in Angriff genommen. Die Regionalliga Tirol ( 3. Liga Österreich ) startete wieder und ließ auch bis zu 500 Zuschauer zu. Durch mein Prüfen im Internet, ob die Stadien sehenswert waren sollte ich entdecken, daß bei fast allen Stadien dieser Liga zumindest eine Tribüne vorhanden ist. Dies hatte ich mir auf die Fahne geschrieben, hauptsächlich Stadien aufzusuchen, die zumindest eine Tribüne haben. Und da die Wege zu den Stadien in Tirol für uns auch nicht so weit waren wurde sich vorgenommen, die nächste Zeit diese Liga zu besuchen und voll zu machen. Da sich aber für dieses Jahr eine Jahresvignette für die Autobahn in Österreich nicht mehr lohnen sollte, wurden die Spieltage so zusammen gefasst, daß die Spiele, die nur über die Autobahn erreichbar waren, miteinander angefahren werden sollten. Dann würde sich auch der Vignettenkauf lohnen. Natürlich wollte mich meine Freundin Stephanie zu dem Unternehmen begleiten. Irgendwann wurde dann im Spaß gesagt, daß sie auch die Liga komplettieren sollte. Dies wollten wir dann nach dem ersten Stadien Besuch in Angriff nehmen. Dazu aber in einen der späteren Berichte mehr. 
Tourplan: 
Am heutigen Freitag, den 31.07.2020 sollte also die Mission Regionalliga Tirol komplettieren beginnen. Da ich schon im Vorhinein das Stadion in Kufstein zweimal besucht hatte, war zumindest dieses Haken schon für diesen Ground gesetzt worden. Zum Saisonauftakt sollte der SV Wörgl gegen den SV Imst spielen. Viel planen mussten wir für dieses Spiel nicht, denn es liegt gerade einmal 34 km von unserem Zuhause entfernt. Deswegen setzen wir uns um 18 Uhr ins Auto, fuhren das erste Stück über die Autobahn bis nach Kufstein Nord und dann, da wir keine Vignette hatten, ging es auf die Landstraße in Richtung Wörgl weiter. Da ich Wörgl eigentlich nur von meinen Konzerten her kenne, wusste ich nicht, wo hier ein Fußballplatz sein sollte. Über Google Maps lies ich mir diesen anzeigen und fand dann auch dorthin. Das Stadion ist ganz in der Nähe von dem Kulturzentrum, wo die Konzerte stattfinden. Doch weiter, als hinter die Halle bin ich bis jetzt auch noch nicht gefahren. An dem Stadion gibt es vereinzelte Parkmöglichkeiten, die aber sehr schnell voll sind. Aber in der Nähe von diesem ist das große Sparlager, wo es einen großen Parkplatz dazu gibt. Diesen nutzten wir, denn dort war um diese Uhrzeit schon Alles geschlossen. Das Wetter meinte es heute auch sehr gut mit uns und versorgte uns mit Sonne pur. Wir hatten jetzt um die Uhrzeit noch mehr als 30°C. Bis zum Anpfiff hatten noch knappe 40 Minuten Zeit, deswegen ging es erst einmal in das Stadion und dort in die Stadionwirtschaft. 
Dort wollten wir uns etwas zu trinken holen und uns dann noch etwas in den dafür vorgesehenen Außenbereich setzen. Als ich dann kurz die Toilette aufsuchte entdeckte ich auch schon wieder zwei bekannte Gesichter. Der Dominik und der Thorsten hatten sich ebenfalls dieses Spiel heraus gepickt. Witzig war wieder einmal, dass wir voneinander nichts gewusst hatten und uns aber trotzdem hier trafen. Wir sprachen kurz miteinander und die Beiden folgten mir dann zu unserem Sitzplatz. Dort wartete schon meine Freundin auf mich und wir setzten uns dazu und genossen die Gespräche. 5 Minuten vor Anpfiff verließen wir dann unseren Platz und gingen hinunter an das Spielfeld. 
Zum Stadion: 
Das Stadion hat eine kleine Haupttribüne, auf der ca. 300 Leute Platz haben. Der Rest des Stadions ist gepflasterten Bereich. Die Tribüne ist überdacht und wirklich sehenswert. Um das Spielfeld ist eine Tartanbahn gebaut. Hinter der von der Tribüne rechts gesehenen Hintertorkurve befindet sich ein Anbau, der auch das Vereinsheim / Stadiongaststätte beinhaltet. 
Zum Spiel: 
Wie gesagt es war Saison Auftakt in dieser Liga. Die Saison 2019/2020 wurde Aufgrund des Corona Viruses abgebrochen und es gab dadurch keinen Auf- und Absteiger. Wir hatten uns auch im Vorhinein nicht mit der Liga beschäftigt, deswegen wussten wir keine der Mannschaften einzuschätzen. Und wussten natürlich auch nicht, was wir von diesem Spiel erwarten konnte. Die ersten 10 Minuten hatte man das Gefühl, das Telfs besser in das Spiel gekommen war. Bis zum Sechszehner spielten sie einen schönen Kombinations Fußball, doch leider fehlten etwas der Mut zum Schuß aufs Tor. In der 20 Minute sollte dann der erste gute Torschuss von der Auswärtsmannschaft sein. Doch der Torwart der Heimmannschaft zeigte, dass er zurecht im Tor stand und reagierte sehr gut. Eigentlich aus dem Nichts kam dann Wörgl vor das gegnerische Tor und schoss den Ball in das Tor von Telfs. Doch aus irgendwelchen undefinierten Gründen gab der Schiedsrichter dieses Tor nicht. Natürlich gab es Proteste von der Bank von Wörgl und auch die Spieler regten sich auf. Dementsprechend unorganisiert war auch die Hintermannschaft. Im Gegenzug kam dann Telfs vor das Tor von Wörgl und diese Chance und das Durcheinander in der Hintermannschaft von Wörgl nutzten sie aus, um das 0:1 zu schießen. Das Tor zählte und Telfs führte. Das Ergebnis sollte sich bis zur Halbzeit halten und so pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeit. Die Halbzeitpause nutzten wir wieder um gute Gespräche zu führen und auch Fotos zu schießen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln der Stadions. Die Pause war schnell vorbei und schon kamen beide Mannschaften wieder zurück aufs Spielfeld. Wir hatten uns noch einmal mit Getränken bewaffnet und waren gespannt auf die zweite Halbzeit. Jetzt war auch Wörgl erwacht und nahm besser an dem Spiel teil. Mit guten Spielkombinationen und schnellem Fußball erspielten sie sich immer wieder Chancen, die aber bis zur 72. Minute nichts einbringen sollten. In der 72. Minute sollte dann der Ausgleich fallen. Aus einem spitzen Winkel zum Tor bekam ein Spieler eine Flanke genau auf den Fuß gespielt und er schlenzte den Ball über den Torwart in die Maschen von Telfs. 1:1. Doch dabei sollte es nicht bleiben, denn Wörgl drückte weiter. So ergab es sich, dass ein Ball von der Seite in den Strafraum von Telfs geflankt wurde und der Ball durch den Strafraum rollte. Ein Spieler von Telfs wollte den Ball ins Seitenaus schießen und weil er von einem Spieler von Wörgl bedrängt wurde, schoss er den Ball ins eigene Tor. Ein klassisches, sehr schönes Eigentor. Nun stand es also 2:1 für Wörgl, sie hatten das Spiel gedreht und wollten diese Führung nicht mehr aus der Hand geben. Die Auswärtsmannschaft selber konnte auch nichts mehr dagegen setzen, so pfiff der Schiedsrichter nach 90 + 2 Minuten das Spiel ab. Wir verabschieden uns noch schnell von unseren beiden Kameraden, die schnell weiter wollten, denn sie hatten noch eine Übernachtung ganz in der Nähe gebucht und wollten diese erreichen. 
Wir machen uns dann auch auf dem Weg zurück zum Auto und fuhren den gleichen Weg wieder zurück. Ca. um 22 Uhr war die Reise, die Tour dann beendet. 
Fazit der Tour: 
 Wieder einmal sollte es sich zeigen, dass man egal wo man hinfährt, immer wieder bekannte Gesichter trifft. Wir hatten ein nettes Stadion, ein gutes Spiel und nette Kameraden gesehen. Mit der Tour waren wir zufrieden und die Mission Komplettieren der Regionalliga Tirol hatte begonnen. .
















Freitag, 4. September 2020

10.07.2020 SK St. Johann in Tirol : FC Schwoich

Testspiel:
SK St. Johann in Tirol : FC Schwoich
Halbzeit: 0:0, Endstand: 4:1
Stadion: Koasastadion St. Johann
Zuschauer: 100
Anpfiff: 19:00 Uhr

Kosten:
20 €

Mit dabei:
Stephanie und ich

Planung und Vorbereitung:
Nachdem die Zeichen für den Monat Juli darauf stand, keine großartige Tour zu machen, wurden von mir die näheren Spiele in Betracht gezogen. Da ich nicht genau wusste, wie die Situation in Österreich war, schrieb ich einen guten Kumpel, den David an um mich zu erkundigen. Ich bekam auch eine aussagekräftige Antwort von ihm und somit wusste ich, dass bei Test und Freundschaftsspielen, die zur Zeit in Österreich laufen sollten, zumindest 500 Zuschauer genehmigt waren. Sonst war in der ersten und zweiten Liga Österreich immer noch das altbekannte Spiel, Geisterspiele ohne Zuschauer. Da ich dann mit ihm mehrfach hin und her geschrieben hatte, bekam ich auch noch die entsprechenden Schiedsrichter Seiten, wo man herauslesen konnte, welche Spiele von welchem Schiedsrichter gepfiffen werden. Und somit hatte ich auch gleich die Spiele, Stadien und die Anstoßzeiten. Ziel sollte es für mich sein, eines zu erwischen, das in der Nähe war und zugleich auf einem für mich sehenswerten Stadion ablaufen sollte. Da ich nicht der Wald und Wiesen Stadion Fan war, wurde die Auswahl gar nicht mal so einfach. Nach Durchforsten der Spielliste entdeckte ich ein Spiel in St. Johann in Tirol, die immerhin Tirol Liga, also vierte Liga Österreichs spielen sollten. St. Johann ist ja eher bekannt für seinen Wintersport. Nach etwas genaueren forschen entdeckte ich auch, dass dieses Stadion einigermaßen sehenswert war. Zumindest hatten sie eine Tribüne und das ist ja Voraussetzung für mich Ich schrieb auch noch den Fabio an, ob er Interesse hätte, mich zu begleiten. Kurze Zeit später bekam ich eine Antwort von ihm, dass er schon in diesem Stadion gewesen war, aber es mir trotzdem empfehlen würde. Er sagte also ab aber ich wusste, dass es für mich eine Alternative am Freitag war. Nachdem ich meiner Freundin die Tour vorgeschlagen hatte entschied sie sich dazu, mich dorthin zu begleiten. Das war für Freitag eine nette Alternative und ein guter Start ins Wochenende. 
Tourplan: 
Am Freitag um 17 Uhr begann unsere Fahrt. Das Spiel war auf 19 Uhr terminiert und da ich gesehen hatte, das St. Johann eine kleine nette Innenstadt hat, wollten wir rechtzeitig dort sein um uns auch das Städtchen noch zu Gesicht zu führen. Leider sollten wir bei unserer Abfahrt das Pech haben, das dunkle Wolken aufgezogen und kurze Zeit später begann es mit regnen. Zwischendrin wurde schütten daraus. Wir kamen gut voran und nach ca. einer Stunde waren wir dann in St Johann. Dabei sind wir die Strecke über den Walchensee, Kössen, Erpfendorf und dann St. Johann gefahren. Das Navi hatten wir direkt auf das Stadion eingestellt. Kurz nach 18 Uhr waren wir dort und es schüttete und blitzte noch immer. Ich schnappte mir einen Regenschirm und ging erstmal in der Stadion hinein. 
Dort standen auch schon einige Spieler und ein paar Verantwortliche. Ich ging zu diesen hin und fragte nach, ob das Spiel denn stattfinden würde. Zur Antwort bekam ich, wenn sich das Wetter bessern würde und das Gewitter abzieht wird es den Anpfiff geben. Ebenfalls entdeckte ich im Stadion eine kleine Gaststätte, die geöffnet war. Zuerst ging ich aber zurück zu meiner Freundin, die im Auto auf mich gewartet hatte. Ihr erzählte ich von meinen Erfahrungen. Bevor wir aber ins Stadion gingen, wollten wir noch kurz in das kleine Dörfchen hinein schauen. Da mussten wir aber mit dem Auto fahren, denn dieses war etwas mehr als 1 km entfernt. Und leider sollte sich auch das Wetter nicht bessern. Kurz darauf fuhren wir durch die kleine Innenstadt, die leider nur wenig mit dem Auto zu befahren war. Ein großer Teil ist Fußgängerzone, die man nicht mit dem Auto befahren durfte. Da das Wetter immer noch nicht mitspielte, mussten wir den Plan des Sightseeings leider fallen lassen. Wir waren in 10 Minuten durchgefahren und entschlossen uns dazu, wieder zurück zum Stadion zu fahren. Wir mussten nun auf Plan B greifen, jetzt schon ins Stadion zu gehen und das kleine Vereinsheim aufzusuchen. Evtl. gab es dort etwas zu essen und trinken. Kurze Zeit später waren wir dann zurück und stellten das Auto auf der vor dem Stadion vorhanden großen Parkfläche ab. Als wir dann in dem Vereinsheim waren, kam eine junge Frau auf uns zu und wies uns darauf hin, dass sie leider nur kalte Sachen zu Essen hatte. So bestellten wir uns erst einmal etwas zu trinken und entschlossen und dazu, auf unsere Heimfahrt etwas Nahrhaftes zu holen. Und dann passierte natürlich wieder etwas Unglaubliches. Als wir ungefähr 10 Minuten saßen, kam der Andi B. zur Tür herein. Ich war so überrascht, konnte es nicht glauben, dass ich ihn hier treffen sollte. Auch er schaute etwas ungläubig und begrüßte mich mit einem lustigen Spruch, "Deutsche sind hier nicht erwünscht". Danach gaben wir uns die Hand und begrüßt uns erstmal. Er erzählte mir, dass sie mit einem Auto mit 5 Personen hier waren. Nachdem wir einige Sätze gewechselt hatten verlegten wir unseren Standort nach draußen. Mittlerweile hat es mit dem Gewitter aufgehört, trotzdem regnet es noch. Das Spiel sollte aber angepfiffen werden. Um 19:05 Uhr pfiff der Schiedsrichter dann die Partie an. Wir hatten uns einen überdachten Bereich gesucht, damit wir das Spiel trocken erleben konnten. 
Zum Stadion: 
Die Hintertor Tribüne ist eine Multifunktionshalle. In ihr befindet sich auch eine Kletterhalle und eine Sporthalle. Auf der Seite zum Spielfeld hin befindet sich eine Sitzplatztribüne. 
Auf der Gegengerade kleine Tribüne, mit Holzbänken. Hinter dem zweiten Tor ist nur eine Rasenfläche, sowie auf der zweiten Gegengerade, wo das Vereinsheim ist. Eigentlich ein nettes kleines Ding, dass man ruhig einmal besuchen konnte. 
Zum Spiel: 
Da es heute ein Testspiel war, konnte ich beide Mannschaften nicht einschätzen. Das Einzigste was ich herausgefunden hatte, das St. Johann in der Tirol Liga, also der vierte Liga von Österreich spielt. Von Schwoich wusste ich gar nichts. Das Spiel begann mit etwas abtasten und beide Mannschaften versuchten, ein ordentliches Spiel aufzubauen. Sollte Ihnen von Anfang an nicht so gut gelingen, wobei St. Johann schon die bessere Mannschaft war. Trotz alledem sollte in der ersten Halbzeit nicht viel passieren, deswegen waren wir auch froh, als der Schiedsrichter in der 45. Minute zur Halbzeit pfiff. Zwischenzeitlich war ich einmal um den Fußballplatz gegangen und hatte ein paar Fotos geschossen.
Mittlerweile hat es auch zu regnen aufgehört und wir überlegen uns, auf die andere Seite zu wechseln. Da wir aber dem Wetter nicht trauten, blieben wir auf unserem Sitzplatz.
Nach einer gerade einmal 5-minütigen Halbzeitpause wurde schon zur zweiten Halbzeit angepfiffen. Jetzt sollte sich zeigen, dass St. Johann die bessere Mannschaft war, denn sie erspielten sich auch die ersten Chancen. Kurz nach dem Anpfiff fiel dann auch das erste Tor für die Heimmannschaft. In der 58. Minute fiel dann das 2:0 und man merkte, St. Johann spielte sich jetzt immer besser ein. Aus dem Nichts bekam Schwoich dann seine erste Chance und erzielte damit den Anschlusstreffer. 
Wer jetzt aber glaubte, es gäbe noch eine Sensation, der hatte sich geirrt. In der 74. Minute gab es dann das 3:1 und in der 83. Minute dann die Entscheidung zum 4:1. Damit war es dann aber auch genug, mit diesem Ergebnis pfiff der Schiedsrichter ziemlich pünktlich in der 90. Minute das Spiel ab. Da das Team um den Andi schnell wieder heim wollte, verabschieden wir uns von ihnen und schon waren sie am Auto und weg. Auch wir verließen das kleine Stadion und machten uns auf den Heimweg. 
Der Rückweg sollte uns dann über den selben Weg wieder zurück führen und nach ca. einer Stunde waren wir wieder zu Hause. 

Fazit des Tages:
Was als Idee geboren wurde, setzen wir dann kurzfristig rum. Ziel war es, schnell hin zum Spiel, Spiel schauen und wieder zurück. Dies setzen wir auch so um, wobei immer wieder verwunderlich ist, auf welche bekannte Personen man immer wieder trifft. Hätte man sich dies vorher ausgemacht wäre es wahrscheinlich nie zu einem Treffen gekommen. So war es schön, die Kameraden getroffen zu haben und man hatte gute Gespräche geführt. Dazu kommt natürlich auch noch, dass wir fünf Tore gesehen haben und diese sehr schön waren. Also ein rundherum lohnenswerter Ausflug.









































Mittwoch, 2. September 2020

29.06.2020 Budapest Tag 4 Rückreise

29.06.2020
Rückreise:
Budapest - Wien - Salzburg - Bad Reichenhall - Brannenburg

Tourplan:
Heute mussten wir uns den Wecker stellen, denn um 11:40 Uhr würde unser Zug in die Heimat zurückgehen. Die anderen beiden Kameraden hatten uns die Nacht unseren Ventilator geklaut, dementsprechend erwachten wir total verschwitzt in der Früh. Wir machten uns noch alle frisch, packten unsere Sachen und machten zu Fuß auf zum Bahnhof. Dieser lag gerade einmal 20 Minuten entfernt von unserer Unterkunft. Wir erreichten ihn ohne Probleme und nachdem sich Igor und Viktor noch etwas bei dem örtlichen McDonald's zu essen geholt hatten, stiegen wir auch schon in den Zug ein. Kurz darauf setzte sich dieser in Bewegung. Was wir leider nicht wussten, das konnten wir auch nicht richtig aus dem Zugplan herauslesen, ob der Zug komplett durchfahren würde oder wir einen Umstieg in Wien hatten. Auch der Schaffner, der dem Deutschen nicht mächtig war, konnte uns keine genaue Auskunft geben. Er erklärte uns mit Händen und Füßen, daß an der Grenze zu Österreich ein anderer Schaffner zusteigen sollte. Über diesen konnten wir das dann abfragen. Ca. zweieinhalb Stunden sollte es dauern, bis wir an der Grenze waren. Dort hatten wir eigentlich eine halbe Stunde Aufenthalt. Leider sollte es sich aber zeigen, dass die Polizei von Österreich und das Bundesheer den kompletten Zug durchsuchten und dies sehr lange dauern sollte. Somit verspricht immer mehr Zeit und wie merkten bald, dass es Probleme geben würde mit unseren Anschlusszug. All unser nachfragen half nichts, es ging nicht schneller voran. So standen wir ca. 40 bis 50 Minuten, bis sich endlich der Zug wieder in Bewegung setzte. Ein kurzer prüfender Blick auf die Uhr sagte uns, dass wir unseren Zug in Wien nicht mehr schaffen würden. Den Umstieg hatten wir mittlerweile erfragt. Der österreichische Schaffner ließ sich auch nicht blicken, so konnten wir diesen auch nicht fragen wie denn die Situation mit dem Anschlusszug war. Als wir dann mit 40 Minuten Verspätung ankamen war der Zug natürlich schon abgefahren. Zum Glück sollte es aber so sein, das in kurzen Abständen weitere Züge in Richtung Salzburg fuhren. Als wir in Wien ausstiegen sollte auf dem Nachbargleis ein Zug bereitstehen, der nach Salzburg fuhr. Diesen erreichten wir noch rechtzeitig. Als wir eingestiegen waren, fuhr dieser auch gleich los. Was wir aber erst gemerkt hatten, als wir in den Zug saßen war, dass dieser Zug an sämtlichen Stationen Halt machte. Die ganze Situation mit dem an der Grenze die Zeit verlieren und den mehreren Haltestationen sollte uns eine 1,5 Stunden zusätzlich kosten. Dementsprechend später kamen wir dann in Salzburg an. Zwischenzeitlich rief ich Marcus noch an, um ihm Bescheid zu geben. Er wollte uns ja wieder in Salzburg abholen. Nachdem er die Nachricht bekommen hatte antwortete er kurz darauf, dass er sich nach uns richten würde. Um 17:40 Uhr waren wir dann endlich in Salzburg angekommen. Dort verabschiedeten wir uns von Igor, denn er würde seine Reise weiter alleine nach Hause fortführen. Nachdem wir ausgestiegen waren und den Bahnhof schnell verlassen hatten, kam auch Markus schon um die Ecke gefahren. Wir tauschten die Autos durch, denn seine Frau war ihm hinterher gefahren. Ich bedankte mich noch einmal sehr bei ihm für die Mühen. Danach ging es weiter in Richtung Kaserne, um dort Victor wieder abzusetzen. Er hatte sein Auto in der Kaserne angestellt. Die letzte Stunde sollte uns dann noch auf die Autobahn in Richtung Rosenheim / Nussdorf bringen, wo Steffi schon auf uns wartete und ein Grillen hergerichtet hatte. Damit wurde das offizielle Ende der Budapest Tour eingeläutet.

Fazit des Tages: Eigentlich war es ein sehr positiver Tag, wenn nicht diese Grenzkontrollen zwischen Ungarn und Österreich gewesen wären. Aber dadurch, dass wir so flexibel waren, haben wir auch diese kleine Planänderung überstanden und sind mit leichter Verspätung gut zu Hause angekommen.

Fazit der Tour: Nachdem ursprünglich eigentlich Europameisterschaft sein sollte, wurde nach der Verlegung / dem Ausfall durch die Pandemie doch der Plan B rausgeholt. Es sollte eine Männertour mit Liga Fußball werden. Was uns natürlich sehr in die Karten spielte war, daß Ungarn die Beschränkungen für Fußball und Veranstaltungen wieder aufgehoben hatte. Somit konnten wir Fußball schauen und uns den Rest der Zeit mit Sightseeing und Party in der Stadt verbringen. Die Stadt gibt wirklich sehr viel her und lohnt sich zu besuchen. Es wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass ich dieses Land Ungarn besuchen werde.



28.06.2020 Budapest Tag 3 Sightseeing

28.06.2020
Sightseeing

Tourplan: 
Da wir für den heutigen Tag kein Spiel gefunden hatten sollte dieser komplett im Zeichen des Sightseeing stehen. Nachdem ich erwacht war, lag mein Kamerad Torte ziemlich erschlagen neben mir. Er erzählte mir, daß Igor und er erst um 05:30 Uhr in unserer Unterkunft waren und daß ich am Vormittag nicht mit ihm rechnen konnte. Das bedeutete, dass er gerade einmal dreieinhalb Stunden geschlafen hatte. Mit Essen und den Erzählungen von ihm, was die letzte Nacht noch alles passiert war, wurde der heutige Tag gestartet. Da wir am gestrigen Tage, wo wir nach Ujpest gefahren waren, aus der Straßenbahn heraus einen sehr schönen Platz gesehen hatten, wollte ich diesen heute noch unbedingt besuchen. Hatten ja auch noch unsere 24 Stunden Karte, die jetzt zumindest noch gelten sollte. Nach einer kurzen Frage in die Runde, wollte mich Torte und Igor nicht begleiten. Bzw. deutete ich das Brummeln von Igor als ein klares Nein. Viktor dagegen interessierte sich auch für diesen Platz und so machten wir uns zu zweit auf den Weg. Es wurde die gleiche Richtung einschlagen wie am Tag zuvor. Erst einmal wieder zur Metro in Richtung Bahnhof. Dort hoch zur Haltestelle, wo wir schon am vorherigen Tag in Richtung Ujpest abgefahren waren. Leider sollte uns hier ein Fehler unterlaufen. Wir konzentrierten uns auf nur eine Bahn, die wir auch gestern schon genommen hatten. Es sollte sich wieder einmal herausstellen, dass man sich trotzdem vor Abfahrt schlau machen sollte mit welcher Straßenbahn man fahren muss. Wir gingen davon aus, dass dieselbe Straßenbahn vom gestrigen Tag uns dorthin bringen würde. Aber auch hier ist es so, dass andere Straßenbahnen in dieselbe Richtung fahren. Wir standen jetzt viel zu lange an der besagten Haltestelle am Bahnhof und wartet nun auf die Straßenbahn, die aber nicht vor fahren sollte. So langsam wurde uns auch die Zeit knapp, denn unser 24 Stunden Ticket sollte nur noch ein paar Minuten gültig sein. Auch an den Bahnhof von Budapest ist es wie an jedem Bahnhof von Großstädten. Überall hängt komisches Gesindel rum, viele Obdachlose und Penner. Man muss extrem aufpassen dass man nicht beklaut wird. Hier passierte wieder eine sehr komische Situation. Wir standen an der Straßenbahnlinie. Ein komischer Typ mit Flecktarn Hose, Flecktarn Oberteil und einer Überwurfjacke mit Taschen stand neben uns. Er sah von der Frisur her so aus, als wäre er unter den Rasenmäher gefallen. Er hatte eine große Reisetasche und einen Rucksack dabei. Er packte einen großen Teil der Reisetasche aus und verstaute das Material in den Rucksack.  Dann schmiss er die Reisetasche auf den Boden neben dem Bushäuschen und verschwand. Ich hatte wirklich ein etwas komisches Gefühl bei der ganzen Sache, denn ich wusste ja auch nicht, was noch in dieser Reisetasche drin war. Man hört ja in der heutigen Zeit immer wieder von Typen, die Anschläge planen und ihr Zeug irgendwo stehen lassen. So warteten wir die zwei Minuten bis der Bus endlich da war und als wir dann darin war, legte sich mein schlechtes Gefühl. Ich weiß auch nicht, warum der Typ die Tasche da gelassen hatte. Evtl hatte er sie geklaut und nur ausgeräumt. In dem Bus war es mir etwas wohler. Es sollten 10 Minuten Fahrt auf uns zu kommen, dann hatten wir den Heldenplatz erreicht. Heute war die Sonne wieder sehr gut gelaunt und beschenkte uns mit Hitze pur. Ich wollte mich aber nicht beschweren, denn wenn ich an die Woche Tschechien denke und den Dauerregen, dann doch lieber so. Diesen Platz kann ich jeden nur empfehlen. Die Helden von Ungarn sind hier verewigt, auch die Gebäude außen herum sind sehr sehenswert. In der Mitte auf der Säule steht der Erzengel Gabriel mit der ungarischen Krone und dem apostolischen Doppelkreuz in seinen Händen. Dieser Platz, sowie die Gebäude sind UNESCO Weltkulturerbe.
Dahinter befindet sich ein Park, der auf den Namen Stadtwäldchen hört. Dieser wurde künstlich angelegt. Da wir leider nicht mehr so viel Zeit hatten, wurden nur noch ein paar Fotos davon gemacht. 
Da unsere Fahrkarte nicht mehr lange gültig war, entschieden wir uns dafür, den Rückweg anzutreten. Mit dem Bus sollte es jetzt nicht mehr klappen, deswegen nutzten wir die nahegelegene Metro. Von der Station, an der wir aussteigen mussten, war es dann noch ein paar Meter zu Fuß. Diese nutzten wir, um wieder einige sehenswerte Dinge abzufotografieren.
Als wir wieder zurück in unsere Unterkunft waren, erzählten wir den Kameraden was wir gesehen hatten. Diese waren mittlerweile abmarschbereit, so machten wir uns noch kurz etwas frisch und schon ging unsere Entdeckungstour weiter. Natürlich wollten wir auch wieder in die Innenstadt, genauso interessierte uns aber der Bereich der Donau. An der Donau entlang sind sehr viele schöne Gebäude, sowie Parks zu finden. Ebenfalls gibt es an allen Ecken Statuen und Denkmäler. Auf unserem Weg zur Donau kamen wir an sehr vielen sehenswerten Bereichen vorbei, die es immer wieder wert waren zu fotografieren. Da es immer noch sehr warm war wurden regelmäßig Kioske für kühle Getränke augesucht. Die meiste Zeit versuchten wir im Schatten zu gehen, denn die Sonne brannte auf uns nieder. Mein Freund Torte hatte uns am Anfang unseres Marsch darauf hingewiesen, dass er unbedingt das Parlamentsgebäude sehen wollte. Dieses lag ebenfalls an der Donau. Als wir diesen Fluß erreichten, sahen wir als erstes die Elisabeth Brücke. 
Unser Weg führte uns weiterhin an der Donau entlang in Richtung der Kettenbrücke. Sie ist sehr bekannt und stand natürlich auch auf unserer To-Do-Liste. Ich hatte bei unserem Abmarsch meinen kleinen Rucksack gepackt. Darin befand sich auch meine Badehose. Eigentlich wollte ich einen kurzen Abstecher in die Donau wagen, doch diese zeigte sich sehr dreckig und so verwarf ich diesen Plan. 
Der kleine Rucksack sollte aber nicht schlecht sein, denn wir konnten ihn immer wieder mit Getränke füllen. An der Kettenbrücke angekommen, überquerten wir diese. Dort war dann auch schon das Parlamentsgebäude zu sehen. Um dieses besser fotografieren zu können, mussten wir auf die andere Seite der Donau. Was ebenfalls sehr schön an der Uferpromenade war, es standen überall Figuren und schöne Bauwerke.
Leider gab es hier auch das Bild von Armut und Obdachlosigkeit.
Nachdem wir dann gegenüber des Parlaments standen, bekamen wir endlich unsere Fotos. Danach, als wir dies erledigt hatten kam die Frage von Igor, ob das jetzt wirklich der Grund war, um so weit zu laufen. Wir mussten über diesen Spruch sehr lachen.
Auf unseren Rückweg nutzten wir dann einen anderen Weg, immer in der Hoffnung, wieder ein paar schöne Bauwerke und Statuen zu entdecken.
Da Budapest gar nicht mal ein so günstiges Pflaster ist, das hatten wir die letzten Tage gemerkt, befragte ich Google nach einem billigeren Restaurant. Wir wollten heute Abend gut ungarisch essen gehen und damit den Tag, die Tour abschließen. Zufälligerweise zeigte uns Google ein Restaurant, dass sich in der Nähe befand. Es sollte Belvaros Lugas Vendeglo heißen. Dieses steuerten wir an, denn wir hatten heute noch nicht so viel zu essen gehabt. Kurz darauf fanden wir dieses und nahmen dort Platz. Nachdem wir die Speisekarte studiert hatten musste ich leider feststellen, das es mein Gulasch, dass ich heute noch einmal essen wollte, nicht gab. Die Kellnerin, die bemerkt hatte, dass mir etwas fehlte, erkundigte sich nach meinem Wunsch. Nach einer kurzen Abwesenheit von ihr in der Küche kam sie zurück und erzählte mir freudestrahlend, dass sie mit dem Koch gesprochen hatte und er ihr mitteilte, daß er für mich ein Gulasch kochen könnte. Dies erfreute mich natürlich sehr. Dieses Angebot nahm ich sehr gerne an. Nachdem wir unsere ersten Bierchen getrunken hatten kam auch schon das Essen. 
Dieses schmeckte vorzüglich, deswegen kann ich Restaurant nur empfehlen. Was hier besonders anzusprechen war, die Bedienung war so auf Zack, jedes Mal, wenn unsere Getränke fast leer waren, kam sie immer wieder zu uns und fragte nach, ob wir noch ein Neues haben wollen. Auch wenn wir sonst irgendwelche Wünsche hatten war sie sofort da und bediente uns. Ich habe selten eine so aufmerksame Bedienung gesehen. 
Als wir dann kurz vorm Gehen waren fiel mir noch ein Getränk ein, dass ich vor ca 25 Jahren, als ich meinen ersten Besuch in Ungarn gemacht habe, getrunken hatte. Dieses Getränk war ein Schnaps, der den Namen Palinka hat. Ich frage die Bedienung, ob Sie diesen auch im Angebot hätten. Sie bejahte es und so wurde zur Verdauung eine Runde bestellt. Kurz darauf sollte diese kommen und wir stießen auf eine gute Tour an. Als ich den Palinka schmeckte musste ich sofort an die Situation vor 25 Jahren denken, bzw. wurde mein Geschmackssinn sofort wieder daran erinnert. Schon sehr unglaublich, da es schon so lange her war. Zuerst wollte meinen Kamerad Torte nicht mit trinken, aber mit etwas gutem zu reden opfere er sich doch dafür. Als wir dann unsere Rechnung bezahlten, kam die Bedienung dann noch einmal mit einem, den sie auf das Haus laufen ließ. Wegen dem sehr guten Service gab ich ihr ein gutes Trinkgeld. Wir bestellten noch einmal eine Runde Bier, tranken diese und verließen danach das Restaurant. 
Sehr zufrieden und gesättigt machten wir uns auf den Weg zurück zu unserer Unterkunft. Zuvor gingen wir noch bei einem Kiosk vorbei und holten uns Getränke. Da es morgen wieder nach Hause gehen sollte, war der Plan, den restlichen Abend auf unserer Bude zu verbringen. Nach unserer Ankunft wurde der Abend mit Getränken und guten Gesprächen verbracht. Irgendwann sollten mir dann die Augen im Bett zu fallen und meine Kameraden nutzten diese Situation natürlich um einen guten Schnappschuss von mir zu machen. 
Somit wurde der heutige Tag beendet. Bei meinem kurzen Nickerchen öffnete Torte noch ein weiteres Dosenbier. Dieses Geräusch ließ mich wieder erwachen und ich schloss mich noch einmal der Gesellschaft mit einem weiteren Getränk an. Nach diesem Getränk war dann aber endgültig Schluss und der Abend wurde beendet.

Fazit des Tages: 
Die Stadt Budapest hat wirklich Einiges zu zeigen. Man hätte sicher auch noch länger als den heutigen Tag nutzen können um Sightseeing zu betreiben. Ziel war es heute, die meisten Sehenswürdigkeiten zu entdecken und eines war sicher, dies hatten wir geschafft. Zusätzlich war für mich auch klar! Budapest werde ich sicher noch einmal mit meiner Anwesenheit beehren.