Eifelturm Paris

Eifelturm Paris

Donnerstag, 31. Oktober 2019

13.07.2019 Amerika Tag 1 Abflug nach New York

Amerika Tour vom 13.07. - 27.07.2019
 
Plan der Tour:
13.07.2019 
Flug von München - Reykjavik - New York
Flugzeit: 17:25 – 22:15
 
14.07.2019 
Sightseeing in New York und 
Fußballspiel 
RB New York : New York City
Anpfiff: 18:30 Uhr Ortszeit
Halbzeit: 1:1, Endstand: 2:1
Stadion: Red Bull Arena, Harrison, New Jersey
Zuschauer: 20128, davon Auswärts: 4000
 
15.07.2019
Flug von New York - Los Angeles
Flugzeit: 11:30 – 14:40
 
16.07.2019
Strandtag
17.07.2019
Sightseeing in Los Angeles (Hollywood) und Fußballspiel
Arsenal London : Bayern München
Anpfiff: 18 Uhr Ortszeit
Halbzeit: 0:0, Endstand: 2:1
Stadion: Dignity Health Sports Park, Carson, California
Zuschauer: 26704
 
18.07.2019
Sightseeing in Los Angeles (Beverly Hills, Rodeo Drive) und erneut Baden am Venice Beach
 
19.07.2019
Flug von Los Angeles – Houston
Flugzeit: 15:46 – 21:09 Uhr
 
20.07.2019
Sightseeing in Houston
Fußballspiel
Bayern München : Real Madrid
Anpfiff: 19:30 Uhr Ortszeit
Halbzeit: 1:0, Endstand: 3:1
Stadion: NRG Stadion, Houston, Texas
Zuschauer: 60413
 
21.07.2019
Sightseeing in Houston und Baseballspiel:
Houston Astros : Texas Rangers
Endstand: 5:3
Stadion:  Minute Maid Park
Zuschauer: 37655
 
22.07.2019
Besichtigung der NASA und zum Strand bei Galveston
Flug von Houston – Kansas
Flugzeit: 21:45 – 23:39 Uhr
 
23.07.2019
Sightseeing in Kansas und Fußballspiel
FC Bayern München : AC Milan
Anpfiff: 18:30 Uhr
Halbzeit: 0:0, Endstand:1:0
Zuschauer:  18469

24.07.2019
Flug von Kansas – New York
Flugzeit: 11:15 – 15:17 Uhr
Fußballspiel:
Liverpool : Sporting Lissabon
Anpfiff: 20 Uhr
Halbzeit: 2:1, Endstand: 2:2
Zuschauer:  31112

25.07.2019
Sightseeing in New York
Brooklyn Bridge, Manhatten, Farry Island, Freiheitsstatue, Times Square und
Central Park.
 
26.07.2019
Sightseeing in New York und Fußballspiel
Real Madrid : Atletico Madrid
Anpfiff: 20:30 Uhr
Halbzeit: 0,:5 Endstand: 3:7
Stadion: Metlife Stadion, New Jersey
Zuschauer: 57714

27.07.2019
Sightseeing in New York
Flug von New York – Reykjavik – München
Flugzeit: 20:20 – 13:05Uhr (Franky 3 Stunden später)
Sightseeing in New York

28.07.2019
Ankunft in München
Heimfahrt


Kosten pro Person:
Flüge:                                                        1062,16 €
Hotels:                                              379,72 €
Mietwagen incl. Navi und Benzin:     135,47 €
Eintrittskarten Fußball und Baseball: 252,90 €
Abbuchungen:                                  600,00 €
Gesamt:                                                2430,25 € 

Mit dabei:
Peter M., Franky, Basti und ich

Vorbereitung und Planung:
Bei der Tour im Kosovo hatte mir der Münchner Peter von seiner Planung erzählt, die Tour des FC Bayern nach Amerika mit zu begleiten. Dort fand ein Turnier statt, wo die besten Mannschaften von Europa und teilweise auch von anderen Kontinenten teil nahmen. Er erzählte mir von der Zeit, den Spielorten und da ich wusste, dass ich noch sehr viel Urlaub vom letzten Jahr über hatte war ich doch sehr interessiert. Als ich es dann in der Arbeit abgeklärt hatte, dass ich Urlaub nehmen konnte, gab ich Peter Bescheid, dass ich mich der Reisegruppe anschließen würde. Wie sich herausstellte, waren auch noch Franky und Basti mit an Bord. Sollte also heißen, wir waren zu viert und ein schlagkräftiges Team. Spaß und Freude waren definitiv vorprogrammiert. Jeder hatte sich selbst um seinen Flug gekümmert, zumindest von München nach Amerika und natürlich wieder zurück. Der Rest der Arbeiten wurde aufgeteilt. Ich kümmere mich um die Inlandsflüge, sowie um ein paar Hotels. Peter schaute nach den Leihwägen, Basti um Eintrittskarten &  Franky machte sich ebenfalls nützlich beim suchen und buchen von Hotels. So wurde das Puzzle immer mehr zusammengefügt, bis wir ca. 2 Monate vor Abflug alles so durchgeplant hatten, dass die Tour stand. Beim Auswärtsspiel in Düsseldorf trafen wir uns dann noch einmal und sprachen die restlichen Dinge ab. Das Esta Visum hatte ich zum Glück noch von meiner letzten Tour, wo ich nach Mexiko gereist war und mein Reisepass war auch noch gültig. Die Karten für die Bayern Spiele bekamen wir gesponsert vom FC Bayern. Also konnte diese Tour beginnen. Franky hatte noch etwas Probleme mit seinem Reisepass, denn er musste sich einen Neuen anfertigen lassen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sollte er aber trotzdem noch Einen bekommen und dann auch die letzte Hürde für die Reise nehmen. Einen kleinen Haken gab es noch. Wir sollten am Sonntag zurück kommen und am Montag musste ich gleich auf einen Lehrgang nach Bremen. Aber das interessierte mich erst einmal nicht. Zuerst stand die Tour im Vordergrund.

Tourplan:
Tag 1 13.07.2019
Am Samstag den 13.07.2019 ging es endlich los. Um 10 Uhr fuhr ich von Brannenburg in Richtung München. Da ich die ganze Woche keine Zeit hatte, musste ich heute früh aus den Federn, denn es war noch Einiges zu erledigen. Z.B. musste noch gepackt werden. Da wir nur Handgepäck mitnehmen durften, mußte ich mir gut überlegen, was Alles in den Rucksack hinein passte und mit musste. Natürlich hatte ich mir im Vorhinein billige Socken und Unterwäsche im zehner Pack besorgt, die ich dann nach dem Tragen wegwerfen würde. Die Sachen wurden verpackt, bzw. bereit gelegt und ich legte auch noch etwas für die Rückkehr bereit. Zum Glück musste ich am Montag erst um 12 Uhr in Bremen sein, so konnte ich mir wenigstens am Tag der Rückkehr noch etwas Zeit lassen. Um 10 Uhr fuhr ich dann mit dem Auto los in Richtung München. Nach etwas zäh fließendem Verkehr auf der Autobahn wurde ich durch München hindurch geleitet und fuhr nach Unterschleißheim zum Peter. Dort war geplant, das Auto abzustellen und den Rest zum Flughafen mit der S-Bahn zu fahren. Nachdem ich dann kurz vor 12 Uhr beim Peter angekommen war fand ich eine Parklücke direkt vor seinem Haus und stellte das Auto dort ab. Ich hatte das schon öfters getan und ich wusste, dass das Auto dort sicher stand.  Die restlichen unnötigen Utensilien ließ ich beim Peter in der Wohnung und wir machten uns kurz darauf auf dem Weg zur S-Bahn. Mit Dieser sollte es dann zum Flughafen gehen. Als die Bahn vorfuhr saßen dort schon Basti und Franky. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung sollte also die Reisegruppe komplett sein. Wir sprachen noch einmal kurz durch, wie die Planungen für die nächsten Tage ausschauen sollten und waren alle hoch motiviert auf diese Tour. Basti hatte vorher das Ticket für die S-Bahn besorgt, so hatten wir auch da keine Probleme. Als wir dann am Flughafen angekommen waren, war unser erstes Ziel der Schalter von Icelandair, um dort unsere Flugtickets zu empfangen. Das Einchecken sollte sich als kein Problem darstellen und wir bekamen auch noch die Tickets für den Anschlußflug von Reykjavik nach New York. Da wir jetzt wirklich noch genug Zeit hatten, wollten wir uns auf die Reise richtig einstimmen. Und wie kann man so eine Tour besser starten, als mit einem guten Essen und etwas zu Trinken in unserer Stammwirtschaft Airbräu am Flughafen. Wie schon in vorherigen Berichten beschrieben, hier bekommt man für sein Geld sehr gutes bayrisches Essen und auch das Bier schmeckt hervorragend. Wir fanden einen guten Platz im Biergarten, bestellten Essen und Trinken, hatten viel Spaß und unser Gesprächsstoff handelte von der bevorstehenden Tour.
Ca. 2 Stunden später und ein paar Bier voller begaben wir uns dann zum Sicherheitscheck. Dieser sollte sich als problemlos ergeben und schon bald saßen wir an unseren Flugsteig. Natürlich nutzten wir die restliche Zeit, um uns noch ein paar Dosenbier am Kiosk zu holen und Diese genüsslich zu Trinken. Der Flug sollte pünktlich abheben und als das Boarding aufgerufen wurde schauten wir, dass wir so schnell wie möglich in den Flieger kamen. Denn mit unseren großen Rucksäcken wollten wir schauen, dass wir noch einen Platz in den Gepäckfächern bekamen.
Sollte sich auch als unproblematisch darstellen. Dadurch, daß wir uns das Geld sparen wollten, saßen wir für diesen Flug von München nach Reykjavik erst einmal auseinander. Als der Flieger dann pünktlich startete wussten wir, jetzt geht es los mit unserer Tour. Wir vertrieben uns die Flugzeit mit schlafen, quatschen und Filme anschauen.
 
3,5 Stunden später landeten wir dann in Reykjavik. Dort hatten wir gerade einmal eine Stunde Aufenthalt und diese wollten wir nicht übermäßig herauszögern, deswegen begaben wir uns gleich nach der Landung zu unserem Anschlußflieger, bzw. zum Flugsteig. Dort standen wir dann kurze Zeit später vor dem Schalter und warteten auf das Boarding. Auch dieses sollte nach kurzer Zeit beginnen und auch hier schauten wir, dass wir schnell in die Maschine kamen. Doch leider sollte sich herausstellen, dass hier das Einsteigen in Gruppen aufgeteilt war und wir in die Letzte gerutscht waren. Sollte bedeuten, die Gruppe 9 wurde als Letztes zum Einsteigen aufgerufen. Wiederum sollte es so sein, dass wir auseinander sitzen sollten. Aber zumindest war ich mit Basti in einer Sitzreihe, nur durch den Gang getrennt. Unsere Reihe war die Nummer 7 und direkt hinter dem Business Bereich. Warum ich das anspreche, wir bekamen in diesem Bereich Freigetränke, sowie Alkohol.
 
Dies nutzte ich natürlich, denn ich ließ mir nach dem Start gleich mal als erstes Getränk ein Bier bringen, bevor ich danach auf Whisky-Cola umstieg. Wenn man schon mal die Möglichkeit dazu hat, sollte man sie auch nutzen. Der Flug, der immerhin über sechs Stunden gehen sollte, wurde genutzt zum Schlafen und Spiele auf dem Handy zu spielen. Auch diese sechs Stunden vergingen, obwohl sie sich etwas zogen. Als wir dann in New York landeten hatten wir immerhin jetzt schon sechs Stunden Zeitunterschied.
 
Nach dem doch schnellem aus dem Flieger kommen, standen wir kurze Zeit später an der Stelle für die Einreise und Kontrolle nach Amerika. Dort hatten wir schon einige Leute vor uns. Irgendwie sollte auch nichts voran gehen und so standen wir erst einmal da, und wussten nicht, warum es nicht weiter ging. Immerhin hatte ich die Erfahrung von meiner letzten Einreise in die Staaten, daß es eigentlich sehr schnell gehen sollte. Ausweis auf einen Computer gehoben, gescannt und schon ging es durch. Doch so einfach sollte es sich hier nicht gestalten. Nach einer etwas längeren Zeit, geschätzt ca. 20 – 30 Minuten, sollte dann ein Typ auftauchen und uns erklären, daß es einen großen Stromausfall in Manhatten  gegeben hatte und deswegen auch das Computersystem des Flughafens betroffen war. Deswegen also auch die Verspätung, denn wir konnten nicht durch die Computer überprüft werden. Also hieß es warten. Es sollte noch einmal ca. 30 Minuten dauern, bis sich endlich was vor uns bewegte. Somit konnten wir schön langsam nach vorne  rutschen und auch nach weiteren 20 Minuten standen wir endlich bei dem Kontrolleur. Dieser schaute sich die Ausweiße, das Visum und den ausgefüllten Zettel genau an. Dann bekamen wir den Stempel in den Reisepass und durften passieren. Der ganze Spaß hatte uns immerhin mehr als 1,5 Stunden gekostet. Es war schon dunkel in New York und da wir nicht wussten, wie wir am Besten zum Hotel kommen sollten, entschlossen wir uns dazu, hier ein Taxi zu nutzen und uns zum Hotel bringen zu lassen. Sollte gar nicht mal so billig sein, denn wir hatten gerade einmal 10 bis 15 Minuten Autofahrt und mussten dafür 30 $ zahlen. Da wir nicht viele Alternativen um die Uhrzeit hatten, mussten wir in diesen sauren Apfel beißen. Das Hotel hatten wir so gebucht, dass wir in der Nähe des Flughafens waren. Auf unserem Weg zum Hotel hielt ich dann ein Pläuschen mit dem Taxifahrer und weil er uns sympatisch war, fragte ich ihn auch noch nach einem Halt an einem Kiosk. Immerhin hatten wir nichts mehr zu Trinken und der Durst war unerträglich. Der Taxifahrer kannte sich gut aus und fuhr noch ein Kiosk an. Wie gesagt, es war mitten in der Nacht und als ich dort an dem Laden ausstieg und hinein ging waren nur zwielichtige Typen in Diesem. Als ich Diesen betrat, schauten mich die Leute etwas schief von der Seite an. Ich schaute, daß ich schnell die Getränke holte und dann wieder verschwand. Sehr lustig, als ich mit den Tüten zurück kam, meinte der Fahrer, dass er dies auch nicht so oft erleben würde. So sparten wir uns den Weg vom Hotel zurück zu diesem Kiosk. Wahrscheinlich wären wir Diesen sowieso um die Uhrzeit bei der Gegend nicht mehr gegangen. Als uns dann unser Kutscher vor dem Hotel aussteigen ließ ging es für uns hinein zum Einchecken. Derjenige, der dem Englisch am besten mächtig war, übernahm das Reden und die Verhandlungen. Deswegen wurde ich als der Vermittler für alle Dinge eingesetzt. Das Eincheckten sollte ohne Probleme gelingen und kurz darauf hielt ich die beiden Schlüssel für unsere Bude in der Hand. Es sollte sich heraus stellen, daß es gar nicht so weit von unserem Frühstücksraum sein sollte und auch noch nah am Eingang. Also Alles richtig gemacht. Das Zimmer war etwas klein, aber zumindest hatten wir zwei Doppelbetten und einen Kühlschrank. Zusätzlich war auch noch ein Fernseher Vorort, den wir noch einschalteten und etwas Sport schauten. Es lief K1 Kampfsport und diese Sendungen sollten uns die nächsten Tage an den Abenden immer wieder verfolgen. Wir öffneten noch eine Dose Bier und nachdem wir auf den ersten Tag angestoßen hatten und begeistert waren, daß Alles so gut gelaufen war, wurde Diese auch geleert.
 
Danach wurde das Licht gelöscht.

Fazit des Tages:
Nachdem die Planungen schon etwas länger zurück lagen, ging es jetzt also endlich  los. Die Anreise klappte schon mal sehr gut, so war die Tour ohne Probleme gestartet. So konnte es weitergehen. 

















Sonntag, 27. Oktober 2019

30.07.2019 TuRa Bremen : Bremen-Walle

TuRa Bremen : TV Bremen-Walle 1875
Halbzeit: 1:1, Endstand: 3:2
Stadion: BZA Gröpelingen (Nebenplatz)
Zuschauer: 40

Tourplan:
Aufgrund meines Lehrgangs in Bremen hatte ich schon im Vorhinein nachgeschaut, ob irgendwelche Spiele am Abend in der Nähe von der Kaserne sein sollten. Mir fiel auf, dass die Bremen-Liga und die Regionalliga Nord Spiele haben würden. Als ich am heutigen Tag dann auf die Groundhopper App schaute, waren die Spiele der Bremen-Liga verschwunden, aber mir fiel ein Freundschaftsspiel auf, das mein Interesse weckte. Und zwar sollte TuRa Bremen gegen TV Bremen Walle spielen. Da das Stadion auch nur 20 Kilometer von der Kaserne entfernt war, wollte ich diesen Ground mitnehmen. Immerhin waren es laut der App 4000 Zuschauer, die in das Stadion hineinpassen. So fuhr ich also um 17:30 Uhr los, vorher noch kurz zum Einkaufen, und dann zum Stadion. Ich kam gut voran und musste nicht einmal nach Bremen hinein fahren, denn das Stadion war in einem Vorort der Stadt. Direkt, wo auch das Stadion ist, gibt es genug Parkplätze um das Auto abzustellen. Anpfiff für das Spiel sollte 18:30 Uhr sein, zehn Minuten davor war ich dort und stellte das Auto ab. 
Zu Fuß wollte ich mich per Google Maps weiter bewegen, doch leider musste ich feststellen, dass das Spiel nicht im Hauptstadion stattfand, sondern auf einem Nebenplatz. Das kotzte mich jetzt schon etwas an, denn ich wollte nicht wieder auf einem Wiesenplatz ein Spiel sehen. Es war leider zu knapp, um ein anderes Spiel anzufahren, denn dann hätte ich einen Teil des anderen Spieles nicht gesehen. Also musste ich in den sauren Apfel beißen und dieses Spiel schauen. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter das Spiel an.
Zum Stadion: 
Dazu brauche ich nicht viele Worte verlieren, es ist kein Stadion sondern nur ein Wiesenplatz. Weder kleine Tribünen noch Sitzplätze waren hier vorhanden.
Zum Spiel: 
Es wurde von beiden Seiten recht flott gespielt und es war zumindest kein Taktik Geplänkel. Man merkte aber auch Beiden die Spielklasse an, immerhin sind die Mannschaften in der Bremenliga Zuhause. Andererseits fand ich es super, daß Beide versuchten, keine besondere Taktik bei diesem Spiel einzulegen, sondern einfach nur Fußball spielten. So wurde schnell nach vorne gespielt, entweder ein Verteidiger schafft es den Ball wieder weg zu dreschen oder es ergab sich eine Chance. Von Anfang an war die Heimmannschaft klar die bessere Mannschaft, die mehr Chancen und Spielanteile in den ersten 30 Minuten hatte. Völlig aus dem Nichts fiel dann in der 34. Minute das 0:1 für die Auswärtsmannschaft. TuRu ließ dies aber nicht Abbremsen, sie spielten weiter nach vorne und in der 39. Minute sollte dann der Ausgleich fallen. Mit diesem Ergebnis von 1:1 wurde dann zur Halbzeit gepfiffen. Die 15 Minuten Pause blieb ich auf meiner Stelle und spielte etwas mit dem Handy. Mir waren schon bei Beginn des Spieles eine Gruppe ältere Männer eingefallen, die mit dem Leiterwagen am Spielfeldrand standen. Das Gefährt war mit 2 Bierkästen gefüllt, die sich die 6 - 8 Herren ins Gesicht setzten. Dabei wurden blöde Sprüche ausgetauscht, die teilweise nicht jugendfrei waren. Ich fand es jedenfalls sehr amüsant. So gingen die 15 Minuten schnell vorbei und beide Mannschaften standen wieder auf dem Rasen. Ich hatte mir zwischenzeitlich echt überlegt, ob ich die zweite Halbzeit bleiben lasse. Aber dann war ich doch von dem guten Spiel angetan und tat mir die zweiten 45. Minuten auch noch an. Weiter sollte das muntere Spiel gehen und in der 53 Minute erhöhte die Heimmannschaft zum 2:1. Nun versuchte der Gegner etwas mehr Spielanteile zu gewinnen und hatte ebenfalls Chancen auf den Ausgleich. Sollte ihnen aber nicht gelingen und gerade in der Sturm und Drang Phase fiel in der 60. Minute das 3:1. Nun schraubte die Heimmannschaft das Tempo zurück und konzentrierte sich eher aufs Verteidigen. Im Gegenzug versuchte die Auswärtsmannschaft noch einmal das Spiel an sich zu reißen und zu drehen. Chancen wären auch da gewesen, die wurden aber nicht genutzt. So sollte es dann doch noch passieren, daß in der 87. Minute der Anschlusstreffer für Bremen-Walle fiel. Es war aber zu spät um den Ausgleich noch zu schießen. Nach dem Tor stellte sich TuRu nur noch hinten rein und verteidigte mit Mann und Maus. Nach zwei Minuten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter dann das Spiel ab. Ich schaute, dass ich schnell von dem Platz weg kam, denn ich wollte schnell wieder von dort wegkommen. Ich sollte es auch schaffen, als einer der Ersten loszufahren und schon war ich wieder auf dem Rückweg. Nach ca. einer halben Stunde fuhr ich dann wieder in die Kaserne ein und beendete diesen Kurztrip.

Fazit des Kurztrips: 
Etwas enttäuscht war ich schon, dass das Spiel auf einem Nebenplatz stattfand. Dafür wurde ich mit fünf schönen Toren belohnt und danach musste ich feststellen, es war doch in Ordnung, dort gewesen zu sein.




Donnerstag, 29. August 2019

29.06.2019 Swarovski Wattens : FC Bayern Amateuere

Testspiel:
Swarovski Wattens : FC Bayern Amateuere 
Anpfiff: 14 Uhr
Halbzeitstand: 1:0, Endstand: 4:1
Zuschauer: 350, davon 40 Bayern Fans

Kosten:
20 €

Mit dabei:
Peter M., Basti und ich, sowie diverse Leute aus der Bayernszene

Planung und Vorbereitung:
Eigentlich wäre für dieses Wochenende die Geburtstagsfeier beim Benni angesagt gewesen. Doch leider musste meine Stephanie, die ebenfalls eingeladen war, eine Kollegin ersetzen und Nachmittags arbeiten. Deswegen mussten wir uns dazu entschließen, die Geburtstagsfeier abzusagen. Dadurch, daß sie am Samstag Nachmittag arbeiten musste,  ergab sich für mich die Möglichkeit, zu dem Spiel der Bayern Amateure nach Wattens zu fahren. Ich war zwar schon mal in dem Stadion von Wattens, trotzdem wollte ich die Zeit nutzen, um dorthin zu fahren. Wattens hatte es die vorherige Saison geschafft, den Aufstieg in die erste österreichische Liga perfekt zu machen.Unsere Amateure hatten auch den Aufstieg in die dritte Liga Deutschland geschafft, so war ich sehr gespannt, wie sich beide Mannschaften zeigen sollten. Ich schrieb noch den Peter an, ob er ebenfalls dieses Spiel besuchen würde und wir gemeinsam eine Tour starten könnten. Kurz darauf bekam ich eine Nachricht von ihm, dass er ebenfalls dieses Spiel auf seinem Terminkalender stehen hatte und auch noch Plätze im Auto frei wären. So machten wir aus, dass er mich am Samstag um 11 Uhr abholen würde und wir gemeinsam dorthin fahren. 

Tourplan: 
Am Samstag um 11 Uhr war ich startklar in meiner Wohnung. Kurz darauf stand Peter bei mir vor der Haustür. Basti saß mit im Auto. Der vierte Mitfahrer hatte abgesagt, sollte uns aber nicht stören, denn so war mehr Platz auf der Rücksitzbank. Leider hat Peter keine Klimaanlage in seinem Wagen, so merkte ich schon bei meinem Einstieg, dass es hier extreme Saunatemperaturen hatte. Zum Glück hatten wir eine nicht allzu lange Fahrt vor uns, deswegen war das alles machbar. Die Fahrt nach Wattens sollte ohne großartige Staus und Probleme vonstatten gehen. Nach ca. einer Stunde waren wir dann Vorort. Leider hatte sich wieder einmal gezeigt, dass das 100 auf der Innthalautobahn unglaublich nervig ist. Die Österreicher haben in Tirol mittlerweile auf ihrer kompletten Autobahn ein Gesetz am Laufen, dass sich IGL nennt. Diese 3 Buchstaben stehen für Emissions Gesetzt Luft. Diese Geschwindigkeit soll durch die Anwendung der 100 km/h erwirken, dass der Schadstoffausstoß nicht so stark ist und deswegen die Umwelt geschützt wird. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das im Vergleich zu 130 km/h so viel Unterschied ausmacht. Aber man sollte sich an dieses Gesetz/Geschwindigkeit halten, denn wenn man geblitzt wird, zahlt man doppelt. Einmal für die Geschwindigkeitsübertretung und zum Anderen weil man gegen ein Gesetz verstoßen hat. So machen die Österreicher es genau richtig, denn sie kassieren gleich doppelt ab. Nach der genannten Stunde Fahrt waren wir dann am Stadion. Wir hatten auch noch mehr als eine Stunde Zeit bis zum Anpfiff. Das Parken um das Stadion herum ist nicht gerade einfach. Ich stelle mir gerade vor, wenn es hier einmal ein großes Spiel gegen Rapid Wien oder RB Salzburg geben sollte, daß es schon sehr schwer wird, sein Auto abzustellen. Um das Stadion herum befinden sich einige Parkplätze, die jetzt schon belegt waren, sowie auch einige Seitenstraßen in der Nähe. Dort fanden wir einen Platz für den Wagen und stellten ihn ab. Den Rest, ca. 200 m, legten wir dann zu Fuß in Richtung Stadion zurück. 

Dort noch ein paar Fotos geschossen und weil das Tor geöffnet war gingen wir auch schon ins Stadion hinein. Einmal ein Testspiel ohne Eintrittskosten gefiel uns natürlich sehr gut. Im Stadion trafen wir dann auch schon auf einige bekannte Gesichter, die dieselbe Idee hatten wie wir. So setzte man sich zusammen, wechselte ein paar Worte, sprach über diverse Touren und auch so ging die knappe Stunde vorbei, bis das Spiel angepfiffen wurde. 

Zum Stadion:
Das Stadion besteht aus einer Haupttribüne und einer kleinen Gegengerade, die hauptsächlich genutzt wird für die Auswärtsfans. Diese Gegengerade besteht auch nur rein aus Stehplätzen. Die im Hintergrund stehenden Häuser haben vom Ausschauen her etwas von den Bauten in Italien. Alt und verranzt. Die Haupttribüne ist überdacht und reiner Sitzplatz. Eine der beiden Hintertorkurven wird ebenfalls genutzt für Stehplätze, die zweite ist nur für Werbezwecke / -tafeln nutzbar. Zum Glück war die Haupttribüne überdacht, denn der heutige Tag meinte es mit der Hitze wieder sehr gut mit uns. In nächster Zeit soll diese Stadion umgebaut werden und Wattens wird dann für diese Zeit in das Innsbrucker Stadion wechseln. 

Zum Spiel: 
Pünktlich um 14 Uhr pfiff der Schiri das Spiel an. 
Ich dachte mir noch dabei, ich würde heute alles andere lieber tun als auf dem Rasen herum zu rennen. Denn die Temperaturen waren über 30 Grad und ich denke mir, dass es schönere Sachen zu tun gibt als sich auf einem Fußballfeld zu bewegen. Dadurch, dass unsere Bayern Amateure vor kurzer Zeit noch den Cup in England gewonnen hatten, erwarteten wir uns eigentlich schon etwas von dieser Mannschaft. Doch leider merkte man, wie jedes Jahr, dass man sich eine gute Mannschaft aufbaut und dann am Ende der Saison die besten Spieler immer wieder abgibt. Auch dieses Mal sollte es so sein, die Mannschaft konnte noch nicht richtig miteinander umgehen. Es übernahm zwar Bayern am Anfang das Spiel, doch viel kam nicht dabei heraus. Wattens hielt sich am Anfang etwas zurück, doch nach einer halben Stunde sollten Sie dann loslegen. Sie kamen immer besser ins Spiel und kurz vor der Halbzeit schossen sie mit ihrer ersten Chance das 1:0. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause. Zur Stimmung. In der ersten Halbzeit hörte man von den Fans aus Wattens gar nichts. Ich muss auch wirklich sagen, es war schon enttäuschend wie wenig Fans hier waren. Von unserer Seite waren doch einige Fans mitgekommen und versuchten zumindestens etwas Stimmung zu bringen. Die Halbzeitpause verbrachten wir an unserem Platz und nutzten die Zeit für gute Gespräche. Zur zweiten Halbzeit wurde dann wieder angepfiffen und es sollte sich zeigen, daß beide Mannschaften gut durchgewechselt hatten. Jetzt wurde das Spiel der kleinen Bayern noch schlechter. Sie bekamen gar nichts mehr hin und Wattens übernahm immer mehr die Kontrolle. Mit der zweiten Chance in der 55. Minute erzielte das Heimteam dann das 2:0. Das nannte ich mal sehr effektiv. Trotzdem muss ich sagen, was ich bis jetzt von der Heimmannschaft gesehen hatte, war noch nichts Großes und ich weiß nicht, wie sie sich mit dieser Leistung in der ersten Liga Österreich halten wollen. 
Aber da werden sich andere schlaue Leute ihre Gedanken darüber machen. Nach dem zweiten Tor waren unsere Amateure sehr verunsichert. Sie bekamen nichts mehr auf die Reihe. Danach zeige die Heimmannschaft nur noch das Notwendigste und die Amateure bekamen sogar noch einen Elfmeter, den sie leider verschossen. Das wäre vielleicht noch einmal eine Möglichkeit gewesen, heran zu kommen.
In der 72. Minute auch noch das 3:0. Damit war das Spiel natürlich entschieden. Trotzdem sollte es mit dem Anschlusstreffer noch klappen, kurz vor Ende des Spiels sollte das Tor zum 3:1 fallen.
Doch Wattens zeigte sich nicht geschockt und schoß das 4:1 in der Nachspielzeit. Das war dann auch der Schlusspunkt, denn danach pfiff der Schiedsrichter ab. 
Als das Spiel dann vorbei war, machten wir noch ein Fanclub Foto, denn es waren einige von uns Vorort.
Als wir uns danach verabschiedet hatten ging es zurück zum Auto. Da Dieses die ganze Zeit in der prallen Sonne gestanden war, erwartete uns wieder eine Sauna. Peter und Basti wollten noch zu einem Einkaufsmarkt fahren, denn sie benötigen für die abendliche Feier noch etwas an Essen und Trinken. Wir fanden einen solchen Einkaufsmarkt und deswegen fuhren wir Diesen noch an. Hier wurde noch einmal der Getränkehaushalt aufgefüllt und dann sollte es in Richtung Heimat gehen. Auf dem Weg dahin noch ein Radler, dann schloss ich trotz der Hitze die Augen. Kurz vor 18 Uhr waren wir dann wieder zurück in Brannenburg und als wir in den Innenhof meines Wohnhauses fuhren war für mich die Tour für heute beendet. Meine beiden Mitstreiter mussten noch eine Stunde länger fahren, denn für sie war in München Ende. 

Fazit der Tour:
Was will man von einem Testspiel erwarten, wo österreichische Erste Liga gegen deutsche Dritte Liga spielt. Zumindest Kampf und Wille. Leider war heute Beides nicht zu sehen. Wattens hatte drei Chancen und nutzte Diese um 4 Tore zu schießen. Welche Effizienz.  Unsere Amateure sind noch nicht richtig eingespielt und werden mit dieser Leistung große Schwierigkeiten in der dritten Liga bekommen. Für uns war es ein netter Ausflug mit guten Gesprächen und ein Eintritt, der nichts kosten sollte. Genau das Richtige für einen Sparfuchs.





















26.06.2019 Jenbach Wacker Innsbruck : VfB Stuttgart

Testspiel:
Wacker Innsbruck : VfB Stuttgart
Anpfiff: 18 Uhr
Halbzeit: 3:0, Endstand: 4:1
Zuschauer: 300
Spielort: Jenbacher Stadion

Kosten:
30 Euro

Mit dabei:
Alleine

Tourplan:
Ziemlich kurzfristig entschied ich mich dafür, das Testspiel Wacker Innsbruck gegen VfB Stuttgart anzuschauen. Dieses sollte in der Nähe von Innsbruck sein, nämlich in Jenbach. Da ich dort noch nicht war, interessierte mich natürlich dieses Spiel sehr. Das Problem sollte nur sein, dass ich zu dieser Zeit auf einem Lehrgang in Mittenwald war. So konnte ich noch nicht sagen, wann ich an diesem Mittwoch aus der Kaserne herauskamen. Deswegen auch die Kurzfristigkeit für dieses Spiel. Eigentlich wollte mich Fabian begleiten, der ebenfalls auf dem Lehrgang war, doch er wurde kurzfristig krank und musste absagen. Das Spiel sollte um 18 Uhr angepfiffen werden. Ziemlich früh für ein Freundschaftsspiel und ich hatte mir ausgerechnet über Google Maps, dass ich ca. eine Stunde bis nach Jenbach brauchen würde. Trotzdem sollte es sich so ergeben, dass ich rechtzeitig Schluss hatten und den Weg zu dem Spiel antreten konnte. Ich sollte so gut durchkommen und rechtzeitig da sein, dass ich am Stadion einen guten Parkplatz ergatterte. Ca. 45 Minuten vor Anpfiff war ich dann am Stadion, obwohl mich auf der Autobahn einige Staus erwartet hatten. Die Strecke wurde zur Zeit umgebaut, der Berufsverkehr gab den Rest dazu und so staute es sich überall.  
Für eine kleine Stadtbesichtigung reichte es dann aber trotzdem nicht mehr. 
Zum Stadion: 
Das Stadion besteht aus einer kompletten Haupttribüne, der Rest ist alles Wiese, den man als Stehplatz um das Spielfeld nützen konnte. Doch die Haupttribüne lässt sich ganz gut anschauen und die Kapazität des Stadions beträgt immerhin 2000 Leute. Die Haupttribüne ist überdacht, was am heutigen Tag bei diesen Temperaturen sehr angenehm war. Was kann man zum Stadion noch sagen, es gibt eine Wirtschaft die für Getränke und Verpflegung sorgte. Draußen im Außenbereich der Wirtschaft, der auch noch zum Stadion Bereich gehört, wurde ein Grill aufgebaut und dort gegrillt. Und da ich noch so viel Zeit hatte, kaufte ich mir noch eine Bratwurst und ein Bier dazu. So bekam ich die Zeit eigentlich sehr gut rum. 15 Minuten vor Beginn des Spieles suchte ich mir dann einen guten Platz auf der Haupttribüne. Der Preis der Eintrittskarte hatte heute 10 € betragen, was mittlerweile normal für ein Freundschaftsspiel ist.

Zum Spiel: 
Das Spiel wurde pünktlich um 18 Uhr angepfiffen. 
Mit einem anfänglichen Abtasten und Versuchen von Ballsicherheit beider Mannschaften waren die erste 10 Minuten nicht besonders gut anzusehen. Doch dann übernahm Stuttgart immer mehr die Kontrolle und zeigte, dass die deutsche Liga doch besser sein sollte als die Österreichische. Sie spielten sich ein paar Chancen heraus, nutzten Diese aber erst in der 33 Minute. Durch einen schönen Angriff erzielte der VfB das 0:1. Weiter sollte das Spiel in eine Richtung gehen und zwar auf das Tor der Innsbrucker. Es sollte sich zeigen, dass die Innsbrucker mit den schnellen Vorstößen von Stuttgart nicht zurecht kamen. In der 42. Minute dann das 0:2 durch einen Schuß vom Sechszehner. Kurz vor dem Halbzeitpfiff, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, fiel dann noch das 0:3, das in diesem Moment schon eine kleine Vorentscheidung sein sollte. 
Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeitpause. Zwischenzeitlich, in der Pause, ging jemand an mir vorbei den ich aus dem Augenwinkel als den Marco von unseren Fanclub identifizierte. Als er dann zurückkam rief ich ihn kurz und er setzte sich mit zu mir. Wie sich herausstellen sollte, hatte er vorher schon gesehen, dass ich mich bei der Groundhopper App eingecheckt hatte. Er hatte sich schon auf die Suche nach mir gemacht. So unterhielten wir uns über verschiedene Dinge und so ging die Pause schnell vorbei. Er erzählte mir, dass er zur Zeit im Trainingslager der Bayern Amateure sei und da heute Trainingsfrei war, hatte er sich für dieses Spiel entschieden. Danach wurde die zweite Halbzeit angepfiffen. Nun zeigte sich Innsbruck etwas besser. Dies hatte aber hauptsächlich damit zu tun, dass Stuttgart die halbe Mannschaft ausgewechselt hatte und jetzt nur noch die Amateure ihr Können zeigen durften. Man merkte den jungen Spielern von Stuttgart an, dass sie wohl noch nicht so oft miteinander gespielt hatten, denn die einzelnen Pässe, bzw. Spielzüge waren nicht besonders gut anzusehen. In der 70. Minute sollte dann der Anschlusstreffer für Innsbruck fallen. Davor hatten sie schon einen Elfmeter, den sie aber verschossen hatten. Mit dem 1:3 im Rücken versuchen sie noch mal etwas Mobilität in das Spiel zu bekommen. 
Es sollte ihnen aber nicht besonders gut gelingen und kurz vor Abpfiff des Spiels schoß Stuttgart doch noch das 1:4. Mit diesem Ergebnis ging das Spiel dann auch zu Ende. Der Schiedsrichter pfiff eine Minute früher ab, wahrscheinlich war es ihm auch viel zu warm.
Ich ging dann mit Marco gemeinsam aus dem Stadion. Schnell schauten wir, daß wir zu unseren Autos kamen, verabschiedeten uns voneinander und die Fahrt ging wieder zurück. Zwischenzeitlich hatte ich festgestellt, dass sich die Staus auf der Strecke aufgelöst hatten, somit konnten wir diese Strecke wieder benutzen. Nach etwas mehr als einer Stunde war ich dann wieder zurück in Mittenwald und beendete diese kleine Tour. 

Fazit der Tour: 
Was als Schnellschuss gestartet war, zeigte sich dann doch als eine nette Unterhaltung mit fünf Toren. Auch traf ich auf dem Marco und hatte gute Gespräche, so war der Abend recht angenehm verbracht worden.








Montag, 19. August 2019

09.06.2019 Rammstein München Olympiastadion Teil 2


Rammstein Tag 2
Ort:             München
Stadion:      Olympiastadion
Zuschauer:    ca: 80.000
 

Kosten:
Eintrittskarte:           84 €
Diverses:                  50 €
gesamt:                    133 €


Mit dabei:
Peter H., Peter M., Frank H., Basti, Simon, Markus J. und seine Freundin Karina, sowie Meinereins.



Vorbereitung und Planung:
Wie schon im vorherigen Bericht nachzulesen!


Tourplan:
Da wir heute erneut Sitzplatz hatten und wir Diesen auch nutzen wollten, ließen wir uns etwas mehr Zeit und mussten nicht zu früh los. Deswegen machten wir aus, dass wir uns erst um 15:30 Uhr in Rosenheim am Pendlerparkplatz treffen wollten. Die Reisegruppe sollte sich heute etwas anders gestalten, denn der Markus und seine Freundin Karina, sowie Stephanies Sohn Simon wurden heute mit ins Team aufgenommen. Ebenso wollten wir uns in München mit Peter M., Franky und Basti treffen. Zur ausgemachten Zeit stand Peter H. dann in Rosenheim auf dem Pendlerparkplatz und sammelte Simon und mich auf. Unser Ziel war es heute gleich zu dem Parkplatz am BMW Haus zu fahren. Denn wir hatten gestern gute Erfahrungen mit Diesem gemacht, der Weg zu Fuß zum Stadion war machbar und auch die Kosten erschwinglich. Auf der Hinfahrt unterhielt ich mich viel mit Markus und seiner Freundin. Ich hatte sie doch schon eine Zeit lang nicht mehr gesehen. Zwischendrin nahm ich immer wieder mit dem Münchner Peter und Franky Verbindung auf, denn mit Denen wollte ich mich heute auch wieder treffen. Für Franky hatte ich ja noch die Karte für heute besorgt und er wollte mir meinen Rucksack, den er bei der Pokalendspielfahrt vergessen hatte, mitbringen. Nach ca. 1,5 Stunden waren wir dann in München und fanden auch gleich wieder zu dem Parkhaus. Peter hatte einen Behindertenausweis dabei, so konnten wir uns im Erdgeschoss auf die dementsprechenden Parkplätze stellen. Sollte uns bei der Ausfahrt doch Einiges an Zeit ersparen. Nachdem das Auto stand ging es weiter zu Fuß für uns. Den gleichen Weg wie gestern nutzten wir um zum Stadion zu kommen. Da ich noch auf Franky und Peter M. warten wollte, ging Peter H. mit Markus und seiner Freundin weiter zum Stadion und wir machten uns nachher aus, dass wir uns zusammen rufen würden. So wartete ich mit Simon zuerst auf Peter, der kurz darauf kam und auch Franky sollte etwas verspätet auftauchen. Er hatte meinen Rucksack dabei, und ich wusste, dass ich diesen nicht mit ins Stadion bringen würde. Also entschloss ich mich dazu, noch einmal zurück zum Auto zu gehen und Diesen dort abzulegen. Simon begleitete mich und wir gingen gemeinsam zurück zum Parkhaus.
Die ganze Aktion sollte uns dann ca. 30 Minuten kosten, aber zumindest war der Rucksack gut aufgeräumt. Da ich auf dem Rückweg an einem Bierverkäufer vorbeikam, nahm ich uns gleich noch vier Fläschchen Bier mit, die Peter und Franky mit einem Strahlen in den Augen entgegennahmen. Wir unterhielten uns ein bisschen, tranken das Bier und bewegten uns in Richtung Stadion. Jetzt kam es natürlich darauf an. Denn auf Simons Karte stand der Name vom Münchner Peter. Im Vorhinein, bei der Fahrt, hatte der Markus eine sehr gute Idee. Er meinte, nicht nur ein Ausweis sei ein persönliches Dokument, sondern auch eine EC Karte. Es stand nämlich auch auf der Eintrittskarte, dass man mit der EC Karte ebenfalls nachweisen konnte, dass der Name passt. Und auf dieser EC-Karte war kein Bild. So machten wir die Probe aufs Exempel, ich ließ mir vom Peter seine Kontokarte geben und es sollte wirklich klappen, dass wir mit dieser EC Karte und der Eintrittskarte den Simon mit ins Stadion brachten. Sollte für uns bedeuten, wir hatten 10 € gespart. Direkt nach dem Eingang trafen wir dann auf Basti, mit dem Peter vorher noch einen Treffpunkt ausgemacht hatte. Als wir dann Alle im Stadion waren wollten wir als nächstes zu einem Fan Stand und uns die Tour Shirts holen. Da es Simons erstes Konzert war hatte ich ihm geraten, als Erinnerung Eines mitzunehmen. Denn an sein erstes Konzert erinnert man sich immer wieder gerne. So war es auch bei mir, denn das Tourshirt meines ersten Konzertes habe ich immer noch zu Hause. Leider sollte sich herausstellen, dass die T-Shirts in den Größen M & L schon ausverkauft waren. Zumindestens bei diesem Fanshop. Der Münchner Peter nahm sich Eines in XL mit und ich sagte zu Simon, es gibt noch genug andere Shops, da können wir einmal außen herum gehen und bei einem Anderen kaufen wir uns Eines. Peter und Franky verabschiedeten zu ihrem Platz und ich machte mich mit Simon auf dem Weg die anderen Fan Stände abzuklappern. Aber leider sollte sich rausstellen, dass auch diese teilweise das gewünschte T-Shirt gar nicht mehr hatten. Zu guter Letzt war es dann wirklich wieder so, dass wir bei dem ersten Fan Stand erneut standen und Glück hatten, eines der letzten XL T-Shirts zu erwischen. Hätte ich gewusst, dass die Stände so schlecht mit dem Besorgen der T-Shirts nachkommen, dann hätte ich mir das T-Shirt gestern schon geholt. Unsere Sitzplatzkarten sollte heute neben dem Stehplatz der Südkurve sein. Leider war aber die Bühne genau auf der anderen Seite des Stadions errichtet worden. Bedeutete für uns, wir würden von der Bühne und der Show nicht viel sehen. Also gab es nur zwei Möglichkeiten, entweder wieder versuchen in den Stehplatzbereich zu kommen oder sich einfach in einen anderen Block hinein zu schmuggeln. Die Kontrollen an den Eingängen waren aber so genau, dass man die zweite Idee erst einmal abschreiben konnte. Zumindest ging ich schon mal an dem Eingang für den Stehplatzbereich vorbei und besorgte mir zwei Auslasskarten, die auch Heute auf dem Boden lagen. Also hätten wir schon einmal damit in den Stehplatzbereich gehen können. Doch Simon war sich nicht ganz sicher, ob er das wollte, deswegen doch den Sitzplatz nutzen. Als wir dann in unserem Block waren sprach ich kurz mit ihm ab, wie wir weiter vor gehen würden. Denn es war wirklich so wie erwartet, man sah von der Bühne sehr wenig. Also entschloss ich kurzerhand, dass wir uns durch die Blöcke Richtung Bühne nach vorne arbeiten. Simon fragte mich noch, ob das nicht verboten sei und ob wir keinen Ärger bekommen würden. Ich sagte zu ihm, er solle mir vertrauen und mir einfach folgen. So tat er es dann auch und wir arbeiteten uns über die Sitzplätze hindurch von Block zu Block.
Jedes Mal, wenn ein Ordner etwas genauer schaute, setzten wir uns auf freie Plätze und wenn er wieder weg schaute gingen wir weiter. Als wir dann einen guten Platz entdeckt hatten, blieben wir in diesem Bereich und setzten uns erst einmal auf den Stufen ab. Auch Franky kam zufällig zu dem Platz und setzte sich zu uns dazu. Mein Plan wäre es gewesen, zwei bis drei Lieder auf diesem Platz abzuwarten und wenn dann irgendwo Sitzplätze frei waren, sich da hinzusetzen. Ganz in der Nähe saßen auch noch der Peter H., der Markus und seine Freundin. Durch das Vorarbeiten durch die Blöcke war so viel Zeit vergangen, daß kurz darauf, als wir saßen, die Klavierspielerin mit Spielen begannen. Von Gestern wusste ich, der ganze Spaß sollte jetzt noch ca. 40 Minuten dauern, bis Rammstein auftreten würden. Auch die halbe Stunde der Klavierspielerinnen bekamen wir gut rum. Erneut mit einem großer Knall wurde das Konzert von Rammstein eröffnet.
Mit viel Applaus kam die Band auf die Bühne. Wir warteten ca. 3 Lieder ab, sahen das vor Peter H. noch zwei Plätze frei waren und wechselten zu Denen hinüber. Franky blieb auf seiner Stufe sitzen.
Wie auch gestern wurde mit dem Lied "Was ich liebe" begonnen. Eigentlich wurde die selbe Show und Effekte wie gestern geboten. Doch wie schon im vorherigen Bericht angesprochen, konzentrierte ich mich heute auf die Musik.
Bei dem Konzert wurden folgende Lieder gespielt:
- Was ich liebe,
- Links, 2-3-4, (mit viel Lichteffekten)
- Tattoo,
- Sehnsucht,
- Zeig Dich,
- Mein Herz brennt, (mit brennenden Herz)
- Puppe, (ein brennender Kinderwagen auf der Bühne)
- Heirate mich,
- Diamant,
- Deutschland Remix ( mit DJ Richard Z. Kruspe) (Der Dj fuhr mit einem Aufzug am Mittelturm hoch und spielte seinen Remix)
- Deutschland, (mit Strichmännchen Anzügen auf der Bühne)
- Radio,
- Mein Teil, (als Metzger verkleidet)
- Du hast, (durch das Stadion wurden Raketen gezündet)
- Sonne, (unglaublich viel Pyrotechnik)
Die Lieder wurden Alle mit Pyrotechnik und vielen Lichteffekten begleitet.
Danach wurde das Licht auf der Bühne ausgemacht und ca. 10 Minuten später wechselte die Band die Bühne und fand sich auf der kleinen Bühne wieder ein.
Dort spielten sie mit den beiden Klavierspielerinnen das Lied Engel. Heute gab es nur das eine Lied auf dieser Bühne. Ohne Dich wurde als erstes Lied nach dem Wechsel auf die große Bühne zurück gespielt. 
Nach "Ohne Dich" ging es mit den Lieder:
- Ausländer,
- Du riechst so gut,
- Pussy (hier kam eine große Schaummaschiene im Form von einem Penis zum Einsatz)
weiter.

























Leider fehlte bei der Zugabe das Lied "Rammstein", daß wir Gestern noch zu Hören bekommen hatten. Dementsprechend fehlte auch die Bühnenshow, sowie die gesamte Pyrotechnik zu dem Lied Rammstein, das doch am gestrigen Tag ein Highlight war.
Mit dem Lied "Ich will" wurde die zweistündige Show beendet. Ich musste sagen, ich hatte alles richtig gemacht mit den zwei Tagen. Zwischenzeitlich schaute ich immer wieder zu Simon hinüber und auch er war extremst begeistert von dem Konzert, der Songauswahl und natürlich der Show. Man sah es in dem Leuchten seiner Augen. Nachdem die zwei Stunden vergangen waren verabschiedete sich die Band erneut von dem Fans und verließ die Bühne. Natürlich fuhren sie auch Heute noch einmal mit dem Aufzug im Mittelturm nach Oben und verbeugten sich mehrfach für die Fans. Was mir heute besonders aufgefallen war, die Band machte mehr mit den Fans. So wurde öfters zum Mitsingen animiert, wobei ich sagen musste, die Fans sangen so oder so jedes Lied mit. Nur heute ließ der Sänger öfters ein paar Strophen aus und das Publikum unterstütze ihm beim Singen. Hatte ich so auch noch nicht erlebt, denn eigentlich spielt die Band ihr Set herunter und kümmert sich, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht um die Fans. Wir begaben uns nach Ende des Konzerts dann auch wieder aus dem Stadion heraus, machten noch ein gemeinsames Foto und schon ging es zurück zum Auto.
Da Peter H. heute im Parkhaus auf einem Behindertenparkplatz stand, kamen wir auch sehr schnell aus Diesem heraus und auch auf dem Mittleren Ring sollte es keine Probleme geben. Dementsprechend waren wir heute fast um eine Stunde eher am Pendlerparkplatz zurück. Danach wechselten wir das Fahrzeug, ich verabschiede mich von meinen Freunden und es ging für uns in Richtung Nußdorf weiter. Dort kamen wir eine Viertelstunde später an. Nachdem sich Simon mehrfach bei mir bedankt hatte für diesen unglaublichen Ausflug und das Konzert, beendeten wir den heutigen Ausflug.

Fazit des Tages:
Viele Leute hatten mich im Vorhinein gefragt, warum ich mir dieses Konzert zweimal anschaue. Ich habe ihnen immer wieder versucht zu erklären, dass man Rammstein an einem Tag nicht vollständig live erleben kann. Man wird mit so vielen Eindrücken bepflastert, dass man gar nicht alles genießen kann. Dies hatten die Leute nicht verstanden, aber ich wusste wieder, der gestrige Tag war nur rein für die Show und der Heutige für die Musik. Deswegen musste ich zu mir selber sagen, alles richtig gemacht. Zusätzlich freute es mich natürlich, dass Simon sein erstes Konzert so richtig genießen konnte. Ich bin mir sicher, dass er dies nicht wieder vergessen wird.