Eifelturm Paris

Eifelturm Paris

Montag, 18. März 2019

28.02.2019 Madrid Anreise

Plan der Tour:
28.02.2019 Hinflug von München - Madrid
01.03.2019 Sightseeing und Fußballspiel in Madrid
Rayo Vallecano : FC Girona, Anpfiff: 21 Uhr
Halbzeit: 0:1, Endstand: 0:2
Zuschauer: 11714, davon Auswärts: 100
Stadion: Estadio de Vallecas (Vallecano)
02.03.2019 Sightseeing und Fußballspiel Classico
Real Madrid : FC Barcelona, Anpfiff: 20:45 Uhr
Halbzeit: 0:1, Endstand: 0:1
Zuschauer: 78819, davon Auswärts: 3000
Stadion: Estadio Santiago Bernabeu (Madrid)
Fahrt von Madrid nach Burgos (Übernachtung)
03.03.2019 Fahrt von Burgos - Eibar - San Sebastian
2x Spiele + Sightseeing in San Sebastian
SD Eibar : Celta de Vigo, Anpfiff: 12 Uhr
Halbzeit: 0:0, Endstand: 1:0
Zuschauer: 4736, davon Auswärts: 100
Stadion: Estadio Municipal de Ipurua (Eibar)
Real Sociedad : Atletico Madrid, Anpfiff: 18:30 Uhr
Halbzeit: 0:2, Endstand: 0:2
Zuschauer: 25955, davon Auswärts: 200
Stadion: Estadio Municipal de Anoeta (Donostia-San Sebastian)
Rückfahrt von San Sebastian - Madrid
04.03.2019 Rückflug Madrid - München


Kosten:
Eintrittskarten:          150 €
Flug:                          127 €
Auto:                          73 € : 2 = 36,50 €
Sprit:                          98 € : 2 = 49 € 
Maut:                         30 € : 2 = 15 €
Übernachtung:          121,50 € : 2 = 66 €
Diverses:                  150 €
gesamt:                     593,5 € 



Strecke:
Brannenburg - München               98 km
Madrid - Burgos                          245 km
Burgos - Eibar                             167 km
Eibar - San Sebastian                    55 km
San Sebastian - Madrid                439 km
München - Brannenburg                98 km
gesamt:                                       1102 km



Mit dabei:
Torsten und ich



Vorbereitung und Planung:
Nachdem mein Kamerad Torsten (Torte) endlich wieder zurück aus Amerika war, sprachen wir darüber, eine Tour zu machen. Wir suchten nach einem Wochenende, wo wir gemeinsam starten konnten. Sie sollte rund um Fasching gemacht werden, denn wir waren beide nicht die großen Faschings Fans. So war der Plan, dass wir nach Portugal fliegen und dort Belenenses Lissabon anschauen wollen. Durch einige Querelen und der späten Terminierung in Portugal sollte sich aber diese Tour nicht machen lassen. Es war uns nicht möglich, die genauen Tage der Spiele zu bestimmen, deswegen konnten wir auch den Zeitraum unserer Tour schlecht planen, zum Anderen hatten wir das Problem, wenn wir länger warten würden, dann würden die Flüge unbezahlbar werden. Also schauten wir weiter und was mir schon ins Auge gestochen hatte für dieses Wochenende war Spanien. So wurde noch etwas genauer geforscht und Madrid als Ziel außerwählt. Es wurde ein einigermaßen zahlbarer Flug gefundenen. Dieser sollte sogar von München aus nach Madrid gehen. Diesen Vorschlag unterbreitete ich meinem Freund, der begeistert von der Idee war. Denn wir setzten natürlich das Classico, daß dieses Wochenende war, auf die ToDo Liste. Der Urlaubswunsch in der Arbeit sollte auch genehmigt werden. Danach wurde der Flug gebucht. Somit sollte es am Donnerstag den 28.02 am Abend los- und bis zum Montag den 04.03 dann wieder zurückgehen. Natürlich war Madrid als Spielort sehr interessant, doch man musste sich auch einen Plan B zurecht stricken. Es dauerte wieder etwas, bis der Spieltag, das Wochenende, terminiert war. Das einzige Spiel, was fest stand, war am Samstag das Clasico Real Madrid gegen FC Barcelona.  Der Rest sollte erst einmal offen bleiben. Nachdem der Flug gebucht war und die Planungen schön langsam anliefen, wurde auch drei Wochen vorher endlich einmal die Terminierung rausgeschmissen. Leider schaffte man es nicht in der Zeit alle Vereine in Madrid mitzunehmen. So sollte Leganés erst am Montag Abend spielen. Aber Vallecano am Freitag, daß man fest einplanen konnte. Nachdem ich meinem Kameraden die freudige Nachricht der Terminierung übermittelt hatte, wurden die Planungen etwas genauer gemacht. Somit stand am Freitag schon mal Vallecano auf der To-Do-Liste, am Samstag das Classico und da am Sonntag nicht viel in Madrid zu machen war entschieden wir uns dafür, kurzfristig einen Leihwagen zu nehmen und in das Baskenland zu fahren. Denn dort sollte Eibar und San Sebastian spielen. Konnte man schon einmal schauen wegen Karten. Eibar war jetzt nicht das Problem, sondern San Sebastian. Denn die spielten gegen Atletico Madrid. Karten gab es zu bestellen, doch die waren extrem teuer. Immerhin sollte man für 72 € einen stolzen Preis zahlen um dieses Spiel zu sehen. Aber die Kinder Karten waren für 26 € zu haben. Also wurden Diese genommen. Als Letztes wurde dann auch noch der Leihwagen, sowie die Übernachtungen gebucht. Leider hatte ich schon im Vorhinein eine Übernachtung vom 01.03 - 03.03.2019 in Madrid gebucht, die man dann wieder stornieren musste. Ich hatte zwar eine flexible Buchung gehabt, trotzdem mussten wir etwas für die Stornierung zahlen. Ärgerlich eigentlich. Die erste Übernachtung wurde in einem Flughafenhotel getätigt, die Zweite in Madrid in nem Hostel, die Dritte auf den Weg ins Baskenland und die Vierte geplant im Auto. Die Tour stand.

Tourplan:
Damit es mit der Flugzeit um 19:10 Uhr ab München nach Madrid kein Chaos und Stress gab, entschied ich mich dafür, etwas früher am Donnerstag mit der Arbeit anzufangen  und um 15:30 Uhr den Computer herunterzufahren und nach München abzuhauen. So tat ich es dann auch und verschwand um die genannte Uhrzeit. Die Fahrt nach Neufahrn sollte sich nicht schwer gestalten, auch wenn man auf der A99 um München herum etwas im Stau stand. Einen Parkplatz fand man wieder in der Nebenortschaft von Neufahrn. Zu Fuß ging ich dann zur S-Bahn Station in Neufahrn, wo ich mit dieser Richtung Flughafen München fuhr. Am Flughafen entdeckte ich auf der Infotafel mit Schrecken, daß der Flug eine Stunde Verspätung haben sollte. Mein erster Weg sollte mich zum Schalter führen, damit ich mein Flugticket empfangen konnte. Was macht der werte Herr solange an einem Flughafen, wenn er Verspätung hat. Er geht zum Edeka, holt sich dort eine Bratensemmel mit einem Bier und setzt sich in den Zentralbereich.
Zufälligerweise entdeckte eine gute Bekannte, die Kirstin, dass ich da war. Sie flog an diesem Tag auch in den Urlaub. Ein Treffen wurde somit also kurzfristig ausgemacht.
So verbrachte man ca. eine Stunde miteinander, sprach über alte und neue Zeiten, das Leben und wie es weitergehen sollte. Ich brachte sie dann noch in Richtung ihres Gates, wir trafen auf eine weitere gute Bekannte, die ebenfalls am Flughafen war und man wechselte einige gute Gespräche. Da auch mein Flug schon aufgerufen war, ging ich in Richtung meines Flugsteiges, durchlief den Sicherheitschecks und saß kurz darauf vor dem Gate, wo der Flug abgehen sollte.
Mit ca. 2 Stunden Verspätung wurde dann das Boarding aufgerufen. Immer in Verbindung mit meinen Kameraden, der von Frankfurt aus fliegen sollte, checkten wir die Lage. Auch er sollte eine Verspätung haben, nur bei ihm war die Begründung etwas lustiger! Es musste ein Rad bei seinem Flieger gewechselt werden. Da wir deswegen einigermaßen Zeitgleich landeten, entschlossen wir uns dafür, uns am Flughafen zu treffen und gemeinsam zum Hotel zu gehen. Nachdem ich dann im Flieger saß, wieder mal nicht auf meinem Platz sondern einen Besseren ausgesucht, hob der Flieger ab. Die Zeit verbrachte ich mit Äuglein schließen und Einholen von Kraft, denn ich wusste, in Madrid würde es nicht so großartig werden mit viel schlafen. 2,5 Stunden später wurde ich dann unsanft geweckt, als der Flieger aufsetzte. Etwas schlaftrunken steuerte ich allen Leuten hinterher und fand außerhalb meines Ankunftsbereiches eine Bar, die ich nutze um etwas Trinkbares zu finden.
Dort warte ich auf meinen Kameraden, der ebenfalls demnächst landen sollte. Immer wieder in Verbindung mit ihm, sollte so der Treffpunkt ausgemacht werden. Zwischenzeitlich sollte mich ein Spanier anquatschen wegen Tickets für das Classico in Madrid. Nachdem er ein paar Telefonate geführt hatte, kamen wir zu keinen gemeinsamen Nenner. Danach sollte mein Kamerad Torte endlich auch in Madrid gelandet sein. Wir nahmen Kontakt auf und es sollte sich ergeben, dass er am Terminal 2 gelandet war. Ich saß am Terminal 4. Ich fragte mich dann durch bei den Bediensteten des Flughafens und sollte zu dem Bus finden, der mich zum Terminal 2 brachte.
Nachdem ich draußen stand und etwas wartete, kam dann auch der Bus und dieser brachte mich zu meinem Ziel. Am Terminal 2 angekommen traf ich dann auf meinen Kameraden Torsten. Nachdem wir uns herzlich begrüßt hatten sollte für heute unser letztes Ziel das Hotel sein. Dieses war ca. 2 km von Flughafen entfernt und kostete uns noch einmal 20 Minuten Marschzeit. Natürlich liefen wir noch dran vorbei und wie wir es bemerkt hatten, mussten wir lachen und gingen die paar Meter wieder zurück. Nachdem wir dann angekommen waren, checkten wir ein und da es noch eine Hotelbar gab, die noch geöffnet hatte, gönnten wir uns dort noch zwei Bierchen.
Als Diese dann um 3 Uhr geschlossen wurde, waren wir Schlaffertig und gingen aufs Zimmer. Dort wurde kurze Zeit später die Äuglein geschlossen.

Fazit des Tages.
Nachdem am Anfang Alles gut geklappt hatte, kam die Verspätung des Fliegers. Ich ließ mich dadurch aber nicht ärgern, denn auch der Flug meine Kameraden sollte verspätet gehen. Obwohl wir an unterschiedlichen Terminals ankamen, stand dem Treffen nichts mehr entgegen. Die Tour hatte also begonnen und konnte so weitergehen.








Sonntag, 10. März 2019

18.02.2019 Sevilla Heimreise

18.02.2019 Rückreise von Sevilla - Memmingen

Tourplan:
Heute begann der Tag wieder sehr früh. Um 5 Uhr morgens klingelte der Wecker, denn unser Flieger sollte um 7:00 Uhr abheben. Ich hatte am Vortag schon für uns eingecheckt, diesen Stress hatten wir schon hinter uns. Trotzdem lief uns etwas die Zeit davon und als wir an der Busstation standen, sollte erst einmal kein Bus auftauchen. Über Google Maps geschaut ich nach und bemerkte, dass der nächste Bus später erscheinen sollte und dann auch noch 40 Minuten Fahrzeit zum Flughafen benötigte. Diese Zeit hatten wir nicht mehr und somit entschlossen wir uns dafür, mit einem Taxi an den Flughafen zu verlegen. Taxis fahren auch rund um die Uhr in Sevilla herum. Wir hatten Glück und konnten kurze Zeit darauf Eines anhalten und mit diesem fuhren wir zum Flughafen. 20 Minuten später waren wir an unserem Terminal, gingen schnell durch die Sicherheitskontrolle und standen nun im Wartebereich. Ein paar Minuten später wurde dann unser Gate aufgerufen und wir gingen dorthin. Nach kurzer Zeit wurde auch das Boarding angesagt und da wir nichts besseres zu tun hatten, versuchten wir schnell in den Flieger zu kommen.
Sollte auch gut klappen und kurz darauf saßen wir auf unserem Platz. Wieder waren wir getrennt voneinander, aber das sollte uns heute nicht großartig stören. Nachdem der Aufruf Boarding complete kam wurden die Türen geschlossen und der Flieger rollte auf die Startbahn. Dies bekam ich noch mit, bevor mir die Augen zufielen. Fast den kompletten Flug nutzte ich um zu Schlafen. Zweieinhalb Stunden später landeten wir dann in Memmingen. Mit dem Aufsetzen der Maschine erwachte ich wieder. Danach wieder das übliche Bild, alle sprangen auf und rannten aus dem Flieger. Da wir es nicht eilig hatten, der heutige Tag war immerhin noch ein Urlaubstag, konnten wir es in Ruhe angehen lassen. Als wir dann in der Wartehalle standen, sagte ich zu Steffi sie soll auf das Gepäck achten und ich würde versuchen eine Mitfahrgelegenheit runter in die Stadt zu finden. Die ersten Beiden wollte mich nicht mitnehmen, doch beim Dritten sollte es dann klappen. Derjenige fuhr auch noch beim Ausparken ein anderes Auto an. Somit war das Mitfahren bei ihm auch schon erledigt. So suchte ich mir ein anderes Auto. Der Mann sagte ja er würde mich mitnehmen, die Frau von ihm war nicht so begeistert. Sie meinte, fremde Leute nimmt sie sehr ungern mit. Ich sagte ihr, daß ich ein netter Fremder wäre. Vom Flughafen bis zum Kreisverkehr unterhielten wir uns über den Urlaub von Sevilla und warum sie hier am Flughafen waren. Als ich dann wieder ausstieg sagte die Frau, daß ich wirklich ein netter Fremder gewesen bin. Von meiner Ausstiegsstelle bis zur Straße, wo mein Auto stehen sollte, waren es dann bloß noch ein paar Meter. Ich fand das Auto ohne Schäden vor. Natürlich hing ein Zettel an dem Auto, wo drauf stand, dass man hier nicht parken sollte, denn der Bereich war nur für Anwohner. Ich stand zur Hälfte im Anwohnerbereich, die Andere im im Normalbereich. Es würde sich zeigen, ob ich noch einen Strafzettel, bzw einen Brief bekommen würde. Als ich dann wieder nach oben früher stand Steffi schon draußen und wartete auf mich. Ich packte sie ein und wir fuhren wieder zurück. In Erkheim ging es dann nochmal hinaus, um eine Brotzeit zu holen. Nach der kurzen Pause ging es dann weiter Richtung München, über die A99 außen herum und dann über die A8 nach Rosenheim. Der Verkehr hielt sich in Grenzen, deswegen kamen wir gut durch. Die letzten 20 MInuten brauchten wir dann noch nach Nußdorf, bis wir dann wieder Zuhause waren.

Fazit der Tour:
Wir hatten eine unglaublich schöne und gemeinsame Zeit, sahen sehr viel und hatten sehr viel Spaß. Auch schaffte ich es endlich, das Stadion von Betis zu besuchen, somit war dieses Wochenende ein voller Erfolg.








17.02.2019 Sevilla Sightseeing und Fußball

17.02.2019 Sightseeing in Sevilla, 
Fussballspiel:
Betis Sevilla : Deportivo Alaves, Anpfiff: 21 Uhr
Halbzeitstand: 1:1, Endstand: 1:1
Stadion: Estadio Benito Villamarin (Sevilla)
Zuschauer: 43036, davon Auswärts: keine gesehen

Tourplan:
Der Morgen in Sevilla sollte damit beginnen, dass wir viel fitter erwachten, denn die Nacht hatten wir viel besser geschlafen. Einige Hustanfälle, trotzdem war es wärmer und so hatten wir auch mehr Schlaf bekommen. 
Da heute Sonntag war, waren die Geschäfte geschlossen. Bedeutete, dass ich nicht zum Supermarkt gehen und Semmeln oder Croissants holen konnte. Deswegen wollten wir heute in einem kleinen Café zum Frühstücken gehen. Wir gingen Richtung Hauptstraße, dort würden wir sicher einen Kaffee finden. Dort war ein großes Treiben von vielen Menschen und wir sahen, dass ein Marathon durch die Stadt veranstaltet wurde. Gleich neben der Straße, wo der Lauf stattfand, fanden wir ein kleines Café, die Tische und Stühle davor in der Sonne stehen hatten. Wir bekamen einen Platz für uns und setzten uns in die Sonne. 
Dort schauten wir uns das Treiben der Menschenmenge und Läufer an und genossen unseren Kaffee. Kurz sprachen wir unseren heutigen Tag durch und entschlossen uns dafür, nach dem Essen noch mal auf den es Plaza de Espana zu schauen. Heute bei Sonnenschein ein paar Fotos zu schießen, danach langsam zum Stadion von Betis Sevilla zu schlendern. Dieses lag 4 km von der Innenstadt entfernt. Heute Abend sollte das Spiel Betis Sevilla gegen Deportivo Alaves anstehen, dass ich auf meinem Plan geschrieben hatte. Denn dieser Verein fehlte mir in Spanien noch. Im Vorhinein hatte ich mir das Stadion schon einmal im Internet angeschaut und musste feststellen, dass ist das viertgrößte in Spanien ist. Von den Bildern her machte es schon einen gewaltigen Eindruck. Nachdem Wir unser Frühstück intus hatten gingen wir noch einmal zurück zur Unterkunft und gegenüber von Dieser zu unserer kleinen Bar, um etwas zu Essen und  Trinken. 

Aber zuerst besorgten wir uns ein Fläschchen Wein, und gingen zum beeindruckenden Platz (Plaza de Espana). Dort setzten wir uns in der Nähe des Brunnens ab, gönnten uns ein Gläschen Wein in der Sonne und ließen die Eindrücke dieses unglaublichen Bauwerkes auf uns wirken. 
Was besonders auffiel, es waren einige Leute da, die sich in unterschiedlichsten Posen räkelten und fotografieren ließen. Alles irgendwelche möchtegern Models, bzw. warum macht man sich so zum Kasper. Auch hier verbrachten wir wieder mehr als zwei Stunden, gingen die einzelnen Bereiche ab und schossen viele Fotos. Danach sollte es weitergehen in Richtung Stadion, wobei wir auch hier durch einen Park mussten, der durch seine Schönheit überzeugen konnte. Immer wieder, wenn wir etwas Schönes sahen, legten wir eine Pause ein und genossen den Anblick. 
Noch mal anzusprechen, es gibt sehr viele schöne Dinge hier zu sehen. So kamen wir langsam immer näher in Richtung Stadion und standen 2 Stunden vor Spielbeginn davor. 
Da ist es jetzt noch zu früh war, wollten wir noch eine Bar aufsuchen und dort etwas trinken. Um das Stadion herum schaute es da sehr schlecht aus. Nachdem wir einen Einheimischen gefragt hatten, ob er uns bei unserer Suche helfen konnte, versuchte er es uns zu erklären. Natürlich war auch hier das Englisch wieder Mangelware. So verständigen wir uns mit Händen und Füßen, bzw mit Google Übersetzer. Uns wurde ein Weg erklärt, den wir dann auch gingen. Wir sollten diese kleine Bar finden, setzten uns draußen unter das Vordach und Tranken noch etwas. Wir sprachen über das Erlebte und wie es morgen weitergehen sollte. So verbrachten wir noch ca. eine Stunde bei der Bar, bis wir dann zurück zum Stadion gingen. Dort ging es mittlerweile schon gut zu und unser erster Weg sollte zum Tickethäuschen gehen. 
Dort standen schon wieder einige Typen rum und wedelten mit Karten. Sollte uns natürlich recht sein, denn ich wusste, dass wir heute unterm Preis in das Spiel gehen würden. Nachdem die ersten harten Verhandlungen begonnen hatten, wollten die Verkäufer 30 € pro Karte, das für jetzt den billigsten Preis zeigen sollte. Ich war nicht gewillt diesen Preis zu zahlen und versuchte ihn zu drücken. Sehr hartnäckig, doch ich bekam auch mit, dass keine Nachfrage da war und aufgrund von dem, dass sich immer mehr Leute um mich tummelten mit Karten merkte ich, dass das Angebot sehr groß war. So konnten wir warten, bis die Leute, die Karten hatten, schön langsam mit dem Preis nach unten gingen. Ich wurde mehrfach beschimpft und mit Schlägen bedroht, doch zu guter Letzt bekamen wir zwei Karten für je 15 €. Ich überlegte, noch weiter runter zu gehen, aber ich glaube, wenn ich das gesagt hätte, dann hätten sie mich geschlagen. Danach gingen wir in Richtung Sicherheitskontrolle. Leider sollte es so sein, dass wir Beide nicht zusammen saßen. Ist mir bei den ganzen Verhandlungen nicht aufgefallen, dass es zwei unterschiedliche Bereiche waren, wo wir die Karten hatten. So ist es dann auch, wenn man in diesem Stadion steht, steht man erstmal vor einer grün-weißen Wand. Diese besteht aus drei Rängen, dem Ober-, dem Mittel und dem Unterrang. Auch diese Stadion ist wie viele Stadien in Spanien sehr steil und alle Ränge sind komplett überdacht. Das Stadion ist in den Farben von Betis gehalten, also in grün-weiß. Was mich persönlich sehr verwunderte, dass dieses Spiel gegen einen No-Name Gegner am Sonntagabend so gut besucht war. Leider sah ich keine Auswärtsfans, das hieß das Interesse der Fans von Betis war doch sehr groß.
Zum Spiel:
Meinen Platz sollte ich auf dem Unterrang haben. Ich setzte mich aber trotzdem in der Mitte. Leider sollte es so sein, dass immer mehr Leute hier rein drückten und ich musste immer wieder den Platz wechseln. Irgendwann war mir dieses Tetris Gespiele zu dumm und ich begab mich im Unterrang auf die Seite. Dort war noch so viel frei und man hat ja auch einen sehr guten Blick. Ich schickte Steffi eine WhatsApp und fragte nach, ob es ihr gut geht und ob sie ihren Platz gefunden hatte. Sie schickt mir zurück, dass sie spätestens in der Halbzeitpause versuchen würde zu mir nach unten zu kommen.
Pünktlich sollten beide Mannschaften dann mit dem Schiedsrichter auftauchen. Es wurde angepfiffen und von Beginn an übernahm Betis das Spielgeschehen.
In der 15. Minute nutzte die Heimmannschaft eine ihrer guten Chancen zum 1:0. Danach versuchten sie auch gleich weiter zu pressen und ein zweites Tot hinterher zu schießen. Sollte ihnen aber nicht gelingen. Mitten in die Drangphase von Sevilla gab es die erste Chance für Alaves durch einen schnell ausgeführten Konter in der 28. Minute und Dieser führte zum überraschenden 1:1. Bis dahin war von der Auswärtsmannschaft noch gar nichts zu sehen gewesen. Das nenne ich mal 100 % Chancenverwertung. Danach sollte aber wieder das selbe Bild sein. Sevilla spielte einen schönen Fußball und Alaves versuchte nur zu verteidigen. Leider verflachte dann bis zu Halbzeit das Spiel etwas.
Zur Halbzeitpause stand es dann 1:1. Da bekam ich dann von Steffi eine Nachricht, dass sie es wirklich in den Unterrang geschafft hatte. Wir trafen uns und lagen uns erstmal in den Armen, denn ich hätte es nicht geglaubt, dass sie das schaffen würde. Sie erzählte mir von den Gesprächen mit den Ordnern und Securitys und wie sie es dann doch geschafft hatte zu mir zu kommen. So gingen wir gemeinsam zu meinem Platz und setzen uns dort auf zwei freie Plätze.
Die zweite Halbzeit sollte dann leider nicht mehr so gut sein wie die Erste, das Spiel flachte immer mehr ab und beide Mannschaften hatten wenig Chancen auf ein weiteres Tor. Kurz vor Schluss sollte es dann Betis noch einmal den Ball in Richtung Tor von Alaves schießen, doch dabei kam nichts mehr heraus. So endete das Spiel 1:1 Unentschieden und ging auch wieder in die Kategorie der Spiele ein, das muss man sich nicht unbedingt merken musste. 

Nachdem der Schiedsrichter abgepfiffen hatte, ging es für uns auch raus aus dem Stadion. Da ich vor dem Spiel noch keine Zeit hatte mich um meinen Pin zu kümmern, wollte ich dies jetzt erledigen. Eine Nachfrage bei einem Fanstand sollte ergeben, dass er keine Pins haben sollte. Auf meine Anfrage, wo man welche bekomme, meinte er in sehr schlechten Englisch, es gäbe einen Fanshop auf der anderen Seite des Stadions, wo es eventuell etwas geben könnte. Deswegen gingen wir noch einmal auf die andere Seite des Stadions und fanden diesen Shop. 
Dort sollte es wirklich meinen Pin geben, den ich mir natürlich holte. Das Chaos ums Stadion war riesengroß und die Busse extremst überfüllt, die in die Stadt zurückgehen sollten. 
Bedeutete für uns, wir schlenderten wieder den Weg zurück und da wir keinen Bus mehr erwischten, legten wir die komplette Distanz zu Fuß zurück. 
Wir gingen auch wieder an dem Park vorbei, wo der Plaza de Espana sein sollte und eigentlich hätten wir ihn gerne gesehen, wenn er Abends beleuchtet ist. Doch leider war der Park verschlossen. Als wir dann nach ca. 40 Minuten an unserem Apartment waren, war unsere kleine Kneipe leider schon geschlossen. Doch daneben war noch eine weitere, die suchten wir noch auf, aßen noch etwas Serrano-Schinken und tranken noch einen Betthupferl, bevor es zurück in unser Zimmer ging. 
Wir packen noch unsere Sachen, denn morgen sollte es ja schon wieder nach Hause gehen. Nachdem dies erledigt war, wurde die Klimaanlage eingeschaltet und wir beendeten den heutigen Tag. 

Fazit des Tages: 

Ich denke 2 Tage in Sevilla sind vollkommen ausreichend um alles zu sehen. Aber auch das, was wir heute wieder gesehen haben, hat uns so überzeugt, dass es ein erfolgreicher Tag war. Ich konnte das zweite Team in Silvia endlich mitnehmen deswegen war ich sehr zufrieden. Somit ging ein weiterer schöner Tag mit Steffi in Sevilla zu Ende.