Eifelturm Paris

Eifelturm Paris

Samstag, 17. Februar 2024

14.08.2022 Comer See

Plan des Tages:
Ausschlafen
Frühstücken im Hotel
Fahrt zum Comer See
Badetag
Abends zurück zum Hotel und Übernachten

Tourplan:
Den heutigen Tag begannen wir erst einmal mit einem guten Frühstück um 9 Uhr. Wir waren überrascht, was es hier alles zur Auswahl gab. Dementsprechend ließen wir es uns gut gehen und genossen die Zeit. Danach packen wir unsere Badesachen zusammen, denn für heute hatten wir uns einen ruhigen Tag auf die Fahne geschrieben. Übers Internet hatten wir im Vorhinein ein Plätzchen gefunden, wo das Baden am See möglich. Unsere Fahrt dorthin sollte sich als er gar nicht so einfach herausstellen, denn der See ist im westlichen, südlichen und östlichen Bereich sehr verbaut und es gibt wenig Möglichkeiten hier ans Wasser zu kommen. Zusätzlich gibt es auch noch sehr viele Bootsstege, wo das Baden verboten ist. Wir gaben ins Navi das Ziel ein. Auf unsere Fahrt dorthin sollte wir erneut durch gefühlt 100 Kreisverkehre fahren. Nachdem wir durch Como gefahren waren ging es an der Strandpromenade entlang. Auch hier sahen wir sehr schöne Plätze und Gebäuden, doch zum Fahren war es gar nicht so einfach. Die Straßen waren sehr eng und man musste extrem aufpassen, wenn Gegenverkehr entgegen kam. Auch die Parkplatzsituation war nicht besonders einfach. Der obligatorische Italiener stellt sich einfach auf die Straße und interessiert sich nicht für irgendwelche Verkehrswege. Kurz vor dem Bereich wo wir baden wollten entdeckte ich auf der linken Seite einen Platz für mehrere Fahrzeuge zum Parken. Wir fanden dort auch eine Lücke für das Auto und stellte es dorthin. zu Fuß gingen wir dann weiter und fanden auch den kleinen Bereich, der als Badestrand ausgezeichnet war. 
Auf dem Weg dorthin wurden natürlich wieder einige Schnappschüsse gemacht.
Vor etwas längerer Zeit hatte sich hier eine Wasser- und Steinlawine einen Weg den Berg hinunter gebahnt. Noch heute sieht man an den Häusern die Schäden. Manche wurden gar nicht mehr restauriert.
Als wir am Badeplatz angekommen waren suchten wir uns ein schönes Plätzen zwischen all den anderen Leuten.
Dort verbrachten wir dann den Rest des Tages und gönnten uns sehr viel Ruhe. Auch das kühle Nass wurde immer wieder aufgesucht.
Leider stellte sich heraus, dass in der Nähe das dort kein Kiosk oder Imbiss swar und wir deswegen froh waren, unsere eigenen Getränke dabei zu haben. An was wir aber nicht gedacht hatten war etwas zu Essen mitzunehmen. Dementsprechend knurrte uns am Nachmittag der Magen. Stephanie schaute über das Internet, ob sie eine kleine Bar oder ein Café in der Nähe finden würde. Sie wurde tatsächlich fündig und wir entschlossen, unsere Sachen zu packen und dorthin zu gehen. 
Da die kleine Bar etwas unterhalb des Autos lag legte ich die Klamotten noch hinein und weiter ging es dann zu unserem Zielpunkt.
Dort angekommen bekamen wir auch noch ein Plätzchen, bestellten etwas zu Essen und Trinken. Wir genossen die Zeit sehr und auch wenn auf der Straße die neben uns verlief immer wieder Autos vorbei fuhren merkten wir wie beruhigend es ihr am See war. 
Nachdem der kleine Happen verspeist war und auch die Getränke geleert waren gingen wir zurück zum Auto und fuhren zurück in Richtung Hotel. Wir hatten uns vorgenommen, kurz vor dem Hotel noch einmal nach einer Pizzeria zu schauen und dort zu Abend zu essen. Meine Freundin machte sich wieder übers Internet schlau und wurde fündig. Sie suchte ein hervorragendes Restaurant. Als wir dann dort angekommen waren verbrachten wir hier ebenfalls eine wunderschöne Zeit. Auch das essen war hervorragend.
Auch hier verbrachten wir wieder etwas mehr als eine Stunde. Danach kam die Rechnung, wir bezahlten und fuhren zurück ins Hotel. Dort angekommen verbrachten wir den Rest des Abends auf unserem Zimmer und löschten bald das Licht.
Fazit des Tages:
Der heutige Tag sollte rein für Ruhe verwendet werden. Vom Frühstück übers Baden bis hin zum Abendessen hatten wir das, was wir uns vorgenommen hatten. Ein sehr ruhiger und schöner Tag ging damit zu Ende.

Donnerstag, 15. Februar 2024

09.02.2024 Polen / Tschechien Tour Tag 1

Plan der Tour:
Fahrt von Bad Reichenhall über Wien nach Ruda Slask (Polen) 
Dort einchecken ins Hotel und treffen mit Markus
Gemeinsam nach Chorzow 
Dort Spiel:
Ruch Chorzow : Legia Warschau
Anpfiff: 20:30 Uhr
Ergebnis: 0:1
Zuschauer: 37223; davon Auswärts: 5000
Stadion: Slaski Stadion 
zurück zum Hotel

Gefahrene Kilometer insgesamt: 1911 Km

Mit dabei:
Markus und ich

getroffen:
Boris, Moritz, Tomek und Fabian

Planung und Vorbereitung:
Ca. 3 Wochen vor dem Wochenende bekam ich von Markus eine Nachricht aufs Handy, was ich das zweite Wochenende im Februar vor hätte. Da bei mir nichts geplant war gab ich ihm diese Antwort. Ich bekam die Meldung zurück, daß er ein Wochenende in Polen und Tschechien plante und noch Mitstreiter suchen würde. Er schickte mir auch seinen Plan und ich war interessiert. Zusätzlich würde mit MFK Karvina und Hradec Kralove beide Mannschaften in der ersten tschechischen Liga ihr Heimspiel an unterschiedlichen Tagen austragen. Karvina war der Aufsteiger vom letzten Jahr und Hradec Kralove hatte sich ein neues Stadion hin gestellt. Somit fehlten mir beide Mannschaften um die Liga wieder zu vervollständigen. Zusätzlich standen noch drei Spiele in Polen auf der ToDo Liste, bei deren Heimmannschaft ich ebenfalls noch nicht war. Also fünf neue Grounds. Evtl sogar noch ein-zwei mehr. Ich sprach mich mit meiner Freundin Stephanie ab und meldete mich das Wochenende ab. Als nächstes kümmerte ich mich um die Eintrittskarten. Wieder einmal musste ich mir einen Account bei den einzelnen Vereinen erstellen. Sollte sich als einfach gestalten. Kurz darauf konnte ich für die Spiele Karten bestellen. Bei Karvina und Kralove klappte es sofort, bei Gliwice war es etwas schwerer und bei Ruch Chorzow musste dann Markus helfen, da ich damit gar nicht klar kam. Mein Mitstreiter kümmerte sich um die Übernachtungsstelle. Hier fand er etwas in der Nähe von Chorzow. (Ruda Slask). Dies sollte sehr kostengünstig sein (20 € pro Person pro Nacht). Am Donnerstag Abend besorgte ich mir noch übers Internet die Eintagesvignette (gibt es mittlerweile) für Österreich (8,60 €) und die tschechische 10 Tagesvignette (13 €). Somit hatten wir Alles und es konnte los gehen.

Tourplan:
Da die Fahrt für den heutigen Tag bis zu unserer Unterkunft über 700 Kilometer entfernt sein sollte und ich am Freitag bis 12 Uhr Dienst hatte, sprach ich mit meinem Dezernatsleiter ab, daß ich am Donnerstag eine Stunde länger arbeiten und am Freitag eine Stunde früher anfangen würde. Damit holte ich 2 Stunden raus und konnte am Freitag schon um 10 Uhr im Auto sitzen. Die Hinfahrt führte mich über Österreich, Salzburg / Linz / Wien. Kurz vor Wien musste ich dann abbiegen in Richtung Tschechien. Hier fuhr ich dann an Brünn/Brno vorbei. Danach weiter über Ostrava und hinein nach Polen. Die meiste Zeit war ich auf der Autobahn unterwegs. Auch hier merkte man den Unterschied. Je weiter ich in den Osten fuhr, umso schlechter wurden die Autobahnen und Straßen. 
Wie ich dann in Polen war gab es Strecken in Richtung Katowice, da konnte man wegen den Bodenwellen nicht schneller als 80 km/h fahren. Sonst hätte man sich die Stoßdämpfer am Auto kaputt gemacht. Um kurz nach 17 Uhr war ich dann in Ruda Slask angekommen und rollte bei unserer Unterkunft auf den Parkplatz. Die Leitung hatte sich schon ein paar Stunden vorher mit mir per Email in Verbindung gesetzt und mir die Daten für das Einchecken geschickt. Auch Markus war mittlerweile Vorort und hatte den Check In für uns erledigt. Zusätzlich hatte er noch zwei Groundhopper gefunden, die eine ähnliche Tour im Petto und ihn mitgenommen hatten. Wir machten als Treffpunkt unsere Unterkunft aus. Als ich dann angekommen wartete er schon auf mich und wir begrüßten uns recht herzlich. Wir hatten uns jetzt auch schon ein paar Jahre nicht mehr gesehen, verstanden uns aber auf Anhieb sofort wieder. Nachdem ich mich kurz frisch gemacht hatte standen wir schon auf dem Parkplatz. Hier hatten wir mit den anderen Beiden den Treffpunkt ausgemacht. Plan war es, mit Bolt zum Stadion zu fahren. Dort wollten wir uns mit einem weiteren Hopper treffen. Aber zuerst trafen wir uns auf dem Parkplatz. Ich wusste ja nicht, wer die beiden Anderen waren, war aber umso mehr überrascht, als der Boris vor mir stand. Ihn hatte ich kurz beim Spiel in Ryad / Saudi-Arabien kennengelernt. Auf Anhieb verstanden wir uns. Auch der zweite Kamerad, Fabian, war in Ordnung. Wir warteten eine kurze Zeit, dann fuhr das Fahrzeug vor und brachte uns zum Stadion in Chorzow. Hier hatten die Jungs schon Verbindung mit Moritz aufgenommen. Dieser saß in der Nähe des Stadions in einem Restaurant / Imbiss. Dort gingen wir hin und trafen auf ihm. Hier aßen wir dann noch etwas und gönnten uns ein paar Biere. 
Auch war es Verwunderlich, daß auch in diese Gaststätte eine Gruppe von Groundhopper kam. Ich finde es immer wieder erfreulich aber bin natürlich auch erstaunt, daß dieses Hobby so verbreitet ist und man immer wieder in den verlegensten Ecken auf diese Leute trifft. Nachdem dann noch 40 Minuten zum Anpfiff waren zahlten wir und machten uns auf dem Weg zum Stadion. Auch hier hörten wir einige Leute, die Deutsch sprachen. 
Am Stadion trennten sich dann unsere Wege, denn die anderen Beiden hatten andere Plätze. Wir hatten vorher schon einen Treffpunkt für nach dem Spiel ausgemacht. Markus und ich gingen zu unserem Eingang, mittlerweile hatten wir nur noch 20 Minuten bis zum Anpfiff. An den Eingängen war das Chaos perfekt. Irgendwie funktionierten die Drehkreuze mit den Scannern nicht richtig. Dementsprechend langsam kamen wir durch die Menschenmengen. Trotzdem schmuggelten wir uns an der Seite vorbei und waren 10 Minuten später am Drehkreuz. Hier hatten auch wir das Problem mit dem abscannen der Karte. In verschiedenen Winkeln hielten wir die Karten hin, bis der Scanner Diese endlich lesen konnte. Hauptsache neuwertige Technik, die nicht funktioniert. 
Schnellen Schrittes begaben wir uns dann zu unserem Block und hier zu dem Platz, den wir auf der Karte stehen hatten. Wir waren zwar im selben Block, doch wir hatten unterschiedliche Plätze. Ich sah aber, wo Markus saß und daß bei ihm die Pressetribüne daneben war. Und hier waren nur ein paar Plätze besetzt. Deswegen setzte ich mich hinunter zu ihm. Gerade rechtzeitig, denn beide Mannschaften liefen ein. 
Zum Stadion:
Das Stadion besteht aus vier Tribünen, die alle miteinander verbunden sind. Die beiden Hintertortribünen und die Gegengerade sind identisch. Sie bestehen alle drei aus einem Ober- und Unterrang. Wobei der Unterrang etwas größer ist. Die Haupttribüne besteht ebenfalls aus zwei Rängen, hier ist aber Ober- und Unterrang gleich hoch. Die komplette Gegengerade ist der Fanbereich von Chorzow. Rechts daneben, auf der Hintertortribüne im Oberrang befinden sich die gegnerischen Fans. Die kompletten Tribünen sind überdacht. Um das Spielfeld herum befindet sich eine Tartanbahn. 
Zum Spiel:
Mit Einlauf der Mannschaften wurde ein großes Banner in der Kurve der Heimfans gezeigt. Dazu wurde in der obersten Reihe bengalisches Feuer gezündet. 
Aus der Kurve der Legia Fans kam erstmal nichts. Wie sich später durch Erzählungen herausstellte, waren die Kontrollen wohl sehr intensiv, deswegen ging viel Zeit verloren und die Fans nicht in den Block. Zwischenzeitlich wurde eine große Blockfahne ausgerollt. 
Im Auswärtsblock wartete man mit dem Support, bis Alle im Bereich waren. Die erste Halbzeit gehörte den Ruch Anhang. Die erste Halbzeit hatte ein ganz schlechtes Niveau. Kaum gute Szenen, viele Fehlpässe und wenige Chancen. Dementsprechend endete die erste Halbzeit torlos. Die einzige er nennenswerte Szene kam wieder aus der Ruch Chorzow Kurve, hier wurde Rauch gezündet, der das ganze Stadion vernebelte. 
Die Halbzeitpause nutzten wir dann, um uns einen guten Platz zum Fotografieren zu suchen. In der Legia Warschau Kurve wurde eine große Fahne ausgebreitet und wir wussten, hier würde jetzt etwas passieren. Mit dem Einlauf der Mannschaften wurde dann im kompletten Bereich, wo die Auswärtsfans standen, Pyrotechnik gezündet. Diese Show ging dann ca. 1 Minute durchgehend. 
Danach kam aus der Legia Kurve Dauer Support und von Chorzow war so gut wie nichts mehr zu hören. 
55. Spielminute: 0:1. Aus einem Angriff von der Heimmannschaft wir der Ball abgefangen. Dieser wird dann über die rechte Seite bis zur Strafraumgrenze gespielt und auf den zweiten Pfosten gepasst. Dort kann ein anlaufender Spieler einschieben. 
Dies war die entscheidende Szene des Spiels. Ruch versuchte zwar, noch den Ausgleich zu schießen, sollte ihnen aber mit den wenigen Chancen nicht gelingen. Warschau verwaltete das Ergebnis und konzentrierte sich aufs Kontern. Dabei kam aber auch nichts zahlbares heraus. Somit endete das Spiel 0:1.
Danach verließ ich mit Markus das Stadion und wir gingen zurück zu dem Treffpunkt, den wir vor dem Spiel ausgemacht hatten. Hier trafen wir auf die Anderen und gingen noch zu einem Supermarkt, um uns hier etwas Trinkbares zu holen. Gemeinsam standen wir dann vor Diesem und trafen noch auf andere deutsche Groundhopper. Es wurden gute Gespräche geführt und man tauschte sich auch mit anderen Touren und Informationen aus. Danach bestellte Fabian wieder einen Bolt und gemeinsam fuhren wir dann mit diesem zurück zur Unterkunft. Hier angekommen besprachen wir uns noch für den morgigen Tag und verabschiedeten uns danach. Auf der Bude blieben wir dann nicht mehr lange wach. Kurze Zeit später wurde dann das Licht gelöscht. 
Fazit des Tages:
Die Anreise nach Polen klappte ohne Probleme. Nach etwas mehr als 7 Stunden war ich am Ziel. Danach, die gemeinsame Zeit bis zum Spiel, war sehr interessant. Wir führten gute Gespräche, tauschten uns aus und hatten eine gute Zeit. Das Spiel war leider nichts Besonderes. Die Pyrotechnik Aktionen waren sehenswert und leider das Einzige, was gut an dem Spiel war. Hauptsache den Haken hinter dem Stadion gemacht. 

Dienstag, 6. Februar 2024

28.01.2024 Bristol Tag 3 Rückreise

Plan des Tages:
Früh aufstehen
Fahrt von Bristol nach Stansted
Auto abgeben
Mit dem Bus zum Flughafen
Flug von Stansted nach Salzburg
Abgeholt von Paul
Fahrt von Salzburg nach Nußdorf am Inn

Tourplan:
Aufgrund unserer Fahrt von Bristol nach Stansted wegen dem Flug nach Salzburg mussten wir heute früher aufstehen. Wir hatten immer noch den Streß von der letzten Tour im Kopf und wollten uns diese Tortur dieses Mal nicht antun. Deswegen hatten wir uns den Wecker etwas früher gestellt. Um 5:30 Uhr sollte das Handy uns mit dem Weckton ärgern. Nach einer kurzen Findungsphase standen wir auf, machten uns frisch und begaben uns aus der Wohnung. Im Vergleich zu den Mitwohnern versuchten wir diese Aktionen leise zu gestalten. Nachdem wir dann die Türe geschlossen hatten begaben wir uns zum Auto. Dieses erreichten wir kurze Zeit später. Nun stand eine 2,5 Stunden Fahrt vor mir. Es war noch dunkel, deswegen war mir klar, daß ich in die Helligkeit des Morgens hinein fahren würde. Die Fahrt brachte mich erneut auf den Motorway in Richtung London. Kurz vor der Hauptstadt von England wurde ich noch einmal durch meine Freundin zu einer Pause angeregt, die mir aber auch gut tat. Mittlerweile war es hell geworden. Den Break nutzten wir um etwas zu Essen. Wir hatten noch die Pizza vom Vortag, die wurde jetzt gegessen. Dazu gab es einen Kaffee aus dem örtlichen Costa Kaffee. Danach setzten wir unsere Fahrt fort. Um 11:35 Uhr waren wir dann kurz vor Stansted. Hier fuhr ich die Ausfahrt ab, denn meine Freundin hatte noch eine Tankstelle gefunden. Ich musste das Auto, bevor ich es abgeben sollte, noch einmal volltanken. Leider hatte uns das Navi eine LKW Tankstelle vorgeschlagen, die heute nicht geöffnet war. Hier gab es auch ein Restaurant, aber auch dies war geschlossen. Das besondere an diesem Parkplatz war aber, daß hier ein alter, ausrangierter Panzer stand.
Nachdem wir wieder im Auto saßen befragte meine Freundin erneut Google Maps nach einer anderen Tankstelle. Eine Weitere wurde ihr in der Nähe angezeigt. Also noch einmal zurück auf den Motorway und bis zur nächsten Ausfahrt. Hier fuhren wir ab und wurden fündig. An der Tankstelle erledigte ich das Auffüllen des Fahrzeuges und danach suchten wir noch schnell das örtliche McDonalds auf. Hier wollten wir noch eine Kleinigkeit essen, doch leider gab es nur das Frühstück und da hatten wir keine Lust drauf.
Danach fuhren wir weiter in Richtung Stansted. Hier kamen wir kurz vor 12 Uhr an. Ich gab das Auto ohne große Zeit Verzögerungen zurück und dann gingen wir zum Shuttlebus. Dieser kam dann auch und wir fuhren zurück zum Flughafen. Dort kamen wir nach ca. 10 Minuten Fahrt an.
Ein ganz neues Gefühl überfiel uns, denn wir hatten keinen Streß um zum Gate zu kommen. Deswegen ließen wir uns Zeit, stellten uns bei der Sicherheitskontrolle an und gönnten uns den Stress der anderen Menschen. Auch diese Kontrolle kostete uns 20 Minuten, dann waren wir durch. Danach, weil wir noch genug Zeit hatten, setzten wir uns noch bei einem Pub ab und gönnten uns ein Bierchen. Dieses kostete ein Vermögen, aber was kostet die Welt! Immer wieder beobachteten wir den Monitor um zu erfahren, welches Gate wir heute für den Abflug hatten. Ca. 50 Minuten vor dem Abflug wurde dann Dieses bekannt gegeben. Dieses Mal konnten wir in dem normalen Terminal bleiben und mussten nicht mit der Schwebebahn zum anderen Terminal fahren. Nachdem das Bier gelehrt war machten wir uns auf zu unserem Gate. 
Hier setzten wir uns noch ein paar Minuten hin, bis das Boarding begann. Ziemlich schnell kamen wir durch  und dann durften wir auch schon zum Flieger gehen. 
Der Flieger war gut gefüllt, ich fand meinen Platz in der letzten Reihe. Da der Platz neben mir noch frei war und auch schon die Meldung kam, Boarding Complete, schrieb ich Stephanie und bot ihr den Platz an. Sie wollte noch den Start abwarten, dann würde sie hinter zu mir kommen. Dann passierte aber noch etwas, womit ich nicht gerechnet hätte. Die Reihe vor mir war besetzt. Dann kam aber ein Behinderter im Rollstuhl mit seinen beiden Begleitern. Diese setzten sich in die Reihe und die beiden anderen Personen mussten den Platz räumen. Sie bekamen eine andere Sitzreihe zugewiesen. Pünktlich rollte der Vogel los und hob dann auch ab. 
Nachdem wir dann unsere optimale Flughöhe erreicht hatten wurde auch das Anschnallzeichen gelöscht und meine Freundin kam hinter zu mir. Der Platz war ja immer noch frei. Der Rückflug sollte wieder 1 Stunde 50 Minuten dauern. Pünktlich setzte der Flieger dann in Salzburg auf. Die Landung war dieses Mal nicht so gemütlich, es war eher ein Aufschlagen. Der Vogel wurde ganz schön durch geschüttelt. Nun fuhr der Pilot den Halteplatz an und hier, nachdem er seine Endposition erreicht hatte, konnten wir dann kurze Zeit später aussteigen. Schönes Wetter empfing uns in Salzburg.
Nach der Landung war ich schon mit Paul in Verbindung getreten. Er gab mir Bescheid, daß er in der Nähe des Flughafens sei und auf meine Nachricht wartete. Wir gingen zur Ausweißkontrolle und konnten auch Diese ohne große Wartezeit überwinden. Danach gingen wir in die Empfangshalle und verließen Diese in Richtung Abholpunkt. Paul stand schon bereit und wir mussten nur noch einsteigen. Gemeinsam fuhren wir zurück nach Bad Reichenhall und hier zu seiner Wohnung. An Dieser wechselten wir durch, denn er stieg natürlich hier aus. Wir bedankten uns noch einmal sehr für seine Hilfe und fuhren nun unseren letzten Teilabschnitt der Tour. Es ging wieder zurück von Bad Reichenhall nach Nußdorf am Inn. Hier kamen wir dann um ca. 19 Uhr an und beendeten damit die Tour nach Bristol.
Fazit des Tages:
Unser Ziel für heute war es, keinen Streß bei der Rückreise nach Stansted zu haben. Deswegen richteten wir uns einen Puffer ein und planten den Start der Rückfahrt etwas früher. Dies erwies sich als sehr gute Idee, denn dadurch konnten wir uns auch noch ein paar Pausen gönnen und mussten nicht immer auf die Uhr schauen. Das Auto konnte ich dann auch ohne Makel abgeben. Am Flughafen angekommen blieb uns noch so viel Zeit, dieses Gefühl kannten wir von den letzten Reisen gar nicht. Auch die Abholung vom Flughafen klappte und die Rückfahrt ergab kein Problem. Somit hatten wir einen guten Abschluß für diese Tour gefunden.
Fazit der Tour:
Die Tour begann etwas holperig, denn aufgrund meiner Gesundheit wußten wir bis zum Abflugtag nicht, ob wir Diese überhaupt starten konnten. Sollte sich aber dann ohne Probleme Alles in die richtige Richtung begeben. Wir verbrachten eine sehr schöne Zeit in Bristol, ich nahm zwei neue Grounds mit und hatten auch viel Glück mit unseren Entdeckungen. Auch das Wetter spielte zu dieser Jahreszeit mit. Alles in Allem eine sehr erfolgreiche Tour wo wieder einmal Alles hervorragend klappen sollte.