Eifelturm Paris

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Donnerstag, 2. September 2021

16.07.2021 TSV Rain am Lech : SpVgg Bayreuth

Plan der Tour:
Fahrt nach Rain am Lech

Spiel:
TSV Rain am Lech : SgVgg Bayreuth
Anpfiff: 14 Uhr
Ergebnis: 0:4, Halbzeit: 0:1
Zuschauer: 450, davon Auswärts: 100
Stadion: Georg-Weber-Stadion (Rain/Lech)

danach:
Sightseeing in Rain am Lech

Rückfahrt nach Nußdorf am Inn

Kosten:
Sprit:                                      30 € : 2 = 15 €
Diverses:                                30 €
gesamt pro Person:                45 €

gefahrene Kilometer:
Nußdorf am Inn - Rain am Lech       179 km
Rain am Lech - Nußdorf am Inn       179 km
gesamt:                                              358 km

Mit dabei:
Stephanie, Marcel (Donauli) und ich

Vorbereitung und Planung: 
Es sollte wieder soweit sein. Die ersten deutschen Fußballligen begannen mit dem Spielbetrieb. So auch die Regionalliga Bayern. Da ich mir diese Saison 2021/2022 zur Komplettierung dieser Liga vorgenommen hatte, suchte ich für uns gleich mal einen Leckerbissen raus. Am heutigen Freitag sollte das Spiel Rain am Lech gegen Bayreuth ausgetragen werden. Da ich hier noch nicht wahr und dieser Verein auch in dieser Regionalliga spielt, musste ich also auch hier einmal vorbeischauen. Dementsprechend plante ich schon einmal die Abfahrt auf 15:30 Uhr, denn meine Freundin musste bis dahin ihre Schulung machen und sie wollte mich auch begleiten. Da es nur ein Tagesausflug war, musste ich dafür nicht viel herrichten. Ziel sollte es sein, nach dem Spiel noch kurz in das Städtchen Rain hinein zu schauen und danach wieder nach Hause zu fahren. Ich schrieb noch meinen Kumpel Marcel an, ob er auch Lust auf das Spiel hätte. Wie sich herausstellen sollte, ging er regelmäßig zu Rain. Somit vereinbarten wir auch gleich noch ein Treffen. Zu guter Letzt erkundigte ich mich über die Sehenswürdigkeiten dieser Stadt im Internet und wurde tatsächlich fündig. Es gab Einiges zu sehen. Somit waren die Planungen auch schon abgeschlossen.

Tourplan:
Um 15:30 Uhr saßen wir dann im Auto und begannen die Fahrt. Diese sollte zwei Stunden dauern, dann fuhren wir auch schon auf den Parkplatz vor dem Stadion. Die Parkplatzsituation an diesem Stadion ist sehr entspannt, um das Stadion herum gibt es genug Plätze, wo man das Auto offiziell abstellen kann. Auch ich sollte für meinen Wagen ein gutes Plätzchen finden. Danach mussten wir uns am Einlass über eine Corona Warn App anmelden. Erst dann durften wir das Stadion betreten. Wir besorgten uns die Karten und schon waren wir im Stadion. Am Einlass musste noch die Maske getragen werden, danach im Stadion konnte man sie abnehmen. Gleich nach dem Eingang ist auf der linken Seite ist eine kleine Imbissbude und davor war ein Grill aufgebaut, was mich natürlich sehr erfreute. Diesen wollte ich später noch besuchen.

Zum Stadion: 
Das Stadion ist ein kleines Schmuckstück und für Groundhopper, sowie Stadion Interessierte den Besuch wert. Schon der Eingangsbereich mit dem kleinen Holzhäuschen, das zum Ticketverkauf dient, ist sehr Oldschool. 
Danach, auf der rechten Seite steht das Vereinsheim mit einem sehr schönen Außenbereich, von dem man einen guten Blick auf das Spielfeld hat. Diesen gingen wir als Erstes an, denn hier befindet sich die Toilettenanlagen. Im Außenbereich trafen wir dann auf den Marcel. Dort fanden wir einen guten Platz und beschlossen, das Spiel von hier aus zu schauen. 
Von der Stadiongaststätte aus gesehen auf der rechten Seite steht eine überdachte Tribüne, die reiner Sitzplatz ist. Sie bietet für ca 200 - 300 Leute Platz. 
Von der Tribüne aus gesehen auf der rechten Seite befindet sich ein Wiesenhügel in Verlängerung, wo ebenfalls Zuschauer diesen als Stehplatzbereich nutzen können. Hinter dem ersten Tor befindet sich die Stadiongaststätte, hinter dem zweiten Tor befindet sich eine Wiesenfläche, die für die Ersatzspieler zum Aufwärmen genutzt werden. Diesen Bereich könnte man ebenfalls als Stehplatz nutzen, doch heute stand hier niemand. Die Gegengerade ist eine Tribüne, die sich über die gesamte länge des Spielfeldes zieht. Sie ist reiner Stehplatzbereich mit Betonstufen. Ca. die Hälfte dieses Bereiches ist mit einem Käfig abgetrennt, der als Bereich für die Auswärtsfans genutzt wird. Daneben, der Stehplatz ist für die Heimfans.
Es gibt hier keine Tartanbahn und der Stehplatzbereich ist nicht überdacht. Wie gesagt ein sehr nettes Stadion für diese Liga.

Zum Spiel:
Pünktlich wurde das Spiel angepfiffen.


8. Minute: Fehler in der Abwehr von Rain. Ein Spieler von Bayreuth kommt an den Ball, der spielt einen Pass in den Strafraum, doch der Schuß geht übers Tor.
15. Spielminute: Riesenchance für Rain. Nachdem der Ball in den Strafraum von Bayreuth kam, versuchten mehrere Spieler den Ball aufs Tor zu schießen, aber sie blieben immer wieder an einem Bein eines Abwehrspielers hängen. Zusätzlich wurde der Torwart auch noch zweimal angeschossen. 
Zwischenzeitlich machte ich mich auf zu dem Grillhäuschen. Ich war von den Preisen und der Qualität des Essens, sowie von dem Service sehr begeistert.
34. Spielminute: eine weitere Chance für Bayreuth. Nachdem Rain eine gute Chance gehabt hat fuhr Bayreuth jetzt schnell einen Konter. Der Ball kam vor das Tor von Rain. Ein Spieler von der Auswärtsmannschaft wurde mustergültig angespielt und musste nur noch den Ball ins Tor schieben. Somit ging die Auswärtsmannschaft mit 0:1 in Führung.
Danach zog sich Bayreuth erst einmal zurück und wartete auf die Reaktion von Rain. Doch die waren etwas überfordert mit der Situation und fanden bis zur Halbzeit nicht mehr zurück ins Spiel.
Nach einer kurzen Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter dann zur Halbzeit ab. Kurz vor dieser machte ich mich auf dem Weg, um noch einige gute Fotos zu machen.
Ich kam auch auf der kleinen Tribüne vorbei, wo ebenfalls die Sprecherkanine war. Dort erkundigte ich mich wegen Fanartikeln, denn ich wollte natürlich auch von hier einen Pin mitnehmen. Nachdem ich mich danach erkundigte, wurde ich in einen anderen Vereinsraum geschickt, die hier wohl Fanartikel verkaufen. Nachdem ich einen Verantwortlichen erwischt hatte, wurde mir aber berichtet, daß die Anstecknadeln aus sind.
Danach begab ich mich wieder zurück zu meinen beiden Begleitern. Den Rest der Halbzeitpause nutzten wir, um gute Gespräche mit Marcel zu führen. So erfuhr ich Einiges über die anderen Stadien und was ich zu beachten hatte, um weiter die Regionalliga Bayern voll zu machen.
Nach 15 Minuten Pause wurde das Spiel wieder angepfiffen.
55. Spielminute: Es gab eine weitere Doppel Chance vor dem Tor von Bayreuth, bei einmal hält der Torwart glänzend, beim zweiten Mal geht der Ball am Tor vorbei.
Im Gegenzug der Konter von Bayreuth, die ebenfalls zwei gute Chancen haben sollten. Die erste Chance wird von einem Fuß des Verteidigers abgewehrt, die Zweite geht knapp am Tor vorbei.
61. Spielminute: Nach einem Foul bekommt ein Spieler von Bayreuth die rote Karte. 
74. Spielminute: Abschlag des Torwart von Rain. Dieser ist viel zu kurz. Der Ball kommt zu einem Spieler von Bayreuth, der kann allein auf den Torwart zu gehen. Die Abwehrspieler kommen nicht nach und der Spieler schiebt den Ball am Torwart vorbei in das linke Eck zum 2:0.
Die nächsten Minuten wieder gute Chancen für Rain, doch sie bekommen den Ball nicht ins Tor.
85. Spielminute: wieder ein Abwehrfehler von Rain. Spieler schlägt ein Luftloch über den Ball. Dieser kommt zu einem Bayreuther Spieler, der kann ins rechte Eck schlenzen zum 0:3.
90. Spielminuten: das 0:4 für Bayreuth. Wieder ein schöner Angriff von Bayreuth. Ein Spieler bekommt im Strafraum den Ball, dreht sich um die eigene Achse und schießt den Ball ins kurze Eck.
Nach 3 Minuten Nachspielzeit pfeift der Schiedsrichter dann das Spiel ab.
Ich wollte nach Spielende noch ein Foto von der Anzeigentafel machen, doch die ist beim 0:2 stehen geblieben.
Nachdem der Schiedsrichter das Spiel dann abgepfiffen hatte war die Stimmung bei den mitgereisten Bayreuth Fans natürlich sehr groß. Wir verabschiedeten uns von Marcel da wir jetzt noch in das kleine Städtchen Rain wollten. Kurze Zeit später saßen wir dann wieder im Auto und fuhren ca. 1 km, bis wir am Stadttor waren. Dort gab es die Möglichkeit das Auto abzustellen und die nutzten wir auch. 
Das Stadttor (Schwabtor)
Dies bedeutete für uns zu Fuß weiterzugehen. Nachdem wir das Tor passiert hatten kamen wir in eine nette kleine Innenstadt, die es wert war zu besuchen. Die Gebäude, Statuen und auch der Stadtplatz sind sehr sehenswert. Hier gönnten wir uns eine kleine Ruhepause im Außenbereich bei einem Italiener.

Das Rathaus
Denkmal für den Feldherrn Tilly
Im Vordergrund ein Storch auf dem Dach

Da ich im Vorhinein übers Internet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten herausgeschrieben hatte, gingen wir diese alle ab. Wir waren wirklich überrascht, was dieses kleine Städtchen zu bieten hatte. 

Der Marienbrunnen

Blick in die Innentadt
Auch die Seitengassen und der Friedhof wurden noch besucht. Dabei gingen wir einen Seitenweg durch einen Park und kamen an der Mariengrotte vorbei.

Teil der Stadtmauer

Mariengrotte

Ebenfalls kamen wir noch an dem Wasserturm vorbei, der ebenfalls als Sehenswürdigkeit von Rain zählte.



Leider kamen wir jetzt in die Dunkelheit hinein. Doch ein wichtiges Highlight wollten wir noch sehen. Im Internet wurde auf einen besonderen Grabstein des Friedhofs von Rain hingewiesen. Diese zeigte einen Engel, den wir unbedingt noch sehen wollten. Am Fiedhof angekommen hatten wir noch das Glück, daß die eisernen Tore noch nicht verschlossen waren.  Wie im Internet beschrieben, befindet sich das Grab auch gleich am Beginn des Friedhofes.
Als wir dann vor dem Grab standen, waren wir beide fasziniert. Dieser Engel ist so lebensecht konstruiert worden, er sieht aus, als würde er jeden Moment erwachen und davon fliegen. Sehr beeindruckend! Das schöne an dem Städtchen ist, alles liegt sehr nahe beieinander und man kann dies leicht zu Fuß erforschen. Nachdem wir dann alles gesehen hatten machten wir uns auf den Rückweg zum Auto.

Das Rathaus von vorne

Mittlerweile war es dunkel geworden und auch jetzt war das Städtchen noch sehr schön anzusehen. Nun standen wieder zwei Stunden Rückfahrt an. Auch diese sollten wir ohne großartige Unterbrechung schaffen und kurz vor 23 Uhr waren wir wieder zu Hause. 

Fazit der Tour: 
Heute konnte wieder ein Haken hinter einem Stadion der Regionalliga Bayern gesetzt werden. Ein gutes Spiel gesehen mit einem überraschend hohen Ausgang für die Auswärtsmannschaft und danach noch einen schönen Entdeckungs Spaziergang durch die Ortschaft Rain gemacht. Ein erfolgreicher Tag nahm so sein Ende.















































































Donnerstag, 26. August 2021

09.07.2021 Testspiel FC Schalke 04 : Schaskar Donezk

Plan der Tour:
Fahrt nach Mittersill
Testspiel:
FC Schalke 04 : Schaskar Donezk
Anpfiff: 18 Uhr
Ergebnis: 0:0
Zuschauer: 650

gefahrene Kilometer:
Nußdorf am Inn - Mittersill       90 km
Mittersill - Nußdorf am Inn       90 km
gesamt:                                     180 km

Kosten:
Sprit:            20 Euro
Diverses:      20 Euro
gesamt:        40 Euro

Mit dabei:
Stephanie und ich

Tourplan:
Auch diese Tour wurde wieder einmal sehr kurzfristig und mit einer Idee im Kopf gestartet. Nachdem ich am Freitag um 12 Uhr mit der Arbeit fertig war fragte ich meine Freundin zur Mittagspause, was denn heute auf unseren Plan steht. Da wir noch nichts Großartiges vor hatten wurde entschieden, nach Mittersill zum Spiel zu fahren. Schon im Vorhin hatte ich mir das Stadion angesehen und entdeckt, dass dieses mit einer kleinen Tribüne ausgestattet war. Dies wiederum weckte mein Interesse. Als meine Freundin dann um 15:35 Uhr ihre Schulung beendet hatte, saßen wir kurz darauf auch schon im Auto und fuhren in Richtung Zillertal. Wir kamen wieder durch sehr schöne Ecken und Gegenden und durchfuhren auch St. Johann, sowie Kitzbühel dass wir ja vor zwei Jahren besuchten, als wir die Regionalliga Tirol voll machten. Nach 1,5 Stunden waren wir dann angekommen und fanden am Stadion einen guten Parkplatz. Wir hatten noch knapp eine Stunde Zeit bis zum Anpfiff des Spieles. Karten waren kein Problem, die bekamen wir am Eingang des Stadions. Als wir dann das Stadion betraten war ich sehr überrascht, wie viele Zuschauer, vor allem Schalke Fans hier vor Ort waren. Da die Tribüne schon komplett besetzt war, entschieden wir uns dafür auf einen der Grashügel, die neben der Haupttribüne und der von uns aus gesehenen rechten Hintertorkurve waren, Platz zu nehmen. Wir entschieden uns für den Platz neben der Tribüne, denn da hatten wir nicht weit zum Imbissstand.
Zum Stadion:
Das Highlight dieses Stadions ist definitiv die aus Holz bestehende Tribüne. Sie bietet für ca. 200 - 300 Leuten Platz. 
Der Rest des Stadions ist um das Spielfeld herum Stehplatz an der Werbebande. 
Auf der Seite der Haupttribüne und der von dieser aus gesehenen rechten Hintertorkurve befinden sich Wiesenhügel, wo man am oberen Bereich Platz nehmen kann. Hinterhalt der Haupttribüne außerhalb des Stadions fließt noch ein Bach, der das Ganze durch sein Rauschen sehr idyllisch macht. Auf der Seite der Haupttribüne befindet sich auf der linken Seite zwei Verkaufsstände die ebenfalls aus Holz sind. Passt zu dem Bild dieses Stadions. 
Das Einzigste, was negativ in Erscheinung tritt, ist die Sprechanlage, die total übersteuert ist. Bei jeder Ansage des Stadionsprecher bekommt man Ohrenschmerzen.

Zum Spiel:
Gleich in der ersten Minute gibt es einen guten Angriff von Donezk, der mit einem Schuss auf das Tor abgeschlossen wird. Der Torwart von Schalke kann den Ball halten.
Danach fast das 0:1 für Donezk. Ein Spieler wird im Strafraum gut freigespielt und kann den Ball oben ins Eck schlenzen, doch der Schiedsrichter entscheidet auf  Abseits.
Erst in der 20. Minute der erste gute Angriff von Schalke. Über eine schöne Ball Kombination kommt ein Spieler frei im Strafraum zum Schuss, setzt den Ball aber neben das Tor.
21. Minute: Weitschuss von Donezk von der rechten Seite. Ball geht über das linke Tor Eck.
Danach war es erstmal vorbei mit den Chancen und bis zur Halbzeit sollte sich nichts mehr ergeben.
Nach 45 + 2 Minuten pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeitpause. 
Die 15 Minuten der Pause nutzten wir um uns Getränke zu holen. Leider gab es auch hier wieder keinen Grill, sondern nur Leberkäse- und Wurstsemmeln. 
Nach 15 Minuten Pause kamen dann die Spieler wieder auf dem Platz und das Spiel wurde erneut angepfiffen.
52. Spielminute: gute Chance für Donezk. Ein Spieler wird im Strafraum freigespielt, aber der Torwart spitzelt ihm den Ball noch vom Fuß.
In der zweiten Halbzeit verliert das Spiel extrem an Fahrt. Beide Mannschaften wechseln dann auch kräftig durch und das Spiel wird langweiliger und chancenloser.
86. Spielminute gab es noch einmal einen Angriff von Schalke. Ein Spieler spielt sich über links durch, schießt von der Seite aufs Tor, doch der Ball geht rechts vorbei. Bis dahin gab es keine großartig nennenswerte Chance mehr von beiden Mannschaften. Spiel war sichtlich abgeflacht.
Nach 90 Minuten pfeift der Schiedsrichter beim Stand von 0:0 ab. Die zweite Halbzeit war dann doch eher enttäuschend, kaum gute Spielszenen und Torchancen.
Nach dem Ende des Spiels kam es noch zu einer kurzen Auseinandersetzung. Unterhalb von uns waren vier angetrunkene Schalker und ein Nürnberger Ultra, die schon im Spiel ihre Plastikbecher immer wieder auf das Spielfeld geschmissen hatten. Ohne Vorwarnung meldete sich meine Freundin zu Wort und beschimpfte die fünf Typen aufs Wildeste. Die Fünf waren anfangs etwas perplex, hielten sich dann aber mit ihren Äußerungen zurück und zogen von dannen. Vielleicht war es auch dem geschuldet, weil sie zwei Frauen dabei hatten. Ich schimpfte Stephanie etwas, denn wenn das weiter eskaliert wäre, hätte ich nicht gewusst ob wir uns der Situation einigermaßen entziehen hätten können. Wir warteten, bis diese Gruppe von Leuten das Stadion verlassen hatten und machten uns dann auch auf dem Weg zum Auto. Dieses erreichten wir ohne Probleme und kurze Zeit später waren wir auf den Rückweg. Auf dem Weg nach Hause suchten wir noch nach einem Gasthaus oder Restaurant, wo wir den Abend ausklingen lassen wollten. Es war gar nicht so einfach etwas zu finden, denn die meisten Restaurants hatten keine warme Küche mehr. In St. Johann wurden wir dann fündig. Bei einem sehr guten Italiener schlossen wir den Tag dann erfolgreich ab. Wir waren auch sehr begeistert über das Preis-Leistungs-Verhältnis. Nachdem wir gut gesättigt waren legten wir die restliche Strecke nach Hause zurück und waren kurz vor 23 Uhr zu Hause.

Fazit der Tour: 
Leider wurden wir heute mit einem schlechten Spiel belohnt. Ich hätte gerade von der ukrainischen Mannschaft mehr erwartet. Wenigstens war das nette Stadion den Besuch wert. Zusätzlich fanden wir zum Abschluß noch ein gutes italienisches Restaurant, der die Sache gut abrundete. Als wir dann wieder zurück waren, konnte hinter einem weiteren Ground in Österreich ein Haken gesetzt werden.




Montag, 23. August 2021

07.07.2021 SV Werder Bremen : Zenit St. Petersburg

Plan der Tour:
Fahrt nach Zell am Ziller
Spiel:
SV Werder Bremen : Zenit St. Petersburg
Anpfiff: 18:00 Uhr
Halbzeit: 2:0; Endstand: 2:2
Zuschauer: 500

Kosten:
Sprit:                         20 €       
Diverses:                   10 €
gesamt:                     30 €

gefahrene Kilometer:
Nußdorf am Inn - Zell am Ziller                       82 km
Zell am Ziller - Nußdorf am Inn                       82 km
gesamt:                                                             164 km

Mit dabei:
Fabio und ich

Tourplan:
Die Testspielphasen und die Trainingslager der deutschen Fußballvereine in Österreich brachte uns die heutige Tour ein. Auf der Fahrt nach Graz redete ich schon mit Fabio darüber, ob er schon einmal in der Ortschaft Zell am Ziller gewesen war. Da er diese ebenfalls noch nicht besucht hatte, interessierte er sich auch für dieses Freundschaftsspiel. Knackpunkt sollte nur sein, dass wir ca. eine Stunde Autofahrt dorthin hatten, das Spiel aber schon um 18 Uhr angepfiffen wurde. Somit entschlossen wir uns dafür, pünktlich um 16:30 Uhr loszufahren. Am Mittwoch um 16:15 Uhr stand Fabio dann vor der Tür und wir konnten pünktlich um 16:30 Uhr losrollen. Und da ich noch die Vignette von der Graztour hatte, sollten wir dieses Problem auch schon einmal von der Backe haben. Zuerst führte uns unser Weg über die Autobahn nach Österreich, über Kufstein in Richtung Wörgl und nach Wörgl bei der Ausfahrt Jenbach mussten wir dann abfahren und ins Zillertal hinein fahren. Auf der Landstraße war dann schon wieder etwas mehr Betrieb, aber allgemein kamen wir sehr gut durch. Als wir dann in der Zielstadt angekommen waren, fuhren wir direkt zum Stadion. Für eine kurze Sightseeing Aktion war leider keine Zeit. An diesem Stadion gibt es kleine Parkflächen, die jetzt aber schon zugestellt waren. Auf einer naheliegenden Wiese war ein Bereich ausdrasiert , den man ebenfalls für das Parken der Fahrzeuge nutzen konnte. Dort stellte ich das Auto ab und die restlichen Meter legten wir dann zu Fuß zurück. Am Stadion viel gleich auf, dass sich die komplette Werbung und auch die Farben Grün Weiß von Werder Bremen durchsetzte. Wie mir Fabio erklärte, muß wohl das Zillertal ein großer Sponsor des SV Werder Bremens sein. Nachdem wir uns Karten besorgt hatten gingen wir ins Stadion. Hier gab es auch zwei unterschiedliche Arten von Karten. Einmal für die Haupttribüne (Sitzplatz) und einmal für den gegenüber liegenden Stehplatzbereich. Da wir gute Fotos schießen wollten entschlossen wir uns dafür, den Stehplatz zu wählen. Die Mannschaften machten sich schon auf dem Spielfeld warm, trotzdem hatten wir einen guten Platz um zu sehen, dass noch viele Spieler mit dem Rad zum Stadion kamen. 
Zum Stadion:
Das Stadion fällt besonders auf wegen seiner kleinen, kompakten Bauweise. Auf einer der beiden Gegengeraden steht eine Holztribüne, die für ca. 300 Leute Platz bietet. Der Rest des Stadions ist Stehplatz an Werbebanden um das Spielfeld herum. Hinter der rechten Hintertor Kurve befindet sich eine kleine Stadionwirtschaft mit den Toilettenanlagen.

Zum Spiel:
Um 18 Uhr wurde dann das Spiel angepfiffen. Ich war sehr gespannt, wie sich der deutsche Vertreter zeigen würde. Denn durch den Abstieg in die zweite Liga waren schon einige Leistungsträger weggebrochen. Trotzdem begannen sie sehr überlegen und ballsicher. Sie ließen den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und zeigten sich spielfreudig. Im Gegenteil zum Gegner, der den Beginn total verschlief. Es sollte trotzdem in den ersten 20 Minuten wenig passieren.
21. Spielminute: schöne Einzelleistung über die rechte Seite von Bremen. Ein Spieler überspielt einen gegnerischen Abwehrspieler, zieht dann in den Strafraum und schlenzt den Ball ins linke lange Eck des Tores zum 1:0.
24. Spielminute: wieder Angriff über rechts. Derselbe Spieler, der das Tor geschossen hatte läuft erneut auf der rechten Seite durch. Er schießt den Ball wieder aufs Tor, doch der Ball geht knapp vorbei.
Ab der 30. Minute wird dann St. Petersburg auch etwas besser und in der 33. Minute die erste Chance für sie. Nach einer gut herausgespielten Kombination kommt der Ball in die Mitte vor dem Sechzehner, doch der Schuß geht am Tor vorbei. 
39. Spielminute: nächste gute Chance für Bremen. Flanke von links vor das Tor. Spieler von Bremen schlenzt den Ball übers Tor.
45. Minute Elfmeter für Bremen. Der Spieler verwandelt diesen zum 2:0.
Danach pfeift der Schiedsrichter zur Pause. 
Die erste Halbzeit hatte St. Petersburg komplett verschlafen und lagen deswegen auch völlig zurecht mit 2:0 hinten. Doch das sollte sich mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit ändern. Entweder gab es die dementsprechende Ansprache des Trainers in der Kabine oder sie fühlten sich an der Ehre gepackt.
46 Minute: Eckball für St. Petersburg. Der Ball kommt an die Strafraumgrenze. Ein Spieler der Auswärtsmannschaft nimmt den Ball direkt, der Torwart des SVW kann halten.
49. Spielminute: Weitschuss von der linken Seite auf einen Spieler von Petersburg. Der läuft auf den Torwart zu, schießt aber am Tor vorbei.
50. Spielminute: schöner Angriffe von der Mannschaft aus Russland. Über links wird ein Spieler im Strafraum freigespielt, aber er scheitert am Torwart von Bremen. 
Zwischenzeitlich kam es für uns zu einem absoluten Lacher. Neben uns stand ein älterer Herr und auf einmal ließ er einen Satz heraus, der uns ganz gewaltig zum Lachen brachte. Nachdem der Schiedsrichter ein Foul abgepfiffen hatte, ließ er einen Spieler von St. Petersburg antanzen und wies ihn zurecht. Der Mann neben uns schaute etwas ungläubig und ließ dann den legendären Satz raus: "Ist das Team aus England? Warum spricht der Schiri Englisch mit Denen?"
53. Minute: Ecke für Bremen. Ball kommt in die Mitte, Spieler von Werder schießt ihn rechts am Tor vorbei.
62. Minute: 2:1 Tor für St. Petersburg. Schöner Spielzug über Links und den Ball in die Mitte geflankt. Spieler kommt frei vorm Torwart zum Schuss und schlenzt den Ball am Torwart vorbei ins Tor.
Jetzt ist auf einmal die russische Mannschaft am Drücker. 
65. Minute die nächste gute Chance. Die Spieler spielen sich gut durch die Abwehr, aber der Schuss geht übers Bremer Tor.
71. Spielminute: das 2:2 wieder ein sehenswerter Angriff über links. Der Ball wird durch den Strafraum nach links gespielt da steht ein Spieler von St. Petersburg frei, der schlenzt den Ball über den Torwart.
Jetzt schalteten beide Mannschaften einen Gang zurück. Das Tempo in diesem Spiel war schon sehr hoch und dem mussten die Spieler Tribut zollen. Trotzdem sollte die letzte Chance der deutschen Mannschaft gehören.
74. Minute: noch ein Weitschuss von Bremen aufs Tor von St. Petersburg, doch der Torwart hält den Ball.
Danach taten sich beide Mannschaften nicht mehr weh und versuchten, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Der Schiedsrichter ließ noch 2 Minuten nachspielen, aber am Ergebnis änderte sich nichts mehr. Danach pfiff er ab. Mit dem Schlußpfiff machten wir uns auf den Weg raus aus dem Stadion und zurück zum Auto. Wir kamen auch gut weg und machten uns sogleich auf den Rückweg. Nach ca. einer Stunde, ohne große Wartezeit an der Grenze zu Kufstein, waren wir dann wieder zurück in Nußdorf am Inn, wo ich mich dann von Fabio verabschiedete.
Fazit der Tour:
Der Kurze Ausflug nach Zell am Ziller war ein voller Erfolg. Ein nettes Stadion gesehen, 4 sehenswerte Tore und angenehme Gespräche geführt. Da hätte man den Mittwoch Abend auch unangenehmer verbringen können.