Eifelturm Paris

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Montag, 9. August 2021

27.06.2021 Holland : Tschechien

27.06.2021
Treffen mit Torte
gemeinsam zum Stadion
dort Zeit verbringen

Spiel:
Holland : Tschechien
Anpfiff: 18 Uhr
Halbzeitstand: 0:1; Endstand: 0:2
Stadion: Puskas Arena
Zuschauer: 66.000

Tourplan:
Nachdem ich mitten in der Nacht vom Fußball Lärm im Fernsehen geweckt wurde, musste ich mich erstmal etwas sammeln. Die Jungs hatten den Fernseher angelassen bevor sie eingeschlafen waren und um 4 Uhr in der Früh kamen noch Zusammenfassungen der letzten Spiele. Ich fühlte mich einigermaßen fit, öffnete mir noch ein Bierchen und schaute etwas Fußball. Danach gab es noch eine Kleinigkeit zum Essen und schon lag ich wieder im Bett und schlief weiter. Um 9 Uhr erwachten wir dann alle und planten den heutigen Tag durch. Da ja heute das Fußballspiel anstand, konnten wir auch nicht soviel außen herum machen. Denn wir mussten noch zum Stadion und uns dort unsere Bänder abholen. Voraussetzung dafür war ein negativer PCR-Test, die Eintrittskarte und ein Nachweis der Person, die auf der Eintrittskarte steht. Also bedeutete ein Ausweis. Nachdem wir das Alles zusammen gepackt hatten fiel mir auf, dass mein Personalausweis fehlte. Zum Glück habe ich für solche Situationen immer noch meinen Reisepass mit dabei. Da mein Kumpel Torte heute auch zu uns dazustoßen sollte, blieb ich schon die letzten Tage regelmäßig mit ihm in Kontakt. Nach unserem Abmarsch machten wir per Whats App einen Treffpunkt aus. Dieser sollte am Bahnhof Keleki sein. Nachdem am heutigen Tag ihr Zug angekommen war, die Beiden in ihr Hotel eingecheckt hatten, wollte Torte wieder zurück zum Bahnhof kommen. Dort wollten wir uns treffen. Die Freude war sehr groß, als wir uns wieder in den Armen lagen. 
Mit einem kalten Getränk bewaffnet, daß wir uns in einem Sparmarkt am Bahnhof geholt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Stadion. Dieses war in Reichweite zu Fuß und wir konnten es auch kurze Zeit später schon sehen. Auf dem Weg dorthin gab es schon die ersten Fotos.
Als wir an den Mülltonnen vorbei kamen machten wir uns erst einmal lustig darüber, denn die Aufkleber darauf waren in Orange. Als dann die ersten Holländer vorbei liefen sprach ich sie an und erklärte ihnen, daß das der Mannschaftsbus ihrer Mannschaft ist. Was besonders auffiel, die Polizei riegelte den Bereich rund ums Stadion großräumig ab und ließ auch keine Autos durchfahren. Bei unserem Fotoshooting lief uns dann ein alter Bekannter über den Weg. Peer, den wir auf der Balkantour kennengelernt hatten, war ebenfalls Vorort und schloß sich uns an. Wir gingen zusammen gleich zu der Stelle, wo das Wristband zu empfangen war. Dort waren Stände aufgebaut, wo Volunteers saßen. Zuerst wurden die Daten geprüft. Der negative Test, sowie der Ausweis und die Karte wurden überprüft. Hier zeigte es sich, wie wichtig es war, sich an diese Auflagen zu halten. Neben uns standen zwei Tschechen, die hatten einen anderen Test als den Geforderten. Dieser Test wurde von der Dame an dem Tisch nicht angenommen. Dementsprechend erklärte sie den beiden Tschechen, dass sie, um das Band zu empfangen, anderen Test haben müssen. Nachdem die beiden Jungs dann gefragt hatten, wie sie jetzt noch an diesen Test herankommen würden, bekamen sie zur Antwort,  daß sie diesen nur im Krankenhaus machen könnten, aber es dauert 24 Stunden bis die Auswertung da ist. Es sah wohl so aus, daß die Beiden das Spiel nicht gesehen haben. Denn ohne dieses Band kam man auch nicht ins Stadion. Nachdem wir dann unser Band hatten überlegten wir, was wir weiter tun könnten. Peer hatte die Idee, zwei andere Stadien hier in der Nähe zu besuchen. Das eine war das Stadion von dem Verein MTK Budapest und das zweite von BVK Elöre, die wohl eine sehr altes, sehenswertes Stadion mit einer großen Holztribüne hatten. Da wir die Zeit nicht am Stadion verbringen wollten entschieden wir uns dafür, ihn zu den beiden Stadien zu begleiten. Es sollte gerade einmal 10 Minuten von der Puskas Arena entfernt sein. Nachdem wir dann ein paar Schritte gegangen waren standen wir auch schon vor dem großen Stadion des MTK Budapest. 
Daneben ist das andere Stadion mit der Holztribüne. Leider kamen wir in das Stadion des MTK nicht hinein, aber zumindest war an dem anderen Stadion ein Tor geöffnet. Und wenn ein Tor geöffnet ist, dann gehen wir natürlich auch hinein. Dort standen wir also vor der sehr großen und beeindruckenden Haupttribüne, die größtenteils aus Holz besteht.
Dieser Verein spielt in der 3. Liga von Ungarn und wurde gleich einmal vorgemerkt. Denn bei einem meiner nächsten Besuche werde ich sicher hier noch einmal vorbei schauen, um ein Spiel zu sehen. Nachdem wir uns im wahrsten Sinne satt gesehen hatten an der Tribüne wollten wir wieder zurück und uns noch eine Bar suchen, um dort was Kühles zu trinken und der Hitze zu entkommen. Durch Zufall sah Igor einen roten Schirm an der Straße her leuchten und zu diesem gingen wir dann auch. Es stellte sich heraus, dass es die kleine Stadionkneipe des Drittliga Vereins war. Da es viel zu heiß für draußen sitzen war entschlossen wir uns dafür, hinein zu gehen. Das Innere dieser Bar war wirklich der Hammer. Eine Bar auf der linken Seite, sowie noch einige Nischen, wo man sich an Holztischen und Bänken hinsetzen konnte und eine riesengroße Tanzfläche. Diese wird wohl genutzt, wenn hier abends Karaoke oder Tanzabend ist. 
Wir fühlten uns sofort heimisch und bestellten kühles Bier. Die Wirtsleute waren auch sehr fix und nett. Nachdem wir sicher 1,5 Stunden hier verbracht hatten gingen wir wieder zurück zum Stadion. 
Jetzt war mittlerweile hier Chaos an dem Ausgabeschalter für das Wristband. Die Menschenmassen stauten sich hier und es wurlte an allen Ecken und Enden. Wir fanden noch einen kleinen Stand, wo man sich Bier mitnehmen konnte. Nach diesem ging es dann ins Stadion. Dort wurde kurz unsere Karte gescannt und auch das Band überprüft. Leibesvisitation gab es nicht. Hier traf man auch schon wieder auf die ersten bekannten Gesichter aus Deutschland. Noch schnell beim örtlichen Fanstand vorbei gegangen und ein T-Shirt der Europameisterschaft als Erinnerung geholt. 


Schon waren wir auf dem Weg in unserem Block. Wir hatten einen sehr guten Platz im Oberrang hinter dem Tor. 
Zum Stadion: 
Das Stadion besteht aus vier miteinander verbundenen Tribünen. Diese sind unterteilt in Ober-, Mittel- und Unterrang. Sie sind in einem Oval angelegt und alle Tribünen sind gleich hoch. Das Stadion ist sehr steil und reiner Sitzplatz. Die Tribünen sind komplett überdacht. Von außen hat es eine sehr schönes Außenhaut, die sehenswert ist. 
Dieses Stadion ist das Nationalstadion von Ungarn und wird für Länderspiele des Landes und Pokalendspiele genutzt. 
Zum Spiel: 
Bevor dieses begann, kam erst wieder das Vorgeplänkel, daß ich schon bei den anderen Spielen gesehen hatte. Unnötig!
Danach kamen die Mannschaften auf den Platz und die Nationalhymnen wurden gespielt.

Die ersten 20 Minuten war es nur ein Abtasten beider Mannschaften. Es gab kaum eine Annäherung an die Tore. Beide Mannschaften hielten sich meist im Mittelfeld auf.
In der 20. Minute dann die erste Chance für Tschechien. Über rechts kam ein Spieler an den Strafraumbereich, wird angespielt und läuft weiter. Mit einer Flanke von rechts von der Seitenauslinie kommt der Ball vor das Tor und mit einem Flugkopfball eines Tschechen geht der Ball knapp am Tor vorbei.
37. Spielminute: Wieder wird ein Spieler der Tschechien im Strafraum freigespielt. Aber der Spieler schießt aus kurzer Entfernung über das Tor.
Danach kam bis zur Halbzeit nichts mehr. Die Holländer hatten in den ersten 45 Minuten keine einzige Chance.


Kurz vor der Halbzeitpause schrieb ich mich mit Peter und Frankie zusammen, die ebenfalls im Stadion waren. Ich gab ihnen unseren Block durch und in der Halbzeit kamen sie dann zu uns herüber. Dort gab es gute Gespräche, ein kühles Bierchen, das hier im Stadion übrigens mit Alkohol ausgeschenkt wurde und nachdem das Spiel zur zweiten Halbzeit angepfiffen wurde verabschiedeten wir uns voneinander und gingen zurück in die Kurve. 
In der zweiten Halbzeit kamen dann die Holländer zu ihrer ersten guten Chance.
In der 51. Minute wird ein Spieler von den Oranges freigespielt und läuft alleine auf den Torwart der Tschechen zu. Mit einem kurzen Haken möchte er ihn umspielen, doch der Torwart kann ihm den Ball weg schnappen.
Bei dem Gegenzug der Tschechen kommt der Abwehrspieler der Niederlande vor dem eigenen Strafraum ins Straucheln und fällt hin. Dabei versucht er den Ball mit der Hand weg zu schlagen. Zuerst bekommt er dafür die gelbe Karte, doch nachdem der Videobeweis vom Schiedsrichter geprüft wurde bekam er glatt rot. Damit waren die Holländer ab der 55. Minute nur noch zu zehnt auf dem Platz.
In der 57. Minute ein Freistoß für die Tschechen von der rechten Seite auf den zweiten Pfosten. Durch einen Kopfball kommt der Ball auf den linken Pfosten und von dort kann ein Tscheche den Ball an der total desorientierten Abwehr zum 0:1 ins Tor schießen. Aufgrund der Spielanteile und Chancen hatte sich das angedeutet.
78. Minute: Ein Weitschuß der Tschechen von der Strafraumgrenze wird vom Torwart gehalten.
80. Minute: Wieder eine schnelle Ballstafette durch die Abwehr der Niederländer. Ein Tscheche kommt frei über links an die Strafraumgrenze, spielt den Ball zurück in den Strafraum und ein tschechischer Spieler kommt an den Ball und schießt zum 0:2 ins Tor. Die Stimmung bei den tschechischen Fans war unglaublich. Die Holländer waren geschockt und absolut still.
Danach zogen sich die Tschechen zurück und die Holländer hatten keine Ideen, um dieses Ergebnis noch zu drehen. Damit war Holland im Viertelfinale gescheitert.

Nachdem der Schiedsrichter das Spiel abgepfiffen hatte war die Freude bei den Tschechen riesengroß. Damit hätte niemand gerechnet, nicht einmal wir. Dafür dass die Holländer so stark in der Vorrunde gespielt hatten, waren sie jetzt mit dem großen Druck des Gewinnens auf ihren Schultern nicht mehr klar gekommen. Wir freuen uns natürlich und ich musste feststellen, dass ich, wenn ich Holland live spielen sehe, noch nie einen Sieg von ihnen gesehen hatte. Eine schlechte Quote für Holland. Da wir es jetzt nicht besonders stressig hatten, ließen wir uns erneut Zeit beim rauskommen aus dem Stadion. Wir machten noch Gruppenbilder und quatschen mit einigen Tschechen.

Es sollte so lange dauern, bis die Ordner dann kamen und uns baten, das Stadion zu verlassen. Vor dem Stadion gab es dann erst einmal wieder ein kaltes Bier und wir tranken auf das Weiterkommen der Tschechen. Da der heutige Tag aus wenig Essen und viel Bier trinken bestand, dazu auch noch die Sonne viel Wärme mit sich brachte, merkte ich schön langsam, daß das Licht ausging. Patrick machte auch keine gute Figur mehr. Der Fußweg zurück zum Hotel war für uns Beide nicht mehr möglich, deswegen holte Igor für uns ein Taxi und mit dem fuhren wir dann zurück zu unserer Unterkunft. Die letzte Nacht war schon mit wenig Schlaf gesegnet gewesen, deswegen strich ich dann für heute schon im Taxi die Segel.


Patrick tat es mir gleich und so wurde die kurze Zeit der Fahrt sinnvoll mit Schlaf überbrückt. Als wir dann an der Unterkunft waren, war für Patrick und mich der heutige Tag beendet. Igor und Torte wollten noch etwas essen und weggehen. 

Nachspann zu dem heutigen Tag: 
Nachdem ich dann mitten in der Nacht erwachte, lag Igor neben mir. Er erwachte ebenfalls und eigentlich war Alles gut. Bis er uns dann am nächsten Tag erzählt hat, dass er den Fehler gemacht hatte die Wohnung zu verlassen ohne den Schlüssel. Bei seiner Rückkehr nach dem Essen versucht er in die Bude zu kommen, aber ohne Erfolg. Nach ca. einer Stunde hoffnungslosen Versuch uns mit Klopfen und Hämmern an die Tür, sowie die unglaublich nervige Türglocke Sturm zu klingeln, musste er um 2 Uhr in der Früh den Typen von der Rezeption anrufen und ihn darum bitten, die Türe zu öffnen. Dies sollte ihm immerhin 5000 Forint kosten. Aber er war dann zumindest wieder im Zimmer.

Fazit des heutigen Tages:
Wie viele Biere ich heute getrunken hatte, konnte ich nicht mehr nachvollziehen. Auf jeden Fall war es rekordverdächtig. Nachdem wir über 1,5 Jahre warten mussten, waren wir endlich in dieses Stadion hinein gekommen. Das Warten hatte sich auf alle Fälle gelohnt. Wir trafen gute Kameraden, hatten viel Spaß und erlebten eine Überraschung, mit der wir nicht gerechnet hätten. Die Tschechen hatten diese möglich gemacht. Das Spiel war zwar kein Highlight, aber zumindest das Drumherum war in Ordnung.









































































































26.06.2021 Anreise Budapest

Plan der Tour:
25.06.2021
Anreise nach der Arbeit nach Mühldorf
Corona Test machen
Grillen und Übernachten bei Igor

26.06.2021
Abfahrt mit dem Auto nach Freilassing
Hinfahrt nach Budapest:
Freilassing - Salzburg
Umsteigen: Salzburg - Budapest
Bude beziehen, Abends Essen und feiern


27.06.2021
Treffen mit Torte
gemeinsam zum Stadion
dort Zeit verbringen
Spiel:
Holland : Tschechien
Anpfiff: 18 Uhr
Halbzeitstand: 0:1; Endstand: 0:2
Stadion: Puskas Arena
Zuschauer: 66.000

28.06.2021
Tag verbringen in Budapest
Rückfahrt nach Freilassing


Kosten:                       
Zugfahrt:                                      104 € pro Person
Übernachtung:              89 € : 3 = 30 €
Sprit:                            30 € : 3 = 10 €
Eintrittskarte:             120 € : 4 = 30 €
Diverses:                                    120 €
gesamt:                                       294 €


Mit dabei:
Igor, Patrick, Torte und ich

getroffen:
Peter M., Basti, Allinger, Franky und Peer


Planung und Vorbereitung.
Die Planung für dieses Spiel, Wochenende, sollte schon sehr früh beginnen. Eineinhalb Jahre vor diesem Wochenende kam der Spielplan für die Europameisterschaft 2020 heraus. Nachdem ich mir zuerst vorgenommen hatte, überhaupt kein Spiel bei dieser Europameisterschaft zu besuchen, wurde ich aber auf das Stadion in Budapest aufmerksam. Denn auch hier gibt es ein Nationalstadion, dass nur für Länderspiele genutzt wird. Zufälligerweise bot mir ein guter Fußball Kumpel vier Karten für dieses Spiel an. Mit Freude sagte ich ihm zu und schon war ich Besitzer von vier Karten. Das ganze Jahr 2020 wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass man die Karten auch zurückgeben konnte, aber ich hielt an ihnen fest. Je näher das Turnier kommen sollte, umso ungewisser war die Situation mit den Besuchen der Spiele der Europameisterschaft. Doch auch mit dem näherkommen des Termins wurde bekannt, dass Ungarn sein Stadion komplett voll machen möchte. Somit stellte sich heraus, dass die vier Spiele in der Puskas Arena mit 66 000 Zuschauern befüllt wird. Mit dieser Nachricht hätten wir natürlich überhaupt nicht gerechnet, umso größer war unsere Freude. Die Planungen für das Spiel wurden somit weiter vorangetrieben. Als erstes wurde ein gutes Team gesucht. Schon bei der ersten Tour, genau vor einem Jahr waren der Igor, der Viktor und der Torte mit dabei. Drei von vier hatten schon damals zugesagt, auch dieses Jahr mitzufahren. Dem Viktor war es zu viel gewesen, deswegen sprang er ab. Die vierte Karte sollte eigentlich für meine Freundin sein. Doch leider musste sie Absagen, denn sie machte zur Zeit eine Schulung und bekam deswegen am Freitag und Montag nicht frei. Nachdem auch noch ein weiterer Kumpel abgesagt hatte, hatte Igor einen guten Kumpel ins Gespräch gebracht. Bei ihm fragte er an und er sagte auch sofort zu. Somit stand das Team. Weiter sollte ein Problem sein, dass die Woche, wo das besagte Wochenende war, in meiner Arbeit eine Übung war. Zum Glück hatte ich schon lange genug zuvor erzählt, dass ich für den Montag Urlaub bräuchte, da ich Karten für das Spiel hatte. Somit bekam ich auch den Montag frei und wir konnten final planen. Nachdem wir letztes Jahr schon sehr gut von Salzburg nach Budapest mit dem Zug unterwegs waren, sollte auch dieses Jahr das wieder unser Beförderungsmittel werden. Ich machte mich also schlau, und fand einen Zug am Samstag nach Budapest und am Montag zurück nach Salzburg. Wir konnten leider erst am Samstag fahren, denn wir mussten noch am Freitag einen PCR Test machen. Dies war Voraussetzung um ins Stadion zu kommen. Also suchte uns Igor in Mühldorf, da wo er zu Hause ist, die Möglichkeit diesen Test zu machen. Gleichzeitig sollte auch Patrick, unser drittes Mitglied sich hier einen Termin holen. Mein Freund Torte würde dann erst in Budapest zu uns dazu stoßen, denn er machte einen Städtetripp mit seiner Freundin nach Wien und Budapest. Dort würden sie sich auch um die Tests kümmern. Die Übernachtung fand ich dann noch bei Booking.com, eine kleine Wohnung mit 3 Schlafplätzen. Schon stand die Tour.

Tourplan:
Nachdem ich am Freitag den 25.06.2021 um 12 Uhr meine Arbeit beendet hatte, setzte ich mich ins Auto und fuhr nach Mühldorf. Etwas mehr als eine Stunde Fahrt stand nun vor mir. Ich sollte gut durchkommen und kurz nach 13 Uhr war ich dann bei Igor zu Hause. Nachdem wir uns herzlich begrüßt hatten, immerhin war es schon ne Zeit her, daß wir uns gesehen hatten, wurde erst einmal ein kühles Bierchen gezischt. Wir hatten uns Einiges zu erzählen, danach machten wir uns dann auf den Weg in die Innenstadt zum Volksfestplatz, den dort war die Teststation. Ich glaube es war für mich der sechste Test in den letzten 4 Wochen und es ist unglaublich verwunderlich, dass man immer wieder anders getestet wird. Dieses Mal bekamen wir das Stäbchen in den Rachen und es wurde mehrfach hin und her gedreht. Auch saßen wir beide im Auto, bekamen vorher unser Teströhrchen in die Hand. So bis jetzt auch noch nicht erlebt. Jedenfalls machte ich mich sehr lustig über Igor, denn er würgte schon gewaltig. Ich war es vom letzten Wochenende noch gewohnt, als ich in Faro um Einiges schlimmer getestet wurde. Bei der Testung trafen wir auch auf Patrick, mit dem wir dann noch ausmachten, daß man sich am Abend beim Grillen treffen würde. Danach ging es wieder zurück zu Igor und wir ließen uns den Rest des Tages gut gehen. Nachdem dann auch Patrick mit Freundin und noch ein paar Bekannte von Igor auftauchte, verbrachten wir einen schönen Abend mit der Familie und seinen Freunden. Zu späterer Stunde, ca um 1 Uhr in der Früh, lagen wir dann im Bett und beendete den Tag.

Tag 2. Nachdem mich Igor in der Früh geweckt hatte, noch vor dem Wecker, gab es erst einmal einen Kaffee zum wach werden. 07:30 Uhr war Weckzeit, um 08:00 Uhr wollte Patrick da sein. Unsere Teste waren per E-Mail in der Nacht rechtzeitig angekommen und wir waren alle negativ getestet worden. Igor druckte uns die Teste aus und ich nahm sie zu den Unterlagen dazu. Am vorigen Tag hatten wir noch ausgemacht mit dem Auto nach Freilassing zu fahren. Es war für mich sinnvoller, denn ich wollte nach unserer Rückkehr nach Bad Reichenhall zurück kehren und dort die Nacht verbringen. Wieder sollte es etwas mehr als eine Stunde dauern, dann waren wir in Freilassing. Dort suchten wir uns am Bahnhof einen kostenfreien Parkplatz und stellten das Auto ab. Die letzten paar Meter erledigten wir dann zu Fuß zum Bahnhof. Ein Zugticket geholt und schon saßen wir in dem Zug nach Salzburg. Dort hatten wir dann noch 20 Minuten Aufenthalt und nutzten die Zeit um bei dem örtlichen Spar Markt am Bahnhof Getränke und etwas zu Essen zu holen. 

Nachdem wir dann hoch zu unserem Bahngleis gegangen waren stand auch schon der Zug bereit und wir suchten uns ein gutes Abteil. Nun lagen erstmal 2 Stunden Zugfahrt bis nach Wien vor uns. Die Zeit verkürzten wir uns mit kühlen Getränken und dem Essen, dass wir vorher gekauft hatten. Dabei lernten wir zwei Österreicher kennen, die gerade ihren Zivildienst absolvierten. Mit ihnen führten wir lustige Gespräche und tauschten auch Bier, denn sie meinten, ihr Bier wäre das Bessere. So brachten wir die Zeit gut und schnell rum und ohne großartige Unterbrechung kamen wir in Wien an. Dort hatten wir gerade einmal 12 Minuten um den Zug zu wechseln. Auch dies schafften wir ohne Probleme und saßen kurz darauf im nächsten Zug. Weiter ging es nun in Richtung Budapest, diese Fahrt sollte uns wieder zwei Stunden kosten. Aber auch hier gab es keine Probleme. Das Einzige was war, uns gingen die Getränke aus. Ebenfalls hatte es sich herum gesprochen, daß wir die Einzigsten im Zug waren, die noch Bier hatten. Dementsprechend standen die Leute bei uns Schlange am Tisch und wollten immer wieder Bier kaufen. Wir verdienten uns eine goldene Nase mit den restlichen Dosen und hatten die Palette schnell wieder herin. Wenn wir das gewusst hätten, hätten wir uns in Wien noch einmal Nachschub geholt. Um 15:20 Uhr waren wir dann in Budapest und als wir ausstiegen merken wir schon, dass es hier eine komplett andere Welt war. Von Freilassing bis Budapest mussten wir durchgängig die Maske tragen. Niemand rennt hier in Budapest mit der Maske rum und Corona scheint es nicht zu geben. 
Die Plätze sind alle voll und die Leute genießen ihr Leben. Ich hatte im Vorhinein schon nachgeschaut, wie weit unsere Unterkunft vom Bahnhof entfernt ist. Sollte gerade einmal 10 Minuten zu Fuß sein. Auf dem Weg dorthin kamen wir jetzt schon wieder an Plätzen vorbei, die es wert waren, zu fotografieren.

Diese Strecke legten wir per Google Maps zurück und standen kurze Zeit später vor unserer Unterkunft. Diese war nicht einmal weit entfernt von der Bleibe, die wir letztes Jahr hatten. Wir bekamen unsere Schlüssel und begaben uns zu unserer Wohnung. Es stellte sich heraus, dass diese in einem normalen Wohnhaus war. Sie war schlecht eingerichtet, reichte aber vollkommen für uns aus. Ein Doppelbett für zwei und eine Couch. Vollkommen okay! 


Jetzt machten wir uns auf dem Weg in die Innenstadt. Da wir letztes Jahr ein sehr gutes Restaurant gefunden hatten, wollten wir dieses auch dieses Jahr noch einmal aufsuchen. Auch hier kamen wir wieder an sehr sehenswerten Plätzen vorbei, die wir ablichteten.

 

Als wir dann nach einigen Metern angekommen waren, bekamen wir mit viel Glück noch einen Platz. Das Wetter meinte es unglaublich gut mit uns, es waren immer noch über 25 Grad im Schatten. Leider sollte sich herausstellen, dass das Restaurant etwas von seiner Leistung verloren hatte. Die Portionen waren kleiner, natürlich aufgrund der Europameisterschaft etwas teurer und auch die Bedienung war nicht mehr so hervorragend wie das letzte Jahr. 

Trotzdem genossen wir die Zeit sehr. Hier verbrachten wir einen sehr schönen Abend und nachdem wir unsere Zeche gezahlt hatten ging es dann wieder zurück zum Hotel. Ziel sollte es noch sein, das Abendspiel im Fernseher zu schauen. Nachdem wir dann zurück waren, fielen mir die Augen zu und kurze Zeit später schlief ich auch ein. Das Spiel sollte ich nicht mehr mit erleben.

Fazit des Tages.
Die Planung der Anreise hatte wieder einmal sehr gut funktioniert. Auch dass wir rechtzeitig unser Testergebnis hatten und natürlich die Karten war hervorragend. Bei der Anreise gab es keine Probleme, wir bekamen auch eine gute Übernachtungsmöglichkeit und der Abend wurde dann sehr schön in dem ungarischen Restaurant verbracht. Tag 1 war somit ein voller Erfolg.