Eifelturm Paris

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Dienstag, 3. Juli 2018

16.06.2018 Kaliningrad Kroatien : Nigeria

Tag 3
15.06. - 16.06. Übernachtung in St. Petersburg
16.06.2018  Flug von St. Petersburg – Kaliningrad  16:10 – 16:40
16.06.2018  21:00          Kroatien – Nigeria                         Kaliningrad
Halbzeit: 1:0, Endstand: 2:0
Zuschauer: 31136, davon Kroaten: 8000, Nigerianer: 400
Stadion: Kaliningrad-Stadion, Fassungsvermögen: 35000


Tourplan:
Um 09 Uhr klingelte der Wecker. Unsere Vermieterin hatte uns vorgewarnt, daß es Probleme mit dem Wasser gab. Bzw. mit dem warmen Wasser. Denn der Gasboiler war kaputt und so gab es nur kaltes Wasser. Somit war kalt Duschen angesagt. Etwas unangenehm, aber es machte wenigstens wach. Um 10 Uhr hatten wir ausgemacht, daß uns die Beiden abholen. Vorher wollte ich den Zimmerschlüssel noch bei unserer Vermieterin abgeben. Das wollte dann Alexej in einem Abwasch erledigen. Er stand 10:15 Uhr vor unserer Unterkunft und wir fuhren gemeinsam zur Arbeitsstelle von Michaela, wo ich den Schlüssel abgab. Danach fuhren wir ca. 30 Minuten hinaus zu der Anlage Peterhof. Dort hat Peter der Große residiert. Die Beiden besorgten uns verbilligte Karten, denn wir waren ja heute als Russen unterwegs. Die Anlage ist sehr sehenswert uns hat Einiges an schönen Gebäuden, Brunnen und Gärten zu bieten.
Wir hielten uns über 2 Stunden in der Anlage auf und schauten alles an. Wobei mir wirklich der große Garten mit seinen vielen Statuen, Brunnen und Bauten sehr gut gefiel. Nachdem wir zurück am Auto waren, fuhren wir grob Richtung Flughafen.
Dort wussten die Beiden noch ein gutes Georgisches Restaurant, in das wir noch einkehrten und super gut aßen.
Nachdem die Zeit schon sehr fortgeschritten war, fuhren sie uns zum Flughafen und dort bekamen wir erst einmal einen Schlag ins Gesicht. Denn an unserem Check In Schalter ging es extrem zu. Die Zeit lief uns wieder einmal davon und es ging nichts voran. Als wir dann ca. 30 Minuten vor Abflug endlich dran waren gab es Probleme mit unserem Gepäck. Es war zu groß und zu schwer. Alle Diskussionen führten dahin, dass unser Flug immer näher rückte, wir uns aber auf nichts einließen und trotzdem wegen Stress und nicht Einwilligen unsere Bordkarten bekamen. Schnellen Schrittes begaben wir uns zum Flugsteig und kurz darauf war dann Einsteigen angesagt. Als wir dann im Flieger saßen dauerte es nicht lange, bis wir los rollten und abhoben. Trotzdem waren Alle, die mit uns am Schalter standen, mit in der Maschine. Hatte dann doch wieder Alles geklappt.
Nach 1 Stunde 20 Minuten sollten wir dann in Kaliningrad landen. Raus aus dem Flieger und schnell zum Bus, denn heute hatten wir es etwas eilig.
Die Busse waren alle mit der Fan ID Karte kostenlos. Sollte uns natürlich sehr in den Plan passen. Auf direktem Wege fuhr Dieser dann zum Stadion und über 3 Stunden vor Anpfiff waren wir Vorort.
Hätte nicht gedacht, dass das so gut klappen würde. Leider sollten wir am heutigen Tage keine Chance bekommen, in die Innenstadt zu kommen.Vor dem Stadion war noch wenig los und wir gingen erst einmal ein Stück außen herum, um uns einen Eindruck zu verschaffen. Wie und wo die Wege waren, wo die Leute her kamen. Denn wir hatten auch heute keine Karten und wollten natürlich die beste Stelle auskundschaften.
Auch wollten wir unser Gepäck abgeben, dass sollte aber nur mit Eintrittskarte gehen. Also stellten wir uns an die für uns sinnvollste Stelle, schauten, dass uns die Polizei nicht über den Weg lief und versuchten, Tickets zu bekommen. Nebenbei lernten wir noch einen Typen kennen, der ebenfalls Deutscher war und auch keine Karte hatte. Dieser blieb dann bei uns stehen und wir versuchten gemeinsam unser Glück. Es sollte auch nicht lange dauern, da wurden wir schon von den ersten Kroaten angesprochen wegen Karten. Wir gaben den Preis von 40 Euro vor, dass war den Meisten aber zu wenig. Da wir noch genug Zeit hatten konnten wir abwarten und auf das richtige Angebot warten. Und wie erwartet kamen dann auch die Ersten wieder zurück und wollten verkaufen. So bekam Michi eine Karte und ging danach gleich unser Gepäck weg bringen. Ich blieb mit Nils, so hieß unser neuer Kamerad, stehen und versuchte weiter, Karten zu bekommen. Wieder sollte es nicht lange dauern, bis ein weiterer Kroate stehen blieb und 2 Karten über hatte. Auf unser Angebot ging er erst nicht ein, doch nach ein paar Minuten kam er wieder zurück und lenkte ein. Wir bekamen die Tickets für 3000 Rubel, also 40 Euro. Mit unseren Tickets machten wir uns auf zum Eingang und begaben uns ins Station. Das Stadion wurde auch komplett neu gebaut und steht Mitten auf einer freien Fläche, wo außen herum nichts ist. Auch konnte man außerhalb des Stadions nichts machen. Keine Stände, weder für Verpflegung, noch irgendetwas anderes. So sollte sich das Bild die nächsten Tage immer wieder zeigen. Keine Verkaufsstände ums Stadion. Das Stadion hat ein Fassungsvermögen von 36000 Zuschauern. Es besteht aus zwei Rängen, die sich komplett durch das gesamte Stadion zogen. Es ist ein reines Sitzplatzstadion und soll nach der WM für den Heimverein, der nur zweite Liga spielt, verwendet werden. Dieser Spielort wurde meiner Meinung nur wegen Prestige genommen. Denn Kaliningrad ist eine kleine russischer Enklave, abgespalten von Russland. Da wir dann doch etwas Früher im Stadion war begab ich mich noch Alleine auf die Suche nach ein paar guten Fotomotive.
Im Stadion mussten wir mehrfach den Platz wechseln. Die Karten, die wir hatten, waren mitten im kroatischen Fanblock und die drängten und standen die meiste Zeit. Deswegen begaben wir uns in den Nebenblock, da war Einiges frei. Trotzdem mussten wir den Platz in der zweiten Halbzeit noch einmal wechseln, da drei Russen daher kamen und auf ihren Platz sitzen wollten. Unverständlich für mich, denn wo waren sie denn in der ersten Halbzeit. So setzten wir uns halt eine Reihe weiter nach vorne. Zum Spiel: Die Nigerianer enttäuschten auf ganzer Linie und bekamen kaum Spiel- und Torchancen.
Kroatien hatte das Spiel im Griff und schoss in der 32. Minute das 1:0, wobei Dieses ein Eigentor von Nigeria war. Aber zuvor hatten die Kroaten schon ein paar gute Chancen gehabt. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause. Die 15 Minute Pause blieben wir auf unserem Platz und unterhielten uns über das weitere Vorgehen nach dem Spiel. Die zweite Halbzeit begann genauso, wie die erste geendet ist. Die Kroaten übernahmen wieder das Spiel und hatten erneut ansehnliche Chancen. Zumindest hatten sie mehr vom Spiel. In der 71. Minute das 2:0 per Strafstoß.
Damit war das Spiel dann auch gelaufen und sie spielten die letzten Minuten herunter. Ein ungefährdeter Sieg, der mehr als verdient war. Danach gingen wir wieder aus dem Stadion und direkt zur Gepäck Station, um unser Gepäck zu holen. Nachdem wir Dieses hatten weiter zu dem Platz, wo wir uns mit Nils treffen wollten.
Diesen fanden wir auch gleich und weiter sollte es zur Bushaltestelle gehen. Zwischenzeitlich trafen wir noch auf die Reisegruppe Peter M. und auf den Sebbi. Kurze Gespräche, dann ging es wirklich zum Bus. Dort mussten wir etwas warten, doch als der Bus dann kam sollte die Fahrt wieder zurück zum Flughafen gehen. Nach ca. 30 Minuten waren wir dort und im Flughafen trafen wir wieder auf Peter und die Jungs.
Da das Einchecken schon möglich war, entschieden wir uns dafür, daß als Nächstes zu machen. Da passierte wieder etwas lustiges. Eigentlich wollten wir nur ein Gepäckstück angeben. Doch sie wollte auch das Zweite und das war ihr zu schwer. Ich packte den Rucksack aus und als er dann auf 6 Kilogramm war, war sie zufrieden und gab mir den Aufkleber für den Rucksack und die Bord Tickets. Danach packte ich vor ihren Augen das Zeug wieder in den Rucksack und ging davon. Ich musste über diese Situation sehr lachen. Nachdem wir uns von der Reisegruppe Peter verabschiedet hatten, gingen wir drei in die Pizzeria am Flughafen und bestellten uns Essen und Trinken. Die waren etwas überfordert und es sollte nicht das letzte Mal auf dieser Reise sein, dass wir länger auf eine Bedienung warten mussten. So verbrachten wir locker noch eine Stunde dort, aßen und tranken gut und luden nebenbei unsere Handys. Nachdem wir dann gezahlt hatten ging es durch den Sicherheitscheck und danach weiter zum Flugsteig. An diesem kleinen Flughafen war nicht viel los und wir legten uns am Fluggate noch für 2 – 3 Stunden ab und versuchten ein paar Stunden Schlaf ein zu bekommen. Sollte auch mehr Schlecht als Recht klappen. Um 4:30 Uhr ging natürlich auch noch ein Flug am selben Gate nach Moskau, deswegen weckten uns die Leute, weil sie dachten, wir würden verschlafen. Unser Flieger sollte aber erst um 5:45 Uhr abfliegen. Also noch einmal umdrehen und weiter schlafen. Eine Stunde später standen wir dann in der Schlange für das Boarding und nachdem wir im Flieger saßen fielen uns die Augen zu.


Fazit des Tages: Auch dieser Tag war sehr schön. Erst das Schloss mit dem unglaublichen Garten gesehen, dann ohne Probleme unterm Preis ins Station gekommen und einen netten Mitstreiter kennen gelernt, es lief sehr gut weiter.







































































15.06.2018 St. Petersburg Marokko : Iran

Tag 2 St. Petersburg
15.06. Übernachtung in Tallinn Nähe Flughafen
15.06.2018  17:00            Marokko – Iran                                 St. Petersburg
Halbzeit: 0:0, Endstand: 0:1
Zuschauer: 62548, Iraner: 10000, Marokkaner: 3000
Stadion: Krestowski-Stadion, Fassungsvermögen: 68134

Tourplan:
Ohne Wecker erwachten wir um kurz vor 8 Uhr. Nacht war in Ordnung und wir hatten gut Kraft getankt für den heutigen Tag. Heute stand der Flug von Tallinn nach St. Petersburg an. Da ich am Vortag nicht einchecken konnte mussten wir Dieses am Flughafen erledigen. Nach der morgendlichen Wäsche ging es zu Fuß zurück an den Flughafen.
Der Flughafen von Tallinn ist klein und schnuckelig. Am Schalter war nichts los, so konnten wir recht schnell unsere Bordkarten in Empfang nehmen. Hier war jetzt auch das erste Mal die Kontrolle der Fan ID Karte. Die erste Überprüfung passte, also wussten wir, das die Daten stimmten. Auch der großen Rucksack von mir hatte bis jetzt noch niemanden gestört. Danach gönnten wir uns noch ein kleines Frühstück am Flughafen. Nachdem wir uns gestärkt hatten ging es durch den Sicherheitscheck. Dieser wurde auch ohne Probleme gemeistert und schon ging es weiter zur Passkontrolle. Auch hier wurde wieder auf die Fan ID geschaut. Heute sah man auch die ersten Fußballfans aus allen verschiedenen Fanlagern. Aber die Stimmung war ruhig. Auch merkte man am Flughafen Tallinn, daß dort der Stress nicht erfunden worden war. Etwas verspätet wurde dann der Flieger aufgerufen und das Boarding begann. Mit dem Bus wurden wir zum Flieger gebracht und auch der Einstieg sollte zügig voran gehen.
Mit einer halben Stunde Verspätung hoben wir dann ab. Der Flug sollte etwas über eine Stunde dauern. Mit einer halben Stunde Verspätung landeten wir in St. Petersburg. Im Vorhinein hatte ich über den Igor eine Telefonnummer bekommen von einem guten Kumpel von ihm. Dieser wohnte in Petersburg und wollte heute unseren Reiseleiter spielen. Alexej hatte sich angeboten, uns vom Flughafen abzuholen und uns dann zu unserer Unterkunft zu bringen, sowie St. Petersburg zu zeigen. Nachdem wir gelandet waren schauten wir, daß wir schnell aus dem Vogel kamen. Leider dauerte es noch einmal 15 Minuten, bis wir endlich aussteigen konnten.
An der Kontrolle der Landesgrenze zu Russland waren dann auch extra Schalter für die WM Teilnehmer eingerichtet. Aber auch da dauerte es länger als erwartet. Als wir dann an der Reihe waren der erste Schlag. Unsere beiden Fan ID Karten passten nicht. Also wurden wir zu einem extra Schalter gebracht und dort wurden uns neue Karten ausgestellt. Wieder 15 Minuten später und noch einmal warten wurden wir endlich durch gelassen. Welcome to Russia. Noch ein kleinen Irrgarten, dann konnten wir endlich aus dem Bereich gehen und unser Kamerad stand schon bereit um uns zu holen. Auf seinem Handy hatte er meinen Namen geschrieben und hielt ihn in die Höhe. So erkannten wir ihn. Wir begrüßten uns, ich entschuldigte mich mehrmals, daß es so lange gedauert hatte. Gemeinsam gingen wir zu seinem Auto, daß er am Flughafen abgestellt hatte. Der nächste Weg sollte in die Stadt führen. Auf der Fahrt dorthin unterhielten wir uns über die weiteren Pläne und was noch Alles zu erledigen sei. Wir benötigten Geld und eine SIM-Karte. Das Geld bekamen wir über einen Automaten, die SIM Karte erledigten wir in einem Telefon Shop. Doch bevor wir das mit der Karte erledigten, ging unser Begleiter mit uns zum Essen. In einer etwas düsteren Kaffee Bar sollte es gutes Essen geben. Wir verließen uns auf sein Wort und wurden nicht enttäuscht.
Nachdem wir wirklich sehr gut gespeist hatten, erledigten wir das mit der SIM Karte. Diese besorgte Alexej für uns. Bis jetzt hatte das Wetter gut mitgespielt, doch jetzt zogen einige Wolken auf. Doch nach ein paar Tropfen war schon wieder der Anflug von schlechten Wetter vorbei. Was wir schon bei der Fahrt in die Stadt merkten war, dass es extremes Verkehrschaos gab. Wie uns Alexej erzählte wurde wohl ein Sicherheitsring um das Station gezogen und der sollte einen Umkreis von 3 Kilometer haben. Dort durften keine Autos fahren. Hinkommen zum Station zu Fuße oder Shuttlebus. Zuerst versuchten wir es mit dem Auto, aber nachdem wir gesehen hatten, dass es keinen Sinn machen sollte, entschieden wir uns doch für den Bus. Wir verabschiedeten uns von Alexej und machten noch aus, daß wir nach dem Spiel zu seiner Wohnung kommen sollten. Denn er bat uns noch an, am Abend nach St. Petersburg hinein zu gehen und Sightseeing zu machen. Ca. 1 Stunde vor Spielbeginn saßen wir dann in dem Bus. Durch das Verkehrschaos kam auch der Bus nicht richtig durch. Uns lief immer mehr die Zeit davon und nachdem wir endlich aus dem Chaos raus waren und ohne Verkehr fahren konnten blieb der Bus ca. 1,5 Kilometer vom Stadion entfernt stehen. Den Rest mussten wir zu Fuß zurück legen. Ziemlich schnellen Schrittes kamen wir immer näher an das Stadion.
Obwohl es nur noch 20 Minuten bis zum Anpfiff war, waren noch sehr viele Leute um das Stadion herum unterwegs. Vor allem die iranischen Fans hatten keine Eile. Wir sahen kein Angebot an Karten und machten uns etwas Gedanken. Kurz vorm Stadion sahen wir einen Russen stehen, der ein Schild in der Hand hielt. Suche Karten stand darauf. Dieser wurde von den Ordnungskräften darauf hingewiesen, daß das nicht erlaubt sei und wenn er weiter das Schild hochhalten würde, würden sie ihn mitnehmen. Wir fragten uns in der Zwischenzeit durch nach Karten und durch Zufall kamen zwei Iraner vorbei und hatten noch Kat. 1 Karten. Diese wollten Normalpreis dafür (180 Dollar). Wir handelten sie runter auf 50 Euro und auch wegen der Zeitnot nahmen wir die Karten und wollten mit den Jungs in das Stadion. Mittlerweile war schon der Anpfiff und draußen vorm Stadion waren immer noch mehrere hundert Leute unterwegs, die sich Zeit ließen und keinen Stress hatten. Die Kontrollen dauerten auch ewig und nach 10 Minuten waren auch wir endlich an den Kontrollen. Eintrittskarte und Fan ID wurden über einen Scanner gescannt, bevor wir durch ein Drehkreuz ins Stadion gelangten. Weiter ging es durch einen Personenscanner und unsere Taschen mussten wir leeren, damit auch das Zeug kontrolliert werden konnte. Nach nochmals 5 Minuten waren wir dann endlich auf dem Weg zur Kurve.
Zum Stadion. Von außen sieht das Stadion aus wie ein gelandetes Ufo. Es wurde für die WM komplett neu dorthin gestellt. Durch den Fluß, der daran vorbei führt und die Autobahn, ist der gewählte Platz genau der Richtige. Als wir dann endlich auf unseren Platz waren mussten wir feststellen, dass wir mitten in dem iranischen Block saßen. Diese machten einen guten Lärm mit ihren Tröten. Der Innenbereich des Stadions ist komplett Zweirängig und zieht sich durch das gesamte Station. Also mit Unter- und Oberrang. Es ist komplett überdacht. Für mich ein sehr schönes und sehenswertes Station. Zum Spiel: Man könnte sagen, hier spielte Not gegen Elend. Beide Mannschaften versuchten zumindest einen Spielaufbau, doch gelingen sollte es ihnen nicht so richtig. So entwickelte sich ein sehr langweiliges Spiel, mit dem wir aber schon so gerechnet hatten.
In der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften gerade einmal eine Chance. Zur Halbzeitpause wurde dann irgend ein alter Typ in den Bereich geholt, der wohl etwas wichtiges sein sollte. Denn Alle wollten sich mit ihm fotografieren lassen. Keine Ahnung wer das war.
Zur zweiten Halbzeit sollte sich leider das selbe Bild zeigen. Beide Mannschaften spielten weiter ihren Stiefel und es kam nichts dabei raus. Dafür machten die Iraner einen ganz guten Lärm mit ihren nervigen Tröten. Nachdem 90 Minuten vorbei waren war nach immer kein Tor gefallen. Noch 5 Minuten Nachspielzeit.
Wir rechneten uns nichts mehr aus und doch sollte es noch eine Ecke für den Iran geben. Diese köpfte ein marokkanischer Spieler ins eigene Tor und somit gewann der Iran mit 0:1. Die Stimmung war riesig und mit diesen Eindrücken machten wir uns schnell aus dem Stadion raus.
Wir wollten uns wieder mit Alexej treffen und noch einmal in die Stadt schauen. Zu Fuß machten wir uns also auf zu seiner Adresse.
Diese hatte er uns zwischenzeitlich gesendet. Unser Weg sollte uns entlang des Stadions führen und weiter über eine große Brücke, die über den Fluss ging. Weiter durch einen Park am Flussufer entlang.
Dort fanden wir eine Bar, wo wir noch schnell ein Bierchen tranken. Nach 15 Minuten sollte unser Marsch weiter gehen. Nur hatten wir jetzt ein Problem, denn das Handy, bzw der Akku verabschiedete sich immer mehr. Ca. 1 Kilometer vor unserem Ziel war es dann vorbei mit der Herrlichkeit, der Akku war leer und das Handy aus. Wir versuchten in dem naheliegenden Einkaufszentrum Verbindung zu unseren Leuten aufzunehmen, sollte aber nicht klappen. In Diesem sollte es die unterschiedlichsten Biersorten geben, auch Gösser.
Also mussten wir anrufen, sollte auch nicht mit meinem Handy klappen. Zum Glück hatte Michi noch genug Akku, so erreichten wir Alexej. 5 Minuten später holte er uns mit seiner Freundin am Einkaufszentrum ab. Jetzt sollte es in die Stadt gehen, wo sie uns die ganzen Sehenswürdigkeiten zeigten. Eine sehenswerte Stadt.
Wir gingen noch was Essen. Nachdem wir Alles gesehen hatten brachten uns die Beiden wieder zurück zur Unterkunft und machten mit uns aus, daß sie sich morgen wieder um uns kümmern würden. Wir waren sehr dankbar dafür und nahmen das Angebot gerne an. In der Unterkunft machten wir gar nicht mehr lange rum, denn uns fielen die Augen zu. Der erste Tag der Tour war also geschafft.
Fazit des Tages: Mit der Hilfe von Alexej hatten wir an dem Tag wenig Probleme. Die WM war gut gestartet.











































































14.06.2018 Anreise zur WM in Russland 2018

Tag 1 Anreise nach Russland
14.06.2018  Flug von München – Tallinn – St. Petersburg  20:50 – 00:10 // 10:35 – 11:35

Tourplan:
Am 14.06.2018 sollte es endlich soweit sein. Die WM 2018 startete auch für uns. Ich hatte mir für den heutigen Tag Stunden genommen, damit ich rechtzeitig beim Michi war. Um 15 Uhr fiel also der Hammer und mit dem Auto ging es von Bad Reichenhall nach München. Durch das hohe Verkehrsaufkommen benötigte ich fast 2 Stunden, bis ich endlich Vorort war. Dort war der Plan, das Auto stehen zu lassen und mit Michis Auto weiter zu einer Bekannten zu fahren. Diese wohnte in der Nähe des Flughafens und nachdem wir bei ihr angekommen waren, fuhr diese uns hinüber zum Flughafen. Dadurch, daß wir noch genug Zeit hatten, entschieden wir uns den örtlichen Edeka aufzusuchen, dort etwas ess- und trinkbares zu holen und die Zeit sinnvoll zu nutzen. Nach unserer Ankunft taten wir es dann auch so und mit einer Fleischpflanzerlsemmel und einem Bier setzten wir uns ins Freie und genossen die Brotzeit.
Nachdem die Zeit gut fortgeschritten war, begaben wir uns ins Terminal 2 zum Sicherheitscheck. Dort kamen  wir ohne Probleme durch, auch weil ich vorher schon eingecheckt hatte. Nächster Weg führte uns direkt zum Flugsteig. Dort war noch Alles verschlossen, deswegen setzten wir uns erst einmal ab und warteten. Auch der obligatorische Toiletten Gang wurde erledigt. Danach kam der erste Aufruf, der uns aber erst einmal nicht interessierte. Erst als darauf hingewiesen wurde, daß das Gate schließt. Dies war für uns das Zeichen, aufzubrechen. Auch die Kontrolle sollte sich nicht als schwer erweisen und bald saßen wir im Bus zum Flieger. Der Bus sollte aber noch mehr als 10 Minuten brauchen und 5 Minuten vor Abflugzeit saßen wir endlich im Flieger. Nach etwa 10 Minuten war das Boarding complete.
Das ganze Bla Bla kannten wir schon und nachdem wir endlich los rollten wussten auch wir, daß es jetzt Richtung Russland ging.  Kurz darauf hebte der Vogel ab und unsere Reise sollte uns nach Tallinn bringen, wo unser erster Stop sein sollte. Im Flieger sah man die ersten bekannten Gesichter aus der Bayern Szene. Nachdem wir abgehoben waren, sollte sich der Bericht Schreiberei und der Getränke Zufuhr gewidmet werden.
Nach 2 Stunden sollte der Flieger zur Landung ansetzen und 10 Minuten später stand dann der Vogel auf seinem Parkplatz. Nachdem wir ausgestiegen waren sollte der nächste Weg in die Empfangshalle führen und ohne Kontrolle konnten wir den Flughafen verlassen. Am Flughafen wollten wir uns noch bei einem Kiosk Getränke mitnehmen, doch wir wurden darauf hingewiesen, daß Alkohol um die Uhrzeit nicht mehr verkauft wird.
Es war kurz nach 24 Uhr. Somit bewegten wir uns über Google Maps zu unserer Übernachtungsstelle. Diese hatte ich im Vorhinein über Air BNB gebucht. Sollte gerade einmal 600 Meter vom Flughafen entfernt sein. Durch eine leere Straße führte der Weg und kurz darauf standen wir vor einem Hostel. Eigentlich dachte ich, es wäre eine Privat Unterkunft. Aber wir wurden eines Besseren beleert. Die Türe war verschlossen, da kam schon irgendein Gast des Hostels und versuchte uns zu helfen. Ganz nüchtern war Dieser auch nicht mehr denn er hat sauber gestunken. Nachdem ich die Telefonnummer an der Tür angerufen hatte kam ein Mitarbeiter des Hostels, wir checkten ein und bekamen unser Zimmer. Dieses war in Ordnung und wir wussten, daß wir auf dieser Tour sicher noch schlechtere Schlafplätze haben werden. Wecker stellen, Zähne putzen, Handy checken und Licht aus. Der erste Tag war ohne große Probleme vorbei gegangen.


Fazit des Tages: Der Start der WM hatte ohne Probleme begonnen.