Eifelturm Paris

Eifelturm Paris

Sonntag, 11. September 2016

21.08. - 29.08.2016 Islandtour

Island:
Ist mit 103.000 Quadratkilometern der zweitgrößte Inselstaat Europas.
Die Einwohnerzahl beträgt zur Zeit 334.300.
Hauptstadt: Reykjavik
Einwohner Reykjaviks: 119.000
Landschaft: geprägt durch Vulkanismus und Wasserreichtum
Währung: Islandische Kronen 
Wechselkurs: 1 € - 130 ISK, 1 ISK - 0,0078 €

Um die gesamte Insel führt eine Ringstraße, die gesamt 1330 km beträgt.

Zeitraum meines Urlaubs:
21.08. - 29.08.2016

Kosten:
Flug:                                         285 €
Übernachtungen:                      455 €
Auto:                                        200 €
Sprit:                                        280 €
Diverses:                                  250 €
______________________________
gesamt:                                  1470 €  

Planung und Vorbereitung:
Nach meinem Besuch/Aufenthalt 2013 auf den Faröer Inseln wollte ich unbedingt auch Island besuchen, denn mir wurde von allen Seiten berichtet, dass Island noch viel Schöner sein sollte als die Faröer Inseln. So fand ich den angegebenen Zeitraum sehr treffen, denn ich hatte auch noch im Vorhinein heraus bekommen, daß die Metalband Skalmöld ein Konzert am 27.08.2016 in Reykjavik geben sollte. Dieses wollte ich auf alle Fälle mit anschauen.
I
n die Planung für meinen Aufenthalt:
- Fußball schauen (um den Länderpunkt abzuhaken)
- Sightseeing
- Reykjavik begutachten
- die Blaue Lagune besuchen
- golden Circle (die einzelnen Punkte) ansehen
- Skalmöld Konzert

Den Flug (Fluege.de) hatte ich im Juni gebucht und dabei ein Schnäppchen abgegriffen. Mit 285 € haben mir meine Freunde und Kameraden bestätigt, daß es wohl günstig sein sollte. Konnte ich aber nichts genaues dazu sagen. Soll wohl teurer sein. Danach schaute ich mir den Fußballplan (soccerway.com) an. Dort fand ich einige Spiele. Weiterhin machte ich mich schlau wegen Übernachtungen. (Trivago.de) Da die Landung erst am 21.08.2016 23:30 Uhr sein sollte entschied ich mich dafür, ein Hotel in der Nähe des Flughafens Keflavic zu suchen. Den zweiten Tag wollte ich, geschuldet durch das Spiel in Hafnarfjordur dort eine erreichbare Übernachtung buchen. Ab 23.08 - 28.08.2016 in Reykjavikin einem Hostel. Weiterhin musste ich ja wegen einem Leihwagen schauen. (billiger-mietwagen.de) Dort wurde ich fündig.

Tourbericht:
Aufgrund der Länge und der Vielseitigkeit der Tour werde ich nicht auf jeden einzelnen Tag meiner Tour eingehen, sondern mehr auf die Aktivitäten und Sightseeing Punkte ansprechen.
So startete die Tour also am 21.08.2016 mit der Anfahrt zum Flughafen. Wie schon in vorherigen Berichten erwähnt parkte ich das Auto in Neufahrn auf dem großen Parkplatz des TSV Neufahrn 1919. Danach mit der S-Bahn U1 2 Stationen zum Flughafen München. Dort noch einmal was gutes Essen im Airbräu am Flughafen und um 21 Uhr ging der Flieger los nach Island. Nach der Ankunft erst einmal Geld besorgt und mit dem Taxi zum Hotel. 
Taxi: sehr teuer! Für knapp 10 km vom Flughafen Keflavik - Hotel 3300 ISK (26 €)
Danach nicht mehr viel! Einchecken und Schlafen. Hotel sehr zu empfehlen! (Base Hotel Nähe Flughafen Keflavik)

22.08.2016: 
Nach dem Aufstehen ging es wieder mit dem Taxi (gleicher Preis) zurück zum Flughafen, um das Auto abzuholen. Ich habe im Vorhinein ein Auto für den Zeitraum 22.08. - 28.08.2016 gebucht. Über die Firma Geisir. Das Personal war sehr professionell und es gab keine Probleme bei der Übergabe. Da ich von Erzählungen bekannter Kameraden erfahren hatte, daß die meisten Straßen in Island geteert sind entschied ich mich für einen kleinen Flitzer. Der reichte mir auch vollkommen. Und der reicht auch vollkommen! Die Straßen sind wirklich alle geteert. Sollte man von der Ringstraße R1 abfahren, erwarten einen entweder weiter geteerte Straßen, oder Schotterwege. Diese sind aber leicht ohne Allrad zu befahren, wenn man nicht die Vortage Regen gehabt hat. Also kein Problem. Man sollte sich halt etwas auf sein Bauchgefühl verlassen und selbst entscheiden, ob man manche Straßen befährt. Die Ringstraße R1 hat eine Länge von 1336 km. Sollte man vorhaben, die gesamte Insel zu besichtigen, bietet es sich an Teilziele zu wählen und dort seine Übernachtungen zu suchen. Ich entschied mich dafür, in Reykjavik zu bleiben, da ich durch das Fußball und das Konzert zeitlich gebunden war. 

Die zweiten Tag verbrachte ich in einem Hostel, das ich nicht empfehlen kann. Das Personal war sehr gestresst, aber wenigstens freundlich. Ab den 23.08. - 28.08. hatte ich mich ins Galaxy Hostel in einem 6 Mann Raum eingebucht. Dieses Hostel war mir durch die Nähe zur Innenstadt und den guten Kritiken aufgefallen und ich muß im Nachhinein sagen, es war die richtige Entscheidung. Das Personal im Hostel war sehr freundlich und hilfsbereit. So erfuhr ich über das Personal eine gute Punkte meiner Besichtigungstour, die ich im Vorhinein nicht wusste. Auch durch das vorhandene Frühstück und dem zurückgelassenem Essen von abgereisten Gästen war es mir möglich, einiges an Kosten zu sparen. Wer also in Reykjavik nächtigen möchte, sollte dieses Hostel nutzen!

Zu den Aktivitäten:
Reykjavik:
Wie vorher schon geschrieben lebt ca. Eindrittel der Bevölkerung von Island in der Hauptstadt. Sie liegt am Meer, hat aber leider von Bauwerken und Sightseeing Punkten nicht viel Spektakuläres zu bieten. Da ich kein Museeumsgänger bin haben mich hauptsächlich die Bauwerke und die Innenstadt interessiert. Ich habe mir die Stadt am Tag angeschaut, so wie auch Abends, da das Hostel nicht weit entfernt war. Persönlich war ich etwas enttäuscht, denn ich hätte mir schon mehr erwartet. Es gibt zwei große Kirchen zu beschauen, wobei die Domkirkja (Dom) die Schönere der Beiden Kirchen ist. Die Zweite, die auf den Namen Hallgrimskirkja hört, schaut zwar von Außen beeindruckend aus, aber im Inneren war sie mir viel zu Neumodisch. Sonst sind die Kirchen in Reykjavik nichts besonderes. Vor der Kirche steht der Entdecker von Island Leifur Erikson.
















Fußgängerzone:
Die untere Teil der Fußgängerzone von Reykjavik ist gerade Mal geschätzte 300 Meter lang und besteht aus Kneipen und Bars. Am Abend ist da einiges los, doch ich habe mich gefragt, wie sich das der normal Sterbliche leisten kann. Denn es ist extrem teuer. So zahlt man für ein Bier zwischen 10 - 15 €. Und da hat man noch nichts gegessen. Also kaum machbar. Trotzdem sind am Wochenende Nachts viele Jugendliche unterwegs und die hatten schon kräftig Einen im Gesicht sitzen. Sonst gibt der Bereich der Stadt nicht viel her. Der obere Teil der Innenstadt besteht hauptsächlich aus Einkaufs Geschäften, wobei sich auch Mal eine Fressbude dort befindet. Aber auch nichts Besonderes.

Innenstadt:
Sonst fand ich die kleinen Wohnhäuser sehr ansehnlich. Ganz ein eigener Stil, vor allem waren die Außenwände mit Wellblech bestückt. Auch so noch nicht gesehen. Es gibt einen kleinen Stadtpark den Mann nutzen kann für einen Blick aufs Meer. In dem steht auch eine Statue, zu der ich aber keine Geschichte gefunden habe.






Was auch noch sehenswert von außen ist, ist das Konzert- und Konferenzzentrum, vor allem Nachts erstrahlt es in einer unglaublich schönen Beleuchtung und mit den Lichteffekten hat es mir gut gefallen. Hinein bin ich aber nicht gegangen.



Der Hafen:
Der Hafen von Reykjavik ist auch ein Punkt, den man sich anschauen kann. Es sind hauptsächlich Fischkutter und Anlieferer von Waren im Hafen. Auch wird durch Statuen und Gedenktafeln auf Schiffsleute hingewiesen, die ihr Leben auf hoher See verloren haben.


Uferpromenade:
Die Uferpromenade von Reykjavik kann nach der Innenstadt Tour auch noch gleich mitgenommen werden. Sie bietet mit ihren einzelnen Gedenktafeln ein paar sehenswerte Sachen.











Verkehr:
Ich fand die Verkehrsführung sehr einfach. Die Ausfahrten sind sehr gut gekennzeichnet und wenn Mann mit Navi fährt, dann findet man alles, was man sehen möchte. Die Isländer sind keine stressigen Autofahrer, also kommt Mann gut durch.

Geschwindigkeit:
Auf der Landstraße:   90 km/h
Kleinere Straßen Außerorts: 60 km/h
Innerorts: 50 km/h

Es herrscht auf der gesamten Insel Rechtsverkehr!
Zusätzlich muß man immer die Augen offen halten, denn es kann jederzeit passieren, daß ein Schaf oder ein Pony über die Straße rennt oder an der Straße steht.




Bier und Alkohol:
Das obligatorische Dosenbier im Stadtpark muß Mann sich dann über ein Einkaufszentrum holen. Denn Bier wird in Island in verschiedenen Varianten verkauft. Es gibt ein Lightbeer, daß hat 2,5 Prozent an Alkohol. Sonst habe ich mir erklären lassen, daß es wohl eine Art Alkohol Geschäfte geben soll, wo man auch stärkeren Alkohol und Bier bekommt, aber solche Geschäfte habe ich nicht gesehen. Das Lightbeer 0,5 l Dose kostet im Supermarkt zwischen 2 - 3 €. Also auch sehr geschenkt.
Was dann das andere Zeug kostet kann ich schlecht sagen! Aber bestimmt auch geschenkt. Das Beste ist wirklich, man holt sich beim Duty Free Shop am Flughafen eine Flasche von dem Zeug, daß Mann mag und gönnt sich mit dem Mixgetränk seiner Wahl das Gute im Hostel!

Sightseeing auf der Insel:
Wenn man sich die sehenswerten Punkte von Island anschauen möchte, ist man auf alle Fälle von einem Leihauto abhängig. Es gibt zwar Busse zu den bekannteren Punkten, aber Alles wird auch nicht angefahren. So ist es Besser, man kümmert sich schon im Vorhinein um einen fahrbaren Untersatz! Dann ist man nicht abhängig von irgendwelchen Abfahrtzeiten und kann das ansehen, was man möchte. Da ich das so gemacht habe, gehe ich auch nur auf die Punkte ein, die ich gesehen habe.

Golden Circle:
Bei dieser Rundtour besucht man von Reykjavik aus die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Island. Bestehend aus dem Geysir-Feld, den Parlamentsplatz Pingvellir, den Wasserfall Gullfoss und den Laugarvatn "Fontana". Sehr schön und interessant zum Anschauen, aber solche Sightseeing Punkte sind halt auch sehr überlaufen.

Geysir-Feld:
War für mich sehr beeindruckend, denn wann sieht man schon einmal rauchende Erde oder Löcher im Boden, wo kochendes und sprudelndes Wasser darin ist. Zusätzlich riecht der gesamte Bereich nach Schwefel (faulige Eier) Ein kleiner benachbarter Geysir "Strokkur" spuckt alle 8 Minuten eine Heißwassersäule 35 m in die Luft. An diesem Loch finden sich natürlich alle Schaulustigen und Fotografen ein.









Pingvellir:
Ist der bedeutenste Ort des Landes. Es ist der Platz der Versammlung. Dort trafen sich jährlich die verstreut lebenden freien Männer des Landes, um Gericht zu halten und wichtige Fragen zu klären. Es führen Wanderwege rund um den See Pingvallavatn. Zusätzöich kann man noch durch die Männerschlucht gehen, wo in früherer Zeit die Männer kurz vor ihrem Sterben noch einmal hindurch gegangen sind, um sich von ihrem Leben zu verabschieden.
Am See Pingvallvatn befindet sich die kleine Kirche Pingvallakirkja und Pingvallabaer. In der kleinen Kirche klingt die alte Islandglocke von 1018. Nebenan steht ein Gebäude, die dem damaligen Pfarrer und auch einigen Staatsoberhäuptern zur Übernachtung gedient hat.
























Wasserfall Gullfoss:
Der "goldene Wasserfall" ist einer der schönsten und beeindruckensten Wasserfälle des Landes. Das Wasser des Flusses Hvita stürzt in 2 Stufen 30 m tief. Sehr empfehlenswert zum Anschauen.






Laugarvatn "Fontana":
Der Ort der heißen Quellen wurde von mir nicht besichtigt, deswegen kann ich wenig dazu sagen.
Die komplette Tour, wenn man sich Zeit lässt und wirklich genau schaut ist in einem Tag erledig. Für etwas schnellere Leute, die schon Früh losrumpeln ist es auch in einem halben Tag schaffbar.



Blaue Lagune:
Die Blaue Lagune wollte ich natürlich auch besuchen! So führte der Weg wieder zurück von Reykjavik nach Keflavik und dann immer Richtung Süden den Wegweisern folgen. Das Gelände rund um die Blaue Lagune besteht nur aus Lavalandschaft und hat mich immer daran erinnert, daß man hier einen Film drehen könnte, der auf dem Mond spielt. 
Vor der Blauen Lagune ist ein großer Parkplatz, der für genug Autos und Busse Platz hat. Zu der Geschichte der Blauen Lagune erzähle ich hier jetzt nichts, würde den Rahmen sprengen. Kann man super nachlesen im Internet. Es ist nur soviel dazu zu sagen, daß sich der ganze Hype um dieses Schwimmbad nicht lohnt. Meiner Meinung nach sind die 51 € Eintritt für den Sommer, die 40 Euro für den Winter viel zu überteuert und es nicht wert. Das Thermalbad hat eine Fläche von 5000 m² und eine Temperatur von 37 - 42 Celcius. Und länger als 2 Stunden kann man sowieso nicht im Wasser bleiben, denn dann wachsen einem Schwimmflossen. Sonst ist bei dem Eintrittspreis nichts dabei, nicht mal ein Handtuch. Man kann noch ein Gesichtspeeling machen, aber das war es dann auch schon. Also wer unbedingt wert darauf legt, das Geld unnötig auszugeben und möchte sich das gönnen, viel Spaß dabei.

























Wasserfälle:
Glymur:
Der Glymur Wasserfall ist der zweitgrößte auf der Insel. Mit seinen 192 m ist er sehr mächtig und gut zum Anschauen. Die Entfernung von Reykjavik beträgt gerade mal 64 km, also muß man auch nicht lange im Auto sitzen. Das Besondere an diesem Wasserfall ist, daß man ihn umrunden kann. Soll heißen, daß man an der einen Seite hinauf gehen kann, dann den Wasserfall überqueren und auf der anderen Seite wieder hinunter geht. Nachdem man über die L1 Richtung Westen gefahren ist fährt man an einem Wasserausläufer entlang. Diese Gegend ist sehr schön zum Ansehen und ist von der Natur her sehenswert. Zusätzlich kommt man an kleinen Wasserfällen vorbei und auch die Flüsse lohnen zum Stehenbleiben und kurz den Anblick zu geniesen. Den letzten Kilometer muß man dann von der L1 abfahren und den Wegweiser Richtung Glymur fahren. Nach ca. 1 Kilometer kommt dann zu einem Parkplatz. Von da aus geht der Weg weiter zu Fuß. Es ist ein besserer Wanderpfad, der zu einem Fluß führt. Man muß aber für diesen Wanderweg auf alle Fälle 30 - 40 Minuten einrechnen. Bei Sonnenschein ist also bei der Ausrüstungswahl Getränk mit einrechnen. Dieser Fluß wird überquert durch einen Holzbalken, wo sich mir einige Dramen gezeigt haben. Denn auch dieser Wasserfall wird durch sämtliche Leute aller Altersklassen besucht. Natürlich muß man dann diesen Wasserfall die komplette Höhe hochsteigen, sowie auf der anderen Seite wieder hinunter. Und der Weg ist nicht Ohne. Denn es ist nur ein lehmiger Steig, der glitschig ist. Und wie da einige Leute gesehen habe, mit was für einer Ausrüstung und Schuhwerk die da hoch sind, brauch ich mir keine Gedanken machen, daß sich dort einige verletzen. Die Härte war dann ein schottisches Pärchen, wo sie mit FlipFlops runter kam, diese dann auszog und Barfuß den Weg fortführte. Lob und Anerkennung. Wenn man dann oben am Beginn des Wasserfalls steht hat man schon eine sehr schöne Aussicht und alle Anstrengungen haben sich auf alle Fälle gelohnt. Die komplette Tour mit An- und Abreise ist in einem halben Tag machbar. 




































Hraunfossar:
Liegt im Westen von Island und ist es auch wert, mal vorbei zu schauen. Über 700 m Breite strömen aus dem Berg heraus lauter kleine Wasserfälle, die sich wieder im Fluß Hvita treffen. Auch diesen Fluß kann man über die Ringstraße R1 erreichen, denn im Westen ist es dann wieder angeschrieben. Nachdem man dann die R1 verlassen hat muß man noch weiter über eine geteerte Straßen fahren und direkt bis zum Fluß Hvita fahren. Dort trifft man auf einen großen Parkplatz, wo man viel Platz für das Fahrzeug findet. Über die Hvita führt eine Brücke, von der man einen unglaublich schönen Blick auf die Wasserfälle und auch auf den Fluß hat. Diese Fahrt kann man auch gut mit dem Wasserfall Glymur verbinden.



Seljalandsfoss:
Der Wasserfall Seljalandsfoss liegt im Süden von Island. Mit seinen 65 m ist er auch ein Sightseeing Punkt, der sich lohnt, zum Anfahren. Er liegt von Reykjavik aus 121 km entfernt und liegt direkt an der Ringstraße L1. Das besondere an diesem Wasserfall, man kann unter ihm durch gehen. Also den Wegweisern folgen und ab dem Parkplatz die letzten Meter zu Fuß weiter gehen. Danach führt ein Rundweg am Wasserfall vorbei, unter diesem durch und auf der anderen Seite wieder hinaus. Es bietet sich da wetterfeste Kleidung an, da man nass werden kann. Wenn man den Wasserfall umrundet hat kann man auch noch über einen Weg eine Höhle erreichen, die 20 m in den Felsen geht. Hat mich aber nicht interessiert, deswegen kann ich dazu wenig sagen. 


Skogaloss:
Dieser Wasserfall war für mich sehr beeindruckend, denn mit 62 m Höhe und einer großen Breite stürzt das Wasser beeindruckend in die Tiefe. Die Anfahrt ist ebenfalls über die L1 und von Seljalandsfoss gerade einmal knappe 30 km entfernt. Somit kann man beide Wasserfälle miteinander verbinden. Der Sage nach soll hinter dem Wasserfall ein Schatz liegen, habe aber nicht zum Suchen angefangen. Man sollte sich diesen Wasserfall auf alle Fälle ansehen.



Strand:
Reynisdrangar:
Wenn man von dem Wasserfall Skogaloss 35 km weiter in den Süden fährt kommt man nach Reynisdrangar. Diese Ortschaft am Meer ist mit einem kilometerlangen schwarzen Lavasandstrand sehr sehenswert und soll wohl der schönste seiner Art in Europa sein. Was auch sehr gut aussieht sind die 3 Felsspitzen, die aus dem Meer ragen. Wenn man schon mal in der Ecke ist, kann man das auf alle Fälle auch noch mitnehmen. Ist aber meiner Meinung auch nicht so spektakulär. 



Sonst ist Aufgrund der Fahrerei und der Zeit, die man benötigt, um wieder nach Reykjavik zurück zu kommen, kaum etwas möglich. Es bietet sich wirklich an, sich Teilziele zu setzen und so seine Übernachtungen zu planen. 

Auf der Rückfahrt bestand dann auch noch einmal die Möglichkeit, an ein paar Wiesen vorbei zu kommen, aus denen heißer Dampf und Wasser emporstieg. Also habe ich da auch noch einen kurzen Foto Stop eingelegt.




Brücke zwischen den Kontinenten:
Bei diesem Sightseeing Objekt handelt es sich um 2 Kontinentslplatten. Die Insel Island befindet sich auf zwei Kontinenten, dem Nordamerikanischen Teil und dem Europäischen Teil. Diese 2 Platten entfernen sich im Jahr ca. 2 cm voneinander. Natürlich wollte ich mir das auch anschauen. Von Reykjavik muß man Richtung Südwesten fahren, um an diese Platten zu gelangen. Wobei es eher 2 Steinwände sind, die sich voneinander entfernen. Nichts Großes, wenn man aber schon mal in der Nähe ist, sollte man sich das Anschauen! Vor allem die Brücke, die die zwei Wände einsehen lässt, sollte man nutzen.











Eindrücke von Unterwegs:






Fußball:
FH Hafnarfjordur : Stjarnan Gardabaer stand auf dem Plan. Zuvor fuhr ich noch nach Hafnarfjordur hinein, doch es ist keine schöne Stadt zum Besichtigen. Das Stadion liegt in der Nähe der Innenstadt und es gibt genug Parkmöglichkeiten am Stadion. Karten für das Spiel ist kein Problem am Stadion zu bekommen, da ich kein Spiel erlebt habe, das ausverkauft war.
Zum Spiel:
FH Hafnarfjordur : Stjarnan Gardabaer 3:2  Halbzeit: 1:1 // Endstand: 3:2
Stadion: Kaplakrikavöllur (Hafnarfjördür)
Zuschauer: 2188, davon Auswärtsfäns ca. 400

Spiel war für mich sehr gut. Kein Taktik Geplänkel, sonstern schöner Kampffußball, wo aus jeder Situation aufs Tor geschossen wurde. So entstand zu Beispiel das 2:1 von Hafnarfjordur. Einfach aus der zweiten Reihe abziehen, der Ball wurde noch von einem gegnerischen Spieler abgefälscht und schon rollte der Ball ins Tor. Zwar gewann dann die Heimmannschaft mit etwas Glück, denn das 3:2 war dann auch noch ein Eigentor von Stjarnan in der 78. Minute, aber mir sollte es Wurst sein. 5 Tore für das erste Spiel war super!




27.08.2016
Breidablik Kopavogur : Stjarnan Gardabaer 2:1 Halbzeit: 1:1 // Endstand: 2:1
Zuschauer: 863, davon  Auswärtsfans ca. 300

Spiel eigentlich vergleichbar mit dem vorher genannten Spiel. Auch nicht viel Taktik, immer schön den Ball spielen und drauf aufs Tor. Wieder brachte ich Stjarnan kein Glück. In der 90. Minute fiel das 2:1 für die Heimmannschaft. Etwas verärgert zogen die Auswärtsfans von dannen, aber ich hatte 3 Tore gesehen, also war ich wieder zufrieden. Parken war am Stadion auch kein Problem, da es ein Sportgelände mit mehreren Trainingshallen und Plätzen ist und deswegen ein großer Parkplatz zur Verfügung steht.



28.08.2016
Fjolnir Reykjavik : Fylkir Reykjavik 1:1 Halbzeit: 0:0 // Endstand: 1:1
Stadion: Extra Völlurinn (Reykjavik)
Zuschauer: 880, davon Auswärtsfans ca. 400

Das heutige Spiel nahm ich nur deswegen mit, da es noch in Reykjavik war und ich wirklich nichts mehr anderes zu tun hatte. Also hin zu einem 1000 Mann Stadion und sich dieses Derby angeschaut. Kartentechnisch auch wieder kein Problem. Spiel entwickelte sich dieses Mal gegen die Heimmannschaft, denn die Auswärtigen waren klar besser, sollten aber ihre reichlichen Chancen nicht nützen können. Erst in der zweiten Halbzeit klappte es mit dem Tor für Fylkir. In der 55. Minute sollte der Ball dann den Weg ins Tor finden. Danach entwickelte sich ein spannendes Spiel und der Ausgleich fiel auch erst in der 90+5. Minute. Auch ein sehr gutes Spiel zum Anschauen. 



Fazit:
Isländischer Fußball lohnt sich zum Anschauen!

27.08.2016
Skalmöld Konzert:
Mein absolutes Highlight dieser Tour war dieses Konzert. Deswegen hatte ich auch den Urlaubszeitraum so gewählt, damit ich dieses Konzert mitnehmen konnte. Also erkundigte ich mich im Vorhinein über den Konzertsaal, der sich dann als ein Disko Club heraus stellen sollte. In dem Club passten auch nur knappe 800 Leute hinein. Wie sich später herausstellen sollte war das Konzert ausverkauft, aber Platz war eigentlich genug. Ich hatte die Band im Vorhinein schon 5x gesehen, aber leider sind sie bei uns in Deutschland so unbekannt, daß sie auch immer nur als Vorband gespielt hatten. Aber hier in Island sind sie schon eine bekannte Größe und werden von den Meisten gekannt und auch gehört. Sie haben auch einen Fanclub, der einige Mitglieder hat. Was ich auch sehr gut fand, daß beim Aufwärmen beim Fußballspiel bei Breidablik Skalmöld gelaufen ist. Also sind die wirklich fest integriert, auch wenn sie einen etwas eigenen Musikstil haben. Das Konzert startete um 21 Uhr mit einer Vorband, die ich Vorher noch nie gehört hatte. Somit kann ich diese auch nicht mehr nennen. War als Opener nicht schlecht, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen. Danach war 15 Minute Umbaupause, die ich nutzte, um mir ein 0,3 Liter Bier für 10 € zu holen. Mit dem üblichen Intro begannen dann die Jungs von Skalmöld und legten gleich mal mit einem neuen Song los. Wie ich im Vorhinein erfahren hatte, sollte dieses Konzert dazu dienen, das neue Album zu performen. Dieses Lied sollte die Menge noch nicht so vom Hocker reißen, aber gleich mit dem 2 Song kam ein Bekannteres aus alten Tagen und schon war der Club am toben. Zwischen den Songs wurden regelmäßig Ansagen gemacht, die natürlich rein auf Isländisch waren. So wurde ein Klassiker nach dem Anderen gebracht und die Menge war zufrieden und begeistert. Eines der Highlights war dann der Song Narfi, den die komplette Menge mit sang. Durch die Stimmung in der Menge merkte man der Band die Spielfreude und den Spaß an und so legten sie sich richtig ins Zeug. Nach 1,5 Stunden, 3 Songs von der neuen CD und einer Zugabe war dann auch schon wieder Schluß und die Menge war mehr als zufrieden. Auch ich für meinen Teil war wieder einmal begeistert von Skalmöld und werde sie mir bei ihrer nächsten Tour erneut anschauen. Danach erwischte ich noch eine Playlist der Band und nach und nach kamen auch die Musiker zum Vorschein und unterhielten sich mit dem Anwesenden. Ich hatte die Band auch schon kennen gelernt und wechselte so noch ein paar Worte und ließ mir die Playlist signieren. Völlig zufrieden verließ ich den Club und wusste, daß das Highlight, daß ich mir persönlich gesetzt hatte, voll erfüllt wurde.








Am 28.08.2016 fuhr ich dann mit dem Leihauto zurück zum Flughafen Keflavik und gab das Fahrzeug ohne große Probleme wieder zurück.


Nochmal! Die Verleihfirma Geisir kann ich echt empfehlen. Danach zu Fuß zum Flughafen, der nur knapp 500 m entfernt war und die restliche Zeit am Flughafen verbringen. Pünktlich saß ich dann in meinem Flieger und und um 00:30 Uhr flog der Flieger Richtung München ab. Um 06:30 bin ich wieder in München gelandet und habe mir danach erstmal was Gescheites zum Essen geholt. Danach zurück zum Auto nach Neufahrn und wieder nach Hause.

Fazit der Tour:
Persönlich war ich von der Tour enttäuscht. Ich hätte mir von der Natur viel mehr erwartet und habe mich da viel zu sehr auf die Erzählungen meiner Kameraden verlassen. Zusätzlich spielt der Kostenfaktor natürlich eine entscheidende Rolle. Einen normalen Urlaub würde ich dort nicht machen. Auch gibt die Hauptstadt Reykjavik und auch die übrigen Dörfer wenig her. Man darf auch nicht vergessen, daß die Sightseeing Punkte schön anzuschauen sind, aber Land und Leute sind sehr eintönig. 

Fazit für mich:
Der Länderpunkt ist abgehakt, daß Konzert war super, aber Island wird mich so schnell nicht wieder sehen.






























Donnerstag, 1. September 2016

05.08.2016 Liefering : LASK Linz

Liefering : LASK Linz 4:2 Anpfiff 18:30 Uhr
Halbzeit: 1:1 // Endstand: 4:2
Zuschauer: 701, davon Auswärtsfans ca. 400

Mit dabei: Chris und ich

Tourbericht:
Ziemlich kurzentschlossen wurde dieses Spiel geplant. Da ich am Freitag den 05.08.2016 noch nichts vor hatte und die Entfernung Bad Reichenhall - Grödig nicht weit war entschloss ich mich dazu, dieses Spiel zu besuchen. Als Mitstreiter konnte ich Chris gewinnen, der immer gern für solche Kurztrips zu haben ist. Also machten wir uns um 16 Uhr auf den Weg, da wir ja nur etwa 30 Minuten zu fahren hatten. Der Wettergott meinte es dieses Mal nicht besonders gut mit uns, denn wir fuhren bei Regen los und sollten auch wieder bei Regen zurück kommen. Reichenhall war mal wieder Chaos, so nutzten wir die Schleichwege und bald waren wir auch schon auf der Autobahn, bzw. an der Grenze. Ohne großartige Verzögerung schafften wir den Grenzsprung und als dann der Stau begann waren wir schon Richtung Villach / Graz unterwegs. Auch die Ausfahrt Grödig wurde bald entdeckt und genommen. Das Stadion befindet sich gleich bei der Autobahnausfahrt und so schauten wir gleich Mal, wie die Situation mit Karten ausschaut. Wetter technisch war noch immer keine Besserung in Sicht. So hatten wir jetzt den Typischen Salzburger Schnürlregen erwischt. Am Stadion angekommen stellten wir das Auto schnell in der Nähe des Ticketshops ab und erkundigten uns nach Tickets. War alles kein Problem. Da wir noch genug Zeit bis zum Anpfiff hatten fuhren wir noch einmal los um ein Einkaufszentrum zu finden. Denn der Hunger und Durst machte sich bemerkbar. Nach kurzer Zeit und in der nächsten Ortschaft wurden wir auch gleich fündig. So konnte sich Chris gleich wieder sein geliebtes Gösser Radler holen und wir beide fanden auch etwas zu Essen. Zufrieden machten wir uns wieder auf den Weg zum Stadion zurück. Es war mittlerweile 40 Minuten vor Anpfiff und der Andrang an Leuten zeigte, daß das Spiel heute niemanden groß interessierte. So verbrachten wir noch ein paar Minuten im Trockenen, da der Regen noch immer nicht nachließ. 20 Minuten vor Anpfiff setzten wir uns dann auch in Bewegung und begaben uns ins Stadion. 
Durch den Eingang hindurch führte uns der Weg in den Innenbereich des Stadions und ich war überrascht, denn seit meinem letzten Besuch im Stadion wurde wieder etwas umgebaut. So hatten sie eine Hintertor Tribüne überdacht und etwas vergrößert. Jetzt fehlte eigentlich nur noch die Gegengerade, dann würde es ein echt schönes Stadion sein. Doch da Grödig den Zwangsabstieg hinnehmen musste wird da wohl eher nichts mehr draus. Nachdem ich wieder enttäuschend feststellen musste, daß es keinen Fanshop gibt und somit auch keinen Pin suchten wir uns ein trockenes Plätzchen auf der Haupttribüne und bei Regen liefen beide Mannschaften ein. Mit etwa 700 Zuschauern war das Stadion ziemlich leer und so versuchten wenigstens die mitgereisten LASK Fans ihre Mannschaft zu unterstützen. Liefering ist ja auch im Volksmund die zweite Mannschaft, bzw. der Amateurverein von RB Salzburg. Sei es drum. Es entwickelte sich trotzdem ein sehr ansehnliches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Und das, wo es sicher bei diesen Umständen sehr schwer zu spielen war. 


Beide Mannschaften hatten gute Chancen, wobei Liefering den Torreigen eröffnen sollte. In der 34. Minute landete nach einem schönen Doppelpass im Strafraum von Linz der Ball in deren Tor. Doch in der 44. Minute bekam Linz eine Ecke und diese verwandelte der Linzer Spieler direkt ins Tor. Hatte ich auch schon lange nicht mehr gesehen. Mit dem 1:1 ging es dann auch in die Halbzeit. Das war ja schon Mal sehr gut zum Anschauen. Die Halbzeit nutzten wir, um uns in der Stadiongaststätte aufzuwärmen, denn es war schon etwas kalt auf unseren Plätzen. Nach den 15 Minuten Pause begab ich mich wieder zurück auf meinen Platz. Chris war schon vorgegangen und kam mit zwei Eintrittskarten zurück, die er gefunden hatte. So hatten wir wenigstens schon Mal die Karten. Zur zweiten Halbzeit ging es gleich wieder super weiter, denn Linz schoß in der 46. Minute das 1:2. Doch im Gegenzug in der 48. Minute fiel schon wieder der Ausgleich zum 2:2. Das Spiel wurde echt nicht langweilig. Und beide Mannschaften gönnten sich auch keine Pause. So gab es gute Spielszenen und einige Torschüsse auf beiden seiten, doch das nächste Tor sollte erst in der 71. Minute fallen. Dieses Mal hatte Liefering die Oberhand und erzielte den Führungstreffer zum 3:2. Der LASK antwortete mit Angriffen auf das Tor der Gegner, um den Ausgleich zu erzielen. Aber Liefering verteidigte geschickt und setzte ebenfalls mit Kontern immer wieder feine Nadelstiche. Es sollte aber bis zur Nachspielzeit kein Tor mehr fallen. Da war dann Liefering noch einmal erfolgreich. Sie nutzten in der 90+1 Minute noch einmal einen Konter zum entscheidenden Tor und sogleich zum Endstand von 4:2. 

Wir waren sehr zufrieden mit diesem Spiel und verließen schnell das Stadion. Immerhin hatten wir ja 6 schöne Tore gesehen. Nun unterlief mir ein entscheidender Fehler. Ich hatte im Vorhinein schon ins Navi eingegeben, daß wir den Rückweg nicht über die Autobahn antreten wollten. Denn ich wusste, daß es an der Grenze einen langen Rückstau geben würde. Aber bis sich das Navi hochgefahren hatte waren wir schon auf der Autobahn und natürlich im Stau. Das kostete uns extra 1:20 Stunde, bis wir endlich über die Grenze waren. Ich hatte mich so sehr über mich geärgert, daß ich die ganze Zeit nur am Schimpfen über meine eigene  Dummheit war! So schlichen wir also auf der Autobahn entlang, bis wir endlich über die Grenze waren. Ich brachte Chris noch nach Hause in Bad Reichenhall und dann führte mich mein Weg auch schon zurück nach Brannenburg, wo ich ca. 1 Stunde später endlich Zuhause angekommen war.

Fazit:
Das Spiel hatte sich mehr als gelohnt, doch leider nahm ich mir die ganze Freude durch die Dummheit, auf die Autobahn zu fahren. Was lerne ich daraus. Lieber 2 Minuten warten, bis das Navi hochgefahren ist und den Weg zeigt, als unnötige Zeit im Stau zu verbringen!














22.- 24.07.2016 Österreichtour

22.07.2016  Blau-Weiss Linz - Swarowski Wattens 0:3
23.07.2016 Rapid Wien : SV Ried 5:0
24.07.2016 SKN Sankt Pölten : Austria Wien 1:2

22.07.2016 Blau-Weiss Linz - Swarowski Wattens 0:3 Anpfiff 18 Uhr
Halbzeit: 0:1 // Endstand: 0:3
Stadion: Stadion der Stadt Linz (Linz)
Zuschauer: 1317 davon Auswärtsfans: Keine
Entfernung: Bad Reichenhall - Linz 151 km

23.07.2016 Rapid Wien : SV Ried 5:0 Anpfiff 16 Uhr
Halbzeit: 3:0 // Endstand: 5:0
Stadion: Allianz Stadion (Wien)
Zuschauer: 23149 davon Auswärtsfans: ca. 600
Entfernung: Linz - Wien 185 km

24.07.2016 SKN Sankt Pölten : Austria Wien 1:2 Anpfiff 16:30 Uhr
Halbzeit: 0:1 // Endstand: 1:2
Stadion: NV Arena (St. Pölten)
Zuschauer: 7425 davon Auswärtsfans: ca: 3000
Entfernung: Wien - St. Pölten 66 km
                    St. Pölten - Bad Reichenhall 260 km

Mit dabei:
Peter (M) und ich

Tourbericht:
Freitag 22.07.2016

Am 22.07.2016 ging unsere Reise Richtung Österreich los. Ich traf mich mit Peter um 12 Uhr in Bad Reichenhall am Pendlerparkplatz, bzw. wurde der Treffpunkt kurzfristig umdisponiert, da wir beide noch in den Adidas Outlet in Piding wollten. Nachdem wir das erledigt hatten machten wir uns auf den Weg nach Linz. Dort sollte heute unser erstes Spiel stattfinden. Blau Weiss Linz ist zu der neuen Saison in die zweite Liga Österreich aufgestiegen, deswegen wollten wir uns dieses Spiel heute gönnen. Leider durften sie Aufgrund irgendwelcher Auflagen nicht in ihrem eigenen Stadion spielen. Denn es ist wohl zu klein für die zweite Liga. So mussten sie ausweichen in das Stadion vom LASK, daß wir aber schon vor geraumer Zeit besucht hatten. Aber von Anfang an. Als Erstes stellten wir uns mal in den Stau von Salzburg. Dort war eine große Baustelle und deswegen kostete uns das schon Mal eine halbe Stunde mehr. Das kuriose daran war, daß ich wusste, daß dort eine Baustelle ist und wir locker durch die Stadt Salzburg ausweichen hätten können. Aber leider dachte ich Mal wieder nicht daran und stellten uns lieber in den Stau. Wenn man es halt nicht im Hirn hat. So nahmen wir die Pause hin und schlängelten uns im Schneckentempo durch den Stau. Aber nach einer halben Stunde waren wir durch die Baustelle durch und die Fahrt führte uns weiter. Ohne große Behinderung schafften wir den Teilabschnitt bis nach Linz, wobei wir aber erst zu unserem Hotel fuhren. Dieses hatte der Peter im Vorhinein gebucht und deswegen wollten wir dort unsere Sachen im Zimmer lassen. Das Hotel lag direkt an der Autobahnraststätte Ansfelden. Es gab keine Probleme beim Einchecken, das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit und das Hotelzimmer sehr sauber und komfortabel. So ließen wir unsere überschüssigen Sachen im Zimmer und weiter ging die Reise nach Linz zum Stadion. Als wir dann am Stadionparkplatz waren empfangen uns zwei alte Herren und wiesen uns darauf hin, daß es nur heute möglich sei, hier zu parken, denn man benötigt für das Parken am Stadion eine Dauerkarte zum Abstellen des Fahrzeuges. Wir wiesen ihn darauf hin, daß wir heute nur beim Spiel sind und sonst nicht mehr kommen. Daraufhin ließ er uns passieren und wir stellten das Auto vor dem Stadion ab. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, daß der Parkplatz überhaupt voll werden würde. Nachdem das Auto also stand bewegten wir uns Richtung Innenstadt. Bei meinem letzten Besuch in Linz hatte ich das nicht richtig geschafft. Und dieses Mal hatten wir für den kurzen Trip in die Stadt genug Zeit. Nach ca. 2 km waren wir dann auch schon in der Innenstadt. Wie sich herausstellte war irgendein Stadtfest und überall waren Buden aufgebaut. War ne nette Nebenerscheinung, aber interessierte uns jetzt nicht sonderlich. Was mich dann schon eher interessierte war der Dom von Linz.
Wir hatten beide nicht gewusst, daß Linz so ein Bauwerk hat und waren umso mehr überrascht, daß dieses Gotteshaus das größte in Österreich ist. Noch größer als der Dom in Wien. Natürlich warfen wir einen Blick hinein und ich muß sagen, lohnt sich auf alle Fälle. Danach ging es weiter in die Fußgängerzone und auch die war nett zum Anschauen.










Nachdem wir alles gesehen hatten, was uns interessierte machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Stadion. Wir hatten ja auch noch keine Karten. Was sich aber nicht als ein zu großes Problem ergeben sollte. Als wir dann wieder am Stadion waren besuchte ich erst einmal den örtlichen Fanshop wegen meines Pins. Doch zu meiner Enttäuschung gab es mal wieder keinen. Also etwas enttäuscht raus und erst einmal weiter zum Ticketshop. Das Stadion ist mittlerweile fertig gebaut. Bei meinem letzten Besuch wurde gerade der Presse- und VIP Bereich erweitert und umgebaut. Jetzt also fertig. Stadion läßt sich gut anschauen, ist aber für Blau Weiss viel zu groß. Die werden wohl kein Spiel voll bekommen.








So verliefen sich auch nur knapp 1317 Zuschauer in das Stadion und sahen ein rechtes Gewürge. Es spielten ja beide Mannschaften letztes Jahr noch in der dritten Liga und trafen am ersten Spieltag der 2. Liga Österreichs aufeinander. Aber man merkte den Linzern die Nervosität an, denn sie bekamen keine Ruhe ins Spiel. Und in der 19. Minute traf Wattens durch ein sehenswertes Tor zum 0:1. Danach war das Spiel von Linz total durcheinander und die paar guten Angriffe endeten meistens am Strafraum von Wattens. So ging es mit dem Ergebnis in die Halbzeitpause. Jetzt war auch der Zeitpunkt, wo wir das erste Mal von dem Anschlag in München am Olympia Einkaufszentrum hörten. Peter hatte Internet und informierte mich minütlich über die Ereignisse. Zur zweiten Halbzeit versuchte Linz es gleich mit dem Ausgleich, hatte aber kein Glück. Wattens stellte sich hinten rein und versuchte es mit Kontern. In der 78. Minute wurden sie dann mit einer weiteren guten Aktion zum 0:2 belohnt. Somit war das Spiel gelaufen und Linz versuchte, das Spiel über die Runden zu bekommen. Als dann noch in der 87. Minute das 0:3 fiel waren die paar Zuschauer gut bedient und verließen das Stadion. Wir hatten immerhin 3 Tore gesehen und waren zufrieden. Trotzdem verfolgte uns immer wieder die Ereignisse in München, denn es kamen immer wieder neue Botschaften, die aber meistens nicht bestätigt wurden. Also zurück zum Auto und wieder zu unserem Hotel. Parkplatz war kein Problem und schon waren wir im Zimmer. Kleiner Lacher noch zum Abend hin. Ich hatte mein Ladekabel im Auto vergessen. Also raus zum Auto und das Kabel geholt. Als ich dann zurück ins Hotel wollte, ging die Tür nicht mehr auf. Es war gerade 21 Uhr und da schlossen die Türen automatisch. Man konnte sie nur mit der Türkarte öffnen, die ich natürlich auf dem Zimmer gelassen hatte. Also musste ich einmal komplett um das Hotel latschen und als ich dann am Eingang stand war dieser ebenfalls geschlossen. Also blieb mir nur noch die Klingel und der Nachtportier kam und öffnete mir die Tür. Ich erklärte ihm kurz das Problem und schon ließ er mich herein. So kam ich mit einigen Umwegen wieder ins Zimmer, gönnte mir noch ein Dosenbier und wir verfolgten am Fernseher noch die Ereignisse und News aus München, bis ich dann vor lauter Müdigkeit einschlief. Somit beendete ich den Tag für heute.

Samstag 23.07.2016

Um 09:00 Uhr war die Nacht dann vorbei. Wir erweckten durch den Wecker, den wir gestellt hatten. Ich fragte als erstes Peter nach dem Sachstand in München, aber ganz genau war es immer noch nicht heraus. Also raus aus den Federn, Duschen und gleich nach verlassen des Hotels fuhren wir zu einem Einkaufsmarkt, wo wir uns erst einmal ein Frühstück holten. Dann gings weiter nach Wien, wobei wir da auch erst einmal an unser Hostel wollten, um das Gepäck dort zu lassen. Auch wollten wir dann mit der Straßenbahn anreisen, damit wir das Auto stehen lassen konnten. Als wir dann auch noch auf unserem Weg am Stadion der Wiener vorbei kamen war uns klar, daß wir auch heute ein weiteres neues, umgebautes Stadion sehen sollten. Denn das Stadion von Rapid Wien wurde komplett saniert und machte von außen schon ganz schön was her. Also erst einmal zum Hotel. Dort angekommen fanden wir auch gleich einen Parkplatz in der Seitenstraße und als wir dann Einchecken wollten waren wir wirklich zu früh dran. So mussten wir die Sachen im Auto lassen und die nächsten paar Meter legten wir dann zu Fuß zurück. Da fiel uns ein griechisches Restaurant auf, daß wir nach dem Spiel noch besuchen wollten. Als wir dann an der S-Bahn waren fuhren wir mit dieser über Umwegen zum Stadion. Dort kümmerten wir uns um Tickets. So sandelten wir noch etwas um das Stadion herum und beobachteten Land und Leute, da wir noch genug Zeit hatten.

Natürlich wurde auch beim Supermarkt noch das Eine und Andere Bierchen geholt und getrunken. Es war auch dementsprechen heiß, so machte der Flüssigkeitszufuhr Sinn. Ebenfalls trafen wir noch ein paar bekannte Gesichter aus der Hopper Szene. Mit Diesen wechselten wir ein paar warme Worte und so bekamen wir die Zeit auch herum. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn ging es auch für uns in den Block und nachdem wir auf unseren Plätzen waren begann auch schon das Spiel.


















Die Fans von Rapid machten von Anfang an gut Stimmung und wussten mit Pyroshow zu überzeugen, bei der noch einmal auf das alte Stadion hingewiesen wurde und zugleich Abschied genommen wurde. Sehr gute Aktion und einiges an Rauch hoch gegangen. Auch spielerisch waren die Wiener um einiges überlegen und die Torflut sollte in der 13. Minute beginnen. Danach wurden weitere Chancen heraus gespielt aber es sollte bis zu 29. Minute dauern, bis dann das 2:0 fiel. Nach weiteren guten Chancen für Wien fiel dann das 3:0 in der 42. Minute. Somit war das Spiel schon in der ersten Halbzeit gelaufen. Trotzdem machten sich auch mal die ca. 600 mitgereisten Rieder Fans bemerkbar. So warteten wir auf die zweite Halbzeit. Diese begann mit dem selben Bild, wie die erste geändet war. Wien übernahm schnell das Spiel und in der 55. Minute war der Ball schon wieder im Tor zum Stand von 4:0. Ried stellte sich jetzt nur noch hinten rein und versuchte, nicht noch mehr Tore zu fangen. Aber einmal mussten sie noch ein Tor hinnehmen. Das 5:0 fiel in der 56. Minute. Ich stellte mich, so wie wahrscheinlich noch mehrere im Stadion auf ein noch höheres Ergebnis ein, aber Wien schaltete einige Gänge zurück und verwaltete suverän das Ergebnis über die Zeit. Zwischenzeitlich wurde aus dem Wiener Block noch eine Mega Rauchbomben Show gezündet, die sich sehen lassen konnte.
































Nach dem Spiel ging es dann schnell aus dem Stadion und zusammen fuhren wir mit der Straßenbahn zurück zu unserem Abfahrtspunkt. Als nächstes gingen wir noch kurz zum Abendessen zum Griechen, was wir ja schon Vorher abgesprochen hatten. Dort ließen wir es uns schmecken, bevor wir dann den Rückmarsch zu unserem Hostel machten. Dort angekommen noch schnell eingecheckt und die Klamotten ins Zimmer gebracht. Im Fernsehen verfolgten wir noch die Zusammenfassung der Taten in München und jetzt wussten wir auch, was genau passiert war. Danach beendeten wir den heutigen Tag und legten uns schlafen. Dadurch, daß die Nacht sehr warm war und das Zimmer keine Klimaanlage hatte, sollte es eine kurze Nacht werden.

Sonntag 24.07.2016

Am Sonntag hätten wir eigentlich Ausschlafen können, doch durch die Temperatur in unserem Zimmer war eher ein Freischwimmer angesagt als Schlafen. So waren wir auch wieder bald wach und nach einer Dusche und dem Zusammenpacken der Ausrüstung saßen wir auch schon im Auto und machten uns auf nach St. Pölten. Dort sollte unser letztes Spiel für die Tour stattfinden und zugleich wurde damit wieder die Liga für Peter und mich komplettiert. Also fuhren wir erst einmal direkt zum Stadion um uns ein Bild von der Situation zu machen und einen Parkplatz zu finden. Es war noch nichts los am Stadion.

Deswegen stellten wir das Fahrzeug an einem großen Parkplatz ab und entschieden uns, noch in die Stadt zu schauen, denn nur am Stadion rum zu Sandeln war uns zu dumm. Also legten wir den etwa 2 km weiten Weg zu Fuß zurück und fanden eine nette Innenstadt von St. Pölten. Vor allem die Fußgängerzone und die gut versteckte Kathedrale wussten zu überzeugen. Gerade die Kathedrale hatte es mir besonders angetan. Von außen sah sie sehr schäbig aus, doch von innen war sie echt ein Schmuckstück und wir waren sehr positiv überrascht.




















Die ist es auf jeden Fall wert, anzuschauen. Sonst sind wir noch ein wenig durch die Stadt gegangen und zum Schluß fanden wir uns am Bahnhof ein, da es dort ein Mc Donalds für die Mittagsverpflegung gab und freies WLAN. Auch dachten wir, daß es einen Shuttlebus zum Stadion geben würde. Falsch gedacht. Alle Fans, die mit dem Zug ankamen mussten den Fußmarsch auf sich nehmen. Also begaben wir uns ca. 1,5 Stunden vor Anpfiff wieder auf den Rückweg zum Stadion. Das Wetter meinte es auch heute wieder gut mit uns und so versuchten wir noch einige schattige Plätzchen zu ergatten auf unserem Weg zum Ground. Der Sonnenbrand sollte ja nicht die große Chance bekommen. Am Stadion angekommen war jetzt schon mehr los, wobei hauptsächlich die Austria Fans mit ihren violetten Trikots herausstachen. Wir holten uns Karten am Schalter, Wir trafen auch gleich die bekannten Kameraden vom Vortag. Davor holte ich mir natürlich meine Pin, der Vollständigkeit halber. Das Stadion fand ich sehr schön und auch die Konstruktion lässt sich anschauen. Lohnt sich auf alle Fälle, mal hin zu fahren. Zum Spiel. Zum Einlauf der Mannschaften wurde aus der Austria Kurve erst einmal eine Luftballon Choreographie gezückt, die überging in eine weitere mit Fahnen, wobei diese auch noch farblich gewechselt wurde.


















Sehr beeindruckend. St. Pölten ist ja der Aufsteiger der vergangenen Saison, aber davon merkte man die ersten 20. Minuten nichts. Sie spielten sehr druckhaft, doch leider wurden sie für ihr offensives Spiel nicht belohnt. Nach 20 Minuten übernahm dann die Austria etwas mehr die Kontrolle und spielte sicherer ihren Part herunter. Aber es kam bei beiden Seiten erst einmal nicht viel heraus. Als ich mich mit einer torlosen Halbzeit abgefunden hatte nahm sich doch noch ein Austria Spieler den Mut und mit einem Alleingang überwand er den Torwart von St. Pölten. Somit fiel das Tor in der 45+2 Minute. Bitter für die Heimmannschaft. Es war bis jetzt kein schlechtes Spiel und so ging ich ziemlich zufrieden in die 15 Minuten Pause. Zur zweiten Halbzeit wurde zum Einlauf der Mannschaften wieder eine Choreographie aus der Austria Kurve gezückt. Die ließ sich ebenfalls gut ansehen. Dieses Mal waren es lauter kleine Schals, die hoch gehoben wurden. auch wieder im Wechsel der Farben.
Derweil versuchte St. Pölten gleich wieder Druck aufzubauen und das schnelle Ausgleichstor zu erzielen. Sollte aber nicht gelingen und so erspielten sie sich so ein paar Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Zur Mitte der zweiten Halbzeit gab es noch zur Zugabe eine Pyroshow aus der Austria Kurve, die den Schiedsrichter dazu zwang,  das Spiel für 6 Minuten zu unterbrechen. Danach wurden noch einige Doppelhalter gezeigt, also auch wieder nett anzusehen.












Überhaupt lohnt es sich von dem immer in Österreich, denn die beiden Wiener Clubs und auch Graz zeigen sich da von ihrer guten Seite. Daumen hoch. Und es sollte dann doch noch passieren. Irgendwie fand der Ball doch noch in der 80. Minute ins Tor der Austria und nicht unverdient schoß St. Pölten den Ausgleich. Danach hatten sie auch noch die Chance auf den Führungstreffer, aber auch diese Chance wurde liegen gelassen. Zwischenzeitlich hatte auch die Austria wieder Chancen zur Führung, aber insgesamt enttäuschten mich die Spieler des erfahrenen Clubs. Durch die Rauchbombenaktion gab es natürlich noch 6 Minuten Nachspielzeit und dann passierte das, womit niemand mehr gerechnet hatte. Ein Heber erreichte einen Austria Spieler, der Torwart von St. Pölten lief unnötig aus seinem Kasten und versuchte den Ball weg zu bekommen. Doch der Austria Spieler war eher an dem Ball und schoss diesem an ihm vorbei ins leere Tor. So gewann die Austria das Spiel in beiden Nachspielzeiten der beiden Halbzeiten. So eigentlich auch noch nicht erlebt, aber gerne genommen. Nach dem Spiel dann schnell raus und zurück zum Auto, wo Peter schon wartete. Leider hatten wir den Zeitpunkt schon verpasst und obwohl ich mich günstig für eine schnelle Abreise hingestellt hatte standen wir noch etwas im Stau. Ärgerlich, aber nicht anders lösbar. Aber wir schafften es dann doch noch einigermaßen schnell auf die Autobahn und schon ging es wieder zurück Richtung Deutschland. Nach 2 Stunden waren wir dann wieder an der Grenze bei Salzburg und mit etwas zähem Verkehr kamen wir dann über die Grenze. Peter lieferte ich dann wieder bei seinem Auto ab. Ich hatte mich dazu entschlossen, die Nacht in Reichenhall zu bleiben, deswegen endete auch um 21 Uhr mein Trip in der Kaserne.

Fazit:
Österreich komplettiert, 2 schöne Stadien gesehen und gute Gespräche mit Peter geführt. Hat sich wieder gelohnt!
Der Wehrmutstropfen war halt der Anschlag in München!