Eifelturm Paris

Eifelturm Paris

Dienstag, 5. Juli 2016

16.06.2016 Deutschland : Polen in Saint Denis (Paris)

Deutschland : Polen in Saint Denis Anpfiff 21 Uhr

Deutschland : Polen 0:0

Stadion: Stade de France (Paris)

Zuschauer: 73648
Kosten:
Eintrittskarte 55 €

Entfernung: Verbleib in Paris

Tourbericht:

Als in der Früh der Wecker um 7 Uhr klingelte, war die Stimmung am Tiefpunkt. TS hatte die Nacht Vollgas gegeben und Michi und ich konnten trotz Ohrenstöpsel nicht schlafen. Michi war die Nacht sogar ausgewandert und hatte versucht, im Auto zu schlafen. Hatte aber auch wenig Sinn. Und so war die Stimmung sehr gereizt. Aber TS verstand das nicht, so wurde durch ein Wortgefecht die Stimmung noch schlechter. Es gingen 2 Mann zum Frühstück und der Rest packte seine Sachen und brachte diese schon mal zum Auto. Als dann alle vier im Auto saßen fuhren wir erst noch schnell Tanken, dann ging es nach Saint Denis, einen Vorort von Paris. Das Chaos auf den Straßen herrschte schon wieder vor, so kamen wir über den Stadtring nur schlecht voran. Michi nutzte die Zeit, um etwas Kraft zu tanken und schloß die Fahrt über die Augen. Nachdem wir endlich Saint Denis angekommen waren, ging das Problem mit der Parkplatz suche wieder los. Es gab um das Stadion keine Parkplätze, nicht mal welche zum Bezahlen. Als wir das Auto in der Nähe abstellten und einen Mann fragten, der ebenfalls hier parkte gab uns zu verstehen, daß alle Autos abgeschleppt werden, die in der Nähe des Stadions geparkt werden. Wegen Sicherheit und Anschlagsgefahr. Somit hatten wir erst einmal das Problem, wo das Auto abstellen. Wir fuhren also weiter und TS kam auf die Idee, einen Polizisten zu fragen. Es standen ja genug herum. Also blieben wir kurz stehen und fragten den Nächstbesten. Zu unserer Verwunderung konnte dieser sogar sehr gut Englisch und erklärte uns, wo wir parken konnten. Also auf in diesen Bereich und Parkplatz Suche. Aber auch dort war es nicht einfach, einen Platz für das Auto zu bekommen. Nach etlichen Suchaktionen hatten wir doch noch das Glück, eine Lücke zu finden, die groß genug war, um unser Auto aufzunehen. Wir packten uns noch ein paar Sachen ein, denn wir waren doch etwas vom Stadion entfernt und wussten, daß wir vor dem Spiel nicht mehr ans Auto kommen würden. Für heute hatten wir uns Sightseeing vorgenommen. Zusätzlich hatte ich im Vorhinein versucht, noch eine Karte für das 15 Uhr Spiel zu bekommen, was aber nicht geklappt hatte. So konzentrierten wir uns voll auf Steine schauen in Paris. Zuerst wollten wir aber zum Stadion, da wir uns gleich den Weg einprägen wollten und die Sicherheitsmaßnahmen überprüfen wollten. Denn der Tag zuvor hatte uns gezeigt, daß es in Paris doch etwas ernster genommen wird! Etwa 2,5 Kilometer mussten wir gehen und sahen, daß dieser Stadtteil von Paris doch etwas für die mittlere, bzw. schlechtere Schicht der Menschen von Paris war. So war diese sehr verdreckt und überall türmte sich der Müll. Etwas Bedenken hatten wir schon um unser Auto, aber es würde schon gut gehen. Als wir dann am Stadion waren kamen wir bis zum Zaun komplett durch. Überall standen gefüllte Mülltonnen, die wohl noch bis zum Spiel geleert werden würden. Wir machten noch ein paar Fotos und entschlossen uns dann, zur Metro zu gehen.








 Denn für den heutigen Tag würde sich auf alle Fälle ein Tagesticket für die Metro lohnen. Um diese zu erreichen mussten wir aber einmal komplett um das Stadion gehen. Nachdem wir dies erledigt hatten, ging es treppab zur Metro. An einem Ticketstand kauften wir die Tagespässe und schon saßen wir in der Metro Richtung Chams-Elysees. Dort angekommen raus und hoch zur Straße.










 Dort erwartete uns erstmal viel Trubel. Man konnte auch schon den Arc de Triumph sehen, den wir als erstes ansteuerten. TS fing jetzt schon mit der Nörglerei an und wollte den Weg nicht mit gehen. Er meinte, ein Foto aus der Ferne würde reichen. Wir überstimmten ihn 3 zu 1 und setzten unseren Weg fort. Als wir dann endlich oben waren schossen wir viele Fotos, sowie ein Gemeinschaftsfoto.































Danach hatten wir uns überlegt, unseren Weg weiter zum Eifelturm fort zu setzen. Wir wollten auch dort ein Gruppenbild machen. Danach war der Plan, die Gruppe zu trennen. Die beiden Peters wollten in eine Kneipe, das 15 Uhr Spiel schauen und Michi und ich wollten weiter Sigthseeing machen. So setzten wir unseren Weg zum Eifelturm fort und kurz bevor wir dort waren öffnete sich mal wieder der Himmel und ein Platzregen goß sich hernieder. Wir fanden einen Unterstellplatz bei einem Museum und trafen dort den Sindelfinger. Etwa eine halbe Stunde wollte es nicht aufhören mit regnen, so nützten wir die Zeit, um Erfahrungen und Geschichten über unsere erlebten Touren auszutauschen. Als es dann endlich vorbei war mit dem Regen gingen wir auf den Vorplatz des Eifelturmes. Dort war, wahrscheinlich Aufgrund des Regens, noch nicht soviel los. Somit konnten wir gute Fotos machen und trennten uns danach in 2Gruppen.








































 Der Sindelfinger kam dann mit uns mit. Wir wollten noch direkt zum Eifelturm und evtl. noch zum Fanstand der Deutschen, der sich dort befand. So taten wir es dann auch und fanden auch sehr schnell den Fanstand. Dort trennten wir uns dann vom Sindelfinger, denn wir wollten weiter unsere Tour ziehen. Nächster Halt war dann die Notre Dame. Mit der Metro legten wir die Entfernung zurück und als wir dann ausstiegen und hoch gingen sahen wir sie gleich in voller Schönheit. Das tolle an dieser Kathedrale ist, daß man keinen Eintritt zahlen muß. So stellten wir uns in die Schlange und waren sehr zügig drinnen. Es ist ein sehr schönes Bauwerk, was sich auch lohnt, von Innen zu besichtigen! Sollte man auf alle Fälle auf seiner ToDo Liste stehen haben, wenn man in Paris ist. Wir hielten uns 20 Minuten in dem Gotteshaus auf, dann drehten wir noch eine Runde um die Kathedrale. Mittlerweile hatte es schon wieder mit Nieseln begonnen. Also Wetter technisch hatten wir kein Glück am heutigen Tag.






























































Trotzdem ließen wir uns die Laune nicht vermießen. Als nächstes stand die Louvre auf unserem Plan. Die konnte man gut zu Fuß erreichen. Da uns noch einige Kirchentürme und Gebäude auffielen nahmen wir diese auch noch mit. So kamen wir der Louvre immer näher. Wir sahen auch noch ein Gebäude, daß wie ein Rathaus aussah, es war mit amerikanischen Flaggen geschmückt und davor waren auf dem Platz Stände aufgebaut, die mit russischen Fahnen geschmückt waren. Sehr komisch. Auch waren lebensgroße Portrais von alten, nahmhaften Fußballern ausgestellt. Noch ein Foto hier, ein Foto da schon standen wir auf einer Brücke, die von tausenden Schlössern geschmückt war.





















 Unglaublich, wieviele Leute hier Schlösser hin gehängt hatten. Davor liefen Verkäufer herum und verkauften Schlösser. Ich scherzte mit Michi, daß wir für uns auch eins hinhängen sollten. So waren wir kurzer Zeit später also bei der Louvre und nach einem kurzen Sicherheitscheck auch schon im Innenhof. Dort auch wieder ein paar Bilder gemacht und das Bauwerk begutachtet. Ist schon sehr imposant und schön anzusehen.
















Vor allem wer den Film das Sacrileg kennt ist noch begeisterter, denn viele Gebäude findet man hier wieder, die in dem Film zu sehen sind. Nachdem wir uns satt gesehen und auch noch ein paar Fotos geschossen hatten gingen wir weiter durch den Park und ich legte mich auch noch schnell bei meiner Freundin ab. Brachte mir Taubenscheiße an der Hose, aber man kann halt nicht alles haben! Danach führte uns der Weg zum Park Louxemburg, denn dort sollte auch noch ein schönes Gebäude mit Park sein. Nach etwas Schwierigkeiten fanden wir auch noch diesen Park, obwohl wir durch einige Verlaufer ziemlich an Zeit verloren hatten. Trotzdem Fanden wir den Park und auch dieser war schön zum Anschauen. Wir setzten uns kurz am künstlich angelegten See ab und betrachteten das Bauwerk, daß wohl in früheren Jahren einmal ein Schloß war.


 Als wir dann auf die Uhr sahen erkannten wir, daß uns die Zeit davon lief. Aber ein Bauwerk wollten wir noch mitnehmen. Dazu mussten wir aber noch einmal die Metro nutzen. So fuhren wir noch weiter zu der Basilika Sacre-Coeur de Montmartre. bzw. zu der Haltestelle, wo man zu der Basilika kommt. Also aussteigen und schnellen Schrittes zu unserem Kirchenhaus. Der Weg führte uns durch ein zwielichtiges Gebiet, wo wir teilweise nur die einzigen Weißen waren. Dafür hätten wir uns schöne Raster Zöpfe machen lassen können. Hätten wir wahrscheinlich auch, aber die Zeit rannte uns davon. Also weiter noch einige Treppen hoch und schon standen wir voll verschwitzt vor dem großen Gebäude. Es machte schon einen guten Eindruck auf uns und obwohl wir wenig Zeit hatten gingen wir noch hinein und drehten eine Runde.




























 Auch die Ausstattung darin war sehr schön zum Anschauen. Leider hatten wir nicht genug Zeit, uns alles genau anzusehen, denn die Zeit bis zum Spiel wurde immer knapper. Somit schnell wieder raus und flinken Fußes zurück zur Metro. Mit dieser zurück zum Stadion und schnell erneut einmal außen herum. Was dann folgte waren total bescheuerte Kontrollen, wobei sie die Fans in Blockabfertigung durch eine Schleuse gingen ließen. Ca. 20 Minuten vor Spielbeginn war ich dann endlich im Stadion und traf dort Biene und Michi B. Mit den Beiden ging ich dann in die Kurve und wir suchten uns einen guten Platz, wo wir auch etwas sahen. Zum Glück blieb der Platz frei, so hatten wir genug Platz für uns. Es folgte wieder die Eröffnungsshow, wobei wir mittlerweile gar nicht mehr hinschauten, sondern uns noch unterhielten. Danach kamen die Mannschaften und es folgten die Hymnen.



Lauthals sangen wir mit. Danach noch die Polnische, wobei auch die Polen ein starkes Potenzial an Fans dabei hatten. Als das Spiel begann war die Stimmung auf beiden Seiten sehr gut und beide Fanlager versuchten, ihre Mannschaft nach vorne zu treiben. Zum Spiel: Eigentlich erwartete ich ein Feuerwerk, wo es rauf und runter ging, aber außer ein paar Chancen auf beiden Seiten war in der ersten Halbzeit wenig zu sehen. So zählten wir ein paar gute Chancen, die aber kläglich vergeben wurden. Die erste Halbzeit war vorbei und die Enttäuschung stand uns im Gesicht. Das Hoffen auf die zweite Halbzeit war groß, aber auch die brachte irgendwie nicht das Feuer hinein, daß wir uns erhofften. So endete ein nicht allzu spektakuläres Spiel 0:0. Ziemlich enttäuscht verließ ich das Stadion undmachte mich auf zu Treffpunkt. Wir hatten vorher, als wir auf dem Weg zum Stadion in der Früh waren, ein total runter gekommenes Hotel gesehen, daß auf den Namen "Bel Air" hörte gesehen. Daß fanden wir so lustig, daß wir das als Treffpunkt wählten. Ich war dann als erstes da und gönnte mir gegenüber des Hotels einen Sitzplatz. TS und Michi kamen ca. 10 Minuten später. Jetzt fehlte nur noch Peter, aber von dem fehlte jede Spur. Nach nochmal 20 Minuten meldete er sich über WhatsApp, daß er sich verlaufen hatte und deswegen noch etwas braucht. Zum Glück war es trocken und wir konnten warten. Noch einmal 10 Minuten später bog er um die Ecke und wir waren vollzählig. Somit führte unser Weg weiter zum Auto, daß zum Glück noch Heile da stand. Dann ging es schnell auf den Stadtring und auf die Autobahn. Peter fuhr, wir konnten schlafen. Bis Auxerre sollte diese Nacht die Fahrt gehen, dort hatten wir ein F1 Hotel. Dieses Mal zwei Zweibettzimmer. Bei der Ankunft checkten wir uns schnell über den Außen Computer ein und schnell in die Zimmer. Dieses Mal schliefen die beiden Peters in einem Zimmer. Auch wenn die Nacht nur kurz war, hatten wir sicher eine ruhige Nacht mit mehr Schlaf!

Fazit:
Schön langsam merkte Mann den wenigen Schlaf, die Strapazen und das die Stimmung gereizt war. Auch hatten die Spiele, die namentlich viel versprachen nicht viel zu bieten. Dafür waren die Spiele mit den nicht so interessanten Ländern mehr zu bieten!












































Montag, 4. Juli 2016

15.06.2016 Rumänien : Schweiz Paris

Rumänien : Schweiz in Paris Anpfiff 18 Uhr

Rumänien : Schweiz 1:1 Halbzeit: 1:0 // Endstand: 1:1


Zuschauer: 43576

Entfernung: Bordeaux - Paris 584 km

Kosten: 
Eintrittskarte 55 €

Tourbericht:
Wieder ein neuer Morgen, wieder ging es früh aus dem Bett. Wir hatten einige Kilometer vor uns, deswegen mussten wir früh aus den Federn. Eigentlich hatte das Schlafen zu viert im Zimmer gut geklappt. Auch auf der Matratze war es angenehm. Im Wechsel gingen wir zum Essen und der Typ hinterm Tresen merkte auch nicht, daß anstatt 2 Personen 4 Personen das Frühstücksbuffet plünderten. Also alles richtig gemacht. Nach der allgemeinen Kultivierungsphase beluden wir das Auto und plötzlich stand ein Typ vor uns, der uns bat, sein Auto anzuschieben. Weil wir nette Gesellen sind taten wir ihm den Gefallen. Was wir dann zu Gesicht bekamen, war nicht lustig. Der Typ fuhr einen Transporter mit einem kleinen Anhänger dran. Alle Mühen, die wir versuchten, brachten nichts. Wir bekamen den Wagen nicht vom Fleck. Somit mussten wir ihn stehen lassen und setzten unseren Weg über die Autobahn hinweg nach Paris fort. Diejenigen, die nicht fahren mussten nutzten die Zeit, um den Schlaf Akku wieder aufzufüllen. Kamen ja noch einige anstrengende Fahrten und Tage auf uns zu! Nach 5 Stunden Fahrt rollten wir auf den Parkplatz beim F1 Hotel ein. Wir wollten erstmal einchecken, da das Hotel direkt auf dem Weg lag. Kurz eingecheckt, Sachen ins Zimmer getan und schon ging die Reise weiter. Ich durfte mir die ganze Zeit von den Mitfahrern anhören, daß sie schon in diesem Stadion waren und daß das Stadion ein alter Hut ist und daß da schon Jeder drin war. Ich natürlich noch nicht und deswegen gingen mir diese Sprüche schon seit Jahren auf die Nerven. Ich war nämlich jedesmal verhindert, wenn Bayern in Paris spielte und auch beim letzten Spiel der Nationalmannschaft in Paris im November, als der Anschlag war konnte es von mir nicht besucht werden, Da hatte ich den Flug schon, nur der Fluglotsen Streik machte mir einen Strich durch die Rechnung. Obwohl das damalige Spiel ja im Stade de France war, daß wir morgen besuchen sollten. Wir fuhren also nach Paris hinein und hatten dieses Mal auch die Adresse vom Stadion. Somit fanden wir nach einem Verkehrschaos auf den Außenring um die Stadt herum doch schnell zum Stadion hin. Die Parkplatzsituation um das Stadion herum erwies sich wieder Mal als absolutes Chaos und wir brauchten eine gewisse Zeit, um einen geeigneten Parkplatz zu finden. Es war dieses Mal nicht möglich, einen Parkplatz ohne Bezahlung zu finden. Denn ums ganze Stadion wurde mit Abschleppzeichen darauf hingewiesen, daß es nicht möglich ist, sich abzustellen. Also fuhren wir zum Tennis Court Roland Garros und fanden da in der Straße die Möglichkeit, das Auto abzuparken. Der Parkplatz kostete 4 Euro für den Rest des Tages, was für Pariser Verhältnisse sehr fair war. Wir packten noch ein paar Bierchen ein und schon machten wir uns auf den Weg zum Stadion. Auf diesem Parkplatz stand ebenfalls ein Laster, der eine lustige Werbung darauf hatte! Siehe Foto!




Heute hatten wir das Problem, daß wir noch eine Karte zuviel hatten. Diese mussten wir bei dem Klassiker noch an den Mann bringen. Also erstmal auf zum Stadion, wobei wir hier schon merkten, daß die Sicherheit größer geschrieben wurde als in manch anderen Bereichen rund ums Stadion in anderen Städten. Da waren einige Straßen gesperrt und wir mussten des öfteren einen Umweg in Kauf nehmen. Aber bald waren wir in der Nähe des Stadions und fanden einen Platz, wo sich ein Großteil der Schweizer versammelten. 



Peter versuchte, die Karte anzubieten, aber es war null Interesse. So gingen wir zum nahe liegenden MCD, der uns unser Mittagessen bescheren sollte und natürlich freies WLAN im Angebot hatte. Dort war auch schon wieder der Zugang Riesengroß, aber durch viele Mitarbeiter lief der Verkauf und die Ausgabe recht schnell und reibungslos. Danach saßen wir erstmal eine Stunde, um alle Dinge im Internet zu erledigen. Dann kam auch noch, nach Absprache durch TS, der Dan vorbei und erzählte uns von seiner Tour. Mit ihm zusammen gingen wir zurück an den Platz und versuchten erneut, die Karte zu verkaufen.Doch die Nachfrage war gleich Null. Somit entschied sich Peter, die Karte unterm Preis an einen Schwarzhändler zu verkaufen. Er bekam die Karte auch mit Verlust los und der nächste Weg führte uns noch zu einem Kiosk. Wir wollten noch ein Bierchen trinken, aber in den Kneipen bestand wenig Möglichkeit. Es war einfach zu teuer und zuviel Zugang. In dem Kiosk bekamen wir noch ein Dosenbier und als wir es geleert hatten führte uns unser Weg zum Stadion. Um das Stadion war schon einiges los. 


So staute es sich bei den Außenringen und das erste Mal sah ich, wie die Absicherung um die Stadien funktionierte. So war die erste Kontrolle richtig gelenkt und konzentrierte sich rein auf die Karten. Der nächste Ring war komplette Kontrolle der Sachen, die man dabei hatte und Leibesvisitation und der dritte Ring konzentrierte sich auf auf die Drehkreuze, die durch die Eintrittskarten frei gegeben wurden. Nach etwas mehr Zeit, als erwartet, waren wir dann im Stadion. Dort waren die Schweizer jetzt schon in der Überzahl vertreten. Damit hatten wir aber schon im Vorhinein gerechnet. Da wir erst ca. 10 Minuten vor Spielbeginn im Stadion waren schauten wir, daß wir rasch an unseren Plätzen waren, denn wir wollten ja die "tolle" Eröffnungsfeier mitbekommen. Diese lief auch kurz nach unserem Eintreffen an. Welch ein Schwachsinn, aber man gewöhnt sich ja an Alles. Danach kamen die Hymnen, wobei die Schweizer ganz klar die Sieger waren. 



Zum Spiel. Von Beginn an versuchten beide Mannschaften die Entscheidung herbei zu führen und ohne Rücksicht auf Verluste wurde aus allen Positionen aufs Tor geschossen. Wobei zu Beginn die Schweizer die Anfangsphase beherrschten und versuchten ein schnelles Tor zu erzielen. Aber auch da war wieder zu viel Unvermögen dabei. Aber auch die Rumänen zeigten eine gute Leistung und hatten ihre Chancen. In der 18. Minute entschied dann der Schiri auf Elfmeter. Diese Entscheidung war vertretbar, denn ein Rumäne hatte einen Schweizer im Strafraum gezogen und dieser nahm das Geschenk natürlich an und ließ sich fallen. Somit verwandelte der Schweizer den Strafstoß zum 1:0. Danach ging es munter weiter in dem Spiel, aber die Schweizer retten das Ergebnis in die Halbzeitpause. Zur zweiten Halbzeit versuchten die Schweizer das Ergebnis hoch zu schrauben, aber es gelang ihnen nicht. In der 56. Minute sollte dann der Ausgleich fallen. Ein Abpraller landete bei einem Rumänen. Dieser verwandelte den Nachschuß zum 1:1. Auch wenn es noch einige Chancen auf beiden Seiten gab, blieb es bei diesem Ergebnis. Nach dem Spiel schauten wir, daß wir schnell aus dem Stadion kamen, um schnell das Auto zu erreichen. Denn wir wollten dem Verkehrschaos nach dem Spiel entgehen. Es gelang uns auch, ziemlich schnell am Auto zu sein. Schnell raus aus der Stadt und zurück zum Hotel. Im Hotel angekommen gönnten wir uns noch ein paar Bierchen und schauten das Frankreich Spiel um 21 Uhr. Dieses erlebte ich wiederum nicht bis zum Ende, da ich viel zu müde zum Durchhalten war. Also schlief ich irgendwann mal ein.

Fazit:
Am heutigen Tage merkten wir das erste Mal den Unterschied zwischen den Kontrollen und Absperrungen. Was in den anderen Spielorten sehr lässig war, daß war in Paris schon etwas heftiger und genauer. So sollte es eigentlich sein! 




















Sonntag, 3. Juli 2016

14.06.2016 Österreich : Ungarn Bordeaux

Österreich : Ungarn in Bordeaux Anpfiff 18 Uhr

Österreich : Ungarn 0:2  Halbzeit: 0:0 // Endstand: 0:2

Stadion: Stade Matmut-Antlantique (Bordeaux)

Zuschauer: 34424

Entfernung: Toulouse - Bordeaux 244 km

Kosten: 
Eintrittskarte 55 €

Tourbericht:
In der Früh um 9 Uhr hatten wir uns den Wecker gestellt. Das erste, was ich erfuhr war, daß ich wohl die Nacht die Toilette gesucht hatte und in Michis Bett gefallen bin. Er hat mich wohl dann aufs Klo gebracht. Irgendwie wusste ich gar nichts mehr davon. Schon verwunderlich, aber andererseits auch etwas lustig. So gingen wir erstmal in die anliegende Küche zum Frühstücken. Es waren Baguettes und Croissant auf dem Küchentisch, dazu Marmelade und Butter. Dazu gab es Kaffee. So ließen wir uns das Frühstück gefallen. Danach gingen wir nach und nach zum Duschen und packten in der Zwischenzeit unser Gepäck zusammen. Danach verließen wir das super Zimmer und mit unserer Ausrüstung  machten wir uns auf dem Weg zu unserem Auto. Dieses stand noch immer so am Parkplatz, wie wir es verlassen hatten. Also war noch alles wie geplant. Wir luden das Material ein und machten uns auf nach Bodeaux. Natürlich fing es wieder zu Regnen an, wäre ja auch mal was Neues gewesen wenn nicht. Da wir alle nicht genau wussten, wo das neue Stadion von Bordeaux lag gaben wir die Adresse vom alten Stadion ein. Wir gingen davon aus, daß das neue Stadion am Platz vom alten Stadion stehen würde. Tja, als wir vor dem alten Stadion standen wussten wir, daß wir falsch gedacht hatten. Denn am Stadion war nichts von einem neuen Stadion zu sehen. So fuhren wir einfach mal in die Innenstadt. Aber auch dort war nichts angezeigt von einem Stadion. Überhaupt zeigte die ganze Stadt nichts von einer Euro und wir wurden wieder unserer Meinung bestätigt, daß es irgendwie niemanden interessiert. So fuhren wir kreuz und quer und fanden keine Wegweiser. Zumindest kamen wir an einem Einkaufszentrum vorbei und weil unser Bier zu Neige ging entschlossen wir hier gleich einzukaufen und an der Tanke das Auto wieder aufzufüllen. Dieses war eine Tanke, wo man nur mit Karte zahlen konnte. So konnten wir hier auch nicht nach dem Weg fragen.  Irgendwann war es mir zu dumm und ich gab den Vorschlag aus, eine weitere Tankstelle anzufahren. Als wir dann dort standen und ich in die Tanke ging viel mir auf, daß 3 Bedienstete in der Tanke waren. Ich fragte das junge Mädchen, doch sie konnte kein Englisch, dann fragte ich einen jungen Mann, auch der konnte kein Englisch und zu guter letzt probierte ich es bei einem älteren Mann, auch der konnte es nicht. Wo sind wir eigentlich gelandet!? In diesem Land kann keiner Englisch. Da komme ich in Bulgarien und Georgien besser durch als in Frankreich! Unglaublich eigentlich! Aber irgendwie erklärte ich dann mit Händen und Füßen, daß ich den Weg zum Stadion suchte und mit vereinten Kräften erklärten die drei mir, in welcher Richtung es liegt. Der ältere Herr malte mir noch was auf, mit dem ich aber nix anfangen konnte. Mit meinem Wissen ging ich zurück zum Auto und erklärte kurz meine Erlebnisse an die anderen Drei. So fuhren wir also grob die Richtung und nach etwa 2 km sahen wir das erste Mal eine Ausschmückung der Straße mit Euro Zeichen. Aber noch keinen Wegweiser zum Stadion. So verfuhren wir uns noch 2 mal und wendeten immer wieder den Wagen, bis wir endlich einen Wegweiser gefunden hatten. Denen folgten wir dann auch und kamen immer näher zum Stadion. Um das Stadion herum war schon wieder alles abgesperrt, so zückte ich den Presseausweis und zumindest der brachte uns näher ans Stadion. Nach ein paarmal herum gekurve fanden wir in einer Seitenstraße noch ein Plätzchen, wo wir das Auto stehen lassen konnten. 
Wir standen auch an einem neu gebauten Geschäfts-komplex, der uns auch ein MC Donalds anbot. Dieses Angebot nutzten wir und nahmen draußen Platz. Wir holten uns etwas zu Essen und nutzten das freie WLAN, daß aber leider nicht richtig funktionierte. So entschieden wir uns, da um das Stadion herum nichts war, einige Zeit im Spezialitätenrestaurant zu bleiben und das freie Internet zu nutzen. So bekamen wir mit, daß sich ein paar Österreicher auch ins MC Donalds verirrten und kurz darauf der Fanmob von Ungarn vorbei zog. Auch von diesen kamen einige in das Restaurant und gleich gab es gepöbel gegen die Österreicher. Sie wurden wüst beschimpft als Schwuchtel und Conchita. 

Aber die Ösels ließen sich nicht provozieren, was auch besser so war, denn sie waren klar in der Unterzahl. So blieb alles friedlich und die Ungarn zogen wieder von dannen. Nach einer gewissen Zeit machten wir uns dann auch auf den Weg zum Stadion und auch hier wurden wieder Karten in guter Menge auf der Straße angeboten. Bis jetzt gab es bei noch keinem Spiel Probleme, an Karten zu kommen. So verbrachten wir noch eine gewisse Zeit vor dem Stadion und schauten uns das Treiben an. Wie erwähnt, um das Stadion ist gar nichts. Da haben sie wieder mal ein Bauwerk mitten in eine Wiese gestellt. So ist es halt immer mehr zu sehen. Von außen sah das Stadion auf alle Fälle nicht schlecht aus. Auf einmal zog eine schwarze Wolkenfront auf und binnen kürzester Zeit öffnete sich der Himmel und ein Platzregen prasselte auf uns hernieder. Peter trat die Flucht nach vorne an und entschied sich schnell ins Stadion zu kommen. Uns war es zu früh und wir hofften darauf, daß es gleich vorbei sein würde mit dem Regen. Trotzdem dauert es knappe 10 Minuten, bis es wieder vorbei war. Wir waren pitsche nass, aber nach dem Regen kam wieder die Sonne, deswegen dauerte es auch nicht lange und wir waren wieder trocken. Was für ein bescheuertes Wetter. Ganz in der Nähe stand noch eine weitere Halle, die wollten wir uns noch etwas genauer anschauen. Somit machten wir wir uns auf den Weg dahin. Noch ein paar Fotos vom Stadion und schon standen wir vor der Halle. 


Die wurde von den Organisatoren der Euro genutzt. Also auch nichts Interessantes. Jetzt entschieden sich TS und Michi ins Stadion zu gehen. Mir war es immer noch zu früh, deswegen verabschiedeten wir uns und ich schaute mir das Treiben um das Stadion immer noch weiter an. So bewegte ich mich noch ein wenig um das Stadion und eine dreiviertel Stunde vor Spielbeginn ging ich auch hinein. Bei der Kontrolle durch die Sicherheitskräfte wurde meine Bauchtasche durchsucht und der Kontrolleur entdeckte mein Powerbank für das Handy. Da machte er mich darauf aufmerksam, daß ich diesen nicht mit ins Stadion nehmen darf und diesen bei einer Abgabestation abgeben sollte. Also ging ich zu dieser Station und steckte mir den Powerbank vorne in die Hose. So ging ich wieder zurück und kam ohne Probleme an den Kontrollen vorbei. Im Stadion drehte ich erstmal eine Runde und traf wieder viele Bekannte, die sich ebenfalls dieses Spiel antaten. Was unglaublich begeisternd war, war der Support zum Song "I am from Austria" von den Österreichern. Gänsehautfeeling. Danach ging ich zu meinen Platz, der mir heute Peter zum Nachbarn machte. Es kam wieder das Vorgeplänkel zum Spiel, es folgten die Hymnen und danach startete die Begegnung. 
Beide Mannschaften schenkten sich nichts und es entwickelte sich ein gutes Spiel. Vor allem hätte Österreich nach 31 Sekunden schon mit 1:0 in Führung zu gehen, den einer der Spieler nahm sich ein Herz und schoß einfach mal volley aufs Tor. Doch nur leider war der Pfosten im Weg und verhinderte das Tor. So ging es weiter hin und her, wobei auch die Ungarn ein gutes Spiel ablieferten. Aber trotzdem sollte in der ersten Halbzeit kein Tor fallen. Auch war von der Stimmung einiges los und so konnten beide Fanlager mit lauter Anfeuerung glänzen. So ging es mit einem 0:0 zur Pause. Zur zweiten Halbzeit kamen beide Mannschaften wieder mit Elan ins Spiel, wobei beide Mannschaften weiter ihre Chancen hatten. In der 62. Minute war es dann soweit. Die Ungarn kamen durch ein gute Kombination zur 0:1 Führung. Die ungarischen Fans flippten vollkommen aus. 




Die Stimmung war jetzt noch besser bei den ungarischen Fans. Und die Österreicher versuchten den Ausgleich zu erzielen. Aber irgendwie war seit dem Tor alles zu verkrampft. So sollte es nicht klappen mit dem Ausgleich. Und in der 87. Minute war es dann endgültig erledigt. Durch einen unglaublich schönen Alleingang gelang den Ungarn das 0:2, wobei der ungarische Spieler auch noch einen Heber über den österreichischen Torwart ansetzte und der ball im Tor landete. Unglaublich schönes Tor! Somit war das Spiel entschieden und die ungarischen Fans sangen lautstark ihre Spieler bis zum Schlusspfiff zum Sieg. Starke Leistung der Ungarn und das Ergebnis war doch etwas überraschend. Nach dem Spiel drehten die Ungarn noch eine Ehrenrunde und ließen sich feiern. Was noch besonders Ernennenswert war, war das Singen der Hymne der ungarischen Fans, als die Mannschaft vor ihrer Kurve standen. Da sangen die mitgereisten 8000 Fans die Hymne, die Spieler standen davor, Hand aufs Herz und ließen sich besingen. Sehr eindrucksvoll! Sehr beeindruckt verließ ich das Stadion und traf mich mit den anderen an unserem ausgemachten Treffpunkt. Gemeinsam gingen wir zurück zum Auto und schauten gleich, daß wir schnell vor dem kompletten Verkehrschaos raus kamen. Wir schafften es auch, einigermaßen schnell raus zu kommen und waren dann gleich auf der Autobahn. Als wir dann an unserem F1 Hotel waren checkten wir schnell über den Desk ein und bekamen so unseren Zimmercode. Wir trugen auch die Luftmatratze mit hinauf, denn heute sollte die erste Nacht sein, wo wir auf einem 3 Bettzimmer zu viert schliefen. Wir machten uns noch was zu Essen und tranken noch ein paar Bierchen. 


Wir schauten noch den Rest vom 21 Uhr Spiel und dann löschten wir das Licht, denn es sollte eine kurze Nacht werden. Diese Nacht war ich der Luftmatratzen Schläfer.


Fazit:
Heute zeigte sich wieder, wie unterschiedlich die Spielorte waren. Zeitweise keine Beschilderung und Beschreibung, dann wieder bessere Hinweise. Und die Parkplatzsituation sollte sich nicht bessern.