Eifelturm Paris

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Sonntag, 22. Mai 2016

18.05.2016 Bergtour auf den Brünnstein

18.05.2016 Brünnstein 1619 m

Anfahrt: von München aus Richtung Salzburg auf der A8, dann am Inntaldreieck Richtung Innsbruck weiter auf die A93, die zweite Abfahrt Brannenburg abfahren, Richtung Brannenburg weiter. Immer geradeaus durch den Ort Brannenburg Richtung Wendelstein Bahn, an dieser vorbei, bis zur Mautstraße, die 3 Euro für Hin- und Rückfahrt kostet und dann an der Beschilderung Rosengasse, Parkplatz nach links abfahren und der Straße weiter folgen. Nach ca. 10 Minuten Fahrt sieht man auf der linken Seite das Gasthaus Rosengasse, daß einen eigenen großen Parkplatz hat, wo man sich abstellen kann. Oder man nutzt den Parkplatz kurz vor dem Gasthaus auf der rechten Seite! Der bietet auch für ca. 20 Fahrzeuge Platz.

Alternativer Weg: Selbe Anfahrt bis zur Ausfahrt Brannenburg, dann Richtung Brannenburg und in der Ortschaft Brannenburg an der ersten großen Ampelkreuzung nach links Richtung Flintsbach. Immer auf dieser Straße bleiben und bis nach fahren. Dort, in der Ortschaft, geht es rechts weg Richtung Sudelfeld/Tatzelwurm. Rechts fahren. Über diese Straße gelangt man auch wieder auf die Straße, die einem rechter Hand zur Mautstation bringt und linker Hand Richtung Rosengasse! Somit nach ein paar Kurven wieder nach links, Richtung Rosengasse und wie vorher schon beschrieben, die angezeigten Parkplätze aufsuchen. Über diesen Weg ist man etwas länger unterwegs, man spart sich halt die Maut und eine sehr schöne Strecke durch die Natur!

Ausrüstung: Wechselwäsche (Mütze und Handschuhe dabei), Wanderstöcke, etwas zu Essen und Trinken. Da wir evtl. in die Nacht kommen würden packte ich auch noch eine Stirnlampe ein.

Mit dabei: Michi und ich

Tourbericht:

Wieder einmal kurzfristig entschieden wir uns für diese Tour. Bei unserer letzten Tour zum Feichteck sprachen wir schon über den Brünnstein und das wir den demnächst einmal in Angriff nehmen wollten. Der Wetterbericht meinte es gut mit dem Mittwochabend und so entschieden wir uns für die angesprochenen Tour. Michi, der Verrückte, entschied sich die Strecke Rosenheim – Brannenburg mit dem Rad zu mir zurück zu legen. Okay, kann man machen, muß man aber nicht! Somit war er wenigstens schon warm und wir konnten sofort los. Den Weg legten wir über die Mautstraße zurück. Nach ca. 20 Minuten Fahrzeit standen wir auf dem Parkplatz, zogen uns schnell die Wanderschuhe an und schon standen wir auf der Teerstraße, die uns ein paar Höhenmeter zu dem Gasthof Rosengasse brachte. Nach dem Gasthof führte der Weg weiter nach rechts, wobei das eine Privatstraße ist und deswegen nicht mehr zu befahren ist. Spätestens hier sollte man sein Auto abstellen und den Weg zu Fuß weiter führen. Diese Privatstraße ist ein Schotterweg, der einem die ersten Höhenmeter abverlangt. Lustig fand ich einen Familienvater, der mit 4 Kindern unterwegs war und die Kinder von der Tour nicht so begeistert waren. Den Einen hatte schon am Anfang die Lust verlassen, der Zweite hatte Bauchweh und die anderen Zwei schauten auch nicht so begeistert. Erinnerte mich an meine zwei Kinder, die bis heute das Berggehen nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen zählten.


























































Die Charakteristik des Weges beginnt mit dem Schotterweg, führt weiter über einen Steig/Weg durch den Wald und man kommt danach wieder auf einen Waldweg. Nachdem man von dem Waldweg wieder auf einen Schotterweg kommt sieht man schon das Brünnsteinhaus. Ab den Brünnsteinhaus kann man sich für einen Klettersteig, bzw. für einen steileren Trampelpfad auf den Gipfel entscheiden. Ich empfehle bei ziemlichen Zugang und vielen Leuten den Trampelpfad. Denn wenn man sich den Klettersteig anschaut, wenig Platz, enge Wege, Treppen, Stahlseil und eine Felsspalte, dann steht man mehr durch den Gegenverkehr, bzw. der Ungeübtheit vieler Bergwanderer.
Unser Weg führte uns also erstmal über den Schotterweg, wo wir die ersten 100 Höhenmeter ohne große Probleme meisterten. Danach führte uns der Weg über ein Wiesen Plateau, daß uns Anhand der Blumen zeigte, daß die Sonne schon genug Kraft hatte, um diese Pflanzen wachsen zu lassen. Nach dem Plateau ging es in einen Wald, der durch einen Trampelpfad gezeichnet war. Die letzten Tage hatte es einiges an Regen gegeben, deswegen war der Weg auch sehr bazig und man mußte aufpassen, daß man nicht weg rutschte. Mit einem Weidezaun endete der Waldweg und wir stiegen über ein Holzgatter auf eine weitere Weidewiese, die in einen kleinen Trampelpfad mündete. 


Die Zeit des Marsches vertrieben wir uns mit Unterhaltungen über privates und berufliches. So verging die erste Stunde recht schnell und als wir dann auf der Wiese standen gönnten wir uns eine kurze Rast zum Trinken und durch schnaufen. Bis dahin waren uns kaum Leute unter gekommen. Machte sich also doch bezahlt, daß wir etwas später los gegangen waren. Weiter führte uns der Weg erst einmal über eine große Wiese und dann kamen wir in ein Waldgebiet, daß vor kurzer Zeit erst einmal gerodet worden war. Dementsprechend brauchten wir erst einmal ein paar Minuten, um uns zu orientieren. Aber wir fanden den richtigen Weg und nach kurzer Zeit kamen wir wieder auf einen Schotterweg, der uns recht flach bis zum Brünnsteinhaus brachte. 



Bis dahin hatten wir schon 1,5 Stunden Fußmarsch hinter uns. Danach kurz die Überlegung, ob wir den Klettersteig nehmen oder ausweichen sollten. Die Entscheidung fiel uns nicht schwer. Aufgrund des Zuganges, nämlich niemand Vorort, entschieden wir uns für den Klettersteig. Also weiter über die Veranda vom Brünnsteinhaus in einen Steig hinein, der immer felsiger wurde. Und schon sahen wir das erste Stahlseil in der Wand. Somit begann also der Klettersteig, der auch für normale Berggeher machbar ist. Für Ungeübte und nicht Schwindelfreie würde ich diesen Weg nicht empfehlen. 































































































































Über Tritte, Leitern, einer Felsspalte und Treppen führte uns der Weg nach oben. Nach ca. 30 Minuten, also 2 Std 10 Min standen wir an der Kapelle auf dem Brünnstein. In Verlängerung war Luftlinie ca. 50 Meter entfernt das Gipfelkreuz zu sehen. An der Kapelle machten wir kurz halt, schauten auch kurz hinein und zogen uns danach trockene Klamotten an, denn dort oben am Gipfel wehte der Wind doch etwas heftiger. Es lohnt sich auf alle Fälle in die kleine Kapelle zu schauen. Sehr lustig übrigens, daß an der linken Seite des Gitters eine Brille hing. Hätte auch mir passieren können. Danach stiegen wir noch hinüber zum Gipfelkreuz und schossen unser Gipfelfoto. 


























Danach wieder zurück zur Kapelle, kurze Trink- und Esspause und über den Felssteig begaben wir uns wieder nach unten über den anderen Weg. Mittlerweile stand die Sonne auch schon tiefer und wir machten etwas schneller, damit wir noch im Hellen nach unten kamen. 










Ohne große Unterbrechung kamen wir nach knappen 2 Stunden wieder am Parkplatz an und fuhren über die Mautstraße wieder zurück zu meiner Wohnung. Eine sehr schöne Tour nahm somit ein Ende!

Fazit:


Als wir uns für den Brünnstein als Berg entschieden wussten wir noch nicht, daß der Berg und die Uhrzeit genau richtig gewählt war. Denn für eine Tour um die Uhrzeit, plus die Jahreszeit war es perfekt. Ich würde diese Tour, zumindest über den Klettersteig nicht an einem Wochenende empfehlen, da man Aufgrund der Enge im Steig wohl mehr am Warten ist, als sich am Bewegen. Trotzdem war es eine sehr schöne Tour, die ich echt empfehlen kann!










































07.05.2016 FC Ingolstadt : FC Bayern München 1:2

FC Ingolstadt : FC Bayern München 1:2

Halbzeit: 1:2 // Endstand 1:2
Zuschauer: 15617, davon Bayern Fans 2000
Stadion: Audi Sportpark

Kosten:
Zugfahrt:                 9 €
Eintrittskarte:         12 €
Diverses:                30 €

Mit dabei:
Unsere Reisegruppe: Peter M., Franky, Allinger, HH Martin und ich.
weitere Begleiter: Schlafsackdieb, Basti, Stefan D. und weitere

Vorbereitung und Planung:

Das letzte Auswärtsspiel der Saison 2015/2016 stand auf dem Plan. Da die Entfernung nicht so weit war entschieden wir uns dafür, die Anfahrt mit dem Zug zu meistern. Über das Bayernticket. Somit erkundigte ich mich den Tag davor wegen Zugverbindungen. Denn das Problem an diesem Wochenende war, daß Aufgrund Arbeiten an der Gleisanlage die Züge nicht regelmäßig fuhren. Also erfuhr ich bei meinem Besuch des Rosenheimer Bahnhofes, daß der Zug ab Brannenburg um 08:19 Uhr abfuhr und dann direkt nach München an den Hauptbahnhof ging. Somit stand der Plan fest.

Tourbericht:

Am Samstag den 07.05.2016 um 07:00 Uhr in der Früh klingelte mich der Wecker aus dem Bett. Etwas zerstört stand ich auf, erledigte alle Dinge Daheim, packte meine kleine Bauchtasche, die übrigens so groß ist, daß man zwei Augustiner hinein bekommt, entschied mich Aufgrund des Wetters mal wieder für ein Trikot für das Spiel und machte mich zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof. Mit etwas Pufferzeit kam ich dann am Bahnhof an, kaufte noch das Bayernticket und setzte mich am Gleis 2 ab, um auf den Zug zu warten. Zwischenzeitlich bat ich noch eine Frau um einen Stift, da die Namen der Mitfahrer auf das Ticket geschrieben werden müssen. Der Zug rollte planmäßig ein und einen Sitzplatz zu finden war nicht allzu schwer. Somit rollte ich also nach München. Die Zeit im Zug vertrieb ich mir mit dem Schreiben von Nachrichten übers Handy an alle möglichen bekannte Freunde und Kameraden. Somit wurde mir die Zeit auch nicht lang und der Zug rollte um 09:25 Uhr in München ein. Ich hatte mit Peter ausgemacht, daß wir uns am Bahnhofsgeschäft Yormas treffen würden. Und als ich mich in Richtung des Geschäftes machte sah ich Peter auch schon davor stehen. Das nenn ich mal Timing! Wir begrüßten uns und holten uns im Geschäft ein Frühstück, bestehend aus 2 Brezen und einem Augustiner Hell. Somit warteten wir auf die anderen Mitfahrer, die so nach und nach eintrudelten. Es tauchten auch noch andere bekannte Gesichter auf, die sich ebenfalls in Gruppen zusammen getan hatten und mit dem Bayernticket fuhren. Das lustige war mal wieder, daß schon Alle da waren, nur Franky tauchte als Letztes auf. Aber immerhin noch rechtzeitig! Bewaffnet mit einem neuen Bier machten wir uns auf dem Weg zum Gleis, um den Zug zu besteigen. Dieser war auch schon da und so suchten wir uns einen Wagon aus, der für alle drei Gruppen genug Platz bot! Wir ließen uns unser Bier schmecken, sprachen über die Tour nach Frankreich (Euro 2016) und schon fuhr der Zug in den Bahnhof Ingolstadt ein. Wir waren gerade Einmal eine Stunde unterwegs. Ein sehr geschätztes Auswärtsspiel mit kurzer Anreise. Im Vorhinein hatte ich mir die Eintrittskarte von Andi schon besorgt, deswegen mussten wir auch nicht früh am Stadion sein. Beim Ausstieg sammelte ich noch mit Franky die ganzen Pfandflaschen zusammen, die die anderen Gruppen stehen gelassen hatten und mit unserer wertvollen Ware machten wir uns auf den Weg zum Yormas am Bahnhof in Ingolstadt und tauschten die leere Ware gegen Volle ein. Der Peter hatte sich vorher erkundigt und führte uns nach einem 15 minütigen Marsch zu einem Griechen, bei dem wir unsere Mittagsverpflegung geplant hatten. Dort angekommen trafen waren auch die 3 Gruppen wieder vereint und so ließen wir uns das griechische Essen schmecken. Nach der Verpflegung entschieden wir uns für die Fahrt zum Stadion, da es sich nicht mehr lohnte, groß in die Stadt zu fahren. Also wieder zurück zum Bahnhof und mit Straßenbahn auf direktem Wege zum Stadion. Nach einer kurzen Fahrt dort angekommen begaben wir uns nach dem obligatorischen Foto Shooting gleich an unsere Kurve, denn dort war ein Verpflegungspunkt mit Grill und Getränken aufgebaut.

































Diesen nutzten wir noch einmal, um den Flüssigkeitsgehalt aufzufüllen und ca. 20 Minuten vor Spielbeginn begaben wir uns in das Stadion. Zum Stadion so viel! Um das Stadion ist gar nix! Man hat es einfach auf einer freien Stelle platziert, deswegen sollte man nicht zu früh dort sein. Lohnt sich nicht! Ich trank vor dem Eintreten mein letztes Bier, daß ich noch in der Bauchtasche hatte, aus und ziemlich zügig waren wir dann auch schon im Stadion. In der Kurve fanden wir trotzdem einen super Platz, obwohl das Stadion doch mit seinen 15617 Plätzen das wohl kleinste der Bundesliga ist. Im Vorhinein war die Anfrage für die Karten auch rießig und deswegen wunderte es mich umso mehr, daß der Platz ausreichend war. Das Spiel begann pünktlich und irgendwie merkte man gleich von Anfang an, daß Bayern die Meisterschaft klar machen wollte.















Es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor und in der 15 Minute gab es auch gleich einen Elfmeter für Bayern, der zum 0:1 führte. Das Spiel lief weiter in eine Richtung, und zwar auf das Ingolstädter Tor. In der 32 Minute fiel dann auch das 0:2 für Bayern und so waren wir mit der Stimmung wieder gut dabei. Mit diesem Ergebnis wollten wir eigentlich in die Halbzeitpause gehen und sicher das Spiel nach Hause schaukeln. Tja, leider falsch gedacht. Denn in der 42 Minute bekam Ingolstadt einen Elfmeter, den sie zum 1:2 einschoben. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeitpause. Uns war klar, daß Ingolstadt die zweite Halbzeit nutzen würde, um noch einmal alles daran zu setzen um das Spiel noch zu drehen. Dementsprechend gaben sie auch Alles in der zweiten Halbzeit. Doch bis auf eine 100% tige kurz vor Ende des Spiels gelang ihnen nichts mehr und der FC Bayern München wurde mit diesem Ergebnis Deutscher Meister 2016! Sehr erfreut und zufrieden machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Bus, der uns dann auf direktem Wege zurück zum Bahnhof brachte. Am Bahnhof holten wir uns dann noch ein paar Meisterbierchen, die wir dann auch auf der Rückfahrt tranken.











Nach ein paar guten Gesprächen und einer Stunde Fahrzeit waren wir auch schon wieder in München. Meine Erkundung Vorort am Münchener Bahnhof hatte dann erbracht, daß ich noch über eine Stunde Aufenthalt in München hatte. Somit erklärten sich die Jungs solidarisch und wir gingen noch zu einem griechischen Imbiss, um noch eine Kleinigkeit zu essen und die Zeit mit etwas sinnvollen zu überbrücken. So bekam ich auch die Zeit rum und die Jungs brachten mich dann noch zum Zug. Ziemlich gute Aktion! Wir verabschiedeten uns und ich setzte meinen Weg alleine fort Richtung Rosenheim/Brannenburg. Letzte nennenswerte Aktion war noch, daß kurz vor Brannenburg die Schaffnerin kam und mich nach dem Zugticket fragte. Dies fand ich nicht auf Anhieb, deswegen freute sie sich schon, mir ein Neues mit Strafe auszudrucken. Doch leider, zu ihrem Pech, fand ich es dann doch noch in der Bauchtasche und mit einer ziemlich bösen Miene zog sie dann davon. Die letzten 15 Minuten brauchte ich dann noch, um meinen Fußmarsch vom Bahnhof nach Hause zurück zu legen. Und um 22 Uhr war ich dann Daheim und gönnte mir eine letzte Augustiner Hoibe auf die Meisterschaft des FCB!

Fazit:


Am Anfang des Aufstiegs von Ingolstadt hatte ich mich sehr aufgeregt, daß wieder ein Verein ohne Tradition und FanKultur in die Bundesliga aufsteigt. Aber durch die Nähe des Spielortes von Brannenburg aus und der Kürze der Anreise, sowie des Sparens an Geld ist es doch nicht schlecht, wieder ein paar Vereine in der Bundesliga zu haben (auch Augsburg), die mit kurzer An- und Abfahrt zu Meistern sind. Zur Tour: Ich bin schon länger nicht mehr zum Auswärtsspiel mit dem Zug angereist, aber auch das macht immer wieder Spaß! Ist halt doch Oldschool, denn so ist man aus Kostengründen früher immer zum Fußball gefahren. Nächste Saison sicher wieder!


















Sonntag, 1. Mai 2016

27.04. - 28.04.2016 Athletico Madrid - FC Bayern München 1:0

Athletico Madrid - FC Bayern München 0:1
Halbzeit: 1:0 // Endstand: 1:0
Zuschauer: 52127, davon 3500 Bayern Fans
Stadion: Estadio Vincent Calderon

Kosten pro Person:
Fahrtkosten komplett mit Leihauto, Maut und Sprit:      92 €
Eintrittskarte:                                                                   90 €
Diverses:                                                                          30 €

Mit dabei:
Moosi, Flo, Olaf, Peter, Sarah, Fossy, GAP Michi, Christoph und ich.

Vorbereitung und Planung:

Nachdem wir am Freitag den 15.04.2016 noch beim Portugiesen in Lissabon saßen und etwas aßen, kam auf einmal die Nachricht von der Auslosung des Halbfinales in Madrid. Dieses Mal aber bei Athletico Madrid. Dieses Los machte uns dementsprechend glücklich, da wir schon oft bei unseren Touren darüber geredet hatten, endlich Einmal zu Athletico zu fahren und das alte Stadion anzuschauen. Zusätzlich war in Planung, daß Calderon abzureißen und umzuziehen in das neu erbaute Stadion in Madrid. Somit mussten wir also noch einmal in das alterwürdige Stadion von Athletico. Und diese Chance bekamen wir jetzt durch das Halbfinale der Championsleague. Somit warteten wir erst einmal ab, ob zuerst das Auswärts-, oder das Heimspiel anstand, damit wir ein Datum hatten. Als das Datum fest stand schrieb ich meinen Chef an wegen Urlaub. Dieser konnte mir aber wegen der ungenauen Auftragslage noch nicht frei geben. Somit verlegten wir das Gespräch nach meiner Rückkehr auf Montag. Am Montag redeten wir dann über den Urlaub und ich bekam für die Tage frei. Natürlich war bis dahin die Aussicht auf einen billigen Flug erledigt. Auch der GAP Michi klärte seinen Urlaub und unsere Planung wurde angekurbelt. Durch Zufall entdeckte ich im Facebook eine Meldung vom Moosi, der eine Fahrt mit dem Neunsitzer plante. Ich habe für Michi und mich einen Platz geordert und schon waren wir zumindest für die Fahrt gemeldet. Somit war uns auch klar, es wird eine etwas längere Aktion bis nach Madrid, aber auch die Preisgünstigste. Denn die Reise nach Lissabon hatte etwas Geld verschluckt. Also stand die Planung für die Reise fest, es musste nur noch der Tag der Abreise kommen.

Tourbericht:


Durch zwischenzeitlicher Kontaktaufnahme und Planung wurden wir in Kenntnis gesetzt, daß wir uns am Dienstag, den 24.04.2016 um 18:30 Uhr in München an ner Tankstelle treffen werden. Moosi besorgte im Vorhinein das Auto und wir trafen ihn denn er holte uns an der Tanke ab. Somit waren wir also komplett für die Fahrt. Um 19 Uhr starteten die Fahrt über München – Memmingen und Lindau, von da ab über den Umgeher in die Schweiz, denn wir wollten uns die Maut in Österreich sparen. Über die Schweiz, Winterthur, St. Gallen, Zürich und Bern kamen wir nach Frankreich. In Frankreich weiß ich leider den genauen Weg nicht mehr, nur, daß wir in Lyon vorbei kamen, denn wir tankten dort bei der Hin- und Rückfahrt. Wir durchquerten auch Frankreich. Die ganze Zeit fuhr Moosi. Wir boten uns immer wieder an, doch er wollte weiter fahren. Somit wurde die Nacht genutzt, um die Augen zu schließen. Irgendwann in der Früh bin ich wieder erwacht und wir waren schon in Spanien. Also hatten wir den größten Teil der Strecke geschafft. Nur noch durch Spanien, nach Madrid.  Es war noch eine lange Strecke durch Spanien, aber mit ein paar Pausen und etwas Geduld führen wir in die Stadt Madrid ein. Nach 18,5 Stunden war die Hinfahrt geschafft. Ein paar Mal um das Stadion gefahren und wir fanden in einer Seitengasse einen Parkplatz. Dort stellten wir das Auto ab und nach ein paar Planungen verabschiedeten wir uns in verschiedene Richtungen. Ich nahm mir mit Michi das obligatorische Sightseeing vor. Unser Weg führte uns erst einmal um das Stadion, wo wir einige Fotos schossen. 








































Danach in den Fanshop, um meinen Pin zu holen. Was ich immer wieder hasse ist, wenn es in einem offiziellen Shop eines Vereins keine Pins vom Wappen des Vereins gibt. Unverständlich. Somit ging ich mit leeren Händen aus dem Shop. Gegenüber waren ein paar Stände und dort versuchte ich ebenfalls mein Glück. Und eine alte Spanierin hatte dann wirklich einen Pin für mich, für günstige 1,50 €. Sofort stieg meine Laune, denn schön langsam war meine Sammlung schon ziemlich stattlich. Danach erkundigten wir uns, was man so alles anschauen konnte und immer wieder fiel der Begriff "Königspalast". Also wollten wir diesen Bau auch sehen. Wir orientierten uns kurz, sahen auf einem Hügel eine Kirchturmspitze und da wir ja schon gute Erfahrung mit unseren kurzfristigen Suchen hatten machten wir uns grob in die Richtung auf. Wir hatten auch im Vorhinein eine alte Brücke gesehen, die wir auch noch schnell beäugten. Als wir nach einem kurzen Aufstieg den Kirchturm erreicht hatten stellte es sich heraus, daß dieser zu einem Friedhof gehörte. Also kurz über den alten Todesacker, dann orientierten wir uns neu und fragten auch mal zum besseren finden des Palastes. Ein älterer Herr erklärte uns dann auf spanisch, wie und wo wir laufen mussten und zu unserem Glück mussten wir den gesamten Weg wieder zurück. 











Also wieder am Stadion vorbei und die entgegengesetzte Richtung. Und natürlich wieder eine Steigung nach oben. Irgendwie kam es mir vor, als würde das Stadion in einem Kessel liegen. Auf dem Weg trafen wir noch Michi B. mit Biene, die ebenfalls beim Sightseeing waren und erkundigten uns noch einmal über den Weg. Kurz darauf standen wir dann vor dem Palast, der so ein klein bisschen Ähnlichkeit mit dem Buckingham Palace hatte. Trotzdem gut zum anschauen und die Menschenmenge davor ließ erahnen, daß auch dieser Palast schön zum anschauen wäre. 


















Aber dazu hatten wir keine Zeit, denn wir wollten weiter Richtung Innenstadt. Über einen weiteren Stadtplatz mit einigen Statuen bogen wir in die Fußgängerzone ein. Michi suchte noch schnell ein Restaurant auf, um eine Pinkelpause einzulegen und ich hörte schon in der Nähe die Bayern Fans, die vom Opernplatz aus sangen und sich dort auch sammelten. Wir hatten im Vorhinein erfahren, daß das der offizielle Treffpunkt aller Bayernfans war und von dort sollte auch der Fanmarsch beginnen. Als der Michi zurück war begaben wir uns zu dem Platz und bekamen gerade noch mit, wie die Kolonne in eine Seitenstraße abbog. Zurück blieb ein Haufen Müll, leere Bierdosen und Flaschen. Da wurde wohl schon etwas gezecht. Wir trafen noch Peter M., Thomas G. und den Allinger zum kurzen Plausch, dann führten wir unseren Marsch fort Richtung Stadtplatz, wo auch das Wahrzeichen von Madrid stand. Der Bär. 


Dort angekommen gleich noch ein paar Fotos und dann ab ins Schinkenmuseum, daß auch gleich um die Ecke war. Dieses ist auch legendär, da es dort Schinkensemmeln für 1 € gibt und das Bier kostet 0,90 Cent. Ist so eine richtige Arbeiter Borzn. Am Schinkenmuseum trieben sich auch viele bekannte Gesichter rum und so fanden wir gleich einige Gesprächspartner. Dort hielten wir uns etwa 1 Stunde auf und aßen und tranken in der Zeit. Danach zu Fuß über den selben Weg wieder zurück zum Stadion. Mittlerweile waren die Straßen schon ziemlich vollgepfercht mit spanischen Fans, aber auch einige Bayern Fans waren unterwegs. Aber egal wo wir vorbei kamen, es gab keine dummen Kommentare. Wir wurden voll akzeptiert. Am Stadion waren dann auch schon die Sicherheitskräfte verstärkt worden und wir mussten durch einen Sicherheitsgürtel, damit wir zu unserer Kurve kamen. Man bemerkte Aufgrund der Absagen einiger Flieger, daß die Kartensituation auf Seiten der Bayernfans sehr entspannt war und es doch noch einige Karten gab. Nach einem sehr gründlichen Einlasscheck waren wir dann endlich in Unserem Block, noch ein paar Stufen und wir waren endlich in der Kurve. Das Stadion ist ein Hingucker für jeden Fußballfan! Steil und alt, teilweise überdacht. Schade, es soll ja abgerissen werden. Da blutet mir echt das Herz. Aber zumindest hatten wir es noch geschafft, rechtzeitig vor dem Abriss noch einmal da zu sein. Wir postierten uns im oberen Bereich der Kurve und so schön langsam füllte sich auch das Stadion. Kurz vor Einlauf der Mannschaften wurden auch schon die ersten Choreographie Tafeln in die Höhe gehalten und als die Mannschaften dann einliefen wurde das ganze Stadion bunt. Eine komplette Choreographie über das gesamte Stadion wurde uns gezeigt. Sehr beeindruckend. 


















Und was noch dazu kam war, daß das gesamte Stadion lautstark mit schrie. Hatte ich so in Spanien auch noch nicht erlebt. Selbst die Sitzplätze machten mit! Sehr gut! Das Spiel begann natürlich nicht gut für uns, denn in der 11. Minute fiel nach ein paar gravierenden Abwehrfehlern das 1:0 durch einen Alleingang eines Spaniers. Die Unseren versuchten das Spiel in den Griff zu bekommen, aber durch die Kontergefahr der Spanier war es immer wieder gefährlich, ein weiteres Tor zu fangen. Die Flügelläufer blieben immer wieder in der Abwehr hängen, so ergaben sich nicht viel Chancen für uns. Zusätzlich war die Stimmung im Stadion sehr gut, leider bekamen unsere Fans dieses Mal die Fresse nicht auf und so konnten wir sehr wenig an Stimmung dagegen setzen. Zur Halbzeit konnten wir froh sein, daß der Rückstand noch so gering war. Die Halbzeit verging dann recht schnell und wir hofften auf eine bessere 2 Hälfte. Bayern kam auch verstärt zurück, aber irgendwie schafften sie es nicht, die Abwehr zu überwinden. Außer einem Weitschuß, der die Latte traf und zwei Kopfbälle war nicht viel zu sehen und Madrid versuchte es über Konter und konnte ebenfalls noch einen Pfostenschuß landen. So ging das Spiel mit 1:0 verloren. 


Die Blocksperre erwartete uns noch und sehr verwundert wurden wir nach knapp einer halben Stunde in die Freiheit gelassen. Schnell machte ich mich mit Michi zurück zum Auto. Dort angekommen hatten wir auch noch einen Strafzettel auf der Windschutzscheibe, was natürlich zur allgemeinen Begeisterung beigetragen hatte. Als dann Alle wieder am Auto waren zogen wir uns noch schnell bequemere Klamotten an und schon saßen wir wieder im Auto und tauschten Neuigkeiten aus. Viel zum erzählen gab es nicht und es war auch von den Anderen nicht viel Neues zu erfahren. Wir waren noch nicht mal aus Madrid herausen, da waren meine Augen schon zu. Viel von Spanien bekam ich auf der Rückfahrt nicht mit. Nur, daß wir wohl noch irgendwo zum Tanken raus gefahren waren. In Frankreich am nächsten Morgen bin ich dann wieder erwacht. Wir waren schon in der Nähe von Lyon, fanden dort ein Kaufhaus, tankten dort und kauften auch gleich noch was ein für die Rückfahrt. Dann ging es weiter in die Schweiz und nachdem wir diese durchquert hatten wieder nach Deutschland. Die Nacht hatten auch die Fahrer gewechselt, nur wir sollten nicht fahren. Auch recht, da konnten wir länger schlafen. Als wir dann über Lindau wieder nach Deutschland einfuhren waren wir froh, daß nur noch 200 km vor uns lagt. Auch diese schafften wir noch und kurz vor München erwartete uns noch zähfliesender Arbeitsverkehr. Brauchten wir nicht, aber konnten nix dagegen tun. Als wir dann um 19 Uhr wieder in München an der Tankstelle angekommen waren, kam ich fast nicht mehr aus dem Auto raus, denn meine Füße waren geschwollen und taten weh. War halt das lange Fahren nicht mehr gewohnt. Wir verabschiedeten uns von dem Team und zahlten unsere Schulden, dann ging es zu den eigenen Autos und mit diesen ging es dann Richtung Heimat. Ich nahm den Christoph noch ein paar Meter mit, da er sonst mit dem Bus fahren musste und ich ja sowieso in die Richtung fahren musste. Für mich stand noch eine Stunde Fahrt auf dem Plan, dann war auch ich daheim und beendete die Tour mit einer Dusche und baldigen Schlaf.

Als Anmerkung: 
Auf dieser Fahrt hatte sich Moosi wieder Mal durch einige Verkehrsdelikte ausgezeichnet. Nicht nur andauernde Geschwindigkeitsüberschreitung, sondern auch verkehrt in den Kreisverkehr, schneiden anderer Verkehrsteilnehmer, abbremsen bis zum Stillstand auf der Autobahn wegen Orientierungslosigkeit, fahren auf dem Gehweg und verkehrt in die Einbahnstraße einfahren. Alle dieser Delikte würde zu Geldstrafen führen, aber daß war ihm egal!

Fazit der Tour:
Das alte Stadion von Athletico wird abgerissen und ich bin froh, noch einmal darin gewesen zu sein. Die Tour war doch sehr anstrengend, trotzdem hat sie auch Spaß gemacht und war wohl mit am billigsten mit dem Auto zu bewältigen. Also alles richtig gemacht!