Eifelturm Paris

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Sonntag, 22. März 2026

20.03.2026 Hannover Wochenende Tag 1

Plan der Tour:
20.03.2026 
Anreise mit dem Zug von Rosenheim - Hannover 09:23 - 15:32 Uhr
Treffen am Bahnhof mit Torte
Gemeinsam zu Fuß zum Stadion
Dort Spiel:
Hannover 96 : Eintracht Braunschweig
Anpfiff: 18:30 Uhr
Ergebnis: 1:0
Zuschauer: 42000
Stadion: Heinz von Heiden Arena
Zu Fuß zurück zum Bahnhof Hannover
Mit dem Zug von Hannover nach Bienenbüttel
Übernachten bei Torte
21.03.2026
Ausschlafen / gemeinsam Frühstücken
Mit dem Auto nach Boizenburg
Dort Spiel:
SG Aufbau Boizenburg : BSG Empor Grabow
Anpfiff: 14 Uhr
Ergebnis: 5:0
Zuschauer: 90
Stadion: Sportanlage am Fliesenwerk
Danach mit dem Auto nach Lüneburg
Dort Spiel:
Lüneburger SK Hansa : TuS Bersebrück
Anpfiff: 16 Uhr
Ergebnis: 2:2
Zuschauer: 419
Stadion: Sportplatz Sülzwiesen
Danach mit dem Auto wieder nach Bienenbüttel
Abend bei Torte verbringen
Bei Torte übernachten
22.03.2026
Gemeinsam Frühstücken
Mit dem Zug von Bienenbüttel nach Hannover
Zu Fuß zum Stadion
Dort Spiel:
Hannoverscher SC : Bremer SV
Anpfiff: 14 Uhr
Ergebnis: 0:2
Zuschauer: 250
Stadion: VW Podbi Sportpark
Zu Fuß zurück zum Bahnhof
Mit dem Zug von Hannover - Rosenheim 17:27 - 23:40 Uhr
Vorbereitung und Planung:
Als kurzer Einstieg zu dieser Tour gibt es eine lustige Vorgeschichte. Ich habe mir ca. 2 Monate vor dieser Tour die Sportschau angesehen und zufällig die Zusammenfassung von einem Spiel von Hannover 96 verfolgt. Da ist mir aufgefallen, daß das Stadion von Hannover ganz anders aussieht als das letzte Mal, wo ich persönlich anwesend war. Da ich nichts davon mitbekommen hatte, daß Dieses umgebaut worden war erkundigte ich mich bei meinem Freund Torte, wann denn der Umbau gewesen war. Er erzählte mir, daß dies wohl 2005 geschehen sei, als Vorbereitung für die WM 2006 in Deutschland. Dies war natürlich ein Fauxpas, denn dies hatte ich überhaupt nicht gewusst und zugleich war ich auch seitdem nicht mehr in diesem Stadion. Da wir uns eh eher selten sahen entschloß ich mich dazu, ein Wochenende zu suchen, wo sowohl Hannover 96 und auch der in der Regionalliga Nord spielende Hannoverscher SC Heimrecht hatten. Ich sollte das Wochenende 20.03 - 22.03.2026 finden. Beide Mannschaften würden hier ein Heimspiel haben. Das Problem war nur, daß H 96 hier das Derby gegen Braunschweig bestreiten würde. Für dieses Spiel Karten zu bekommen würde sich sicherlich als schwer erweisen. Ich versuchte es über einen Fußball Kumpel aus Hannover, musste mich aber etwas gedulden, da der Verkauf für die Mitglieder noch nicht gestartet war. Wieder eine Woche später bekam ich dann einen Anruf von Torte, er hatte zufällig auf der Hannover Homepage vorbei geschaut und gesehen, daß es Karten für das Heimspiel gab. Diese sollten zwar 48 € für die Gegengerade kosten, doch es war allemal besser ein Ticket zu haben, als vor dem Stadion zu stehen und auf sein Glück zu hoffen. Er bekam von mir das Go und bestellte eine Karte. Diese sollte er auch bekommen und schickte sie mir Online zu. Somit war dieses Problem schon einmal erledigt. Die anderen Karten wollten wir / ich mir dann an den Stadien holen. Da wir Samstag noch einen nicht verplanten Tag hatten wurde auch hier nach einer Veranstaltung gesucht, die etwas mit dem Ball aus Leder zu tun hatte. Wir wurden mit zwei Spielen fündig, die uns Beide in den Kram passten. Am Sonntag war dann das Spiel des Hannoverschen SC. Somit war der Plan für das Wochenende schon mal so gesteckt, daß Torte drei und ich vier Spiele sehen sollten. Sonntag wollte er mich dann nicht mehr begleiten, denn er war schon bei diesem Verein gewesen. Übernachten konnte ich dann bei ihm zu Hause in Bienenbüttel. Die Anreise von Bayern nach Niedersachsen wollte ich mit dem Zug erledigen. Die Woche vor der Abfahrt wurde dann der Zug gebucht. Torte und ich hielten die ganze Zeit die Verbindung, denn wir trafen im Vorhinein immer wieder Absprachen. So machten wir dann auch gleich noch eine Zeit und Treffpunkt am Bahnhof von Hannover aus. Den Tag vor der Abfahrt nutzte ich dann noch mir eine Brotzeit für die Zugfahrt zu besorgen, richtete diese soweit her, daß ich sie am nächsten Tag nur noch einpacken musste. Ebenfalls packte ich meinen Rucksack, damit ich so wenig wie möglich Zeit am nächsten Tag verlieren würde. Der Plan für die Tour stand und die Vorbereitungen waren damit erledigt.
Tourplan:
Auf 8 Uhr hatte ich mir den Wecker gestellt. Nachdem dieser los gegangen war machte ich mir zuerst einmal einen Kaffee und startete in Ruhe in den Tag. Ich hatte ja schon am Vortag alles erledigt, deswegen hatte ich jetzt erst einmal keinen Stress! Nachdem ich Alles Zuhause erledigt hatte ging ich zu Fuß in Richtung Bahnhof Raubling. Dieser sollte gerade einmal 20 Minuten Fußmarsch von meiner Wohnung entfernt sein. Dort angekommen wartete ich auf den Zug, der zum Glück ohne Verspätung einfuhr.
Dieser brachte mich über Rosenheim nach München.
In München angekommen hatte ich jetzt knapp eine Stunde Aufenthalt. Diese nutzte ich um etwas bei dem örtlichen Edeka Markt einzukaufen. 
Danach ging es zum Bahnsteig und hier wartete ich auf den Zug. Dieser fuhr kurze Zeit später dann ein und einen Sitzplatz fand ich dann auch. Leider wurde auch durchgesagt, daß in Nürnberg noch ein Zugwechsel anstand. Bedeutete, die Suche nach einem Platz ging von vorne los. Aber zumindest die erste Stunde Fahrt hatte ich nen sicheren Sitzplatz. In Nürnberg angekommen machte ich mich schon kurz vorher bereit für den Umstieg in den nächsten Zug. Hier fand ich auch einen Sitzplatz, der zumindest bis Fulda frei war. Pünktlich ging die Reise weiter. In Fulda wechselte ich dann den Platz durch und konnte dann bis Hannover dort bleiben. Um 15:32 Uhr war ich dann in Hannover ankommen. Nun hieß es auf meinem Kumpel Torte zu warten, mit dem ich die Zeit der Fahrt in Verbindung war. 
Mit einer Verspätung von 45 Minuten kam sein Zug dann an und wir trafen uns vor dem Bahnhof. Hier begrüßten wir uns herzlich und besprachen das weitere Vorgehen. Die Schließfächer waren alle belegt und auch die Abgabe beim Gepäck Service war nicht möglich. Denn Dieser sollte um 21 Uhr schließen und das würden wir nicht schaffen. Dementsprechend überlegten wir uns, wie wir am Besten mit unseren Rucksäcken weiter verfahren würden. Torte kam auf die Idee, daß wir in einem Hotel nachfragen sollten, ob wir dort die Sachen in einem Zimmer einsperren könnten. Auf dem Weg zum Stadion kamen wir dann an ein paar Hotels vorbei, aber Keines schien geeignet. Zufällig kamen wir an einem Hostel vorbei und da kam uns die Idee, da es bestimmt eine 24 Stunden Rezeption gab, daß wir hier die Möglichkeit der Unterbringung hätten. Wir fragten nach, doch leider war es so, daß das Hostel ab 18 Uhr nicht mehr durch Personal besetzt war. Also wieder nichts. Es standen zwei Burschen herum und wir gingen auf sie zu, machten uns bekannt und fragten sie, ob sie uns vielleicht helfen könnten. Wir erklärten unser Problem und sie wollten uns helfen. Gemeinsam gingen wir auf ihre Bude und konnten die Rucksäcke ablegen. Wir versprachen ihnen dann noch, daß wir nach dem Spiel ein Treffen in einem Pub machen würden und die Zeche natürlich auf uns gehen würde. Nachdem wir die Telefonnummern ausgetauscht hatten gingen wir dann weiter in Richtung Stadion. Hier zeigte mir Torte gleich ein paar sehenswerte Gebäude und Bereiche. 
Am Rathaus angekommen fragten wir dann zwei Mädels, ob sie ein Foto von uns machen könnten. Sie taten es und wichen uns danach nicht mehr von der Seite. Sie wollten uns mit zum Stadion begleiten und nach dem Spiel auch noch weg gehen. Da hatten wir aber keine Lust darauf und am Maschsee konnten wir sie dann endlich abschütteln. 
Zu zweit gingen wir dann noch zu einem Bierstand an der Nordkurve, lernten noch zwei ältere Herren kennen mit denen wir über Fußball und Reisen sprachen und nachdem es ein weiteres Bier gab verabschiedeten wir uns und gingen dann zu unseren Eingängen. 
Torte hatte den Eingang in der Nordkurve, ich nen Platz auf der Gegengerade. Ich musste noch etwas latschen, bis ich dann bei meinem Einlass war. Hier trafen sich ein paar Leute, die kaum gerade stehen konnten und teilweise auch nicht ins Stadion kamen. Ich hatte zum Glück keine Probleme. Die Sicherheitskontrolle überstand ich ohne Probleme, dann wurde die Karte abgescannt und schon war ich im Stadion. Auf direktem Wege ging ich zu meinem Bereich und suchte meinem Platz auf. Hier angekommen wartete ich dann auf den Einlauf der Mannschaften. 
Zum Stadion:
Das Stadion besteht aus vier Tribünen, die alle miteinander verbunden sind. Alle Tribünen bestehen aus einem Ober- und einem Unterrang. Die Bereiche sind überdacht. 
Im Auswärts Block waren die Bereiche um den Block frei, da heute ein Sicherheits Bereich eingerichtet war. Somit waren es 7000 Plätze weniger als sonst, die besetzt waren. 
Unten an der Braunschweiger Kurve hing eine Fane, die darauf hinwies, daß eine Choreographie geplant war.
Mit dem Einlauf der Mannschaften wurde im Totenkopf im Braunschweiger Block in beiden Augen bengalische Feuer gezündet. 
Nachdem es brannte kamen noch weitere Feuer hinzu. 
Von Beginn an hatte man das Gefühl, daß der Mob von Braunschweig mehr geben würde. 
Auch aus der Kurve von Hannover 96 kam eine Choreographie. Stimmungs technisch war der Auswärts Mob um einiges besser. 
Zum Spiel:
20. Spielminute: 1:0. Es war die erste Chance von der Heimmannschaft. Nun wurde auch im Hannover Block gezündelt. Davor passierte leider nicht viel und auch das Spiel war nicht besonders gut. 
Die erste Halbzeit war nichts Besonderes und ich war zumindest froh, ein Tor gesehen zu haben. Die Halbzeitpause verbrachte ich auf meinem Platz und hoffte darauf, daß die zweite Hälfte besser werden würde. Nach der Pause wurde dann im Heimblock ein großes Plakat hoch gehoben. Für mich klar, daß jetzt von der Heimseite etwas kommen würde. 
Mit dem Einlauf der Mannschaften wurde auf beiden Seiten dann Pyrotechnik gezündet. 
Diese Aktion war dann so extrem, daß der komplette Rauch auf das Spielfeld zog und der Schiedsrichter das Spiel für 14 Minuten unterbrach. 
Nach der Wartezeit pfiff der Schiedsrichter das Spiel wieder an. Leider wurde es nicht besser, es blieb ein Chancen armes Spiel. Nach 90 Spielminuten wurden 14 Minuten Nachspielzeit durchgesagt. Hier gab es auf beiden Seiten noch jeweils eine Großchance, um das Ergebnis zu drehen. Aber Diese wurden kläglich vergeben. So blieb es beim knappen 1:0 für Hannover. 
Mittlerweile brannte auch etwas im Auswärts Block. Ob es Fanartikel waren oder etwas Anderes konnte ich nicht erkennen. 
Nach dem Schlußpfiff wurde noch einmal Pyrotechnik in der Hannover Fankurve gezündet und die Mannschaft ließ sich feiern. 
Danach verließ ich das Stadion. 
Mit Torte hatte ich den Treffpunkt beim Bierstand ausgemacht. Dort trafen wir uns dann auch und machten uns auf den Rückweg in die Innenstadt. Hier wollten wir dann zum Hostel um unsere Rucksäcke zu holen. Durch einen Anruf wussten wir, daß die Jungs zurück auf Ihrer Bude waren. Bei einem Kiosk holte Torte noch ein paar Bier und wir gingen zu der Unterkunft. Dort trafen wir auf die Jungs und verbrachten den Rest des Abend dort. Nach einigen Kaltgetränken später verabschiedeten wir uns dann und gingen zurück zum Bahnhof. Zumindest versuchten wir es. Irgendwie funktionierte Google Maps nicht und wir verliefen uns total. Dies führte dazu, daß wir unseren letzten Zug nach Bienenbüttel verpassten. Das bedeutete für uns, daß wir nun die Zeit am Bahnhof irgendwie vorbei bringen mussten bis um 05:30 Uhr. Es war mittlerweile ganz schön kühl geworden, deswegen entschlossen wir uns dazu, das örtliche MC Donalds aufzusuchen. Hier holten wir uns noch etwas zu Essen und verbrachten bis zur Abfahrt des Zuges die Zeit hier. Um 05:30 Uhr erwischten wir dann den Zug und fuhren mit Diesem in Tortes Wohnstadt. Hier kamen wir um ca. 7 Uhr an. Zu Fuß gingen wir dann zur Wohnung und legten uns noch etwas hin. Damit beendeten wir den ersten Tag. 
Fazit des Tages:
Die Anreise funktionierte schon einmal sehr gut. Ohne Verspätung kam ich in Hannover an. Nach einer Wartezeit kam dann auch mein Freund dazu. Gemeinsam ging es für uns zum Stadion, wo wir ein schwaches Derby sahen. Zumindest aus den Fankurven war Einiges geboten. Danach verpassten wir aus lauter Dummheit noch den Zug und mussten noch etwas Wartezeit einplanen. Nachdem wir dann mit einiger Verspätung endlich im Bett lagen konnten wir den heutigen Tag beenden.